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Vermisst Wenn eure Katze nicht heim kommt

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Alt 18.05.2019, 14:36   #121
Mika2017
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Mika2017
 
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Ich würde gerne all jene die d i e s e „Heimwärtsschleppe“ kennen, etwas fragen. Bitte, ohne Antwort traue ich mich heute nicht die Schleppe in alle Richtungen zu machen, wegen den großen Hauptstraßen :-( gen Norden und gen Westen. Süden und Osten habe ich heute Vormittag gemacht – allerdings anders als ich es gestern mit Kleidungsstücken schon gemacht habe. Aber da habe ich mich auch nicht gen Norden und gen Westen getraut.

Also meine Frage lautet:

Woher weiß das Tier / mein Kater, in welche Richtung (die richtige Richtung) nun das Zuhause liegt, wenn er den Duft / die Fährte irgendwo aufnimmt???

Ich meine: Bspw. wenn ich jetzt 1,5 Kilometer von Zuhause weg fahre und dann dort anfange Richtung Zuhause die Heimwärtsschleppe zu praktizieren - doch Bspw. mein Kater ist zwar tatsächlich irgendwo auf dieser Strecke, allerding nur 700 Meter von Zuhause entfernt, dann könnte es ja sein, dass er in die falsche Richtung läuft und am Ende dann 1,5 Kilometer von Zuhause weg ist.

Denke ich da falsch? Gibt es etwas was ich dabei nicht weiß - aber ihr?

Ich habe die Heimwärtsschleppe schon vor 6 – 7 Tagen schon einmal mit Kleidungsstücken von mir gemacht. Ebenso gestern auch wieder, allerding nie in die Richtungen Norden und Westen, wegen den großen Hauptstraßen.
Nun traf ich gestern bei meiner Aktion mit der Heimwärtsschleppe eine Passantin und von ihr bekam ich den Tipp, ich solle meinen Urin sammeln und die ganzen Strecken noch einmal mit meinem Urin markieren.

Aber da ich mich die letzten 6 / 7 Tagen und auch gestern wieder nach diesen Schleppen immer und immer wieder frage woher die Tiere die richtige Richtung kennen sollen, habe ich bis heute den Osten und den Süden immer ausgelassen, denn diese beiden Himmelsrichtungen traue ich mich nicht zu markieren, weil es bei beiden Richtungen über mindestens eine große Hauptstraße geht. Und, wenn Mika dann von Osten hier her käme und würde hier an meiner Straße d a n n nicht die Abbiegung ins Haus rein nehmen, sprich die falsche Abbiegung / Strecke weiter laufen wo ja auch markiert ist, dann ginge er mir in Richtung Norden über eine große Hauptstrasse... und folgt er diese Spur bis zum Ende, dann wäre er 1,5 Kilometer gen Norden. Ich bin mir gerade sehr unsicher. Ich möchte so gerne alles Mögliche versuchen, aber mir steht bei dem meisten das eben kein Geld kostet, also kostenlos ist und auch noch sehr wirkungsvoll sein soll, dann gnadenlos meine Logik und all diese Fragen im Wege.

Ich habe i m m e r, so auch gestern und heute im Osten und im Süden jeweils immer an einer 1,5 Kilometer entfernten Stelle begonnen wo Grünflächen, Büsche oder Gärten und wenig Straßenverkehr ist, damit, sollte eMika wirklich in die falsche Richtung laufen, er dort eventuell auch ein Versteck findet und es nicht zu gefährlich für ihn ist. Und ich habe beide Strecken so abgelaufen, dass Mika nie über eine GROSSE Hauptstraße muss, gen Osten gibt es gar keine Straße und gen Süden nur eine „kleine“ zweispurige, die aber nachts fast nicht befahren ist.

Aber gen Norden und Westen wären große Hauptstraßen zwischendrin, die sind schon 100 und 150 Meter von mir Zuhause entfernt und da müsste ich ja heimwärts drüber markieren - doch, wenn er von hier die falsche Richtung anvisiert, dann ginge er mir über diese Hauptstraßen, also weg von Zuhause und das auch noch eine gefährliche Strecke.
Vielleicht denke ich da viel zu kompliziert - verzeiht... kann mir jemand diese Sorgen nehmen!?
Kennt sich hier jemand mit dieser Heimwärtsschleppe besser aus als ich? Ich kenne die nur vom Lesen, aber habe noch nie solche Fragen hierzu gelesen wie sie mich quälen.

Habt ihr euch vielleicht auch schon mal gefragt, wie die Tiere das mit der richtigen Richtung erkennen?

Und, ob ihr mit der Heimwärtsschleppe vielleicht dann das Tier noch weiter von Zuhause weg lotst, satt Richtung Zuhause?

Herzlichen Dank für eure Antworten oder Gedanken hierzu!

Bitte nicht böse oder gar traurig / enttäuscht sein (dann lieber böse!), dass ich auf all die lieben und langen Kommentare und so schöne Worte, die letzten zwei Tage nicht individuell und überhaupt noch nicht mal allgemein, wirklich drauf eingehen konnte. Verzeiht mir, ich lese es und „könnte“ weinen, aber da ich die letzten zwei Tage wirklich d o r t emotional ankam wo andere wohl schon viel früher bei so etwas ankommen, so versuche ich gerade, mich von weiteren Zusammenbrüchen mit vielen AKTIONEN die helfen sollen abzulenken und für die ich noch nicht einmal Geld benötige, eifrig in die Tat umzusetzen.
Ihr werdet es nicht glauben, aber ich bin eben n u r deshalb schnell nach Hause gekommen, weil ich da draußen bei den Schleppen so dringend Pipi musste, aber kein Gefäß zum es auf fangen dabei hatte – jeder Tropfen brauche ich doch….
Aber, wenn ich jetzt wieder losgehe nehme ich das Gefäß und eine Schraubflasche mit...

Sobald ich alles gemacht habe was ich mir so ausmalte noch zu tun, werde ich euch mal in Ruhe berichten, was man so alles erlebt, wenn man die Straßen entlang läuft und ein Kleidungsstück auf dem Boden hinter sich her zieht oder wie heute, mit einer Sprühflasche alle paar Meter was an den Rand der Wege / Straße sprüht.
Ich bin sehr erschüttert und traurig, was ich da so erlebte – aber dazu später mehr.

Ich hoffe das Schicksal oder jene Macht die über alles wacht, erkennt wie sehr ich mich in all das reinknie und es ausführe, obwohl ich seit dem zweiten, spätestens dritten Tag seines Verschwindens schon das sichere Gefühl hatte, Mika lebt nicht mehr.
Ich hoffe ich kann mit all dem was ich dennoch tue, diese höhere Macht davon überzeugen, dass ich Gewissheit verdient habe und somit Mika gefunden und sein Chip ausgelesen wird, so dass ich informiert werde.

