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Vorbereitungen Was muss ich beachten bevor eine Katze einzieht

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Alt 22.11.2019, 22:36
  #151
bootsmann67
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(Guten) Abend!

Zitat:
Zitat von mietzmiau Beitrag anzeigen
Aber die letzten zwei Tage wurden jetzt schlagartig schlechterer, vor allem heute.
[...]
Ich furechte, am Montag, wenn es nicht besser wird, muss ich die Tieraerztin holen.
Ich weiss nicht. Ich hab sehr viel Angst davor. Wie macht man das? Ich weine ja jetzt schon so viel.
Nicht nur DU hast so unendlich viele Traenen - ich AUCH wenn ich das lese.
Es erinnert mich (uns) An unsere Maja, die knapp 5 Wochen nach ihrer Schwester ueber die Regenbogenbruecke gehen musste...
Es ist schon mittlerweile 2 Jahre her, aber ich kann nur schwer darueber reden und schreiben :-(

Ja, es schmerzt - noch immer! Auch nach Jahren und auch wenn es uns jetzt wieder gut geht. Wir haben wieder 3 Mitbewohner, die unser Leben bereichern, und wir ihr Leben wohl hoffentlich auch.

Ich habe viel im Katzenforum gelesen - auch, das ein Dosi irgendwann weiss, WANN der "richtige" Zeitpunkt ist...
Bei Luna und bei, zum Schluss, Maja wussten wir, wann dieser Zeitpunkt gekommen ist. Ich haette es nicht gedacht, das es WIRKLICH so ist!
Das ist kein Trost, es nimmt nicht die Angst - aber es macht es dem Dosi ein klitzekleines bisschen "leichter".

Letztendlich ist "der letzte Schritt" schlimm, sehr schlimm - da ist sooo unglaublich viel Trauer. Aber es ist dann nicht mehr so ganz der grosse Schrecken. Es ist dann RICHTIG - Du wirst es wissen und fuehlen.

Tinka wird dir zeigen, das sie nicht mehr kann und will - und du wirst es verstehen...

und glaube mir: DANN ist es RCIHTIG...

Olaf
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Alt 23.11.2019, 06:13
  #152
ElinT13
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Das macht mich traurig, dass Tinka jetzt so schnell abbaut, auch wenn es natürlich aufgrund ihres Alters nicht außergewöhnlich ist. Ich wünsche Euch beiden, dass Ihr zumindest noch ein wirklich schönes harmonisches Wochenende miteinander habt. Meine Gedanken und guten Wünsche schicke ich Euch, damit Du - wie von Olaf beschrieben - siehst, wann es Zeit für den letzten Weg ist.

Eine Neurologin meinte auf meine Frage, ob man etwas tun könne, um für die Trauer vorzubeugen, dass es das nicht gibt. Wenn ein geliebtes Wesen stirbt, ist es immer ein Schock, egal wie lange man das vorher wusste. Deswegen hoffe ich, dass Du diese vielleicht letzte Zeit mit Tinka irgendwie genießen kannst (und ich weiß, das ist schwer). Ich hatte mir bei meiner Mutter verboten zu weinen, bis sie nicht mehr da ist, und die "Energie" in sie zu investieren. Ich hoffe, Du findest Deinen Weg, mit der Situation besser zurecht zu kommen.

Bei aller Trauer ist aber eines wichtig: Du bist mit Tinka einen ganz langen gemeinsamen Weg gegangen, hast mit ihr gekämpft, hast sie umsorgt, es ihr so schön wie möglich gemacht. Wenn es nun ihre Zeit ist, dann sei Dir bewusst, dass Du ihr etwas ganz tolles geschenkt hast diese vielen Jahre: Liebe, Geborgenheit, Vertrauen. Wenn Tinka geht, nimmt ihre Seele diese Deine Liebe mit. Die Liebe wird sie wärmen und wird sie immer bei sich tragen. Und Tinka ist tief in Deinem Herzen drin und wird dort immer bleiben. Ihr seid Teil von einander.

