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Wohnungskatzen Alles rund um Stubentiger

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Alt 11.09.2018, 18:13   #11
Okami
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Okami
 
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Wir leben ländlich und was hier die letzten Wochen Katzen verschwinden und am Ende tot aufgefunden werden ist echt nicht mehr normal. Hier gabs auch schon etliche Tiere die zusammen getreten wurden und genug Idioten die mit Absicht auf die Katzen drauf halten und nein, sie schaffen es nicht immer schnell genug weg zu sein. Katzen die im Pool ersoffen sind, Tiere die unabsichtlich eingesperrt wurden und das nicht überstanden haben. Ständig liegen an der Umgehung tote Katzen am Fahrbahnrand. Nein, ich setzte meine Tiere diesen Gefahren nicht aus. Das ist als würde man ein 3 Jähriges auf der Straße mitten im Gehtto spielen lassen.
Hätte ich heulen können, als wir die Mietz nicht aus dem Dornengebüsch bekommen haben. Das linke Hinterbein war abgetrennt es schaute rund 3-4 cm Knochen raus, die hat sich elend durch die Gegend geschleppt unter größten Schmerzen. Morgens haben dann zwei Junge Männer und ein älteres Paar mit ordentlichem Werkzeug versucht das Katzentier raus zu holen, was aus ihr geworden ist weiß ich leider nicht. Spaß hatte die ganz sicher nicht.
Und was die Grünröcke so treiben... da wird ja auch mal (illigal) in ner Wohngegend geschossen (bei einem konkreten Fall wurden die Tagessätze so weit runter geschraubt, dass die Jagdlizenz erhalten blieb wäre ja nur ein "Außnahmefall" gewesen - nicht bei uns passiert), Katzen mit Lebendfallen gefangen und dann umgebracht. Wenn sie nicht noch als Trainingsobjekt röchelnd hinter Fahzeuge gespannt werden, damit die Hunde "üben" können. Ohne die Tiere die sie auf dem Feld erwischen. Nein, auch die sind nicht alle sofort tot. Die Tiere VERRECKEN eledig. Das braucht man sich nicht schön reden. Die haben auch keinen Spaß wenn sie der Nachbarshund zerfetzt (passier thier übrigens üfter, dass die Hunde auf die Katzen gehetzt werden, ja auch draußen auf die Stallkatzen), sie gegen den heißen Grill gedrückt oder mit Säure beschmiert werden vielleicht noch lebendig angezündet. Das sind ALLES! Fälle aus der näheren Umgebung im ach so ländlichen Idyll. Zumdem kontrollieren ICH was meine Katzen zu fressen bekommen, nicht meine Nachbarschaft. Keine doppelbehandlung, weil Katz sich irgendwo einquatiert hat und sich keiner Gedanken macht, dass die vielleicht schon ein zu Hause hat, kein Schrottfutter, kein Fett füttern mit Leckerchen, kein unverträgliches Futter das dann zu Kotzeritis und Durchfall führt oder wie bei einer Freundin zu schlimmen Ekzemen. Das Tier sah hundserbärmlich aus und hat bös gelitten.
Ich kann sicher eine Ansteckung mit FELV oder FIV ausschließen, da Tiere die in den Bestand kommen getestet sind.
Das sind nur die Gefahren FÜR die Katzen, dazu kommt noch das Katzen wildern, auch wenn das nicht der größte Punkt ist. Unsere Hauskatzen sind keine Wildtiere, die sind vollversorgt. Tiere die sie töten hätten einem anderen Räuber als Nahrung dienen können (Argument: die erwischen ja nur die jungen, alten, schwachen) einem Tier dessen Überleben von dieser Beute abhängt. Dass es noch weitaus mehr gefährdende Faktoren für Wildtiere gibt finde ich da Zweitrangig, einen Hund lasse ich aus gutem Grunde auch nicht wildern. Aber Bambi hat halt mehr Lobby als die Spitzmaus oder die Eidechse....
In reiner Wohnungshaltung muss man halt den Arsch hoch bekommen, da läuft die Katze nicht mal nebenher das ist Arbeit. Ist aber bei jedem anderen in Menscheobhut befindlichen Tier nicht anders. Prinzipiell würde ich mir wünschen, dass irgendwann die Zahl der Katzen die in Tierheimen oder Pflegestellen sitzen so gering ist, dass man ausschließlich in gesicherten Freigang vermitteln kann. (Außnahme Wildchen, da gäbe es dann aber immer noch Ställe an denen sie zurecht gebraucht werden) das bleibt aber wohl ein frommer Wunsch.
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Alt 11.09.2018, 20:54   #12
Maiglöckchen
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Maiglöckchen
 
