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Verdauungserkrankungen Pankreatitis, Gastritis ...

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen
Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
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Alt 14.11.2019, 01:41
  #1
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Standard Gina (16 J.): Pankreatitis, CNI + Leber

Liebe Foris,

ich eröffne mal einen eigenen Thread für mein altes Mädel, die Gina (16 Jahre) und würde mich freuen, wenn jemand etwas dazu sagen kann, evtl. mit eigenen Erfahrungen mit CNI und Pankreatitis?


Bei Gina wurde am Sonntag in der Tierklinik folgende Dreierkombination festgestellt:
  • Pankreatitis ohne erhöhten SAA
  • CNI
  • erhöhte Leberwerte (GPT)

Ihre Körpertemperatur ist normal, sie hat weder Fieber noch Untertemperatur.

Sie frisst grundsätzlich (zwar nicht viel, aber sie frisst - heute hat sie sogar in der Tierklinik was gegessen, was wohl eher selten vorkommt) und sie trinkt natürlich viel durch die Nierenerkrankung, wobei sie aktuell weniger trinkt, weil sie eh große Flüssigkeitsmengen infundiert kriegt.

Sie wird seit Sonntag in der Tierklinik mit mehrstündigen, langsam tropfenden Infusionen behandelt, ich bringe sie morgens in die Tagesklinik und hole sie abends ab.

Sie erhält u. a. Novalgin, einen Appetitanreger (ich glaube, Peridol) und ein Mittel gegen Übelkeit (müsste Zofran sein) sowie Cerenia und noch etwas, ich habs leider vergessen.

Antibiotika erhält sie derzeit keine, weil ihr Entzündungswert wunderschön im untersten Bereich liegt: < 10 (Ref.: < 10)


Der heutige Bauch-Ultraschall ergab eine chronische Pankreatitis mit einem aktuellen Schub sowie Nierenschädigungen.

Vorbefunde zur Bauchspeicheldrüse gab es nicht; frühere Laborwerte vom Sommer zeigten normales Kreatinin und normalen BUN, ein Ultraschall wurde damals nicht gemacht.


Die Laborwerte (hausinternes Labor Tierklinik) von Sonntag bzw. Montag früh wie folgt:


Na: 154 mmol/l (147 - 156)
K: 3,8 mmol/l (3,8 - 4,5)
Cl: 131 mmol/l (117 - 123)
BUN: 45 mg/dl (0 - 39)
Glucose: 85 mg/dl (62 - 104)
ALP: 60 U/l (0 - 50)
T-Pro: 7,7 g/dl (6 - 8)
GPT: 242 U/l (0 - 82)
Crea: 2 mg/dl (0 - 1,4)

RBC: 10,47 M/µl (6,54 - 12,2)
HCT: 44,8 % (30,3 - 52,3)
HGB: 15,1 g/dl (9,8 - 16,2)
MCV: 42,8 fL (35,9 - 53,1)
MCH: 14,4 pg (11,8 - 17,3)
MCHC: 33,7 g/dl (28,1 - 35,8)
% RETIC: 0,1 %
RETIC: 10,5 K/µL (3 - 50)
RETIC-HGB: 15,7 pg (13,2 - 20,8)
WBC: 8,91 K/µL (2,87 - 17,02)
% NEU: 35,4 %
% LYM: 52,2 %
% MONO: 10,2 %
% EOS: 2,1 %
% BASO: 0,1 %
NEU: 3,15 K/µL (2,3 - 10,29)
LYM: 4,65 K/µL (0,92 - 6,88)
MONO: 0,91 K/µL (0,05 - 0,67)
EOS: 0,19 K/µL (0,17 - 1,57)
BASO: 0,01 K/µL (0,01 - 0,26)
PLT: 268 K/µL (151 - 600)
MPV: 14,9 fL (11,4 - 21,6)
PCT: 0,4 % (0,17 - 0,86)
LIP: 44,4 U/L (0 - 35)
T4: 2,49 µg/dl (1 - 4)


Nach der gestrigen Tagesinfusion war sie abends wie ausgewechselt, als sie heimkam: Sie war gestern ziemlich munter und aktiv, hatte Appetit, zeigte Interesse an ihrer Umgebung und an mir und auch ansonsten ein beinahe normales Verhalten wie immer.

