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Ungewöhnliche Beobachtungen ... was könnte das sein?

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen
Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
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Alt 16.08.2019, 01:17
  #1
Katzfratz
Neuling
 
Registriert seit: 2019
Beiträge: 11
Standard Schlimme Anfälle aus dem Nichts

Hallo zusammen,

Ich habe mich entschlossen, mich hier anzumelden, weil ich keine Ruhe finde. Letzte Woche mussten wir nach 48h schlimmsten Leids unseren Kater früh morgens in der Notfallklinik einschläfern lassen. Und wir haben bis heute keine eindeutige Diagnose.
Ich finde im Internet einfach nichts. Da wir noch eine weitere Katze, seine Schwester, haben, habe ich natürlich sehr Angst, dass es eine Art Infektion oder Virus ist. Ich versuche es euch zu beschreiben, was wir letzte Woche erlebt haben und entschuldige mich für die Länge des Textes.... Ich glaube, es ist auch eine Art Verarbeitung

Vorab: ich habe auch Videos, die ich für den Arzt gemacht hatte. Ich möchte sie aber nicht einfach so hier rein stellen. Wenn aber jemand das sehen möchte um sich ein Bild zu machen, dann würde ich sie auch verschicken.


Findus war eine gesunde Bauernhofkatze, wir kennen Bauern und Elterntiere, alles tiptop. Er wurde nur 2 Jahre, wir waren regelmäßig impfen (freigänger) und kastriert war er auch. Er war so unglaublich verschmust, fit und gesund.
Letzte Woche fing er Mittwoch Abend an, sich seltsam zu verhalten. Er war noch anhänglicher als sonst, ich war schon fast genervt. Ständig stolperte ich über ihn. An diesem Abend bekam er einen ersten kleineren Anfall. Er speichelte extrem und rannte dann wie verrückt los und donnerte gegen die Glastür. Dabei speichelte er wirklich viel. Er wollte zur Nacht trotzdem raus, ich ließ ihn. In der Nacht hörte ich ihn miauen, wohl jeder jaulen, wie verrückt, sehr tief und verzweifelt. Ich tat es als katzenkampf ab, den wir hier oft in der Nacht zwischen all den Hof Katzen haben.
Am nächsten Tag, Donnerstag, hatte er wieder so einen Anfall, in der Früh. Er zuckte erst im. Gesicht, dann floss Speichel und dann rannte er los. Und wieder knallte er gegen sämtliche Schränke und Türen l, als wäre er blind. Dabei urinierte er auch das erste Mal. Danach war er fix und alle und schlief eine Stunde. Man konnte ihn während und danach nicht ansprechen bzw er reagierte nicht. Ich dachte sofort an epilepsie und packte den Kater ein zum Arzt.

Der konnte bis auf verzögerte Pupillen Reaktion nichts feststellen, empfahl mir Belladonna D12 und nux vomica. Es sei jedenfalls keine epilepsie, er stellte Borreliose in den Raum, die ins Hirn gewandert ist und gab Antibiotikum. Also wieder nach Hause, wir sollen ihn ruhig wieder rauslassen, das Mittel wirke zügig.

Nachmittag kam die Nachbarin ganz panisch zu uns gerannt l, unser Kater läge in deren Garage und fauchte, urinierte, speichelte alles voll.... Der hätte Tollwut und wir sollen ihn sofort holen. Als ich ankam lag er schon schlafend am Boden, die Spuren seines Anfalls waren überall zu sehen. Ich packte ihn ein und fuhr ein zweites Mal zum Arzt. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte 7 Anfälle innerhalb von 5h gezählt. Es wurde immer schlimmer und die Anfälle immer heftiger. Der Arzt fing an dich Sorgen zu machen, schickte mich aber wieder nach Hause (gab Cortison und Valium) weil er abwarten wollte, bis das Mittel wirke. Ich sagte ihm, dass es immer heftiger wird und ich Angst habe, dass er etwas schlimmeres als epilepsie hat. Ich solle Freitag nachmittags wieder kommen. Also wieder nach Hause. Dort legte ich den auf Drogen gesetzten Kater in seine Kinderstube, ein 20qm großer Raum mit seinem Körbchen, Sessel und Teppich mit Futter und Wasser und blieb bei ihm. Die Anfälle kamen nun alle 30 Minuten. Mittlerweile fauchte er kurz vor einem Anfall und wurde extrem wild. Ich hatte phasenweise Angst vor ihm und verließ das Zimmer. Er urinierte und speichelte innerhalb kürzester Zeit alles zu. Gegen 1 Uhr nachts und vielen Tränen meinerseits bin ich ins Bett. Um 6 Uhr sollte sich mir ein unglaublich schreckliches Bild bieten.

