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Verhalten und Erziehung Alles über die Eigenarten unserer Samtpfoten

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Alt 21.06.2018, 22:23   #51
Okami
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uff... verzwickte Sitatuion. Aber seit mir nicht böse, ich bin selbst Reptilienhalterin, als es um die Anschaffung ging war klar, dass es nervenstarke Tiere sein müssen, da damals auch schon Katze vorhanden war. Damit sind viele wunderschöne Arten rausgefallen. Ein Extra Terrarienzimmer können wir nämlich auch nicht einrichten (finde ich auch unsinnig... ich hole mir ja keine Tiere ins Haus, die ich außer zur Versorgung gar nicht sehe)
Bei einem solchen Tier, hätte ich aber auch bedenken, dass die mal ihr Terrarium eigenständig verlässt und damit nicht nur subjektiv für die Katzen eine Gefahrenpotenzial ist. Hier wäre wenn, wirklich ein extra Raum angebracht. So würde ich das jedenfalls halten. Ein Bekannter von uns war auch immer sehr davon überzeugt, dass Charlie (rund 3 Meter, aber ich weiß nicht mehr welcher Art) nie allein raus kommt... tja bis zu dem Tag an dem er sie von unter der Couch "begrüßte". Sie hatten vergessen die Schiebetüren richtig zu sichern.
Das passiert schneller als man denkt, ich kontrolliere 3-4 Mal nachdem ich die Terrarien offen hatte, dass wirklich alle Scheiben dicht und gesichert sind. Als Halter eines solchen potenziell gefährlichen Tieres (dein Freund hat ja schon bewiesen, dass er sich auskennt und weiß daher, dass auch eine im Vergleich klein bleibende Art enorme Kraft aufwenden kann, trotz Frostfutter) habt ihr eine Menge mehr Verantwortung, für alle beteiligten Lebewesen und nicht immer kann jeder mit jedem zusammen leben.
Stellt also auf jeden Fall sicher, dass das Schlangenterrarium absolut in Top Zustand und absolut gesichert ist! Die Aussage mit der Scheibe verunsichert mich nämlich doch stark. Ein Terrarium oder Gehege für potenziell gefährliche Arten sollte immer mindestens doppelt so starkt/sicher sein wie eigentlich nötig. Quasi mit Netz und doppelten Boden. Hier zur Sicherheit aller Partein.

Alles weitere wurde bereits mehrfach gennant:
-bitte dem Kater keine Boshaftigkeit unterstellen, er hat schiere Angst
-Tierärztlich abklären lassen ob noch mehr als eine unglückliche Begegnung dahinter steckt (war vielleicht nur der letzte Tropfen der das Fass zum Überlaufen gebracht hat)
-Sichtschutz vor dem Schlangenterrarium einrichten erstmal so, dass der Kater die Schlange gar nicht sieht, verhält er sich wieder normal Sichtschutz an kleiner Stelle enfternen so, dass der Kater aus "der Deckung" herraus in Ruhe beobachten kann, macht er das kannst du ihn das mit einem Leckerchen belohnen
-Plan B: verliert der Kater die Angst nicht bleibt Abgabe der Schlange, sie verkraftet es am Besten noch einmal den Besitzer zu wechseln. Der Kater verliert, Revier, Bezugspersonen und Bezugskater, wird also vollständig entwurzelt
Was tun falls die Schlange abgegeben werden muss: verändert die Stelle an der das Schlangenterrarium stand optisch komplett damit sie für ihn auch wirklich weg ist.
Gleich Aufgeben würde ich nicht, ginge es um eine Vergesellschaftung mit Hund würde man auch nicht gleich das Handtuch werfen
__________________
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Alt 24.06.2018, 17:28   #52
Ronjakatze
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Ronjakatze
 
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Ist denn die Schlange wirklich der Grund für die Angst des Katers?
Da würde ich eventuell doch mal beim Doc einen Komplett-Check machen, auch wenn der Kater "optisch" einen gesunden Eindruck macht.

Hier hatte ich das Problem mit meinen zwei Katern.
Silvester war schon lange da, Paulchen kam letztes Jahr Juli dazu.
Anfangs hat man sich gut verstanden, lag sogar gemeinsam auf dem Bett und auf Mal war alles anders.
Silvester kam nicht mehr aus dem Büro, saß dort weitestgehend nur noch unter der Couch und nach einer Woche pieselte er sogar dorthin.
Was war passiert...
Ich vermute, Paulchen wollte mit Silvester spielen, nur ist er ein 8,5kg schwerer, grobmotorischer Coonie-Mix und Silvester eine 4kg Schissbüx.
Also Futter und ein Extra-Klo ins Büro und meine THP aktiviert.
Die hat mir ein Spray zusammen gestellt, das er zweimal am Tag ins Genick bekam. Damit habe ich ihn soweit bekommen, das er wieder die Klo's im Flur und Bad benützt und seinen Futterplatz im Flur wieder aufsucht.
Spray auf Rat der THP dann abgesetzt und ein anderes Präparat von meiner TA bekommen.
Mittlerweile ist er soweit, das er sich mit erhobenem Schwanz wieder frei in der Wohnung bewegt und zum Schmusen kommt, allerdings behält er Paulchen immer im Blick und weicht ihm aus.

Gebt eurem Kater Zeit, holt ihm homöopathische Unterstützung, dann wird das schon wieder werden.
Die Abgabe von Paulchen stand hier nie zur Debatte, warum soll also die Schlange ausziehen.
Vielleicht nur nachts abdecken, falls sie wirklich den Kater "fressen" wollte, damit solche Aktionen halt nicht mehr vorkommen.

Viel Glück !!
__________________
Liebe Grüße

Susanne

mit den "Plüschpopos" Silvester, Emma, Paulchen & den Herzens-Sternchen Otti & Hubs, "Koboldhund" Polly und den anderen Sternentieren für immer im Herzen
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Stichworte
angst, kater, panik, schlange


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