Seit drei Tagen haben wir hier in unserer Straße täglich 5 „Gärtner“, sprich Arbeiter, vermutlich 1-Euro-Jobber, welche ALLE Grünflächen und Büsche auf Vordermann bringen und auch Unkraut entfernen. Seit drei Tagen nerve ich jeden Nachmittag den Vorarbeiter, ob sie was gefunden haben – leider versteht nur der Vorarbeiter deutsch, die anderen verstehen mich nicht. Wenn es nicht so traurig wäre, dann hätte ich ja gelacht als dieser Vorarbeiter das mit der Katze allen vieren auf DEUTSCH sagte – ich habe mit allen vieren sprechen wollen und keiner hat verstanden um was ich ihn bitten möchte drauf zu achten, die haben nichts verstanden und immer auf den Vorarbeiter gezeigt. Doch der Vorarbeiter kann anscheinend alle seine eigenen Anweisungen, a u c h nur in deutscher Sprache geben – deshalb verbreiten sich bei uns die Brennnesseln seit drei Jahren auf allen Grünflächen / Wiesen, in Beete, etc., denn sie bekommen nur das Entfernen erklärt / gezeigt, jedoch nicht, dass man all die entfernten Mengen an Brennnesseln dann nicht 100 Meter über Wiese, Stock und Stein bis zum Kleintransporter in den Händen trägt, wobei man klar unterwegs die Hälfte verliert…

Es wäre so schön, wenn sich jemand mit dieser Heimwärtsschleppe hier auskennt und mir meine Frage beantworten oder mir diese Sorge nehmen kann!

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende –
und herzlichen Dank für all die aufbauenden, so lieben und auch so reichlichen Zeilen, sprich für eure kostbare Zeit!

Geändert von Mika2017 (18.05.2019 um 14:52 Uhr)
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Alt 18.05.2019, 17:03   #122
Celistine
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Zitat:
Zitat von Mika2017 Beitrag anzeigen
Woher weiß das Tier / mein Kater, in welche Richtung (die richtige Richtung) nun das Zuhause liegt, wenn er den Duft / die Fährte irgendwo aufnimmt???
Irgendwann endet ja deine Fährte ( wenn sie in die falsche Richtung geht ), dann sollte die Katze ja umdrehen, um wieder der Duftspur zu folgen....und kommt dann "bestenfalls" Zuhause an.

Hier ist es beschrieben:

https://fellknaeuelalarm.jimdo.com/a...wärtsschleppe/

oder hier:

https://www.katzenwiewir.de/katze-entlaufen/

Bei uns hatte eher die "sternenförmige" Fährte Erfolg.

Geändert von Celistine (18.05.2019 um 17:07 Uhr)
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Alt 18.05.2019, 19:56   #123
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Hoffentlich wird alles gut...………………...
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Alt 19.05.2019, 01:20   #124
Mika2017
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Mika2017
 
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Zitat:
Zitat von Celistine Beitrag anzeigen
Irgendwann endet ja deine Fährte ( wenn sie in die falsche Richtung geht ), dann sollte die Katze ja umdrehen, um wieder der Duftspur zu folgen....und kommt dann "bestenfalls" Zuhause an.

Hier ist es beschrieben:

https://fellknaeuelalarm.jimdo.com/a...wärtsschleppe/

oder hier:

https://www.katzenwiewir.de/katze-entlaufen/

Bei uns hatte eher die "sternenförmige" Fährte Erfolg.
Ganz lieben Dank Celistine!
Ich hatte heute Mittag sicherheitshalber auch mal in jener FB-Gruppe nachgefragt, in der ich diese Heimwärtsschleppe schon vor Jahren kennen lernte und in der (Gruppe, in der) man zu dieser Methode bei jeder länger verschwundenen Katze rät.
Nur eine einzige brauchbare Antwort bekam ich dort - dabei raten die dort immer dazu - und diese "brauchbare" Antwort war sehr ernüchternd, denn diese lautete:

Man soll n i c h t über "große" Straßen markieren - also eigentlich auch nicht über kleinere, weniger befahrene Straßen. Die Wege, welche man markiert sollen keine Straße kreuzen.

Hätte ich das gewusst, hätte ich so eine Heimwärtsschleppe ganz sein lassen können, denn somit kann ich nur von Osten her bis zu mir eine Schleppe ziehen. Bei allen andere drei Himmelsrichtungen kommt spätestens schon ab 150 Meter die erste große Straße. Gen Norden ist die große Hauptstraße gerade einmal 50 Meter von uns Zuhause entfernt. Im Westen 80 bis 120 Meter, je nach dem von welcher Seite man hin läuft.
DAS waren aber alles auch nicht Mika seine Strecken / n i c h t sein Revier - Mika ging nie in Richtung Norden oder gen Westen zu den großen Hauptstraßen, denn gen Osten konnte er 2 Kilometer an etlichen Grünanlagen, Gärten, Büschen, inkl. kleinem Wald laufen, und das alles auf Fußwegen, ohne Straßen in der Nähe.
Auch gen Süden kommt die erste Straße erst nach 150 Meter - dazwischen ist alles Grün.

Wenn man nicht über Straßen markieren darf, dann kann ich mir nie und nimmer vorstellen, wie viele der anderen einen STERN ablaufen / markieren können - ich meine, wer hat in einem Radius von 1 bis 1,5 Kilometer um sein Haus, k e i n e Straße/n zu überqueren, wenn er sternförmig, sprich ringsherum um's Zuhause, mindestens 6 Strecken markieren soll, begonnen ab 1 bis 1,5 Kilometer von Zuhause weg?
Ein Häuschen mitten im Wald - aber in einer Großstadt oder in deren Vororte, das ist unmöglich.
Und meist finden Katzen doch dann nicht mehr zurück, wenn sie Bspw. fluchtartig eine Richtung eingeschlagen haben, in die sie sonst nie gegangen waren im Freigang.
Gerade auf den Strecken gen Norden und gen Westen hatte ich die meiste Hoffnung, dass eine Heimwärtsschleppe was bringen könnte, denn genau diese Richtungen kannte Mika wirklich nur maximal 30 - 80 Meter weit.
Und seit ich vorletzte Nacht um 1 Uhr gesehen habe, dass wir 100 Meter von Zuhause weg einen Hundebesitzer wohnen haben, der immer erst nachts zwischen 0 Uhr und 1:30 Uhr mit seinem riesigen Hund (Rasse: Kangal), OHNE LEINE spazieren geht, seit dem kann ich mir nun auch vorstellen, dass der Kangal den Mika über eine der zwei großen Hauptstraßen jagte.

