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Wohnungskatzen Alles rund um Stubentiger

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Alt 25.03.2017, 14:55   #1
Samandelli
Neuling
 
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Beiträge: 4
Unglücklich Hauskater unglücklich...

Hallo!

Mein Kater Sam ist 9 Jahre alt und wohnt bei meiner Mutter im Haus.
Wir haben ihn damals mit 12 Wochen aus dem Tierheim adoptiert

Das problem ist nun, das er unbedingt raus möchte was ich gut verstehen kann. Ich habe damals versucht Ihn an Katzengeschirr zu gewöhnen aber er hat es abgelehnt, es war ihm zu Fremdkörperartig und hat sich gewehrt.
Vor Sam hatten wir Dolly, eine perserkatze. Sie konnten wir so rauslassen, auf den Balkon, weil sie nie weggelaufen ist. Sie saß immer nur auf der Balkonmauer und hat die Aussicht genossen.
Ich fands natürlich nicht Fair sie raus zu lassen und ihn nicht und habe es ja auch versucht.. er ist nur eben wild und frech und das Haus meiner Mutter steht an einer viel befahrenen Kreuzung
Ich versuche auch immer, wenn ich da bin, mit ihm zu spielen aber er zeigt kein wirkliches, oder nur kurzes interesse - egal was ich ihm biete. Ich habe jedesmal so ein riesiges schlechtes gewissen ihm nicht wirklich das bieten zu können.. der balkon ist zu gross für ein Netz und meine Mutter würde das auch nicht toll finden... zu mir kann ich ihn auch nicht nehmen, weil er erstens doch schon 9 jahre ist und ich nur eine 25qm wohnung habe im zweiten stock.

Ob er sich mit einem Kater oder einer Katze seines alters verstehen würde, weiß ich nicht... was meint ihr? Er vertrug sich damals mit Dolly auch nicht sonderlich und hat sie immer angegriffen.. wobei er vielleicht auch nur spielen wollte aber Sie war eine alte Dame und wollte nur ihre Ruhe.

was kann ich nur tun?
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Alt 25.03.2017, 15:58   #2
SweetCat
 
SweetCat
 
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Klingt nach einer schwierigen Situation, weil man kann ja auch nicht staendig alle Tueren und Fenster verbarrikadieren, damit die Katze nicht wegrennt.

Katzen sind da ja eher dickkoepfig, wenn die Tuer zu ist, wollen sie raus- wenn sie offen ist, bleiben sie drin. Hat das Haus denn keinen Garten den man zB so absichern koennte, dass er da drin bleibt? Als meine beiden Grossen noch klein waren, haben wir in einer Wohnung in unmittelbarer Naehe zur Autobahn gewohnt, Meine hatten aber immer hoellische Angst vor Autos und sind deshalb immer in die andere Richtung weg. Ich will dir nicht empfehlen es zu probieren- am Ende passiert ihm noch was- aber wenn man ihm eine Moeglichkeit geben kann irgendwie an die frische Luft zu kommen zB eben einen Balkon oder einen Garten absichern, dann wird vllt auch sein Drang geringer immer raus zu wollen.
__________________
Viele liebe Grüße!
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Alt 25.03.2017, 16:06   #3
Bibi und blue
Erfahrener Benutzer
 
Bibi und blue
 
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Hallo
Ich finde es sehr löblich, dass du dir Gedanken um den Kater machst.
Und das Alter ist meines Erachtens nach kein Ausschlusskriterium für eine Vergesellschaftung. Man muss es nur langsam und mit Köpfchen angehen Einfach zusammenwerfen ist keine gute Idee, es sind ja keine verspielten Kätzchen mehr. Lass dich doch mal im örtlichen TH beraten, die kennen ihre Pappenheimer meist ganz gut und können den richtigen Charakter finden.
Es ist nie zu spät, um eine arme Seele glücklich zu machen
Bibi und blue ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.03.2017, 16:18   #4
Starfairy
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Beiträge: 7.469
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Na ja, 12 Jahre finde ich schon recht alt für eine Vergesellschaftung.

Hier ist einfach von Anfang an alles falsch gelaufen. Ein junger Kater voller Energie zu einer alten Perserdame. Wohl die schlechteste Idee, die man nur haben konnte.
Der Kater lebt bei der Mutter, nicht bei der TE. Und alles, was man raten könnte, müßte mit der Mutter abgestimmt sein. Aber wozu wäre die überhaupt bereit? Wenn sie schon kein Netz für den Balkon will, nun, eine langsame Zusammenführung braucht noch einiges mehr an Einsatz.

