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Vorbereitungen Was muss ich beachten bevor eine Katze einzieht

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Alt 23.01.2018, 21:22   #1
lena7142
Neuling
 
Registriert seit: 2018
Beiträge: 2
Standard Neuer Kater nach Tod des alten?

Hallo liebes Forum,
Ich habe ein Problem und hoffe hier Rat zu finden.

Wir hatten bis vor 2 Wochen 2 Kater, der eine stolze 20 Jahre alt, der andere 9 Jahre alt.
Leider musste unser 20 Jähriger Kater vor 2 Wochen eingeschläfert werden.
Nun fragen wir uns, ob wir unserem 9 Jährigen Kater einen neuen Partner holen sollen.

Der kleine kam mit ein paar Monaten zu uns und lebte seitdem mit unserem alten Kater zusammen, der so ziemlich wie sein Vater war.
Das heißt also, er war noch nie allein.
Nachdem unser alter Kater gestorben ist, haben wir dem kleinen die Möglichkeit gegeben, sich zu verabschieden.
Nun sind 2 Wochen vergangen und ich kann ihn nicht so wirklich einschätzen.
Er wirkt anhänglicher und schon ein bisschen einsam und/oder traurig.
Gejammert oder stark gelitten hat er nicht.
Jetzt ist wie gesagt die Frage aufgekommen, ob wir eine neue Katze/Kater holen sollen.
Es tut mir immer sehr leid morgens aus dem Haus zu gehen und ihn allein zu lassen(er ist nicht lange allein, momentan eine Ausnahme) da ich denke, dass er sich einsam fühlt.
Er ist jedoch Freigänger, hat also evt. Kontakt zu anderen Katzen, wobei es in unserer Nachbarschaft nicht viele Katzen gibt.

Wir schließen eine Katze als neuen Partner für ihn aus, da er auf weibliche Katzen noch nie wirklich positiv reagiert hat.

Nun habe ich auch oft gelesen, dass man einem Kater in diesem Alter einen etwa gleichaltrigen Partner holen soll, wobei wir das bei ihm hinterfragen.
Er ist trotz seiner 9 Jahre verspielt und frech und wir denken, dass eine ältere Katze nicht so zu ihm passen würde, wie ein junges Kitten.
Außerdem wollen wir nicht, dass er sich von einer älteren Katze bedrängt fühlt und Angst hat, dass diese ihm das Revier weg nimmt.
Wir denken, dass er das bei einem Kitten nicht hätte, da dieses nunmal noch klein ist, keine hohe Rangordnung hat und er es selbst erziehen kann(wie es bei ihm ja auch gemacht wurde).
Wir denken außerdem, dass ihm diese neue „Aufgabe“ vielleicht gut tut und evt. auch Spaß daran hat, ein kleines Kitten zu haben, mit dem er spielen kann.

Jedoch sind wir uns trotzdem total unsicher. Wir wollen nur das beste für ihn, können aber leider nicht oder nur schwer einschätzen, was das beste für ihn ist.

Deshalb frage ich euch nun um Rat und hoffe, dass ihr mir helfen könnt.
Liebe Grüße
lena7142 ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 23.01.2018, 21:38   #2
Cendra
Erfahrener Benutzer
 
