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Vorbereitungen Was muss ich beachten bevor eine Katze einzieht

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Alt 25.02.2007, 15:46   #1
catweazlecat
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Die Suche nach einem Kätzchen, das in den eigenen Haushalt passt und auch noch den optischen Wünschen des Katzenfreundes entsprechen sollte, kann sich von extrem einfach bis sehr aufwändig gestalten.

Zuerst steht die Frage im Raum ob man sich auf die Suche nach einem Hauskätzchen oder einem Rassekätzchen begeben möchte.

Ist die Entscheidung zugunsten eines Hauskätzchens gefallen, durchforstet man im Allgemeinen Tageszeitungen, örtliche Aushänge, das nächstgelegene Tierheim, den Bauernhof im Ort oder auch das Internet. Überall dort kann man fündig werden, je nach Jahreszeit bedingt.

Soll es ein Katzenkind sein, das ins Haus kommt, gestaltet sich die Suche ungleich schwieriger als wenn man nach einem älteren Kätzchen Ausschau hält. Denn bei Jungtieren ist besonders auf das Alter sowie die Aufzucht und gesundheitliche Versorgung vor der Übernahme zu achten.

Um vollständig von Mutter und Geschwistern entwöhnt zu sein, sollte das Katzenkind mindestens 12 Wochen alt sein beim Umzug ins neue Heim. Oftmals werden Katzen aus privater Hand leider viel zu früh von der Mutter getrennt, weil sie ab der 6-8 Lebenswoche nicht mehr ausschliesslich durch die Mamakatze gesäugt werden können. Das bedeutet sie verursachen beim Halter Kosten, da er spätestens ab diesem Zeitpunkt für ausreichend Katzenfutter auch für die Kitten sorgen müsste.

Geimpft werden sollten Kitten in der 8. Woche das erste Mal gegen Schnupfen/Seuche und das zweite Mal unbedingt mit 12-13 Wochen. Solch ein gesundheitlich gut versorgtes Katzenkind können sie normalerweise problemlos ins neue Heim aufnehmen, denn sie können davon ausgehen das der bisherige Halter sich verantwortungsvoll um den Nachwuchs gekümmert hat.

Sie werden kaum einen Bauern oder gewissenlosen Vermehrer finden, der bereit ist das Geld für Impfungen auszugeben und die Kitten bis zur 12. Woche zu behalten. Dem einen würde es zu teuer, weil er die Kitten meist eh verschenkt (Bauer) oder nur für wenige Euro abgeben möchte, dem anderen wird der Profit geschmälert weil die Untersuchungen und Impfungen Geld kosten und die Katzenkinder bis zur 12. Woche eine Menge an Futter benötigen würden um satt zu werden.

Tun sie sich und ihrer Familie sowie den vielleicht bereits im Haus lebenden weiteren Katzen den Gefallen und nehmen Sie keinesfalls ein ungeimpftes Katzenkind auf. Nicht nur, das die Infektionen bei Kitten unter 12 Wochen schnellstmöglich zum Tod des Kätzchens führen können, das Risiko die anderen Katzen mit z.B. einer tödlichen Viruserkrankung anzustecken ist dramatisch erhöht! Zusätzlich setzen Sie sich selbst einem Risiko aus z.B. an Giardien oder Pilz zu erkranken wenn das Kätzchen infiziert ist, denn diese Krankheiten übertragen sich auch leicht auf Menschen die mit ihm in häuslicher Gemeinschaft leben.

Kaufen Sie vernünftigerweise bitte auch nie ein Tier aus Mitleid aus privaten Händen, selbst wenn es Ihnen das Herz bricht. Für jedes Katzenkind das aus schlechter Haltung verkauft wird, werden neue in die Welt gesetzt und meist gewinnbringend verkauft. Solche Katzen kosten den Halter meist keinen Cent da keinerlei Gesundheitsvorsorge und oftmals nur ungenügende Nahrung zur Verfügung steht und die Mutterkatze oftmals bis zum viel zu frühen Tod dauergeschwängert ihr Dasein fristen muss. Meist handelt es sich dabei allerdings um vermeintliche Rassekatzen, die zum Schnäppchenpreis angeboten werden.

Informieren Sie lieber den Tierschutz und verhelfen den Katzenkindern und den Müttern auf diese Weise zu einem Leben bei verantwortungsvollen Haltern.

Fragen Sie im Tierheim oder bei Pflegestellen nach, welche Katzen zur Zeit auf ein tolles Plätzchen auf Lebenszeit warten.
Auch wenn der Infektionsdruck bei Tierheimkatzen hoch ist, sind diese zumindest tierärztlich versorgt und gerade Jungtiere werden oft in Pflegestellen untergebracht um sie vor Ansteckung in großen Gruppen zu schützen.

