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Alt 20.02.2018, 15:25   #1
Skinny01
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Skinny01
 
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Standard Auch Pankreatitis - seit Wochen

Hallo liebe Forengemeinde,

ich bin neu hier und habe mich angemeldet, weil ich große Probleme mit meinem Katerchen habe, es geht um eine Bauchspeicheldrüsenentzündung. Habe zwar schon in den Threads gelesen, bin aber trotzdem noch verzweifelt und habe Angst um meinen geliebten Skinny.

Kurz zu mir, ich heiße Sandra, bin 46 Jahre alt und hatte bis vor einem guten Jahr nicht wirklich etwas mit Katzen zu tun, außer, dass ich drei Stallkatzen in dem Stall, in dem meine Pferde stehen, versorge. Heißt füttern, entwurmen, kontrollieren und einen Jungkater hatte ich kastrieren lassen.

Am 22.01.2017, es lag Schnee und hatte -16° C wollte ich Fotos von den Pferden im Schnee machen und ging somit an der langen Koppel entlang, da die Pferde ganz hinten standen. Dabei hörte ich ein Maunzen – und da kauerte er, zitternd und lief nicht weg und weinte nur weiter. Ich habe ihn genommen, zum Stall gebracht, eine Freundin brachte mir einen Katzenkorb und ich nahm das Bündel sowie eine Futterdose mit nach Hause. Es war Sonntag und ich stellte fest, dass das Tier brandmager war und fuhr mit ihm in die Tierklinik. Gefressen, nein geschlungen hatte er schon ein wenig. Der TA stellte nichts Schlimmes fest, außer, dass der Kater noch 1,9 kg wog und von der Größe her ein 5 kg – Kater sein müsste. Wir sollten ihn erst einmal füttern und dann weitersehen.

Ich habe Kontakt zur Katzenhilfe aufgenommen, ihn in den umliegenden Tierheimen gemeldet, auf Facebook eingestellt, niemand meldete sich.
Skinny war von Anfang an ein ganz lieber Kater, ging auf die Toilette, machte nichts kaputt – einfach ein Traumkater, schlief von der ersten Nacht an auf meinem Kopfkissen. Geschätzt wurde er auf 5-7 Jahre, kastriert war er bereits, aber weder tätowiert noch gechipt.

Nach ein paar Tagen fuhr ich mit ihm zu meiner normalen Tierärztin, sie nahm Blut, entwurmte ihn (der darauffolgende Kot war dann weiß vor lauter Würmern!). Im Blutbild sah man, dass Skinny massiv erhöhte Leberwerte hatte, sonst aber nichts Dramatisches, FIP, FIV und FelV negativ. Die Leber wurde behandelt, Skinny nahm zu, bekam schönes Fell, fing wieder an sich zu putzen und alles war gut. Nach einiger Zeit wollte er doch wieder nach draußen und da sich niemand für ihn gemeldet hat, er sich still und leise in unsere Herzen geschlichen hat, blieb er. Er wurde gechipt, registriert, bekam eine Katzenklappe und alles könnte wunderbar sein.

Wenn er nicht Anfang des Jahres angefangen hätte immer mäkliger zu werden und weniger zu fressen. Er bekam von Anfang an hochwertiges Nassfutter, Macs und hauptsächlich Catz Finefood. Wir haben ihm alles Mögliche gekauft, Animonda, Granatapet, Premiere, Bozita… er mäkelte weiter. Gut, nachdem er mittlerweile 4,9 kg wog ging ich davon aus, dass er es sich jetzt eben „leisten kann“ zu mäkeln. Dann ging es aber weiter, dass er nach Futter gebettelt hat, zwei oder drei Bröckchen oder auch mal gar nichts nahm und wieder ging.
Also ging ich mit ihm zur Tierärztin. Sie konnte nichts feststellen bei der klinischen Untersuchung und meinte wir sollen ihm nicht dauernd was anbieten. Also gut, aber das nutzte auch nichts, mal fraß er mehr mal weniger, wirkte immer hungrig, aß aber dann nicht.

