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Verhalten und Erziehung Alles über die Eigenarten unserer Samtpfoten

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Alt 10.01.2014, 12:53
  #16
alex2701
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alex2701
 
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Ich will dir mal Mut machen.
Unsere Emma war geschätzte 3 Jahre alt als sie bei uns einzog, ein Fundkatze aus dem TH. Wir wußten also nichts über sie. Da sie im TH absolut unverträglich war, wurde sie als Einzelkatze vermittelt. Wie sich diese Unvertäglichkeit äußerte, wurde uns nicht gesagt. Emma war ein Scheuchen, auch heute über 4 Jahre später, gibt es immer noch Situationen in denen sie lieber den Rückzug antritt.
Aber sie ist keine Einzelkatze, sie hat uns gezeigt, dass ihr was fehlt. So vergrößerte sich unsere Truppe Stück für Stück. Die richtigen Fortschritte hat sie aber erst in der Gesellschaft anderer Katzen gemacht.

Wenn du es bei zwei Katzen belassen willst, dann empfiehlt es sich gleichgeschlechtliche Paare zu haben, bei dir also eine weitere Katze, die vom Alter, Charakter und Spielverhalten deiner ähnlich ist.

Beide Tiere sollten kastriert sein und zwecks der Zusammenführung lege ich dir die langsame mit Gittertür ans Herz.


Eine Frage habe ich noch: Gibt es nur das eine Katzenklo im Bad?
__________________
Alex mit Emma, Felix, Lennox, Karlson, Samson, Renzo und Eldur
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Alt 10.01.2014, 13:05
  #17
Lyna
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Im Moment gibt es nur das eine Katzenklo. Ich weiß aber das pro Katze mindestens noch eins dazu müsste.. Meine Wohnung ist nur leider nicht die größte.
Lyna ist offline  
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Alt 10.01.2014, 13:16
  #18
Winterzauber
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Winterzauber
 
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Die Katze vom spanischen Tierschutz wurde dir als extrem schüchtern beschrieben. Vielleicht waren für sie die dortigen Unterbringung und der damit verbundene Aufenthalt einfach zu stressig. In hiesigen Tierheimen und Tierschutzvereinen gibt es auch immer wieder Katzen, die durch die hohe Katzenpopulation auf relativ eng begrenzten Raum leben müssen und mit dieser Situation schlecht zurecht kommen.

Du schreibst, dass du die Katze erst seit 3-4 Wochen hast. In dieser relativ kurzen Zeit hast du dir sukzessive das Vertrauen deiner Katze erarbeitet, so dass ich glaube, dass sie noch ein wenig Zeit zum "Auftauen" benötigt und sich später herausstellt, dass sie gar nicht so schüchtern ist.

Eine Garantie kann dir leider keiner geben, das alles reibungslos von statten geht, denn Katzen sind Lebewesen und entwickeln sich. Aber du kannst selber einiges tun, um möglichst optimale Bedingungen für die Vergesellschaftung mit einer anderen Katze zu treffen.

Die Wohnungsgröße ist nicht unbedingt ein Grund auf eine zweite Katze zu verzichten. Auf die katzengerechte Wohnungsgestaltung kommt es an. Wie groß ist den eure Wohnung?

Du findest hier im Forum eine Menge praktischer Tipps, was du alles tun kannst...
__________________
Viele Grüße von Winterzauber
Winterzauber ist offline  
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Alt 10.01.2014, 13:31
  #19
Lyna
Neuling
 
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Beiträge: 7
Standard

Ansich ist die Wohnung mit ca 70m² nicht wirklich klein. Sie wirkt nur klein da ich im Dachgeschoss wohne und die Dachschrägen bis auf den Boden runter gehe. Weswegen es mit Klettermöglichkeiten so ein bisschen schwierig ist. Für das Katzenklo find ich aber schon einen Platz.
Lyna ist offline  
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Alt 10.01.2014, 16:34
  #20
Starfairy
Forenprofi
 
Registriert seit: 2008
Beiträge: 7.699
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Dieses Beißen können auch Liebesbisse sein! Vor allem, da du schreibst, sie tut dir dabei nicht weh.
Wenn sie dabei anfängt, mit den Hinterbeinen zu treten, dann ist es eindeutig ein Spiel- und eher noch Raufaufforderung. Aber das Verteilen von kleinen Bissen (oft wird genau diese Stelle hinterher noch abgeleckt) und dabei Schnurren deutet auf Liebesbisse hin.
Das machen Katzen untereinander auch, gerade wenn sie sich gegenseitig Putzen wird das oft eingebaut.
Das machen hier auch einige Katzen, und erstaunlicherweise sind genau die auch alles Katzen, die anfangs sehr scheu waren.

