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Verhalten und Erziehung Alles über die Eigenarten unserer Samtpfoten

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Alt 20.03.2012, 15:13
  #1
Angelwing29
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Registriert seit: 2010
Ort: Niederösterreich
Beiträge: 9
Standard Meine Maus ist sooo schreckhaft

Hallo zusammen,
In letzter Zeit könnte ich meine Kleine echt auf den Mond schiessen.
Seit fast 2 Jahren ist sie als 3monatiges Baby mit ihrer (gaaaanz coolen) Schwester bei uns eingezogen. Sie war schon immer die sensible und ich war froh dass wir sie mit einem Wurfgeschwister aufnehmen konnten. Alleine wär sie glaub ich überhaupt nicht zurechtgekommen.

Momentan ist es einfach der Horror mit ihr. Sie ist grundsätzlich recht anhänglich und fordert ihre Streicheleinheiten auch ein.
Aber es muss wenns nach ihr geht eine durch und durch klösterliche Atmosphäre herrschen. EIN Geräusch und schon wird aus dem hingebungsvoll schnurrenden Fellknäuel eine kratzendes Fluchttier.

Das ist schrecklich anstrengend und ich weiss nicht mehr was ich mit ihr machen soll. Heute hab ich sie auf dem Arm gehabt und mein Mann hat sich erdreistet zu niesen - zack und ich hatte die Krallen ihrer Hinterläufe an der Brust weil sie so wild runtergesprungen ist. Mittlerweile werde ich auch sauer und das versteht sie dann nicht aber ich weiss mir echt nicht mehr zu helfen und ignoriere sie. Was soll ich nur tun?
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Alt 20.03.2012, 20:49
  #2
felitastic
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Beiträge: 50
Standard

Ich hab eine traumatisierte, sehr scheue Katze seit einem Jahr bei mir. Anfangs hat man sie so gut wie nie gesehen, nur, wenn es Futter gab. Mittlerweile traut sie sich sogar ins Wohnzimmer, wenn bekannte Gäste da sind und wenn wir alleine sind, springt sie auch mal neben mich aufs Sofa zum wild schmusen. Allerdings ist sie dabei immer noch wahnsinnig zaghaft, erschreckt sich vor allem und hüpft dann sofort weg.
Ich ignoriere das meist einfach oder rede in derselben Stimmlage weiter mit ihr, als wär gar nix geschehen. Beispielsweise springt sie sofort weg, wenn ich die Beine bewege, also lenke ich sie mittlerweile mit Streicheln ab und bewege dabei mein Bein ganz ganz langsam. Ist alles eine Geduldsache.
Die Bachblüten und Feliway Sachen habe ich noch nicht probiert, haben aber einen guten Ruf.

Der einzige Tipp, außer Geduld, der mir einfällt, wäre etwas zu finden, dass sie so sehr mag, dass es sie ablenkt und mutig sein lässt. Bei meiner Katze war das Futter ;D
Bei manchen ängstlichen Katzen funktioniert auch das Lieblingsspielzeug.
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Alt 21.03.2012, 01:00
  #3
Nai
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Nai
 
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Beiträge: 4.738
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Versuch mal mit ihr zu clickern. Positive Erlebnisse beim Lernen und Trainieren können das Selbstbewußtsein einer Katze stärken. Ein stärkeres Ego könnte ihr durchaus helfen, besser mit ihrer Umwelt zurechtzukommen.
__________________

Meine Diven: ~ Kerrigan & Kira ~ Und Streunerchen Peter

Schreibt's euch bitte hinter die Ohren:

Trockenfutter grenzt an Körperverletzung.
Kitten in Einzelhaltung ist Tierquälerei.
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Alt 21.03.2012, 16:02
  #4
felitastic
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Zitat:
Zitat von Nai Beitrag anzeigen
Versuch mal mit ihr zu clickern. Positive Erlebnisse beim Lernen und Trainieren können das Selbstbewußtsein einer Katze stärken. Ein stärkeres Ego könnte ihr durchaus helfen, besser mit ihrer Umwelt zurechtzukommen.
Das ist eine gute Idee! Ich trainiere meine scheue Katze momentan auch, weil sie sich langsam an mich rantraut. Sie ist super nervös und wir hatten bisher nicht wirklich Erfolge, aber es gab Leckerlies und das hat dann doch Spaß gemacht
felitastic ist offline  
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Alt 21.03.2012, 22:31
  #5
felitastic
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Ja, hochheben trainier ich mit meiner Katze auch nur für den Notfall, also kurzzeitig mal ganz schnell anheben und dann direkt wieder runterlassen und mitm Leckerlie belohnen. Man weiß ja nie, ob die Gesellen in einem unaufmerksamen Moment einen Ausflug in den Hausflur starten.

Ansonsten wart ich einfach und ermunter sie, beim Schmusen auf oder neben meinem Schoß zu sitzen, halte sie da aber auf keinen Fall fest. Und zwischendurch muss man den einen oder andren Kratzer halt hinnehmen - heut hab ich, als sie plötzlich erschrocken weggehüpft ist, erstma die Krallen in den Knöchel bekommen Als ich dann aber ganz normal reagiert hab, saß sie nach zwei Mal nervös übers Fell lecken wieder neben mir
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Alt 21.03.2012, 22:34
  #6
Nai
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Es ist schon wichtig, dass sich Katzen auch festhalten und hochnehmen lassen - für den TA-Besuch zb. Aber gut, dass du ihr das nicht aufzwingst sondern übst
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Alt 22.03.2012, 11:41
  #7
Angelwing29
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Beiträge: 9
Standard Danke für die Antworten

Sie ist ein wenig verrückt und reagiert sehr schnell. Zum einen kann man sie so fest knuddeln, dass einem selber die Arme fast abfallen und sie schnurrt und streckt sich,hält die Hände mit den Pfoten fest.
Und eine Stunde später benimmt sie sich als ob sie erst einen Tag bei uns wäre.
Ich würde sie nie gegen ihren Willen hochheben! Sie wollte rauf und war ganz entspannt - und dann der Nieser...
Gestern hatten wir einen Vortrag mit über 20 Leuten im Haus, der Raum war bummvoll. Die Katzen hab ich ausgesperrt und was macht sie - bei der nächstbesten Gelegenheit rein ins Getümmel.
Was soll man davon halten??
Ich denke ich mach mal eine Bachblütenmischung (damit kenn ich mich aus) und dann sehe ich weiter.
LG
Angelwing29 ist offline  
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Alt 22.03.2012, 12:08
  #8
Nai
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Nai
 
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Man muß sie aber oft hochheben um sie in den Kennel reinzubekommen - nicht alle lassen sich reinlocken. Und beim TA müssen Tiere manchmal festgehalten werden. Da ist es schon von Vorteil wenn die Katze weiß "das dauert jetzt nur ein paar Sekunden, dann werd ich wieder losgelassen". Natürlich wird die Katze es nie genießen. Aber wenn sie es ein paar Sekunden mitmacht ist das bei solchen Situationen Gold wert.
ich sag ja nicht, dass man das jeden Tag üben soll, Gott bewahre.
Nai ist offline  
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