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Alt 25.01.2012, 14:46   #1
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Martas Leberwerte sind leider zu hoch. TA tippt auf Leberzerose o. Tumor ein Ultraschall befürwortet sie nicht da Marta dann in Narkose müsste und das ist in ihrem Zustand nicht so gut. Sie ist ca. 17 Jahre alt, leider blind und fast taub, und sehr abgemagert. Ich habe sie Montag aus dem Tierheim geholt.Heute habe ich die Blutergebnisse bekommen:




Sie soll jetzt Lega Phyton bekommen zur Unterstützung der Lerberfunktion.

Ich füttere a/d Nasfutter von meiner TA damit sie zunimmt. Spezielles Leberfutter hatte sie heute nicht da.Trockenfutter (vom TA) nimmt sie garnicht.
Welches Futter ist bei schlechten Leberwerten ratsam?

Ich habe eben noch eine Tierheilpraktikerin kontaktiert und um einen Termin gebeten evtl. kann man da auch noch unterstützen, zumindest hoffe ich das..

Was kann ich noch tun um ihr zu helfen?
mimi1986 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.01.2012, 15:12   #2
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Danke, ok werd mich mal schlau machen über Mariendistel...
mimi1986 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.01.2012, 16:26   #3
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Benutzerbild von eireen
 
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Erst einmal auch von uns Danke, dass du die Dame aus dem Tierheim geholt hast

Ansonsten erinnert mich das sehr an meine Isabel, die ich im Juni 2010 aus dem Tierheim "mitbekommen" habe. Sie sollte alt sein, blind und war ansonsten ein 2 kg Persönchen.
Nachdem wir den Schnupfen kuriert hatten, wurde eine Generaluntersuchung gemacht mit Ultraschall, Röntgen, Blutbild.
Das Blutbild war in Ordnung, der Schall und die Röntgenaufnahme zeigten eine mindestens doppeltgroße Leber und sehr schlechte Lunge.
Die Leberbiobsie ergab eine Fettleber.

Kurz und gut: mit fettarmem Futter (z.B. Porta 21/Huhn) und Reconvales Tonikum
http://www.premiumtierfutter.de/reco...df4a15a9b9fd48
erholte sie sich ziemlich schnell. Mariendiestel-Tabletten gab es auch.

Heute ist sie eine 4 kg Katze, die alles andere als alt ist, hat zwar nicht die besten Zähne und ist blind, aber ansonsten fit wie ein Turnschuh

Ich wünsche euch einen ähnlichen Verlauf! Weiß man genau, dass sie 17 Jahre ist? Isi war ein Fundtier und wurde halt nach ihrem Zustand geschätzt ...
__________________
LG
Sunny, blind (04/04), Nurmi (10/04), Lieschen (04/09), Isabel, blind (ca. 04/09), Pünktchen (sehr trübe Hornhaut, sieht auf einem Auge ein wenig), und Brüderchen Anton, blind (08/11). Seit Anfang 2014 versucht sich Eliza zu integrieren (geschätzt, da Fundtier: geb. 2000, vermutlich älter)
Für immer im Herzen: Pippo, Mohrchen, Susi, Annie, Puschel, Shirley und Maggie
eireen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.01.2012, 16:28   #4
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Benutzerbild von Siegfried
 
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Ich habe auch so einen Leberkanditaten daheim!

Bei ihm war es "nur" 2x heftige hepatitische Lipidose (Fettleber).

Er bekam Antibiotika (10 tage lang) und unterstützend homöopatische Mittel, eben die Mariendistel.

Da gibt es ein tolles Präparat: Legavit
http://www.premiumtierfutter.de/lega...9-1.html?ref=8

Hat mein Patient einfach so aus der Hand wie ein Leckerli genommen ;-)

Muss sie zum Ultraschall wirklich sediert werden?!
Also bei meinen beiden war das nie nötig, auf den Rücken legen, Raum abdunkeln, festhalten, fertig!

Wegen dem Futter kommt drauf an, man sollte entwerder fett- oder Proteinreduziert füttern - kommt ganz auf die Erkrankung an.

Alles Gute für Euch!

Geändert von Siegfried (25.01.2012 um 16:31 Uhr)
Siegfried ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.01.2012, 16:39   #5
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Sie wird aufgrund ihres Zustandes auf 17 Jahre geschätzt. Leider wehrt sie sich mit aller Kraft die sie hat bei den Untersuchungen.Sie hat halt furchtbare Angst sie kann die Situation aufgrund ihrer taub und blindheit gar nicht einschätzen. Meine TA hat sie auch im Tierheim untersucht , da sie dort 1 mal die Woche tätig ist. Sie ist der Meinung ohne Sedierung wird man bei ihr kein Ultraschall machen können.
mimi1986 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.01.2012, 16:58   #6
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Ich denke, dein TA macht dir völlig unnötig Angst.

Nur weil ein Wert einmal außerhalb der Referenz ist, hat das allein noch nichts zu bedeuten.

Bei ALT z.B. spricht man ab einem 3-5 fach erhöhten Wert von einer geringradgien Erhöhung .
Bei GLDH kann es bis zum 200fachen des Ref. wertes gehen. Wobei die Aussagekraft auch kritisch gesehen wird.
Amylase, Lipase, Albumin, alles kein Grund zur Panik.

