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Wohnungskatzen Alles rund um Stubentiger

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Alt 06.10.2019, 21:46
  #31
Inai
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Inai
 
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Zitat:
Zitat von Merlin2005 Beitrag anzeigen
Ich bitte vor allem um Erfahrungen. Eine Angabe zu Wohnungsgröße und Ausstattung, Beschäftigung, zu den Katzen (Alter, Charakter,Beziehungen), evt. Probleme, halte ich für sinnvoll.
70qm
3 Kater
3 Kratzbäume in der Wohnung 1 auf Balkon, 1 cat-on (bald zwei). Sonstiges wie Mäuse, Bälle, kausticks, baldriankissen,... Vieles mehr ist noch da.
Beschäftigung: kuscheln nach Wunsch, Angel spielen maximal 1x am Abend, in letzter Zeit gar nicht
Alter:4 1/2, 4, 2
Charakter: 4 1/2: fremden Katzen gegenüber sehr aufgeschlossen. Er putzt auch Katzen die er das erste Mal getroffen hat. Er kuschelt mit jeder Katze, sofern sie will. Manchmal ist er etwas aufdringlich wenn er toben will und zwingt die anderen mit ihm zu toben. Wenn sie Frauchen lässt er aber ab. Er liebt es bei uns Menschen zu liegen. Aber nicht auf dem schoß.
4: Sniebel ist anderen Katzen gegenüber eher vorsichtig. Anfangs geht er ihnen einfach aus dem Weg. Er hat von Anfang an mit felilou (4 1/2)gekuschelt. Bei Gufa (2) hat er ca. Ein Jahr gebraucht, bis er nicht mehr abgehauen ist, wenn dieser sich zum kuscheln dazu gesellt hat. Er spielt mit beiden Katern intensiv und lässt sich von felilou putzen. Nach dem letzten TA Besuch von felilou hat er einen halben Tag gebraucht, bis er ihn nicht mehr angefaucht hat. Mehr hat er aber auch nicht gemacht. Er wird nicht gerne hoch gehoben und getragen, aber kommt von sich aus mehrmals täglich auf den schoß zum kuscheln.
2: Gufa ist eher vorsichtiger. Er faucht fremde Katzen prinzipiell erstmal an und stalkt sie. Aber wir nie aggressiv. Er geht mehrmals täglich zu felilou und fordert ihn auf, dass er ihn putzt. Er will auch noch aktiv mit der Angel spielen. Kuscheln liebt er aber nur neben einem. Nicht auf den schoß.
Probleme: zwischen den dreien hat es eigentlich nie Probleme gegeben (außer wegen Tierarzt). Felilou ist dabei das Zentrum. Er akzeptiert alle Katzen und solange sie nicht aggressiv sind, werden sie nach kurzer Zeit von den anderen beiden geduldet und irgendwann akzeptiert.
Ich denke, dass die mit mehr Katzen/Katern gut zurecht kommen werden.
Wir haben immer mal 4. Katzen zu Besuch. Es gab noch nie aggressives Verhalten meiner drei. Vorsichtige rantasten, etwas Frauchen, aber das war es dann schon.

Hoffe das war so wie du es wolltest.
__________________

Felilou & Sniebel & Gufa
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Alt 06.10.2019, 22:15
  #32
Paty
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Paty
 
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jetzt zeig ich dir mal warum ein Mehrkatzenhaushalt besser als ein oder zwei Katzen ist

Ich habe zweimal mitmachen müssen wie ein Partner von einem zweier Team gestorben ist - Hobbes ist alleine zurück geblieben nachdem Sparky und Zecki gestorben ist, er hat nicht mehr gefressen und ich mußte mir wirklich Sorgen um sein Leben machen und dann Samsi als Hobbes verschwunden ist - wir Beide waren am Ende, uns hätte man eingraben können wenn damals Merlin nicht dazu gekommen wäre

