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Ungewöhnliche Beobachtungen ... was könnte das sein?

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen
Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
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Alt 16.07.2019, 13:50
  #1
PaenX
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Standard Wenn die Katze zuckt...

Hallo Forinen und Forinos,

ich suche ein paar Idee/Vorschläge, woher das Zucken bei unserer Katze Gini kommen kann...
Ich schreibe einfach mal alles zusammen, vielleicht findet sich so eine Ursache und damit eine Linderung, um den Stress des Zuckens zu mindern.


Zunächst einmal ihre Steckdaten:
Sie wird demnächst 9 Jahre alt ist seit etwa 5 Jahren kastriert und wohnt seit nun 2 Jahren bei uns.
Von Anfang an lebt sie in reiner Wohnungshaltung, bis sie zu uns kam mit Hund und Balkon, bei uns alleine auf 50qm (wir suchen seit Anfang des Jahres aber eine neue, größere Wohnung mit Balkon oder Terrasse). Unsere erste Vergesellschaftung mit Katze Lotti/Senna ist Anfang 2018 leider gescheitert, seit dem haben wir bei PS leider keine passende Katze mehr gefunden.
Gefüttert werden hochwertigere Nassfutter-Marken, wie Granatapet / Granatapet Symphonie, MACs, Leonardo, Real Nature und MjamMjam (wird gerade eingeführt). Die andere Hälfte der Tagesration besteht seit Sommer letzten Jahres aus Rohfleisch mit Felini Complete. Gefütterte Fleischsorten sind fast ausschließlich Pute, Huhn und Huhn/Pute mit Lachs/Thunfisch. Im Rohfleisch finden sich auch ab und zu mal Rind, Kaninchen oder Schwein. Aktuell aber meistens Hühnerbrust, -Schenkel und -Herzen.
Trockenfutter (Purizon) und Leckerli müssen erarbeitet werden, im Futterturm, beim Clickern oder Jagen.


Das "Krankheitsbild":
Seit Anfang an, bzw. schon in ihrem alten Zuhause, hat Gini Zuckungen am Rücken und in den Ohren. Es folgen Knabbern, Kratzen und Lecken am Schwanzansatz, hinter den Ohren, am Hals und an verschiedenen Stellen des Körpers. Oft rennt sie auch los. Wenn sie liegt, Zucken auch ihre Hinterbeine und trommeln auf den Boden oder gegen eine Wand.
Das Zucken tritt stellenweise beim Fressen auf, sehr oft beim Spielen mit Angeln (weshalb sie davor Angst hat und wir das meiden), am offenen Fenster, wenn ihr etwas Angst macht (z.B. eine große Fliege) und manchmal auch einfach so...
Wenn man sie am Rücken streichelt, wenn sie zuckt, hören für den Moment die Zuckungen zwar auf, gehen danach aber weiter.
Am Schwanzansatz hat Gini leicht trockene Haut mit Schüppchenbildung.


Bisher erfolgte (erfolglose) Behandlungen:
Als Einzugsgeschenk hatte Gini uns 2017 Flöhe mitgebracht, die wir aber nicht behalten wollten und deshalb das Katz dagegen behandelt haben. Die Zuckungen wurden davon aber nicht besser und nicht schlechter. Seitdem sollte sie eigentlich flohfrei sein, auf ihren Schlafplätzen (alle mit hellem Stoff) und beim Auskämme mit dem Flohkamm kann ich nichts finden.

Auf Grund eines Lymphom-Verdachtes (stark geschwollener Lymphknoten im Bereich Darms/Blase, Fressunlust und Gewichtsverlust von 600g in 2 Wochen) letzten Sommer hatte Gini Schmerzmittel (etwa den ganzen August als Depot) und Prednisolon (von August bis November) bekommen. Das Prednisolon wurde langsam ausgeschlichen. Im Februar 2019 hat der Ultraschall keine Veränderungen mehr gezeigt, aber wenn es ein Lymphom war, kann man es nicht besiegen... Auch mit diesen Medikamenten gab es keine Verbesserung, weshalb Allergien und Schmerzen eigentlich ausgeschlossen werden können...

Blutbilder sehen auch immer gut aus. Eigentlich alles topp... Das letzte BB von Februar 2019 habe ich noch nicht ausgedruckt zuhause, die Auswertung erfolgte telefonisch. Das nächste Blutbild (auch wegen der Fütterung zu Kontrolle) wollen wir in den nächsten Wochen machen lassen.