Der Kater lag am Boden in seinem Urin... Alles, wirklich alles war voll davon. Sein Auge war verwundet und blutete, am der Wand waren blutspuren, krallen fehlten und die Pfoten blutete und der extreme Speichel floss. Er war nun gar nicht mehr ansprechbar. Wenn er nicht grad einen Anfall hatte und wie ein Berserker durch die Gegend rannte und sich dabei blutig verletzte saß oder lag er apathisch da, fauchte und bewegte sich nicht mehr. Ich war am Ende. Um 8 Uhr rief ich den Notdienst an, schilderte den Fall, ich durfte gleich kommen. Die Ärztin in der tierklinik sah sich prompt einen der Anfälle live und schüttelte nur den Kopf "das wird nicht mehr besser, wir müssen ihn erlösen".... Ich wusste es innerlich schon und stimmte sofort zu, damit mein armer Kater nicht mehr so leiden muss.

Die Ärztin meinte, es könnte viel sein. Tollwut darf sie nicht ausschließen (rechtlich) aber sie denkt eher an Vergiftung. Mich lässt das nicht los, dass wir keine eindeutige Diagnose bekamen. Und daher mein Beitrag.

Hat jemand von euch das schonmal erlebt? Rennanfälle mit Speichel kennen sicherlich einige. Aber auch diese krasse wesenveränderung (Frauchen uns nichts), diese rasante Verschlimmerung und Häufung der Anfälle, diese schrecklichen Verletzungen l, die er sich dabei zugezogen hatte??? Ihr würdet mir mit euren Erfahrungen und Einschätzungen so sehr helfen.

Der Verdacht auf Tollwut kam uns übrigens, da wir hier zwei auffällige Marder beobachten konnten, die ein total seltsames Verhalten (tagsüber!!) zeigten und auch verletzt aussahen. Wir haben natürlich Angst, dass der Speichel, der quasi überall im Haus und vor allem in dem Zimmer war, irgendwie ansteckend sein könnte. Tollwutimpfung hätte letztes Jahr Oktober aufgefrischt werden müssen, was wir verpasst hatten. Aber angeblich sind wir ja Tollwutfrei, oder? Also doch Vergiftung? Oder ein Parasit im Hirn??

In Gedenken an
Kater Findus
Geboren Frühjahr 2017
Gestorben 9.9.2019



Liebe Grüße
Katzfratz ist offline  
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Alt 16.08.2019, 05:00
  #2
biveli john
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biveli john
 
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Das ist ja furchtbar, wirklich schlimm. Tut mir sehr leid um deinen Kater.
Marder verhalten sich manchmal komisch wenn sie Revierkämpfe austragen. Ist nur Spekulation aber vielleicht wirklich Vergiftung oder Hirntumor. Aber für Hirntumor ging es mir zu schnell das flutet eher an. Auch wenn Katzen über Felder oder Wiesen gehen können sie verschiedene Ackergifte aufnehmen oder auch Schneckenkorn, wenn sie sich dann putzen. Tollwut ist ja anscheinend ausgerottet. Nur Obduktion bringt Klarheit. Stille Grüße Biveli
biveli john ist offline  
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Alt 16.08.2019, 07:12
  #3
doppelpack
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doppelpack
 
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Der arme Kater, was muss der gelitten haben. Du hättest nach dem ersten TA-Flop dringend einen anderen aufsuchen sollen. Das kann ich dir für die Zukunft nur raten, solltest du noch andere Tiere haben.

