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Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen
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Alt 18.01.2009, 02:33
  #1
Kasia
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Kasia
 
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Standard Zwischendurch immer weicher Kot...

Hallo,

ich hatte das Thema schonmal nebenbei in einem anderen Beitrag angesprochen, wollte jetzt aber nochmal einen eigenen aufmachen, um Ursachenforschung zu betreiben.

Luca hat ja zwischendruch immer weichen Kot, kein Durchfall, der Kot hat noch eine From, aber weich halt... Egal ob weich oder normal hart, er stinkt immer zum Himmel, wir riechen in der ganzen Wohnung, wenn Luca auf dem Klo war...

Samson hat das Problem nicht, der Kot sieht immer normal aus und er stinkt auch nicht so dolle... Beide bekommen dasselbe Futter, VetConcept, Grau, Schmusy, Miamor und Animonda...

Zugvogel hat mich schonmal darauf aufmerksam gemacht, mal zu gucken,ob es von bestimmten Futter kommt. Das habe ich jetzt mehrere Tage getestet, ich habe jeden Tag nur eine sort gefüttert und mal nachgeschaut, wenn Luca auf dem Klo war...

Leider ist da keine Regelmäßigkeit zu erkennen. Egal was ich gefüttert habe, mal war der Kot normal, mal wieder weich. Beide gehen so zweimal am tag fürs große Geschäft aufs Klöchen und es ist wirklich nicht jeden Tag so, dass der Kot weich ist... Nur stinken tut er immer wahnsinnig... Woran kann das liegen? Ich meine, kann da irgendwas nicht stimmen?

Luca geht es super, er frisst viel, spielt, benimmt sich völlig gesund. Ist jetzt 5 Monate alt und wiegt so 3,6 kg.

Noch irgendwelche Ideen? Oder soll ich mir da keine Sorgen machen?

Viele Grüße
Kasia
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Alt 18.01.2009, 08:12
  #2
Zugvogel
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Um Einfluß vom Futter auf den Kot zu haben, sollte man eine Sorte mindestens 1 Woche lang geben, so ausschließlich, wie es die Mieze zuläßt.

Normaler Kot stinkt nicht, und schon garnicht zum Himmel - das ist was faul im Staate Dänemark. Fang an, alle Kothäufen von drei Tagen zu sammeln, die müssen untersucht werden.
Starker, aufdringlicher Geruch kann ein Hinweis auf Darmparasiten sein!

War da im November nicht was mit intensiver Behandlung von Chlamydien und Antibiotika? Dann kann der veränderliche Kot von einer entgleisten Darmbesiedlung kommen, gründliche Sanierng + Aufbau wäre angebracht in diesem Fall.
Hier nochmal ein Link zu dem Wirkstoff in der damaligen Augensalbe. Lies bitte genau die Nebenwirkungen durch, ob etwas davon auf die jetzigen Symptome bei Luca zutrifft.

Alles alles Gute!

Zugvogel

Geändert von Zugvogel (18.01.2009 um 08:47 Uhr)
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Alt 18.01.2009, 11:56
  #3
Catzchen
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Domino hatte das auch mal, bei ihm waren es Giardien.
Will dir jetzt keine Angst machen, aber ich würde mal ne Kotuntersuchung machen lassen.
 
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Alt 18.01.2009, 13:21
  #4
Kasia
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Hallo,

dann werde ich wohl sicherheitshalber mal Kotproben sammeln und testen lassen. Nicht dass da wirklich was ist... Aber Giardien? Die sind doch hochansteckend, da müsste Samson doch auch mal weichen Stuhlgang haben, oder? Das ist bei ihm aber gar nicht der Fall...

Stimmt,da war ja diese Behandlung im November bei beiden. Da hatten wir aber insgesamt 3 verschiedene Salben für die Augen und Synulox als AB zum Einnehmen. Wie würde so eine Darmsanierung denn ablaufen?

Von den im Link aufgeführten Nebenwirkungen trifft eigentlich nur der weiche Stuhl zu, in denke, den Rest kann ich ausschließen, weil Luca sich ja völlig normal benimmt.

Soll ich dann zuerst testen lassen oder es lieber mit dem Aufbau des Darms versuchen?