Seit einigen Jahren werden auch vermehrt Katzen aus dem Ausland über Vermittlungsstellen ins Land gebracht um hier ein dauerhaftes Zuhause für sie zu finden. Selbstverständlich haben auch diese Tiere ein liebes Heim verdient, man sollte sich aber darüber im Klaren sein, das diese Katzen überwiegend von der Strasse kommen und Probleme mit reiner Wohnungshaltung haben könnten. Außerdem leiden diese Importkatzen oftmals an Krankheiten wie z.B. Giardien oder Pilzen, die schlimmstenfalls mehrere Monate tierärztlicher Behandlung bedürfen und die nach wie vor vielen Tierärzten überhaupt nicht auf den ersten Blick und bei Routineuntersuchungen erkannt werden. Solche Tiere gehören keinesfalls in Anfängerhände, denn diese könnten sich schnell mit dem Tier überfordert fühlen und den Aufwand auf die Dauer im Hinblick auf die aufwändige die Pflege als auch die anfallenden Kosten die schnell mehrere hundert Euro Tierarztkosten betragen könnten, scheuen.

Sollten Sie sich stattdessen zum Kauf eines Rassekatzenkindes entschlossen haben, beachten Sie bitte die folgenden Punkte:

- Rassekatzen vom Züchter liegen für Liebhabertiere preislich im Schnitt normalerweise zwischen 500-800 Euro pro Jungtier, abhängig von Rasse des Tieres sowie der bei Übergabe bereits erfolgten Impfungen, Kastrationen, Microchips etc. für die der Züchter in Vorkasse getreten ist.

- Sollten Ihnen Rassekatzen ohne Papiere zu Schleuderpreisen um etwa 200-300 Euro angeboten werden lassen Sie bitte besondere Vorsicht walten!
Seriöse Aufzucht und Gesundheitsvorsorge hat ihren Preis und leider hat die Erfahrung gezeigt das solche Angebote entweder von Tierhändlern wie z.B. Billigimporte aus Nachbarländern stammen oder auf Kosten der Mütter Nachwuchs am Fliessband produziert wird, der dann auch möglichst frühzeitig (vor der 12. Lebenswoche) mit maximalem Gewinn (keine oder kaum Impfungen und Gesundheitsvorsorgen wie z.B. Tierärztlichem Attest) an den Interessenten gebracht werden soll. Die Muttertiere solcher „Züchter“ findet man dann meist ausgemergelt in Tierheimen wieder oder sie sterben viel zu früh an Unterernährung oder an komplizierten Schwangerschaften. Die Deckkater fristen meist ein qualvolles Dasein in Kellerräumen oder auch in kleinen Käfigen/Zwingern und sehen oftmals nur Tageslicht wenn Katzen gedeckt werden müssen.

Kein Züchter, der Tiere ohne Stammbäume (Papiere) anbietet kann Ihnen garantieren das das vermeintliche Rassekitten auch wirklich dieser Rasse angehört .
Es kann gut sein das es optisch z.B. nach einer Maine Coon Katze aussieht wegen dem längeren Fell, meist handelt es sich dabei aber um Persermischlinge etc. die ein Laie kaum von einer Maine Coon oder anderen Waldkatze unterscheiden kann. Diese halblanghaarigen Mischlinge bekommen Sie oftmals im Tierheim oder auf Notfallseiten der Katzenrassen deutlich billiger und mit Gesundheitsattest als vom unseriösen Hinterhofzüchter.


... weiter unter Teil 2
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Silke und die Catweazle's Katzen
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Geändert von catweazlecat (25.02.2007 um 16:04 Uhr)
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Alt 25.02.2007, 15:47   #2
catweazlecat
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Standard Augen auf beim Katzenkauf Teil 2

Gerade bei Anzeigen wie z.B. „Reinrassige Whiskaskatzen ohne Papiere (Stammbäume) “ o.ä., sollte Ihnen klar sein das diese Katzen höchstwahrscheinlich bestenfalls gut gezeichnete Hauskätzchen sein werden und nicht die geringste Ähnlichkeit mit einer reinrassigen Britisch Kurzhaar Katze in der Farbe silvertabby haben werden. Der einzige Grund, diese Tiere als reinrassig anzubieten ist der verlockende höhere Verkaufspreis den viele Katzenfreunde gerne bezahlen in der irrigen Annahme nun doch ein Rassetier zum Schnäppchenpreis ergattert zu haben.

Das Elend ist meist dann groß wenn das vermeintliche Rassekatzenkind welches z.B. für 250 Euro angeschafft wurde schlimmstenfalls innerhalb kürzester Zeit krank wird und stirbt.