Nach der heutigen Infusion war sie schlapp, müde, erschöpft und hatte vermutlich auch Schmerzen (gegen die ich das vorgeschriebene 1/4 Novalgin gab), wenig Appetit und schlecht war ihr auch, glaube ich.

Sie erhielt heute früh Gabapentin, damit sie sich beim Ultraschall nicht so aufregt. Sie tickt nämlich sonst regelmäßig aus in der Tierklinik und zwar gewaltig.

Jetzt weiß ich nicht, sind das die Nachwirkungen vom Gabapentin, dass sie heute so schlapp ist oder ist ihr einfach schlecht, jedenfalls wirkte sie heute viel erschöpfter als gestern und wollte daheim nur ganz wenig fressen. Ok, sie hat in der Tierklinik gefressen, aber das kann ja nicht viel gewesen sein.

Bisher hatte sie täglich Stuhlgang und zwar bald nach der Ankunft zuhause. Sonst macht sie immer zumeist dunkle "Bemmerln" (viele Bemmerln), jetzt sind es immer Würstchen, also richtig gepresster, wurstförmiger Kot wie aus der Tube und heller als sonst, mit ca. 1 cm Durchmesser. Die Menge ist aber in etwa gleich geblieben, Gina hat immer schon große Portionen geschissen.

Beim Kotabsetzen sehe ich in puncto Verhalten keinen Unterschied zu sonst, sie hockt sich immer hin, gackt und rennt dann schnell aus dem Klo (macht sie immer so), vergraben ist nicht so ihr Ding, sie lässt ihren Kot gerne obenauf liegen.
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Alt 14.11.2019, 08:48
  #2
Poldi
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Ah okay, dann kannst du meine Frage in deinem anderen Thread vergessen.
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Alt 14.11.2019, 12:24
  #3
Lehmann
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Wenn du dir die Nebenwirkungen von Gabapentin auf Wikip. ansiehst, erklärt dass vermutlich einiges an ihrem Verhalten.

"Die häufigsten Nebenwirkungen während der Anwendung von Gabapentin sind ausgeprägte Mundtrockenheit, Müdigkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Gewichtszunahme, Nervosität, Schlaflosigkeit, Ataxie, Augenzittern, Parästhesien, gesteigerter Appetit, aber auch Appetitlosigkeit und Anorexie."

Und es dauert einige Zeit, bis das abgeflutet ist. und bei angeschlagener Leber braucht sie vermutlich noch etwas länger, um es wieder abzubauen. Heute sollte es dann eigentlich besser sein.
Ich drücke mal die Daumen.

Kreatinin war übrigens bei meiner katze , als sie eine BSD Entzündung hatte, auch erhöht, ist später wieder abgesunken. Interessant wäre, ob Phosphat als ein weiterer Marker für CNI auch erhöht ist?!?

Geändert von Lehmann (14.11.2019 um 13:59 Uhr)
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Alt 14.11.2019, 12:45
  #4
Slimmys Frauli
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Hallo,

das kommt mir leider sehr bekannt vor. Wenn du mal in unserem Thread (CNI und chronische Pankreatitis) nachschauen magst, wirst du sehen, dass wir letzten Sommer ziemlich ähnliches am Start hatten (mit mehrfachen Klinikaufenthalten).

Dass das Nebenwirkungen des Medis sein können, wurde ja schon gesagt.

Damit die Maus besser frisst könntest du versuchen, ihr immer wieder kleine Portionen anzubieten, wenn sie eigentlich gerade schläft. Direkt beim Aufwachen unter der Nase vorgefunden (gerne vom Finger) wird oft besser gefressen. Oder auch etwas angewärmt, dass es besser riecht. Ich habe Slimmy das Futter auch oft durch die ganze Wohnung nachgeschleppt, bis wir eine Stelle gefunden haben, an der sie doch ein bisschen fressen wollte.

