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Vermisst Wenn eure Katze nicht heim kommt

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Alt Gestern, 22:30   #136
Mika2017
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Mika2017
 
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Zitat:
Zitat von Goldeneye Beitrag anzeigen
Also ich hab nur die Hälfte verstanden. Wenn man Angst hat dass sie in die falsche Richtung läuft sollte man das ganze Gebiet nochmal umkreisen.

Aber irgendwie kann ich mir nicht vorstellen dass ein erfahrener Streuner plötzlich nicht mehr nach Hause findet. Aber wer weiß das schon und lieber alles probieren, dann muss man sich hinterher keine Vorwürfe machen.
Von was hast du nur die Hälfte verstanden?
Von meinem ernstgemeinten Dank und Lob, dass Nicker sich solche Mühe machte meine genaue Örtlichkeiten zu ergründen und dabei auch noch sehr viel von Mikas Vergangeheit wusste und diese mit einbezog?
Oder von all meinen Bedenken die ich hatte, als mir nur überall diese Heimwärtsschleppe o h n e diese doch wichtige, zusätzliche Markierungsstrecke des Umkreises erklärt wurde?

Oder von beidem nur die Hälfte?

Es könnte doch sein, dass ein Tier einen Unfall hatte und einige "Gedächtnislücken" - dann anhand einer Duftmarke sich wieder an was "erinnert".
Oder keinen Unfall und alles zwar noch tutti im Kopp, aber sich aus irgend einem Grund sehr weit von Zuhause entfernt hat und nun zu ängstlich ist oder vielleicht vorort zu abgelenkt, um zurück zu laufen - auch dann kann eine bekannte Duftmarke den Anreiz bieten, doch zurück zu gehen.

Auch wenn ich immer noch davon überzeugt bin, dass Mika etwas zugestoßen sein muss, bei dem nichts mehr dafür sorgen kann, dass er wieder zurück kommen kann, so hast du es dennoch richtig erkannt:
Wenn ich schon niemals erfahren werden kann was mit ihm geschah, dann möchte ich mich nicht noch zusätzlich damit belasten, dass ich vieles unterlassen habe was ich doch noch hätte tun können.

So schwer ist das alles doch nicht zu verstehen
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Alt Gestern, 22:58   #137
Hazelcats
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Hazelcats
 
