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Verhalten und Erziehung Alles über die Eigenarten unserer Samtpfoten

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Alt 28.08.2018, 09:43   #16
GroCha
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Zitat:
Zitat von RamboBambi Beitrag anzeigen
Die Stecker habe ich aufgrund der Rezensionen noch nicht ausprobiert. Das kann ja aber auch keine Dauerlösung sein
Falls Dich Erfahrungen anderer Foris interessieren
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Stolze Patin von Felicitas1' Pascha !!!
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Alt 28.08.2018, 09:45   #17
RamboBambi
Neuling
 
Registriert seit: 2018
Beiträge: 5
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Der Pointer wird genau so eingesetzt und ist auch nur für die Katze interessant.
Ich werde die Stecker mal ausprobieren, bin aber doch skeptisch die beiden quasi mittels Pheromonen ruhigzustellen. Das fühlt sich irgendwie nicht richtig an...

Naja, ich werde jetzt erstmal heute Vorschläge beherzigen und auf Besserung hoffen
Vielen Dank vorerst
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Alt 28.08.2018, 10:06   #18
potatoiv
Forenprofi
 
Registriert seit: 2016
Beiträge: 1.544
Standard

Hallo!

Ich melde mich jetzt auch mal, da ich eine gemobbte Katze übernommen habe und danach eine Zusammenführung, wo es sich anfangs zu wiederholen schien.
Bei dir ist ja der Fall etwas komplizierter, wenn die beiden schon ewig zusammen sind und sich vielleicht manches schon über Jahre verfestigt hat, ist es wahrscheinlich schwerer zu lösen, aber vielleicht klappt es ja trotzdem.
Ich würde erst über Abgabe nachdenken, wenn die ganzen Tipps wirklich nichts bringen...
Ich habe mein Problem mit den vielen Hilfen hier im Forum recht schnell besser in den Griff bekommen und mittlerweile habe ich zwei sehr befreundete Tiere, die gut miteinander umgehen.
Meine Domino wurde in ihrer alten Gruppe gemobbt, als sie krank wurde und durch diese Erfahrungen, hat sich das leider auch nach Gesundung nicht aufgelöst- dazu kommt, dass natürlich dann manche Fluchverhaltensweisen und Schreckhaftigkeit sitzen und es lange dauert, das wieder aus einer Katze herauszubekommen....zusätzlich triggert so ein Verhalten natürlich andere Katzen dazu an, auch so zu reagieren....also wenn die Katze auf eine eigentlich harmlose Annäherung sofort schreckhaft und mit Fluch reagiert, passiert es halt auch leichter, dass die andere Katze irgendwann beginnt, ein Spiel daraus zu machen und auch die andere zu ärgern....
Meine Pixie hatte dann bei der anfangs guten Zusammenführung auch wirklich begonnen, Klomobbing zu machen und auch sonst Domi oft herumzuscheuchen....

Am besten geholfen hat mir wirklich diese Seite ( den Link hast du schon bekommen):
http://haustierwir.blogspot.com/2011...kte-regel.html
und diese:
https://www.katzen-fieber.de/mobbing-unter-katzen.php

Ich habe die drei Punkte- Regel immer wieder angewandt und damit sehr schnell Erfolg gehabt....
mittlerweile ist es wie gesagt eigentlich gar nicht mehr nötig....