Aber jetzt - Beide vermissen Merlin wie blöd aber sie sind nicht alleine



Ich bin einfach nur froh das die Beiden sich haben und das ist auch ein sehr sehr wichtiger Grund für mich wenigstens 3 Katzen zu haben
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Alt 06.10.2019, 22:52
  #33
Kristanca
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Kristanca
 
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Hier leben 4 Katzen in wechselnder Zusammensetzung, 2 Katzen und 2 Kater.
Es ist nicht immer friedlich, denn eine unserer Katzen ist sehr sensibel und eigentlich keine Katze, die eine große Gruppe braucht.
Die Damen sind sich nicht wirklich grün, wobei es schon viel besser ist als vor einigen Jahren.
Es kommt, wie schon die meisten vorher geschrieben haben, sehr auf die Charaktere an. Ich muss sagen, ich gebe auch nix auf dieses stumpfe Katze zu Katze und Kater zu Kater Gebrabbel, ebenso gleiches Alter blabla.
Viel wichtiger ist der Charakter. Das andere steht hinten an.

Unsauber wegen der Mitkatzen ist selbst unser Sensibelchen nicht geworden, da muss die Konstellation aber echt arg schlecht sein
__________________


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Wildes Land Die Notfellchen vom Dorf
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Alt 07.10.2019, 18:12
  #34
kblix
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Über 30 Jahre habe ich einen vielkatz Haushalt. Seit 12 Jahren als PS und ich lebe und liebe meine kleine Kolonie. Spielverhalten und soziales verhalten sind wichtig für eine funktionierende Gruppe.

Märchen kann negativ oder positiv betrachtet werden, wie jede Beziehungen.
__________________
kunterbunte Grüsse - Kerstin
Pflegis: Miranda (hat eine Anfrage), Ursula
Das Wenige, das Du tun kannst ist viel -
wenn Du nur Schmerz und Angst und Weh von einem Wesen nimmst.
(Albert Schweitzer)
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Alt 07.10.2019, 19:05
  #35
Angellike
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Vor vielen Jahren ergab es sich, dass kurzzeitig (ein paar Wochen) bis zu 8 Katzen hier lebten. In einer 3 Zimmer Wohnung mit Balkon. Es ging gut, sehr gut. Aber nur, weil ich damals eigentlich ständig zuhause war und mich sehr viel mit den neuen Pfleglingen beschäftigt habe.
Neue wurden langsam in die Gruppe eingeführt, mit gemeinsamen Spielen wie z. B. Leckerlie Weitwurf und "Bodenarbeit", sprich Dosi sitzt am Boden, bürstet alles was vorbeikommt und spricht mit jeder Katze. Wir haben sogar gemeinsam am Boden gesessen und Lateinvokabeln geübt
Dies war aber nie als Dauerzustand vorgesehen, so dern ergab sich aus der Not. Alle Tiere konnten gut weitervermittelt werden bzw wurden von ihren Besitzern wieder abgeholt (Urlaubs-/Krankheitsbetreuung).
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Es grüßen Kalle Kullerkeks und Bu,das Schloßgespenst
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Alt 13.12.2019, 14:40
  #36
Garo
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Hier gibt es wirklich den Friede Freude Eierkuchen Haushalt. Kein Streit, keine Missverständnisse und kein Gestänker. (Ok, dafür manchmal ein bisschen Langeweile)

Mir graut es inzwischen eher davor, wenn irgendwann in ferner Zukunft aus dem Trio mal ein Duo wird. Die sind alle so dermaßen unterschiedlich was Charakter und Bedürfnisse angeht, dass es schwerfällt mir vorzustellen, wie das dann noch harmonieren soll. Ohne sich gegenseitig zu nerven oder Frust, weil niemand gerade auch stapeln will.

