Milch und Molkereiprodukte

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Zugvogel

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Daß Katzen reine Carnivoren sind, ist ja bekannt, und daß es deswegen so schwierig ist, eine artgerechte Nahrung bieten zu können, ebenso.
Gut, alles Pflanzliche muß genau bedacht, sogar berechnet werden, aber wie sieht es mit Milch & Co aus? Außer der Muttermilch bekommen ja die Katzen in der Natur sicher nicht was ähnliches, drum meine Frage. Zwar sind Milch & Co rein tierische Produkte, doch sicher ist das Eiweiß darin ernährungsphysiologisch anders zu sehen. Das bischen Fett, das mit Butterleckerli gefuttert wird, ist sicher fast zu vernachlässigen, doch Milch, Quark, Yoghurt, Käse - nur als kleine Beigabe oder soviel, wie die Katzen mögen?

Zugvogel
 
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Hallo liebe Eva,

schön, dass Du auch hierher gefunden hast und erstmal herzlich Willkommen 😉

Nun zu Deiner Frage:

Da meine beiden weder Käse noch Quark mögen, stellt sich mir diese Frage nicht. Bei Käse wäre ich aber vorsichtig, da er doch noch nachbehandelt und auch gewürzt (?) ist.
Mit der Milch halte ich es so, dass ich bei meinen Katzen darauf achte, ob sie sie vertragen. Da keiner meiner beiden darauf mit Durchfall reagiert, bekommen sie davon so viel sie mögen. Meine Sternenkatze hat 19 Jahre ihres Lebens jeden Tag ihre Milch bekommen und geschadet hat es ihr nie. Von daher sehe ich das nicht so eng, wenn sie wirklich nicht mit irgendeiner Unpässlichkeit darauf reagieren, warum nicht?

Monty liebt seine Milch, er bekommt jeden Tag davon ein Schälchen (1,5 % Fett, was anderes trinken wir hier nicht). Ihm schmeckt es und es ist Flüssigkeit, die in ihn rein kommt.
Vivaldi steht nicht soooo sehr drauf, aber ab und an mal naschen mag er auch.
Joghurt mag er da schon eher, davon bekommt er ab und an mal was übers Futter. Das darf ich aber auch nicht zu oft machen, dann mag ers nicht mehr 🙄

Wir Menschen sind ja rein physiologisch auch nicht darauf ausgerichtet, Milch von Kühen zu trinken. Kuhmilch ist Muttermilch für Kälbchen, für alle anderen Lebewesen dagegen nichts "natürliches". Viele Menschen vertragen ja auch keine Kuhmilch, genau wie Katzen. Schaden tuts aber, denke ich, nicht wirklich, wenns vertragen wird (falls ich falsch liege, bitte berichtigen).
 
Im Prinzip stellt sich diese Frage für mich, bzw. Mariechen nicht, bisher hat sie weder Joghurt noch Quark und auch keinen Käse gemocht. Ein indigniertes Kopfdrehen war die einzige Reaktion auf mein Angebot. Doch Butter hat es für sich entdeckt, beim Frühstück bekommt es ein klitzkleinbischen von mir. So lieb sitzt sie (meistens) mit dabei, auf einem leeren Stuhl und betrachtet artig das Geschehen am Tisch. Dann - ja dann reich ich ihm etwas Butter, möglichst weich, die dann genüßlich geleckt wird.

Es hat mich nur ganz allgemein intressiert.

Käse gibts bei uns nur naturreinen, als deklarierten Zusatzstoff akzeptieren wir ausschließlich Karotin. Käsezubereitungen jeder Art sind verpönt, allein schon deswegen, weil mein Göga wegen Stoffwechselkrankheit (Diabetes I) auf solche Dinge sehr achten muß.

Zugvogel
 
Ich persönlich bin der Meinung, das Katzen nach der Säugezeit auf keinerlei Milchprodukte mehr angewiesen sind, wie fast alle anderen Säugetiere auch.

Schon die Lactoseintoleranz bei den meisten Katzen deutet darauf hin.
Bei uns gibts keinerlei Milchprodukte, ausser Hatschí hat mal wieder ganz grossen Bock auf Parmesan...😱
 
Mein Sternenmädchen Shira musste täglich einen T-Löffel Quark bekommen, Milch mochte sie nicht, aber dafür gerne ein Bällchen Sprühsahne 😳

Sidney und Aayla bekommen ab und zu lactosefreie Milch, die kaufe ich eigentlich für mich, da ich Milch nicht gut vertrage. Quark, Jogurt & Käse mögen beide nicht, dafür manchmal (kommt auf die Tagesform an) eine Fingerspitze (Natur) Frischkäse.
 