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Zitat:
Zitat von Tygal Beitrag anzeigen
Warum lassen Menschen diese Tiere, die so gern stromern, jagen, unterwegs sind, eingesperrt??? WARUM?
Weil es nicht genug gute Freigängerplätze für all die Katzen gibt, die von ignoranten Menschen Jahr für Jahr produziert werden, deshalb.

Und längst nicht jede Katzen stromert, streunt und jagt gerne

Mal ganz davon abgesehen, kann ein Freigängerleben auch jede Menge Stress für die Katzen mit sich bringen. Ich bezweifele nämlich, dass es für Katzen so prickelnd ist, wenn sie ständig vom doppelt so großen Nachbarskater verkloppt werden.

Und ja, ich weiß, wovon ich rede. Ich habe Freigänger. Und weil ich Freigänger habe und seit Jahrzehnten mit Katzen zusammen lebe, kann ich dieses Schwarz-Weiß-Denken nicht besonders gut leiden, genauso wenig wie die rosarote Wölkchen-Welt.
__________________
Lieben Gruß von Hexe, Merlin und Haushälterin Silvia und Sternchen Mephisto für immer im Herzen.
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Alt 11.09.2018, 23:18   #13
Cendra
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Cendra
 
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Zitat:
Zitat von Maiglöckchen Beitrag anzeigen
genauso wenig wie die rosarote Wölkchen-Welt.
Ja, die Wölkchenwelt, in der sich die Katze im Garten in der Sonne räkelt. Das machen sie vielleicht zwei Stunden am Tag. Den Rest der Zeit sind sie irgendwo. Und überall gibt es Pools, Regentonnen, Autos (selbst bei mir und ich wohne am Wald), Jäger, andere Wildtiere, agressive Nachbarskatzen etc...

In der Zeit in der Finja jetzt rausgeht ist sie 2x vom Dach, vom Baum und in einen Pool gefallen. 2 dieser Abenteuer waren schmerzaft für sie und teuer für mich. Eins davon eine ungehörige Sauerei. Mina war schon zweimal für mehrere Tage verschwunden und ist einmal in eine üble Prügelei geraten. Und einmal jagte sie der Nachbarskater direkt auf die Straße. Gut, dass bei mir nur zehnmal am Tag ein Auto vorbei fährt. Aber selbst da ist Timing alles...

Unsere Ronja war ein ähnlicher Zwerg wie Finja aber nichtsdestotrotz ein schlimmer Haudegen. Sie kam mal blutüberströmt zurück und wir hatten Glück, dass ihr Auge nur um Millimeter verfehlt wurde. Natürlich war das an einem Wochenende.

Wenn Nachbars Kuhkatze aufschlägt, lässt Mina Finja nicht hinter sich vor und jagt sie weg, wenn sie kann. Wenn Mina aber gerade nicht vor Ort ist, dann steht meine Minikatze (2,8 Kilo) etwa 6 Kilo Kampfgewicht ganz allein gegenüber. Und die alte Dame ist nicht sonderlich zimperlich.
Kommt der Nachbarskater in den Garten, dann gerät Mina jedes Mal in großen Stress. Sie hat schlimme Angst vor ihm, will aber Finja beschützen. Und das tut sie auch um jeden Preis und fängt sich nicht selten eine.

Zudem haben wir hier Füchse, Marder, Waschbären und Wildschweine.

Trotz allem sind meine Erlebnisse glücklicherweise alle glimpflich ausgegangen.