Aktuelles Vorgehen und Überlegungen:
Ich gebe seit einer Woche Bierhefe (etwa eine Messerspitze) mit ins Futter, da es vielleicht an einem Mangel liegen könnte. Es zeigt aber derzeit keine Änderungen am Verhalten.

Die nächste Überlegung wäre eine Ausschlussdiät mit Lamm oder Ziege, je nachdem, was ich auf dem Markt bekommen kann. Nassfutter dieser Sorten werden allerdings nicht gefressen. Aber das ist bei Rind/Fleisch/Kaninchen etc auch der Fall, roh wird es aber gern genommen. Allerdings glaube ich nicht so sehr an eine Allergie, da, wie oben geschrieben, das Kortison keine Besserung brachte.
Ich möchte als Abwechslung zum FC in nächster Zeit gern Easy Barf nutzen und erste Schritte im "echten" Barf versuchen. Erstmal weiterhin als halbe Tagesportion in Ergänzung zum Nassfutter.

An Rolling-Skin glaube ich auch nicht, das ist mir zu selten, als dass es wahrscheinlich wäre. Auch der TA ist dieser Meinung.

Fokale Epilepsie könnte eigentlich passen, das Video von Kuros Shiyuu kommt dem schon sehr nahe. Filmen konnten wir es allerdings noch nicht...


Der TA war bisher der Meinung, Gini hätte einfach nur eine Flohspeichelallergie, aber wenn sie flohfrei ist, was löst das Zucken aus?
Kann man auf Verdacht Epilepsie behandeln?
Wenn die Bierhefe nichts bringt, und damit ein Vitamin-B-Mangel auch ausgeschlossen ist, was könnte das noch sein?


Grüße
von PaenX
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Alt 16.07.2019, 14:09
  #2
Kuro
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Ich sehe, du hast hier schon durch die anderen Threads gelesen, also kann ich jetzt erstmal auch gar nichts weiter beisteuern, wie ich gerade wollte.

Bleib mit dem Video dran. Das Trommeln der Beine kenne ich nicht, aber die restlichen Beschreibungen klingen sehr nach Shiyuu. Sie hat keine Angst vor Angeln oder so, aber ich beobachte das eigentlich immer nach dem Spielen. Auch wenn sie am Fenster Vögel oder Insekten sieht. Ich tippe deswegen auch auf Stress als Auslöser der Anfälle. Stress muss ja nicht immer negativ sein, es gibt auch positiven, für den Körper ist das aber im Grunde egal.

Übrigens, zum Barfen, wenn du die Häfte des Futters so fütterst, besorg dir noch was anderes als FC. Easy Barf hat drei verschiedene Sorten, wobei ich außerhalb von Nierenerkrankungen nur zwei für geeignet empfinde. Ohne die Abwechslung läufst du langfristig auch Gefahr von Mangelversorgungen, weil es ja immer dieselbe Supplementenmischung ist. Und beim Lachs, wenn es richtiger Lachs ist (Salmo Salar), dann darf der auf keinen Fall mit FC gefüttert werden.
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Alt 16.07.2019, 14:24
  #3
PaenX
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Hallo Kuro,

ja, bei den anderen Themen hat sich das ja leider im Sand verlaufen oder hat nicht wirklich gepasst, deshalb dachte ich, ich probiere es selbst mal.

Zitat:
Zitat von Kuro Beitrag anzeigen
Übrigens, zum Barfen, wenn du die Häfte des Futters so fütterst, besorg dir noch was anderes als FC. Easy Barf hat drei verschiedene Sorten, wobei ich außerhalb von Nierenerkrankungen nur zwei für geeignet empfinde. Ohne die Abwechslung läufst du langfristig auch Gefahr von Mangelversorgungen, weil es ja immer dieselbe Supplementenmischung ist. Und beim Lachs, wenn es richtiger Lachs ist (Salmo Salar), dann darf der auf keinen Fall mit FC gefüttert werden.
Easy Barf steht schon auf meiner Liste , das FC wird mir auch zu einseitig. Auch natürliche Barf-Supplemente will ich dann gleichzeitig besorgen und zumindest erstmal diverse Grundrezepte ausprobieren. Das komplette Barf ist mir noch zu hoch, aber ich will mir zeitnah ein Einstiegsbuch anschaffen.
Das mit dem Lachs wusste ich noch nicht, hatte aber zum Glück noch keinem im Barf, nur im Nafu.
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Alt 16.07.2019, 14:31
  #4
Irmi_
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Mein Senf zum Barfen:
Es gibt da offensichtlich leider ziemlich viele schlechte Bücher.
Ich würde auf dubarfst.eu vorbei schauen, da hab ich ziemlich gute Informationen bekommen.
Irmi_ ist gerade online  
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Alt 16.07.2019, 14:46
  #5
PaenX
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Zitat:
Zitat von Irmi_ Beitrag anzeigen
Mein Senf zum Barfen:
Es gibt da offensichtlich leider ziemlich viele schlechte Bücher.
Ich würde auf dubarfst.eu vorbei schauen, da hab ich ziemlich gute Informationen bekommen.
Ich schaue da öfter mal vorbei, aktuell noch nicht registriert. Den Rechner fände ich sehr praktisch, habe aber kein PayPal, darüber kauft man den, glaube ich... Die Supplemente für das dortige Grundrezept, sowie easy barf basic habe ich gerade bestellt