Leider scheint das offenbar heutzutage sehr oft vorzukommen, denn besonders im Internet kann man solche traurigen Geschichten in vielen Haustierforen lesen.
Solche Vermehrer - Züchter darf man sie eigentlich nicht nennen - interessieren sich nicht die Bohne für genetische Krankheiten, die Katzen auf den Nachwuchs übertragen und die ohne züchterische Kenntnisse und Stammbaumstudien der Vorfahren niemals ausgemerzt werden können.

Stattdessen findet man Geschichten von Liebhabern weißer Katzen, bei denen im Nachhinein plötzlich Taubheit festgestellt wird und die mit permanentem Schreien die Nachbarschaft zum Wahnsinn treiben oder Katzen mit Herz- (HCM) oder Nierenkrankheiten (PKD) die unter starker gesundheitlicher Beeinträchtigung leben müssen und meist viel zu früh qualvoll sterben oder über Jahre medikamentös behandelt werden. Natürlich nicht ohne den Halter vorher durchaus an die Grenzen des finanziell machbaren zu bringen durch die extremen Kosten, die von tierärztlicher Seite auf den Halter zukommen.

Nicht unterschätzt werden sollte auch die emotionale Bindung an das Kätzchen wenn man es schlimmstenfalls auf dem letzten Weg begleiten muss obwohl es erst ein paar Monate oder wenige Jahre alt werden durfte.

Selbstverständlich gibt es keine absolute, lebenslange Gesundheitsgarantie beim Kauf eines Tieres. Nichtsdestotrotz sollte es für einen Züchter selbstverständlich sein, die bekannten genetischen Erkrankungen von vorneherein möglichst auszuschließen indem man solche gesundheitlich vorbelasteten Zuchttiere nicht als Elterntiere in Betracht zieht. Dies festzustellen ist heutzutage problemlos möglich, indem die Gesundheitstests wie z.B. regelmässigen Herz- oder Nierenultraschall bei Zuchttieren durchgeführt werden.

Warum werden Rassekatzenkinder überhaupt ohne Stammbaum angeboten wenn sie doch – wie oft behauptet – nachweislich reinrassige Elterntiere haben?

Für den Besitzer einer reinrassigen Katze mit Stammbaum wäre es grundsätzlich kein Problem auch für den Nachwuchs in einem Zuchtverein Stammbäume zu beantragen, die preislich etwa bei 20 Euro pro Tier liegen würden.

Voraussetzung ist allerdings, das der Züchter Mitglied in einem Zuchtverein wird (Jahresgebühr etwa 50 Euro) und das nicht nur Mutter sondern auch der Vater der Kitten einen Stammbaum der gleichen Rasse (Ausnahmen wie z.B. erlaubte Verpaarung von Perser x Exotic Shorthair) vorweisen können.
Selbstverständlich müssen die Elterntiere auch als Zuchtkatzen gekauft worden sein, denn die Zucht mit Katzen, die als Liebhabertiere gekauft wurden, ist laut Kaufvertrag in der Regel nicht zulässig. Der Züchter der Tiere könnte bei Bekanntwerden eine Schadensersatzforderung vom Käufer einklagen wenn entgegen Vertragsvereinbarung mit den Katzen gezüchtet wird.

Meist haben Züchter sehr gute Gründe ihren Katzennachwuchs nicht in die Zucht sondern an Liebhaber abzugeben weil gesundheitliche Aspekte oder auch zu enge Linienzucht eine Gefahr für weiteren Nachwuchs bedeuten könnte oder weil sie vermeiden möchten das die Tiere auf die Dauer zum Wanderpokal mutieren weil sie bei verschiedenen Besitzern in der Zukunft Nachwuchs produzieren sollen.

Weiterhin ist ein Züchter an Auflagen, zum Wohl seiner Zuchttiere gebunden und muss sich z.B. daran halten seinen Katzen nicht mehr als 3 Würfe in 2 Jahren zuzumuten. Meist machen das Züchter sowieso nicht, sondern gönnen ihren Mutterkatzen Pausen von mindestens 1 Jahr zwischen den Würfen um ihnen ein Höchstmass an Erholung zu bieten.

Da sogenannte „Schwarzzüchter oder Vermehrer“ – die Kitten ohne Stammbäume anbieten – keine Genehmigung zur Zucht mit den gekauften Tieren haben, erzählen sie den Interessenten meist ein Schauermärchen das die sogenannten „Papiere“ eines Kätzchens den Kaufpreis um mehrere hundert Euro in die Höhe treiben würde...

Natürlich kontrolliert in solcher Haltung auch Niemand wie oft im Jahr die Mutterkatze Nachwuchs produzieren muss oder wie alt sie ist. Da werden sowohl halbe Kinder als auch Grossmütter zur Zucht verwendet solange sie dazu in der Lage sind Nachwuchs zur Welt zu bringen und sich Abnehmer finden lassen, die gewillt sind für den vermeintlichen Rassekatzennachwuchs einige hundert Euro zu bezahlen.

