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Verhalten und Erziehung Alles über die Eigenarten unserer Samtpfoten

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Alt 08.10.2017, 14:00   #31
Jule73
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Jule73
 
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Etwas ähnliches wollte icht auch gerade fragen: könntest Du vielleicht einen 2. Eingang ins Haus/Wohnung schaffen, durch den mit chipklappe nur die kleine kann. Zum Beispiel direkt in dein schlafzimmer?
__________________
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Alt 08.10.2017, 14:29   #32
Paula13
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Wir haben schon so einiges gemacht um ihr zu helfen.
Im letzten Winter war es sehr schlimm mit ihrem Fortbleiben.
Ich habe sie für einige Wochen drin behalten und mich mit allen beschäftigt.
Sie wurde schon recht selbstbewusst und hat sich mit dem anderen Kater angefreundet.Den extra mit Klappe eingerichtet Raum hat sie nicht angenommen.

Als sie wieder raus durfte ist sie nach 2 Wochen komplett ausgezogen und auf hat auf der Terasse gelebt. Die Hütte, die wir für sie aufgestellt haben hat sie nicht angenommen.
Wenn ihr Bruder im Sommer genervt hat ist sie unter die Terasse gesprungen und hat gewartet, bis er wieder weg ist.

Seit ein paar Wochen kommt sie zur Terassentür rein und frisst wieder drin.
Aber sie erscheint sehr unregelmäßig, bleibt mal Minuten, Stunden und gelegentlich mal über Nacht.
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Alt 08.10.2017, 14:41   #33
Paula13
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Unser Haus steht am Hang.Unten an der Eingangstür haben wir die Katzenklappe.
Im ersten Stock sind Wohnräume.Da haben wir im Prinzip 3 Eingänge.
An der Terassentür zur Küche kommt meine Katze rein .
Da unsere bisherigen Bemühungen keinen Erfolg hatten glaube ich nicht,dass sie eine andere Klappe nutzen würde.

Das hört sich jetzt sicher alles so an ,als würde es ihr bei uns überhaupt nicht gefallen .Dem ist aber nicht so.
Sie hat im Sommer draußen immer den Kontakt zu uns gesucht.
Wenn ich mit den Katern draußen spiele ist sie gern dabei und macht auch etwas mit.
Wenn sie reinkommt sitzt sie gern auf meinem Schoß,tretelt und schnurrt und möchte auch beschäftigt werden. Sie erkundet das Haus,räkelt sich auf dem Boden.

Sie bräuchte auch für drin eine Strategie gg ihren Bruder und eigentlich wäre selbständiges Kommen und Gehen super für sie.
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Alt 08.10.2017, 15:12   #34
Willi Winzig
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Willi Winzig
 
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Für mich hatte ich mir mal überlegt, dass wenn Willi vor Angst urinieren würde, dass genau das der späteste Zeitpunkt wäre zu handeln.

Daher kann ich dich gut verstehen. Ich würde an deiner Stelle eher versuchen die Katze zu vermitteln. So ein sanftes Wesen findet bestimmt schneller einen Platz, als ein Rabauke. Könnte ich mir vorstellen.

Eigentlich könnten wir tauschen. Du kriegst meinen raufigen Manni und ich nehm dein Sensibelchen.

Aber wenn das nicht klappt, wäre das wohl zu grausam für alle Beteiligten. Vor allem für uns.
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Alt 08.10.2017, 15:24   #35
NicoCurlySue
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Liebe Paula,

