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Verhalten und Erziehung Alles über die Eigenarten unserer Samtpfoten

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Alt 19.02.2018, 16:44   #1
Rhuna
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Standard Probleme mit dem Fressverhalten meiner Kater

Hallo

Erstmal hoffe ich, dass ich hier richtig gelandet bin. Ich hab lang überlegt, ob das hier nicht eher in den Ernärungsthread gehört, aber ich bin mir fast sicher, dass es nicht am Futter liegt, sondern an irgendetwas anderem.


Vorweg:
Ich habe zwei Kater und eine Katze. Alle drei sind normale Hauskatzen.

Morti wird im Mai 5, ist kastriert, sehr ruhig, wurde lange wegen seiner aufgequollenen Pfoten (hab leider den Namen der Krankheit vergessen) medikamentös behandelt. Inzwischen sind die Pfötchen wieder fast vollkommen normal. Er wiegt satte 7,4kg.
Chip wird im November 3, ist ebenfalls kastriert, sehr frech und dreist (dazu komme ich gleich genauer) und wiegt um die 6kg.
Hina ist jetzt ein halbes Jahr, wird diesen Monat kastriert und wie junge Katzen nunmal sind, ist sie sehr aktiv. Sie wiegt 2,7kg.
Alle drei sind Wohnungskatzen, geimpft, werden regelmäßig entwurmt und gespottet und sind von den Blutwerten etc. her i.O..

Sie bekommen 3mal täglich (7 Uhr, 16Uhr und 23Uhr) Nassfutter, über das ich entweder ein bisschen ungewürzte Hühnerbrühe oder Wasser gebe. Pro Portion pro Nase sind das in etwa 150 Gramm Nafu+ 100ml Brühe/Wasser. Hina frisst aber meist nur ungefähr die Hälfte und die Kater teilen sich dann die Reste.
Futter gibt es Smilla, Animonda Carny, Bozita und ab und an Miamor, je nachdem, was grade hoch im Kurs steht.
An Leckerlies kriegen nur Chip und Hina. Da gibt es getrocknetes Fleisch. (100% Fleisch/Fisch, keine Zusatzstoffe)
Vor diesen 3 Samtpfötchen hatte ich bereits 8 Katzen (Bin praktisch mit den Tieren aufgewachsen) die alle aber immer schlank und gesund waren, daher kann ich mit der Situation nicht ganz umgehen.


Zum durchwachsenen Alter meiner Miezen sei folgendes zu sagen, weil ich in einem anderen Forum an dieser Stelle schon ordentlich eins auf den Deckel bekommen hab, warum ich denn die Katzen nicht immer zu zweit angeschafft habe: Mortis Schwesterchen war Herzkrank und musste eingeschläfert werden, Chip war ein Einzelkitten und Morti war noch sehr kittenhaft, als er dazukam und Hina war ein Findelkind von fünf Wochen, dass leider weder eine Amme gefunden hat, noch jemanden, der ihr ein zu Hause mit anderen Kitten hat geben können (aussage unseres Tierheims: "Ja, wir haben Kitten, aber wir können keine weiteren aufnehmen. Nehmen Sie doch noch eins." Tut mir leid, aber bei vier Katzen ist selbst bei mir Schluss. Drei war die absolute Obergrenze)
Hina hat aber in Chip einen sehr willigen Gespielen gefunden. Die beiden halten sich gut auf Trab.

Wir haben eine 110qm Wohnung, in denen lediglich ein Raum mit 20qm nicht für sie zugängig ist. Wir haben drei große und zwei kleinere Kratzbäume von Natural Paradise (2x XXL 1x L und 2x L) und außerdem noch eine Kratztonne und mehrere Wandliegen von NP. Und unsere "Rennstrecke" - unser Flur hat nämlich gute zehn Meter Länge, ist aber nur knapp einen Meter breit.