Selbstverständlich gibt es noch immer Interessenten, denen der Sinn eines Stammbaumes nicht einleuchtet, denn sie wollen ja nicht züchten - und stattdessen froh sind das Kätzchen zum vermeintlich günstigen Preis kaufen zu dürfen.

Diese Käufer werden natürlich auch nie erfahren das die Option, einen Stammbaum für das Katzenkind zu bekommen, von vorneherein niemals bestanden hätte.

Einzig der Stammbaum als Personalausweis des Tieres ist der gültige Nachweis, das die Katze nicht nur optisch einer Rassekatze ähnlich sieht sondern sie auch tatsächlich der bescheinigten Rasse angehört.

Nun gibt es aber leider auch die unrühmlichen Ausnahmen sogenannter „seriöser Züchter“, denen es nicht nur um das Wohl der eigenen Tiere geht sondern die ebenfalls die bestmögliche Gewinnoptimierung anpeilen.

Wie findet sich nun ein Interessent unter der Vielzahl der Züchter und Katzenkindern zurecht?

Am besten ist es immer, sich bereits im Voraus die in Frage kommenden Züchterhaushalte anzusehen solange dort noch kein Nachwuchs vorhanden ist. Denn natürlich ist man als Besucher sofort von putzigen Katzenkindern begeistert und richtet den Focus nicht mehr auf die Haltungsbedingungen und Lebensumstände der Tiere, sondern beschäftigt sich ausschliesslich mit den putzigen Kitten.

Optimalerweise erstellt man sich vor dem Besuch eine Checkliste mit Fragen, die man dem Züchter stellen möchte zum Thema Gesundheitsvorsorge, Ernährung, Aufzucht und Pflege sowie Vertragsbedingungen. Dann braucht man sich auch keine Gedanken zu machen in der Aufregung wichtige Fragen, schlichtweg zu vergessen.

Auch sollte man sich darüber im Klaren sein, das ein seriöser Züchter Interesse an den eigenen Lebensumständen und des zukünftigen Heims seiner Kitten zeigt. Bestenfalls bringt der Züchter dann das Tier auch persönlich ins neue Heim und spätestens dann wäre es doch eine grosse Überraschung für den Züchter wenn sich das in rosaroten geschilderte Heim mit eingezäuntem Garten als eine 30qm Souterrain-Wohnung entpuppt. Nicht selten wird der Züchter das Katzenkind dann postwendend wieder mit nach Hause nehmen wenn sich herausstellt das die Lebensumstände anders sind als zuvor vom Käufer geschildert. Ehrlichkeit auf beiden Seiten sollte als Grundvoraussetzung unabdingbar sein.

Sehr wichtig ist dem Käufer natürlich auch der anstehende Kaufpreis eines Rassekätzchens. Selbstverständlich ist die Frage danach völlig legitim. Allerdings sollte man sich als Interessent darüber im Klaren sein, das mails oder Anrufe mit dem Inhalt: „Hallo, was kostet denn das Tier“ o.ä. auf Züchterseite keine Begeisterungsstürme auslöst sonder oftmals das Gespräch oder die Korrespondenz abrupt endet. Der Züchter würde dann davon ausgehen das sich Interesse am Tier nur auf die Kostenfrage beschränkt und der Interessent sich ansonsten nicht für die Lebensumstände des Kätzchens interessiert.

Daher sollten Interessenten möglichst bei der Kontaktaufnahme zum Züchter etwas über sich und die eigene Katzenerfahrung berichten und kurz erläutern warum man sich speziell für diese eine Rasse interessiert. Ein solches Gespräch wird von Züchterseite positiv bewertet und öffnet ihnen eher Tür und Tor für einen Besuch als die alleinige Frage nach „Was haben sie verfügbar und zu welchem Preis...“

Werden Sie also in einen Züchterhaushalt eingeladen, schauen Sie sich gut um und beachten bitte folgendes:
Ein hoher Preis für ein Jungtier garantiert selbstverständlich nicht automatisch die Seriösität eines Züchters! Lassen Sie sich ruhig erklären was in den Kosten des Kaufpreises an Gesundheitsvorsorge etc. enthalten ist, sollte der Züchter nicht von alleine darauf zu sprechen kommen.

