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Verhalten und Erziehung Alles über die Eigenarten unserer Samtpfoten

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Alt 19.01.2013, 01:02
  #1
DasBuh
Neuling
 
Registriert seit: 2013
Beiträge: 1
Standard Mietze macht Probleme! Bitte um Hilfe oder Ratschläge!

Hallo Zusammen,
ich habe zwei Kater. Mein Großer (O´Malley) ist fast 4 und ist bei uns in der Familie geboren und ich habe ihn somit von klein auf. Sein Bruder, mit dem er immer zusammen war ist leider vor zwei Jahren nicht mehr aufgetaucht. Die beiden haben sich immer super verstanden. Ich habe, damit er nicht so alleine ist einen kleinen Kater (damals 8 Wochen) dazu geholt. Er war von einer Privatperson die den kompletten Wurf mit der Hand aufgezogen hat. Am Anfang war alles soweit noch in Ordnung, mich hat nur gewundert, dass der kleine (Milow) überhaupt keinen Respekt vor meinem Großen hatte. Das hat sich auch mit der Zeit überhaupt nicht gelegt. Malley ist ein absolut ruhiger und gemütlicher Kater, er versteht sich mit sehr vielen Nachbarskatzen und hat mich noch nie gekratzt oder angefaucht. Milow dagegen ist ein richtiger Rüpel. Schon als ganz kleiner Kater hat er Malley immer attakiert und gebissen. Dieser ist dann immer raus geflüchtet aber hat sich nie wirklich wehren können. Mittlerweile ist Milow auch schon groß und es macht einfach keinen Spaß mehr. Man kann ihn ab und zu mal streicheln (wenn er möchte) aber von einer auf die andere Sekunde beißt und kratzt er übelst. In seinem Frust wird dann wieder Malley attakiert und gebissen bzw. rausgejagt. Milow geht auch an Möbel und kratzt dort bzw. wetzt dort seine Krallen. Wir haben alles versucht, es ihm auszutreiben aber sobald man reagiert wird er richtig böse und lässt alles wieder an Malley aus. An manchen Tagen fliegen hier nur noch die Fetzen und Fellboller liegen überall herum. Ich bin froh das mir Malley noch nicht abgehauen ist, weil Milow so ein Ekel ist. Milow hat dann auch die Angewohnheiten überall herumzukratzen und irgendetwas herunter zu schmeißen. Das gerangel, gefauche und geprügel der beiden ist immer schwerer zu ertragen. Ich weiß nicht was ich noch machen soll. Selbst Nachbarskatzen werden aufgelauert und verprügelt. Dazu muss ich sagen, Milow ist kastriert worden. Wir spielen mit ihm, er hat alles was er braucht mit Freigang und allem drum und drann. Ich weiß nicht mehr weiter und ich habe auch nicht vor ihn einfach wegzugeben. Kennt jemand dieses Problem oder kann uns evtl. Tipps geben?
Ich wäre für jeden Ratschlag dankbar.

Viele Grüße
DasBuh ist offline  
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Alt 19.01.2013, 01:07
  #2
Fellmull
Forenprofi
 
Fellmull
 
Registriert seit: 2011
Ort: Kaiserslautern
Alter: 32
Beiträge: 7.921
Standard

Zitat:
Zitat von DasBuh Beitrag anzeigen
Hallo Zusammen,
ich habe zwei Kater. Mein Großer (O´Malley) ist fast 4 und ist bei uns in der Familie geboren und ich habe ihn somit von klein auf. Sein Bruder, mit dem er immer zusammen war ist leider vor zwei Jahren nicht mehr aufgetaucht. Die beiden haben sich immer super verstanden. Ich habe, damit er nicht so alleine ist einen kleinen Kater (damals 8 Wochen) dazu geholt. Er war von einer Privatperson die den kompletten Wurf mit der Hand aufgezogen hat. Am Anfang war alles soweit noch in Ordnung, mich hat nur gewundert, dass der kleine (Milow) überhaupt keinen Respekt vor meinem Großen hatte. Das hat sich auch mit der Zeit überhaupt nicht gelegt. Malley ist ein absolut ruhiger und gemütlicher Kater, er versteht sich mit sehr vielen Nachbarskatzen und hat mich noch nie gekratzt oder angefaucht. Milow dagegen ist ein richtiger Rüpel. Schon als ganz kleiner Kater hat er Malley immer attakiert und gebissen. Dieser ist dann immer raus geflüchtet aber hat sich nie wirklich wehren können. Mittlerweile ist Milow auch schon groß und es macht einfach keinen Spaß mehr. Man kann ihn ab und zu mal streicheln (wenn er möchte) aber von einer auf die andere Sekunde beißt und kratzt er übelst. In seinem Frust wird dann wieder Malley attakiert und gebissen bzw. rausgejagt. Milow geht auch an Möbel und kratzt dort bzw. wetzt dort seine Krallen. Wir haben alles versucht, es ihm auszutreiben aber sobald man reagiert wird er richtig böse und lässt alles wieder an Malley aus. An manchen Tagen fliegen hier nur noch die Fetzen und Fellboller liegen überall herum. Ich bin froh das mir Malley noch nicht abgehauen ist, weil Milow so ein Ekel ist. Milow hat dann auch die Angewohnheiten überall herumzukratzen und irgendetwas herunter zu schmeißen. Das gerangel, gefauche und geprügel der beiden ist immer schwerer zu ertragen. Ich weiß nicht was ich noch machen soll. Selbst Nachbarskatzen werden aufgelauert und verprügelt. Dazu muss ich sagen, Milow ist kastriert worden. Wir spielen mit ihm, er hat alles was er braucht mit Freigang und allem drum und drann. Ich weiß nicht mehr weiter und ich habe auch nicht vor ihn einfach wegzugeben. Kennt jemand dieses Problem oder kann uns evtl. Tipps geben?
Ich wäre für jeden Ratschlag dankbar.