Wenn du Gewissheit haben willst, musst du ihn obduzieren lassen. Alles andere sind nur Mutmaßungen.

Edit: Was mich gerade stutzig macht, bei Verdacht auf Tollwut, müsste da nicht eine Meldung erfolgen und dann von Amts wegen nachgeforscht werden?

Geändert von doppelpack (16.08.2019 um 08:03 Uhr)
doppelpack ist offline  
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Alt 16.08.2019, 09:15
  #4
Katzfratz
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Ja da hast du recht. Wir waren schon immer mit allen Tieren bei diesem Tierarzt, daher hab ich das erstmal nicht in Frage gestellt. Aber ja, ich hätte umgehend wo anders hinfahren sollen.

Genau. Bei Verdacht auf Tollwut würde eine riesen Sache losgetreten und der Arzt MUSS bei Verdacht sofort alle hebel in Bewegung setzen. Die Ärztin sagte, sie schließt es quasi aus, darf aber aus rechtlicher Sicht nicht mit 100% Sicherheit ausschließen. Naja, letztendlich habt ihr recht..... Alles Spekulation.

Hirntumor, dafür gibt es wirklich zu schnell. Von ersten Anfall bis Tod waren es keine 48h
Katzfratz ist offline  
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Alt 16.08.2019, 09:18
  #5
Freewolf
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Freewolf
 
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Hallo,

erstmal mein herzliches Beileid zu diesem Verlust

Beim lesen dachte ich ja irgendwie auch an einen epileptischen Anfall...
Wurde das nicht näher untersucht?
Freewolf ist offline  
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Alt 16.08.2019, 09:23
  #6
Irmi_
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Irmi_
 
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Mein Beileid.

Fachlich kann ich leider nichts beitragen, aber ich will Dir zumindest mein Mitgefühl ausdrücken drücken.
Irmi_ ist offline  
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Alt 16.08.2019, 09:27
  #7
Aurora87
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Aurora87
 
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Ich habe von so einem heftigen Fall tatsächlich auch noch nie gehört

Ich finde es hört sich tatsächlich sehr nach Tollwut an aber wie du selber und schon andere geschrieben haben gibt es diese in DE ja eig. nicht mehr :/

Das tut mir sehr, sehr leid für euch und ich bin gleichzeitig absolut schockiert über euren TA. Er hätte euch meiner Meinung nach sofort zu einer Tierklinik schicken sollen wenn er selbst nicht stationär aufnehmen kann.

Es ist ja nun schon ein paar Tage her... hast du noch die Möglichkeit euren Kleinen obduzieren zu lassen damit du Klarheit bekommst?
Aurora87 ist offline  
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Alt 16.08.2019, 10:05
  #8
Poldi
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Poldi
 
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Mein herzliches Beileid.

Was ich noch anmerken möchte, es gibt noch die Fledermaustollwut, zumindestens in NRW.
Poldi ist offline  
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Alt 16.08.2019, 10:22
  #9
Vitellia
Erfahrener Benutzer
 
Vitellia
 
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Beiträge: 921
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Erst einmal mein aufrichtiges Beileid zu eurem Verlust.

So viel ich weiß, gilt Deutschland in Hinsicht auf die so genannte terrestrische Tollwut (also etwa die von Füchsen etc.) als Tollwut-frei, wobei in Grenzgebieten womöglich ein gewisses Risiko besteht, dass aus Ländern, in denen die Tollwutbekämpfung nicht so konsequent verfolgt wird, infizierte Tiere ins Land kommen. Wenn man mitten in Deutschland wohnt, geht die Gefahr wohl wirklich gegen Null.

Es gibt aber auch Tollwut bei Fledermäusen , wobei meines Wissens das Risiko, dass sich eine Katze bei einer Fledermaus infiziert, auch extrem gering ist.