Wir - eine Nachbarin und ich - sind vorgestern Nacht von 0:30 Uhr bis 2 Uhr überall rumgelaufen, sogar auch im kleinen Waldstück. Natürlich lief auch eine ihrer zwei Katzen die ganze Zeit mit uns.
Gegen 1:10 Uhr kam uns ein riesiges "Etwas" entgegen, erst dachten wir lange, dass das ein Mensch ist. Doch irgendwann sah es dann eher aus wie ein Ponny - ich habe noch niemals einen so großen Hund gesehen! - und dieses Getier kam ganz alleine von ca. 100 Meter Entfernung immer weiter auf uns zu. Als dieser riesige Hund dann bei uns angelangte, war weit und breit k e i n Halter zu sehen - und der Weg war gut 100 Meter lang bis zur nächsten Biegung.
Okay, der Hund hat uns nichts getan, aber sein Kopf war so hoch wie meine Brüste / Brustkorb und er saute mich mit seinem Gafer komplett überall ein, als er wirklich jede Stelle an uns abschnupperte.
Erst als wir beide echt gut eingesaut waren, da rief jemand aus der Ferne diesen Hund - der Halter kam gut 100 Meter weiter vorne dann endlich um die Biegung und Richtung zu uns / seinem Hund.
Doch nun kommt's:
Plötzlich sah der Hund den Brisko, den Kater meiner Nachbarin und rannte los wie ein Blitz und sogar in die Büsche einfach "blind" hinterher. Dann kam ein Gitterzaun ca. 130 cm hoch und Brisko mit einem Zahn da drüber - zum Glück bremste der Hund dann ab und sprang nicht auch noch da drüber.
Der Halter tat und sagte NICHTS - immer noch weit entfernt von uns. Als der dann endlich bei uns war, dachte ich, ich sehe nicht richtig - der hatte noch nicht einmal eine Leine dabei!
Mit gebrochenem und schlechtem Deutsch entschuldigte er sich und sein Hund war schon wieder 100 Meter weiter, also dort, wo der Halter um die Biegung kam.
Ich fragte ihn, ob er hier oft Gassi nachts geht und, ob sein Hund hier dann oft Katzen jagt. Aber er tat so als würde er nicht verstehen was ich ihn fragte.
Am nächsten Tag, also gestern erfuhr ich dann, wo dieser Hundehalter wohnt und, dass er jede Nacht da hinten seinen Kangal frei herum rennen lässt.
Und "DA HINTEN" ist Mika sein Nachtrevier!
Den Hund und Halter sah i c h deshalb bisher nachts nicht, weil ich mich ab 23 Uhr da hinten ja nicht mehr hin traute und dort deshalb nachts auch nicht gewesen war.
"Da hinten" ist auch das Gestrüpp in dem ich zwei Tage nach Mika seinem Verschwinden dachte, Mika sei in diesem großen Gebüsch.

Nachdem ich also nun weiß, da lief jede Nacht dieser Kangal frei herum, und dieser Hund jagt mit Eifer und Freude, Katzen hinterher - da dachte ich dann eben, ob Mika Richtung Hauptstraße flüchtete und da drüber rannte.

Aber, wenn man bei dieser Heimwärtsschleppe keine Straßen markieren / überqueren soll, dann bringe ich mit dieser Schleppe Mika nicht zurück, falls er wirklich über eine der zwei Hauptstraßen drüber geflüchtet sein sollte.

Angeblich wohnt der Kangal-Halter in einer 2 ZKD Dachwohnung mit 50 qm² - da kann ich mir vorstellen, dass dieser riesige Hund nachts paar Kilometer rennen muss.

Es ist wieder auch nur eine Spekulation, ob damals vor 2 Wochen dieser Hund den Mika nachts jagte und Mika Richtung-, über die Hauptstraße flüchten musste. Da wäre dieser Kangal sicher auch mit drüber gerannt und drüben noch weiter hinter Mika her - nur über 1,20 Meter hohe Zäune mag er wohl nicht springen.

Naja, zumindest dachte ich eben, dass ich Mika mit dieser Schleppe heute wieder über die Hauptstraßen rüber bekommen würde - klar dachte ich mir, dass Mika klug genug ist erst nachts diese großen Straßen zu überqueren.
Aber dafür ist diese Heimwärtsschleppe wohl nicht gedacht und geschaffen, um auch über Hauptstraßen zu lotsen. Und d a s ja am besten auch in die richtige Richtung!

Also habe ich heute meinen Urin nur 1,5 Kilometer gen Osten und 150 Meter gen Süden versprüht.
Hoffentlich ist der menschliche Urin genauso hartnäckig wie der Urin von Katzen, den man ja mit normalen Putzmitteln eben n i c h t für die Nase einer Katze weg geputzt bekommt - denn seit 21 Uhr regnet es hier bei uns, und jedes Sprühen des Weges wäre umsonst gewesen...

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende!

Geändert von Mika2017 (19.05.2019 um 01:25 Uhr)
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Alt 19.05.2019, 09:58   #125
Amalie
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Amalie
 
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Der Hund läuft aber schon länger rum und das dürfte auch allen Katzen bekannt sein. An unserem Grundstück haben wir teilweise keinen Zaun und wir hatten schon Hunde auf dem Grundstück, die den Katzen nachjagten. Jetzt haben wir wegen einer sehr großen Doggen ein Provisorium hingemacht. Katzen lassen sich da auch nicht ewig jagen sondern springen auf einen Baum oder suchen irgendwo Unterschlupf. Das mit der Dogge hat meine Mutter beobachtet. Trixi flüchtete in ein anderes umzäuntes Grundstück, Wendelin sprang zur Katzenklappe und Mira legte sich auf die Seite, unsere alte Kämpferin. Wegen ihr traut sich der Nachbarshund nicht mehr alleine auf das eigene Grundstück.

Eine schlaue Katze läßt sich von einem Hund nicht auf unbekanntes Gebiet jagen. Da kennt sie sich ja nicht aus. Sie wird immer irgendwo hinlaufen, wo sie weiß, dass sie in Sicherheit ist. Das ist im eigenen Revier.

Mein Mann hat schon mal einen großen Schäferhund angefahren. Er fuhr nur 30. Der Schäferhund hat eine Katze über eine kleine Nebenstraße gejagt. Die Katzen lief von einem freien Feld auf die Häuser zu. Die Katze lief rüber, der Hund hinterher. Der Hund wurde seitlich erfaßt und prallte vom Auto ab. Dem Hund war aber nichts passiert. Da zugehörige Frauchen war weit weg und kam nur zögerlich zur Unfallstelle. Ich konnte mir das ganze später anschauen, weil mein Mann eine Autokamera hat. Die Katze lief also von einem Feld ohne Bäume auf andere umzäunte Grundstücke zu.

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ein Hund eine Katze auf unbekanntes Revier hetzen kann. Jede Freigängerkatze wird doch schon mit Hunden Bekanntschaft gemacht haben und weiß, was sie dann tun muss.
__________________
Viele Grüße von Lisa mit ihren Katzen Julchen, Wendelin, Mira und Trixi.

Geändert von Amalie (19.05.2019 um 10:00 Uhr)
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Alt 19.05.2019, 13:38   #126
annecken
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annecken
 
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Gerade bei FB vermisste/gefundene Katzen sind 2 Fellnasen ( unterschiedliche Besitzer ) nach 5 Wochen wieder Zuhause.
Sehe mehrmals täglich die gefundenen Katzen durch, vllt ist Mika ja iwann dabei.