Viele Grüße
Der jüngere scheint charakterlich und natürlich vom Alter her einfach nicht zu eurem Älteren ruhigen Kater zu passen. Junger Kater ist unausgelastet: Kratzt an den Möbeln, kloppt den anderen Kater. Er will spielen und raufen und das geht mit dem gemütlichen Kumpel wohl einfach nicht.
Da kommt eben Frust auf.
Vielleicht ist er schlichtweg zu wild und charakterlich unpassend für euren gemütlichen Malley.
Fellmull ist offline  
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Alt 19.01.2013, 01:08
  #3
knuddel06
Gesperrt
 
Registriert seit: 2009
Beiträge: 13.440
Standard

Er ist 0 sozialisiert. Handaufzucht, keine Mama. 8 Wochen bei Abgabe, keine gleichalten Geschwister mehr. Euer Kater war schon zu alt für den Wurm. Ein Mensch kann keine Katze sozialisieren. Der Kater kann nichts dafür, er hat es nicht anders gelernt.
Weggeben? Ihr habt Fehler ohne Ende gemacht.
knuddel06 ist offline  
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Alt 19.01.2013, 02:29
  #4
moggy
Forenprofi
 
moggy
 
Registriert seit: 2012
Beiträge: 1.558
Standard

Mein einer Kater war auch ohne Mutter von Hand aufgezogen. Der hatte auch wenig soziales Verhalten gegenüber seinem Mitbewohner. Nach Ermahnungen von mir, hat er seinen Frust auch am anderen ausgelassen. Da flogen nur so die Haarballen. Dann musste ich schon mal dazwischen gehen und sie trennen.
__________________
Um ein Tier zu kaufen
- es ist notwendig, Geld zu haben.

Um ein Tier von der Strasse oder aus dem Tierheim zu nehmen
- es ist notwendig, ein Herz zu haben.
moggy ist offline  
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Alt 19.01.2013, 03:56
  #5
Catma
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Owei, da ist ja ganz schön was los bei euch.
O´Malley ist jetzt fast 4 - wenn ich richtig verstanden habe, müsste Milow jetzt ca 2 Jahre alt sein?
Das heißt, sein Verhalten hat sich jahrelang eingeschliffen, schwierig...
"Damals 8 wochen jung... Handaufzucht..." Er ist nicht sozialisiert. In der Sozialisierungsphase wird der Umgang mit Artgenossen und Menschen geprägt. Er hat das schlicht und einfach nicht gelernt, von daher kann er nicht anders - bitte bestraft ihn deswegen nicht für sein Verhalten.

Ein so schlecht oder wie in eurem "Fall" wohl gar nicht sozialisiertes Kitten, hätte zum Ausgleich vor ca 2 Jahren unbedingt ein anderes Kitten gebraucht. Das ersetzt zwar nicht die Mutter und Geschwister, aber von einem gut sozialisiertem Kitten hätte es zumindest im Nachhinein viel lernen können.
Ein älteres Tier wie euer O´Malley hatte ganz andere Bedürfnisse als so ein Kitten.
Das soll jetzt kein Vorwurf sein, aber macht vielleicht nachvollziehbar, warum er sich so verhält, er kann nicht anders, ist schlecht oder gar nicht sozialisiert und hatte wegen dem unpassenden Kumpel nie die Chance, sich im Nachhinein entsprechend normal zu entwickeln.
Wenn er noch Kitten wäre, würde ich sagen "besorgt ihm einen Kitten-Kumpel, von dem er lernen kann". Aber nun ist er älter geworden, was kann man da machen?
Ich würde dir raten, mit einem Tierpsychologen zu kontaktieren. Eben darum, weil es sich nicht "nur" um Erziehungsfehler oder "Rüpelhaftigkeit" handelt, sondern um ein nicht sozialisiertes Tier, da braucht es bestimmt fundiertere Tipps.
Bin jetzt kein "Fachmann" auf dem Gebiet, aber habe selbst einen schlecht sozialisierten Kater hier und könnte mir vorstellen, dass ein Tierpsychologe mit Milow eine Therapie machen kann, in der er im Nachhinein Dinge lernt was Frustrationstoleranz, Aggressionsabbau, Umgang mit Artgenossen und Menschen, etc betrifft. Vielleicht wäre als Ausgleich auch ein gleichaltriger Kumpel für ihn gut, aber wie gesagt, ich würde das mit einem Tierpsychologen besprechen.

Geändert von Catma (19.01.2013 um 04:10 Uhr)
 
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