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Hallo Mika,

ich möchte dich nicht desillusionieren, das kann ja alles helfen und besser versuchen als sich machtlos fühlen, doch ehrlich gesagt habe ich meine Zweifel, ob es nötig ist.
Es mag etwas bringen in Fällen, wo die Katze sich normalerweise nicht draußen befindet (entwischt) oder nicht am Wohnsitz verlorenging, sondern etwas entfernt. Denn dann hätte die Katze einfach keine passende "Karte" im Kopf anlegen können, die ihr nun von Nutzen wäre.
Doch selbst nach Unfällen, wenn das Gedächnis gelitten hätte oder die Orientierung - wie soll sie sich dann an den Geruch des Halters erinnern, wenn der Rest "weg" ist?
Und Katzen, die ihr Gebiet kennen, orientieren sich meiner Meinung nach nicht am Geruch, der Geruch (Urinmarken, Kratzduftmarken usw.) ist eher Info von und für die anderen Katzen.
Ich habe mal irgendwo einen Fachbeitrag gelesen (leider keine Ahnung mehr wo, ist schon länger her), daß sich Freigängerkatzen und alle, die regelmäßig draußen ein Revier ablaufen, sich per Gehör in den Richtungen orientieren, also quasi eine Landkarte im Kopf haben, die Geräuschquellen als Anhaltspunkt nimmt. Z. B. Hauptverkehrstraßen als Orientierungslinie, punktuelle Quellen wie Springbrunnen, Turmuhren, Bahnsignale o.ä. und das geht absolut schlüssig mit dem, was ich von meinem Kater Bonny und seinen Streifzügen via GPS über die Jahre aufgezeichnet hatte.
Sein engeres Gebiet (auch mehrere Hundert Meter Radius) ist er schwerpunktmäßig in bestimmte Richtungen und Flächen abgelaufen bzw. hat sich dort aufgehalten. Aber es gab immer große Streifzüge über km, die er unvermittelt und nur alle halbe Jahre oder noch seltener, manche nur einmal, unternahm. Dabei lief er Strecken, die er noch nie zuvor benutzt hat, ist durch Gebiete, die er noch nie aufgesucht hat und er lief immer zielorientiert, quasi einen Rundkurs, nur eben nicht rund, ich meine damit er lief keine Strecke zweimal und wenn er dann genug unterwegs war, kam er zielstrebig auf direktem Weg heim - dabei kann er sich nicht am Geruch orientiert haben, er war nie zuvor dort.
Z.B. hat er einmal von einer üblichen Route abzweigend, zielstrebig die Hauptstraße aufgesucht und überquert und durch die Gärten der Siedlung auf der anderen Seite, wo er vorher nie war, von dort irgendwie aufs Gelände der Buga in Berlin Britz (nachts, ohne Eintrittsticket, hab schon überlegt wie ich das erklären soll, wenn er nicht rausfindet aus der Umzäunung und ich mit Katzentasche da rein will) und da quer übers Gelände, dann an anderer Stelle wieder raus aus der Buga und zurück über die Straße in sein Stammgebiet. Er ist da völlig unbekanntes Gebiet abgelaufen, keinen Weg doppelt oder hin und zurück und wußte dennoch ganz genau "wo" er war auf seiner Kopfkarte.
Er ist danach nicht wieder dort hin.
Ein, zweimal im Jahr marschiert er km Richtung Friedhof nordwestlich von uns (nicht der Friedhof, zu dem Teddy lief), quer durch Gärten und Kolonien, die "kennt" er insofern, als er richtungsmäßig schon öfter die Strecke lief, aber nicht genau die gleiche Strecke, er nahm andere "Wege". Auch da läuft er quasi eine "Runde" und kommt dann, wenn es ihm reicht zielstrebig retour - damit ist klar, daß er genau weiß, wo er sich jeweils in bezug zum Zuhause befindet.
Ich weiß nicht, wie das ist, wenn die Katze quasi nicht auf eigenen Pfoten vom Heim weg kommt, sondern z.B. in einer Box wohin getragen wird und dann irgendwo im Streifgebiet frei kommt, ich bin aber ziemlich sicher, daß die Katze nach vielleicht anfänglicher mehrfacher Neuorientierung irgendwann weiß, was wo ist und die Karte im Kopf mit dem eigenen Standort in Deckung bringt.

Von daher meine ich, deine Heimwärtsschleppe kann nutzen, aber mach dich bitte nicht wuschig, weil du meinst irgendwas nicht richtig gemacht zu haben, ausgelassen zu haben usw., wenn Mika sich an den Geruch via Urin/Kleidung erinnert, dann müßte er eigentlich auch noch die Karte im Kopf haben. Denn anders als eine entwischte Wohnungskatze, kennt er sich vor Ort aus, selbst wenn er nicht alles schon mal selbst abgelaufen ist.

Liebe Grüße
Karen
__________________
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Alt Heute, 01:45   #138
Mika2017
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Liebe Karen,

wie ich auch schon goldeneye erklärte, so geht es mir hauptsächlich um "Schadensbegrenzung" bei allen Suchaktionen und dem kleinen Bisschen Hoffnung, das wohl auch nur den wirklich großen "Zusammenbruch" nach hinten hinaus verzögern soll.

