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Verhalten und Erziehung Alles über die Eigenarten unserer Samtpfoten

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Alt 12.11.2006, 13:04
  #16
justi
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Ja..deswegen sagte ich ja das es nicht unlösbar ist, aber eben Zeit beansprucht!
Umsolänger dieser ZUstand bleibt, desto schwieriger ist dann eien Therapie, weil sich sein Verhalten irgendwann autimatisiert..
ich würde also schnell nach Hilfe ausschau halten und sie sagt ja selber das die Hoffnung nihct aufgegeben hat!
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Alt 12.11.2006, 13:12
  #17
Momenta
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Hi Justi,

ich habe zu solchen Dingen eine sehr eigene Ansicht und die muß niemand für gut heissen

Ferner erhebe ich keinen Anspruch, daß meine Einschätzung immer richtig ist. Stoepsel hat viel Erfahrung und kennt die Situation am besten, trotzdem ist es manchmal hilfreich, wenn man auch eine kritische Meinung hört.


Zitat:
Zitat von justi Beitrag anzeigen
Ja..deswegen sagte ich ja das es nicht unlösbar ist, aber eben Zeit beansprucht!
Umsolänger dieser ZUstand bleibt, desto schwieriger ist dann eien Therapie, weil sich sein Verhalten irgendwann autimatisiert..!

Der Kater hat es - wie jede andere Katze - verdient, daß ihm geholfen wird und daß er ein gutes Zuhause findet. Das steht völlig ausser Frage!

Wenn ein dominantes Tier nicht separiert werden kann oder soll, ist halt jeder Tag, den ein defensives Tier mit einem so charakterstarken Tier verbringt, nicht förderlich für dessen Entwicklung.

Wie gesagt, niemand muß meine Meinung teilen, aber trotzdem möchte ich auch kritische Gedanken äussern.

LG
Momenta
 
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Alt 12.11.2006, 15:42
  #18
Stoepsel
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Danke für eure Gedanken - ich bin auch ( oder gerade ! ) über die kritischen froh, denn die wären mir alleine vielleicht nicht gekommen - und genau darum schreibe ich ja hier.
Würde ich ausschließlich mit mir alleine zu Rate gehen wollen, könnte ich mir das Thema hier sparen.

Barney war schon am Anfang sehr unerschrocken, als er her kam. Als Dominanz habe ich das allerdings nicht erkannt, da er niemanden gemobbt hat. Er war einfach präsent und mitten drin - es schien recht unkompliziert. Damals habe ich mich unglaublich gefreut, mal ein "normales" Tier im Rudel zu haben, keinen verschüchterten, traumatisierten oder verhaltensgestörten Kater.
Aber vielleicht wäre das einfacher gewesen....

Was soll's, ändern kann ich es jetzt nicht mehr, jetzt gilt es, eine Lösung zu finden. Ich werde versuchen, mit Wasser Grenzen zu setzen, allerdings nur, wenn ich weiß, dass ich die nächsten 2 - 3 Stunden auch daheim bin und die Folgen überblicken kann.
Und ich werde natürlich das Klima im Rudel allerschärfstens im Auge behalten, um notfalls sofort eingreifen zu können. Der Schuß darf ( wie momenta schon schrieb ) keinesfalls nach hinten losgehen.

Barney kennt mit Sicherheit keine Grenzen, auch bei Menschen nicht. Einzig bei mir weiß er, woran er ist, das akzeptiert er dann aber auch. Bei meinem Mann kann die Situation schon mal eskalieren.
Barney hat keinerlei Hemmungen, sich so zu strecken, dass er mit den Vorderpfoten auf den Tisch kommt, und meinem Männe beim Essen die Gabel aus der Hand zu schlagen. Oder er springt auf den Tisch, und zwar so, dass er mit mind. einer Pfote gleich im Teller steht. Bei mir traut er sich das nicht mehr, er startet keinen Versuch, um das erneut auszutesten.
Oder sie streiten sich um den Fernsehsessel - Barney ist meist derjenige der gewinnt ( wenn ich es nicht mitkriege ) und seinen Platz mit Zähnen und Krallen verteidigt.

Er kann also durchaus Grenzen akzeptieren, wenn man genügend Autorität an den Tag legt, aber er testet jeden - ob Mann, Hund oder Katzen.

Was die Lage bei uns so lange entspannt sein ließ, war die Tatsache, dass alle Freigang haben, und sich auch großzügig über mehrere Grundstücke verteilt haben - im Sommer.
Jetzt sitzt die Bande im Haus, mopst sich über das schlechte Wetter und hat schon alleine deshalb nicht sooooo gute Laune.