Das passte mir alles nicht, mein Skinny war einfach nicht okay, ich merke das doch! Wieder packte ich ihn ein und fuhr aber dieses Mal zur Tierklinik. Auch hier war nichts festzustellen, lediglich seine Ohren hatten einen leichten Gelbstich. Skinny wurde Blut abgezapft, ein geriatrisches BB sollte erstellt werden. Er Bekam Vitamin B und Cerenia gespritzt.

Blutbild ergab perfekte Werte, alles nur grüne Balken aber er fraß immer weniger, gähnte oft und fing an öfter zu kauern. Ich kaufte Sheba und Felix, aber er wollte kaum was. Als er dann am Sonntag, 22.01.2018 (an unserem Einjährigen!) in meinem Bett lag und auch noch sehr schnell atmete war Schluss. Wieder fuhren wir in die Klinik. Dieses Mal war festzustellen, dass mein Kleiner Bauchschmerzen hat, war beim Abtasten offensichtlich. Röntgen ergab erst einmal nichts und wir sollten ihn bis abends dalassen, damit er Infusionen und Schmerzmittel bekommen kann. Er sollte dann auch noch per Ultraschall untersucht werden. Im Ultraschall stellte sich dann heraus, dass die Bauchspeicheldrüse entzündet sei. Auf unsere Frage nach dem fPLI wurde uns mitgeteilt, dass dieser nicht mitbestimmt wurde. Da Skinny aber sowieso eine Braunüle liegen hatte wurde noch einmal Blut genommen. Auch der Wert liegt im grünen Bereich.

Skinny blieb bis Mittwochabend in der Klinik, wurde durchgehend infundiert, bekam Antibiotikum (Amoxicillin), Schmerzmittel (Buprenovet), Omeprazol, Cerenia. Am Dienstag fing er in der Klinik an zu fressen und daheim war er der glücklichste Kater der Welt und hat super gefressen. Er sollte noch drei Tage morgens und abends Amoxicillin und Omeprazol bekommen, Futter wenig fetthaltig. Ich besorgte Miamor milde Mahlzeit und das nahm er auch an. Wir waren glücklich. Haha, das hielt zwei Tage, dann wurde das wieder täglich schlechter, mehr Gähnerei, mehr Kauern, weniger essen.

Donnerstag gingen wir wieder in die Klinik, Skinnys Bauch war wieder schmerzhaft, er mauzte sogar, was echt viel ist für ihn. Also blieb er wieder, dieselbe Behandlung wie davor, nur konnten wir ihn schon am Freitagabend wieder holen. Und es war wieder gut erst einmal. Er sollte dieses Mal das Antibiotikum und das Omeprazol länger geben, zusätzlich bekamen wir Emeprid mit, falls wir meinen Skinny sei es arg schlecht. Noch einmal Test auf FIP, FIV und FelV, alles negativ. Dasselbe Spiel, es wurde von Tag zu Tag wieder schlechter, wir waren froh, wenn er ein paar Gramm Hühnchen gefressen hat.

Letzte Woche Donnerstag hatte er dann Kontrolle und an diesem Morgen das erste Mal gespuckt, klare Flüssigkeit. Beim Abtasten allerdings war sein Bauch weich und nicht schmerzhaft. Wir sollten das Antibiotikum und das Omeprazol noch länger geben, zusätzlich bekam ich Cerenia zum Spritzen mit, falls Skinny wieder erbrechen sollte. Das war für mich nicht befriedigend, denn der Kater wollte kaum fressen. Die Behandlung der Klinik war – soweit ich das beurteilen kann – total korrekt und sie haben sich auch echt Mühe mit Skinny gegeben. Aber der Behandlungserfolg war halt nur kurzzeitig. Meine Angst um mein geliebtes Katerchen wuchs und wuchs.

Am Freitag schleppte ich den armen Kerl dann zur Tierheilpraktikerin, auch diese kam bei ihrer Untersuchung auf Entzündung der Bauchspeicheldrüse. Es wurden Medikamente für Skinny getestet, die bekommt er jetzt seit Freitag. Das AB und den Magenschutz habe ich abgesetzt. So, und seit Sonntag geht es ganz langsam bergauf, ich habe wieder Hoffnung, gestern hat er endlich mal wieder die 100 Gramm Futtermenge erreicht. Das ist ein riesiger Fortschritt!

