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Wohnungskatzen Alles rund um Stubentiger

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Alt 18.02.2018, 16:15   #1
tuuube
Neuling
 
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Beiträge: 6
Standard BKH gewöhnt sich seit über einem Jahr nicht an neues Zuhause

Hallo ihr Lieben,

meine Freundin und ich haben im November 2016 eine Katze von einem Privathaushalt übernommen. Dort wurde Luna abgegeben, weil sie angeblich Angst vor den neuen Hunden hatte. Luna verkroch sich laut des Vorbesitzers dort mehrere Monate nur im Keller und nahm nicht mehr am normalen Katzenleben teil. Beim Vorbesitzer lebte sie auch mit anderen Katzen zusammen.

Die ersten Tage bei uns versteckte sie sich vorwiegend und erkundete meistens Nachts vorsichtig die Wohnung. Der Versuch sie nach einer gewissen Eingewöhnungszeit mit Leckerchen oder Spielzeug aus dem Versteck zu locken scheiterte. Wir haben versucht Luna zu streicheln, mit ihr zu reden oder sie auch einfach in Ruhe gelassen, damit sie die Angst vor uns verliert. Bei uns ist es meistens relativ ruhig und wir gehen den Tag über arbeiten. Es gab bessere und schlechtere Tage. Manchmal rennt sie panisch weg, sobald sich jemand im Raum bewegt und manchmal kann man nah an ihr vorbei gehen ohne das sie weg rennt. Allerdings beobachtet sie immer sehr aufmerksam das Geschehen und springt sofort auf alle möglichen Geräusche an.

Wir haben auch diesen FeliWay Zerstäuber ausprobiert, in der Hoffnung sie kommt etwas zur Ruhe und kann Entspannen.

So, jetzt der Schock! :-) Anfang 2017 wollten wir morgens das Katzenklo sauber machen und sehen Blut. Luna hatte 4 Kitten bekommen. Sie wurde quasi in den letzten Tagen in ihrem alten Zuhause noch Schwanger. Wir hatten die Schwangerschaft überhaupt nicht mitbekommen, da sie vorher sehr dünn war und im alten Haushalt immer wenig gefressen hatte. Seit dem sie bei uns war hat sie aber immer gut zugeschlagen und deshalb haben wir uns eher gefreut, dass Luna zunimmt. Mit einer Schwangerschaft haben wir wirklich nicht gerechnet.

So, die nächsten 12 Wochen lag die größte Aufmerksamkeit natürlich bei den Kitten. Für uns war das alles totales Neuland.
Luna ist zum Glück eine sehr tolle Mutter gewesen. Wie sich nach einem Gespräch mit dem Vorbesitzer herausgestellt hat, hat sie schon mind. 2 mal Kitten bekommen, wovon wir nichts wussten.

Wir haben einen kleinen Kater behalten. Die übrigen der Rasselbande mussten wir leider an Freunde und Freundesfreunde platzbedingt vermitteln.

Unser Hennes ist jetzt mittlerweile etwas über 1 Jahr alt und ein super aufgeweckter und kuschliger Kater. Luna hingegen hat sich leider immer noch nicht wirklich verändert. Natürlich haben wir sie nachdem die Kitten alt genug waren und der größte Stress vorbei war, sofort kastrieren lassen.

Wir sind mittlerweile am Ende mit unserem Latein und fragen uns was wir noch ausprobieren können.

Wir brauchen also eure Hilfe. Luna muss nicht eine Kuschelkatze werden, die abends mit ins Bett hüpft. Aber es wäre einfach schön, wenn wir nicht andauernd das Gefühl haben, dass sie sich total unwohl fühlt. Sie soll ja schließlich ein schönes Katzenleben haben.

Wir haben auch mit unseren Katzen schon das Klicker-Training ausprobiert, aber bei Luna - keine Chance.

Wenn wir mit Leckerchen auf dem Boden sitzen kommt Sie schon unter der Couch hervor, aber erschreckt sich wieder sobald ein Leckerchen in ihre Richtung fällt. Wie schon beschrieben, es gibt bessere und schlechtere Tage. Sie hat auch schon aus unserer Hand gefuttert. Aber das ist definitiv nicht der Normalfall.

