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Trächtigkeit, Geburt & Aufzucht Bei Fragen rund um die Schwangerschaft und ersten Tage eines Katzenlebens

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Alt 12.04.2019, 17:35
  #1
Nicht registriert
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Standard Katze nach Kaiserschnitt-OP verstorben

Xxxxxxxxxxxxxx

Geändert von Nicht registriert (13.04.2019 um 10:41 Uhr) Grund: Beitrag löschen
 
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Alt 12.04.2019, 18:42
  #2
Freewolf
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Freewolf
 
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Standard

Huhu,

erstmal tut es mir sehr Leid, was da passiert ist.
Aber darf ich fragen, warum deine Katze überhaupt erst trächtig werden musste? Bist du Züchterin?
Auch wenn es hart klingt, aber ein Fall wie dieser zeigt, dass nicht immer alles rosarot ist.

Am Ende kann man nur raten, was mit der Mutterkatze passiert ist. Eventuell eine Obduktion anfordern? Vielleicht war sie krank, nur hat man es nicht gemerkt, vorallem, da du von übel riechendem Kot schreibst.
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Alt 12.04.2019, 18:46
  #3
Winterqueen
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Winterqueen
 
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Standard

Tut mir leid um deinen Verlust.
Habe auch die gleiche Frage wie Freewolf - bist du Züchterin?

Was den Tierarzt angeht: Wie meinst du das mit der Verwehrung der Spritze? Wollte er dir grundsätzlich keine geben, auch wenn du mit der Katze vorbei gekommen wärst? Oder wolltest du die mitbekommen und selbst geben?
Hast du ihn gefragt warum er keine geben wollte? Vielleicht hat er da schon mal schlechte Erfahrungen gemacht und mit Kaiserschnitten sehr gute, weshalb er das so machen wollte. Oder er wollte das aufgrund irgendwelcher Infos über die Katze (zu jung, Vatertier vllt eine große Rasse usw) Da müsstest du das Gespräch suchen.

Wie alt war deine Katze denn? Wie viele Würfe hatte sie?

Und gibt es die Möglichkeit, dass die Kleinen bis zur 12. Lebenswoche bei der Perserkatze bleiben? Die hat ja schließlich eh ein eigenes Kitten, was mindestens so lange bei ihr bleibt und deine würden extrem davon profitieren was ihr eigenes Sozialverhalten angeht.
Du könntest den Besitzern ja finanziell oder so entgegen kommen, aber ich würde das auf jeden Fall erfragen.

Ich habe noch nie eine Katzengeburt miterlebt und weiß nichts über das Abbinden von Nabelschnur usw, aber grundsätzlich würde ich dir raten den Tierarzt zu wechseln, wenn du dich da nun nicht mehr wohl fühlst. Das ganze ist ja eine Vertrauenssache und wenn für dich nach diesem Vorfall alles komisch anfühlt, dann geh da lieber nicht mehr hin.

Ich kann schon verstehen, dass ein Tierarzt eine Katze selbst beobachten will, wenn er ihren Zustand als kritisch einstuft. Er als Tierarzt hätte direkt eingreifen können; du hättest sie erst wieder zum Arzt fahren müssen usw. Natürlich nun besonders tragisch, dass sie verstorben ist obwohl sie unter Beobachtung war.

Wenn es dir keine Ruhe lässt, würde ich auch eine Obduktion wie Freewolf vorschlagen. Wir können nur rätseln was passiert ist, aber mehr nicht.

Es tut mir wirklich leid um deine Katze und den verwaisten Babys.

Geändert von Winterqueen (12.04.2019 um 18:51 Uhr)
Winterqueen ist offline  
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Alt 12.04.2019, 18:51
  #4
nicker
ruritanische Hofberichterstattung
 