Cendra
 
Registriert seit: 2017
Beiträge: 220
Standard

Bei mir ist ziemlich oft ein mittlerweile 9-jährigen Gastkater in Pflege. Der ist von meinem Kitten ziemlich genervt. Ich habe aber noch eine zweite junge Katze, die sehr gut Grenzen akzeptieren kann, mit der kommt er gut klar. Und sie wiederum mit der jüngeren. Aber sie ist eben auch noch nicht alt und sehr verspielt. Der Kater spielt vielleicht 5 min am Tag mit der kleinen, dann hat er genug. Wäre meine "Große" nicht da, würde sie ihn den halben Tag drangsalieren. Das wäre Stress pur für den armen. Ich würde es also nicht machen.
__________________
Cendra ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 23.01.2018, 21:58   #3
Tigerjungsdosine
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 2014
Beiträge: 228
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Jede Katze ist natürlich ein Individuum, es kann also sein dass es klappt. Aber die meisten Katzen finden Kitten in diesem Alter dann doch eher nervig. Und ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen dass er mit dem 20 Jahre alten Kater viel spielen konnte. Er ist es also gewöhnt mit einem ruhigeren Artgenossen zu leben. Ein Kitten ist das komplette Gegenteil von dem was er kennt. Er ist im mittlerem Altersbereich und bekommt ein Kleinkind vor die Nase gesetzt. Vielleicht findet er Freude dran den Zwerg einzunorden und ihm die Welt zu erklären. Es ist aber mehr Stress für ihn als auf einen sozialen Kater in seinem Alter zu treffen. Guckt euch doch mal auf Pflegestellen oder im TH nach einem Tier um dass man gut einschaätzen kann und was euren Kriterien entspricht
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Alt 23.01.2018, 21:59   #4
Knilch
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 2017
Beiträge: 398
Standard

Es gibt Katzen die für Kitten den großen Onkel machen, das ist allerdings die große Ausnahme. In der Regel sind erwachsene Katzen von Kitten genervt weil die Bedürfnisse total auseinander gehen.
In etwa so: https://www.youtube.com/watch?v=BkIuZVGTkM0

Von einem verspielten, ausgewaschenen Kater hat deiner auf jeden Fall mehr als von einem Kitten, dass er auch noch erziehen muss.
Welpenschutz gibt es übrigens bei Katze nicht, damit fällt das Argument "er fühlt sich dann nicht bedroht". Natürlich wird dein Kater, wie jede katze von einem Neuankömmling im ersten Moment nicht begeistert sein, aber wenn er sein ganzes Leben einen Artgenossen um sich rum hatte, wird er nach der Eingewöhnung froh sein wieder einen zu haben.
Knilch ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.01.2018, 22:04   #5
Lola&Tom
Erfahrener Benutzer
 
Lola&Tom
 
Registriert seit: 2016
Beiträge: 200
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Holt kein Kitten! Das wäre keine gute Wahl. Euer Kater sieht das nicht als "Aufgabe" , der adoptiert es nicht, sondern ist höchstwahrscheinlich einfach nur genervt. Der mag noch so verspielt sein, mit einem Kitten wird der nicht mithalten können und wollen. Und ein Kitten will auch nicht zu so einem "Opi".
Klar, Ausnahmen gibt es immer, aber das Risiko das es nicht klappt wäre mir eindeutig zu hoch!
Entscheidet euch für einen Kater im einigermaßen passenden Alter mit einem fertig ausgebildeten Charakter, der zu dem eures Tigers passt! Dann seid ihr auf der sichersten Seite.
Müssen es unbedingt Kitten sein, dann nehmt 2. Aber die nehmt ihr dann vermutlich eher für euch als für euren Kater...
__________________
Lola&Tom ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.01.2018, 22:10   #6
Lotte2001
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Lotte2001
 
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Beiträge: 163
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Zitat:
Zitat von Knilch Beitrag anzeigen
Es gibt Katzen die für Kitten den großen Onkel machen, das ist allerdings die große Ausnahme. In der Regel sind erwachsene Katzen von Kitten genervt weil die Bedürfnisse total auseinander gehen.
In etwa so: https://www.youtube.com/watch?v=BkIuZVGTkM0

Von einem verspielten, ausgewaschenen Kater hat deiner auf jeden Fall mehr als von einem Kitten, dass er auch noch erziehen muss.
Welpenschutz gibt es übrigens bei Katze nicht, damit fällt das Argument "er fühlt sich dann nicht bedroht". Natürlich wird dein Kater, wie jede katze von einem Neuankömmling im ersten Moment nicht begeistert sein, aber wenn er sein ganzes Leben einen Artgenossen um sich rum hatte, wird er nach der Eingewöhnung froh sein wieder einen zu haben.
Knilch, ich gebe dir ja völlig recht...aber muss der Kater wirklich "ausgewaschen" sein...!? *wiesiehtdasdennaus*
Lotte2001 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.01.2018, 22:16   #7
Knilch
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 2017
Beiträge: 398
Standard