Dass BB's oder Globuli nichts bringen, war mir klar, und ich habe es auch von Andrea ( Hatnefer ) schon bestätigt bekommen, dass es keinen Versuch wert ist.
An sich ist ja positiv, dass Barney ein so gesundes Selbstbewusstsein hat. Und es ist auch nichts, was man wegtherapieren kann. Dass er dazu keine Grenzen kennt, ist zumindest zum Teil eine Erziehungssache, und die Dominanz wäre in einem anderen Rudel sicher nicht so ein großes Problem.
Er möchte viel Aufmerksamkeit, und ich kann mit noch 7 - 10 anderen Katzen diesem Kater letzten Endes einfach nicht gerecht werden.

Und allen anderen auch nicht..........
 
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Alt 12.11.2006, 15:52
  #19
Stoepsel
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Zitat:
Zitat von justi Beitrag anzeigen
J
Umsolänger dieser ZUstand bleibt, desto schwieriger ist dann eien Therapie, weil sich sein Verhalten irgendwann autimatisiert..
Ich fürchte, das ist schon so ! Zum einen war er bereits über 4 Jahre alt, als er abgegeben wurde, und hatte sein ursprüngliches Rudel fest unter Kontrolle.
Er war mind. 1 x als Deckkater eingesetzt, relativ spät kastriert, und angeblich schon als Baby unglaublich selbstbewusst.

Und wie willst du Selbstbewusstsein therapieren ?
Ich habe wahrscheinlich nur die Möglichkeit, Grenzen zu setzen, und auf das Unmögliche zu hoffen, nämlich dass er sie auch einhält, wenn ich NICHT anwesend bin.
Versuchen werde ich es auf jeden Fall, und morgen auch noch mal eine Verhaltenstherapeutin kontaktieren, die auch mit Hunden arbeitet.
Das ist mir sehr wichtig, weil Barney auch vor unserem Neufundländer herzlich wenig Respekt an den Tag legt, und ich keinesfalls die Probleme von den anderen Katzen auf den Hund verlagern will.

Übrigens: ein paar Antworten weiter oben hat Barney's Patin Hatnefer gepostet. Wenn ihr in ihrer Signatur "Barney" anklickt, seht ihr sein Foto.

Geändert von Stoepsel (12.11.2006 um 15:57 Uhr)
 
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Alt 12.11.2006, 16:05
  #20
Tiberio
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Es gab im NKF zu einer (allerdings nicht ganz so extremen Situation) einen sehr interessanten Thread von Nika, in deren Katzengruppe ein Tier ebenfalls Dominanzverhalten zeigte. Darunter zu leiden hatte auch ein eher schwächerer Kater. Ich weiß leider nicht mehr, wie es ausgegenagen ist, aber in diesem Thread gab es einige Anregungen, wie man die Siatuation entschärfen könnte.

Bei Maya, die ja gegenüber dem ängstlichen Winston auch immer mal wieder den Platzhirsch herausgekehrt hat, hat zeitweiliges Separieren sehr gut funktioniert. Allerdings hat Maya zwar ein gesundes Selbstbewußtsein, aber nicht in der ausgeprägten Form, die Barney an den Tag legt...
Gerade bei verhaltensgesörten oder sehr ängstlichen Katzen könnte ich mir leider vorstellen, daß so ein Extrem auf die Strukturen der gesamten Gruppe(negative) Auswirkungen hat. Da muss man wohl leider wirklich sehr gut abwägen, was wirklichen Nutzen bringen könnte...

LG,
Tiberio ist offline  
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Alt 12.11.2006, 17:01
  #21
Momenta
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Hallo Stoepsel,

Zitat:
Zitat von Stoepsel Beitrag anzeigen
Ich habe wahrscheinlich nur die Möglichkeit, Grenzen zu setzen, und auf das Unmögliche zu hoffen, nämlich dass er sie auch einhält, wenn ich NICHT anwesend bin.
ein wenig schmunzeln musste ich, daß Barney und Dein Mann um den gleichen Sessel kämpfen und der Kater meistens gewinnt. Entschuldige, es ist natürlich nicht witzig, aber das zeigt schon, daß Barney kein Interesse hat sich einzufügen. Er WILL dominieren, egal wenn, egal wann, egal wo.

Bei solchen Tieren hilft nur ein sehr konsequentes Verhalten. Die Erfolge sieht man ja zwischen Dir und Barney. Er hat akzeptiert, daß DU "das Rudel anführst" und er sich zumindest bei Dir unterzuordnen hat.