nicker
 
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Beiträge: 14.339
Standard

Zitat:
Zitat von Marion555 Beitrag anzeigen
Hallo erstmal an alle,
ich bin neu hier und auf der Suche nach Vergleichsfällen und vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen oder einfach eure Meinung kundtun.
Meine Katze ist kurz nach einer Kaiserschnitt-OP verstorben und zwar ist Folgendes passiert.
Sie bekam am 66. Trächtigkeitstag nachts leichte Wehen, die aber wieder abflachten. Vormittags fingen die Wehen wieder an und mittags bekam sie unter großer Anstrengung ein Junges, das sie auch gut versorgte (Nabelschnur getrennt, Nachgeburt aufgefressen, das Junge geputzt, gewindelt). Das ging dann auf und ab immer auch wieder Presswehen aber es kam nichts. Daraufhin wurde ich doch etwas nervös und habe nachmittags den Tierarzt angerufen wegen einer wehenfördernden Spritze, die er aber nicht zu geben bereit war. Ich sollte dann nach der Sprechstunde um 19 und in die Praxis kommen um einen Kaiserschnitt zu planen.
Sie war spät nachmittags schon etwas erschöpft, ist aber öfter mal aufgestanden und rumgelaufen um sich die Beine zu vertreten, was auch richtig ist und evtl. wehenfördernd. Sie legte sich auch hin um etwas auszuruhen, was aber nicht richtig klappte wegen der wiederkehrenden flachen Wehen. Gefressen hatte sie nichts mehr, aber dafür die vorherigen Tage um so mehr.
Auch wirkte sie etwas gestresst und hat sich während der Trächtigkeit oft ausgeruht.
Sie war eine gesunde, sportliche sechsjährige Katze und hatte bisher ihre Würfe mit 5 Kitten spielend in zweieinhalb Stunden problemlos geschafft. Jetzt haben wir ihr eine zweijährige Pause gegönnt und den Kater immer chipen lassen, was ja immer eine dreiwöchige Wirkzeit nach sich zieht. Und darin ist es passiert.
Beim Tierarzt wurde sie geröngt und geschallt. Es waren noch zwei lebende Kitten drin, eines lag im Becken, Fruchtwasser war schon zu Hause abgegangen, und eines lag noch im Gebärmutterhorn. Jedenfalls meinte der TA das Kleine könnte schon Fruchtwasser geschluckt haben und zweifelhaft ob wir es durchbringen.
Ich wollte meiner Katze eine längere unnütze Wehentätigkeit ohne Ergebnis ersparen und gab mein OK zum Kaiserschnitt und gleichzeitiger Kastration. Ich sollte sie dann um 22 Uhr abholen. Um 21 Uhr rief er mich an, dass die OP vorüber ist, die Kitten wären da, die Mutterkatze aber zu erschöpft um aufzustehen und liegt auf der Seite um sich auszuschlafen. Ein Kitten hatte er zu kurz abgenabelt und mit einem Nylonfaden abgebunden. Er fragte ob ich einverstanden dass er meine Katze mit nach Hause zur Beobachtung mitnehmen könnte. Ich gab mein OK.
Morgens rief er an, meine Katze wäre um 1 Uhr nachts gestorben. Sie hätte wohl noch die Kitten trinken lassen. Ich bin seitdem dermaßen geschockt, dass ich nicht mal weinen kann. Als ich mittags in die Praxis kam, konnte er mir auch nicht richtig erklären was die Todesursache war, jedenfalls nicht eine Überdosierung der Narkose oder ein Herzfehler, was er mir an den Pupillen der Katze und ihren rosa Schleimhäuten im Schnäuzchen zeigte. Sie sah wirklich schlimm aus, die Nickhaut halb vor den Augen, zugenäht und am After ganz übelriechender Kot. Sie war nach 12 Stunden auch schon sehr versteift (vl schon in der Kühlung gewesen). Ich kenne das eigentlich nicht von meinen Katzen, die zuhause eingeschläfert wurden. Auch soll sie die Nachgeburt vom ersten normal geborenen Kitten und Futter erbrochen haben.
Den ganzen Vormittag habe ich mich bemüht eine Ersatzmutter für die drei Kleinen zu kriegen, was mir auch mit viel Anstrengung und Glück gelungen ist.
Sie sind jetzt bei einer ganz lieben Pflegemama mit einer Perserkatze, die nur ein dreiwöchiges Junges hat und die Kleinen sofort angenommen und versorgt bis sie ca. 4 Wochen alt sind und anfangen selbstständig zu fressen. Ich hätte sie niemals versorgen weil ich selbst zu einer OP ins Krankenhaus muss, und eine Handaufzucht, die auch sehr kräftezehrend ist, somit auch nicht möglich gewesen wäre. Wir sind ein Mehrkatzenhaushalt.
Eigentlich vertraue ich dem Tierarzt und habe bisher nur gute Erfahrungen dort gemacht. Doch jetzt habe ich viele Zweifel, 1. wegen der Verweigerung der Wehenspritze, 2. wegen des späten Termins (die Sprechstunde war ja so voll und ich hätte ja mittags kommen können, obwohl man ja wohl erst eine natürliche Geburt versucht) 3. dass ich um 22 Uhr nicht mit nach Hause nehmen sollte, sondern obwohl aus der Narkose aufgewacht noch zur Beobachtung mit zum Tierarzt sollte (Beobachten hätte ich doch auch können) 4. Nabelschnur zu kurz abgebunden (weist auf Stressverhalten des Arztes hin). Vielleicht ist ja doch ein Fehler bei der OP passiert.
Es ist ganz furchtbar für uns alle, sie fehlt uns sehr, ich freute mich so auf sie und ihre Kitten, wir konnten uns nicht von ihr verabschieden. Sie ist bei fremden Leuten gestorben ohne uns und ihre vertraute Umgebung. Sie war noch so jung und eine besonders liebe zutrauliche und anhängliche Maine Coon, unser allergrößter Schatz. Besonders schlimm ist es für die Kitten, mutterlos zur fremden Leuten, an die Ersatzmama gewöhnt, bald wieder umziehen zu müssen.
Ich bereue es so sehr meine Einwilligung gegeben zu haben, vielleicht hätte eine normale Geburt doch noch geklappt aber ich wollte sie auch nicht zu sehr in den Wehen lassen.
Was meint Ihr dazu? Schreibt mir Eure Meinung und Erfahrungen dazu.
Ein Haushalt mit gebrochenen Herzen.