Zu meinen Problemen.
Das begann vor ungefähr 1 1/2 Jahren. Damals haben beide Kater noch wirklich fressen dürfen, so viel sie wollten. Das ging immerhin Jahre lang gut, es sind ja nicht meine ersten Katzen und es hat die wirklich nie Probleme gegeben.
Damals ist mir aber dank meines Tierarztes aufgefallen, dass Morti gut 500 zugenommen hatte. (Vom letzten Termin im Winter zu einem Sommertermin.) Er war jetzt bei 6kg und ein bisschen mollig. Aber wirklich nur leicht. Mein Tierarzt hat mit mir ausgemacht, dass wir das die nächsten Wochen beobachten. Es kam keine Besserung in den nächsten zwei Monaten kam dann sogar noch die Geschichte mit den Pfoten dazu. Wir haben drei Medikamente ausprobiert um das endlich in den Griff zu kriegen. In dieser Zeit hat Morti aufgehört, zu spielen und zu toben (logisch, tut ja auch weh).
Jedenfalls hat er noch mehr zugenommen. Und jetzt fing es auch mit Chip an, dass er zunahm. Beide Tiere haben etliche Tests über sich ergehen lassen müssen, wir haben andere Futtersorten ausprobiert (außer viel gemäkel kam da aber nichts bei rum) und das alles ohne Erfolg.
Zudem fiel mir im Nachhinein auf, dass Chip anfing, sämtliches Futter erbarmungslos in sich reinzuschlingen. Und nicht nur das; er fing auch an, Essen von Tellern zu klauen oder ging sogar so weit, dass wenn ich mit einer Scheibe Brot auf Mundhöhe in der Küche stand, er mit einem Satz hochsprang und es mit aus der Hand riss.
Ich dachte zu Anfang, es läge vielleicht daran, dass Morti ja nicht mehr so viel mit ihm spielte und er sich vielleicht langweilte, aber Beschäftigungsmaßnahmen wie Klickern, Fummelbretter, Ballspiele etc brachten auch keine Besserung.
Beide Kater hatten nun also Gewichtszunahme. Chip, weil er plötzlich fraß wie ein Scheunendrescher und Morti... nunja, der Verdacht lag ja irgendwo auch bei den Pfoten.
Mein Tierarzt wusste nicht weiter und hat mir zwei Kollegen empfohlen, bei denen ich nochmal vorstellig werden könnte. Wurde ich auch. Auch hier: Keine Befunde und allgemeine Ratlosigkeit. An einer Stelle wurde mir unterstellt, ich würde vermutlich zu viele Leckerchen geben - die gibt es bei mir aber nur noch beim Klickern. Und wir reden hier ja auch da nicht von Kaloriebomben sondern von kleinen, getrockneten Fleischhappen.
Wir einigten uns schließlich darauf, die Futterrationen jetzt nur noch in gewissen Mengen zu geben.

Soweit so blöd.
Als Hina dazukam, war ich sehr erstaunt, das Chip bei ihr überhaupt keinen Futterneid zeigte. Im Gegenteil; er geht erst an ihren Napf, wenn sie auch wirklich fertig ist. Wir haben aber immernoch das Problem, dass er Besuchern das Essen vom Teller und aus den Händen klaut. Und ich kann sie während der Essenszeiten nicht aus dem Esszimmer werfen. Es hat keine Tür und ist direkt mit dem Wohnzimmer verbunden.
Chip hält jetzt sein Gewicht. Ein halbes Kilo weniger wäre meinem Tierarzt zwar lieber, aber wir sind schon froh, dass er aufgehört hat, zuzunehmen.
Nur wie kriege ich dazu, dass er aufhört zu klauen? Ich weiß nicht, wo dieses Verhalten herkommt und auch nicht, wie ich wirklich effektiv dagegenwirken kann. Mal abgesehen davon, dass es äußerst lästig ist, ist es ja auch nicht toll für ihn, denn er klettert damit immer auf den höchten Kratzbaum und verschlingt es, bevor ich auch nur den Stuhl hingeschoben habe, um es ihm wegzunehmen.

Bei Morti ist die ganze Sache etwas heikler. 5,5kg war sein Idealgewicht. Er hat knapp 2 Kilo zu viel. Seine Pfoten sind soweit wieder in Ordnung, aber ich bekomme ihn nicht dazu, sich zu bewegen. Seine geliebte Angel interessiert ihn nicht, ich hab versucht, Leckerlies zu werfen, dass er hinterherflitzt wie früher - er schnuppert nichmal dran. Allgemein scheint er desinteressiert an so ziemlich allen Spieloptionen. Er schläft gern und kuschelt gern mit Hina oder Chip oder mit seiner Plüschschildkröte. Er macht alles gern, wofür er sich nicht bewegen muss. Baldrian und Katzenminze tangiert ihn auch null.
Ich weiß wirklich nicht weiter. Er muss von diesem Gewicht runter. Von oben sieht er aus wie ein Fladen.