Fazit ist wohl, dass es sehr, sehr unwahrscheinlich ist, dass sich ein Haustier in D mit Tollwut infiziert, wirklich zu 100% ausschließen kann man es aber auch nicht. (Und bei einer für den Menschen fast immer tödlich verlaufenden Krankheit, reicht mir persönlich auch eine Wahrscheinlichkeit, von 0,001%, um meine Freigänger impfen zu lassen, zumal wir hier auch Fledermäuse haben).

Ich hätte aber auch erwartet, dass bei einem Verdacht auf Tollwut da jetzt alle möglichen Hebel in Bewegung gesetzt werden, denn eigentlich müssten dann ja auch andere Freigänger und andere Tiere, die Kontakt zu einem tollwütigen Tier gehabt haben könnten, unter "Verdacht" gestellt werden, sprich Impfstatus etc. überprüft. Und müsste so ein Tier nicht schon von Amts wegen obduziert werden? Wenn in die Richtung nichts passiert ist, wird man wohl eher nicht von Tollwut ausgehen.
Das sind jetzt aber auch nur Spekulationen meinerseits, ich bin keine Fachfrau zu dem Thema.
Vitellia ist offline  
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Alt 16.08.2019, 10:43
  #10
Katzfratz
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Richtig, es wäre eine riesig Maschinerie angegangen bei dem Verdacht. Das ganze Dorf würde quasi in Quarantäne kommen und alle darin lebenden Tiere präventiv exekutiert. So zumindest war es mal in den 70ern der Fall irgendwo in D. Ich fragte die Ärztin ob eine Obduktion möglich sei. Sie sagte, dass der Kater dazu in die Pathologie nach München käme und von dort weiter nach Nürnberg, sein Hirn aufwendigst untersucht würde und das viele viele tausend Euro kosten würde. Und wie gesagt, sie schloss es quasi aus. Sie hatte den Kater auch gründlich auf bissspuren untersucht und nichts gefunden. Ich habe natürlich auch mit einem anderen Arzt telefoniert und der sagte auch, dass der Impfschutz quasi noch gegeben war und hätte man einen leisen Verdacht auf Tollwut gehabt, wäre das andere verlaufen. Bei Tollwut gäbe es auch keine solche Anfälle. Es würde zudem zu lahmungserscheinungen kommen, das war nicht der Fall.
Es fiel öfter das Wort Glycol-Vergiftung.... Aber so richtig sicher war sich eben keiner.

Ich habe im Internet katzenvideos gesehen mit epileptischen Anfällen, das sah ganz ähnlich aus, auch kit dem Speichel. Das Frauchen erklärte man sich damit, dass er Angst hatte. Man konnte ihn ja trotzdem streicheln ohne dass er angriff.

Ich dachte auch kurz an Parasiten, die das Hirn angreifen und die Anfälle auslösen. Manchmal wirkte er, als hätte er panische Angst vor der Dingen, die da in seinem Kopf vor sich gehen. Er suchte trotzdem zu jeder Zeit meine Nähe, vor allem wenn er nach einem Anfall völlig erschöpft war. Er hat sogar noch gefressen, aber nicht mehr gekotet (48h nicht), nur uriniert wie verrückt.

Wir konnten uns auch aus finanziellen Gründen kein ct oder dergleichen leisten, daher liegt er seit letzten Freitag an einer schönen Stelle unterm Baum begraben. Obduktion schließen wir aus. Wir dachten irgendwie auch, was bringt ein weiteres teures Diagnose Verfahren wenn er letztendlich doch sterben muss. Aber ja, das ist genau das was mich jetzt am meisten quält.

Ich dachte nur, dass vielleicht jemand mal Erfahrung mit Vergiftungen gemacht hat und diesen Verlauf bestätigt oder kennt.
Katzfratz ist offline  
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Alt 16.08.2019, 11:06
  #11
Aurora87
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Aurora87
 
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Zitat:
Zitat von Katzfratz Beitrag anzeigen
Ich fragte die Ärztin ob eine Obduktion möglich sei. Sie sagte, dass der Kater dazu in die Pathologie nach München käme und von dort weiter nach Nürnberg, sein Hirn aufwendigst untersucht würde und das viele viele tausend Euro kosten würde.
Sorry, aber eine Obduktion kostet nicht viele, viele 1000€ nicht mal ansatzweise viele, viele 100€.