Danke an all diejenigen, die diesen Roman gelesen haben!
Eigentlich weiß ich gar nicht was ich von Euch möchte, mir alles von der Seele schreiben, Erfahrungsberichte –dauert eine Pankreatitis wirklich so lange? Was könnte ich Skinny noch Gutes tun oder was könnte ich noch untersuchen lassen?

Vom Allgemeinbefinden ist mein tapferes Kerlchen immer recht gut gewesen, außer häufig Gähnen, Kauern und viel schlafen. Aber er ging immer kurze Runden raus, hat sich nie zurückgezogen und ist jetzt auch nicht stark abgemagert. Und ich gebe ihn nicht auf, er soll sein „neues“ Leben in Liebe und Geborgenheit einfach noch eine Weile genießen können!

Viele Grüße,
Sandra mit Skinny
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Alt 20.02.2018, 15:49   #2
Maiglöckchen
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Eine Pankreatitis kann sich eine ganze Weile hinziehen, wenn es eine akute Form ist.

Wenn sie chronisch ist, wird man sie wohl nie wieder los. Meine Hexe hat sie seit vier Jahren

Was ich allerdings merkwürdig finde, ist der normale fpli bei Euch. Haben die Tierärzte eine Erklärung dafür? Und wie hat die Tierklinik die Antibiotika-Gabe begründet, wenn es im Blutbild keinen Hinweis auf eine bakterielle Ursache gab? In vielen Fällen von Pankreatitis ist ein AB nämlich nicht indiziert. Ob der Behandlungserfolg bei Euch mit dem AB zusammenhängt, lässt sich schlecht sagen, da oft auch Infusionen, Mittel gegen die Übelkeit und Schmerzmittel eine Besserung bringen.

Wie sah die Galle im Ultraschall aus?

Da wir ebenfalls betroffen sind: Wie wird die Pankreatitis denn jetzt behandelt?
__________________
Lieben Gruß von Hexe, Merlin und Haushälterin Silvia und Sternchen Mephisto für immer im Herzen.

Geändert von Maiglöckchen (20.02.2018 um 15:52 Uhr)
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Alt 20.02.2018, 16:22   #3
Skinny01
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Skinny01
 
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Die Tierärzte in der Klinik haben gesagt, dass sie das schon manchmal haben und es einfach vorkommt. Skinny ist beim Palpieren der Magen- und Bauchspeicheldrüsenregion schmerzhaft. Im Ultraschall sah alles gut aus, außer eben die Bauchspeicheldrüse. Diese sei sonst kaum darstellbar, bei Skinny aber sichtbar / vergrößert, was auf eine Entzündung hinweist.

Das mit dem Antibiotikum hatte ich auch nicht ganz verstanden, es würde manchmal helfen, weil man nicht wisse woher diese Pankreatitiden kommen. Mir hat das auch nicht gefallen und nachdem er es jetzt schon 14 Tage bekam und es nicht dauerhaft geholfen hat möchte ich es auch nicht mehr in meinem Kater haben. Wenn die Bakterien (sofern es welche gibt) jetzt noch nicht tot sind, dann werden sie es auch in noch 7 Tagen nicht sein.

Der Herr bekommt jetzt eben alles Mögliche angeboten, verschiedene Nassfutter, gekochtes Hühnchen mit und ohne Brühe, Pute und Reconvales Tonicum. Das schleckt er zum Glück. Seit der Kater bei uns ist haben wir ihn noch nie trinken gesehen, auch ein Katzenbrunnen hat nichts genützt. Allerdings war er nie stark dehydriert. Vielleicht trinkt er am Teich des Nachbarn, da hat er auch schon zwei Fische rausgeklaut.

Behandelt wird er jetzt mit zwei Mitteln von Sanum Kehlbeck, einem Revet-Mittel und einem Mittel gegen Übelkeit, das uns die THP in einer Spritze mitgegeben hat. Die Mittel wurden extra für Skinny ausgetestet, daher möchte ich sie hier nicht nennen, normalerweise soll / darf man das ja nicht. Wie ist das hier geregelt?