Das einzige, was Mariechen akzeptiert, ist die Butter, sonst nix! Leider auch keine Katzenmilch, wär zu schön gewesen, um es zum mehr Trinken zu bringen.

Zugvogel
 
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Hallo Eva, sei froh, dass Dein Mariechen nicht verrückt ist nach Milch..... hattest Du nicht mal geschrieben, dass sie was mit der Blase hat - Struvid -?
Meine Mausi hatte Kalziumoxalatkristalle und bei dieser Krankheit darf niemals Milch gegeben werden.
Lactosefreie Milch habe ich nie gekauft und die normale bekam sie nicht aus Gesundheitsgründen.
Viele Grüße
Heidi und die drei Fellbeutel
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... meinen Cats geb ich unter Ihr Rohmenue meist Naturjoghurt und sie vertragen das sehr gut , da der Darm das als sehr gut empfindet und so liebe unsere Sally das auch 😉
 
hab nur ne kurze frage....meine beiden sind verrückt nach Milch, natürlich gebe ich ihnen nur die laktosefreie Katzenmilch. Normale Milch hatte ich mal probeweise, da bekamen sie gleich Durchfall. Nun ist das so, das die Mimi eher etwas der wenig-Fresser ist und wenn sie Milch trinkt, dann nur noch paar Bröckchen frisst. Ist das schlimm? In welcher Menge sollte man die Katzenmilch geben bzw. begrenzen? Die Kleine ist 6 Monate alt. Ich gebe das nun nicht Literweise, aber so ne Dreiviertelflasche von 250ml kloppt sie weg, über den Tag verteilt.
 
Ich hatte meinen, als sie noch jung waren, immer die 200ml Beutel vom Fressnapf gegeben, mit etwas Wasser verdünnt. 1 Beutel für beide über 2 Tage verteilt, also 50ml pro Kater pro Tag.
Leider hat Morpheus davon immer Durchfall bekommen, somit hab ich sie komplett abgesetzt.
 
hab nur ne kurze frage....meine beiden sind verrückt nach Milch, natürlich gebe ich ihnen nur die laktosefreie Katzenmilch. Normale Milch hatte ich mal probeweise, da bekamen sie gleich Durchfall. Nun ist das so, das die Mimi eher etwas der wenig-Fresser ist und wenn sie Milch trinkt, dann nur noch paar Bröckchen frisst. Ist das schlimm? In welcher Menge sollte man die Katzenmilch geben bzw. begrenzen? Die Kleine ist 6 Monate alt. Ich gebe das nun nicht Literweise, aber so ne Dreiviertelflasche von 250ml kloppt sie weg, über den Tag verteilt.
Ja, ich würde es dringend reduzieren. Denn die Katzenmilch enthält nicht das, was sie zum Leben benötigt. Also weder Proteine, noch Vitamine (außer die paar gerindosiert hinzugefügten Zusatzvitamine - wie für Menschen, bei manchen Bonbons, wo Vit C zugesetzt ist usw.), Spurenelemente... Auf Dauer kann das also zu Mangelerscheinungen führen.

Gerade, wenn es bei Mimi ganze Mahlzeiten ersetzt, solltest du es sehr selten füttern. Ich werf jetzt mal 1-2x im Monat in den Raum. Nur weil Katzen etwas abgöttisch lieben, muss man diesem nicht nachkommen - wo wären wir denn da? 😱 Also hier würde man dann nur TroFu, Thunfisch und Leckerlis essen :grin: Kinder lässt man ja auch nicht ganze Mahlzeiten durch besagte Bonbons ersetzen.
 
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...kommt auch etwas auch auf die "Milch" an.
"Katzenmilch" sind meist diese kleinen Fläschchen oder Tetras, welche im Leckerliregal zu finden sind. Da ist meist wenig Milch, dafür aber jede Menge pflanzliche Erzeugnisse, häufig nicht näher deklarierte Öle und gerne auch noch Zucker drin.
Das würde ich also wirklich nur sehr dezent und sparsamals Leckerli mal reichen..bzw. eher gar nicht..
Die Teile sind schwer verdaubar, haben dafür aber ordentlich Kalorien..

Milch per se braucht eine Katze nach den ersten Lebenswochen eigentlich gar nicht mehr, egal ob nun laktose frei oder nicht. Also könntest du Diese auch weglassen. So oder so ist diese für Katzengedärme schwierig zu verarbeiten...

