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Verhalten und Erziehung Alles über die Eigenarten unserer Samtpfoten

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Alt 25.11.2011, 09:15
  #16
Moment-a
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Guten Morgen Annki,

Zitat:
Sorry fürs ausquetschen, aber das klingt sehr spannend!
es klingt nur spannend, im Alltag ist es dann eher stressig


Zitat:
Zitat von Annki Beitrag anzeigen
Moment-a, wieviele Katzen hast Du denn? Und wie alt und welches Geschlecht wenn ich fragen darf?
Kater Moritz war 10 Jahre (hatte seine erste Gefährtin verloren)
Lady kam im Alter von 8 Jahren dazu
1,5 Jahre später kam Katze Cari (damals 10 Jahre)
Danach kamen verschiedene vierte Katzen (weiblich und männlich, Trennung durch Unverträglichkeit, Tod, Unverträglichkeit, die letzte Nr. 4 ist Yogi, der bei uns ist)


Zitat:
Wie läufts jetzt so mit Lady? Nehmt Ihr noch besondere Rücksicht im Alltag auf Sie oder "läuft sie mit"? Wie alt ist Lady denn jetzt?
Lady lebte anfangs nur mit Moritz zusammen und da Moritz sehr sozial war und Artgenossen liebte, merkte ich nach einigen Monaten, daß der Kater seelisch verkümmerte.
Lady wollte nicht kuscheln, Lady wollte ihn nicht putzen und sich nicht putzen lassen, aber all das brauchte wieder um Moritz.
Deshalb entschied ich mich für Cari, eine sehr soziale Spanierin, die sich dann wiederum als ZU sozial herausstellte. Deshalb musste auch noch Nr. 4 einziehen.

Wenn Gruppen so zusammengewürfelt werden, kann es passen, wenn man Glück hat, oder man ist dauerhaft beschäftigt irgendwelche Löcher zu stopfen oder überzählige Dinge auszugleichen.

Wie bereits geschrieben wurde Lady intensivst therapiert.
Heute ist sie 14 Jahre, hat sich integriert. Auf sie wird keine besondere Rücksicht genommen, für sie gelten jetzt alle Regeln wie für alle anderen Katzen und sie hat sich genauso gut und angemessen zu benehmen wie die anderen und wird auch durchaus "gemaßregelt", wenn sie rumzickt.
Sie ist für ihre Verhältnisse "normaler" geworden, aber sie ist auch nicht mit "normalen", also ausgeglichenen, sozialen Katzen zu vergleichen.




Tierschutzkatzen können durchaus ihre seelischen Pakete mitbringen, das weiß man ja nie.
KEIN guter Berater ist Mitleid (ich habe Lady u.a. auch Mitleid gewählt) und auch kein "So eine Katze (Farbe, Rasse) wollte ich schon immer haben!"

Entscheidet man sich für ein Tier mit gesundheitlichem Handicap, dann sollte man es tun, weil man davon ausgeht, daß das Tier charakterlich gut in die Gruppe passt.
Ferner muß man schauen, ob das Tier mit dem Handicap mit den Gegebenheiten klarkommt z.B. je nach Handicap mit Treppen etc.

Für eine bekannt verhaltensauffällige Katze sollte man sich nur entscheiden, wenn man weiß, daß die vorhandenen Katzen viel kompensieren können, wenn sie nicht übersensibel sind, wenn sie sich nicht schrecken lassen und selbst nicht dominant reagieren.


Mir stehen die Haare zu Berge, wenn ich lese, daß hier im Forum (und anderen Foren) Katzen versteckt leben, weil das Gruppengefüge nicht passt. Eine Katze lebte Monate auf dem Schrank, andere im Keller, weil sie mit den vorhandenen Katzen nicht klarkommen.
Das ist für mich vollkommen unverständlich.

Bei Tierschutzkatzen müssen sicher alle Tiere irgendwie einen Kompromiss eingehen, das müssen meine auch. Aber der Kompromiss sollte für ALLE Tiere akzeptabel sein und nicht zu Lasten eines einzelnen Tieres gehen.


Wie gesagt, ich freue mich, daß der ganze Aufwand um und für Lady erfolgreich war, aber eine Katze mit diesem Verhalten würde ich persönlich nicht mehr in eine Gruppe integrieren.
__________________
Viele Grüße
Claudia
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Alt 25.11.2011, 09:39
  #17
Nivalis
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Wir haben hier ein Ataximädl uns 6 (bald 7) sehr unterschiedliche Charaktäre.
Etosha kam zu uns als Kitten mit Loona.
Sie war sehr sehr ängstlich und ich wusste noch nicht das sie Ataxi hat. Unser jüngster Kater damals adoptierte Etosha und Loona gleich. Als dann aber das Wackeln immer stärker wurde zog er sich von Etosha etwas zurück.

Bei Etosha muss man sich eher vorsichtig bewegen (auch ich als ihre Bezugsperson) damit sie nicht erschrickt. Sie hat sich gut in die Gruppe eingelebt mit ihrer Ataxi.