Wie ich schon immer erkläre, so kann ich mir mindestens zu 99 % sicher sein, dass was immer Mika geschehen ist, es kann nur zwischen Freitag Abend um 23 Uhr und Samstag Morgen 6 Uhr passiert sein. Ich behaupte mit Gewissheit, dass mein Kater bei diesen niedrigen Temperaturen in dieser Nacht und jenem Regen der samstags morgens dann noch ab 5:30 Uhr hinzu kam, nie und nimmer nach 6 Uhr gerne noch etwas freiwillig draußen geblieben wäre - da ich das so genau wusste, bin ich ihn ja schon ab 6 Uhr draußen suchen gegangen, nach dem er nicht hier vorm Haus, am Kellerfenster saß und nur darauf wartete, dass ich ihn rufe und hole,

Natürlich können Katzen in fremde Häuser, Keller und Garagen laufen - aber doch wohl eher nicht nachts und bei Temperarturen von 7 Grad, da stehen auch keine Terrassentüren um nach 23 Uhr mehr offen.
Tagsüber wäre es ein wenig möglich, dass Bspw. die hiesigen Kinder dem Mika nachgerannt sind und er sich d a n n irgendwo hinein flüchten würde - doch nachts und samstags morgens vor 6 Uhr, da gibt es da draußen wirklich nichts, von dem riesigen Kangal mal abgesehen, was Mika dazu treiben könnte irgendwo blind hinein zu laufen. Nachts ist Mika hier bei uns eigentlich immer im Vorteil.
Dass er angefahren wurde und vom Fahrzeugführer dann verletzt mit genommen - ja, so etwas gibt es. Aber wer es nach über 2 Wochen noch nicht zu einem Tierarzt schaffte, mit der Bitte mal nach einem Chip zu schauen, der hat entweder gar nicht vor, dass Mika wieder hier her zurück kommt oder Mika ist unterwegs oder irgendwann später... dann verstorben.
Sollte Mika Gift gefressen haben oder vom Kangal durchgeschüttelt worden sein oder nach einem Unfall dann weggelaufen, etc. .... so wird das was passiert sein könnte, leider nicht gut ausgegangen sein, denn auch hier bin ich mir sehr sicher, dass er entweder schon längst wieder vor unser Haus gekommen wäre oder zumindest sich bemerkbar gemacht hätte bei all meinen endlosen Suchen da draußen nach ihm. Zudem hätten die anderen Freigängerkater hier in unserer Straße, von denen zeitweise sogar zwei bei langen Suchaktionen mit gelaufen sind, schon längst auch einmal bei den gemeinsamen Suchen angezeigt, wenn da noch irgendwo ein lebendiger Kater in einem Busch gelegen hätte. Und dann auch noch Mika!

Auch die Futterstelle an jenem Platz wo er immer drauf gewartet hatte, dass ich ihn rufe oder komme, um ihn rein zu holen, die ist beständig / lückenlos unberührt, dahingehend tut sich auch nichts.

Ich habe hier auch schon einmal geschrieben, dass ich in jenen Momenten in denen ich daran dachte für Mika ein finanziell sicheres Zuhause finden zu können, in auch ruhigerer Lage als hier, dass ich dabei oftmals dachte, dass ein solch' neues Zuhause weiter weg sein müsste, denn ich habe Mika durchaus zugetraut, dass er bei Bspw. 20 Kilometer Entferung hierher zurück gefunden hätte.

Somit sollte eigentlich klar sein, dass Aktionen wie Heimwärtsschleppe & Co mit sehr viel zu tun haben könnten, aber nach über 2 Wochen wohl am Wenigsten mit der Hoffnung darauf, dass da irgendwo im Umkeis von 2 Kilometern mein Mika nur darauf wartet, dass ich ihm eine Fährte nach Hause lege, sprühe, etc.

Dennoch möchte ich a l l e s was ich tue auch richtig / sinnvoll machen, und eine Heimwärtsschleppe ohne Umkreismarkierung ist eben für mich falsch und mindestens zu 50 % sinnlos besonders dann, wenn man damit Bpsw. eine entlaufene Wohnungskatze nach Hause lotsen möchte, die sich da draußen so absolut gar nicht auskennt.