Hat sich über die Jahre so entwickelt, wird einfach Glück gewesen sein. Der Anfangszustand mit man ignoriert sich Gegenseitig, war für alle aber auch ok und bereichernd. Zusammen ist man halt weniger allein, auch wenn man nichts miteinander macht.
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Alt 14.12.2019, 17:10
  #37
Trillian
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Hier gab es zuerst nur Lilith und Spocki, die nach ersten Anlaufschwierigkeiten ein Kopp und ein A- äh, Hintern waren. Sie haben ständig zusammengelegen, sich geputzt, gespielt - alles toll.
Mir war immer klar, dass ich irgendwann aufstocken möchte, weil es mir davor gegraut hat, dass einer der Beiden alleine zurückbleibt. Aber weil die Zwei so ein tolles Paar waren, dachte ich immer daran, irgendwann mal ein zweites Paar dazuzuholen - und für 4 Katzen war mir Geld und Platz immer zu knapp.

Als die Zwei 8 oder 9 Jahre alt waren, war hier gähnende Langeweile eingezogen. Die Harmonie war so groß, dass beide sich benommen haben, als wären sie seit 25 Jahren verheiratet. Die wurden echt alt.
Also ist Nilsson eingezogen. Nilsson ist ein bisschen verrückt, hat manchmal Probleme, sich in Katzensprache richtig auszudrücken und kriegt gelegentlich so Ausraster, wo er ganz steif wird und die anderen (oder einen mit ihm spielenden Menschen) so fixiert, der kann dann gar nicht mehr ablassen. Wussten wir aber vorher nicht, weil er das auf der Pflegestelle immer gut versteckt hat. Besonders mit ihm und Lilith war es nie problemlos, sie wollte Rumhoppeln spielen, er ist erst mitgehoppelt, wollte dann raufen, was sie aber nicht wollte, sie hat angefangen zu kreischen, er hat nicht abgelassen... (Witzigerweise hat Lilith mit Spocki derart gerauft, dass der irgendwann immer Zeter und Mordio schrie.)
Auf den ersten Blick also alles nicht so geglückt.

Aber:
Lilith und Spocki wirkten direkt 5 Jahre jünger. Lilith hat Nilsson (heimlich) geliebt, die beiden waren dauernd irgendwie miteinander beschäftigt, sind hintereinander hergeschlichen und haben gekuckt, was der andere macht. Spocki tobt mit Nilsson durch die Wohnung, Lilith und Spocki waren weiter ein inniges Pärchen - es war sicher nicht die perfekte Konstellation, aber alle drei haben meines Erachtens davon profitiert.

Im Oktober habe ich Lilith gehen lassen müssen. Weil ich gerade an meiner Abschlussarbeit sitze, wollte ich es erstmal bei den beiden Katern belassen. Aber es war schnell klar: Das geht so nicht. Spocki ist ruhebedürftiger geworden und Nilsson war total langweilig.

Und wie sich die Dinge manchmal so ergeben: Nu sind sie zu viert. Wir stecken noch in der Zusammenführung (wobei sich Katzen zu Katzen einfacher gestaltet als Katzen zu Menschen), aber sie sind bereits jetzt eine sehr harmonische Truppe.

Unsauberkeit hatten wir nie, in der Anfangszeit mit Nilsson gab es öfter mal Kratzer auf Katzenköpfen.

Ich glaube, dass es den Katzen hilft, wenn sie zwischen mindestens zwei kätzischen "Ansprechpartnern" hin- und herschalten müssen. Da rostet das Hirn nicht so schnell.
__________________
Liebe Grüße von Anke

mit Mr Spock, Herrn Lars Nilsson, Emil Tischbein und der fantastischen Matika O'Hara.
Lilith Croft für immer im Herzen
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Alt 14.12.2019, 17:51
  #38
Paty
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Bei mir war es ähnlich wie bei Trillian

Wir hatten Hobbes und Zecki, dann habe ich beim TA Sparky entdeckt - der Wurm wurde mit seiner Schwester in einem zugeklebten Karton im Wald ausgesetzt, die Schwester war schon tot als sie gefunden wurden - so kam Sparky zu uns. Vom Alter her hätte es lt. Forum nie gepasst aber es war so toll, Hobbes (damals 2,5 Jahre) und Zecki (zu der Zeit ca. 5 Jahre) haben den Kleinen bemuttert und geliebt und er war ein glückliches Kitten und ich hatte so eine tolle Bande bis Sparky mit einem Jahr vermutlich an FIP gestorben ist.