Ansonsten möchte ich noch anfügen (für die weitere/spätere Behandlung, jetzt ist sie ja eh täglich in der Klinik am Tropf, wenn ich es richtig verstanden haben): Wir haben hier super Erfahrungen mit alternativen Ansätzen gemacht. Papayablatttee für das Pankreas, Eigenbluttheraphie etc. haben bei Slimmy mehr geholfen, als die "normalen" Medis.

Alles Gute für Euch!!!
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Alt 14.11.2019, 14:04
  #5
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Liebe Slimmy,

deinen Thread habe ich gestern Abend schon entdeckt und begonnen zu lesen. Eine wahre Fundgrube - danke! Mir sind auch gestern schon beim Lesen sehr viele Parallelen aufgefallen, ich werde darin auf jeden Fall weiter stöbern. Danke!

Papayablatttee, davon habe ich noch nie gehört... Wo kriegt man das? Hast du das in der Apotheke gekauft oder beim TA?

Eigenbluttherapie klingt auch interessant, ich werde das heute den TÄ vorschlagen.

Schade, dass ich nicht schon früher auf deinen Thread gestoßen bin, vielleicht würde dann meine Minnie noch leben... Sie hatte auch Pankreatitis und ist leider letzten Freitag verstorben...
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Alt 14.11.2019, 14:14
  #6
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Zitat:
Zitat von Lehmann Beitrag anzeigen
Wenn du dir die Nebenwirkungen von Gabapentin auf Wikip. ansiehst, erklärt dass vermutlich einiges an ihrem Verhalten.

"Die häufigsten Nebenwirkungen während der Anwendung von Gabapentin sind ausgeprägte Mundtrockenheit, Müdigkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Gewichtszunahme, Nervosität, Schlaflosigkeit, Ataxie, Augenzittern, Parästhesien, gesteigerter Appetit, aber auch Appetitlosigkeit und Anorexie."

Und es dauert einige Zeit, bis das abgeflutet ist. und bei angeschlagener Leber braucht sie vermutlich noch etwas länger, um es wieder abzubauen. Heute sollte es dann eigentlich besser sein.
Ich drücke mal die Daumen.
Danke, liebe Elke!

Das beruhigt mich jetzt doch ein wenig, dass es vom Gabapentin kommt.

Ja, heute früh war sie schon etwas aktiver als noch gestern Abend, vielleicht hat sie schon etwas vom Gabapentin ausgeschieden...

Zitat:
Zitat von Lehmann Beitrag anzeigen
Kreatinin war übrigens bei meiner katze , als sie eine BSD Entzündung hatte, auch erhöht, ist später wieder abgesunken. Interessant wäre, ob Phosphat als ein weiterer Marker für CNI auch erhöht ist?!?
Phosphor wurde letztes Mal nicht gemessen, aber ich habe den TÄ heute die Anweisung gegeben, bei der nächsten BE zusätzlich alles zu testen, was ihnen im Zusammenhang mit ihren Werten und ihrer Erkrankung sinnvoll und notwendig erscheint. Ich hoffe, dass sie somit auch an Phosphat denken.

Die Sache mit dem erhöhten Kreatinin, das eigentlich "falsch hoch" anzeigt, wenn andere Erkrankungen im Spiel sind, kenne ich schon von meinen anderen Katzen. Sobald irgendwo eine Entzündung aufflackerte, ging Krea hoch - um bei der nächsten BE wieder in der Norm zu liegen, OHNE begleitende Nierenerkrankung.

Leider hat sie tatsächlich eine Nierenerkrankung, das zeigte sich gestern auch im Schall, da wurden auch die Nieren geschallt. Und ihr Harnstoff ist ja auch erhöht, der geht ja meines Wissens erst dann hoch, wenn die Nierenfunktion wirklich nachlässt, oder?

Was mich halt wundert (und da könntest du wirklich Recht haben): Heuer im Sommer wurden u. a. Ginas Blutwerte gemessen und da waren ihre Nierenwerte in Ordnung. So viele Monate sind seither ja nicht vergangen, max. ein halbes Jahr, wenn überhaupt. Und dass sie in so kurzer Zeit dann eine CNI entwickelt hat, das hat mich selbst gewundert.