Ich hatte mich nach der Rezension von dubarfst-Kuro für das Buch "Katzenernährung nach dem Vorbild der Natur: Barfen in allen Lebensphasen" von Doreen Fiedler entschieden. Aber im Laden habe ich das leider noch nicht gefunden...
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Alt 16.07.2019, 15:01
  #6
Irmi_
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Ah, ich sehe, Du bist eh gut informiert.

PayPal einrichten ist kaum Aufwand. Aber wenn Du das nicht willst kannst Du ja Mal nachfragen, ob es auch eine andere Möglichkeit gibt. Weil den Calci find ich super. Da steckt auch eine sehr große Menge Wissen drin.
Irmi_ ist gerade online  
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Alt 16.07.2019, 16:11
  #7
Kuro
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Zitat:
Zitat von PaenX Beitrag anzeigen
Ich hatte mich nach der Rezension von dubarfst-Kuro für das Buch "Katzenernährung nach dem Vorbild der Natur: Barfen in allen Lebensphasen" von Doreen Fiedler entschieden. Aber im Laden habe ich das leider noch nicht gefunden...
Das kriegst du so auch nicht im Laden. Doreen Fiedler ist Selfpublisherin und dieses Buch wird über den Print-on-Demand-Dienst BoD vertrieben. Aber wenn du mit der ISBN in einen Buchladen gehst, kann es jederzeit bestellt werden und ist nach ein paar Tagen abholbereit.

Und ja, manche hatten schon Wege gefunden, ohne eigenen PayPal-Account den Kalki zu kaufen. Frag mich jetzt nicht wie, aber wir haben drüben im Forum zumindest irgendwo einen Thread dazu. Damit wirds dann auch mit den Einzelsupplementen einfacher (ohne ists die Hölle, zumindest, wenn man genau sein möchte).
Kuro ist gerade online  
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Alt 17.07.2019, 05:53
  #8
PaenX
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Zitat:
Zitat von Irmi_ Beitrag anzeigen
Ah, ich sehe, Du bist eh gut informiert.
Naja, da ich die Katze nicht so halten kann, wie ich es als optimal empfinde, so versuche ich zumindest alles mögliche, damit sie hier alles mir mögliche bekommt.

Zitat:
Zitat von Kuro Beitrag anzeigen
Das kriegst du so auch nicht im Laden. Doreen Fiedler ist Selfpublisherin und dieses Buch wird über den Print-on-Demand-Dienst BoD vertrieben. Aber wenn du mit der ISBN in einen Buchladen gehst, kann es jederzeit bestellt werden und ist nach ein paar Tagen abholbereit.
Danke für die Info, da kann ich heute gleich in den Buchladen gehen und es bestellen. Ich dachte, es liegt daran, dass ich in einer kleineren Stadt geschaut habe

Zitat:
Zitat von Irmi_ Beitrag anzeigen
PayPal einrichten ist kaum Aufwand. Aber wenn Du das nicht willst kannst Du ja Mal nachfragen, ob es auch eine andere Möglichkeit gibt. Weil den Calci find ich super. Da steckt auch eine sehr große Menge Wissen drin.
Zitat:
Zitat von Kuro Beitrag anzeigen
Und ja, manche hatten schon Wege gefunden, ohne eigenen PayPal-Account den Kalki zu kaufen. Frag mich jetzt nicht wie, aber wir haben drüben im Forum zumindest irgendwo einen Thread dazu. Damit wirds dann auch mit den Einzelsupplementen einfacher (ohne ists die Hölle, zumindest, wenn man genau sein möchte).
Na dann schau ich mal, was mir da möglich ist