Hat irgendjemand einen Rat für meine beiden Kerle? Die einzige, die sich noch normal verhält ist Hina. (Und die ist zum Glück rank und schlank)
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Alt 19.02.2018, 20:10   #2
Inai
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Inai
 
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Hey Rhuna,

willkommen hier her, habe mir eben den langen Text von dir durchgelesen (schön ausführlich) und versuche einfach einpaar Tipps zu geben. Vielleicht hilft es.

Du schreibst, dass du sie regelmäßig Spottest und entwurmst. Gibts dazu einen Grund? Vor allem die Spots können sich sehr negativ auf die Katzen auswirken. Als wir unseren großen bekamen, hatte der Flöhe, der TA hat ihn direkt gespottet, anschließend hatte er ganz seltsame Zuckungen. Seitdem lasse ich die Finger davon.
Da deine auch nicht raus können, ist regelmäßiges Entwurmen auch nicht nötig. Das sind immer Chemiekeulen, welche auch den Darm der Katzen ständig durcheinander bringen.

Du schreibst, du gibst den täglich ca. 450g Futter.
Damit habe ich persönlich ein Problem.

Nicht, dass es von der Menge, vom Alter her nicht ausreichend scheint, eher, weil du rationierst.

Lass mich erläutern, was ich damit meine:
Ich verstehe, dass deine Kater wohl zu Dick scheinen. Momentan haben wir Winter. Hina ist ein Kitten, an ihrer Figur kannst du nichts annehmen. Es gibt Kitten die sind erst Rund dann lang, so einen hatten wir hier. Es gibt aber auch solche, die dauernd nur lang sind und länger werden. So einen haben wir auch hier.
Wie sich deren Gewicht entwickeln wird, kann man erst sagen, nachdem sie ausgewachsen sind, also mit 2-3 Jahren.
Dazu ist Hina eine Katze, die werden sowieso nicht so groß, wenn du einen kleinen Kater mit 6 Monaten da hättest, würde der jetzt vielleicht 800g täglich fressen.

Chip zeigt meiner Meinung nach das Verhalten eines Katers, der hungern musste.
Wenn ich rechne, dann hast du im Herbst vor zwei Jahren nicht nur Mortis, sondern auch Chips Futter rationierst.

Das Problem, was ich damit habe ist, dass Chip noch im Wachstum war (mit fast 2, wachsen Katzen meist immer noch, nicht unbedingt in der Länge, aber ihre Knochenstruktur wird noch geformt). Aber nicht nur das, es war Herbst.

Katzen fressen sich im Herbst Winterspeck an, dass kann locker 1-2kg Gewichtsunterschied zum Sommer machen. Das tun sie auch als Wohnungskatzen.
(Mein TA sieht meine Kater auch nur im Winter, und jedes mal sagt er, dass meine Kater zu fett wären. Wenn er sie im Sommer sehen würde, würde er das nicht mehr sagen, so sagt er das aber jedes Jahr erneut.)

Bsp. Letzten August haben meine beiden zusammen täglich zwischen 400-500g gefressen, im Oktober waren es 800-1000g.

Katzen passen ihren täglichen Nahrungsbedarf ihrem Bewegungsdrang an. Das bedeutet, wenn sie sich viel bewegen, fressen sie mehr. Generell fressen Kater mehr als Katzen.

Du hast Chip also dann, wenn er wirklich bedarf an Nassfutter hatte, das Futter verwehrt. Er hat also Kohldampf geschoben ohne Ende. Er hat es dir auch gezeigt, aber du hast es nicht sehen wollen. Wäre er Freigänger hätte er sich eine Maus oder ein Vögelchen gefangen, so musste er anders jagen.