Seien Sie bitte alarmiert, wenn Sie im gesamten Haushalt eines Züchters nur einen einzigen "Verkaufsraum" zu sehen bekommen, in dem eine Auswahl an Jungtieren auf Sie wartet. Bitten Sie um Einsicht darüber wo und wie die Katzenkinder aufwachsen und lassen Sie sich auch jeden Fall das Muttertier und die Unterbringung der Kitten zeigen! Katzenhaltung hinterlässt Spuren. Wenn alles übertrieben gepflegt aussieht, können Sie davon ausgehen, daß die Tiere diesen Raum normalerweise nicht betreten dürfen und höchstwahrscheinlich in einem abgetrennten Bereich oder Raum ohne ständige Zuwendung aufgezogen werden.

Solche Jungtiere haben dann oftmals keine Erfahrung mit Haushaltsgeräuschen (Staubsauger, TV, Besucher etc.) und werden sicher beim Umzug keine Gelassenheit an den Tag legen sondern sich stattdessen mehrere Wochen unter ihrem Bett oder Schrank verstecken und u.U. ihr Leben lang scheu und unnahbar bleiben.

Natürlich sollte auch das andere Extrem, nämlich unhygienische Zustände im Wohnraum oder verschmutzte und kränklich aussehende Katzen und Kitten ihre Alarmglocken zum schrillen bringen. Die Katzen sollten einen sauberen, neugierigen, fröhlichen und vor allem gepflegten Eindruck machen und sich leicht zum spielen animieren lassen.


... weiter unter Teil 3....
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Silke und die Catweazle's Katzen
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Geändert von catweazlecat (25.02.2007 um 15:56 Uhr)
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Alt 25.02.2007, 15:57   #3
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Standard Augen auf beim Katzenkauf Teil 3

Informieren Sie sich darüber wie der Deckkater gehalten wird - falls der Züchter einen eigenen besitzt - und vor allem, wo er sein Dasein fristet. Keller, Dachboden oder fensterlose Räume sind keine artgerechte Unterkunft für ein Tier!

Als Käufer kann man davon ausgehen das Menschen, die Tiere unter solch unwürdigen Umständen halten, nicht zu den liebevollen Hobbyzüchtern zählen, von denen man sich sein Traumkätzchen wünschen würde.
Ein Züchter der nur wenige Katzen hält, muss nicht automatisch seriöser als ein Züchter mit vielen Katzen im Bestand sein.

Während ein Züchter z.B. mit 5 oder 6 Katzen problemlos 5-6 Würfe pro Jahr haben könnte (je Zuchtkatze 1 Wurf jährlich) , könnte ein Züchter mit nur 2 oder 3 Katzen durchaus genau die gleiche jährliche Wurfanzahl vorweisen. Allerdings würde er dann gegen die Zuchtauflagen des Vereins verstoßen und keine Stammbäume mehr für seine Tiere erhalten, sollte es sich nicht um eine Ausnahme handeln weil der Kater z.B. die Katze ausnahmsweise ungewollt gedeckt hat.

Wissen sollten Sie jedoch, das als Hobbyzüchter nur derjenige gelten darf, der nicht mehr als max. 5 potente Zuchkatzen und Würfe proJahr im Haus hat. Alles darüber hinaus gilt als professionelle Zucht und unterliegt Haltungsauflagen die durch den Amtsveterinär genehmigt werden müssen und umfasst z.B. geeignete gefliesste Räume, Quarantäneunterbringungsmöglichkeiten etc.

Beim Kauf eines Kätzchens vom Großzüchter, sollte man sich darüber im Klaren sein, das diese üblicherweise schon alleine durch die Anzahl der Würfe und Kitten pro Jahr bedingt, kein überragendes Interesse an der weiteren Entwicklung ihrer Kitten oder dem Kontakt zum neuen Besitzer zeigen werden.

Deshalb werden Sie in solchen „Zuchtbetrieben“ auch kaum ältere Katzen oder Kastraten vorfinden da die Tiere dort meist nur wenige Jahre in der Zucht bleiben um dann für neuen Zuchtnachwuchs Platz schaffen zu müssen.
Es muss sicherlich nicht erwähnt werden das in solchen Zuchten, der Infektionsdruck auf die Tiere um ein vielfaches höher liegt als bei der Haltung von wenigen Tieren, die über lange Jahre oder für immer beim Züchter verbleiben. Jedes Tier, das neu hinzugenommen wird, erhöht das Risiko auf Krankheiten und die Unruhe im Katzenverband durch neue Rangkämpfe, erhöht den Druck auf das Immunsystem der Tiere.

Ob ihr Tier nun vom kleinen Hobbyzüchter oder aus einer Grosszucht stammen soll, müssen Sie selbst entscheiden. Die Auswahl an Nachwuchs ist bei professionellen Züchtern selbstverständlich deutlich höher als beim Hobbyzüchter mit nur 1-2 Würfen pro Jahr.

