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Wohnungskatzen Alles rund um Stubentiger

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Alt 15.01.2018, 01:06   #1
stubentiger mia&jojo
Neuling
 
Registriert seit: 2018
Beiträge: 1
Unglücklich HILFE! Nachtaktive Monster

Hallo liebe Katzenfreunde!

Unsere Lieblinge sind 2 und 4 Jahre alt und haben bereits bei der Vorbesitzerin zusammen gelebt seit sie klein sind.
Die beiden wohnen bei uns nun seit November 2017 und bisher haben sie sich blendend verstanden und keine Probleme gemacht.

Seit nun ca. 1 Monat jagen sie sich aller Dings jede Nacht durch die gesamte Wohnung bzw. stellen sonstigen Unfug an, wie Kartons vom Kleiderschrank herunter zu schubsen (mit klappernden Inhalt).
Tagsüber ignorieren sie sich so ziemlich, spielen aber manchmal zusammen mit etwas oder schlafen auf der Couch (die eine am einen Ende, die andere am anderen Ende).
Wenn die beiden sich durch die Wohnung jagen beißt die Jüngere die Ältere meistens in den Rücken oder Po, sodass diese dann verständlicher Weise laut aufjault.
Es wurde sich wegen dem Lärm leider schon sehr oft bei der Hausverwaltung beschwert.

Wir haben uns hier schon etwas belesen gehabt und können einige Sachen ausschließen:
Die beiden bekommen 2x täglich ihr Nassfutter, sowie Trockenfutter und zusätzlich noch Naschkram (meiner Meinung nach schon zu viel), also kann es der Hunger nicht sein.
Da ich aus gesundheitlichen Gründen zur Zeit den ganzen Tag zu Hause bin werden die beiden viel bespielt, geknuddelt, gestreichelt und verwöhnt. Wir denken mal das es die fehlende Aufmerksamkeit daher auch nicht sein kann.
Bevor wir schlafen gehen spielen wir meistens noch etwas mit ihnen damit sie, wie wir hoffen, kaputt gespielt sind das sie erstmal schlafen müssen, das klappt leider nicht denn kurz nach dem wir im Bett sind fängt es an bzw. manchmal sogar wenn wir noch im Bad sind. Nach einigen Stunden des Tobens ist dann Ruhe und nach einem ausgiebigen Schläfchen geht es dann weiter.

Wir schlafen wegen dem Problem schon im Wohnzimmer um in der Wohnung die Türen schließen zu können, damit sich das ganze nur auf ein Zimmer beschränkt, was sie aber leider auch nicht ruhiger macht.
Sie beziehen uns seit dem sogar mit ein, denn sie laufen oft über uns rüber und stören sich nicht wenn das Licht angeht und jemand aufsteht um sie zu trennen.
Am Anfang haben sie aller Dings noch darauf reagiert und auch auf ein lauteres "pssscht" oder schnippen.

Diese Nacht war es leider besonders schlimm. Die beiden sind auf uns Bett gesprungen und mein Partner hat vor Schreck aufgeschrien (damit hat ja auch keiner gerechnet) *die Nachbarn müssen sonst was gedacht haben*

Sollte man es mit einer Wasser-Sprüh-Flasche probieren?

Brauchen dringend Hilfe
Danke für Eure Anworten schon einmal
Viele Grüße
Mia und Jojo & A und A
stubentiger mia&jojo ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 15.01.2018, 01:19   #2
CutePoison
Forenprofi
 
CutePoison
 
Registriert seit: 2013
Ort: NRW
Beiträge: 6.500
Standard

Hi und willkommen ,
Du hast da 2 ganz normale und verspielte Katzen.
Meine beiden toben auch nachts durch die Wohnung und jagen sich, allerdings wohnen wir in nem Haus zur Miete.
In einer Mietwohnung im 1. Stock wäre das sehr problematisch.
Den Spieltrieb wirst du ihnen nicht abgewöhnen können und Katzen sind eher nachtaktiv, sie verhalten sich nicht unnormal.
Andererseits verstehe ich euren Unmut und Nachbarn stören sich gerne daran.
Ich würde nachts die Schlafzimmertür schließen, damit sie nicht im Übermut über euch drüber laufen.
Das Problem mit den Nachbarn ist schon kniffliger.
Du wirst den Katzen nicht abgewöhnen können nachts zu toben.
Wäre denn Freigang bei euch möglich?
Was für einen Bodenbelag habt ihr?
__________________
Blacky und Chérie

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Alt 15.01.2018, 07:41   #3
Stachelnuesschen
Forenprofi
 
Registriert seit: 2010
Beiträge: 1.105
Standard

Oft stellen sich Katzen (gerade in der Wohnungshaltung) schon früher oder später auf den Lebensrhythmus der Menschen ein. Hat bei mir bisher noch bei jedem Kater geklappt, nach unterschiedlicher Dauer ^^. Seit November ist noch nicht soooo lange und ich würde Euch zumindest noch raten, absolut gar nicht auf die die beiden zu reagieren. Kein "pscht", kein Trennen, kein gar nichts. Und eine Sprühflasche bitte auf keinen Fall!