Die Sorten, die du ihnen zu fressen gibst, sind zwar auch Getreidefrei aber voller Füllstoffe. Es wäre besser, du wechselst auf hochwertigeres Futter, welches sie länger satt hält, und gibst ihnen Bozita, Smilla und Co. nur ab und an. Von deinen Sorten brauchen sie meist mehr um Satt zu sein.

Mein Rat:
Gib ALLEN wieder so viel sie wollen, aber von anderen Sorten oder gar lies dich in BARF ein. Damit meine ich, füttere die, wenn du Lust hast, mit Rohfleisch aber vergiss nicht die nötigen Supplemente hinzuzufügen, damit die keine Mangelerscheinungen haben.
Generell solltest du aber anderes Futter anbieten.

Du solltest ihnen 24/7 was anbieten, wenn sie merken, dass sie immer Futtern können wann sie hunger haben, dann werde sie nicht mehr versuchen sich auf einmal eine Tonne reinzustopfen. Vor allem da es zum Sommer geht, kannst du das super machen, sie werden beim warmen Wetter schnell weniger Hunger haben und sich selber zügeln.

Auch was Morti angeht, denke ich, dass hochwertigeres Futter mit der Zeit sein Gewicht runter regulieren wird, aber nur solange du nicht rationierst. Solange du rationierst, werden sie alles fressen was sie finden können, einfach aus dem Grund, dass sie sich für die schlechten Zeiten wappnen wollen. Selbst dann, wenn ihnen ihr Körper sagt: "Brauchst du heute eigentlich nicht!"
Hina wird dieses Schicksal nicht ereignen, immerhin hat sie, als kleine Katze generell einen niedrigeren Tagesbedarf wenn sie erwachsen ist, sie wird dann vielleicht 400g im Herbst benötigen und diese bietest du ihr ja an.
__________________

Felilou & Sniebel & Gufa
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Alt 19.02.2018, 20:23   #3
Nelly12
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Nelly12
 
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Beiträge: 155
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Hallo Rhuna,
meine Katzen haben auch immer Nassfutter zu ihrer Verfügung, es wird nichts rationiert und es sind zwei schlanke Katzen mit gesundem Fressverhalten.
Was auch mich sehr erstaunt hat ist, dass deine Katzen gespottet werden. Das ist bei Wohnungskatzen absolut unnötig. Ich hatte auch einmal vor Jahren einen Flohbefall, da ich wohl von einer Katzenausstellung, die ich besuchte, etwas eingeschleppt hatte. Der Spot On hat meine Katzen richtig krank gemacht. Entwurmen würde ich auch nur dann, wenn ich einen Verdacht hätte, den ich aber durch eine Kotprobe von drei Tagen beim TA überprüfen lassen würde.
Die Mittel sind alle nützlich, wenn sie gebraucht werden, aber es sind nun mal heftigste chemische Keulen.
__________________
Respekt vor Katzen ist der Anfang jeglichen Sinnes für Ästhetik.
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Alt 19.02.2018, 20:34   #4
Rhuna
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Alter: 23
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Hey

erstmal danke für die Antwort.

Mit dem Spotten und entwurmen habe ich das falsch ausgedrückt (keine Ahnung, wo das regelmäßig herkam, vllt weil ich in den letzten Monaten regelmäßig entwurmt hab). So regelmäßig ist das nicht. Aber als Hina eingezogen ist hat sie bedauerlicherweise Flöhe mitgebracht und da war das dann nötig, die hatten wir nämlich eine kleine Weile.

Was die Futterregulierung und Chips Verhalten angeht: Er hat schon VOR dem rationieren damit angefangen. Und das nicht zu knapp, deswegen ja die große Ratlosigkeit. Früher haben sie wirklich so viel Futter bekommen, wie wie wollten.
Das mit der Gewichtszunahme über den Winter ist mir ja auch schon bekannt, wie gesagt, nicht meine ersten Katzen
Aber bei Chip war es wirklich so, dass er sich von durchschnittlich (und damit meine ich wirklich durchschnittlich, also mal wesentlich mehr und mal wesentlich weniger) 400gramm Futter am Tag auf über einen Kilo Futter in sich reingezwängt hat. Und dann teilweise so schnell, dass er alles wieder erbrochen hat. (Früher hab ich wirklich versucht drauf zu achten, dass immer Futter im Napf ist.
Er hat bis zu dem Moment nie bei mir hungern müssen und Morti hat ihm auch nie irgendwas weggefressen, soweit ich das mitbekommen habe.