ich weiß nicht, ob ich helfen kann, will es aber versuchen. Ich habe 7 Katzen, die sich mal mehr, mal weniger verstehen. 2 davon (Geschwister und ursprünglich ein Herz und eine Seele) hatten durch ein Erlebnis mit einem Hund eine umgeleitete Aggression entwickelt. Da ging wirklich gar nichts mehr, mehrfach sind sie sich heftigst angegangen. Ich habe hier im Forum viel gelesen und viele Tipps bekommen, u.a. auch den, eine der beiden wegzugeben. Das hätte ich aber nicht übers Herz gebracht und mir war klar: es ist keine Option. Letztendlich habe ich dann etwa 1,5 Jahre damit verbracht, alles Mögliche ausprobiert und die Katzen in 2 wechselnden Gruppen voneinander getrennt. Schön war das nciht und hat mich viele Nerven gekostet. Und dann, irgendwann, ging es wieder! Bei meinen Zusammenfürhungsversuchen hat es eines Tages geklappt (war natürlcih ein längerer Prozesse, aber ich kann nicht genau sagen, was der Erfolgspunkt war, ich glaube am ehesten die lange Zeit).
Was ich v.a. damit sagen will: ich glaube, ich würde wirklich alles versuchen und eben auch getrennte Räume, wenn irgendwie möglich. Hast Du Dich schon mit Ines1964 beraten? Sie kennt sich gut mit Bachblüten aus! Und ich finde eine Katzentherapeutin auch eine gute Option.
Ich wünsche Euch alles Gute! Und ich drücke alle Daumen, dass Du beide behalten kannst!!!

Herzliche Grüße von Eva-Maria und den Sieben Lieben
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Alt 08.10.2017, 15:49   #36
Paula13
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Zitat:
Zitat von Willi Winzig Beitrag anzeigen
Für mich hatte ich mir mal überlegt, dass wenn Willi vor Angst urinieren würde, dass genau das der späteste Zeitpunkt wäre zu handeln.

Daher kann ich dich gut verstehen. Ich würde an deiner Stelle eher versuchen die Katze zu vermitteln. So ein sanftes Wesen findet bestimmt schneller einen Platz, als ein Rabauke. Könnte ich mir vorstellen.

Eigentlich könnten wir tauschen. Du kriegst meinen raufigen Manni und ich nehm dein Sensibelchen.

Aber wenn das nicht klappt, wäre das wohl zu grausam für alle Beteiligten. Vor allem für uns.
Das kann ich gut verstehen, da wäre für mich auch eine Grenze .
Allerdings ist mein Kater überhaupt kein Rabauke. Raufen ist nicht so sein Ding.
Er ist wie seine Schwester ein Sensibelchen und verstand sich hier mit allen Pflegekatzen. Woher die Aversion/Aggression gg seine Schwester kommen verstehe ich nicht.
Ich empfinde meine Katze als kompliziert und unberechenbar. Ich wüsste gar nicht, wie ein Interessent sie kennenlernen sollte, jetzt wo sie sich wieder so rar macht.Aber sie ist auch mein Sonnenschein.Wenn ich sie rufe und sie kommt angelaufen geht mein Herz auf
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Alt 08.10.2017, 16:02   #37
Willi Winzig
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Willi Winzig
 
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Eva Marias Geschichte gibt wieder etwas Hoffnung.

Komisch, zu diesem Thema scheinen nicht sehr viele User etwas beitragen zu können oder zu wollen.

Wie ist das denn in den ganzen anderen Mehrkatzenhaushalten. Ist da alles friedlich und geklärt? Lebt man mit Kompromissen?

Es wäre schön zu hören, dass andere es geschafft haben.
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Alt 08.10.2017, 16:05   #38
Paula13
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Hallo Eva-Maria,

deine Geschichte macht mir Mut.

Es handelt sich bei den Beiden ja auch nicht um völlig unterschiedliche Charaktere. Also nicht das vielbeschriebene Kater-Katze Problem.Die Ursache des Problems ist mir völlig rätselhaft .
Deine Katzen sind wahrscheinlich keine Freigänger,oder?
Komplette Trennung und Zusammenführung kann ich mir praktisch überhaupt nicht vorstellen.
Mir sind aber schon sehr viele Dinge durch den Kopf gegangen. Eventuell meine Katze über den Winter mal länger reinzuholen.
Und auch den Kater über einige Zeit wegzugeben. Aber diesen Gedanken kann ich nicht mal zu Ende führen,weil ich nicht weiß ob das Sinn macht und es sicher auch großen Stress für ihn bedeutet.