Ansonsten, hat jemand eventuell eine Ahnung, ab welcher Dauer eine Bierhefe-Kur Wirkung zeigen sollte?
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Alt 17.07.2019, 06:50
  #9
NaMa
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Hallo PaenX, von mir ein paar Gedanken und Erfahrungen zu den beschriebenen Zuckungen.
Ich denke schon, dass dies in Richtung Epilepsie gehen könnte, aber dies kann nur ein mit Epilepsie erfahrener Tierarzt beurteilen; ebenso, ob man hier schon mit entsprechenden Tabletten arbeiten sollte.
Mein Kater hat Epilepsie gehabt. Er hatte allerdings richtige Anfälle. Anfangs habe ich mit Vitamin B-Tropfen (Vitamin B ist ja auch in Bierhefe) versucht, diese zu mindern, was mir auch gelungen ist. Die Anfälle wurden weniger, waren aber nie ganz weg. Dann hat er über 1,5 Jahre Tabletten bekommen; die Anfälle waren weg und er hat ein normales Katerleben führen können. Die Tabletten haben wir dann, natürlich in Absprache mit dem Tierarzt, langsam abgesetzt. Die Anfälle sind nicht wieder gekommen. Was aber geblieben ist, sind gelegentliche Zuckungen im Fell, vor allem im Rückenbereich.
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Alt 17.07.2019, 08:19
  #10
PaenX
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Zitat:
Zitat von NaMa Beitrag anzeigen
Hallo PaenX, von mir ein paar Gedanken und Erfahrungen zu den beschriebenen Zuckungen.
Ich denke schon, dass dies in Richtung Epilepsie gehen könnte, aber dies kann nur ein mit Epilepsie erfahrener Tierarzt beurteilen; ebenso, ob man hier schon mit entsprechenden Tabletten arbeiten sollte.
Mein Kater hat Epilepsie gehabt. Er hatte allerdings richtige Anfälle. Anfangs habe ich mit Vitamin B-Tropfen (Vitamin B ist ja auch in Bierhefe) versucht, diese zu mindern, was mir auch gelungen ist. Die Anfälle wurden weniger, waren aber nie ganz weg. Dann hat er über 1,5 Jahre Tabletten bekommen; die Anfälle waren weg und er hat ein normales Katerleben führen können. Die Tabletten haben wir dann, natürlich in Absprache mit dem Tierarzt, langsam abgesetzt. Die Anfälle sind nicht wieder gekommen. Was aber geblieben ist, sind gelegentliche Zuckungen im Fell, vor allem im Rückenbereich.
Hm... ja, ich hoffe mein "alter Dorftierarzt" ist dem Epilepsie-Verdacht gegenüber aufgeschlossener, wenn wir Videos davon haben. (Aber immerhin war er bis jetzt nach meinem Empfinden auch kompetent und hat, im Gegensatz zum vorherigen TA, keine Probleme gemacht, als ich eine Urinuntersuchung von Gini haben wollte. )

Wie lange hatte es gedauert, bis bei deinem Kater das Vitamin B merklich Besserung gezeigt hatte?
Hatte das gelegentliche Zucken deinen Kater beeinträchtigt? An sich würde mich gelegentliches Zucken nicht alarmieren, aber ich glaube, Gini stresst das schon sehr...
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Alt 17.07.2019, 08:44
  #11
NaMa
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Inwieweit sich dein Tierarzt mit Epilepsie auskennt, kannst nur du beurteilen. Ansonsten wäre immer noch die Möglichkeit, andere Arztpraxen oder Kliniken anzurufen und danach zu fragen. Wenn du im Nürnberger Raum wohnen würdest, könnte ich dir diesbezüglich gute Praxen empfehlen.