Weiterhin habe ich einfach mal Pancrex Pulver (die Enzyme) bestellt, aber das kann ich nicht ins Futter mischen. Wir sind ja so froh, wenn er überhaupt frisst.

Was machst du mit deiner Hexe? Wie behandelst du sie?
Vier Jahre?! Oh Gott, ich drehe ja jetzt schon durch
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Alt 20.02.2018, 16:27   #4
Catma
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Carlos hatte mal einen akuten Schub, die Werte waren plötzlich stark erhöht und es hat gedauert, bis er wieder normal gefuttert und wieder etwas zugenommen hat.
Was mich etwas wundert ist - Skinnys Bauchspeicheldrüse war beim Schall entzündet, aber die Werte unauffällig? Kann meines bescheidenen Wissens nicht sein... Oder? Kenne mich damit aber nicht so aus, ich bin immer davon ausgegangen, dass es wichtig sei, nach so einer Entzündung die Werte im Auge zu haben, damit man schauen kann, ob sie chronisch oder "nur" akut ist. Dem entsprechend müsste dann ja weiter therapiert werden...
Zitat:
Zitat von Skinny01 Beitrag anzeigen
Letzte Woche Donnerstag hatte er dann Kontrolle und an diesem Morgen das erste Mal gespuckt, klare Flüssigkeit. Beim Abtasten allerdings war sein Bauch weich und nicht schmerzhaft. Wir sollten das Antibiotikum und das Omeprazol noch länger geben, zusätzlich bekam ich Cerenia zum Spritzen mit, falls Skinny wieder erbrechen sollte. Das war für mich nicht befriedigend, denn der Kater wollte kaum fressen. Die Behandlung der Klinik war – soweit ich das beurteilen kann – total korrekt und sie haben sich auch echt Mühe mit Skinny gegeben. Aber der Behandlungserfolg war halt nur kurzzeitig. Meine Angst um mein geliebtes Katerchen wuchs und wuchs.

Am Freitag schleppte ich den armen Kerl dann zur Tierheilpraktikerin, auch diese kam bei ihrer Untersuchung auf Entzündung der Bauchspeicheldrüse. Es wurden Medikamente für Skinny getestet, die bekommt er jetzt seit Freitag. Das AB und den Magenschutz habe ich abgesetzt. So, und seit Sonntag geht es ganz langsam bergauf, ich habe wieder Hoffnung, gestern hat er endlich mal wieder die 100 Gramm Futtermenge erreicht. Das ist ein riesiger Fortschritt!
Hm, das AB solltest du aber weitergeben und hast es jetzt auf Anraten der Heilpraktikerin abgesetzt und nun bekommt er nur noch die Medikamente von der Heilpraktikerin? Wie genau kam sie denn zu der Diagnose Bauchspeicheldrüsenentzündung und was für Medis bekommt er jetzt? Mittel gegen Übelkeit etc bekämpfen nur die Symptome, die eigentliche Ursache (Entzündung - wobei ja irgendwie nicht so richtig geklärt ist, ob die überhaupt vorliegt? So habe ich es verstanden) müsste aber behandelt werden, sonst riskierst Du, dass es chronisch wird.
Ich würde, wenn Du mit der Behandlung nicht zufrieden bist, lieber in eine andere TK oder zu einem Internisten gehen und die Diagnose sicher klären lassen, bevor Du mit einer Heilpraktikerin die Symptome bekämpfst.
Aber wie gesagt, kenne mich damit nicht so richtig aus und schätze es evtl auch falsch ein, mir wurde damals immer wieder gesagt, es sei wichtig die Werte im Auge zu haben um zu schauen, ob es chronisch oder "nur" eine akute Entzündung ist und dem entsprechend Medis zu geben.

Geändert von Catma (20.02.2018 um 16:37 Uhr)
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Alt 20.02.2018, 16:33   #5
Maiglöckchen
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Maiglöckchen
 
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Zitat:
Zitat von Catma Beitrag anzeigen
Was mich etwas wundert ist - Skinnys Bauchspeicheldrüse war beim Schall entzündet, aber die Werte unauffällig? Kann meines bescheidenen Wissens nicht sein...
Das wundert mich eben auch. Bislang hatten alle Katzen, die mir mit nachgewiesener Pankreatitis untergekommen sind, einen erhöhten fpli.