Viele Grüße
Kasia
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Alt 18.01.2009, 13:23
  #5
Catzchen
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Dominos Giardien sind erst jnach fast zwei jahren ausgebrochen und meine zwei Großen haben gar nichts davon mitbekommen.
Frag mich nicht, wie das geht, es geht!

Drück dir die Daumen!
 
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Alt 18.01.2009, 13:34
  #6
Kasia
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Ok, das ist natürlich ein Argument... ;-)

Giardien sind echt übel, da habe ich Anfang letzten Jahres ganz arg Probleme mit meinen Chinchillas gehabt... Es hat ewig gedauert, bis wir die wieder losgeworden sind...
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Alt 18.01.2009, 16:54
  #7
Zugvogel
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Ich vermute, daß es jetzt keine Giardien sind, die sich fast immer durch äußerst üblen Geruch 'verraten'.

Es sind eher die Folgen der Giadiose, die den Darm sehr angreift und schwächt, die nötigen Medikamente tun ihr übriges dazu.

Jetzt ist sehr ausgesuchte Nahrung nötig, dazu vielleicht ein exakt ausgesuchtes Darmaufbaumittel und - wenn überhaupt - äußerst behutsamen und langsame Futterumstellung.

Die Darmsanierung nach Krankheiten und immunasoziierten Behandlungen kann locker mal 6 Monate dauern.

Zugvogel
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Alt 18.01.2009, 20:26
  #8
toheaven
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Hatte denn dein Kater kontakt zu den Chinchillas ??? Denn dann wäre es nicht wirklich abwägig das er sie auch hat.

Sammel doch mal über 3 Tage den Kot und laß ihn untersuchen.

Ansonsten Darmaufbau.
Mache ich z.Z auch gerade mit meinen Katzen.Ich gebe ihnen auf einen super Tipp von einer ganz tollen Forine hier
ProBio Cult lactosefrei. Jede Katze bekommt morgens und abends je eine halbe Kapsel davon über das Futter gestreut.
Das Mittel bekommst du Rezeptfrei in der Apotheke.
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Alt 18.01.2009, 23:14
  #9
Kasia
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@ toheaven: Dass die Katzen sich bei den chinchillas angesteckt haben, schließe ich aus, meine Katermänner sind hier ein halbes Jahr nach der Giardien"epidemie" hier eingezogen. Alle chins waren Giardienfrei und sind es jetzt immer noch... Danke für den Tip mit dem Mittel, werde ich mir merken...

@Zugvogel: Wie funktioniert denn eine Darmsanierung jetzt genau? Was für ausgesuchtes futter? Oder soll ich einfach das Mittel, das toheaven mir empfohlen hat geben? Muss ich zum TA, damit er sowas plant? Ich habe das noch nie gemacht...

Bei den chinchillas habe ich damals eine ganze Zeit hinterher Bene Bac zum Darmaufbau gegeben, aber das kann man nicht vergleichen, oder?
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Alt 18.01.2009, 23:33
  #10
toheaven
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Sieh mal hier:

hilfreiche Mittel zur Darmsanierung (Zusammenstellung)
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Alt 19.01.2009, 00:12
  #11
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Zitat:
Zitat von Kasia Beitrag anzeigen
@Zugvogel: Wie funktioniert denn eine Darmsanierung jetzt genau? Was für ausgesuchtes futter? Oder soll ich einfach das Mittel, das toheaven mir empfohlen hat geben? Muss ich zum TA, damit er sowas plant? Ich habe das noch nie gemacht...
Bei einer Darmsanierung ist immer ein wenig zu bedenken, warum die Darmbesiedlung ausm Takt geraten ist. Das kann durch unangepaßtes Futter sein, durch eine infektiöse Krankheit wie Grippe oder eben auch nach Giardienbefall. Bei jeder wird die Sanierung etwas anders sein.
Hilfreich ist es immer, zuerst zu entgiften, ich hab dazu mit Heilerde sehr schöne Erfolge erzielt. Ob man noch speziell die Leber entgiften soll oder kann? Ich würde es besonders dann empfehlen, wenn sehr viel Medizin nötig gewesen ist; dazu den Arzt befragen, auch er hat z.B. Mariendistelpräparate (Phyto-legasel), oder homöo. Einzelmittel (z.B. Okoubaka) oder Komplex (Revet 5).
Gleichzeitig kann mit speziellen Darmaufbaumittel begonnen werden, die man ein wenig auf die Schädigung des Darmes anpaßt. Was genau das Richtige ist, findet man oft erst nach mehreren Versuchen raus.
Ich geb nach Antibotika generell Perenterol, doch es gibt andre, die eher zu den Schäden durch Giardien 'passen'.
DIE Entgiftung gibts nicht, genauso wenig DAS Aufbaumittel, alles muß individuell angepaßt werden.