Informieren Sie sich auf jeden Fall über die gesundheitliche Vorsorge bei Katzen und Katern und lassen sich nicht von Ausstellungserfolgen mit vielen Pokalen oder hochkarätigen Ahnentafeln blenden. Diese sind ausschliesslich Schönheitszeritfikate und haben mit der genetischen Gesundheit der Tiere nichts zu tun.

Fragen Sie dem Züchter ruhig ein Loch in den Bauch, denn er sollte möglichst auch nach dem Verkauf des Tieres noch für viele Jahre ein kompetenter Ansprechpartner in Sachen Katze für Sie bleiben. Merken Sie gleich, das keinerlei Sympathie zwischen Ihnen beiden besteht, oder er auch offensichtlich kein Interesse am weiteren Leben seiner Kitten zeigt, suchen Sie lieber weiter nach dem perfekten Züchter.

Nichts ist frustrierender für den Käufer als da Erlebnis wenn mit dem Kitten etwas nicht in Ordnung ist und der Züchter plötzlich auf mails und Anrufe nicht mehr reagiert und man sich mit Problemen alleine gelassen fühlt.

Lassen Sie sich Impfausweise und ggfs. Testbescheinigungen sowohl der Jungtiere als auch der Elterntiere zeigen.

Achten Sie darauf, das die Impfausweise korrekt und vollständig auf das Tier passend ausgefüllt wurden und sich hinter jedem Impfeintrag nicht nur die Unterschrift des Veterinärs, sondern auch vor allem ein gültiger Impfaufkleber befindet.

Dieser gehört zwingend zu jeder Impfung die der Tierarzt dem Tier verabreicht dazu. Fehlt dieser Aufkleber, wurde das Tier höchstwahrscheinlich überhaupt nicht geimpft und der Käufer soll hinters Licht geführt werden. Übernehmen Sie bitte auch kein Kätzchen ohne doppelten Impfschutz. Erst durch die zweite Impfung im Alter von etwa 11-12 Wochen tritt Impfschutz für das Tier ein. Die erste Impfung in der 8. Lebenswoche ist nur eine Grundimmunisierung, die nicht ausreicht!

Bestehen Sie vor der Übernahme des Kätzchens auf ein aktuelles Gesundheitszeugnis in dem das Allgemeinbefinden des Kätzchens (Hautkrankheiten, Ungezieferbefall, Zahnstellung, Erkrankungsanzeichen, Knickschwanz, Hoden vorhanden, Gewicht) vom Tierarzt mit Stempel und Unterschrift attestiert wurde.

Zur Übergabe gehört selbstverständlich neben dem Kaufvertrag, der Impfpass sowie der Stammbaum des Kätzchens. Lassen Sie sich nicht vom Züchter mit eine Stammbaumkopie oder dem Hinweis abspeisen, sie bekämen ihn nach erfolgter Kastration des Katzenkindes nach spätestens 1 Jahr zugeschickt. Es gibt leider bereits viele Katzenkäufer, die über lange Zeit dem Stammbaum des Tieres nachlaufen und ihn teilweise niemals erhalten. Der Stammbaum gehört zum Tier und muss bei der Übergabe mit ausgehändigt werden.
Diese Praxis, Stammbäume einzubehalten ist nicht rechtens und wird auch von den Vereinen nicht unterstützt.

Vorsicht bitte auch vor Züchtern, die ihnen Tier anbieten auf das sie selbst später noch als Zuchttiere Zugriff haben wollen. Es werden z.b. Kater mit Vertragsklauseln angeboten in denen sie günstiger abgegeben werden, sich die Züchter aber eine Deckung bei dem Kater im Alter von ca. 1 Jahr vorbehalten. Die Haltung dieser potenten Kater in Liebhaberhänden ist kein Zuckerschlecken und kann schlimmstenfalls dazu führen das ihre Wohnung dem Geruch eines Raubtierkäfigs gleicht nach einer Weile wenn der Kater sein Revier markiert, vor allem wenn er erst einmal zum Deckeinsatz kommen durfte. Auch entwickeln sich solche Kater manchmal zu regelrechten Vergewaltigern und machen schlimmstenfalls auch vor den eigenen kastrierten Katzen nicht halt.

Auch erfolgt die Eingliederung von ehemaligen Zuchtkatzen und Katern in Liebhaberhaushalte nicht immer ohne Probleme.
Von den Züchtern meist günstig abgegeben, sind diese Katzen die oft mehrere Jahre als Zuchttiere gelebt haben, nicht einfach in bestehende Katzengruppen zu integrieren und es kann auch vorkommen das diese Miezen (männlich wie weiblich) trotz erfolgter Kastration Markierungen im Haus setzen und das bis zu ihrem Tode so beibehalten. Besonders dominante Katzen zeigen oftmals dieses Harnspritzen und lassen es sich nicht auf Dauer abgewöhnen.