Lieben Dank Karen!
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Alt Heute, 13:16   #139
Pepemaus
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Ich lese hier schon seit Tagen mit und finde es toll, was Du alles in Gang setzt um Mika zu finden.

Ich kenne leider auch diese Ungewissheit und dieses Warten, ganze 16 Tage war Pepe vor einigen Jahren weg.

Er kam auch an dem Tag aus dem Freigang nicht nach Hause, was untypisch für ihn war er ging immer nur seine Runde über die Wiese und hinters Haus.

Als er dann plötzlich miauend im Hof stand / er miaute laut, damit ich höre er ist da/ war er dünner geworden und hatte leichte Verletzungen an den Pfoten und am Zahnfleisch.
Die TÄ vermutete aufgrund der Verletzungen das er irgendwo eingesperrt war und sich selbst befreit hat mit Zähnen und Pfoten.
Wir wohnen hier ganz weit vom Dorf ab, nächster Nachbar 2 km entfernt, irgendwie muss er da in irgend einen Schuppen reingekommen sein....


Ich drücke Dir ganz doll die Daumen, das Mika gefunden wird oder nach Hause findet.... ich denke an Dich und Mika
__________________
Liebe Grüße von Nadine und Pepe, im Juli 2008 als Kitten zugelaufen, FIV+
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Alt Heute, 15:16   #140
Mika2017
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Zitat:
Zitat von Pepemaus Beitrag anzeigen
Ich lese hier schon seit Tagen mit und finde es toll, was Du alles in Gang setzt um Mika zu finden.

Ich kenne leider auch diese Ungewissheit und dieses Warten, ganze 16 Tage war Pepe vor einigen Jahren weg.

Er kam auch an dem Tag aus dem Freigang nicht nach Hause, was untypisch für ihn war er ging immer nur seine Runde über die Wiese und hinters Haus.

Als er dann plötzlich miauend im Hof stand / er miaute laut, damit ich höre er ist da/ war er dünner geworden und hatte leichte Verletzungen an den Pfoten und am Zahnfleisch.
Die TÄ vermutete aufgrund der Verletzungen das er irgendwo eingesperrt war und sich selbst befreit hat mit Zähnen und Pfoten.
Wir wohnen hier ganz weit vom Dorf ab, nächster Nachbar 2 km entfernt, irgendwie muss er da in irgend einen Schuppen reingekommen sein....


Ich drücke Dir ganz doll die Daumen, das Mika gefunden wird oder nach Hause findet.... ich denke an Dich und Mika
Liebe Pepemaus,

GENAU DAS würde auch Mika tun, wenn er irgenwo da draußen wäre - er käme zumindest in der Nacht und er würde - ebenso wie dein Pepe - so laut miauen, dass alle 20 Mietparteien aus den Betten fielen!
Und alle 9 Mietparteien in meinem Hauseingang wissen was zu tun ist, wenn sie das Haus verlassen oder heim kommen, und hier irgendwo den Mika sehen - j e d e r weiß, dass man mir dann d r e i Mal klingeln soll, dann weiß ich SOFORT, dass Mika wieder aufgetaucht und hier ist!
Also ihn hier verpassen ist im Grunde unmöglich. Schon, weil er hier ganz schön laut rufen würde - aber auch alle hier im Haus mich sofort rufen würden.