Die Leber reagiert oft schnell und heftig, kommt aber auch ebenso schnell wieder runter und du hast hier nur einmalige Werte.

Warum müssen TA die Kunden immer gleich verrückt machen?

Zitat:
Zitat von mimi1986 Beitrag anzeigen
Spezielles Leberfutter hatte sie heute nicht da.Trockenfutter (vom TA) nimmt sie garnicht.
Kluge Katze.
Laß es bleiben ..

Sieh zu, daß sie gut frißt und gib ihr vorerst einmal das, was sie nimmt. Egal, was das ist.
Das Tier ist 17 Jahre alt, meine Güte.

Laß bitte in absehbarer Zeit noch mal ein BB machen, damit du jedenfalls mal einen 2. Wert hast.
Und bitte keine Panik.
Diese Werte sind keine Katastrophe.

Zitat:
Zitat von Siegfried Beitrag anzeigen
Wegen dem Futter kommt drauf an, man sollte entwerder fett- oder Proteinreduziert füttern - kommt ganz auf die Erkrankung an.
Da man aber in deinem Fall nicht weiß, ob oder welche Erkrankung überhaupt vorliegt, bitte nicht einfach mit fett- oder proteinreduziert rumexperimentieren.

Ehrlich gesagt, ich an deiner Stelle würde da gar nichts machen.
Wenn du meinst, gib ihr das Lega P., sieh zu, daß sie gut frißt, laß nochmal die Werte ansehen und mach ihr eine schöne Zeit.
__________________


<--- ist sich zu fein zum Melden
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Allgem. Ausschlußklausel: Es möge sich bitte keiner angesprochen fühlen, den ich nicht meine.

Geändert von Gwion (25.01.2012 um 17:01 Uhr)
Gwion ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.01.2012, 17:13   #7
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Ich habe von Lebererkrankungen keine Ahnung, aber bei chronischer Niereninsuffizienz ist es sehr wichtig, dass die Katze überhaupt frisst, erstmal völlig egal, WAS, Hauptsache, sie frisst! Da muss dann auch erstmal kein Nierenfutter ran, sondern die Katze muss auf die Pfoten kommen. Ich denke mal, dass es immer wichtig ist, dass die Katze gut frisst!

Als Leckerchen empfehle ich aus eigener Erfahrung: Katzenmilch, Katzenpudding, Schnurr (flüssige Vitamine).

Reconvales ist was zum Päppeln, mein Fritzi (er hatte CNI) fand es leider "bäh", also habe ich ihm ein wenig unter die Katzenmilch gemischt.

Wenn eine Katze sehr abgemagert ist, d.h. über einen längeren Zeitraum sehr wenig gefressen hat, kann sie diese hepatitische Lipidose sehr schnell entwickeln. Das ist auch ein Problem bei CNI, da CNI u.a. Übelkeit hervorruft.


Ich drücke die Daumen für Marta!
__________________
Frage, und du machst dich vielleicht einmal zum Narren. Frage nicht, und du wirst dein Leben lang ein Narr bleiben!

Meine Kaiserliche Kira: *01.04.1995 +15.06.2011
Mein Kaiserlicher Fritzi: *01.04.1995 +07.11.2011
RIP, meine Kaiserlichen!
TheVixeness ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.01.2012, 19:20   #8
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Vielen Dank schonmal für die Antworten bin schon etwas beruhigter. Hatte eben die Tierheilpraktikerin hier die auch im ab und zu Tiere im TH behandelt und sie sagte auch ich soll ihr geben was sie mag und erstmal das Lega Phyton da da auch Mariendistel mit drin ist. Ansontsen würde sie was das angeht erstmal nichts machen, da sie der Meinung ist zuviel ist nicht gut (übertherapie) finde ich auch sinnvoll. Dann hat sie Reiki bei ihr gemacht Marta hat das echt gut angenommen .Sie hat sich so doll entspannt und sich ganz lang gemacht und die Augen zu gehabt. Nicht jeder glaubt daran, aber wenns ihr auch nur ein bisschen geholfen hat bin ich froh.
Ich hatte das Gefühl sie fands toll, denn sonst wäre sie aufgestanden und wäre weggegangen... Das hat sie aber erst nach 20 min. gemacht ,da meinete die Tierheilpraktikerin das sie dann genug hat, wenn sie aufsteht... Sie hat sich dann schlafen gelegt und schläft seit dem tief und fest
mimi1986 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.01.2012, 03:59   #9
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Hey,

bin jetzt über deinen Vorstellungsthread hier gelandet, weil ich doch wissen wollte, wie es Marta geht.

Ich würde auch so verfahren, wie Gwion und diese Heilpraktikerin es vorgeschlagen haben.

Alles Gute weiterhin für euch!
Kokoloreskat ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.01.2012, 08:19   #10
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Guck, daß Marta genügend Flüssigkeit zu sich nimmt, notfalls noch etwas Wasser übers Naßfutter geben (tropfenweise anfangen, allmählich steigern).

Bei Naßfutter guck ein wenig auf den Fettgehalt, er sollte nicht höher als so um die 5 % sein, aber hochwertiges Fett.
Welches Futter mag Marta, was gibst Du? Wie oft gibst Du ihr das Futter, nur in wenigen Mahlzeiten oder übern Tag verteilt immer wieder was?



Zugvogel
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Geändert von Zugvogel (26.01.2012 um 09:14 Uhr)
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