Aber die Einschätzung von der Vermittlungsstelle finde ich auch recht fragwürdig. Ich bestreite nicht, das es auch 1jährige Katzen gibt, die mit anderen Katzen nicht sonderlich was am Hut haben. Allerdings sollten solche Katzen dann nicht in reine Wohnungshaltung vermittelt werden.
Aber schon bei "scheu und schüchtern" haben sie sich doch schwer vertan. Weil auch wenn sich deine Katze anfangs versteckt hat, wenn eine Katze noch 3 Wochen schon so weit ist, das sie sich schnurrend streicheln läßt, und das, wo sie das Tierheim in Spanien, den Umzug nach D und den totalen Kulturschock hinter sich hat, nun, dann ist das keine scheue Katze. Eine echt scheue Katze würde noch immer und vermutlich noch eine ganze zeitlang hinter der Couch leben.
Und wenn diese Einschätzung schon so sehr daneben ist, kann ich mir gut vorstellen, das die Einschätzung "Einzelkatze" auch eher fragwürdig ist.

Laß euch und ihr noch ein wenig Zeit. Und in der Zwischenzeit verfolg doch mal diesen Thread http://www.katzen-forum.net/katzen-s...ady-emely.html
Dort wird gerade ein Kater, der ebenfalls als absoluter Einzelkater und noch dazu als extrem schwieriges Tier vermittelt worden ist, mit einer Partnerin vergesellschaftet. Und noch ist alles offen.
Starfairy ist offline  
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Alt 13.01.2014, 09:29
  #21
Frau_Scholle
Erfahrener Benutzer
 
Frau_Scholle
 
Registriert seit: 2013
Beiträge: 205
Standard

Hallo,

ich kann dir Mut machen - wenn Du der Kleinen Zeit lässt, ihr Freiräume bietest und eine Vertrauensbasis schafft, wird es sich legen. Außerdem hilft Katzenegsellschaft ungemein wieder Vetrauen zu einem Menschen auf zubauen und wieder sozialisiert zu werden.

Man brauch eine Menge Zeit, Geduld und gute Nerven - keine Frage.

Bei uns hat es circa ein halbes Jahr gedauert bis sich Piet eingelebt. Er war vorher ein Einzelkater und wurde nicht gut behandelt von seiner Vorbesitzerin.

Als er bei uns ankam hat er hat gekratzt, gebissen, gefaucht, Essen geklaut.
Er war erstmal 2 Wochen in Quarantäne im Wohnzimmer, das wir nur bewaffnet mit Schuhen und Backhandschuhen betreten konnten.
Danach hatte er den ersten Kontakt zu Pepper. Von Woche zu Woche wurde es besser, er konnte sich an seinem neuen Katzenkumpel orientieren udn lernen wie Leben mit Menschen auch ANDERS POSITIV funktionieren kann.

Wir haben ihn nicht bedrängt, haben Zärtlichkeiten nur zugelassen, wenn ER es wollte (am Anfang höchstens 1 Mal im Monat). Piet hat endlich genug Futter bekommen und konnte mit seinem Katzenkumpel spielen.

Stück für Stück ging es immer besser, er hat weniger gebissen und ist immer öfter auf uns zugekommen. Nachdem er raus konnte ist dann das Eis komplett geschmolzen.

Mittlerweile knapst er nur noch ganz selten, wenn ihm die Streichelei zu viel wird. NAosnsten sabbert er leiebvoll ejden Abend meien Couch voll

Hab Vetrauen, Geduld, hol einen Katzenkumpel und dann klappt das schon.


Liebe Grüße,
Johanna
__________________

Liebe Grüße von den Nordlichtern Piet und Pepper.
Frau_Scholle ist offline  
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