Andererseits trinkt sie schon sehr viel, das hat sie jedes Jahr im Sommer gemacht (wir haben hier in Wien extrem heiße Sommer bis zu 38 Grad), aber heuer hat es nach dem Sommer nicht mehr aufgehört.

Geändert von 16 Pfoten (14.11.2019 um 14:17 Uhr)
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Alt 14.11.2019, 14:21
  #7
Poldi
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Mein CNI Kater Felix hatte SUC (Solidago compositum, Ubichinon, Coenzym), und Hepar compositum zur Unterstützung der Nieren bekommen. Das sind homöopathische Mittel von Heel.
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Alt 14.11.2019, 14:35
  #8
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Danke, Babsi, das SUC hatte ich ja gar nicht mehr am Schirm, das hat meine verstorbene CNI-Katze Luna auch bekommen... Das haben sie eh in der Tierklinik.

Jetzt hab ich noch eine Frage zur Infusion zuhause:

Ich hole mir heute Abend einen gebrauchten Infusionsständer von jemandem ab, für zuhause dann.

Da ich noch niemals in meinem Leben Infusionen gesetzt habe, hab ich nicht nur ziemlich viel Schiss davor, sondern auch null Ahnung und auch nix daheim, also keine Infusionsbehälter, keine Schläuche, kein gar nix.

Wo kriegt man denn das alles (außer in der Tierklinik, eh klar, aber dort wird es ziemlich teuer sein, vermute ich) und was braucht man überhaupt alles an Materialien, um zuhause eine Infusion zu setzen?

Sorry für meine wahrscheinlich total blöden Fragen, aber bevor ich dann mittendrin draufkomm, dass mir das Wichtigste fehlt, frag ich lieber hier...

Von meiner Logik her braucht man sicher Folgendes:
  • Infusionsständer (wird heute besorgt)
  • Infusionsflüssigkeit (welche eigentlich? Ringer-Lactat oder was anderes?)
  • Infusionsschlauch oder Schläuche (wird der jedes Mal ausgetauscht?)
  • Nadeln (die gibts wahrscheinlich im Multipack zu kaufen? Und welche Nadeln, welche Stärke? Da gibts sicher auch viele verschiedene?)

Das sind die Dinge, die mir spontan einfallen, aber wahrscheinlich fehlt da noch irgendwas...

Und wie ist das, wenn ich zB in eine fertige Infusionslösung noch etwas zusetzen möchte, sagen wir mal Mariendistel oder SUC oder Papayablatt-Tee... oder auch Novalgin usw.

Kann man das Ergänzungsmittel dann einfach "dazu schütten" in die fertige Infusionslösung oder wird die dann verunreinigt oder wie funktioniert das?

Oder überlässt man die Mischung lieber den Tierärzten und gibt zuhause nur die Standardinfusionslösung?

Und wie viel gibt man da überhaupt und in welcher Zeitspanne soll es in der Katze landen? Woran erkenne ich, ob es zu wenig oder zu viel ist, zu schnell oder zu langsam rinnt?

Packt man dazu die Katze in den Transportkorb oder wie macht man das? Muss man sie währenddessen besonders warm halten oder etwas anderes beachten?

Geändert von 16 Pfoten (14.11.2019 um 14:46 Uhr)
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Alt 14.11.2019, 15:09
  #9
Poldi
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Vielleicht kennst du Tanyas Seite? Da steht auch drin wie man Zuhause infundiert, eventuell hilft dir das schon weiter.

http://www.felinecrf.info/subkutane_...onen_tipps.htm
Poldi ist offline  
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Alt 14.11.2019, 15:20
  #10
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Zitat:
Zitat von 16 Pfoten Beitrag anzeigen
Liebe Slimmy,

deinen Thread habe ich gestern Abend schon entdeckt und begonnen zu lesen. Eine wahre Fundgrube - danke! Mir sind auch gestern schon beim Lesen sehr viele Parallelen aufgefallen, ich werde darin auf jeden Fall weiter stöbern. Danke!

Papayablatttee, davon habe ich noch nie gehört... Wo kriegt man das? Hast du das in der Apotheke gekauft oder beim TA?

Eigenbluttherapie klingt auch interessant, ich werde das heute den TÄ vorschlagen.