Wir haben am Anfang immer gedacht, dass sich das irgendwann legt und sie sich wohl fühlt. Dann haben wir gehofft, dass unser Hennes ihr zeigen kann, dass sie keine Angst haben muss. Aber leider hat sich nichts/kaum etwas verändert, obwohl sich Hennes von uns vor ihren Augen mit lautem Schnurrmotor streicheln lässt.

Wir wissen nicht Recht wie es ihr bei den Vorbesitzern ergangen ist. Manchmal haben wir die Vermutung, dass sie als Vermehrerin missbraucht wurde und die Kitten immer zu früh abgegeben wurden und sie deshalb so scheu ist. Leider gibt der Vorbesitzer keine genauen Auskünfte und hatte sich sogar geärgert, dass er nicht mitbekommen hat, dass Luna Schwanger ist und meinte wir könnten uns ja jetzt von dem Geld für die Kitten einen schönen Urlaub machen! :O Vielleicht ist sie nicht mehr Schwanger geworden und er hat sie deshalb abgegeben.

Das Verhältnis von Hennes und Luna ist ganz gut, allerdings merkten wir schnell, dass Hennes der Boss von beiden ist :-)

Habt ihr vielleicht Tipps was wir noch mit Luna versuchen können? Wir wollen gar nicht groß über die Geschichte reden, ob sie wirklich als Vermehrerin missbraucht wurde. Wir wollen einfach nur das sie sich jetzt nach fast 1,5 Jahren mal richtig wie Zuhause fühlt.

Ich hoffe jemand kann uns weiterhelfen.
Vielen Dank im Voraus
tuuube ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 18.02.2018, 16:36   #2
steinhoefel
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steinhoefel
 
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Standard

Zitat:
Zitat von tuuube Beitrag anzeigen
Hallo ihr Lieben,

meine Freundin und ich haben im November 2016 eine Katze von einem Privathaushalt übernommen. Dort wurde Luna abgegeben, weil sie angeblich Angst vor den neuen Hunden hatte. Luna verkroch sich laut des Vorbesitzers dort mehrere Monate nur im Keller und nahm nicht mehr am normalen Katzenleben teil. Beim Vorbesitzer lebte sie auch mit anderen Katzen zusammen.

Die ersten Tage bei uns versteckte sie sich vorwiegend und erkundete meistens Nachts vorsichtig die Wohnung. Der Versuch sie nach einer gewissen Eingewöhnungszeit mit Leckerchen oder Spielzeug aus dem Versteck zu locken scheiterte. Wir haben versucht Luna zu streicheln, mit ihr zu reden oder sie auch einfach in Ruhe gelassen, damit sie die Angst vor uns verliert. Bei uns ist es meistens relativ ruhig und wir gehen den Tag über arbeiten. Es gab bessere und schlechtere Tage. Manchmal rennt sie panisch weg, sobald sich jemand im Raum bewegt und manchmal kann man nah an ihr vorbei gehen ohne das sie weg rennt. Allerdings beobachtet sie immer sehr aufmerksam das Geschehen und springt sofort auf alle möglichen Geräusche an.

Wir haben auch diesen FeliWay Zerstäuber ausprobiert, in der Hoffnung sie kommt etwas zur Ruhe und kann Entspannen.

So, jetzt der Schock! :-) Anfang 2017 wollten wir morgens das Katzenklo sauber machen und sehen Blut. Luna hatte 4 Kitten bekommen. Sie wurde quasi in den letzten Tagen in ihrem alten Zuhause noch Schwanger. Wir hatten die Schwangerschaft überhaupt nicht mitbekommen, da sie vorher sehr dünn war und im alten Haushalt immer wenig gefressen hatte. Seit dem sie bei uns war hat sie aber immer gut zugeschlagen und deshalb haben wir uns eher gefreut, dass Luna zunimmt. Mit einer Schwangerschaft haben wir wirklich nicht gerechnet.

So, die nächsten 12 Wochen lag die größte Aufmerksamkeit natürlich bei den Kitten. Für uns war das alles totales Neuland.
Luna ist zum Glück eine sehr tolle Mutter gewesen. Wie sich nach einem Gespräch mit dem Vorbesitzer herausgestellt hat, hat sie schon mind. 2 mal Kitten bekommen, wovon wir nichts wussten.