Von dem her glaube ich nicht, das sich hier eine Lösung für den Kater finden läßt.
Starfairy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.03.2017, 16:22   #5
MollyGrue
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Zum Trost, ich hab hier auch einen "Sam", 10 Jahre Alleinkater im Haushalt, und nun rauft er sich tapfer mit dem 4 Jahre alten, manchmal recht frechen und eifersüchtigen Simba zusammen. Spieltrieb ist bei beiden übrigens fast gleich, nur Sam schläft unterm Strich mehr/länger.

Mir sagte man in einem Tierheim, Kater passt nicht zu Kater, und im anderen, meine Nr. 1 sei "unverträglich".

Nun ja, es ist einfach richtig, was mir hier viele Nutzer gesagt haben: Kater spielen halt wie Jungs. Jagen, mit den Vorderpfoten boxen und "abwatschen", Body-Check und kurzer Ringkampf. Ich schätze mal, Katzendamen finden sowas überwiegend schröcklich und reagieren dann entsprechend empört oder eingeschüchtert.

Manchmal seh ich zu und denke, au weia - dann plötzlich dreht sich der Spieß um, und was vorher noch mit "Kratzfauch" und kurzem Knurren oder Aufjaulen böse aussah, wird als Spiel fortgeführt - in anderer Richtung. Der Jäger wird zum Gejagden. Ist Sam genervt, verkrümelt er sich halt eine Weile.
Insgesamt ist Simba nun weniger Klammeräffchen und Muttersöhnchen. Mehr "Kater". So wars gedacht.
Also nur Mut beim Suchen eines Kumpels.
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Alt 25.03.2017, 16:26   #6
handicat
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Beiträge: 1.289
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Zitat:
Zitat von Starfairy Beitrag anzeigen
Na ja, 12 Jahre finde ich schon recht alt für eine Vergesellschaftung.

Hier ist einfach von Anfang an alles falsch gelaufen. Ein junger Kater voller Energie zu einer alten Perserdame. Wohl die schlechteste Idee, die man nur haben konnte.
Der Kater lebt bei der Mutter, nicht bei der TE. Und alles, was man raten könnte, müßte mit der Mutter abgestimmt sein. Aber wozu wäre die überhaupt bereit? Wenn sie schon kein Netz für den Balkon will, nun, eine langsame Zusammenführung braucht noch einiges mehr an Einsatz.

Von dem her glaube ich nicht, das sich hier eine Lösung für den Kater finden läßt.
Das sehe ich genauso. Da er ja scheint`s unbedingt raus will sollte man vielleicht darüber nachdenken ihn in ein anderes Zuhause zu vermitteln wo man ihm Freigang bieten kann. Im Interesse des Katers.
__________________
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Alt 25.03.2017, 16:36   #7
Bibi und blue
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Bibi und blue
 
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Zitat:
Zitat von Samandelli Beitrag anzeigen
Hallo!

Mein Kater Sam ist 9 Jahre alt und wohnt bei meiner Mutter im Haus.
Wir haben ihn damals mit 12 Wochen aus dem Tierheim adoptiert
***********************(((*(((((((**********
Bibi und blue ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.03.2017, 16:43   #8
MollyGrue
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... das ist jetzt irgendwie so die Standard-Antwort - Kater abgeben. Vielleicht hängt die Mutter der Schreiberin aber sehr an dem Tier? Und eine Zweitkatze ist ja auch nur ein Vorschlag.

Für den Kater wäre es besser, wenn er da bleiben dürfte wo er bisher war.
Letztlich weiß mans aber immer erst eine ganze Weile später, ob eine Lösung gut war oder ein"Bärendienst" für die Betroffenen.
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Alt 25.03.2017, 16:55   #9
handicat
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Zitat:
Zitat von MollyGrue Beitrag anzeigen
... das ist jetzt irgendwie so die Standard-Antwort - Kater abgeben. Vielleicht hängt die Mutter der Schreiberin aber sehr an dem Tier? Und eine Zweitkatze ist ja auch nur ein Vorschlag.

Für den Kater wäre es besser, wenn er da bleiben dürfte wo er bisher war.
Letztlich weiß mans aber immer erst eine ganze Weile später, ob eine Lösung gut war oder ein"Bärendienst" für die Betroffenen.
Nein. Das ist keine Standardantwort von mir.
Ich wäre die Letzte die einfach so ein Tier weggeben würde. Aber ich würde auch nicht zusehen wie ein Kater der Freigang haben möchte und ihn nicht bekommen kann unglücklich ist.
Die Entscheidung von damals lässt sich jetzt nicht mehr rückgängig machen. Aber soll der Kater jetzt nochmal 9 Jahre unglücklich in der Wohnung leben damit der Mensch zufrieden ist eine Katze zu haben?