Schade, dass ich nicht schon früher auf deinen Thread gestoßen bin, vielleicht würde dann meine Minnie noch leben... Sie hatte auch Pankreatitis und ist leider letzten Freitag verstorben...
Oh, das tut mir sehr leid.

Ich kaufe den Tee hier: https://lebenatur.com/shop/natursubs...blatttee-250-g
Ich nehme übrigens 3 gute Esslöffel voll auf 1 Liter und lasse das ganz ca. 2 Stunden köcheln, bis ich eine "Lacke" habe, die für 3 Tage reicht. Slimmy bekommt 2x täglich 10ml per Spritze ins Mäulchen. Da muss man beim Einkochen erst ein bisschen herumexperimentieren, bis man das richtige Verhältnis hat.(;
Den Tee verwahre ich in einem alten Joghurtglas im Kühlschrank auf. Dann halte ich die Spritze immer unter heißes Wasser, damit er wieder etwas erwärmt wird.
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Alt 14.11.2019, 15:26
  #11
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Zitat:
Zitat von 16 Pfoten Beitrag anzeigen
Danke, Babsi, das SUC hatte ich ja gar nicht mehr am Schirm, das hat meine verstorbene CNI-Katze Luna auch bekommen... Das haben sie eh in der Tierklinik.

Jetzt hab ich noch eine Frage zur Infusion zuhause:

Ich hole mir heute Abend einen gebrauchten Infusionsständer von jemandem ab, für zuhause dann.

Da ich noch niemals in meinem Leben Infusionen gesetzt habe, hab ich nicht nur ziemlich viel Schiss davor, sondern auch null Ahnung und auch nix daheim, also keine Infusionsbehälter, keine Schläuche, kein gar nix.

Wo kriegt man denn das alles (außer in der Tierklinik, eh klar, aber dort wird es ziemlich teuer sein, vermute ich) und was braucht man überhaupt alles an Materialien, um zuhause eine Infusion zu setzen?

Sorry für meine wahrscheinlich total blöden Fragen, aber bevor ich dann mittendrin draufkomm, dass mir das Wichtigste fehlt, frag ich lieber hier...

Von meiner Logik her braucht man sicher Folgendes:
  • Infusionsständer (wird heute besorgt)
  • Infusionsflüssigkeit (welche eigentlich? Ringer-Lactat oder was anderes?)
  • Infusionsschlauch oder Schläuche (wird der jedes Mal ausgetauscht?)
  • Nadeln (die gibts wahrscheinlich im Multipack zu kaufen? Und welche Nadeln, welche Stärke? Da gibts sicher auch viele verschiedene?)

Das sind die Dinge, die mir spontan einfallen, aber wahrscheinlich fehlt da noch irgendwas...

Und wie ist das, wenn ich zB in eine fertige Infusionslösung noch etwas zusetzen möchte, sagen wir mal Mariendistel oder SUC oder Papayablatt-Tee... oder auch Novalgin usw.

Kann man das Ergänzungsmittel dann einfach "dazu schütten" in die fertige Infusionslösung oder wird die dann verunreinigt oder wie funktioniert das?

Oder überlässt man die Mischung lieber den Tierärzten und gibt zuhause nur die Standardinfusionslösung?

Und wie viel gibt man da überhaupt und in welcher Zeitspanne soll es in der Katze landen? Woran erkenne ich, ob es zu wenig oder zu viel ist, zu schnell oder zu langsam rinnt?

Packt man dazu die Katze in den Transportkorb oder wie macht man das? Muss man sie währenddessen besonders warm halten oder etwas anderes beachten?
Infusionsständer brauchst du nicht unbedingt. Ich habe den Beutel einfach immer mit einem Kleiderhaken aufgehängt.

Wir haben hier immer zu zweit infundiert. Mama hat Slimmy gehalten und ich habe gestochen und die Infusion auf und zu gedreht.

Infusionsbeutel samt Besteck bekommst du in der TK/beim TA. Reinmischen solltest du da nichts. Z.B. den Tee kannst du da nicht reinmachen!!