Ich umarme Dich virtuell und schicke Tinka und Dir ganz viel Kraft.
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Grüße
Elin mit der Leckerlimiepe (Maus) und der Schmuseflitze (Rana)
-------------------------

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In Gedenken an Anetts Hummelchen, Trifettis Bonsai (Clint) und alle lieben Menschen und Tiere in meinem Leben


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Alt 23.11.2019, 07:41
  #153
minna e
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ich habe mir jetzt den ganzen faden durchgelesen. und finde es wirklich toll, dass du dich um die motte so großartig kümmerst.

und: du hast die entscheidungskompetenz. du kennst die motte am allerbesten. und wenn du den eindruck bekommst, die schlechten tage werden mehr, häufiger und eben noch schlechter, dann darfst du dich auf diesen eindruck verlassen.

ich wünsche euch viele schöne & gute tage, solange sie dauern. genießt die zeit. und natürlich wünsche ich dir viel kraft!
__________________


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● DAS LEBEN IST KEIN PONYSCHLECKEN! ●
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Alt 23.11.2019, 10:09
  #154
mietzmiau
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Vielen Dank Euch!!!

Ich bleibe das ganze Wochenende bei meiner Katze und koche ihr Fisch...
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Alt 25.11.2019, 18:12
  #155
mietzmiau
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Wir sind noch da!
Ich hab die Tieraerztin nicht geholt.
Eine Katze, die so energisch und vehement nach ihrem Fisch verlangt, will doch weiterleben!?
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Alt 25.11.2019, 18:53
  #156
Gremlin01
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Zitat:
Zitat von mietzmiau Beitrag anzeigen
Wir sind noch da!
Ich hab die Tieraerztin nicht geholt.
Eine Katze, die so energisch und vehement nach ihrem Fisch verlangt, will doch weiterleben!?
Hätte ich auch nicht übers Herz gebracht. Tinka wird Dir zeigen, wenn sie wirklich nicht mehr kann.
Bis dahin wünsche ich euch noch viele gute Tage.
__________________
LG Eva, Gismo, Mia und JerryLee im Herzen
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Alt 25.11.2019, 19:57
  #157
ElinT13
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Oh, was für eine schöne Wendung! Ich wünsche Euch auch aus ganzem Herzen noch viele richtig schöne Momente!
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Alt 25.11.2019, 22:17
  #158
bootsmann67
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Auch von mir einen Daumen hoch. Solange sie verlangt, ist alles im Lot und ihr koennt noch wunderbare Tage haben.
Wenn es sich drehen sollte (was recht abrupt passieren kann) wirst du es merken.

Geniesst einfach die verbleibende Zeit!

Olaf
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Alt 26.11.2019, 09:02
  #159
mietzmiau
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Sowie ich den Fisch aus dem Tiefkuehlschrank geholt und Wasser aufgegesetzt habe,
kam die Tinka und hat gewartet, bis es den Fisch gab. Also da hat sie anfangs noch gar ncihts riechen koennen, der Fisch war ja gefroren! Und energisch warten war frueher ganz anders:
sie ist mir nachgerannt, so dass ich gar keinen Fuss mehr vor den anderen setzen konnte, ohne sie zu treten und hat gemaunzt - fast aufdringlich. Und jetzt sass sie da und reckte ihren Kopf nach oben, suchend in wechselnde Richtungen blickend. Zwei Schritte und wieder hinhocken und suchend nach oben blickend. Sie maunzt mich ja mittlerweile gar nicht mehr an. Ich hab ihre Gespraechigkeit immer sehr gemocht. Jetzt gurrt sie, wenn ich sie beruehre; auf ihrem Schafsfell schnurrt sie, ansonsten schnurrt sie selten; und manchmal steht sie nachts am Fenster und ruft - wohin, wieso, keine Ahnung.
Und dann hab ich mich auch gefragt, warum ich die Katze daran messen soll, was sie nicht kann. Sie kann ja doch noch sehr viel. Draussen an der Leine auf der Terasse beschnuppert sie alles, ab und an rebt sie sich oder hat sich auch schon hingeworfen und sich den Buckel geschubbert. Und sie hat draussen zum Teil auch gute Orientierung.
Hier drinnen findet sie ihre Wasserschuesseln. Die stehen beide relativ unguenstueg - eine oben auf einer Komode - aber das findet sie alles. Da muss sie auf Bett, rechts abbiegen aufs Brett, weiter rechts ins Regal... Sie muss halt das Bett finden und dann weiss sie wohin sie muss. Ihre mittlerweile drei Klos findet sie auch - sie geht da am Tag ungelogen bis zu 15x rein. Sie trinkt sehr viel - aber die Nierenwerte waren ja OK - ich bin staendig am Kloputzen. Seit ich sie weiter von der Wand gegestellt habe, so dass sie mit ihren Schnurrhaaren diese nicht mehr berueht, hat sie nicht mehr ueber die Reling gemacht. Alle ihre Plaetze sind ca auf Huefthoehe - einen musste ich leider schliessen, den am Schrank oben und da muss ich die Reling hoeher machen. Einen Platz hat sie etwas vernachlaessigt. Ansonsten kreist sie da herum.
Auf den Wegen zu den einzelnen Stationen kommt es eben vor, dass sie in einer Ecke keinen Ausweg findet. Da geht sie nach links - aber nciht weit genug dann zurueck und nach rechts und wieder nicht weit genug. Laesst sich aber auch nicht helfen. Da verspannt sie sich und hat schon mal geschimpft. Ich lasse sie jetzt und schiebe sie nicht mehr irgendwohin - ausser sie wuerde rufen. Ich hab jetzt meine Jacke in diese eine Ecke gelegt und damit klappt es besser, sie ruehrt da jetzt nicht merh mit ihrem Kopf drin rum. Und in die andere "boese" Ecke kommt sie nicht so haeufig. Ansonsten helfe ich ihr nur, wenn es wirklich, wirklich nicht anders geht. Und hebe sie nicht. Und drehe sie nicht. Gar nicht. Dann verspannt sie sich auch nciht...