Sie spielt auch mit den anderen, einzig wenn sie sehr aufgeregt ist (zb. wenn ich Füttere) muss ich etwas aufpassen ... da wackelt sie ziemlich und das ist den anderen dann etwas unheimlich weil sie immer gegen sie kippelt.
Doch die anderen gehen dann einfach ein paar schritte weg.

Helfen muss ich ihr nur bei unserem Ragdoll Mufasa, der ist sehr stur und selbstbewusst und das zeigt er auch. Etosha mag ihn nicht wirklich (er ist ihr einfach zu groß glaube ich) und fühlt sich öfter von ihm bedrängt (obwohl er einfach nur da sitzt) und knurrt was das Zeug hält, dabei liegt sie dann auf der Seite.
Ich schnappe mir dann Mufasa und nehme ihn mit, Etosha mag es nämlich nicht wenn man sie einfach hochhebt.

Etosha möchte ich nicht mehr missen und würde wenn ich die Möglichkeit hätte immer wieder ein Ataxikätzchen zu unseren dazu holen.

Wir als Menschen mussten lediglich lernen das es Etosha absolut nicht stört das sie Behindert ist. Sie klettert auf Kratzbäume (auch wenn mir heute noch das Herz stehen bleibt wenn sie ganz oben ist), spielt mit Spielzeug und rennt (bei ihr eher hoppeln) den anderen hinterher wenn sie ihre Minuten hat.

Klar, als sie noch kleiner war haben wir zb. unter die Katzenbretter die an der Wand montiert sind, Kissen darunter gelegt damit sie da draufspringen kann. Mitlerweile ist das aber nicht mehr nötig, da sie gelernt hat auch von etwas höheren Punkten ohne probleme runterzuspringen.

Bezüglich Mufasa ... auch wenn es oft sehr anstrengend ist weil er Etosha nervt, ich würde ihn immer wieder dazu holen. Schon alleine weil unser Flame jetzt den perfekten Spielpartner hat.
__________________
Ein Leben ohne Tiere wäre kein Leben für mich!

Grüße von der Rasselbande

Geändert von Nivalis (25.11.2011 um 09:41 Uhr)
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Alt 28.11.2011, 11:44
  #18
Annki
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Gut ich lass mal die Katze aus dem Sack.

Eine Kundin von mir hat von einem Vermehrer einen Kater gekauft. Einzeltier und mittlerweile 5,5 Monate alt (Abgabe mit 6 Wochen).
Er ist komplett taub und das linke Auge ist durch eine Katzenschnupfeninfektion herz- und sehgeschädigt. Außerdem bringt er Darmprobleme mit (Verstopfung). Ob und woran es liegt hat sie bisher nicht klären lassen. Leider vermute ich, dass sie bei der medizinischen Versorgung (Medikamente und regelmäßige Kontrolluntersuchungen) etwas schlampig ist. Obendrauf kommt dann noch ein kräftiges Pieselproblem und er macht auch Häufchen nicht zuverlässig in sein Klo. Was die Verstopfungsproblematik angeht, mach ich mir keine Sorgen, ebenso die Pieselei, kriegen wir bestimmt beides in den Griff. Allerdings überlege ich, wie realistisch die Eingliederung in unsere Gruppe ist bei einem Tier, das seit seiner sechsten Lebenswoche keine Artgenossen mehr gesehen hat, taub ist und zu Menschen auch kein Vertrauen hat. Derzeit lässt er sich nicht berühren.

Der Halterin wächst das Tier langsam über den Kopf, noch will sie ihn aber nicht rausrücken.
Ich überlege ob ich sie bearbeite und ihn zur Nummer 4 mache. Bei uns sind derzeit Iva, geschätztes Alter (???) 3 bis 6 Jahre, Bruce, 15 Monate und Nepi, 9 Jahre. Die Gruppe ist extrem harmonisch und in meinen Augen auch gefestigt.

Iva und Nepi sind beide recht charakterstark.
Bruce wäre sogar mit einem Goldhamster zu vergesellschaften, der findet alles und jeden toll!

Wir denken also seit einiger Zeit darüber nach den kleinen Schrotthaufen abzuquatschen und zu renovieren. Ich bin isher noch nicht zu einer finalen Entscheidung gekommen. Denn, Moment-a da hast Du vollkommen Recht, Mitleid ist kein guter Berater. Allerdings ein ziemlich lauter ...
Annki ist offline  
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Alt 28.11.2011, 20:09
  #19
Nivalis
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Schwierige Situation, aber wissen kannst du es nicht wie der kleine Kerl sich in deiner eingespielten Truppe eingliedert ... oder ob überhaupt.

Könntest du ihn denn notfalls seperieren, falls alles nicht klappen würde? Und würdest du ihn dann so weit an Menschen gewöhnen können um ihn gegebenfalls vermitteln zu können?

Ich denke mir das ist eine sehr schwere entscheidung, wäre ich an deiner Stelle *nachdenk* ich würde ihn nehmen. Aber erstmal seperat unterbringen um ihn mal zu "sanieren" und an den Menschen zu gewöhnen.