Nadelstärke ist so eine Sache. Umso dünner, umso weniger spürt die Katze den Einstich. Aber: Je dünner, desto leichter knickt die Nadel und dann geht gar nichts mehr!!!!

Lass dir das Stechen und Regulieren der Infusion am besten einmal in der TK zeigen und mach es dort einmal unter Anleitung selbst. Zum Stechen-Üben habe ich damals einen alten Stoffhasen missbraucht. (;

Auch die Menge lass dir am besten in der Klinik sagen.
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Alt 14.11.2019, 16:07
  #12
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Zitat:
Zitat von Poldi Beitrag anzeigen
Vielleicht kennst du Tanyas Seite? Da steht auch drin wie man Zuhause infundiert, eventuell hilft dir das schon weiter.

http://www.felinecrf.info/subkutane_...onen_tipps.htm
Oh, das ist ein toller Tipp, danke!
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Alt 14.11.2019, 16:08
  #13
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Zitat:
Zitat von Slimmys Frauli Beitrag anzeigen
Infusionsständer brauchst du nicht unbedingt. Ich habe den Beutel einfach immer mit einem Kleiderhaken aufgehängt.

Wir haben hier immer zu zweit infundiert. Mama hat Slimmy gehalten und ich habe gestochen und die Infusion auf und zu gedreht.

Infusionsbeutel samt Besteck bekommst du in der TK/beim TA. Reinmischen solltest du da nichts. Z.B. den Tee kannst du da nicht reinmachen!!

Nadelstärke ist so eine Sache. Umso dünner, umso weniger spürt die Katze den Einstich. Aber: Je dünner, desto leichter knickt die Nadel und dann geht gar nichts mehr!!!!

Lass dir das Stechen und Regulieren der Infusion am besten einmal in der TK zeigen und mach es dort einmal unter Anleitung selbst. Zum Stechen-Üben habe ich damals einen alten Stoffhasen missbraucht. (;

Auch die Menge lass dir am besten in der Klinik sagen.

Danke für die vielen Tipps! Da ist ja echt vieles dabei, was ich nicht wusste...
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Alt 15.11.2019, 00:52
  #14
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Gina ist seit etwa 1 Stunde so unruhig, sie geht ständig hin und her.

Vorhin hat sie ein bissl Gourmet gefressen, jetzt war sie Lulu, dann saß sie kurz auf der Heizmatte, jetzt geht sie wieder auf und ab.

Ich weiß nicht, was genau sie braucht, Leckerlis will sie auch grad keine, sie hat mich grad grantig angemotzt und ist letztlich in ihrer Kratztonne verschwunden.

Ich glaube, dass ihr etwas weh tut, vermutlich der Bauch... Novalgin darf ich ihr heute aber keines mehr geben, weil sie in der Tierklinik alles erhalten hat.

Jedenfalls hab ich der Tierklinik vorhin gemailt, dass ich gerne einige Präparate bestellen möchte, die ihr mir empfohlen habt bzw. die ich in Slimmys Thread und noch woanders aufgestöbert habe:
  • CBD-Öl zur Beruhigung und gegen Entzündungen
  • Vitamin C
  • Vitamin-B-Komplex
  • Hericium - Extrakt oder Pulver für den Magen
  • Nux vomica für den Magen gegen Übelkeit
  • Mariendistel für die Leber
  • Zentonil für die Leber
  • Hepar Compositum für die Leber und den Verdauungsapparat
  • SUC für die Nieren
  • Papayablatt-Tee gegen Entzündungen
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Alt 15.11.2019, 10:59
  #15
Slimmys Frauli
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Slimmys Frauli
 
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Wie geht's ihr denn jetzt? Hat sie sich wieder etwas beruhigt? Das kann sicherlich von Schmerzen/Übelkeit/Unwohlsein kommen....

Was mir noch eingefallen ist: Pulsatilla hat Slimmy bei Bauchweh super geholfen.

Zu deiner Liste eine Anmerkung: Klingt für mich alles gut, ich würde aber nicht alles auf einmal geben. Die Maus bekommt ja jetzt schon Medis. Ich würde da echt schauen, dass ich langsam eines nach dem anderen dazueinschleiche und dann mal abwarten, ob sich eine Veränderung zeigt.
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