Mein vorheriger Ansatz war falsch. Irgendwie.
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Alt 26.11.2019, 11:14
  #160
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Man muss in solch eine Erfahrung auch reinwachsen, das ist nicht einfach.

Wichtiger als was sie kann oder nicht kann (denn Menschen würden wir danach auch nicht messen), ist doch, ob sie noch Freude hat und wie viel sie vielleicht durch Schmerzen oder Übelkeit leidet. Wenn die Lebensfreude die Schmerzen/Übelkeit überwiegt und sie Lebenswillen zeigt, dann ist es noch nicht Zeit. Sie muss das nicht mehr so schnell, so leidenschaftlich oder so gründlich machen wie früher - machen wir ja auch nicht mehr. Dass sie mal schimpft, ist auch ein gutes Zeichen. Wer aufgibt, schimpft auch nicht mehr.

Im Übrigen ist das sicher für sie wichtig, dass Du sie den Weg alleine finden lässt, denn sonst kann sie den neuen Weg (oder den, den sie sich noch nicht merken konnte) ja wieder nicht merken. Sie muss ihre eigene Methode anwenden können.

Auf jeden Fall ist Tinka bei Dir in den besten Händen überhaupt. Sie weiß auch, dass Du immer in ihrem Sinne entscheiden wirst. Und ich freue mich für Euch beide.
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Alt 26.11.2019, 19:29
  #161
Amalie
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Zorbi starb mit 19+ Jahren. Das letzte halbe Jahr vor seinem Tod war er taub und blind und wahnsinnig mutig. Er lag vorzugsweise auf der Eckbank. Wenn er auf das Katzenklo wollte ging er bis zum Ende und sprang vor dort in die Tiefe. Gleich in der Nähe hätte ich ein Katzenklo, bißchen weiter weg noch ein zweites. Nein, er ging immer vom Wohnzimmer in den Gang ins Gästezimmer, wo noch ein Katzenklo stand. Gefüttert habe ich ihn auf der Eckbank. Wenn er aber nächtens Hunger bekam, dann mußte er noch weiter den Gang runter bis zum allgemeinen Katzenfutterplatz. Auch das bekam er noch gut hin.

Ich habe aber darauf geachtet, dass er nur noch nach draußen kam, wenn ich ihn im Auge behalten konnte. Dort hat er auf der Terrasse Kreise gedreht, weil er durch die Pergola Begrenzungen hatte. Im Haus selbst habe ich den Weg zur Katzenklappe für die anderen Katzen so umgebaut, dass sie zum Schluß ca. 30 cm weit und 10 cm nach oben springen mußten. Da Zorbi nichts mehr sah, konnte er diesen Spalt nicht überwinden.

Das Futter schmeckte ihm bis zum Schluß und er mochte auch noch gerne seine Streicheleinheiten. Bevor ich ihn berührte, habe ich immer einige Male auf das Poster geklopft, damit er vorgewarnt war.

Als ich eines morgens nach ihm sah, merkte ich, dass seine beiden Hinterbeine gelähmt waren. Er konnte sich nicht mehr selbständig fortbewegen. Die Tierärztin meinte, dass es aufgrund seines Alters und des Zustandes keinen Sinn mehr macht. Ich wußte das schon auf dem Weg zu ihr.
__________________
Viele Grüße von Lisa mit ihren Kätzinnen Julchen, Mira und Trixi.
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Alt 27.11.2019, 11:15
  #162
mietzmiau
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Hallo Amalie,

vielen Dank fuer Deinen Bericht!
Und mein Beileid!

