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Alt 13.03.2018, 15:53   #1
CassyKatze
Neuling
 
Registriert seit: 2017
Beiträge: 9
Standard Katze mit Panikattacken

Hallo,

unsere Hauskatze Cassy bereitet uns seit ein paar Wochen große Sorgen. Sie ist 8 Jahre alt und wiegt 9,4 Kilo. (Ja sie ist übergewichtig, wir arbeiten dran sobald sie wieder fit ist). Die Katze ist kastriert und nur drin und manchmal auf dem Balkon.

Vor etwa 3-4 Wochen fing es an, dass die Katze aus dem Nichts einfach aufschreckt, faucht und dann wegrennt und sich versteckt. Anfangs passierte das etwa alle 2-3 Tage, aber es wurde dann häufiger und passierte so 2-4 mal am Tag.

Der Tierarzt hat ihr Schmerzmittel gespritzt und uns Melosus gegen Schmerzen mitgegeben, was wir ihr jetzt morgens geben. Das Aufschrecken ist anfangs etwas besser geworden, passiert aber trotzdem noch so ungefähr 1-2 mal täglich.
Seit ca. 3 Tagen versteckt die Katze sich nur noch in ihrer Höhle im Kratzbaum und kommt nur noch runter, wenn sie kurz auf Toilette muss oder was isst/trinkt.
Wenn sie unten ist, verhält sie sich sehr panisch und hat überhaupt keine Ruhe.

Wir haben Montag einen Termin zur Blutabnahme und der Tierarzt hat uns angeboten ein CT zu machen.

Hat einer von euch Erfahrungen mit einem ähnlichen Krankheitsbild? Wir machen uns große Sorgen und allein die Diagnose ist ja schon recht teuer.
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Alt 13.03.2018, 16:07   #2
Hazelcats
Erfahrener Benutzer
 
Hazelcats
 
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Beiträge: 828
Standard

Wäre es möglich, daß sie trotz Wohnungsleben irgendwie Flöhe bekommen hat?
Flöhe muß man nicht sehen, wenn die Lieblingsplätze überm Waschbecken abgeklopft werden und von den dunklen Krümelchen (wie Sand) sich bei Feuchtigkeit welche in rot auflösen, ist das Flohkot.
Oder hat der TA dran gedacht und eine größere Haarprobe ausgekämmt und unterm Mikroskop angeschaut? Wenn ja, sind es keine Flöhe, dann hat er die schon ausgeschlossen, ebenso Milben etc.

Lieben Gruß
Karen
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Alt 13.03.2018, 16:44   #3
tiedsche
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tiedsche
 
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Beiträge: 16.333
Standard

Was ist denn mit Zahnschmerzen? So ein Loch im Zahn kann einen auch vor Schmerzen hochjagen
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LG Moni & das Weibertrio Naris(7), Trielo(11)Kabisa(14) Unser 3-Mädels-Patchwork
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Alt 13.03.2018, 20:19   #4
CassyKatze
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Beiträge: 9
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Flöhe oder Milben: Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Sie hat eine Flohallergie und als sie mal Flöhe hatte, war der ganze Hals blutig gekratzt. Seitdem bekommt sie vorbeugend Flohmittel. Wenn Sie nicht gerade panisch rumläuft, liegt sie sehr ruhig und ist eigentlich nie am kratzen.

Zahnschmerzen: Ich konnte nichts offensichtliches an den Zähnen erkennen, aber ich werde den Tierarzt mal darum bitten das zu überprüfen.
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Alt 13.03.2018, 20:20   #5
Freewolf
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Vielleicht der Anfang einer Epilepsie?
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Alt 16.03.2018, 18:48   #6
CassyKatze
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Registriert seit: 2017
Beiträge: 9
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Also in den letzten Tagen konnten wir diese plötzlichen Anfälle nicht mehr beobachten.
Allerdings liegt die Katze den ganzen Tag nur noch in der Höhle des Kratzbaums und kommt nur noch runter zum Essen/Trinken/Toilette.

Sie wirkt dabei allerdings sehr ängstlich und panisch. Manchmal macht sie auf halbem Weg zum Futter/Trinken/Toilette auch plötzlich kehrt und rennt doch wieder zurück in ihre Höhle.

Wir haben am Montag einen Termin zur Blutabnahme beim Tierarzt. Meint ihr das macht noch Sinn oder sollten wir uns lieber von einem anderen Tierarzt eine zweite Meinung einholen?
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Alt 16.03.2018, 18:57   #7
engelsstaub
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engelsstaub
 
Registriert seit: 2007
Beiträge: 26.939
Standard

Ich würde auch mal ganz vorsichtig Epilepsie erwähnen wollen.
Tarzan zeigte auch diffuse und seltsame Verhaltensweisen und es waren komplex-fokale Anfälle.
Das muss es nicht sein, aber ich war auch lange völlig ratlos.