Wir haben einen kleinen Kater behalten. Die übrigen der Rasselbande mussten wir leider an Freunde und Freundesfreunde platzbedingt vermitteln.

Unser Hennes ist jetzt mittlerweile etwas über 1 Jahr alt und ein super aufgeweckter und kuschliger Kater. Luna hingegen hat sich leider immer noch nicht wirklich verändert. Natürlich haben wir sie nachdem die Kitten alt genug waren und der größte Stress vorbei war, sofort kastrieren lassen.

Wir sind mittlerweile am Ende mit unserem Latein und fragen uns was wir noch ausprobieren können.

Wir brauchen also eure Hilfe. Luna muss nicht eine Kuschelkatze werden, die abends mit ins Bett hüpft. Aber es wäre einfach schön, wenn wir nicht andauernd das Gefühl haben, dass sie sich total unwohl fühlt. Sie soll ja schließlich ein schönes Katzenleben haben.

Wir haben auch mit unseren Katzen schon das Klicker-Training ausprobiert, aber bei Luna - keine Chance.

Wenn wir mit Leckerchen auf dem Boden sitzen kommt Sie schon unter der Couch hervor, aber erschreckt sich wieder sobald ein Leckerchen in ihre Richtung fällt. Wie schon beschrieben, es gibt bessere und schlechtere Tage. Sie hat auch schon aus unserer Hand gefuttert. Aber das ist definitiv nicht der Normalfall.

Wir haben am Anfang immer gedacht, dass sich das irgendwann legt und sie sich wohl fühlt. Dann haben wir gehofft, dass unser Hennes ihr zeigen kann, dass sie keine Angst haben muss. Aber leider hat sich nichts/kaum etwas verändert, obwohl sich Hennes von uns vor ihren Augen mit lautem Schnurrmotor streicheln lässt.

Wir wissen nicht Recht wie es ihr bei den Vorbesitzern ergangen ist. Manchmal haben wir die Vermutung, dass sie als Vermehrerin missbraucht wurde und die Kitten immer zu früh abgegeben wurden und sie deshalb so scheu ist. Leider gibt der Vorbesitzer keine genauen Auskünfte und hatte sich sogar geärgert, dass er nicht mitbekommen hat, dass Luna Schwanger ist und meinte wir könnten uns ja jetzt von dem Geld für die Kitten einen schönen Urlaub machen! :O Vielleicht ist sie nicht mehr Schwanger geworden und er hat sie deshalb abgegeben.

Das Verhältnis von Hennes und Luna ist ganz gut, allerdings merkten wir schnell, dass Hennes der Boss von beiden ist :-)

Habt ihr vielleicht Tipps was wir noch mit Luna versuchen können? Wir wollen gar nicht groß über die Geschichte reden, ob sie wirklich als Vermehrerin missbraucht wurde. Wir wollen einfach nur das sie sich jetzt nach fast 1,5 Jahren mal richtig wie Zuhause fühlt.

Ich hoffe jemand kann uns weiterhelfen.
Vielen Dank im Voraus


In deinem anderen Beitrag hattest du ein Bild von Lunas durchtrittiger Pfote eingestellt.
Habt ihr das inzwischen beim TA abklären lassen?
Ich kann mir gut vorstellen, dass sie dadurch permanent unter Schmerzen leidet und ihr Verhalten zumindest teilweise dieser Tatsache geschuldet ist.
Der junge Kater macht das ganze leider auch nicht besser.
Sie hat keine adäquate Mitbewohnerin, der Kater niemanden zum raufen.
Ich würde versuchen zuallererst diese "Baustellen" anzugehen.
__________________
steinhoefel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.02.2018, 18:30   #3
MissEni
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MissEni
 