Würde Dein Mann mit gleicher Konsequenz dem Kater gegenüber treten, könnte er relativ gefahrlos den Sessel in Beschlag nehmen *g*

Überhaupt nicht witzig sind solche massiven Dominanzbeweise, wenn andere und nicht ebenbürtige Katzen damit konfrontiert werden.

Die Grenzen wird er freiwillig nicht einhalten. Warum sollte er?
Er kann Katzen jagen, einen Neufundländer in Schach halten und mit Dosi-Mann um Sessel kämpfen. Warum sollte so ein Kerlchen auf diese Freiheiten verzichten???


Da Du Freigängerkatzen hast können die sich tummeln, aus dem Weg gehen und zwischendurch "unsichtbar" werden. Sobald die Haltung auf Wohnung/Haus beschränkt werden, entsteht ein sehr großes Problem.

Das offene Angehen anderer Tiere sehe ich noch nicht mal als das Schlimmste an, was passieren kann.
Barney wird seine Macht, seinen Rang, seine Position in allen möglichen Lebenslagen beweisen. Bei verschüchteten Tieren reicht es schon - nach ausreichend Prügel, die sie sicher bezogen haben - daß dieser Kater an einem strategisch günstigen Platz sitzt z.B. auf dem Flur, vor der Katzenklappe, das kann bis zur Verweigerung des Katzenklos gehen etc.

Katzen wie Barney sind nicht böse, nicht bösartig, sie haben lediglich im Kittenalter nicht ausreichend Erziehung von der Mutter genossen und sind dann u.U. in einen Haushalt gezogen, wo sie keine Grenzen erfahren haben, weil ja alles "sooo niedlich ist". Klar, sicher ist es niedlich, wenn ein 16 Wochen altes Kitten wie doof seinen Sessel verteidigt und den großen bösen Kater mimt *g*. Es ist aber nicht mehr niedlich, wenn aus dem süßen Kitten ein 6-8 kg Kater geworden ist.


Ich finde es gut, daß Du die Verhaltenstherapeutin kontaktieren willst.
M.E. kann der Kater zwar mit irgendwelchen Mitteln (wie BB etc.) behandelt werden, aber grundsätzlich muß der Mensch ein sehr konsequentes Handeln zeigen. Erfährt der Kater, daß der Mensch, egal wie er versucht zu schickanieren, dominieren, die Regeln festlegt, wird er sich dem fügen. Da er aber seit Jahren freie Pfote hatte, hilft wirklich nur Konsequenz, Konsequenz, Konsequenz. Damit meine ich keine Strenge, sondern ganz viel Fürsorge, Zuneigung und ein festes "Nein!" an richtiger Stelle.


Barney ist ein lieber Kater, aber auch ein das perfekte Beispiel dafür, wie die Folgen unterlassener "Erziehung" aussehen können.

Bei konsequenten Menschen mit/ohne (selbstbewussten) Katzen, wird das ganz sicher der supertolle Kater werden, der sich wunderbar präsentieren kann, der auf Menschen zugeht und an dem die Menschen große Freude haben werden.

LG
Momenta
 
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Alt 13.11.2006, 08:41
  #22
Stoepsel
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Zitat:
Zitat von Momenta Beitrag anzeigen
Bei konsequenten Menschen mit/ohne (selbstbewussten) Katzen, wird das ganz sicher der supertolle Kater werden, der sich wunderbar präsentieren kann, der auf Menschen zugeht und an dem die Menschen große Freude haben werden.

Ja, ich fürchte, darauf wird es hinauslaufen.
Je länger ich mir vor Augen halte, wie sich die Lage entwickelt hat, desto mehr Situationen fallen mir ein, in denen Barney auch früher schon dezente Chef-Allüren gezeigt hat.
Ich könnte mich in den Hintern beißen, dass ich nicht eher auf den Trichter gekommen bin - erst das offensichtliche Mobbing hat mich stutzig gemacht.

Ich würde das Problem sehr gerne angehen, um Barney's willen, dass er nicht umziehen muss - allerdings nagt die Frage an mir, wie lange ich das meinen anderen Katzen zumuten kann.
Gerade während ich schreibe, sitzt Kalle auf meinem Schoß und kann überhaupt nicht mehr genießen und schnurren - er schaut nur noch gehetzt um sich und war die letzten 24 Stunden weg.