Birgit, gib die Hoffnung nicht auf. Weiterhin sind hier alle Pfoten und Daumen gedrückt.
__________________
Anne mit den Fellnasen Alisha, Minou, Diego, Lui, Candy, Merle, Blacky, Maja, Balou, Josie, Miffi und Sternchen Pico 23.01.15 und Holly 27.8.18
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Alt 19.05.2019, 14:06   #127
nicker
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Ich würde diese Schleppgeschichte mit der Urinspur auch über die großen Nachbarstraßen (Waldhofstraße?) hinaus fortsetzen.

Zuerst erschien es mir auch sehr nachvollziehbar, dass man möglichst keine Straßenquerungen in so eine Spur aufnehmen sollte, aber letztlich queren so gut wie alle Freigänger regelmäßig die Straßen in ihrem Revier.

Und Mika ist ja ein Nachtfreigänger, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, und er war lange Zeit Streuner in dem Gebiet, bevor er von seinen vorangegangenen Dosis ins Haus aufgenommen wurde.
Gerade als junger unkastrierter Kater muss Mika in diesem seinem Gebiet lange und ausführliche Streifzüge unternommen haben; er wird auf der westlichen Seite früher sicherlich auch bis zum Hafen gelaufen sein (ich habe mir das Einzugsgebiet mal mit Google Maps aufgerufen, um eine genauere Vorstellung von der Gegend zu haben), und auch nach Norden und Süden wird er nicht allein den Grünbereich an der Gerhard-Hauptmann-Straße begangen haben, sondern auch das Gewerbegebiet (?) südlich davon und diesen großen Marktplatz.
Ich erinnere mich noch an eine Userin aus Berlin, die in einer sehr grünen Ecke im Ostteil der Stadt wohnte, mit den Gärten der Welt direkt vor der Tür, und sehr erstaunt war, dass ihre kastrierte Kätzin rund 2 km (!) entfernt der Wohnung und natürlich außerhalb der Parkanlage regelmäßig "Streife" lief.

Daher bin ich ziemlich sicher, dass Mika nicht nur den Park östlich von deiner Straße kennt, Mika2017, sondern auch die Gegend am Hafen und diesen Marktplatz etc. Mindestens von seinen Streunertagen her! Und da er ja sein ganzes (oder zumindest einen großen Teil seines) Leben(s) an diesem Ort verbracht hat, wird er durch den kontinuierlichen Freigang auch alle Veränderungen in der Nachbarschaft kennen, also mindestens in einem Umkreis von ca. 500 Metern, eher noch weiter, auch über die großen Straßen hinaus.
Im Norden würde das z. B. das Gefängnis einschließen, im Osten die Radrennbahn und im Süden das Freibad (wenn ich die Beschriftungen der Anlagen bei Google und Bing als zutreffend werten darf) und im Westen das Gelände am Hafen (vermutlich Gewerbegebiet).
Das sind jedenfalls Orte, wo sich auch viele Menschen aufhalten/treffen/austauschen (dicht beim Gefängnis scheint auch sowas wie ein Busbetriebshof oder ein Straßenbahndepot zu sein), und da könnte man auf jeden Fall auch noch Flyer aufhängen und nachfragen. Öffentlichkeit erhöht die Chancen, dass Mika doch irgendjemandem aufgefallen ist, wenn er sich in der Ecke aufgehalten hat. Denn Mikas Weiß und die Oberlippe sind ja doch recht prägnante Kennzeichen, auch wenn er sich draußen wie ein Scheuchen verhält.

Und die Schleppgeschichte würde ich mindestens bis zu den genannten Orten führen, also soweit man da als Mensch hinkommt.

Wir drücken weiter die Daumen für Mikas Rückkehr!
__________________
LG
tini & das Ori-Konzert

Handicats: sie sind nicht perfekt, aber glücklich!
(c) handicapkatzen.info
nicker ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.05.2019, 14:19   #128
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....................................

Geändert von Nicht registriert (12.06.2019 um 14:39 Uhr) Grund: Gelöscht
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Alt 20.05.2019, 14:52   #129
Mika2017
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Zitat:
Zitat von Celistine Beitrag anzeigen
Irgendwann endet ja deine Fährte ( wenn sie in die falsche Richtung geht ), dann sollte die Katze ja umdrehen, um wieder der Duftspur zu folgen....und kommt dann "bestenfalls" Zuhause an.

Hier ist es beschrieben:

https://fellknaeuelalarm.jimdo.com/a...wärtsschleppe/

oder hier:

https://www.katzenwiewir.de/katze-entlaufen/

Bei uns hatte eher die "sternenförmige" Fährte Erfolg.
Hallo Celestine :-)

dein Name erinnert mich j e d e s Mal an eines meiner zwei Lieblingsbücher:

"Die Prophezeiungen von Celestine" von James Redfield

OT - das zweite Lieblings-Meisterwerk ist:

"Die Kunst des Liebens" von Erich Fromm

Gleich danach kommt "Das Omega-Training" von Margarete Friebe

Nun zu deinen Zeilen, liebe Celestine:
Seit gestern Abend um 23 Uhr weiß ich wohl mehr über diese Heimwärtsschleppe als das gesamte Internet darüber berichtet, denn endlich bekam ich über PN bei Facebook, eine professionelle Antwort plus Lösung auf all meine Fragen und Zweifel, bezüglich jener Heimwärstschleppe wie diese im gesamten Internet propagiert, und auch noch absolut / erschreckend FALSCH verbreitet wird!
Da ich mein derzeitiges wissen um diese Methode nun nicht mehrmals hier schreiben möchte, so möchte ich dir raten - falls dich die wahre, richtige Heimwärtsschleppe von Profis entwickelt interessiert, meine später folgende Antwort hier auf NICKER seinen sehr beeindruckenden Kommentar zu lesen.
Ich werde in meiner Antwort an Nicker, all das wiedergeben und beschreiben, was ich GOTT SEI DANK dann gestern Abend um 23 Uhr via PN auf FB alles zugesendet bekam.
Ich mag nach der gestrigen Erkenntnis hier dann nur noch sagen:
Es ist eine Katastrophe wie man im Internet zu 95 % diese Heimwärtsschleppe erklärt / beschreibt - auch die Beschreibungen in deinen Links sind somit unverzeihlich, wenn man bedenkt, dass der Mensch das intelligenteste Lebewesen auf Erden sein soll.

Dennoch vielen, lieben Dank für auch deine Zeit und deine Bemühungen!
Als Dankeschön kann ich leider nur mein Wissen über die wahre, professionelle Heimwärtsschleppe berichten - das werde ich nachher in meiner Antwort an Nicker tun.


Zitat:
Zitat von annecken Beitrag anzeigen
Gerade bei FB vermisste/gefundene Katzen sind 2 Fellnasen ( unterschiedliche Besitzer ) nach 5 Wochen wieder Zuhause.
Sehe mehrmals täglich die gefundenen Katzen durch, vllt ist Mika ja iwann dabei.