Wie weit kannst Du darüber ein Gespräch mit Deiner TA halten, ohne daß sie Dich aufs Neue zu schulmedizinischen Mitteln bringen will?

Ich setzt zur Zeit auf klassische Homöopathie, weil sie immer das gesamte Tier behandelt und nicht nur 'Darm' oder 'Leber' oder 'Knochen'.

Zugvogel
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Alt 19.01.2009, 23:32
  #12
Kasia
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Hm, hört sich alles nicht so einfach an... Ich werde meine Ta auf jeden Fall mal darauf ansprechen, aber ich hab keine Ahnung, wie sie dazu steht... Während der AB-Gabe hatte Luca teilweise Durchfall, also ganz breiigen Kot... Das hat aber aufgehört, als ich die AB nicht mehr gegeben habe...

Die TA meinte dazu, dass sich das von selbst wieder regelt, sobald ich kein AB mehr gebe...

Vielleicht sollte ich es jetzt erstmal mit Heilerde versuchen? Kann ja sein, dass sich dann schon alles einrekt, oder nicht?
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Alt 19.01.2009, 23:43
  #13
Zugvogel
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Heilerde entgiftet vom Mäulchen an bis alles hinten wieder rauskommt, das ist nach AB-Gaben immer gut.

Aber auch Heilerde kann zerstörte Darmflora nicht aufbauen, und das ist die eigentliche Crux an den AB-Nebenwirkungen.

Ich würde es mit Heilerde probieren, vielleicht reicht es ja. Tagesdosis ca 3 X 1 kleinen Eierlöffel übers Futter. Zum Einschleichen mit sehr wenig anfangen, nicht mal mehr, als an Deinem trocken Finger hängenbleibt, wenn Du ihn in das Pulver stippst. Nicht, daß man so langsam dosieren muß, sondern eher, um die Miezen nicht gleich mit viel Heilerde zu vergrätzen, die meisten mögen es nicht so sehr.

Guck mal, wie nach ca. 1 Woche die Häufel aussehen und riechen.

Wenn Deine Miez irgendwelche Probleme mit den Nieren hat, dann auf jeden Fall die Anwendung + Dosierung genau mit Deiner TÄ besprechen. In Heilerde ist gemäß dem natürlichen Boden auch etwas Aluminium drin und darauf muß man immer hinweisen.
Es ist aber beileibe nicht soviel Alu, wie z.B. in üblichen Antacida (Entsäuertabletten), die ohne Bedenken von Ärzten bei Magenbeschwerden gegeben werden.

Zugvogel
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Alt 21.01.2009, 14:58
  #14
Kasia
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Hallo Zugvogel,

ich werde es auf jeden Fall mal mit Heilerde versuchen. Ausserdem habe ich in einem anderen Thread schon geschrieben, dass beide jetzt endlich mal rohes Fleisch futtern, das ist doch auch ganz gut, oder?

Viele Grüße,
Kasia
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Alt 21.01.2009, 17:05
  #15
Zugvogel
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Ja, probiers vorsichtig mit Heilerde. Mach das ein paar Tage lang, allmählich einschleichen, weil der Darm sehr langsam an Veränderungen gewöhnt werden sollte.

Und wenn das gut bekömmlich ist mit der gleichen Nahrung wie bisher, dann ans Frischfleisch wagen - ebenso sorgfältig und langsam.
Zwischen Industrie- und Rohfutter immer einige Stunden dazwischen lassen, auch das zur Schonung vom ganzen Verdauungstrakt.

Wenn irgendwas in der gesamten Diät geändert werden kann, ob Futter, Futterart oder Medikation, immer nur eines auf einmal! Anders kann man nicht rauskriegen, was verträglich ist und was nicht. Und bei angegriffenem Darm geht man äußerst behutsam, langsam und mit Bedacht vor.

Zugvogel
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