Okami, ich wünschte ehrlich, dass ich deinen Post nie gelesen hätte. Würde ich auch nur ansatzweise so etwas in meiner Gegend hören, gingen meine vorläufig nicht mehr vor die Tür. Und ich würde heute noch anfangen einen Zaun zu bauen.
Ich mag auch eigentlich gar nicht schreiben, was ich solchen Menschen alles wünsche...
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Alt 12.09.2018, 16:37   #14
Micha22
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Zitat:
Zitat von Tygal Beitrag anzeigen
Meine Katzen waren allesamt immer Freigänger.
Und ich kann echt nicht verstehen, wie man diese Tiere mit ihrer Mentalität einsperren kann...

Manche Nachbarn wollen mir dies als "Tierliebe" verkaufen -

Nun hab ich einen Gastkater zu Besuch - und auch er sucht den Weg nach draußen und es tut mir in der Seele weh, dass ich ihm den nicht ermöglichen kann.....

Denn es ist deutlich, dass er unglücklich ist, nicht nur, weil er fremdbetreut wird. Er sucht immer wieder den Weg nach draußen.

Warum lassen Menschen diese Tiere, die so gern stromern, jagen, unterwegs sind, eingesperrt??? WARUM?

Für mich ist DAS keine "Tierliebe"...
....tja, dann bleiben die Tiere eben im Tierheim oder man lässt sie auf einer stark befahrenen Straße laufen.
Es hat eben nicht jeder ein Haus mit Garten oder wohnt in einem kleinen Dorf mit Wald in der nähe. (Das sieht man bei uns im Tierheim, zu 99% sind dort nur Freigänger.)
Ich stimme zu das man Katzen die Freigang kennen oder dort geboren sind nicht einsperren sollte.
Viel schlimmer finde ich dieses Ab und zu mit der Leine rausgehen.
Katzen können auch in der Wohnung glücklich sein. Wenn man ihnen viel Abwechslung bietet, Spielzeug, Catwalks und vielleicht einen schön eingerichteten Balkon. Und vor allem und am wichtigsten ein oder mehrere Spielgefährten.
Micha22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.09.2018, 02:06   #15
Ladyhexe
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Ladyhexe
 
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Tja Tygal, wie wäre es denn wenn du uns von dem, was du seither mit deinen Freigängern (und vor allem in welchem Wohngebiet) erzählst?

Ich kann dir berichten daß meine damaligen Freigänger nach
13 Tagen,
465 Tagen,
65 Tagen
nie wieder seit 2 Jahren

aufgetaucht sind.

Deshalb habe ich noch eine ehemals ausgesetzte Straßenkatze als Freigängerin, die jedoch sehr standorttreu und nicht anfassbar ist, der Rest hat ein Freigehege zur Verfügung.
__________________
Ela und Glücksschmied

als Wohnungsgeber für
Wurschd, Chouchou, Sheila-Stupsi, Carla
den Clowns Naseweis und Harlekin,
Schachtelteufeline Tamara
sowie Vermisster Balu,

Weltreisende Frau KATZ ist ausgezogen dafür glücklich
____________________________________
Kinder und Katzen bereiten die gleichen Glücks- wie Sorgenmomente.
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Alt 16.09.2018, 13:19   #16
Tygal
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Tygal
 
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Zitat:
Zitat von doppelpack Beitrag anzeigen
Du hast nichts verstanden, schade.
Wobei es mich nicht überrascht, ich habe bei deinen Posts nichts anderes erwartet.
Vielleicht solltest du dich mal im Tierschutz tatkräftig engagieren, dann würde deine Welt auch etwas größer werden.

Wieso denkst du, dass ich dich nicht verstanden habe? Ich habe doch genau das Gegenteil ausgedrückt!
Deine Katzen haben die MÖGLICHKEIT, rauszugehen. Das ist super.
Wenn sie sie sebst nicht nutzen wollen, ist das doch eine ganz andere Sache!