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Beiträge: 171
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Hallo.
Bei uns ist vor etwa einem Jahr ebenfalls ein auffallend scheuer Kater eingezogen. Tamme. Er kam aus der gleichen Zucht wie Jahre zuvor unsere andere Katze und er war der Einzige der aus seinem Wurf über geblieben ist weil niemand so ein scheues Kätzchen wollte. Er war damals 6 Monate alt, sein Fell war nicht in bestem Zustand was bei einem scjeuen Langhaarkater auch schwierig ist.
Er war damals schon 6 Monate alt und andere Tieren gegenüber bestens sozialiisiert, Menschen jedoch und alle Geräusche die wir verursachen lassen ihn überängstlich reagieren, auch nach 13 Monaten bei uns.
Mit unserer vorhandenen Katze versteht er sich hervorragend, jedoch ist sie eine sehr ruhige Prinzessin und so holten wir ihm 6 Monate nach seinem Einzug einen Freund dazu. Dieser kleine Freund tat ihm sehr gut. Er hat etwas weniger scheu auf Geräusche und Neues reagiert, jedoch hat ihn auch bis heute keiner unserer Freunde gesehen. Klingelt es an der Tür ist er weg!
Sein kleiner Kumpel starb überraschend nach schwerer Krankheit mit 6 Monaten , nur drei Monate nach Einzug.
Nun sind erneut zwei Kitten (5 Monate alt) eingezogen. Er liebt sie sehr, tobt, rauft und springt kurzzeitig wie ein junges Kätzchen was bei seinem Körperbau sehr lustig aussieht. Immer häufiger schaut er sich Sachen ab, turnt mit den Kleinen auf der Küche und ähnliches, was er früher NIE gemacht hätte. Fauchen, knurren, hauen- sowas kennt er nicht!

Was ich damit sagen will, wir haben ihn so übernommen und wir akzeptieren dass er so ist. Er lässt sich 1-2 mal am Tag für eine Minute kraulen, springt dann auf, wundert sich über seinen eigenen Mut und ergreift die Flucht um aus sicherer Entfernung auf seine Weise an unserem Familienleben teil zu nehmen.
Wir lieben ihn, es macht uns nichts aus Rücksicht auf ihn zu nehmen u d würden uns wieder für ihn entscheiden, auch wenn jeder Tierarztbesuch und jedes Bürsten und wahnsinnig stresst weil wir in diesen Momenten keine Rücksicht auf seine Ängste nehmen können. Ich habe ihm sogar das Fell gestutzt um ihn weniger häufig bürsten zu müssen.
Wir lieben unser Seelchen!
Alles Gute für euch und eure Katze.

Tamme, unser geborenes Scheuchen





MissEni ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.02.2018, 20:42   #4
tuuube
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Zitat:
Zitat von steinhoefel Beitrag anzeigen
In deinem anderen Beitrag hattest du ein Bild von Lunas durchtrittiger Pfote eingestellt.
Habt ihr das inzwischen beim TA abklären lassen?
Ich kann mir gut vorstellen, dass sie dadurch permanent unter Schmerzen leidet und ihr Verhalten zumindest teilweise dieser Tatsache geschuldet ist.
Der junge Kater macht das ganze leider auch nicht besser.
Sie hat keine adäquate Mitbewohnerin, der Kater niemanden zum raufen.
Ich würde versuchen zuallererst diese "Baustellen" anzugehen.
Danke für die Antwort. Lunas Pfote sah wenige Tage nach dem ich hier um Rat gebeten habe wieder normal aus und tut es immer noch.
Hennes versucht ab und zu mit Luna zu spielen, aber sie möchte nicht.
Leider lässt sich das Problem nicht so einfach lösen, da wir erstens keinen der beiden abgeben wollen und zweitens keinen Platz für eine oder zwei weitere Katzen haben.
tuuube ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.02.2018, 20:51   #5
tuuube
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Zitat:
Zitat von MissEni Beitrag anzeigen
Hallo.
Bei uns ist vor etwa einem Jahr ebenfalls ein auffallend scheuer Kater eingezogen. Tamme. Er kam aus der gleichen Zucht wie Jahre zuvor unsere andere Katze und er war der Einzige der aus seinem Wurf über geblieben ist weil niemand so ein scheues Kätzchen wollte. Er war damals 6 Monate alt, sein Fell war nicht in bestem Zustand was bei einem scjeuen Langhaarkater auch schwierig ist.
Er war damals schon 6 Monate alt und andere Tieren gegenüber bestens sozialiisiert, Menschen jedoch und alle Geräusche die wir verursachen lassen ihn überängstlich reagieren, auch nach 13 Monaten bei uns.
Mit unserer vorhandenen Katze versteht er sich hervorragend, jedoch ist sie eine sehr ruhige Prinzessin und so holten wir ihm 6 Monate nach seinem Einzug einen Freund dazu. Dieser kleine Freund tat ihm sehr gut. Er hat etwas weniger scheu auf Geräusche und Neues reagiert, jedoch hat ihn auch bis heute keiner unserer Freunde gesehen. Klingelt es an der Tür ist er weg!
Sein kleiner Kumpel starb überraschend nach schwerer Krankheit mit 6 Monaten , nur drei Monate nach Einzug.
Nun sind erneut zwei Kitten (5 Monate alt) eingezogen. Er liebt sie sehr, tobt, rauft und springt kurzzeitig wie ein junges Kätzchen was bei seinem Körperbau sehr lustig aussieht. Immer häufiger schaut er sich Sachen ab, turnt mit den Kleinen auf der Küche und ähnliches, was er früher NIE gemacht hätte. Fauchen, knurren, hauen- sowas kennt er nicht!