Ich werde heute die Therapeutin anrufen, ihr die Lage schildern, und dann noch eine Nacht drüber schlafen - mal sehen, was ich morgen so von mir gebe. Das ist keine Entscheidung, die ich jetzt Wochen rauszögern kann.


Was würdet ihr in Bezug auf Lady_Grey machen ? Ich fühle mich schon moralisch verpflichtet, schließlich habe ich ihr versprochen, dass sie Barney im Notfall selber vermitteln kann, aber wenn ich sie nicht erreiche ?
Eine Handy-Nr. habe ich nicht, die Festnetznummer gibt es nicht mehr, da kommt "kein Anschluss unter dieser Nummer", und auf Mails antwortet sie nicht. Allerdings bekomme ich auch keine Fehlermeldung, normalerweise verschwinden ja nicht zig Mails auf Nimmerwiedersehen...........

Ich habe zwar Vor-und Nachname, aber keine Adresse, keinen Wohnort.... ich denke mal, das hat sie ganz absichtlich nicht hinterlassen. ( War zumindest mein Eindruck, weil ich ihr etwas Vergessenes nachschicken wollte, und sie hat lieber darauf verzichtet, als mir die Anschrift zu nennen ).
 
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Alt 13.11.2006, 08:49
  #23
NellasMiriel
die mit dem Nero tanzt
 
NellasMiriel
 
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...ich drück Dir die Daumen, dass es eine Lösung für Alle gibt!!!!
das wär ja superschade, wenn es zu einer Trennung kommen müsste, aber wenn es sein muss, dann muss es sein!
lg Heidi
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stolze Patin von Fischi11´s Ludentier, Cäsar, Cuqui und Zahra
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Alt 13.11.2006, 09:04
  #24
Tiberio
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Hm, ganz ehrlich hört es sich für mich nach Deiner Schilderung nicht so an, als lege Lady-Grey daran, Barney evtl. zu vermitteln.
Wenn eMails nicht zurückkommen, kommen sie auch an, es kann natürlich sein, daß sie die Adresse nicht mehr nutzt und die eMails sich einfach im Posteingang stapeln.
Nur aufgrund des Namens zu suchen, dürfte mehr als schwierig sein... Hattet ihr denn einen Schutzvertrag geschlossen?

Ich hoffe sehr, daß ihr eine Lösung findet, die allen gerecht wird. Wobei ich die ehemalige Besitzerin nach meinem Eindruck erst einmal hinten anstellen würde.

LG,
Tiberio ist offline  
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Alt 13.11.2006, 09:12
  #25
Momenta
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Hallo Stoepsel,

Zitat:
Zitat von Stoepsel Beitrag anzeigen
Was würdet ihr in Bezug auf Lady_Grey machen ? Ich fühle mich schon moralisch verpflichtet, schließlich habe ich ihr versprochen, dass sie Barney im Notfall selber vermitteln kann, aber wenn ich sie nicht erreiche ?.
wenn ich richtig verstanden habe, hast Du mehrfach versucht Lady_Grey zu kontaktieren.

Natürlich kann es geschehen, daß eine Mail im Nirvana verschwinden, evt. sogar noch eine zweite, aber mehrere Mails????


Wenn Du für Barney einen guten Platz findest, ist m.E. allen Katzen geholfen. Deine ängstlichen Katzen haben ihre Ruhe und Barney ein Zuhause, wo er evt. als Einzelkater den Menschen für sie einnehmen kann.

Damit gibst Du Barney nicht auf, sondern kannst ihm ein Leben verschaffen, wo er einfach so sein kann, wie er ist, natürlich möglichst bei katzenerfahrenen und konsequenten Menschen

LG
Momenta
 
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Alt 13.11.2006, 09:45
  #26
Stoepsel
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Zitat:
Zitat von Tiberio Beitrag anzeigen
Hattet ihr denn einen Schutzvertrag geschlossen?
Nein, haben wir nicht - ich habe zwar vorher noch dran gedacht, am Tag der Übernahme dann aber vergessen - er lag schon auf dem Tisch, aber die Situation war emotional so gespannt, dass ich zum Schluss auch recht aufgelöst war.
Lady_Grey habe ich zum Abschied nehmen alleine gelassen, und bin dann erst wieder in den Raum, als sie bereits weggefahren war. Da lag das Papier noch unberührt, ich kann nicht sagen, ob sie es nicht wollte, oder auch nur vergessen hat.


Zitat:
natürlich möglichst bei katzenerfahrenen und konsequenten Menschen
Stöhn, und dann auch noch möglichst als Einzeltier............oder zumindest zu einem, das sich angemessen wehren kann. Wenn die Therapeutin heute nicht eine überwältigende Lösung hat, brauche ich ein Wunder !
 