Ich verstehe deinen Angriff nicht. Was soll das?
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Alt 16.09.2018, 13:33   #17
Keyla
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Zitat:
Zitat von Tygal Beitrag anzeigen
Meine Katzen waren allesamt immer Freigänger.
Und ich kann echt nicht verstehen, wie man diese Tiere mit ihrer Mentalität einsperren kann...

Manche Nachbarn wollen mir dies als "Tierliebe" verkaufen -

Nun hab ich einen Gastkater zu Besuch - und auch er sucht den Weg nach draußen und es tut mir in der Seele weh, dass ich ihm den nicht ermöglichen kann.....

Denn es ist deutlich, dass er unglücklich ist, nicht nur, weil er fremdbetreut wird. Er sucht immer wieder den Weg nach draußen.

Warum lassen Menschen diese Tiere, die so gern stromern, jagen, unterwegs sind, eingesperrt??? WARUM?

Für mich ist DAS keine "Tierliebe"...
Freue mich über so ein post. Ich verstehe es auch nicht...
Auch die immer folgenden Kommentare, wohin denn dann alle Katzen sollen, wohin mit der eigenen Angst, wohin mit der armen Katze, die doch gar nicht raus will.... Probleme über Probleme.. das lenkt tatsächlich nur ab von den ganzen Leuten, die gar nicht nachdenken, über die Tiere die sie sich gekauft haben, was für Möglichkeiten sie hätten und was sie daraus machen....aber Ausreden finden sich weiss Gott genug...

Es ist leider normal geworden, Katzen ihre Freiheit zu nehmen und auf ein paar qm einzusperren...
genauso wie es normal ist, sich Fleisch von Tieren zu kaufen, die auch noch nie ein wirkliches Leben hatten...etc etc.
__________________
Katzenzucht für die Wohnung? Nein Danke. Gebt den Tieren artgerechtes Leben.
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Alt 16.09.2018, 14:08   #18
GroCha
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Was macht denn unsere Katzen zu freiheitsliebenderen Tieren, als alle anderen?

Warum müssen Hunde an die Leine, Pferde auf die Koppel, Kühe auf die Weide, Kaninchen in nen Käfig, Vögel in ne Volière, Fische in ein Aquarium, Reptilien in ein Terrarium?
Mögen es diese Tiere gerne eingesperrt zu sein? Wollen die nicht frei sein?
Warum gibt es diese Diskussion nur bei Katzen?

Katzen sind vielleicht nicht genauso domestiziert worden, wie andere Tiere, aber hätten sie es nicht auch von sich aus getan, wären auch diese Tiere, wie alle anderen, die dem Menschen nutzen, dazu verdonnert worden. Egal wie es dazu kam, sie sind domestiziert und haben daher denselben Stellenwert, wie alle anderen Haustiere auch.
Und so lang Pferde, Meerschweinchen und Hunde nicht auch frei und ohne Aufsicht in der Gegend rum renn dürfen, sehe ich diese Diskussion als nichtig und ermüdend an.

Freigängerverfechter und -gegener werden niemals auf einen Nenner kommen, warum also ständig diese immer selbe Diskussion führen, die doch nichts bringt?

Akzeptiert und toleriert doch einfach die Einstellung des jeweils anderen.
Solange die einen ihre Katzen nicht in nem Hasestall halten und die anderen ihre nicht auf die Autobahn setzen, gibt es eben bei beiden Haltungsformen Pro und Kontra.

Kein Wohnungshalter wird los ziehen und aufgrund solcher Aussagen seine Katzen auf nen Bauernhof geben, genauso wenig wie ein Freigängerhalter auf einmal seine Tiere einsperrt.
__________________
Charles erobert sein Revier!

Stolze Patin von Felicitas1' Pascha !!!
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Alt 16.09.2018, 17:07   #19
Sonatai
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GroCha dieselbe Diskussion hast du auch bei anderen Tierarten, vielleicht nicht exakt gleich, aber es gibt immer zwei Fronten.

Bei Kaninchen z.B. Wohnungshaltung vs. Außenhaltung.