Wegen Bachblüten habe ich eine Freundin meiner Mutter,die sich sehr gut damit auskennt.Katzen hat sie zwar noch nicht behandelt aber sie hat selbst zwei Katzen und kann sich sicher sehr gut einfühlen.Wir besprechen das nächste Woche.
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Alt 08.10.2017, 16:14   #39
Paula13
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Zitat:
Zitat von Willi Winzig Beitrag anzeigen
Eva Marias Geschichte gibt wieder etwas Hoffnung.

Komisch, zu diesem Thema scheinen nicht sehr viele User etwas beitragen zu können oder zu wollen.

Wie ist das denn in den ganzen anderen Mehrkatzenhaushalten. Ist da alles friedlich und geklärt? Lebt man mit Kompromissen?

Es wäre schön zu hören, dass andere es geschafft haben.
Ja, das wundert mich auch ein bisschen und an Erfolgsgeschichten bin ich auch interessiert.
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Alt 08.10.2017, 16:43   #40
NicoCurlySue
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Hallo Willi, hallo Paula,

das freut mich, dass Euch meine Geschichte Mut macht. Ich hatte schon befürchtet, dass Ihr sie vielleicht blöd findet.

Nein, meine Katzen sind (geht leider nicht wegen zu vieler Autos) keine Freigänger. Sie haben einen gesicherten Balkon und einen kleinen Garten mit Katzennetz. Sophia war mir auch schon mehrfach abgehauen, ist aber zum Glück immer wieder gekommen, obwohl sie in der Gesamtgruppe der Katzen eher wenig Kontakt und manchmal auch gejagt wird.
Ich blicke da gar nicht so richtig durch. Ich glaube, wir Menschen bekommen von der Katzen-Kommunikation einfach nur einen Bruchteil mit. Ich habe jedoch auch den Eindruck, dass die Katzen sehr auf mich bezogen sind und es gibt z.B mitunter Kämpfe um die Plätze im Bett. Und manchmal liegen sie auch friedlich zu fünft um mich herum. Beim Füttern gibt es gar keine Probleme, teilweise fressen sie auch aus einem Napf, teilweise räumen sie von selbst das Feld. Ich stelle natürlich immer für alle etwas hin und trage Nico und Sophia auch schon einmal das Futter hinterher. Außerdem gibt es verschiedene Futterplätze. Und es gibt ganz viele Regale mit sehr viel Oben und Unten, Unmengen von Schlafplätzen und Verstecken. Insgesamt habe ich ca 80 m² Wohnfläche plus Balkon und Garten, das ist nicht so die Menge....
Ich habe eine Zeitlang Zylkene zur Beruhigung gegeben. Das hat ganz gut geholfen. Feliway hatte ich natürlich auch, da weiß ich aber nicht wirklich, ob das geholfen hat.
Linus geht abends manchmal Journey hinterher und dann ist das Gekreische groß. Ich springe jedes Mal aus dem Bett und schicke Linus wegioder nehme ihn zu mir (wo er natürlich nicht immer bleibt), habe ihn auch schon einmal in ein anderes Zimmer gesperrt. Das hilft natürlich nur begrenzt, aber ich habe durchaus den Eindruck, dass Linus genau weiß, dass er Journey nicht jagen soll.

Ich vergewissere mich immer, dass die gejagten Katzen Fluchtpunkte haben, an die die "Jäger" nicht dran kommen. Journey ist da ganz erfinderisch. Im Moment liegen Journey und Linus ganz friedlich bei mir auf und neben dem Arm.

So, ich könnte noch viel mehr erzählen.
Ach ja, noch etwas: Nico verteidigt abends häufig mein Bett und will am liebsten keine andere Katze hinein lassen. Da versuche ich dann immer, Nico ganz nah zu mir zu nehmen und zu streicheln, damit sie merkt, dass sie Aufmerksamkeit bekommt, das klappt auch oft (nicht immer)

Ich wünsche Euch und Euren Lieben jedenfalls, dass Ihr es schafft! Ich glaube, keine Katze versteht es, wenn sie weggegeben wird, denn sie haben ja doch alle auch eine Bindung zu uns.

Herzliche Grüße von Eva-Maria und den Sieben Lieben (manchmal auch etwas Anstrengenden!)
NicoCurlySue ist offline   Mit Zitat antworten
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