Der Gedanke er könnte schon 18 Tage wo eingesperrt sein, den kann ich nicht zulassen - solche Gedanken muss ich verdrängen, denn das hätte schon längst zu Aktionen geführt die wirklich keinem gut getan hätten. Auch nicht Mika, wenn er dann doch nach meinen Aktionen irgendwo im Keller gefunden werden würde - die Leute würden Angst bekommen, dass dies für sie Folgen hat.
Das liegt einfach hauptsächlich daran, dass es sehr schwer ist viele Leute dazu bewegen zu können, dass sie doch bitte einmal in ihren Keller und in alle Ecken im Haus nachsehen sollen. Denn ca. 60 % schauen nicht einmal, weil sie sich sicher sind da ist nirgendwo eine Katze. Doch würde ich mir das einreden, um die Hoffnung am Leben erhalten zu können, dann hätte ich schon längst bei diesen 60 % nach schon 18 Tagen, ein ganz anderes Auftreten an den Tag legen müssen, dass sie endlich mal nachsehen gehen. Und wie gesagt, wenn sie d a n n später DOCH den Kater bei sich finden, obwohl sie nicht bereit waren... DAS könnte Mika sehr schaden.
Die denken in dem Moment nicht, dass sie ihn einfach nur raus lassen müssen - vorausgesetzt er hat überhaupt noch die Kraft zum Laufen - die denken dann in ihrer Panik sogar, dass der Kater, wenn er wieder fit ist und wieder hier im Freigang, dass er mich zu ihnen führen könnte. Die denken dann an alles eigentlich "Unmögliche", besonders dann, sollten sie die Katze in einem gesundheitlich sehr schlechten Zustand auch noch auffinden.

Genauso all meine nächtlichen Suchrundgänge, wodurch sich sicher schon so viele gestört fühlen, dass sie sich wünschten, dass der Kater hoffentlich unauffindbar bleiben wird, damit das dann endlich ein ENDE irgendwann haben wird.

Es ist im Grunde ein sehr schmaler Grat wirklich a l l e s zu tun um sein vermisstes Tier finden zu können, und damit dem Kater letztlich nicht mehr zu schaden, als wenn man die Füße still gehalten hätte!

Das geht schon beim Flyer aufhängen los, wenn du deshalb dumm angemacht wirst, weil du einen Flyer an die Seite der großen Beton-Mülltonnen-Behälter klebst - je länger dein Tier verschwunden ist und du schon die schlimmsten Situationen durchdacht hast, desto unbeherrschter kann man dann werden, wenn sich jemand um Bettonklötze und Verordnungen schert.
Denn reagiert man darauf nicht angemessen, dann müllen einem diese negativen Emotionen noch zusätzlich mit zu, und das nicht nur ein paar Tage lang... man lebt hier und manche vergessen nie.
Das schlimme für mich in solchen Momenten ist, dass ich genau weiß was i c h bei solchen unangebrachten Bemerkungen eigentlich zu tun hätte, damit für mich diese negativen Emotionen keine Rolle spielen können, weil für mich die Sache schon vorort geklärt worden ist. Was danach kommt, das muss ich nur m i r vorwerfen - aber ich habe damit wenigstens alles Unterschwellige abgewandt!

Das ist ein sehr langer Rattenschwanz, der da an einem derartigen Verlust mit dran hängt und täglich dieses Spagat zwischen Hoffnung und sein Tier retten wollen und Tierrettungsaktionen die dem Tier sehr schaden könnten.

Ich kann nur immer wieder betonen wollen:
Das ist mein schlimmster Verlust, den ich je erlebte!

Selbst vor den Göttern im Jenseits mache ich kein halt, denn wehe sie haben Mika leiden lassen...

Geändert von Mika2017 (Heute um 15:23 Uhr)
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Alt Heute, 16:58   #141
giovanna_sr
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Zitat:
Zitat von Mika2017 Beitrag anzeigen
Liebe Karen,

wie ich auch schon goldeneye erklärte, so geht es mir hauptsächlich um "Schadensbegrenzung" bei allen Suchaktionen und dem kleinen Bisschen Hoffnung, das wohl auch nur den wirklich großen "Zusammenbruch" nach hinten hinaus verzögern soll.