Evtl hatte Dein Zorbi etwas mehr "Ansprache", also Unterbrechung von Reizarmut durch die anderen Katzen bei Dir? Ich meine Reizarmut durch Blind- und Taubheit. Wie sind die andere(n) Katzen mit Zorbi umgegangen?
Ich versuche, meiner Katze alles mir moegliche zu bieten. So zum Beispiel reagiere ich sofort, wenn sie raus moechte. Weil ihr Rausgehimpuls durch das Geschirr gebremst wird, gehe ich mit ihr ohne oder (meistens) an einem kleinen, duennen Minizwergrehpinscherhalsband raus, das toleriert sie gut. Ich stelle mir vor, dass andere Katzen eine blinde und taube Katze besser "auffangen" koennen als ich als Einzelmensch.

Hatte Deine katze auch Orientierungsprobleme und verwechselte links und rechts und war in Sackgassen gefangen, die eigentlich keine sind? Oder ist sie immer nach innerem Lageplan schnurstracks zum TZiel gelaufen (auch wenn sie deutlich weitere Entfernungen zu anderen Stellen bevorzugte, wie Du beschrieben hast)?

Und wurde Deine Katze auch leiser im Sinne, dass sie weniger "gesprochen" hat?
Meine Tinka geniesst meine Streicheleinheiten sehr, aber das macht sie nur auf dem Schafsfell durch Schnurren deutlich, sonst sind es eben andere Koerpersignale.

Das klopfen klappt bei mir schlechter, seit die Katze ganz, ganz blind ist, sie erschreckt sich oft. Ich klopfe oder kratze nur noch, wenn sie direkt wach ist. Ansonsten fasse ich sie gar nciht an. Oder nur leicht von vorn, wenn sie sich auf Fliessen oder so was befindet, wo Klopfen keinen Sinn macht. Es koennte sein, dass die Tinka meine Koerperwaerme spuert. Und natuerlich, wenn sie wach ist, dann riecht sie mich auch. Wir machen hier auch sehr viel Lufthygiene, damit die menschlichen Stinkepartikel wieder aufgraeumt sind :-)
(Geruch hat eben immer etwas mit Partikeln zu tun - das muss man sich mal vorstellen, vorallem, wenn der Nachbar odelt).

Auch wenn Du keine Antworten hast, hat mir Deine Nachricht sehr geholfen!

Viele Gruesse,
Mietzmiau
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Alt 27.11.2019, 11:18
  #163
mietzmiau
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Mir helfen natruerlich auch alle anderen Beitraege!
Vielen Dank an Dich ElinT13 - Du bist hier immer fuer mich da!
mietzmiau ist offline  
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Alt 27.11.2019, 13:43
  #164
Amalie
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Auf der Eckbank wußte Zorbi, wo er sich befindet, obwohl die Eckbank mit fast 2,80 m Länge und 1,60 Breite im Wohnzimmer sehr groß ist. Er lief immer um das Eck zu seinem Absprungplatz. Dort war/ist eine größere Fläche, auf denen nichts steht, z. B. kein Stuhl. Neben der Eckbank ist noch ein kleiner Kratzbaum. Da hatte ich den Eindruck, dass er den suchte um wieder auf die Eckbank zu kommen. Wenn er von den Fliesen auf die plüschigen Grundfläche kam, dann wußte er, er muß sich nur aufrichten und ist dann mit den Vorderpfoten auf der Eckbank.

Seine sonstige Orientierung war nicht besonders gut. Schließlich konnte er ja lange gut sehen. Er lief immer an der Wand lang und zog auch manchmal in der anschließenden Küche Kreise. Er fing sich also schon manchmal in einem Eck. Wenn er aber die Wohnzimmertüre gefunden hatte, die damals immer ganz weit offenstand (auch damit er sich nicht dahinter fing), dann wußte er, dass er schräg nach rechts muß und dass dann die nächste Türe das Gästezimmer war. Da die Badezimmertüre immer zu war, mußte Zorbi sich auf ca. 50qm orientieren. Da ist es eigentlich egal, ob man rechts und links verwechselt oder nicht weiß, wo die Türen sind. Man geht als blinde Katze immer solange an der Wand lang, bis man da angelangt ist, wo man hinwill und das gleiche natürlich zurück. Da er noch recht flott unterwegs war, dauerte das maximal ein paar Minuten.