Was ich damit sagen will, wir haben ihn so übernommen und wir akzeptieren dass er so ist. Er lässt sich 1-2 mal am Tag für eine Minute kraulen, springt dann auf, wundert sich über seinen eigenen Mut und ergreift die Flucht um aus sicherer Entfernung auf seine Weise an unserem Familienleben teil zu nehmen.
Wir lieben ihn, es macht uns nichts aus Rücksicht auf ihn zu nehmen u d würden uns wieder für ihn entscheiden, auch wenn jeder Tierarztbesuch und jedes Bürsten und wahnsinnig stresst weil wir in diesen Momenten keine Rücksicht auf seine Ängste nehmen können. Ich habe ihm sogar das Fell gestutzt um ihn weniger häufig bürsten zu müssen.
Wir lieben unser Seelchen!
Alles Gute für euch und eure Katze.
Vielen Dank für die Antwort. Es hört sich vom Lesen her so an, dass es bei euch noch problematischer ist als bei uns. Ich finde es auch gut zu wissen, dass es auch andere Leute gibt die ihre Katze bürsten obwohl ihr dies nicht sonderlich gefällt. Uns hat das oft Sorgen bereitet, dass dadurch alles noch schlimmer wird, aber sie haart wie verrückt und deshalb muss es einfach sein. Dann werden wir wohl erstmal ihr Verhalten so akzeptieren und in etwas fernerer Zukunft unter anderen Rahmenbedingungen schauen, ob wir noch passende Mitbewohner finden.
tuuube ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.02.2018, 20:53   #6
Margitsina
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Margitsina
 
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Aber die Konstellation Mutter - Sohn ist nun wirklich nicht glücklich.
Ihr hättet besser dran getan, zwei weibliche Kitten zu behalten.
Ich hoffe nur, dass wenigstens die anderen Babys zu passenden Katzenfreunden im gleichen Alter gekommen sind und nicht in Einzelhaft leben müssen.

Genau das macht ihr quasi jetzt mit euren Katzen: der Dame fehlt die Freundin und dem Kater der Raufkumpel.

So sollte das nicht bleiben. Das ist nämlich für euch alle unglücklich.
Margitsina ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.02.2018, 22:45   #7
tuuube
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Die beiden verstehen sich dafür, dass sie so unterschiedliche Interessen haben trotzdem ziemlich gut. Die Geschwister waren alle Kater.
tuuube ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.02.2018, 00:15   #8
Irmi_
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Hm. Die Geschichte klingt tatsächlich so, als ob Eure arme Katze einem Vermehrer dienen musste. Zum Glück ist das Vergangenheit.

Für mich ist es ganz normal, dass es Katzen gibt, die sich deutlich scheuer verhalten als andere. Besonders bei der Vorgeschichte wundert mich ihr Verhalten auch nicht sonderlich. Über ganz verwilderte Katzen wird sogar gesagt, sie seien nicht mehr zähmbar. So krass wird es aber bei Eurer Katze nicht sein. Möglicherweise wird sie aber nie besonderen Gefallen daran finden, sich anfassen zu lassen. Darauf würde ich mich einstellen. Ich halte es auch für wahrscheinlich, dass Besuch sie nie zu Gesicht bekommen wird. Das ist für viele Katzen normal.