Wie im Ausland seit vielen Jahren erfolgreich praktiziert gibt es auch in Deutschland zunehmend Züchter, die ihren Nachwuchs an Liebhaber bereits kastriert übergeben. Diese sogenannte Frühkastration bringt sowohl für das Kätzchen als auch den neuen Besitzer nur Vorteile und wird sicherlich in naher Zukunft auch hier die Regel sein.

Da diese frühe Kastration im Normalfall in der 12 Lebenswoche des Kätzchens durchgeführt wird, zieht es meist erst zwischen der 13.-14. Woche um ins neue Heim.

... weiter mit Teil 4 ...
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Silke und die Catweazle's Katzen
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Alt 25.02.2007, 15:57   #4
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Standard Augen auf beim Katzenkauf Teil 4

Zum Schluss noch ein paar Bitten an Sie als Katzeninteressent:

-Informieren Sie sich gut über die Rasse und vor allem die Charaktereigenschaften der Tiere, die sie aufnehmen möchten. Nicht allein die Optik ist entscheidend sondern vor allem das Wesen der Tiere muss zu Ihrem Haushalt und den evtl. bereits vorhandenen Katzen unbedingt passen.
Sie werden niemals mit einem Kätzchen glücklich das rund um die Uhr lebhaft und mitteilsam ist wenn Sie und ihre Mieze(n) eher zu den ruhigen Vertretern gehören oder auch nur wenig Zeit für die Miezen haben.

- Machen Sie nicht einzig und alleine den Anschaffungspreis eines Jungtieres zum Kaufkriterium!
Mit der Suche nach der „billigen Ware Rassetier" fördern Sie die unwürdige Massenzucht von Katzen, die schlimmstenfalls innerhalb kürzester Zeit qualvoll verenden oder andere in ihrem Haushalt lebenden Tiere und Menschen mit Krankheiten infizieren könnten, da sie nicht adäquat tierärztlich versorgt wurden oder unter Erbkrankheiten leiden, die erst nach einiger Zeit zum Vorschein kommen.

- Besuchen Sie möglichst verschiedene Züchter um sich ein Bild vom Umfeld und der Haltung der Tiere machen zu können, jedoch bitte keinesfalls am selben Tag!
Sie könnten zum Überträger von Viren oder teils tödlichen Krankheiten zwischen den einzelnen Zuchten werden, sollte auch nur eine Katze der zuvor besuchten Zucht unter einer ansteckenden Krankheit leiden und sie diese Erreger mit den Schuhen oder Ihrer Kleidung in den nächsten Züchterhaushalt ungewollt übertragen!

- Bitte besuchen Sie auch niemals einen Züchter mit Jungtieren wenn Ihr eigenes Kätzchen gerade an einer Virusinfektion z.B. Seuche oder FIP gestorben ist. Das könnte das Todesurteil für alle Katzenkinder dieser Zucht bedeuten, da Kitten noch keinen eigenen funktionsfähigen Impfschutz besitzen!

- Seien Sie bitte so ehrlich und verantwortungsbewusst wie Sie es sich vom Züchter Ihres Kätzchens wünschen und sprechen Sie ehrlich darüber woran ihr Kätzchen verstorben ist um höchstmögliche Sicherheit für die Katzenkinder zu gewährleisten.

- Respektieren Sie bitte auch den Wunsch des Züchters der seine Katzenkinder nicht als Einzeltiere oder in ungesicherten Freilauf abgeben möchte. Wenn Sie das Tier alleine halten wollen, nehmen Sie bitte ein älteres Einzeltier aber keinesfalls ein gut sozialisiertes Katzenkind das es nicht verstehen würde wenn es plötzlich alleine ohne andere Artgenossen sein Dasein fristen müsste. Diese Tiere werden dann traurig und könnten ein zerstörerisches Verhalten oder Aggression gegenüber dem Besitzer entwickeln. Auch Unsauberkeit ist oftmals ein emotionaler Hilferuf von Tieren die unglücklich sind.

- Sollten Sie ein Tier für den ungesicherten Freilauf suchen, lassen Sie es den Züchter von vorneherein wissen. Die überwiegende Zahl der Züchter wird keines seiner Tiere in diese Haltung vermitteln wollen und Sie sollten sich auch darüber im Klaren sein das besonders Rassekatzen meist schnell andere Besitzer finden denen die Schönheit der Tiere ins Auge springt.
Nehmen Sie sich Zeit bei der Auswahl Ihres neuen Hausgenossen, denn schließlich sollen Sie doch viele wunderschöne Jahre miteinander verbringen und da ist nichts wichtiger als das der "Funke" zwischen Mensch und Tier überspringt!