Das ist gelinde gesagt Quatsch den deine TA da erzählt hat.

Aber ist ja jetzt auch egal.
Ich verstehe völlig, dass es dich nicht in Ruhe lässt an was dein Kleiner nun im Endeffekt gelitten hat. Ich würde es auch wissen wollen, nur leider wird das nun niemand beantworten könnten.

Es gibt ja auch bei gleichen Kankheiten teilweise völlig verschiedene Krankheitsbilder
Aurora87 ist offline  
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Alt 16.08.2019, 13:24
  #12
Katzfratz
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Ja mir kann man viel erzählen. Aber auch der Arzt am Telefon meinte, dass das ein teurer spass sei, wenn man eine Katze auf Tollwut obuziert. Da muss irgendwie das Hirn in kleinste Teilchen geschnitten werden, sehr aufwändig das ganze.aber da das ja nicht als notwendig erachtete, riet man davon ab
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Alt 16.08.2019, 13:41
  #13
Aurora87
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Zitat:
Zitat von Katzfratz Beitrag anzeigen
Ja mir kann man viel erzählen. Aber auch der Arzt am Telefon meinte, dass das ein teurer spass sei, wenn man eine Katze auf Tollwut obuziert. Da muss irgendwie das Hirn in kleinste Teilchen geschnitten werden, sehr aufwändig das ganze.aber da das ja nicht als notwendig erachtete, riet man davon ab
Das sollte auch keine Kritik in deine Richtung oder Sonst was sein.

Ich kenne das... wenn man Angst um sein Tier hat oder leider schon trauern muss verlässt man sich erst recht auf Aussage der Experten obwohl man wenn man rational denkt vllt. anders entschieden hätte.

Mir tut es wirklich leid dass du nun einfach nicht erfahren wirst woran dein Kater gestorben ist und drücke doll die Daumen dass so etwas nie wieder passiert.
Aurora87 ist offline  
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Alt 16.08.2019, 13:58
  #14
Gnocchilli
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Mein Beileid zum Verlust


Hm, wenn der Verdacht auf Tollwut hinaus läuft, muss man das bestimmt nicht selber bezahlen.

Ich habe eben zwei Artikel gelesen, wie sich Tollwut bei Katzen äußert. Und div. Symptome würden schon passen:

...oder plötzlich zutraulich
...unruhig, miaut grundlos (wo er draußen war)
...vermehrter Speichelfluss, Schluckbeschwerden, Aggressivität (Fauchen)
...Der Gemütszustand der Patienten schwankt zwischen Aggressionen und Depressionen (könnte vllt das rumliegen gewesen sein?).

Hier mal noch ausführlich und mit Quelle:



Wieso die Ärztin da keine weitere Diagnostik durchführen lässt ist mir rätselhaft. Klar sagen alle TW ist in Dtl. nicht vorhanden. Wohl aber wissen wir auch, das Fledermäuse TW besitzen und die für Menschen genau so gefährlich sind wie die damals über Fuchs übertragenen Erreger (also ja auch für alle anderen Tiere!).

Über eine Ansteckung mit TW (falls es das wäre) durch den Speichel brauchst du dir zumindest nicht unbedingt sorgen machen. Der Speichel müsste ins Blut kommen, was relativ unwahrscheinlich durch Speichel auf dem Boden passieren kann (ich würde normal wischen).
Gnocchilli ist offline  
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Alt 16.08.2019, 14:02
  #15
Katzfratz
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Nein nein, das hab ich auch gar nicht so aufgefasst.
Ich habe auch viel gelernt aus dieser Sache, was das vertrauen auf TÄ angeht. Sollte meine andere Katze plötzlich ebenfalls diese Zeichen zeigen, werde ich umgehend handeln. Aber das wird hoffentlich nie passieren.

Habe im übrigen erst erfahren dass die Nachbarin viel giftelt, schneckenkorn und rattengift ausbringt.... Wer weiss
Katzfratz ist offline  
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