Deswegen hab ich nach einigem Überlegen und anraten des Tierarztes wegen Mortis Gewichtszunahme angefangen zu rationieren.

Meint ihr, ich sollte langsam versuchen ihm mehr zu geben? Dann müsste ich nur schauen, dass ich sie getrennt füttere, denn Morti hat wirklich strenge Diätauflage (auch wenn der recht moderat frisst, dem reicht meist, was im Napf ist, er bettelt auch nie etc)

Mich interessiert halt vor allem der Auslöser für dieses aprubte Schlingen, weil ich das auch nur von "Rationskatzen" kenne, Chip ja aber bis zu dem Zeitpunkt gar keine war.
Könnte da vielleicht irgendein Stressfaktor Schuld dran sein und durch rationieren verschlimmert es sich jetzt nur?
Mir fällt halt nur kein Stressfaktor ein, wir sind nicht umgezogen, es waren keine neuen Möbel, wir waren nicht im Urlaub, es waren keine vollkommen Fremden im Haus etc.


Edit: Hab das mit dem anderen Futter wohl beim ersten mal lesen, überlesen. Ich werds versuchen, aber leider sind die Herren etwas mäkelig.

Geändert von Rhuna (19.02.2018 um 20:44 Uhr)
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Alt 19.02.2018, 21:28   #5
Inai
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Inai
 
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Ich kann mir vorstellen, dass es an irgendeiner Mangelerscheinung liegt.

Du fütterst mit den Sorten recht einseitig.
Bsw. Jod ist in all den Marken vergleichsweise niedrig dosiert. Wenn du dir andere Marken (MACs, Cats fine food, Granapet, Tundra,...) anschaust, dann merkst du, dass da Jod höher dosiert ist.
Muss nicht unbedingt besser sein wenn es nur hoch dosiert ist. Ich versuche deswegen zu wechseln, ich habe eine breite Palette von Bozita, Granapet, MACs, Sandras Schmankerl, CFF, Tundra, Feringa,... die ich immer in unterschiedlicher Reihenfolge füttere. Sie sind nicht mäkelig. (zwischendurch haben sie es mal versucht, aber ich war sturer).

Zeig mal ein Foto von Morti, von oben während er steht oder geht. Ich würde mir gerne richtig vorstellen wieviel er zu dick ist. Die Zahl sagt meist wenig,
Meine wiegen auch 7kg, sind aber recht groß.
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Felilou & Sniebel & Gufa
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Alt 19.02.2018, 21:47   #6
Jessica.
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Zitat:
Zitat von Rhuna Beitrag anzeigen
Morti wird im Mai 5, ist kastriert, sehr ruhig, wurde lange wegen seiner aufgequollenen Pfoten (hab leider den Namen der Krankheit vergessen) medikamentös behandelt. Inzwischen sind die Pfötchen wieder fast vollkommen normal. Er wiegt satte 7,4kg.
Chip wird im November 3, ist ebenfalls kastriert, sehr frech und dreist (dazu komme ich gleich genauer) und wiegt um die 6kg.

und sind von den Blutwerten etc. her i.O..

Mortis Schwesterchen war Herzkrank und musste eingeschläfert werden,

Chip war ein Einzelkitten und Morti war noch sehr kittenhaft, als er dazukam und Hina war ein Findelkind von fünf Wochen

Hina hat aber in Chip einen sehr willigen Gespielen gefunden. Die beiden halten sich gut auf Trab.

Mein Tierarzt wusste nicht weiter und hat mir zwei Kollegen empfohlen, bei denen ich nochmal vorstellig werden könnte. Wurde ich auch. Auch hier: Keine Befunde und allgemeine Ratlosigkeit.