Wir haben hier abends einen relativ klar strukturierten zeitlichen Ablauf, das hilft auch. Statt "meistens etwas spielen" würde ich zum Schlafengehen hin, mindestens 1-2 ganz feste, verlässliche Spielzeiten einbauen und vielleicht eine Art "Tagesabschluss-Ritual". Meine Kater bekommen, wenn ich ins Bett gehe, zum Beispiel eine halbe Kaustange (zu dritt, bin ein Leckerlie-Geizkragen ^^).
__________________


Liebe Grüße, Kerstin und das Chaos auf zwölf Pfoten
Stachelnuesschen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.01.2018, 10:27   #4
Sandm@n64
Forenprofi
 
Registriert seit: 2016
Beiträge: 1.883
Standard

Hallo,

was und wieviel genau bekommen sie zu fressen?
Sandm@n64 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.01.2018, 10:47   #5
Madgordon
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 2017
Ort: Wolfurt / Vbg / Österreich
Beiträge: 203
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ich würd man versuchen NUR NaFu zu füttern und das 24/7.

Ausserdem würde ich sie nicht in einen Raum "einsperren", denn so kann es leichter passieren dass was in diesem Raum passiert, denn so müssen sie Ihre "Läufe" in dem Raum machen.
Madgordon ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.02.2018, 23:56   #6
Levius
Benutzer
 
Registriert seit: 2017
Ort: NRW
Alter: 20
Beiträge: 47
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Ich habe meinen Katern angewöhnt auf ihre Namen zu hören und auf Kommandos wie "Schluss jetzt","Nein", "Komm mal her" und "Hör auf" zu reagieren. Wir haben jeden Abend das feste Ritual, dass ich ins Bad gehe, dann alle Lichter ausmache und ihnen ein "Gute Nacht" - Leckerchen gebe. Dann legen sie sich meistens schon von selbst hin. Toben sie doch mal rum reicht einmal rufen und es ist Ruhe. Ich halte sie allerdings nur wegen der Ruhezeiten (22-06.00 Uhr) ruhig (auch Nachbarschaftsprobleme) davor und danach dürfen sie toben.
__________________
Lieblinge seit dem 01.Oktober.2016
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Alt 14.02.2018, 11:51   #7
Irmi_
Forenprofi
 
Irmi_
 
Registriert seit: 2017
Ort: Vorarlberg
Beiträge: 1.165
Standard

Also, ich glaube nicht, dass man Katzen die nachts toben wollen das angewöhnen kann. Schließlich ist es ihr natürliches Verhalten.

Freigang würde natürlich sehr gut helfen, da sie dann einen großen Teil ihrer Aktivitäten nach außen verlegen können.

Was Trittschall recht gut dämpft sind Teppiche. Selbst relativ dünne (waschbare) bringen schon einen spürbaren Effekt.
__________________
Grüße,
Irmi, Ebony und Magdalena mit Nachbarskater Amadeus und Patenkatze GroCha's Irmi


Einzelkatzen-Erfahrungen
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Alt 14.02.2018, 17:12   #8
Nelly12
Erfahrener Benutzer
 
Nelly12
 
Registriert seit: 2017
Ort: Hagen
Beiträge: 155
Standard

Eure Beiden scheinen inzwischen richtig bei Euch angekommen zu sein und entfalten nun ihr gesamtes Temperament. Was nächtliches Toben, Schreien und permanentes Stören anbelangt bin ich leidgeprüft. Als unsere Beiden aus einer Zuchtauflösung zu uns kamen, gab es kaum noch Schlaf. Es betrifft bei und allerdings nur unseren Kater Obelix, der als Zuchtkater weggesperrt wurde und traumatisiert ist. Inzwischen hat sich die Situation etwas gebessert aber das Schreien ( er hat als Orientale eine sehr laute Stimme, zum Glück haben wir nette Nachbarn) und das Toben nachdem das Licht ausgeht sind geblieben in unterschiedlich starker Ausprägung. Was sich in der Tat gebessert hat ist, dass sich das Toben und Schreien nach einiger Zeit legt und dann für die Nacht Ruhe ist. Diesen Erfolg verdanke ich einem Mittel aus der chinesischen Heilmedizin namens Destress. Es ist KEIN Beruhigungsmittel, das die Katzen ruhigstellt, es stellt eine innere Ausgeglichenheit her. Ich bin eigentlich eine Anhängerin der klassischen Schulmedizin und lächelte immer etwas über Globuli. Nachdem aber mein verstorbener Kater Kasimir an ständigen Enddarmentzündungen litt, über Jahre mit Antibiotika behandelt werden musste, stieß ich im Internet auf diese Medizin und bestellte das Mittel Gastro aus purer Verzweiflung. Drei Tage nach der Einnahme hörte der Durchfall auf und das bis ans Lebensende von Kasimir. Er brauchte das Mittel allerdings dauerhaft. Das Gute bei dieser Medizin ist, dass sie nicht schaden kann, schlimmstenfalls hilft sie nicht. Das bestätigte mir auch meine Tierklinik, mit der ich natürlich alles medizinische abspreche. Meine TÄ setzt Destress jetzt auch in ihrer Praxis ein, z. B. bei Stress in Mehrkatzenhaushalten. M.E. ist es einen Versuch wert, wenn es nicht hilft, hat man 25€ in den Sand gesetzt. Evtl. kann noch zusätzlich der Feliway-Stecker angewendet werden, die Pheromone entspannen die Katzen auch. Da nicht jeder die Möglichkeit hat, seinen Katzen Freigang zu bieten (wir wohnen z.B. in der 3.und 4. Etage einer Stadtwohnung), muss man andere Wege des gedeihlichen Zusammenlebens finden. Feste Spielzeiten an jedem Tag und ganz wichtig auch: Clickern, sollten natürlich angeboten werden.
Falls ihr interessiert seid, die chinesische Heilmedizin findet ihr unter: Naturheilkunde bei Tieren.
Nelly12 ist offline   Mit Zitat antworten
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Stichworte
katze, katzen jagen sich

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