Aber...wenn du nen kleine Milchschnute hast, die das gerne mal als Leckerchen mag (man weiß ja auch nie wann einem z.B bei Krankheit dieser Umstand mal hilfreich sein kann) dann kann man schon mal so hin und wieder als besonders Leckerchen Milchprdoukte geben.
Aber dann bitte keine "Katzenmilch" sondern lieber sowas wie Ziegenmilch, Schafsmilch, nen Löffelchen Joghurt, Hüttenkäse, Frischkäse...alles etwas besser verdaulich für die Katz' als diese pflanzenöl-zuckergemische unter der Rubrik "Katzenmilch"..
 
ohhh...ich dachte Katzenmilch besteht zum Grossteil aus Eiweiss? Und Wasser natürlich.Was ja auch Hauptbestandteil von Fleisch ist und dann soll es ja auch gut sein wegen der Flüssigkeitsaufnahme, da Mimi kein Wasser trinkt. Habe extra einen Trinkbrunnen, aber interessiert Madam nicht. Ansonsten bekommen meine Katzen nur gutes Nassfutter mit viel Soße, ayce oder wie ihr das nennt. Sie frisst schon, aber eben immer nur paar Häppchen, öfters am Tag. Da ist schwer zu sehen, wieviel genau sie zu sich nimmt. Weil ihr Herr Bruder ja auch aus den Näpfen frisst. Und der haut ordentlich zu. Aber danke, das ihr mich beratet, werde das überdenken, darum frage ich ja. Ist nur wieder so eine Sache, wo es unterschiedliche Meinungen gibt und man nicht weiss, was stimmt denn nun. z.b. schrieb hier eine langjährige Userin (weiss den Namen nicht mehr) das ihre Katze jeden Tag ihre schale Milch bekam (und zwar richtige Milch!) und ihr gut bekam und sie 19 Jahre alt wurde. hmm....
 
Ansonsten bekommen meine Katzen nur gutes Nassfutter mit viel Soße, ayce oder wie ihr das nennt.
..die wenigsten hochwertigen Marken kommen mit viel Sosse daher, sondern meist als recht feste Masse.
Futter welches gut verdaubar ist, einigermassen gute Zusammensetzungen haben und dazu viel Soße liefern sind recht wenige unterwegs.
Darf ich fragen was du genau für Marken/Sorten fütterst?

ohhh...ich dachte Katzenmilch besteht zum Grossteil aus Eiweiss? Und Wasser natürlich.Was ja auch Hauptbestandteil von Fleisch ist und dann soll es ja auch gut sein wegen der Flüssigkeitsaufnahme, da Mimi kein Wasser trinkt.
Katzen trinken von Haus aus wenig, weil sie die Flüssigkeit hauptsächlich über die Nahrung decken. Wenn du ein gut verwertbares Nassfutter anbietest, wirst du deine Katze relativ wenig trinken sehen. Ist auch dann kaum notwendig. Wenn du Sorge hast, dass zuwenig getrunken wird, ist es einfach mit einem Schuss zusätzlichen Wasser über dem Nassfutter getan.
Katzenmilch hingegen liefert zwar zwar extra Flüssigkeit aber leider auch viele andere ungünstige Eigenschaften.
Wenn du davon ausgehst, dass eine Katze ein reiner Carnivor (Fleischfresser) ist und dann mal die Rückseite auf den den Katzenmilchprodukten liest z.B "Milch und Molkereierzeugnisse, pflanzliche Nebenerzeugnisse, Zucker, Mineralstoffe", dann wirst du leichter erkennen, dass das für den Carnivorenmagen und die anderen Organe nicht so leicht zu wuppen ist.
 
Wenn Deine Katze so auf Milch steht, kannst Du ihr ja dann und wann Katzenaufzuchtmilch anbieten. Die würde ich, da recht kalorienreich, aber aufs Doppelte verdünnen wie angegeben. Oder wie schon geschrieben, halt Ziegen-, Kamel-, Esels- oder Stutenmilch.

Ich habe hier einen Kater (Bruno), der mag und verträgt alles von Magermilch bis Schlagsahne, seine Vorlieben gehen proportional mit dem Fettgehalt mit. Und er verträgt alles gut und ohne Durchfall. Olja desgleichen, aber bei ihr bin ich sehr vorsichtig, weil sie ein Leckerzahn und Moppelchen ist. Prissy (Sternchen) mochte auch jede Art von Kuhmilch und hatte sie gut vertragen. Es kommt wohl auch darauf an, ob Katzen von klein auf Kuhmilch gewöhnt sind und sie die ohne sehr große Unterbrechung immer mal bekommen. Wobei das Unverträglichkeitsproblem nicht immer zwingend an der Laktose, sondern auch am unterschiedlichen Emulsionsverhalten des Fettes in der Milch liegen kann und es daher auch Unterschiede zwischen Frischmilch und H-Milch geben kann.