Dann als Zecki ein paar Jahre später starb war Hobbes alleine und da zog Samsi ein - auch wieder ein Altersunterschied der im Forum unten durch gewesen wäre, 5 Jahre und 13 Wochen aber Hobbes war so besorgt um Samson und sie haben sich geliebt und waren glücklich bis Hobbes verschwunden ist. Da ist Samsi fast am Rad gedreht, hat nicht mehr gefressen bis Merlin (eigentlich als Pflegi) mit 4 Wochen hier einzog. Merlin ist natürlich geblieben und jeder der in der Zeit meinen Thread verfolgt hat weiß dass die Beiden das absolute Dreamteam waren.

Ich wollte aber einen Kater Nr. 3 - wir haben lange gesucht aber der eine war zu dominant, mit dem anderen bin ich schon beim ersten Besuch nicht klar gekommen usw. - bis dann Domi bei uns im TH gelandet ist - er war perfekt.

Ich hatte das beste Team ever, die drei waren unzertrennlich und haben sich geliebt. Als Samsi starb war hier Stillstand, zwei Kater die sich sehr geliebt haben haben nur noch nebeneinander her gelebt da dem einen (Domi) der Kuschelpartner gefehlt hat und Merlin der Raufpartner. Es wurde sehr schnell besser als Benji kam. Alles war wieder im Lot und die Gruppe hat super funktioniert.

Als Merlin im September starb war es wieder vorbei, ich war genauso weit wie nach Samsi's Tod- einer wollte raufen, einer wollte kuscheln.

Domi und Benji haben 20 Stunden am Tag geschlafen und nicht spielen wollen und auch schlecht gefressen. Ich habe mir schon Sorgen gemacht.

Am Anfang dachte ich dass das nur die Trauer wegen Merlin ist aber es wurde nicht besser.

Heute vor 2 Wochen ist Snowy hier eingezogen - wir haben wieder Leben in der Bude, alle drei toben rum, selbst unser Domi springt wieder auf Tische und rennt durchs Haus.

Aber Snowy hat vom Typ her auch perfekt gepasst, unsere VG war in ein paar Tagen komplett durch.

Einen perfekten Mehrkatzenhaushalt hat man nur wenn man die Tiere meiner Meinung nach gezielt nach den Bedürfnissen der vorhandenen Katzen aussucht.

Für mich wird es immer wieder nur ein Dreierteam geben
Paty ist offline  
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Alt 14.12.2019, 17:51
  #39
ACK
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ACK
 
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Der glückliche
Mehrkatzenhaushalt ist absolut KEIN
Märchen!
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Casy und Talia, für immer im Herzen......
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Alt 14.12.2019, 18:29
  #40
Neol
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Also hier sind "nur" drei Kater. Aber ich habe sehr genau auf den Charakter geachtet. Und z.B. auch danach geschaut, daß mein (eigentlich) wilder Feli einen Kumpel hat der auch etwas wilder und frecher ist.

Und es klappt eigentlich richtig gut. Der "alte Neol" wird in Ruhe gelassen und genisst seinen Frieden. Und die beiden "Jungspunte" spielen wie wilde kleine Babykätzchen hier manchmal. Die verstehen sich unheimlich gut die beiden Jungen. Besser als fernsehen den beiden zuzuschauen. Neulich haben die "Bocksprünge" und Drehungen hingelegt ... ich war fassungslos: Pure Lebensfreude.

Aber ich habe echt lange gesucht für Feli damals nach einem Spielgefährten. Und das scheint mir echt wichtig zu sein: Das der Charakter der Katzen gut zueinander paßt.
__________________
.