Birgit, gib die Hoffnung nicht auf. Weiterhin sind hier alle Pfoten und Daumen gedrückt.
Herzlichen Dank Anne
dass du die wichtigsten Gruppen durchschaust, denn vier Augen sehen mehr als zwei
Zudem habe ich seit gestern Nacht eine wirklich mortsmäßige Arbeit vor mir, wenn ich diese Heimwärtsschleppe nämlich r i c h t i g machen möchte - dafür werde ich nämlich nämlich mindestens 5 Tage, täglich ca. 15 Stunden benötigen. In dieser Zeit könnte mir Mika wirklich im Internet entgehen, denn diese 3 Stunden täglich alles nachzusehen, die sind da oben nicht mit berechnet.

Vielen lieben Dank Anne

Geändert von Mika2017 (20.05.2019 um 14:55 Uhr)
Mika2017 ist offline   Mit Zitat antworten

Alt 20.05.2019, 16:34   #130
Mika2017
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Zitat:
Zitat von nicker Beitrag anzeigen
Ich würde diese Schleppgeschichte mit der Urinspur auch über die großen Nachbarstraßen (Waldhofstraße?) hinaus fortsetzen.

Zuerst erschien es mir auch sehr nachvollziehbar, dass man möglichst keine Straßenquerungen in so eine Spur aufnehmen sollte, aber letztlich queren so gut wie alle Freigänger regelmäßig die Straßen in ihrem Revier.

Und Mika ist ja ein Nachtfreigänger, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, und er war lange Zeit Streuner in dem Gebiet, bevor er von seinen vorangegangenen Dosis ins Haus aufgenommen wurde.
LEIDER musste ich das Zitat deines Kommentars deshalb kürzen, weil ich 1500 Zeichen über dem Maximum lag, nach meiner Antwort

Liebe/r Nicker,

deinen Kommentar las ich erst gestern Abend um ca. 21 Uhr - als ich diesen las war ich sehr beeindruckt und sogar mächtig berührt, weil du dir wirklich diese Mühe gemacht hast, dir meine Ortlichkeiten heraus zu suchen und ja, eine der großen Hauptstraßen ist die Waldhofstraße gen Westen, die zweite ist die Herzogenriedstraße gen Norden (die muss man überqueren, wenn man u. A. zum Gefängnis kommen will). Und letztere zu überqueren ist besonders spannend und aufregend für eine selbstbewusste Katze, denn gleich nach dem Überqueren gelangt man in unserem Bereich hier, über einen kleinen Weg von nur ca. 30 Meter, dann in ein großes Wohngebiet mit schönen Einfamilienhäuser die alle einen großen Garten haben. Man muss als Katze dann nur gen Osten all die fremden Gärten entlang streifen, um somit zum Gefängins zu gelangen.
Ich war beeindruckt "Waldhofstraße" in deinem Kommentar zu lesen - denn auch das Überqueren dieser Hautstraße garantiert einer Katze Waldfeeling, denn nach ca. 100 Meter kommt ein Jugendhaus (Erlenhof) und dort hinter dem Jugendhaus ist ebenfalls wie bei uns gen Osten, ein "kleines" Waldgebiet - da habe ich schon mit 10 Jahren oft drin gespielt und ich kenne es sehr gut.

Kurz gesagt:
Auch ich konnte einfach n i c h t glauben, dass man bei einer Heimwärtsschleppe keine Hauptstraßen überqueren / begehen, sprich markieren soll / darf, denn damit wäre diese Methode für ca. 85 % aller Katzenbesitzer die länger ihre Katze vermissen müssen, völlig unbrauchbar. Erstrecht dann unbrauchbar, wenn man Bspw. seine sternförmigen, einzelnen Strecken über 2 Kilometer lang markieren möchte.
Als ich somit gestern Abend hier von dir las, dass du der Ansicht bist, dass man doch auch Hauptstraßen überqueren können sollte und dann auch noch deine wirklich beeindruckende Erklärung, weshalb das doch gerade bei Mika möglich sein sollte (siehe meinen nächsten Kommentar, den ich nach diesem ca. um 17 Uhr einstellen werde), da war ich echt baff wie viele sehr logische Schlussfolgerungen du gezogen hast, basierend auf Informationen über Mika seine Vergangenheit, die man ja auch erst einmal lesen und sich dann auch noch in Erinnerung behalten muss!

Und ich kann d i r (sorry, der Smiliey m u s s gerade sein und das verdammt ernst gemeint) heute nun mitteilen, dass du mit deinen Ansichten, die du dir rein aus logischem Denken heraus und ganz individuell, sowie alleine erarbeitet hast, dass all diese nämlich absolut professionell sind - DENN gestern Abend um 23 Uhr erreichte mich ENDLICH eine professionelle Antwort auf all meine hier gestellten Fragen und Bedenken bezüglich jener Heimwärtsschleppe wie sie im gesamten Internet propagiert / verbreitet wird, sowie auch mir angeraten wurde. Von a n g e b l i c h e n PROFIS wurde mir diese Heimwärtsschleppe schon vor 13 Tagen so sehr ans Herz gelegt und egal wer mir "genau" beschrieb wie das geht - sie alle erklärten n u r diesen STERN, während i c h mich von Anfang an immer dabei fragte:

WAS IST ABER, wenn Mika mitten auf eine markierte Strecke trifft, ca. in Höhe/Abschnitt von 600 Meter entfernt von unserem Zuhause, a b e r statt die richtige richtung einzuschlagen, Mika dann ca. 900 Meter in die FALSCHE richtung läuft?

Da ich mir fast sicher war, dass kein Tier die richtige Richtung aufgrund irgend eines Merkmals deshalb erkennen können würde, weil eben zwischen jeder Markierung nur wenige Sekunden liegen und hierbei keineswegs von frischer und alter Spur die Rede sein kann, so habe ich mir selbst wenigstens jene Sicherheit einfallen lassen, dass all jene Anfangspunkte, also ca. 1,5 Kilometer von Zuhause entfernt, zumindest in einem sehr Katzensicheren Gebiet beginnen müssen, falls Mika in die falsche Richtung läuft. Bei mindestens 6 Strecken und somit 6 Angangspunkte, ist schon das alleine eine schwere Aufgabe in einer Großstadt wie Mannheim, denn mein Vorort (beginnend!) liegt gerade einmal 200 Meter (über die Kurpfalzbrücke oder Jungbuschbrücke) von der Innenstadt entfernt. Gen Süden müsste ich also fast in der Innenstad beginnen - erstrecht dann, wenn mir 1,5 Kilometer zu wenig wären und ich mit 2 Kilometer arbeiten möchte.

All die tatsächlich professionellen Antworten dann endlich gestern Abend ab 23 Uhr via Privatnachrichten auf Facebook, diese entsprachen nicht nur all deinen Ausführungen hier, also wie Bspw.:

Man darf sehr wohl, bzw. sollte sogar auch Hauptstraßen besonders d a n n mit markieren, wenn man Bspw. einen NACHT-Freigänger hat oder diesen verschwundenen Freigänger schon zu Jungspundzeiten hat, der demnach sein Revier schon jahrelang sehr gut kennen kann / müsste.