Bis jetzt war der Ton und die Stimmung in Tierforen auch immer gleich Ich nehme an, es geht halt um lebendige Wesen und jeder will das beste für sie und jeder ist eben der Meinung, seine Art und Weise ist das beste. Dabei wird komplett die anderen Sicht ignoriert, da die ja sowieso falsch ist.

Ich persönlich finde, solang das Tier gut versorgt wird, nicht in einem winzigen Käfig sitzen muss, genug Aufmerksamkeit bekommt sowie artgerecht wie eben möglich gehalten wird, ist es ok. Es sollte auch klar sein, dass man Freigänger nicht in eine Wohnung setzen kann, es gibt aber auch schlichtweg Katzen, die wollen nicht raus, aus was für Gründen auch immer.

Toleranz wäre aber echt etwas wünschenwertes und vor allem nicht immer direkt pöbel like mit "das ist keine Tierliebe" und "wie kann man nur so grausam sein", dann könnte man auch vernünftig darüber diskutieren, gell?
__________________
Sonatai ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.09.2018, 18:47   #20
GroCha
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Zitat:
Zitat von Sonatai Beitrag anzeigen
Toleranz wäre aber echt etwas wünschenwertes und vor allem nicht immer direkt pöbel like mit "das ist keine Tierliebe" und "wie kann man nur so grausam sein", dann könnte man auch vernünftig darüber diskutieren, gell?
Ich finde Freigang für Katzen auch die schönere Art der Haltung
Bei uns geht das aber aus mehreren Gründen nicht und deswegen haben wir ganz gezielt Tiere geholt, die für Freigang untauglich sind:
Unser Kater ist schon immer Wohnungskater gewesen, kennt es nicht anders und hat außerdem panische Angst vor anderen Katern, auch kastrierten. Der wäre draußen auch viel zu schreckhaft und würde vor Angst nicht mehr Heim finden.
Unsere Katze ist ein ehemaliger Streuner. Die will nicht mehr raus. Die mag schon offene Fenster nicht allzu gern.

Wir hatten früher Freigänger, als wir noch in geeigneterer Lage wohnten. Trotz Wald, Feldern und Wiesen rund ums Haus, mussten sie alle auf die einzige Straße weit und breit rennen. Drei Freigänger haben wir dadurch letztes Jahr innerhalb von sechs Monaten verloren.
Im selben Haus lebte eine Katze, die wurde als Freigängerin 19. Tja, hatten wir wohl Pech mit unseren Katern, aber trotzdem würde ich das nicht mehr machen.

Und unsere Katzen sind auf über 100qm plus 25qm Wintergarten, der nur von ihnen genutzt wird, sicher glücklicher als im TH, in dem unser Kater vor lauter Panik nur hinter der Couch gelebt hat und als Fauch-Spucki verschrien war, weil er nichts und niemand an sich ran ließ. Hier isser der größte Schmusetiger, den ich je hatte. Das TH wollte seine Entwicklung kaum glauben
Niemand kann mir weismachen, meine Katzen wären unglücklich, nur weil sie keinen Freigang haben.

Ich finde auch, man sollte sich keine Kitten in ne 50qm-Wohnung holen. Das ist ja gar nicht die Frage. Aber gegen Wohnungshaltung bei Tieren, die man gezielt dafür ausgesucht hat, weil sie, warum auch immer, nicht raus wollen oder sollen, verbitte ich mir wirklich, jemandem vorzuwerfen, das wäre nicht artgerecht und die Tiere wären (ohne sie zu kennen) unglücklich.


Ich habe auch jahrelang mit dem Kaninchen meiner Tante gelitten, das alleine in nem handelsüblichen Mini-Käfig vor sich hin vegetierte.
Auf mein Anraten, ihm nen Freund zu holen, weil er da so alleine in seinem aufm Boden stehenden Käfig ist, kam als Antwort: "Er hat doch nen Freund!" Damit meinte sie, und das ernsthaft, ihren schwarzen Labrador-Mischling...
Das Kaninchen hatte da aufm Boden ohne Fluchtmöglichkeit sicher keine Angst vor dem riesen Hund - nein, er hat sich über seinen Freund bestimmt gefreut
__________________
Charles erobert sein Revier!

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