Ich habe ein sehr gutes liebevolles Verhältnis zu beiden Katzen, und unsere Pixie weiss mittlerweile, dass sie zwar fast alles dürfen, nur es wirklich absolut nicht gewünscht ist, dass eine von ihnen " sekkiert" wird....man liest oft, man solle solche Aktionen eher so unterbrechen, dass die Katze nicht mitbekommt, dass der Mensch sich einmischt ( was Lautes fallen lassen)...ich persönlich habe es nicht so gemacht, sondern ganz klar gezeigt, dass ICH es nicht wünsche....ich liebe meine Pixie und sie mich eindeutig auch, wir vertrauen uns extrem, und unser VErtrauen hat auch nicht darunter gelitten....denn ich war niemals böse auf sie, wegen ihrem Mobbingverhalten, sondern habe nur klar gezeigt, SO jetzt NICHT....eben genau nach 3 Punkte Regel... und das hat irgendwann, nachdem sie die Regeln verstanden hatte, auch super funktioniert--- mittlerweile ist so ein Verhalten auch extrem uninteressant für sie geworden....bei Pixie ging es eher um Eifersucht uns Menschen gegenüber, wie ich herausgefunden habe und deshalb bekommt sie auch ganz viel Zuwendung.
Gleichzeitig wurde aber auch Domino extrem gestärkt- wirklich ganz viel Clickertraining mit ihr, weil das unglaublich selbstbewusst macht, das viele belohnt werden für bestimmtes Verhalten. Aber auch viel Einzelspiel- also wirklich in einem eigenen Raum, während die andere Katze aber auch beschäftigt wurde ( entweder vom Partner, oder mit einem Spiel mit Leckerli, wo sie auch mal beschäftigt war), damit sie sich wirklich entspannt dem Spiel widmen kann ohne ständig zu schauen, was die andere Katze macht.

Es ist schnell viel besser geworden, bis das Verhalten wirklich ganz draussen ist, dauert es aber schon oft Wochen und Monaten, in denen man konsequent sein sollte und ist jetzt ein 3/4 Jahr her- jetzt nach all den Monaten, ist es möglich, dass sie gleichberechtigt miteinander spielen, sich gegenseitig total süße Verfolgungsjagden liefern und sie lieben sich wirklich.

Ich muss aber dazusagen, dass Pixie an und für sich keine wirkliche " Täterkatze" ist- sie ist schon leicht dominant und kann sich bei anderen Katzen gut durchsetzen, aber keine " böse"....
und beide Katzen sind auch in großen Gruppen großgeworden, wodurch sie eigentlich beide sehr gut sozialisiert sind und gut " kätzisch" können.

Die Grundvoraussetzung ist natürlich, dass alle wichtigen Dinge, wie Futter, Klo und Schlafplätze auch so angeordnet sind, dass sie sich auch gut aus dem Weg gehen können.

Es ist wichtig, dass du eingreifst, weil es für die " gemobbte" Katze wirklich wichtig ist, nicht dauernd unter Stress zu stehen....das bohrt sich wirklich in so eine Katzenseele rein, meiner Meinung nach.

Klo, Essen und Schlafen sollte immer in Ruhe möglich sein und wenn nicht, musst du eingreifen, dass es das ist.
Man muss einen Mittelweg finden, diese Dinge zu ermöglichen, aber auch nicht alles überzureglementieren....denn von Zeit zu Zeit sollten sie auch mal rumzicken oder streiten dürfen, solange es halbwegs gleichberechtigt ist.

Ich wünsche dir, dass ihr das hinbekommt!
Alles Liebe,
Eva

P.S.: Wenn du allerdings wirklich das Gefühl bekommen solltest, ist liegt eher am Katze-Kater-Problem ( siehe links....unterschiedliches Spielverhalten der beiden GEschlechter) und daran, dass der Kater unausgelastet ist, dann könnte ein zweiter Kater das Problem zusätzlich entschärfen- allerdings nur, wenn dieser sehr sehr gut ausgewählt wird. Also am besten von einer sehr guten Pflegestelle, die ihre Katzen supertoll kennt. Es sollte dann ein Bindeglied sein, also ein Kater, der sowohl mit anderen Katern gut auskommt und gerne mal katertypisch spielt, aber auch nett zu Mädels ist und Grenzen respektiert. Nicht dass sich die Kater verbünden und dann gemeinsam ein Mobbingspiel spielen- aber es gibt auch solche netten Kater!
__________________

Geändert von potatoiv (28.08.2018 um 10:35 Uhr)
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Stichworte
kater und katze, mobbing, stress, unzufrieden, wohnungskatze

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