Was wenn es mit dem Zweitkater dann auch nicht funktioniert? Beide behalten damit beide unglücklich sind?

Ich denke an den Kater...nicht an die Mutter, sorry.
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Alt 25.03.2017, 17:10   #10
MollyGrue
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Na es wurden doch eine ganze Reihe von Vorschlägen gemacht - die klappen könnten. Sicher wird sich etwas davon realisieren lassen.
Kater weg = erst als letzte Möglichkeit.
Es sei denn, die bisherige Besitzerin befürwortet selbst, ihn z. B. zu Leuten mit gesichertem Freigang zu geben. Nun gut, aber erstmal finden.
Alles nicht so einfach.

Und: Dass der Kater nun schon sein ganzes Leben lang kreuzunglücklich war, davon steht doch hier nichts.
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Alt 25.03.2017, 17:12   #11
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Ernsthaft?
Wenn der Kater seit 9 Jahren nur die Indoor-Haltung kennt, dann hat er sich damit längst arrangiert.
Ich würd hier eher vermuten, die TE hat ein Problem mit der Indoor-Haltung. Oder mit ihrer Mutter an sich...

Ich find in diesem Fall die haltung auch nicht gut, aber zunächst mal nur, weil der Kater keinen Kumpel hat. Und ob das bei einem seit mind. 6 jahre solitär lebenden Tier mit der Vergesellschaftung noch klappt... wäre eine Geduldsaufgabe mit ungewissem Ausgang.

Übrigens sind auch Eltern an der Grenze zum oder bereits im Rentenalter noch mündig, und dürfen ihre eigenen Entscheidungen treffen.
(Das ändert sich, wenn überhaupt, erst sehr spät. Und ... eine Pflegschaft ist nicht mal eben so eingerichtet, und umfasst auch nicht grundsätzlich alle Lebensbereiche.)
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Alt 25.03.2017, 17:45   #12
Samandelli
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Danke für die vielen Antworten.
Das kam vielleicht falsch rüber - meine Mutter hat ihn auch sehr gern. - sie tut auch viel für ihn, so ist es nicht.

Ich war 12 Jahre als ich die Idee hatte eine Zweitkatze zu adoptieren, ich wollte Dolly nur was gutes tun, ich konnte nicht wissen, das es in die Hose geht.

Ich werde nochmal mit meiner Mutter sprechen bzgl. des Netzes, sie möchte ja auch nur sein Wohl.

Hier trennen sich die Gemüter..
Er ist 9, fast 10 Jahre - sollte ich über eine Zusammenführung mit einer Katze oder Kater(?) Des selben Alters nachdenken?

Grüße
Samandelli ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.03.2017, 17:53   #13
handicat
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Zitat:
Zitat von Samandelli Beitrag anzeigen

Das problem ist nun, das er unbedingt raus möchte was ich gut verstehen kann.
Drängt er denn jetzt raus oder nicht? So hatte ich dein/ euer Problem nämlich verstanden
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Alt 25.03.2017, 18:05   #14
Samandelli
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Zitat:
Zitat von handicat Beitrag anzeigen
Drängt er denn jetzt raus oder nicht? So hatte ich dein/ euer Problem nämlich verstanden

Er Mauzt manchmal vor der Balkontür und generell, wenn Türen geschlossen sind und für ihn nicht zugänglich ( wie zB. Die Wohnung meiner Großmutter) das findet er gar nicht toll, dass er da nicht rein darf.

Aber nicht immer. Er kommt auch kuscheln, schläft auf der Fensterbank, im Bad, im Bett,sofa, auf seinem Kratzbaumturm

Er verschmäht sein essen manchmal. Also er isst, hat ein gesundes Gewicht laut Tierarzt und alles Oke aber das auch noch.
Samandelli ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.03.2017, 18:18   #15
MollyGrue
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Samandelli, was meinst Du, was mein Kater Simba zusammenjammert an der Tür - er hat Ausgang UND geht mit mir im Wald spazieren. Rennt, spielt, klettert Bäume und Jägerstände hoch. Wir sind keine Minute zu Hause, miaut er schon wieder nach neuen Untaten. Also ein bisschen Miauen an der Tür heißt nicht, dass er unglücklich ist.

Und zur Zweitkatze, passend: Ja, wieso nicht zumindest ausprobieren?
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