Die Menschheit läßt sich grob in zwei Gruppen einteilen:
In Katzenliebhaber und in vom Leben Benachteiligte.
Francesco Petrarca (1304 - 1374), italienischer Humanist, Lyriker und Dichter
Neol ist offline  
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Alt 14.12.2019, 20:15
  #41
MaPo
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MaPo
 
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Bin noch relativer Katzenneuling und habe vor etwas mehr als zwei Jahren mit einem Brüderpaar angefangen. Vor etwa einem Jahr habe ich noch ein weiteres Brüderpaar (damals 16 Wochen) dazugenommen, so dass hier mittlerweile 4 Kater auf 110 qm in reiner Wohnungshaltung leben. Es hat etwa 3-4 Wochen gedauert bis es stressfrei (also für die Katzen, ich darf seither mehr putzen ;-)) funktioniert und sich die Herren in welcher Kombination auch immer gut verstehen und miteinander spielen, nebeneinander schlafen und fressen. Und klar braucht es genug Kratzbäume, Liegeplätze, Rückzugsmöglichkeiten etc., aber sonst klappt das Zusammenleben wirklich ganz problemlos.
__________________
Viele Grüße

Stefanie mit

Apollo & Mars und Loki & Thor

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Alt 15.12.2019, 11:07
  #42
Jorun
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Jorun
 
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Zitat:
Zitat von ACK Beitrag anzeigen
Der glückliche
Mehrkatzenhaushalt ist absolut KEIN
Märchen!
So ist es.
Hier leben 7 Katzis friedlich zusammen auf insgesamt ca 110 qm - Garten inclusive. Ich bezeichne den auch gerne als Freiluftzimmer.

Wie in jeder grösseren Familie gibts natürlich auch hier mal Meinungsverschiedenheiten, aber das klärt sich schnell. Nachtragend ist hier keiner.

Wichtig finde ich für die Situation hier, dass meine Truppe den Garten hat, sie sind viel ausgeglichener als ohne. Ich denke, das sollte auch für jede andere grössere Katzengruppe gelten, da sollte Garten Pflicht sein. Nur Balkonien langt da meiner Ansicht nach nicht. Es sei denn natürlich Balkonien ist eine entsprechend eingerichtete Dachterrasse mit mindestens 50qm Grösse.

Hier bei mir sind alle Katzen als Kitten dazugekommen, also buchstäblich in die Gruppe reingewachsen. Hat sich bei mir gut bewährt. Wichtig ist halt, dass sie zu 2. kommen oder aber in der Truppe Katzen sind, die vom Alter her noch passen und oder bzw. genauso verspielt sind wie die Neuen.

Habe ich grad jetzt wieder erlebt .... vor knappen 3 Monaten kamen 2 Kitten dazu, Zusammenführung war nach 3 Tagen durch. Gut ich habe hier eine Sozialarbeiterin, die schon zum 2. Mal 2 Kitten in die Gruppe geführt hat. Aber die Anderen sind auch so offen vom Charakter, dass das geht.
Wichtig ist ausser dem Garten, dass genügend Sitz- Kletter- Kratz- und Liegemöglichkeiten da sind in allen Höhenstufen.

Und ja als Dosi muss man sich bei so grossen Gruppen auf mehr Putzen einstellen ....
Hier bei mir ist alle 2 Tage Grobreinigung und 1x die Woche das volle Programm bei dem ich dann gerne auch 3 bis 4h beschäftigt bin mit Grossreinemachen.
__________________
Viele Grüße,
Jorun (Stolze Patin von Tigerlillis Haldir)


Jorun ist offline  
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Alt 15.12.2019, 14:28
  #43
Vitellia
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Vitellia
 
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Ich finde es sehr interessant, eure Erfahrungen zu lesen.

Zitat:
Zitat von Neol Beitrag anzeigen
Und das scheint mir echt wichtig zu sein: Das der Charakter der Katzen gut zueinander paßt.
Das wäre für mich auch am wichtigsten. Aber ich stell mir das gar nicht so einfach vor, jemanden zu finden, der (bei einer Dreierkonstellation) den Bedürfnissen beider Stammkatzen gerecht wird.