Wie ich schon immer erkläre, so kann ich mir mindestens zu 99 % sicher sein, dass was immer Mika geschehen ist, es kann nur zwischen Freitag Abend um 23 Uhr und Samstag Morgen 6 Uhr passiert sein. Ich behaupte mit Gewissheit, dass mein Kater bei diesen niedrigen Temperaturen in dieser Nacht und jenem Regen der samstags morgens dann noch ab 5:30 Uhr hinzu kam, nie und nimmer nach 6 Uhr gerne noch etwas freiwillig draußen geblieben wäre - da ich das so genau wusste, bin ich ihn ja schon ab 6 Uhr draußen suchen gegangen, nach dem er nicht hier vorm Haus, am Kellerfenster saß und nur darauf wartete, dass ich ihn rufe und hole,

Natürlich können Katzen in fremde Häuser, Keller und Garagen laufen - aber doch wohl eher nicht nachts und bei Temperarturen von 7 Grad, da stehen auch keine Terrassentüren um nach 23 Uhr mehr offen.
Tagsüber wäre es ein wenig möglich, dass Bspw. die hiesigen Kinder dem Mika nachgerannt sind und er sich d a n n irgendwo hinein flüchten würde - doch nachts und samstags morgens vor 6 Uhr, da gibt es da draußen wirklich nichts, von dem riesigen Kangal mal abgesehen, was Mika dazu treiben könnte irgendwo blind hinein zu laufen. Nachts ist Mika hier bei uns eigentlich immer im Vorteil.
Dass er angefahren wurde und vom Fahrzeugführer dann verletzt mit genommen - ja, so etwas gibt es. Aber wer es nach über 2 Wochen noch nicht zu einem Tierarzt schaffte, mit der Bitte mal nach einem Chip zu schauen, der hat entweder gar nicht vor, dass Mika wieder hier her zurück kommt oder Mika ist unterwegs oder irgendwann später... dann verstorben.
Sollte Mika Gift gefressen haben oder vom Kangal durchgeschüttelt worden sein oder nach einem Unfall dann weggelaufen, etc. .... so wird das was passiert sein könnte, leider nicht gut ausgegangen sein, denn auch hier bin ich mir sehr sicher, dass er entweder schon längst wieder vor unser Haus gekommen wäre oder zumindest sich bemerkbar gemacht hätte bei all meinen endlosen Suchen da draußen nach ihm. Zudem hätten die anderen Freigängerkater hier in unserer Straße, von denen zeitweise sogar zwei bei langen Suchaktionen mit gelaufen sind, schon längst auch einmal bei den gemeinsamen Suchen angezeigt, wenn da noch irgendwo ein lebendiger Kater in einem Busch gelegen hätte. Und dann auch noch Mika!
Ganz genau so war es bei uns und ganz genau das sind meine Gedanken … ich kann dich sooo gut verstehen …

Ich bin mir sogar zu 100 % sicher, wann Tarzan was passiert sein muss, wenn ihm was passiert ist - nämlich zwischen 21 Uhr am 19.3. und 3:30 Uhr in der folgenden Nacht. Er wäre in dieser frostigen Nacht niemals so lange freiwillig draußen geblieben.
Und ich denke wie du, dass in so einer Nacht eher weniger Leute ihre Türen oder Fenster oder Garagen so lange offen stehen hatten, dass ein relativ vorsichtiger Kater da hätte rein marschieren können. Meine Freundinnen haben das anders gesehen, die waren alle der Meinung, dass diese Version die wahrscheinlichste wäre. Ich glaube das trotzdem nicht.

Das Schlimme ist, dass man so viel macht und macht und doch immer das Gefühl hat, man macht zu wenig oder das Falsche.