Hier mal ein Link aus dem Forum zum Thema Epilepsie. Sind sehr gute Infos dabei.
Zusammenfassung: Epilepsie bei Katzen

Wie lange das Vitamin B gebraucht hat, um zu wirken, kann ich leider nicht mehr sagen. Aber ich denke, dass eine Woche hier zu kurz ist, um schon Veränderungen feststellen zu können, zumal in der Bierhefe auch noch andere Stoffe enthalten sind. Und eine Messerspitze Bierhefe kommt mir auch wenig vor. Wonach hast du das dosiert? Ich hatte immer diese Tropfen: https://www.fressnapf.de/p/beaphar-v...b-komplex-50ml

Das Zucken beeinträchtigt meinen Kater nicht, deshalb unternehme ich hier auch weiter nichts. Aber bei deiner Gini kommen ja noch mehr Auffälligkeiten zusammen - ich denke, dass sollte tierärztlich abgeklärt, ob hier tatsächlich Epilepsie vorliegt und auch ggf. mit Tabletten eingestellt werden, wenn es deine Gini stresst.
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Alt 17.07.2019, 09:12
  #12
PaenX
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Ich komme leider nicht aus dem Raum Nürnberg, werde mich aber mal in der Gegend nach Tierkliniken umschauen. Eine der nächsten TKs ist etwa 60 km weit weg, aber wenn wir da eine ordentliche Diagnose bekommen, werden wir den Weg wohl auf uns nehmen, wenn bei unserem TA nichts heraus kommt.

Ich las, dass man zur Beginn eine Messerspitze Bierhefe ins Futter geben soll und dann bis auf 1/4 Teelöffel hochgehen kann (die Mengenangabe 1/4 TL fand ich bei agtiere.de, ich finde aber woanders auch Angaben von 1 bis 3g pro Katze z.B. bei der Bierhefe von Grau).
Die Dosis werde ich erstmal schrittweise auf 1/4 TL erhöhen.
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Alt 17.07.2019, 09:37
  #13
Kuro
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Was die Medikamentierung betrifft, wir haben bei Shiyuu davon abgesehen, weil die Epilepsie nicht einschränkt. Wird sie schlimmer (also noch viel mehr Zucken) und sie kommt nicht mehr zur Ruhe oder selbstverständlich, wenn sie sich in eine generalisierte Epilepsie wandelt, dann wird therapiert. Ansonsten nicht. Einfach weil Medikamente auch immer auf die Organe gehen. Shiyuu hat eh schon CNI, was nicht in sie rein muss, vermeide ich. Aber unabhängig davon gilt das natürlich auch für ansonsten gesunde Katzen. Heißt aber nicht, dass man nie therapieren sollte, es sollte natürlich immer der Situation entsprechend entschieden werden.

1/4 TL Bierhefe. Uh, das klingt heftig. Aber gut, weder Shiyuu noch ich mögen Bierhefe und deren Geruch und da ging es nur um 1 - 2 g auf 1 kg Fleisch beim Barfen und nicht auf geringere Futtermengen.
Kuro ist gerade online  
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Alt 17.07.2019, 10:26
  #14
PaenX
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Jetzt war ich verunsichert wegen der Bierhefe und habe mal nachgerechnet:
Im Barf-Grundrezept von dubarfst werden 2,5g Bierhefe pro 1000g Fleisch (bei natürlicher Supplementation) angegeben. Das macht 0,0025g je Gramm Fleisch.
Gini bekommt aktuell 85g Fleisch pro Tag und darauf die Bierhefe. Damit wären 0,21g Bierhefe pro 85g im Grundrezept.
Eine Messerspitze wiegt, laut Waage bei uns, nicht messbare Gramm (also <0,01g).
1/4 TL kommt mit dem hiesigen Teelöffel etwa 0,25 - 0,3g.

Unterm Strich würde etwas weniger als 1/4 TL Bierhefe dem natürlichen Supplementationsanteil von 85g Fleisch entsprechen, in FC ist aber natürlich auch Vitamin B drin (240mg/kg FC).

Ein bisschen mehr als eine Messerspitze im Futter wäre hier als Kur wahrscheinlich wirklich angebrachter. Zumindest soviel, dass die Waage es messen kann
PaenX ist offline  
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Alt 17.07.2019, 13:34
  #15
Capra
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Ich würde zusätzlich noch auf Hautpilz untersuchen lassen, wenn man schon Mal dabei ist.
Das Zucken des Rückenfells, kratzen hinter den Ohren, Schwanzansatz hektisch putzen. Liest sich wie eine Allergie. Und die zuckenden Hinterbeine, da möchte Katz sich vielleicht gerne kratzen, weiss aber nicht, wo anfangen. Ich kenne das von meinen Sternchen, die wollte das Juck oder die Tropfen im Ohr loswerden, aber feste kratzen hätte zu weh getan. Also hat sie mit der Vorderpfote geputzt und mit der Hinterpfote getrommelt.
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