Falls wir uns mal eine dritte Katze zulegen sollten (akut steht das nicht zur Debatte) wäre es mir natürlich am liebsten, wenn er/sie sowohl auf den Kater eingeht (raufen, aber auch wieder nicht zu doll) und damit die Katze entlastet wird, er/sie gleichzeitig aber auch mit ihr Fangen spielen etc. würde, damit sie nicht ganz außen vor ist. Also sowas wie die eierlegende Wollmilchsau ...

Ich könnte mir vorstellen, dass das bei mehr als 3 Katzen wieder anders/einfacher ist, aber das wäre hier aus diversen Gründen eh ausgeschlossen.
__________________

Liebe Grüße von Willy und dem Fienchen!

Sternchen Thaleia (2001 - 2019) für immer im Herzen


Vitellia ist offline  
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Alt 17.12.2019, 10:32
  #44
Lumpenfee
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Lumpenfee
 
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Meine Erfahrung ist: es kommt auf die Konstellation an. Bei uns ist es so: Platz war meiner Meinung nach immer genug da, früher bei 3-4 Katzen hatten wir anfangs ca. 110qm, jetzt sind es 170qm plus Freigang und es waren bis zu 5 Katzen hier. Kratzbäume, -tonnen, -Pappen und Catwalks hatten und haben wir immer en masse.
Die Gruppe hat sich fast immer super verstanden. Als Bäp als damals einziger Kater allerdings so um die 2 Jahre alt war, wollte er sich lieber kloppen als fangen zu spielen. Da gab es dann schon Reibereien zwischen ihm und Sawyer. Also ist Pan eingezogen, dadurch kehrte dann wieder Frieden ein. Als Pan gestorben ist ging der Streit wieder los also zog Billy hier ein und es herrschte wieder Frieden und Eintracht. Als Billy starb zogen Timmy und zwei Monate später Socke ein. Timmy hatte sich anfangs wirklich gut integriert und es hat sich auch niemand mehr gestritten, aber als Socke einzog fing Timmy an den Dicken zu markieren und hat Juju und Sawyer so heftig gemobbt, dass wir wieder zur Gittertür zurückkehren mussten und mit Hilfe einer Tierpsychologin versucht haben das angekratzte Verhältnis wieser zu kitten. Sawyer wurde auch unsauber, hat vor Angst unter sich gemacht, wenn sie Timmy nur gesehen hat, nichts hat geholfen und so musste ich Sawyer und Juju schweren Herzens zu meiner Mutter geben. Somit waren es noch Bäp, Socke und Timmy und die drei zusammen haben sich einwandfrei verstanden. Das lag vor allem an Socke. Der hat Timmy quasi ausgelastet, sodass sich alle drei bestens vertragen, zusammen gespielt und gekuschelt haben. Nun ist Socke seit 5 Wochen wie vom Erdboden verschluckt und Timmy hat angefangen Bäp zu ärgern. Er will dauernd spielen, worauf Bäp aber nicht immer Lust hat und das führt zu Stress. Deshalb denke ich es kommt einfach stark auf die jeweilige Konstellation an. Bäp und Socke oder Timmy und Socke wären hier zu zweit garantiert glücklich. Aber Bäp und Timmy sind es zu zweit nicht, weil einfach etwas fehlt. Timmy fehlt die Action. Und ich kann ihn nicht so auslasten wie Socke das konnte. Zu dritt oder damals zu viert mit Billy bzw Pan waren sie alle ein Herz und eine Seele. Also ich denke man kann pauschal nicht sagen: 2 Katzen oder 3 oder 4 sind das Optimum. Es kommt einfach auf den jeweiligen Charakter an. Uns fehlt hier momentan auf jeden Fall Socke, auch als Bindeglied zwischen allen...
Lumpenfee ist offline  
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