Aber da ich absolut keine Erfahrung habe mit solchen schwierigen Fällen, ist es eben nur das was ich tun würde

Hoffe du bekommst villt. noch den ein oder anderen Tip.
Nivalis ist offline  
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Alt 29.11.2011, 10:50
  #20
Annki
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Ja, separieren wäre überhaupot gar kein Problem, Büro, Gästezimmer, er könnte sich eines aussuchen. Gittertüre ist auch vorhanden.
Gibt es vielleicht sonst noch Meinungen und Anregungen?
Annki ist offline  
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Alt 29.11.2011, 18:50
  #21
Annki
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Scheinbar nich ...

Ich hab nächste Woche wieder einen Termin bei der Halterin und taste mich mal ran.
Annki ist offline  
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Alt 01.12.2011, 09:23
  #22
Nivalis
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Drücke die Daumen, würde mich freuen wenn du dann erzählst wie du dich entschieden hast und/oder wie es so läuft bei euch.
Nivalis ist offline  
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Alt 02.12.2011, 01:51
  #23
Annki
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1 Flasche Entscheidungsrotwein mit dem besten Mann der Welt, Operation Schrotthaufen abquatschen beginnt morgen ...
Annki ist offline  
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Alt 02.12.2011, 04:03
  #24
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Go, Annki, go!
Ich drück die Daumen für Klein-Schrotti
__________________
12 Katzen??? 12 Katzen!!! Plus den weltbesten aller Hunde ♥
Mein Blog: Klick

Was du schon immer über artgerechte Katzenernährung wissen wolltest, findest du hier: KlickKlack
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Alt 02.12.2011, 09:51
  #25
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Hui das nenne ich mal SUPER, ich drücke die Daumen das der Kleine zu euch kann und das quatschen nicht zuuuuu schlimm wird!!
Nivalis ist offline  
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Alt 08.12.2011, 11:31
  #26
Annki
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War gestern beim kleinen Schrotti.
Armer Spatz. Ich tippe auf Giardien und Hautpilz. Keine Ahnung wie man das hinbringt ... Habe auf die jetztige Halterin wie auf ein krankes Pferd eingeredet, sie ist wohl hoffentlich seit einer Stunde beim Tierarzt.

Wenn nicht, zünde ich ihr die Haare an. Hab mit dem weichklopfen begonnen, noch mag sie ihn nicht rausrücken. Aber ich bin relativ sicher das sie bald einknickt. Spätestens dann, wenn ich Recht behalte und es Giardien sind.
Schrotti hat sich gestern sehr misstrauisch gezeigt und mich lieber aus der Ferne beobachtet. Aber wen wundert das?

Hoffentlich kann der Kleine irgendwann entspannt auf unserer Couch rumkullern und sein einziges Problem im Leben wird sein, ob er lieber schmusen, spielen oder futtern möchte ...
Annki ist offline  
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Alt 08.12.2011, 11:48
  #27
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Das arme Kerlchen
Ich drücke ganz fest die Daumen, daß der Kleine ganz bald ein glückliches und gesundes Leben leben darf.
Finde Deinen Einsatz toll !
__________________
Grüße von Anne mit Thais, Emil und Freitag und für immer im Herzen Tigris † 8.12.18 und † Lilly 25.02.19


https://www.cats-at-andros.de
Catlady1969 ist offline  
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Alt 08.12.2011, 15:31
  #28
Annki
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Zitat:
Zitat von Catlady1969 Beitrag anzeigen
Finde Deinen Einsatz toll !
Nix als purer Egoismus.
Ich hab mich leider hoffnungslos in den viel zu dünnen, verfilzten, teilweise fellosen, verkrusteten, extrem stinkenden, pieselnden, sehr scheuen und tauben grauen kleinen Kerl verknallt.
Annki ist offline  
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Alt 09.12.2011, 10:59
  #29
Annki
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Leider hatte ich Recht. Der Lütte hat einen Hautpilz, Microsporum canis (so war der Name, glaub ich ...).
Und Giardien mit der allergrößter Wahrscheinlichkeit auch, Sammelkotprobe gibt sie Montag ab.
+ So heftige Zahnfleischentzündung, dass ein Zahn schon raus musste
+ Bakterielle Infektion der Augen

Positiv ist, Sie ist meinem Adoptionsangebot mittlerweile nimmer abgeneigt. Geht aber erst, wenn er den Pilz und die Giardien auskuriert hat. Und ich will ein großes Blutbild und die gängigen Tests.

Wie kriegt man das alles eigentlich bei einer Katze hin in Menschenobhut im Haus! Ich meine, gut, dass Meiste davon hat er sich wahrscheinlich schon aus der Kinderstube beim Vermehrer mitgebracht, aber jetzt mal ehrlich??? Ich kenne Bauernhofkatzen die besser in Schuss sind! Mensch, so klein und schon so krank!
Annki ist offline  
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Alt 11.12.2011, 10:16
  #30
Nivalis
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Armer kleiner, hoffentlich geht es ihm bald so gut das er endlich zu dir kann und du ihn ordendlich heilen kannst ... nicht nur den Körper sondern auch seine kleine Seele!
Nivalis ist offline  
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