Genauso wie du es hier also argumentiert hast, genauso beruhen bei den Profis eben alle Entscheidungen was geht und was nicht geht, ganz individuell einzig darauf, was die verschwundene Katze alles kennen muss und was ihr zuzutrauen ist oder sein sollte.
Und Nicker, du hast ins Schwarze getroffen, denn in den Anfangszeiten bei meiner verstorbenen Nachbarin, da ist Mika ab und an mal zwei Tage ausgeblieben, und einmal in solch' einem Fall war ich ihn dann in der zweiten Nacht so gegen 2 Uhr dann schon etwas verzweifelt suchen, als ich sehen konnte, wie Mika aus dem kleinen Weg von ca. 30 Metern auf der anderen Seite der Herzogenriedstraße auftauchte, um dann die Herzogenriedstraße wieder rüber zu uns zu überqueren.
Ich nehme stark an, dass Mika - wie du sagt in seinen Jungspundzeiten - oftmals gegen 2 oder 3 Uhr über diese Hauptstraße lief, um mal in all den schönen Gärten und wirklich in sehr ruhiger Wohnlage auf nächtliche Tour zu gehen, wobei er sein Zeitgefühl verlor und somit zu spät an seine Rückkehr dachte - da war dann schon zu viel Verkehr früh morgens auf der zu überquerenden Hauptstraße. Also musste er bis zur nächsten Nacht irgendwo abwarten, um dann endlich ab ca. 2 Uhr nachts erneut eine sichere Überquerung zurück vornehmen zu können.
Also eben "s i c h e r" für Mika, der ja schon zuvor als zweijähriger Streuner rund um unser Haus, die Verkehrsverhältnisse zu gewissen Zeiten gut kannte und ebenso auch klug genug ist n i c h t die Straße zu überqueren, wenn schon zu viel Verkehr vorherrscht.

Du hast also goldrichtig, sprich sehr logisch überlegt und daraus rchtig, bzw. individuell geschlussfolgert - ich war schon gestern um 21 Uhr ganz begeistert als ich deinen Kommentar hier las, denn all das ging ja auch mir so alles durch den Kopf - ich wollte mich nicht damit zufrieden geben, dass ich KEINE Hauptstraße überqueren darf bei meinem Rückweg, den ich ja markieren muss. Gleich drei Himmelsrichtungen somit verlieren zu müssen, sprich nicht mit einbeziehen zu können - das klang mir nach zu großen Verlusten, die doch gar nicht sein dürften, wo diese Methode doch so sehr beliebt ist und so oft angeraten wird.
Okay, allerdings n i c h t mit Urin - doch gerade diese Verwendung von Urin hat großen Eindruck hinterlassen, denn die wenigsten kennen es mit Urin, wo doch Urin viel besser funktionieren soll, laut wirklichem Profi, als diese Kleider- und Gegenstandsschleppen. Denn kein T-Shirt von mir kann auf einer Strecke von 2 Kilometer kontinuierlich Hautschuppen plus Geruch hinterlassen, wenn Bspw. wie derzeit so viel gelber Blütenstaub auf allen Strecken liegt. Ich hatte bei meiner ersten Schleppe vor über einer Woche, 3 Kleidungsstücke für eine 2 Kilometer lange Strecke verwedet - schon nach 500 bis 700 Meter war die Farbe des T-Shirts immer gelb also voll mit Blütenstaub.

Ich werde in meinem nächsten Kommentar die wahre Heimwärtsschleppe so beschreiben, wie ich diese gestern "Nacht" aufgezeigt bekam und somit auch die eigentlich völlig logische Lösung für jenes Problem, falls die Tiere inmitten auf der markierten Strecke, dann die falsche Richtung einschlagen sollten, denn die Chancen, dass jedes Tier dann in die falsche Richtung gehen könnte, die liegen bei 50 % !
Und laut der wirklichen Profis für die Heimwärtsschleppe, so werden Tiere dann an jenem Punkt der am weitesten von Zuhause weg liegt, jedoch dort dann plötzlich für die Nase des Tieres die verfolgte Spur ENDET, ganz sicher n i c h t einfach umkehren, um die Strecke wieder / erneut zurück zu laufen.

Die Lösung für dieses Problem ist eigentlich so simpel, wenn man bedenkt, dass jedes Tier von einer verlockenden, einmal aufgenommenen Spur, immer nur weiter VORAN getrieben wird.

Herzlichen Dank Nicker - das war und ist alles sehr beeindruckend, was bei dir nach logischer Überlegung, beruhend auf individuelle Sachverhalte so entstand

Bis gleich - zur Lösung

Geändert von Mika2017 (20.05.2019 um 16:36 Uhr)
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Alt 20.05.2019, 17:44   #131
Celistine
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Zitat:
Zitat von Mika2017 Beitrag anzeigen
Kurz gesagt:
Also mit "kurz" würde ich deine Threadeinträge jetzt nicht gerade betiteln.

Habe ich es jetzt überlesen? Wo ist denn jetzt die Beschreibung der einzig richtigen, professionellen Heimwärtsschleppe?
Celistine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.05.2019, 19:26   #132
Goldeneye
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Also ich hab nur die Hälfte verstanden. Wenn man Angst hat dass sie in die falsche Richtung läuft sollte man das ganze Gebiet nochmal umkreisen.

Aber irgendwie kann ich mir nicht vorstellen dass ein erfahrener Streuner plötzlich nicht mehr nach Hause findet. Aber wer weiß das schon und lieber alles probieren, dann muss man sich hinterher keine Vorwürfe machen.
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Alt 20.05.2019, 22:14   #133
Mika2017
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Wie ich eben gerade lese, so ist goldeneyer mir zuvor gekommen und wesentlich kürzer... - gelle Celestine

Der nun folgende Link führt in eine öffentliche Facebook-Gruppe, direkt zu meinem Posting welches ich vor zwei Tagen, mit meinen wichtigsten Fragen und Bedenken zu J E N E R Heimwärtsschleppe hatte, die wirklich überall gleich, sprich falsch oder unvollständig erklärt wird, weil eine sehr wichtige Strecke bei dieser Heimwärtsschleppe fehlte.

https://www.facebook.com/groups/Verm...8424269564363/

Natürlich war ich nach all diesen Antworten sehr enttäuscht und in solchen Momenten beginnt man immer wieder an den eigenen geistigen Fähigkeiten zu zweifeln, denn alle andere tun einfach das was angeraten wird, ohne es zu hinterfagen... Hinterfagt wird meistens nur dann, wenn man kein bock drauf hat

Gestern spät abends via Privatnachricht auf Facebook, erreichten mich dann endlich ein paar gute Antworten und auch die Lösung meines gedanklichen Problems.
SELBSTERKLÄREND war schon die Zusendung dieser Zeichnung hier – denn sofort erkannte ich darauf eine mit unbekannte Strecke und somit die Lösung / Auflösung all meiner Bedenken:



Den gesamten UMKREIS noch markieren –
Umkreis / kreisförmige Außenstrecke, rund um den „Stern“ herum, lautet die Lösung für jenes Problem, sollte das Tier die falsche Richtung auf einer der markierten "Stern-Strecken" (auf der Zeichnung sind es acht) laufen.
Mit dieser zusätzlichen Markierung des Umkreises ist gewährleistet, dass eben die verfolgte Spur, jedoch in die falsche Richtung n i c h t am entferntesten Punkt von Zuhause dann plötzlich endet und man damit sein Tier noch weiter von Zuhause weg gelotst hat – nun hat das Tier an diesem entferntesten Punkt die Wahl zwischen nach „rechts“ die aufgenommene Spur weiter verfolgen oder nach „links“. Beide Richtungen führen gleichermaßen zu einer erneuten Abzweigung, nämlich an der nächsten Stern-Strecke.
Im blödesten Falle könnte das Tier nun ständig in diesem Umkreis / Außenkreis laufen. Aber bei den vielen (fünf oder sieben) dann folgenden Möglichkeiten zur Richtungsänderung - irgendwann wird es auf die Strecke nach Hause abbiegen

Laut all den Infos die ich gestern „Nacht“ bekam,
so ist diese Heimwärtsschleppe oben auf der Zeichnung, immer noch nicht jene professionelle, wie sie einst entwickelt wurde. Mir wurden ein paar Unterschiede zwischen dieser hier auf der Zeichnung und der professionellen genannt, und diese professionelle Vorgehensweise ist wirklich nicht nur um einiges komplizierter, sondern für mich absolut uninteressant, denn für die professionelle Heimwärtsschleppe bedarf es unabdingbar weit mehr Personen, welche die Strecken helfen zu markieren als nur eine, zwei oder drei Personen.

Ich muss meine Heimwärtsschleppe ganz alleine, also komplett alles selbst markieren, was mindestens einer Gesamtstrecke von ca. 20 Kilometer entspricht (vorausgesetzt auf keiner der Strecken habe ich eine große Gefahrenzone die ich großräumig umgehen muss – alleine der Plan verlangt ganz sicher das meiste von einem ab) und vorausgesetzt ich gehe n u r von 1,5 Kilometer (Radius) und insgesamt auch nur von 6 „Sternen-Strecken“ (nicht 8 wie auf der Zeichnung) aus.
Das wirklich Gute oder Vorteilhafte und enorm Zeitsparende nun m i t so einer Umkreismarkierung ist, dass ich schon von Zuhause aus mit dem Markieren beginnen kann, denn überall wird ja beschrieben, dass man erst die Streckenentfernung von Zuhause ohne zu markieren laufen soll, sprich nur auf dem RÜCKWEG nach Hause markieren darf. Somit hätte ich ja sechs Strecken von jeweils 1,5 Kilometer leer zu laufen.
Doch mit nun dieser UMKREISMARKIERUNG sehe ich keinen Grund so viele Leerstrecken zu laufen, denn jede von mir markierte Strecke führt immer Richtung Zuhause und sowieso erkannte ich in der Praxis, also bei meinem Markieren keinen einzigen Grund für diese HIN-Markierung und auf keinen Fall von Zuhause "weg" markieren.

Worin bitte schön soll denn jene Gefahrenquelle liegen, welche ausschließlich DIESE Markierungsrichtung hin zum Zuhause begründet?
Nehmen wir einmal an, ich markiere eine Strecke von 1,5 Kilometer, egal in welche Richtung ich dabei markierte.
Was könnte dann passieren, was eben nicht passiert, wenn ich nur von der Ferne in Richtung Zuhause markiere?
Es kann doch nur eine Situation eintreffen:
Nachdem ich eine gesamte Strecke markiert habe (Streckenlänge uninteressant) könnte das vermisste Tier irgendwo zwischen Zuhause und dem entferntesten Punkt / Strecken Ende, nun diese markierte Strecke kreuzen / erreichen.
Und was findet das Tier dort auf der markierten Strecke dann vor?
Einige Markierungsstellen. Vielleicht nimmt das Tier im ersten Moment zwei, drei oder gar vier Markierungsstellen wahr.
Was ist hierbei nun ausschlaggebend, welche Richtung das Tier einschlägt?

Nun würden die meisten behaupten wollen, dass das Tier der frischesten / jüngsten Markierung nachgeht. Entschuldigung, aber in der Realität und in zumindest meiner Praxis, da liegen zwischen Bspw. 4 Markierungsstellen nur maximal 15 Sekunden, denn man markiert auf so einer Strecke, beim Laufen ca. alle 3 – 5 SEKUNDEN eine Stelle. Selbst dann, wenn das Tier schon nach nur 30 Minuten nach dem Markieren auf diese Markierungsstrecke treffen sollte, so ist es ausgeschlossen, dass irgendein Tier ein paar Markierungsstellen dann unterscheiden kann, wenn diese alle binnen ein paar Sekunden oder von mir aus binnen zwei Minuten (wenn man beim Markieren Bspw. auf zwei Unterarmgehhilfen unterwegs ist) entstanden sind.
Und es ist im Grunde doch zum Lachen, dass all jene, die da wirklich mit der frische der Spur argumentieren würden, sich d a n n aber so Null Gedanken darüber machen, wenn das Tier nun doch einmal in die falsche Richtung ginge und dann am Ende bitte was tun soll!?
Umkehren, sprich die ganze schon abgelaufene Strecke wieder zurück laufen?

Also mal ganz im Ernst.
Kein Tier ist sehr wahrscheinlich in der Lage von Bspw. vier Markierungsstellen, welche alle vier im zeitlichen Abstand von nur maximal 20 - 30 Sekunden entstanden sind, d i e Markierungsstelle heraus zu finden die als letztes markiert wurde, sprich die frischeste ist, also 30 Sekunden älter als die älteste Markierungsstelle.
Demnach ist und bleibt es reine GLÜCKSSACHE, in welcher Richtung das Tier dann die Spur verfolgt – also eine 50 % Gefahr, dass es in die falsche Richtung läuft.
Aber wer wirklich glaubt, dass unsere Haustiere sehr wohl fünf, sechs oder gar sieben Markierungsstellen, die alle innerhalb von 30 - 40 Sekunden entstanden sind, dahingehend unterscheiden können, welche nun davon die 40 Sekunden jüngere / frischere ist – der braucht tatsächlich auch keine markierte Umkreisstrecke, denn deren Haustiere können ja gar nicht die falsche Richtung einschlagen.
Und sollte es unbegreiflicherweise doch einmal passieren, dass auch eines ihrer Haustiere tatsächlich die falsche Richtung einschlugen, dann brauchen diese immer noch keine markierte Umkreisstrecke, denn dann deponieren sie am Ende der Strecke einfach ein Handy, so dass ihr Haustier dann Zuhause anrufen kann um Bescheid zu geben, dass es abholbereit ist

Geändert von Mika2017 (20.05.2019 um 22:41 Uhr)
Mika2017 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.05.2019, 22:30   #134
Mika2017
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Zitat:
Zitat von Goldeneye Beitrag anzeigen
Also ich hab nur die Hälfte verstanden. Wenn man Angst hat dass sie in die falsche Richtung läuft sollte man das ganze Gebiet nochmal umkreisen.