Leider habe ich keinen wirklichen Trost für dich, bin ja selber völlig durch den Wind.
__________________
"Man hat nicht ein Herz für Menschen und eines für Tiere. Man hat ein einziges Herz oder gar keines." (Alphonse de Lamartine, frz. Dichter und Politiker)
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Alt Heute, 16:59   #142
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Nachtrag: in bin (wie du) in dieser vermaledeiten Nacht um halb 4 das erste mal suchen gegangen.
__________________
"Man hat nicht ein Herz für Menschen und eines für Tiere. Man hat ein einziges Herz oder gar keines." (Alphonse de Lamartine, frz. Dichter und Politiker)
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Alt Heute, 18:22   #143
Mika2017
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Zitat:
Zitat von giovanna_sr Beitrag anzeigen
Ganz genau so war es bei uns und ganz genau das sind meine Gedanken … ich kann dich sooo gut verstehen …

Ich bin mir sogar zu 100 % sicher, wann Tarzan was passiert sein muss, wenn ihm was passiert ist - nämlich zwischen 21 Uhr am 19.3. und 3:30 Uhr in der folgenden Nacht. Er wäre in dieser frostigen Nacht niemals so lange freiwillig draußen geblieben.
Und ich denke wie du, dass in so einer Nacht eher weniger Leute ihre Türen oder Fenster oder Garagen so lange offen stehen hatten, dass ein relativ vorsichtiger Kater da hätte rein marschieren können. Meine Freundinnen haben das anders gesehen, die waren alle der Meinung, dass diese Version die wahrscheinlichste wäre. Ich glaube das trotzdem nicht.

Das Schlimme ist, dass man so viel macht und macht und doch immer das Gefühl hat, man macht zu wenig oder das Falsche.

Leider habe ich keinen wirklichen Trost für dich, bin ja selber völlig durch den Wind.
Keine Sorge, dafür gibt es keinen Trost!
Was "Freundinnen" oder Bekannte und Nachbarn so alles sagen - also mittlerweile bin ich um jeden dankbar, der besser sprachlos ist und gar nichts sagt, als mich damit vollzuquasseln, dass Mika sicher eine Freundin da draußen gefunden hat und mit dieser Dame einwenig umherzieht.

Zitat:
Zitat von giovanna_sr Beitrag anzeigen
Nachtrag: in bin (wie du) in dieser vermaledeiten Nacht um halb 4 das erste mal suchen gegangen.
Ich ging ab Frühling (bei gutem Wetter), samstags und sonntags nie schon um 6 Uhr Mika suchen, selbst an Werk-, bzw. Schultagen bin ich immer erst um 6:45 Uhr los, falls er bis dahin noch nicht unten saß, da ab 7:10 Uhr die Schulkinder bei uns durch liefen und da wollte ich ihn schon lieber oben wissen.
Aber samstags und sonntags (ab Frühling und bei gutem Wetter) konnte er gerne auch mal bis 12 Uhr oder 14 Uhr draußen bleiben - da habe ich immer nur aus dem Fenster geschaut, ob er da ist und bin meistens erst ab 10 Uhr dann mal nach ihm schauen gegangen. Und ich habe ihn immer gefunden - in einem Garten chillen, sich sonnen und ich sah ihm auch gleich an, ob er hungrig war und nun doch endlich mit nach Hause wollte oder, ob er nachts anscheinend einiges gefangen hatte was dafür sorgte, dass der Hunger wohl noch gestillt ist und das Chillen im Garten verlockender als die vier Wände Zuhause.

Aber wie gesagt,
der Samstagmorgen am 04.05. war 7 Grad kalt und es regnete schon seit kurz nach 5 Uhr - d a s ist ein Wetter, da wäre er selbst auch dann heim gekommen, wenn er erst um 4 Uhr ein ganzes Kaninchen gefressen hätte.
Deshalb wusste ich schon um 6 Uhr, da stimmt was nicht - und ich war bis 9 Uhr draußen suchen und wusste dann genau, dass Mika nirgendwo frei und unverletzt hier in der Umgebung ist!
Mika2017 ist offline   Mit Zitat antworten
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