Eine Katzenmilch-lastige Ernährung, also der Leckermilch, würde ich aber auch keinesfalls empfehlen, höchstens evtl. auch mal übers NaFu geben, wenn Katze mäkelt.
 
ok danke für den Rat, dann schränke ich das ein mit der Milch. Meine sind auch ganz wild auf Butter, da bekommen sie ab und zu bisschen was, aber nur so zum Finger ablecken.
..die wenigsten hochwertigen Marken kommen mit viel Sosse daher, sondern meist als recht feste Masse.
Futter welches gut verdaubar ist, einigermassen gute Zusammensetzungen haben und dazu viel Soße liefern sind recht wenige unterwegs.
Darf ich fragen was du genau für Marken/Sorten fütterst?
hmm ihr merkt aber auch alles 😉
stimmt, das mit Soße ist Whiskas, Felix und Co. Das bekommen sie aber nur ab und zu, habe 5-6 verschiedene Nassfuttersorten z.b. Mjammjam, Royal Canin, Macs Superfood, Robocat ) und wechsel immer ab. Da sind auch solche mit fester Konsistenz dabei, nur mögen sie die halt nicht so und lassen die Hälfte stehen. Das ärgert mich dann schon, denn das Zeug ist nicht gerade billig. Sie bekommen auch gekochtes Hühnchen, Hühnermagen und Rindfleisch pur.
 
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Butter ist eine gute Idee, wenn Katzen unter Verstopfung leiden, aber auch, wenn man Mäkelkatzen hat. Etwas geschmolzene Butter aufs Naßfutter wirkt oftmals sehr animierend.
 
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Das mit der Butter bei Mäjelkatzen merke ich mir!! Cooler Tipp
 
hmm ihr merkt aber auch alles 😉
stimmt, das mit Soße ist Whiskas, Felix und Co. Das bekommen sie aber nur ab und zu, habe 5-6 verschiedene Nassfuttersorten z.b. Mjammjam, Royal Canin, Macs Superfood, Robocat ) und wechsel immer ab. Da sind auch solche mit fester Konsistenz dabei, nur mögen sie die halt nicht so und lassen die Hälfte stehen.
..ja klar lassen sie die Hälfte stehen, weil sie gelernt haben und wissen, dass man auch mal nen Tag mit wenig auskommt, weils tag's drauf ja wieder das lecker Fast Food gibt (von dem nicht nur Katzen, sondern auch wir Menschen meist nie so wirklich genug kriegen). So nen Burger..ohhh und noch die Pommes dazu, Ketchup na logisch gerne..hmm vielleicht noch so nen Softeis mit double Karamell hinterher..oder die lecker Pizza mit noch extra zart zerlaufendem Käse im Rand..ohhh und doch bitte den Schokokuchen mit flüssigen Schokokern hinterher.. da steht man so nen Tag Hafergrütze und gedünstes Gemüse auch nur mit mini Mengen durch ..denn morgen, ja morgen gibt es wahrscheinlich wieder lecker Cheese&Mac...

Solange du also regelmässig Whiskas, Felix, Royal Canin anbietest wird das mit dem etwas gesünderen Futter wahrscheinlich auch nie wirklich besser..

Das muss nichts heissen, es gibt Katzen die auch mit Junk Food stolze 20 Jahre werden, aber die Wahrscheinlichkeit ist einfach etwas höher, dass sie keine 20 Jahre werden, weil's davor Leber oder Nieren aufhobelt, Diabetes ums Eck kommt, Übergewicht sich einstellt und Übergewicht zieht dann gerne Gelenkpobleme nach sich...

Aber Junkfood hat dennoch für mich seine Daseinsberechtigung. In Phasen wo man froh ist, wenn überhaupt etwas Futter ins Tier gelangt, also bei Krankheit oder Reconvaleszenz. Zum verstecken von Medizin, als Leckerli mal zwischenrein, ums der Urlaubsbetreuung und seinen Nerven mal kurzfristig etwas leichter zu machen, weil einem der Job unter dem Hintern wegbröselt und man mal den Gürtel enger schnallen muss und deshalb mitunter eben auch mal zum ultra günstigen Discounter Futter greifen muss...
Die Menge macht bekanntlich das Gift und so ein bisserl Junkfood zwischenrein schadet meiner Meinung nach nicht.
 
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