Aber irgendwie kann ich mir nicht vorstellen dass ein erfahrener Streuner plötzlich nicht mehr nach Hause findet. Aber wer weiß das schon und lieber alles probieren, dann muss man sich hinterher keine Vorwürfe machen.
Von was hast du nur die Hälfte verstanden?
Von meinem ernstgemeinten Dank und Lob, dass Nicker sich solche Mühe machte meine genaue Örtlichkeiten zu ergründen und dabei auch noch sehr viel von Mikas Vergangeheit wusste und diese mit einbezog?
Oder von all meinen Bedenken die ich hatte, als mir nur überall diese Heimwärtsschleppe o h n e diese doch wichtige, zusätzliche Markierungsstrecke des Umkreises erklärt wurde?

Oder von beidem nur die Hälfte?

Es könnte doch sein, dass ein Tier einen Unfall hatte und einige "Gedächtnislücken" - dann anhand einer Duftmarke sich wieder an was "erinnert".
Oder keinen Unfall und alles zwar noch tutti im Kopp, aber sich aus irgend einem Grund sehr weit von Zuhause entfernt hat und nun zu ängstlich ist oder vielleicht vorort zu abgelenkt, um zurück zu laufen - auch dann kann eine bekannte Duftmarke den Anreiz bieten, doch zurück zu gehen.

Auch wenn ich immer noch davon überzeugt bin, dass Mika etwas zugestoßen sein muss, bei dem nichts mehr dafür sorgen kann, dass er wieder zurück kommen kann, so hast du es dennoch richtig erkannt:
Wenn ich schon niemals erfahren werden kann was mit ihm geschah, dann möchte ich mich nicht noch zusätzlich damit belasten, dass ich vieles unterlassen habe was ich doch noch hätte tun können.

So schwer ist das alles doch nicht zu verstehen
Mika2017 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.05.2019, 22:58   #135
Hazelcats
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Hallo Mika,

ich möchte dich nicht desillusionieren, das kann ja alles helfen und besser versuchen als sich machtlos fühlen, doch ehrlich gesagt habe ich meine Zweifel, ob es nötig ist.
Es mag etwas bringen in Fällen, wo die Katze sich normalerweise nicht draußen befindet (entwischt) oder nicht am Wohnsitz verlorenging, sondern etwas entfernt. Denn dann hätte die Katze einfach keine passende "Karte" im Kopf anlegen können, die ihr nun von Nutzen wäre.
Doch selbst nach Unfällen, wenn das Gedächnis gelitten hätte oder die Orientierung - wie soll sie sich dann an den Geruch des Halters erinnern, wenn der Rest "weg" ist?
Und Katzen, die ihr Gebiet kennen, orientieren sich meiner Meinung nach nicht am Geruch, der Geruch (Urinmarken, Kratzduftmarken usw.) ist eher Info von und für die anderen Katzen.
Ich habe mal irgendwo einen Fachbeitrag gelesen (leider keine Ahnung mehr wo, ist schon länger her), daß sich Freigängerkatzen und alle, die regelmäßig draußen ein Revier ablaufen, sich per Gehör in den Richtungen orientieren, also quasi eine Landkarte im Kopf haben, die Geräuschquellen als Anhaltspunkt nimmt. Z. B. Hauptverkehrstraßen als Orientierungslinie, punktuelle Quellen wie Springbrunnen, Turmuhren, Bahnsignale o.ä. und das geht absolut schlüssig mit dem, was ich von meinem Kater Bonny und seinen Streifzügen via GPS über die Jahre aufgezeichnet hatte.
Sein engeres Gebiet (auch mehrere Hundert Meter Radius) ist er schwerpunktmäßig in bestimmte Richtungen und Flächen abgelaufen bzw. hat sich dort aufgehalten. Aber es gab immer große Streifzüge über km, die er unvermittelt und nur alle halbe Jahre oder noch seltener, manche nur einmal, unternahm. Dabei lief er Strecken, die er noch nie zuvor benutzt hat, ist durch Gebiete, die er noch nie aufgesucht hat und er lief immer zielorientiert, quasi einen Rundkurs, nur eben nicht rund, ich meine damit er lief keine Strecke zweimal und wenn er dann genug unterwegs war, kam er zielstrebig auf direktem Weg heim - dabei kann er sich nicht am Geruch orientiert haben, er war nie zuvor dort.
Z.B. hat er einmal von einer üblichen Route abzweigend, zielstrebig die Hauptstraße aufgesucht und überquert und durch die Gärten der Siedlung auf der anderen Seite, wo er vorher nie war, von dort irgendwie aufs Gelände der Buga in Berlin Britz (nachts, ohne Eintrittsticket, hab schon überlegt wie ich das erklären soll, wenn er nicht rausfindet aus der Umzäunung und ich mit Katzentasche da rein will) und da quer übers Gelände, dann an anderer Stelle wieder raus aus der Buga und zurück über die Straße in sein Stammgebiet. Er ist da völlig unbekanntes Gebiet abgelaufen, keinen Weg doppelt oder hin und zurück und wußte dennoch ganz genau "wo" er war auf seiner Kopfkarte.
Er ist danach nicht wieder dort hin.
Ein, zweimal im Jahr marschiert er km Richtung Friedhof nordwestlich von uns (nicht der Friedhof, zu dem Teddy lief), quer durch Gärten und Kolonien, die "kennt" er insofern, als er richtungsmäßig schon öfter die Strecke lief, aber nicht genau die gleiche Strecke, er nahm andere "Wege". Auch da läuft er quasi eine "Runde" und kommt dann, wenn es ihm reicht zielstrebig retour - damit ist klar, daß er genau weiß, wo er sich jeweils in bezug zum Zuhause befindet.
Ich weiß nicht, wie das ist, wenn die Katze quasi nicht auf eigenen Pfoten vom Heim weg kommt, sondern z.B. in einer Box wohin getragen wird und dann irgendwo im Streifgebiet frei kommt, ich bin aber ziemlich sicher, daß die Katze nach vielleicht anfänglicher mehrfacher Neuorientierung irgendwann weiß, was wo ist und die Karte im Kopf mit dem eigenen Standort in Deckung bringt.

Von daher meine ich, deine Heimwärtsschleppe kann nutzen, aber mach dich bitte nicht wuschig, weil du meinst irgendwas nicht richtig gemacht zu haben, ausgelassen zu haben usw., wenn Mika sich an den Geruch via Urin/Kleidung erinnert, dann müßte er eigentlich auch noch die Karte im Kopf haben. Denn anders als eine entwischte Wohnungskatze, kennt er sich vor Ort aus, selbst wenn er nicht alles schon mal selbst abgelaufen ist.

Liebe Grüße
Karen
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