Ich würde es mal ansprechen. Ich hatte zu Tarzans Symptomen usw. hier einen Beitrag mal eröffnet. Ich bin nicht mehr auf dem laufenden bezüglich Diagnostik aber vielleicht liest du einfach mal nach.

Zusammenfassung: Epilepsie bei Katzen
__________________
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Alt 17.03.2018, 12:17   #8
Sandm@n64
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Zitat:
Zitat von CassyKatze Beitrag anzeigen
Also in den letzten Tagen konnten wir diese plötzlichen Anfälle nicht mehr beobachten.
Allerdings liegt die Katze den ganzen Tag nur noch in der Höhle des Kratzbaums und kommt nur noch runter zum Essen/Trinken/Toilette.

Sie wirkt dabei allerdings sehr ängstlich und panisch. Manchmal macht sie auf halbem Weg zum Futter/Trinken/Toilette auch plötzlich kehrt und rennt doch wieder zurück in ihre Höhle.

Wir haben am Montag einen Termin zur Blutabnahme beim Tierarzt. Meint ihr das macht noch Sinn oder sollten wir uns lieber von einem anderen Tierarzt eine zweite Meinung einholen?
Für mich hört sich das so an das die Arme eine Angststörung haben könnte.
Ich würde mal schauen ob es in deinem Berech einen TA gibt der verhaltenstherapeutisch praktiziert/erfahren ist.

Zu deinem TA, ein TA der erstmal Schmerzmittel gibt ohne eine Diagnose würde mir sauer aufstossen, ich würde von meinem TA erwarten das er erst die Diagnose einleitet, wie z.B. mit Blutprobe entnehmen und dann vorschlägt prophylaktisch Medis zu geben und nicht umgekehrt.
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Alt 17.03.2018, 12:36   #9
Catma
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat:
Zitat von Sandm@n64 Beitrag anzeigen
ein TA der erstmal Schmerzmittel gibt ohne eine Diagnose würde mir sauer aufstossen, ich würde von meinem TA erwarten das er erst die Diagnose einleitet, wie z.B. mit Blutprobe entnehmen und dann vorschlägt prophylaktisch Medis zu geben und nicht umgekehrt.
Das kann ich nur unterstreichen.
Nun hat sie aber nunmal bereits Schmerzmittel bekommen und ihr beobachtet ja, dass es seitdem etwas besser geworden ist, von daher deutet das schon darauf hin, dass sie tatsächlich Schmerzen hat.
Muss nicht sein, es könnte auch eine Angststörung dahinterstecken, aber man sollte erstmal körperliche Ursachen ausschließen, sonst riskiert man, dass es schlimmer wird.
Zitat:
Zitat von CassyKatze Beitrag anzeigen
Wir haben Montag einen Termin zur Blutabnahme und der Tierarzt hat uns angeboten ein CT zu machen.

Hat einer von euch Erfahrungen mit einem ähnlichen Krankheitsbild? Wir machen uns große Sorgen und allein die Diagnose ist ja schon recht teuer.
Ihrem Verhalten nach könnte "alles mögliche" die Schmerzen verursachen, von daher müsste man sich langsam herantasten. Ich würde sie erstmal wirklich gründlich durchchecken lassen, also nicht nur dieser oberflächliche Check. Nach Parasiten oder Pilze oder andere Veränderungen der Haut/Fell schauen und auch ein wirklich gründlicher Blick ins Mäulchen wurde ja bereits genannt - lass auch die Gelenke richtig gut abtasten - Arthrose und andere Gelenk/Sehnen/Knorpelveränderungen sind bei Katzen in dem Alter nicht ungewöhnlich und können plötzliche Schmerzen verursachen.
Das BB würde ich bei dem Check gleich mitmachen lassen, besteh auf ein geriatrisches Blutbild. Darauf kann man schon einiges erkennen und je nach dem müsste man weiterverfahren, zB wenn sie aufs Abtasten reagiert, dann ggf röntgen und/oder wenn das BB nicht ganz in Ordnung ist, bestimmte Werte nachtesten lassen oder schauen, ob es etwas neurologisches ist.
Manchmal sind Symptome nicht eindeutig und es bleibt nichts anderes als sich Schritt für Schritt an die Diagnose heranzutasten, aber eben systematisch wäre besser als mit Medikamenten herumzuexperimentieren... Ein gründlicher Check incl. ger. BB kann oft schon ausreichen um die Ursache herauszufinden.

Geändert von Catma (17.03.2018 um 12:48 Uhr)
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Alt 17.03.2018, 12:38   #10
Silberfund
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Silberfund
 
Registriert seit: 2018
Beiträge: 148
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Wenn sich ansonsten nichts an ihrer Umgebung verändert hat, würde ich auch vorsichtig in Richtung Neurologie weisen...
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