Bei Morti ist die ganze Sache etwas heikler. 5,5kg war sein Idealgewicht. Er hat knapp 2 Kilo zu viel. Seine Pfoten sind soweit wieder in Ordnung, aber ich bekomme ihn nicht dazu, sich zu bewegen. Seine geliebte Angel interessiert ihn nicht, ich hab versucht, Leckerlies zu werfen, dass er hinterherflitzt wie früher - er schnuppert nichmal dran. Allgemein scheint er desinteressiert an so ziemlich allen Spieloptionen. Er schläft gern und kuschelt gern mit Hina oder Chip oder mit seiner Plüschschildkröte. Er macht alles gern, wofür er sich nicht bewegen muss. Baldrian und Katzenminze tangiert ihn auch null.
Von oben sieht er aus wie ein Fladen.
Wurde Morti auch schon mal einen Kardiologen vorgestellt?
(Schwester war herzkrank ).

Was wurde den alles für Untersuchungen durchgeführt ?

Vielleicht war der Stressauslöser das Morti krank wurde und er hat es schon eher bemerkt ,oder beide haben dann weil Morti etwas ruhiger und Chip frech und aktiver ist , so richtig nicht zusammengepasst.(Langeweile ,keinen zum Spielen u.s.w.).

Oder es hat etwas mit seiner Vorgeschichte zu tun.
Irgendetwas wird es schon gewesen sein und kann man vielleicht nicht mehr nachvollziehen.

Eventuell kannst du einen Antischlingnapf für Chip besorgen nachdem sich sein" Futterbedarf "eingestellt und du es erhöht hast hat und er mehr Futter bekommt.

Futter versuchst ja jetzt langsam umzustellen.Irgendein paar Sorten wird sich hoffentlich für deine Katzen finden lassen,wo sie auch annehmen.
Wir füttern auch mehrmals am Tag so das immer ein Rest übrig bleibt.
__________________
"Katzen liegen nicht faul herum, sondern sie verschönern den Raum."

Es grüßen die 2 Benutzer Angelika (Mutter) und Jessica (14J.).

Geändert von Jessica. (19.02.2018 um 22:20 Uhr)
Jessica. ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 19.02.2018, 23:56   #7
Rhuna
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Oh, das mit dem Futter ist gut zu wissen. Wundert mich nur, dass das im Blutbild, das wir bei Morti haben machen lassen, nicht aufgefallen ist. Müsste doch wenn dann bei beiden sein, oder?
Ich werd auf jeden Fall den Tipp beherzigen, Danke

Ich hab mal meine Fotos gewälzt. Ich hab leider nur welche vom Gesicht oder im Kuschelknoten mit Chip oder Hina. Und zur Abendfütterung wollte er heute nicht kommen (wie gesagt, er ist gar nich soo übermäßig hinterm Futter her wie Chip) und hat lieber ganz oben auf dem Kratzbaum geschlafen. Ich werde morgen mal sehen, dass ich eine Ganzkörperansicht von ihm mache


Edit:

Der zweite Post wurde mir bis eben gar nicht angezeigt ^^'
Antischlingnapf ist keine so dolle Idee bei den Dreien. Das hab ich schon probiert und es ging voll in die Hose^^'. Hina macht damit nämlich eine riesen Sauerei und verteilt das Futter großzügig um die Näpfe - Fressen will sie es dann aber nicht mehr, sie ist ja eine feine Dame.
Und wenn ich nur Chip so einen hinstelle, dann tauschen sie einfach die Näpfe... manchmal sind die Biester leider einfach viel zu schlau, als es gut für sie ist.

Früher haben Chip und Morti eigentlich immer begeistert miteinander gespielt, Morti hat auch oft angefangen mit dem Toben, bis das mit Mortis Pfoten anfing, ich denke also mit der Langeweile könntest du recht haben.
Ich versuche wirklich mal, ob es sich jetzt vielleicht einfach wieder gibt, wenn ich ihn wieder mehr (und dann mit weiteren Sorten) füttere. Wobei ich das glaub langsamer steigere (?), also, damit er nicht wieder anfängt, so extreme Mengen in sich reinzuzwängen... Dann schau ich, dass ich sehr bald mir ein langes Wochenende freinehmen kann und füttere auch ein, zweimal öfter am Tag, dass sie sich langsam an mehr Futter gewöhnen. Ist ja keinem mit geholfen, wenns gleich wieder ausgekotzt wird.
(Tatsächlich erscheint mir das jetzt sogar sehr sinnvoll, aber alleine auf die Idee gekommen bin ich auch nicht... Manchmal steht man im Wald und sieht ihn nicht.)