Zitat:
Knilch, ich gebe dir ja völlig recht...aber muss der Kater wirklich "ausgewaschen" sein...!? *wiesiehtdasdennaus*
Hätte ich jetzt Ahnung von Fotobearbeitung, hätte ich die Farbe einer ausgewaschenen Jeans über eine Katze gelegt
hab ich aber nicht, deswegen bleibt nur Kopfkino
Knilch ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.01.2018, 22:25   #8
Sandm@n64
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Beiträge: 1.428
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Ein Kitten zu einem 9 jährigen Kater geht gar nicht.
Das geht an den Bedürfnissen beider Tiere völlig vorbei, vor allem auch für das Kitten denn dieses braucht einen Kumpel im gleichen Alter zum reaufen, spielen und für die Sozielisation.
Bedenkt man auch das sich Kater aus der Aufzucht der Jungen raushalten sollte das einem doch zu denken geben.
Das euer alter Kater den großen Onkel gegeben hat ist die Ausnahme.
Sandm@n64 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.01.2018, 06:10   #9
Puschlmieze
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Puschlmieze
 
Registriert seit: 2013
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Beiträge: 1.489
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Wir haben sechs Katzen in verschiedenen Altersgruppen. Emely ist mit ihren 8 Monaten die jüngste und natürlich noch sehr verspielt. Unsere drei Schwestern sind 2,5 Jahre alt, toben sehr gerne und spielen mit der Kleinen. Zu Beginn war es aber selbst denen manchmal zu wild. Mittlerweile hat sich das Spielverhalten angeglichen und ist harmonisch. Bienchen ist 4,5 Jahre alt, auch noch verspielt, tobt aber nicht mehr mit Emely herum, obwohl sich beide sehr mögen. Sie ist eher die große liebe Tante. Und dann ist da noch Jessy. Sie ist 10, topfit, möchte aber eigentlich ihre Ruhe, die sie auch bekommt. Früher war sie sehr verspielt, das hat nun im Alter nachgelassen. Von Emely alleine wäre sie angenervt. Da die anderen aber zum spielen da sind, geht die Kleine gar nicht zu Jessy, lässt sie komplett in Ruhe. Hätten wir keine jüngeren Katzen gehabt, wäre hier kein Kitten eingezogen. Von daher rate ich Dir von einem Kitten zu dem 9 jährigem Kater ab. Die zwei Jahre Alterunterschied klappen hier sehr gut, älter wäre für beide Seiten nicht schön gewesen.
__________________
Liebe Grüße von Sandy und ihren Plüschbärchen Jessy, Pebbles, Monchichi, Pippilotta, Bienchen und Emely

Unvergessen meine Sterne Sunny, Gyzmo, Molly, Mausi und Würmi.
Ganz tief im Herzen, mein kleiner Engel Luna.
I will love you forever


Puschlmieze ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.01.2018, 11:27   #10
Oi!Oi!
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Oi!Oi!
 
Registriert seit: 2012
Ort: Ostfriesland
Alter: 28
Beiträge: 493
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Ich rate dir auch dringend von einem Kitten ab.
Wir haben damals ein Notfall Kitten zu unserer 6 jährigen gesetzt, die war so dermaßen genervt, und das Kitten irgendwann so unterfordert, dass hier das wildpinkeln angefangen hat.
In den Griff bekommen haben wir das erst mit einem passenden Kumpel für die kleine.

Schau dich doch hier im Forum um-Pflegestellen kennen ihre Tiere meistens ausreichend, um dir einen gleichaltrigen Kater mit ähnlichen Charakterzügen vermitteln zu können-daher haben wir auch unsere dritte, und das passt so gut, dass selbst unsere Große mittlerweile gerne Mal mit tobt.
__________________


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Stichworte
einsamkeit, gestorben, neuer kater



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