Ansonsten würde ich folgendes machen:
1. Die Gesundheit beim Tierarzt abklären lassen. Nicht dass sie einfach nur Schmerzen hat und sich deshalb zurück zieht.
2. Gelegentlich kleine "Spielangebote" machen. Vielleicht habt ihr nur noch nicht gefunden was ihr gefällt? Also z.B. Mal Schaumstoffbällchen anbieten, Mal zusammengeknülltes Papier und ein ander Mal gesammelte Federn aus der Natur. Eventuell auch Mal eine Katzenangel schwingen.
3. Die Userin Taskali (ich bin ein bisschen Fan von ihr, ihr Thread heißt "Pflegis by Taskali") zähmt verwilderte Katzen. An menschliche Nähe gewöhnt sie Katzen indem sie sie mit einem Federwedel streichelt. Vielleicht funktioniert das bei Euch auch? Oder sie mag damit spielen?
4. Ich würde mir genau ansehen, wo Eure Katze gerne sitzt. Diese Plätze müsste sie ja als besonders sicher empfinden. Vielleicht kannst Du irgendwas in Deiner Wohnung umgestalten, so dass sie mehr dieser Plätze hat? So dass sie sich vielleicht leichter raus traut, weil das nächste Versteck nicht so weit ist.
5. (Geht nicht bei jeder Katze) experimentieren, welche Leckerlies ihr besonders gut schmecken. Selbst wenn sie sehr ungesund sind kannst Du vielleicht eine Routine einführen, bei der es immer etwas davon gibt. Z.B. wenn Du abends von der Arbeit heim kommst oder vor dem Schlafengehen. Die immer gleiche Routine kann ihr Sicherheit geben, so dass sie sich zumindest da immer blicken lässt.

Zur Konstellation ältere Katze - jüngerer Kater: Das gilt als die klassische Kombination bei der es schief geht. Aber Ausnahmen bestätigen schließlich die Regel. So lange es zwischen den beiden passt würde ich es so lassen.
__________________
Grüße,
Irmi, Ebony und Magdalena mit Nachbarskater Amadeus und Patenkatze GroCha's Irmi


Einzelkatzen-Erfahrungen
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Alt 19.02.2018, 15:09   #9
Kewa71
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Kewa71
 
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Evtl. kannst Du Deine Katze auch noch mit Zylkène oder Globuli unterstützen? Pippa hat sich am Anfang auch nur unter dem Schreibtisch versteckt. Ich konnte sie zum Glück da "rausstreicheln", doch ich habe ihr lange Zylkène gegeben und Feliway im Einsatz gehabt. Vielleicht habt ihr einen Tierhomöopathen in der Nähe oder google doch mal, welche Globuli helfen könnten. Hier z.B. ist von Aconitum die Rede

https://www.experto.de/gesundheit/ho...egulieren.html
__________________
Kewa71 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.02.2018, 20:35   #10
Annemone
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Annemone
 
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Beiträge: 5.674
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Ich würde es auch mal mit Zylkene versuchen. Mit meiner eher schüchternen Katze habe ich damit gute Erfolge gehabt.
Eine "Kuschelkatze" ist aus ihr nicht geworden, aber sie ist wesentlich weniger schüchtern und inzwischen kommt sie immer öfter auch mal aufs Sofa und fordert Streicheleinheiten.
Geduld! Je nach Geschichte ist ein Jahr noch keine Zeit.

Vorher natürlich abklären lassen, ob gesundheitlich alles im grünen Bereich ist.
Hier war z. B. FORL eine Ursache - die Miez hatte einfach Schmerzen, die sie sich nicht anmerken ließ (völlig normal gefressen, allenfalls geringe Rötungen am Zahnfleisch - drei Tierärzte haben das nicht ernst genommen). Erst ohne Zähne hat sie begonnen, Mäuse zu fangen.

Solche Tiere muss man ganz besonders aufmerksam beobachten - die haben nicht unbedingt gelernt, Vertrauen zu Menschen zu haben. Und umso weniger zeigen sie, wenn was nicht stimmt. Auch das wird mit der Zeit aber besser.
Vertrauensbildung ist harte Arbeit! Und es dauert mitunter lange.
__________________
Also, kein Rind, kein Kalb, kein Wild, keine helle Sosse, keine Stückchen, kein Getreide, keine Konservierungsstoffe und künstliche Aromen.
Hab ich was vergessen?
"Miau!"
O.k., nicht unter 2 Euro die Dose. Alles klar!

Annemone ist offline   Mit Zitat antworten
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