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Alt 13.11.2006, 10:40
  #27
Momenta
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Hi Stoepsel,

Zitat:
Zitat von Stoepsel Beitrag anzeigen
Lady_Grey habe ich zum Abschied nehmen alleine gelassen, und bin dann erst wieder in den Raum, als sie bereits weggefahren war. Da lag das Papier noch unberührt, ich kann nicht sagen, ob sie es nicht wollte, oder auch nur vergessen hat.
in solchen Situationen kann ein Zettel durchaus vergessen werden.

Im Normalfall fällt einem das dann irgendwann ein und man fragt nach, telefoniert oder schreibt eine Email....wenn es für einen selbst wichtig ist

LG
Momenta
 
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Alt 13.11.2006, 11:35
  #28
Vivie
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Hallo Stoepsel,

qals schneller Tiii, der oft sehr gut wirkt, fällt mir nur ein, dass man Barney für 4-6 Wochen aus der Gruppe nehmen könnte.
Er müsste übergangsweise bei jemandem anders untergebracht werden. In dieser Zeit kann sich der Reist Deiner Gruppe neu formieren, und wenn er zurückkommt, haben sich häufig neue Strukturen gebildet.
Dann muss er aber auch konsequent gedämpft werden.

Ein Buchtipp von mir: "Katzenprobleme Problemkatzen" von Isabella Lauer

Grüße

Vivie
__________________

Liebe Grüße von Kerstin mit ihren Fellnasen
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Alt 13.11.2006, 12:29
  #29
Stoepsel
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Zitat:
Zitat von Momenta Beitrag anzeigen
Im Normalfall fällt einem das dann irgendwann ein und man fragt nach, telefoniert oder schreibt eine Email....wenn es für einen selbst wichtig ist
Ja, das war unter anderem das, was ich ihr nachsenden wollte ( das andere war ein Teil ihres Autos ), aber sie hat gar nicht darauf reagiert, und mir auch keine Adresse gegeben.
Ich fand das zwar seltsam, aber meine Güte - ich kenne MICH, und weiß, dass ich Katzen bestmöglichst behandle, egal ob mit einem Blatt Papier, oder ohne. Der Schutzvertrag wäre ja für SIE wichtig gewesen !

Ich habe ihr ungefähr 4 Monate regelmäßig gemailt, wie es ihm geht, und anfangs auch noch Antworten erhalten. Bis das irgendwann eingeschlafen ist....


Zitat:
............dass man Barney für 4-6 Wochen aus der Gruppe nehmen könnte..
Ja, das hat die Therapeutin vorhin auch erwähnt - allerdings mit einem größeren zeitlichen Rahmen, und ohne mir viel Hoffnung zu machen, dass es was bringt.
So, wie sie die Lage einschätzt ( sie kennt mich, einen Großteil meiner Katzen und auch die Hündin persönlich, nur Barney leider noch nicht ), ist die Gefahr größer, sowohl Barney, als auch den Rest der Truppe dadurch noch mehr zu verstören.
Kaum sind sie zur Ruhe gekommen, taucht dieser Mobber wieder auf - und auch Barney tut so ein mehrwöchiger Wechsel nicht gut. Vor allem, wenn es schief geht, und er dann doch vermittelt werden muss.

Was ja bei uns immer noch mit einkalkuliert werden muss, ist die Tatsache, dass wir sowieso einen ständigen Wechsel haben, der die Katzen manchmal schon an ihre Grenzen bringt. Auch ohne Barney...........

Sie meinte, ein (sehr zweifelhafter) Erfolg sei nur möglich, wenn ich es schaffe, den Kater quasi Tag und Nacht zu kontrollieren, und jedes unerwünschte Verhalten schon im Entstehen zu unterbinden. Und zwar über Monate. Selbst wenn ich mir DAS zutrauen würde - meinem restlichen Rudel möchte ich das nicht über Monate antun, schon gar nicht im Winter in "Schwäbisch Sibirien" .
 
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Alt 13.11.2006, 15:42
  #30
NellasMiriel
die mit dem Nero tanzt
 
NellasMiriel
 
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Beiträge: 18.601
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Ohhhh, das hört sich für mich so an, als ob Barney ein neues Zuhause sucht? oder?
Ich hab ja noch gehofft, dass es anders ausgeht...aber so?
Was denkst Du selber momentan darüber?

lg Heidi
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