@Skinny: Da Hexe weitgehend symptomlos ist, haben wir nicht so viele Behandlungsmöglichkeiten. Ich achte drauf, dass sie nicht zu fetthaltig frisst, allerdings verträgt sie besonders fettarmes Futter auch nicht, sondern reagiert darauf mit Durchfall. Das Pankreas-Compositum hat bei uns überhaupt nicht funktioniert, davon gab es ebenfalls Durchfalls. Zwischendurch behandeln wir also immer wieder mal mit homöopathischen Einzelmitteln. Ich teste gerade aus, ob es bei ihr vielleicht ein hoher Rohproteingehalt ist, den sie nicht verträgt. Außerdem diskutieren wir gerade über Enzyme und Cortison. Das Kreon für Kinder bzw. das Pankreatin aus der Humanmedizin sollen angeblich von Katzen besser akzeptiert werden als die veterinärmedizinischen Enzyme.
__________________
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Geändert von Maiglöckchen (20.02.2018 um 16:37 Uhr)
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Alt 20.02.2018, 16:38   #6
Skinny01
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@catma,

ja, habe ich abgesetzt. Er bekam es ja schon 14 Tage und es ging ihm immer schlechter. Das Blutbild zeigte keinen Hinweis auf eine bakterielle Infektion.

Wie schon geschrieben, die Tierärzte in der Klinik sagten das gebe es manchmal. Ich muss das glauben. Habe auch gefragt, ob es ein Tumor oder Krebs sein könnte, da meinten sie, dies sei unwahrscheinlich.

Die THP hat ihn ebenfalls palpiert und dann ausgependelt. Ja, ich weiß, das kann man sehen wie man möchte, aber bei unserem Hund hatte sie mehrmals Recht. Da hieß es, sie hätte Cushing (was nie wieder weg geht und mit aufwändigen Bluttests bestätigt wurde), die THP sagte, sie hat das nicht. Bei den Kontrolluntersuchungen ging der ACTH-Wert nach unten, wir mussten die Medikamente herunterfahren und später absetzen. Die behandelnde Tierärztin hatte damals noch Kontakt zu einem Spezialisten in der Münchner Uni aufgenommen, der das auch nicht erklären konnte. Fakt war jedoch, die THP hatte Recht.

Wenn ich hier homöopathische Mittel nennen darf tue ich das natürlich.

Die Klinik konnte mir einfach nichts Sinnvolles mehr bieten außer AB, Cerenia, Omeprazol und ständig andere Futtersorten (mit Getreide und Zucker), die Skinny eh nicht frisst...

Und ich habe die Blutergebnisse gesehen, am Monitor, es stimmt also, es sei denn es wäre ein Fehler des Labors gewesen. Aber die Klinik fand das jetzt nicht sooo abwegig

Geändert von Skinny01 (20.02.2018 um 16:41 Uhr)
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Alt 21.02.2018, 08:34   #7
Dijula
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Hallo Skinny,

da mein Kater gerade das gleiche durchmacht, kann ich nur sagen, dass es sich bei uns auch seit Anfang Januar hinzieht - ich kann dir also absolut nachfühlen, aber ja, das dauert anscheinend so lange. Ich glaube, es ist schon ein großer Erfolg, wenn die Katzen wenigstens ein bisschen fressen und nicht mehr nennenswert abnehmen.
Ich drücke dir und mir jedenfalls die Daumen, dass wir beide und unsere lieben das ganz bald ausgestanden haben!

Zum pli: Meine Tierärztin hat mir da anfangs gesagt, dass der Test "nur" bei 90soundsoviel Prozent ausschlägt. Also es kann wohl Fälle geben, bei denen alles unauffällig ist, aber die Pankreas ist trotzdem entzündet. Wenn die Pankreas im US darstellbar ist wird sie entzündet sein. (Ist bei uns auch deutlich darstellbar.)