Morti wurde, wegen der Krankheit seiner Schwester, ebenfalls gründlich durchgecheckt. Nebst normalem Abhören von Lunge und Herz, hat mein TA einen Herzultraschall machen lassen, ein anderer Arzt, bei dem wir noch waren hat zusätzlich zu einem weiteren Schall auch noch ein Röntgenbild gemacht. Beides absolut unauffällig.
Ansonsten haben wir mit ihm die volle Palette durch: Großes Blutbild, große Kotuntersuchung, wir haben sogar eine Pipiprobe untersuchen lassen. Außerdem wurden die Zähnchen untersucht. Schilddrüsenfunktion ist auch normal. Und er ist nochmals auf FiP getestet worden, Befund: negativ.
Bis auf die Sache mit den Pfötchen ist er laut Tierärzten also ein gesunder, aber stinkendfauler Kater, der halt zu viel auf den Rippen hat und sich wieder ein bisschen Bewegung aneignen muss.
Da ist aber mein Problem. Er lässt sich mit meinen Tricks nicht animieren, darum dachte ich, ihr erfahrenen Foris habt vielleicht noch Ideen, die mir noch nicht gekommen sind, denn ich bin zwar nicht unbedingt unerfahren, aber keines Falls allwissend.

Geändert von Rhuna (20.02.2018 um 00:28 Uhr)
Rhuna ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.02.2018, 00:22   #8
Irmi_
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Hm. Mal garnicht fundiert, aber kann es sein, dass Chip einfach nur Futter klaut, weil ihm langweilig ist?

Zum Blutbild: Meines Wissens gibt es da unterschiedlich vollständige Versionen. Wenn es Mangel an etwas seltenem wäre, wäre es eventuell nicht mit untersucht worden.

Bein Mäkeln sehe ich das so: die Kater sind wohlgenährt, also schadet es ihnen nicht, wenn sie sich gelegentlich was rein zwingen müssen, das sie doof finden. Auch wenn sie dann weniger fressen.

Meines Wissens gibt es sehr wenige Katzen, denen man tatsächlich das Futter rationieren muss. Ich halte es für möglich, dass sich Morti zu einem solchen Kater entwickelt hat. Sicher bin ich mir da aber nicht.
__________________
Grüße,
Irmi, Ebony und Magdalena mit Nachbarskater Amadeus und der tollen Patenkatze GroCha's Irmi


Einzelkatzen-Erfahrungen
Irmi_ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.02.2018, 11:27   #9
Maiglöckchen
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Maiglöckchen
 
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Zitat:
Zitat von Inai Beitrag anzeigen
Du fütterst mit den Sorten recht einseitig.
Bsw. Jod ist in all den Marken vergleichsweise niedrig dosiert.
Was hat denn die Joddosierung mit dem Übergewicht und Chips Fressverhalten zu tun?

So niedrig ist es auch gar nicht, Miamor hat z.B. 0,5mg Jod zugesetzt, das ist schon recht ordentlich.
__________________
Lieben Gruß von Hexe, Merlin und Haushälterin Silvia und Sternchen Mephisto für immer im Herzen.
Maiglöckchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.02.2018, 11:36   #10
Inai
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Inai
 
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Zitat:
Zitat von Maiglöckchen Beitrag anzeigen
Was hat denn die Joddosierung mit dem Übergewicht und Chips Fressverhalten zu tun?

So niedrig ist es auch gar nicht, Miamor hat z.B. 0,5mg Jod zugesetzt, das ist schon recht ordentlich.
Das war nur ein Beispiel, weil ich mich daran erinnert habe, dass ich genau diese Sorten auf der Suche nach Jodärmerem Futter gefunden habe. Ich weiß nicht wie es mit den anderen Zusätzen aussieht.
Ich meinte, dass es generell bei bestimmtem Zusätzen mangeln könnte, wo es bei anderen Marken übertrieben wird.
Deswegen versuche ich auch quer Beet zu füttern, damit alles abgedeckt wird.
__________________

Felilou & Sniebel & Gufa
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