Besuchen sie das Katzenkind und den Züchter möglichst 2-3x während der Aufzuchtphase. Sie werden so eine Bindung zum Tier aufbauen und den Züchter besser kennenlernen als beim einmaligen Besuch.

Alles Gute für Sie und ihre Miezen!
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Silke und die Catweazle's Katzen
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Alt 25.02.2007, 18:24   #5
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Hi Silke,
vielen Dank für Deine sehr guten Beiträge zum Katzenkauf. Finde sie wirklich sehr informativ und gut formuliert.
Ein Punkt bringt mich besonders zum Nachdenken, der über die Frühkastration. Diese Maßnahme sehe ich für Freigänger sehr postitiv an, aber ist es auch für reine Hauskatzen erforderlich?
Hast Du vielleicht darüber neuere Informationen über die Vor- und Nachteile dieses Eingriffes?


Viele Grüße
Matthias
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Alt 25.02.2007, 19:17   #6
Morticia
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Zur Frühkastration kann ich ein bisschen sagen: Die Züchterin von Aayla gibt ihre Kitten nur frühkastriert ab, ich sehe die Vorteile darin:
  • der neue (evtl. unwissende) Besitzer hat keine Probleme mit der OP und der Nachsorge
  • Kitten stecken die OP besser weg als erwachsene Katzen
  • kommt das Kitten in ein vorhandenes Rudel ist eine Rolligkeit/Trächtigkeit ausgeschlossen
  • die meisten Züchter haben in ihren Verträgen meistens die Klausel, dass erst bei einer Kastration der Stammbaum ausgehändigt wird, der Züchter kann sofort diese Unterlagen dem Käufer aushändigen
  • die OP ist kürzer und weniger belastend, weil das Kätzchen noch klein ist und weniger Fettgewebe hat
  • bei weibl. Kitten sind die Geschlechtsorgane fast so groß wie bei einer erwachsenen Katze, also keine große "Suche" für den TA, wie fälschlicherweise angenommen
  • das Krebsrisiko bei weibl. Kitten ist so gut wie ausgeschlossen, da sie Katze nie rollig war
  • das Kastrieren wird nicht "vergessen"
Da Aayla schon kastriert war, konnte ich mit der Katration bei Sidney noch ein bisschen warten mit der Sicherheit, dass ja nichts passieren kann.
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Alt 25.02.2007, 20:40   #7
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Hallo Matthias

wir praktizieren die Frühkastration bei unseren Katzenkindern bereits seit 1999 und haben ausschliesslich gute Erfahrungen damit.

Moriticia hat es ja schon in knappen Worten auf den Punkt gebracht, danke dafür :-)

Ich bin gerade dabei auch noch einen Artikel zum Thema Frühkastration zu erstellen den ich dann auch hier unter Sexualität posten möchte.
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Silke und die Catweazle's Katzen
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Alt 25.02.2007, 20:51   #8
aLuckyGuy
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Also weil es hier schon mal angesprochen wurde. Gibt es eigentlich auch wissenschaftliche Erkenntnisse über die Frühkastration von Katzen? Und ich meine damit nicht irgendwelche Firmen aus den USA, die zählen nicht.
Ich frage mich halt nur weshalb einige Leute so sicher sind das diese Art der Kastration keinerlei Nachteile hat. Von den Katzen selber wird man so etwas eh nicht erfahren weil Katzen eventuelle Probleme kaum nach aussen hin zeigen. Sorry, aber viele der Vorteile die Morticia aufzählte sind entweder nur für den Menschen bedeutsam oder aber ziemlich schwer nachprüfbar.
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Frank + Floyd, Jano & Bailey
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Alt 26.02.2007, 09:38   #9
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Zitat:
Zitat von aLuckyGuy Beitrag anzeigen
Also weil es hier schon mal angesprochen wurde. Gibt es eigentlich auch wissenschaftliche Erkenntnisse über die Frühkastration von Katzen?
Ich habe hier u.a. die Arbeiten von Dr. Susan Little - die macht Wissenschaftliche Studien dazu. Ich habe sie aber nur in Englisch und in Papierform.
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Alt 26.02.2007, 10:10   #10
aLuckyGuy
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Zitat:
Zitat von Walldorf Beitrag anzeigen
Ich habe hier u.a. die Arbeiten von Dr. Susan Little - die macht Wissenschaftliche Studien dazu. Ich habe sie aber nur in Englisch und in Papierform.
Aha... danke. Ich denke, man sollte sich bei vielen Dingen welche die Katzenhaltung betreffen, fragen ob es wirlich einer artgerechten Katzenhaltung und der Gesundheit dient, oder vielleicht doch nur der Bequemlichkeit oder dem schlechten Gewissen der Menschen gerecht wird.
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Frank + Floyd, Jano & Bailey
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