Ich würde auch gerne wissen, welches Mittel dein Kater bekommt und bei welcher THP du bist... vermutlich zu weit weg, aber ich überlege auch, mir dahingehend Unterstützung zu holen. Kannst du mir vielleicht eine PN schreiben?
Dijula ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.02.2018, 09:27   #8
Minki2004
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Dijula, Skinny01... ich gesell mich zu euch.
Ich und meine Minki (13) befinden uns auch gerade in der Hölle. Ich hatte bisher nicht die Kraft im einzelnen hier zu berichten, das hole ich nach...denn wir haben durch einen Ultraschall festgestellt das Minki Verschattungen um d. Pankreas hat und ein undefinierbares Schwarzes (2cm) mittendrin. Also reingucken das geschah vor 3 Wochen... der Doc hat den Pankreaskopf entfernt, die Milz, Darmblutgefässe verlegt... das Schwarze war ein Lymphknoten, den die BSD schon eingekapselt hatte. Es sah übel in ihr aus... nur Verwachsungen von Drüsengewebe. Die Erkrankung besteht also schon einige Zeit und das Blutbild hat nix angezeigt.versteh ich nicht. Einziges Symptom war mäkliges Fressen bis Futterverweigerung. Er hat gesagt jetzt hat sie eine 50:50 Chance... ohne diese Riesen OP garkeine. Dann haben wir d. Laborergebnisse bekommen. Der Gang d. Pankreas eitrig entzündet und bereits dabei d. BSD zu zerstören (Darmbakterien wandern hoch). Also auch AB und das volle Programm. In dieser Zeit musste ich sie füttern und es ging ihr schlecht. Nach Absetzen d. AB wurde es aber besser.

Was ist denn nur los mit unseren Miezen, es ist eine soooo schmerzhafte Erkrankung. Da würde ich wirklich als erstes Ansetzen... die Schmerzen müssen weg... Minki frisst wieder viel besser... egal was ich kaufe auch den Fressnapf derzeit leer.

Kämpft weiter um eure Süßen.

Liebe Grüße Diana mit Minki

Geändert von Minki2004 (21.02.2018 um 09:29 Uhr)
Minki2004 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.02.2018, 10:13   #9
Skinny01
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Oh Ihr Lieben,

es tut mir so leid, dass ihr auch so Sorgen habt. Mir macht die Situation wirklich sehr zu schaffen, ich google, informiere mich, denke dauernd an meinen Skinny und bin echt angespannt. Ich halte nichts davon ein Tier sinnlos herumzuziehen, aber davon ist Skinny noch weit entfernt und ich gebe nicht auf.

Ich drücke auch Euch ganz feste die Daumen!

Diana, wenn sie dadurch eine 50:50 Chance hat hast du doch richtig entschieden. Ich wünsche alles Liebe und Gute für Minki!
Sie hatte auch keine Symptome außer das schlechte Fressen? Skinny ist total munter die letzten Tage, geht oft raus, spielt mit uns "Fangen", läuft mit aufgestelltem Schwanz im Haus rum, manchmal liegt der Schwanz auch skinnytypisch auf dem Rücken - das ist ein Zeichen, dass er besonders gut / übermütig drauf ist. Das ist echt komisch.
Skinny01 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.02.2018, 10:21   #10
Medea1
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Medea1
 
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Habt ihr mal ein Ultraschall gemacht?
Bei Sirrah haben wir seinerzeit auch auf Bauchspeicheldrüse behandelt, obwohl der Wert nicht signifikant erhöht war. Ultraschall zeigte minimale Auffälligkeiten am Darm. Ohne die Vorgeschichte hätte man auch das als unauffällig eingestuft.

Aus Verzweiflung habe ich sie dann selber stationär eingewiesen. Es wurden dann aus diversen Organen proben entnommen. Dabei kam dann kleinzelliges Lymphom raus, dazu kam noch IBD.

Aus dieser Erfahrung heraus würde ich versuchen weitere Diagnostik zu betreiben, bis das Übel einen eindeutigen Namen hat und gezielt behandelt werden kann.

Mit der richtigen Therapie konnten wir dann noch gemeinsam ein schönes Jahr erleben und zusammen teilen.
__________________
Liebe Grüße Medea mit Emily und Amira und meinen Sternchen für immer im Herzen
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