Ich kenne eine blinde Katze, die auch draußen alleine gut zurecht kommt. Allerdings erblindete sie schon als junge Katze. Als mir klar wurde, dass Zorbi nichts mehr sah, dachte ich, dass er sich draußen zurechtfinden würde und er nicht weit weg gehen würde. Allerdings sah ihn mein Mann am nächsten Tag ca. 200 Meter vom Haus entfernt auf der kaum befahrenen Straße und brachte ihn sofort zurück. Zorbi hätte von dort sicher nicht mehr alleine heim gefunden. Ich bin eigentlich überzeugt, dass der Erblindung von Zorbi sehr schnell kam und er sich deshalb nicht daran gewöhnt hatte. Dann habe ich sofort den Zugang zur Katzenklappe umgebaut und Zorbi konnte nicht mehr alleine raus.

Bei unserer Terrasse ist es so, daß wir eine Eckpergola haben und mit der Hausmauer das eine Fläche von ca. 10qm gibt. Wenn ich dann an die freie Fläche noch Stühle und den Tisch hinstellte, dann war Zorbi irgendwie gefangen. Er konnte frische Luft schnappen, aber wenn er rumlief, dann mündete das meistens in einem Kreis. Natürlich konnte ich ihn da nicht mehr alleine lassen.

Guck mal, das ist Zorbi auf der Eckbank:
Amalie ist offline  
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Alt 28.11.2019, 14:33
  #165
mietzmiau
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Vielen Dank fuer das schoene Bild, einer gemuetlich daliegenden schoenen Katze!

Zitat:
Zitat von Amalie Beitrag anzeigen
Seine sonstige Orientierung war nicht besonders gut. Schließlich konnte er ja lange gut sehen. Er lief immer an der Wand lang und zog auch manchmal in der anschließenden Küche Kreise. Er fing sich also schon manchmal in einem Eck.
Das beruhigt mich hinsichtlich meiner Katze.
Tinka laeuft halt schlechter.

Zitat:
Zitat von Amalie Beitrag anzeigen
Bei unserer Terrasse ist es so, daß wir eine Eckpergola haben und mit der Hausmauer das eine Fläche von ca. 10qm gibt. Wenn ich dann an die freie Fläche noch Stühle und den Tisch hinstellte, dann war Zorbi irgendwie gefangen. Er konnte frische Luft schnappen, aber wenn er rumlief, dann mündete das meistens in einem Kreis. Natürlich konnte ich ihn da nicht mehr alleine lassen.
Das geht bei meiner besser. Weil es keinerlei Begrenzung gibt, kann ich Tinka nur begrenzt frei laufen lassen.
Wenn sie zu mutig ist, muss ich sie anleinen. Das geht ganz schnell und behindert sie nicht, weil ich ja auf kein
kleines Halsband umgestiegen bin. Ich lass sie dann laufen. Sie hat auch scheinbar Vorstellungen. Wenn sie zu arg
auf ein Hindernis zusteuert oder Gefahr laeuft, Gebuesch in die Augen zu bekommen, gebe ich ihr federleicht einen
Hinweis ueber die Leine auf den sie sofort reagiert.


Mal etwas anderes:
Tinka wog immer um die 3.5kg. und ich hatte ja geschrieben, dass sie zugenommen hatte: auf 3.7kg
und letztes wiegen in der Klinik war 3.75kg. Ich hatte ihr am Bauernhof immer 100g Nassfutter gegeben/geben lassen
und eine Portion Trockenfutter aus dem Spender, das liess sie meist fast stehen. Nur die letzte Zeit hatte
sie das immer alles zamgefressen. Und sie hatte auch wochenends eine Portion mehr zum aufpaeppeln bekommen.
Seit sie jetzt fest bei mir ist, hab ich auf bessere Futter gewechselt, welches ich nicht in so kleinen Portionen
kaufen muss, sondern in grossen Dosen (das ging ja vorher nicht) Jetzt hab ich weiterhin aufgepasst, dass die
Tinka nicht mehr als 200g bekommt aufgeteilt ueber den Tag und dafuer halt kaum noch Trockenfutter
(ausser zu Garnieren ihrer Liegeplaetze)
Aber sie moechte eigentlich 400g fressen, oder nochmehr. Also sie ist eine Fressmaschine! Das sollte ich nciht zulassen,
oder wie ist da Eure Meinung? Die wird mir doch total rund?
(Nach dem Fisch wollte sie auch noch ihre normale Portion Fleisch...)

Viele Gruesse
Mietzmaiu und Tinka
mietzmiau ist offline  
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