Run free, kleines Mütterchen, das so lange immer wieder werfen musste, und grüß mir meine Jeannie, die nur knapp einem so traurigen Schicksal wie dem deinen entkommen konnte!


Deine Süße ist jetzt an einem besseren Ort, Marion555, sie muss nicht mehr leiden und immer neue Würfe haben!

Meine Bezaubernde Jeannie, die ich schon angesprochen hatte, hatte ein ähnliches Schicksal wie deine Süße, aber mit einem entscheidenden Unterschied:
Sie wurde mit Rattengift vergiftet, starb daran aber nicht, sondern kam glücklicherweise in den Tierschutz, wo sie (nachdem sie dort wieder aufgepäppelt worden war) im Alter von sechs Jahren - also gleichaltrig mit deiner Süßen - kastriert wurde. Jeannie wurde dann in unseren Haushalt vermittelt und führt noch knapp 10 Jahre lang ein glückliches Kastratinnenleben, bevor sie an Brustkrebs verstarb.

Du schreibst nicht, in welchen Abständen deine Süße immer wieder werfen musste, aber hast du dir schon einmal vor Augen geführt, dass eine Katze von sechs Jahren kein frischer Jungspund mehr ist, sondern schlicht und ergreifend ausgelaugt sein kann?
Das ist natürlich auch davon abhängig, wie sie gehalten wird (einschließlich der Frage der hochwertigen und ausreichenden Ernährung) und wie die gesundheitliche Versorgung ist, die du ihr hast zukommen lassen.

Daher mal eine einfache Frage:
Hast du vor jedem Deckakt einen Test auf die gängigen sexuell übertragbaren Infektionskrankheiten machen lassen, bevor der Kater ran musste?

Kannst du guten Gewissens ausschließen, dass deine Süße sich bei einem Deckakt mit einer Infektionskrankheit beim Kater angesteckt hat und dass sie den Keim einer tödlichen Krankheit bereits in sich trug, als sie dieses Mal in die Wehen kam?

Wenn du genauer wissen willst, woran deine Süße verstorben ist, solltest du sie obduzieren lassen. Ohne Obduktion macht es auch relativ wenig Sinn, dem Tierarzt an den Kragen zu wollen wegen eines potentiellen Kunstfehlers.

Hast du mit deiner Süßen auch in Hinblick auf vererbliche Erkrankungen, die sie an ihre Kitten hätte weiterreichen können, ärztliche Untersuchungen und Tests machen lassen? So könnte es beispielsweise auch sein, dass deine Süße eine zuvor nicht bekannte HCM hatte, eine unbehandelt tödlich verlaufende vererbliche Herzmuskelerkrankung, die bei Katzen nicht selten auftritt. Seriöse Vereinszüchter beispielsweise sind gehalten, teilweise sogar seitens des Vereins verpflichtet, ihre Katzen vor dem Einsatz in der Zucht auf HCM und ähnliche Erbkrankheiten untersuchen und testen zu lassen (z. B. Herzschall). Auf diese Weise können erbkranke Tiere aus der Zucht genommen und eine Weiterverbreitung der Krankheit vermieden werden.

Wenn du eine Obduktion hast durchführen lassen, wende dich vorzugsweise an die Tierärztekammer deines Bundeslandes (Deutschland; im deutschsprachigen Ausland wird es entsprechend vergleichbare Aufsichtsorganisationen geben); dort kannst du eine Beschwerde gegen deinen Tierarzt einreichen, und im Falle eines Verstoßes gegen die Regeln der ärztlichen Kunst kann die Kammer eine Rüge oder eine andere Sanktion gegen ihn aussprechen.

Die kleinen Waisen tun mir herzlich leid; ich drücke ihnen die Daumen, dass sie bei der Ammenkatze gut aufwachsen können!
Ansonsten setzte ich mich besser auf meine Finger, denn für sinnlose Vermehrerei habe ich leider so gar kein Verständnis.

Im Gedenken an meine Bezaubernde Jeannie!
__________________
LG
tini & das Ori-Konzert

Handicats: sie sind nicht perfekt, aber glücklich!
(c) handicapkatzen.info
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Alt 12.04.2019, 20:32
  #5
doppelpack
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doppelpack
 
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Ich denke, man hätte sofort reagieren müssen, als die Geburt merklich stockte, die Zeit bis um Abend war zu lang. Das hat natürlich an den Kräften der Mutterkatze gezehrt.
Was für eine Narkose wurde gemacht? Bei einem Kaiserschnitt inklusive Kastra hätte ich eine Inhalationsnarkose machen lassen.
Wie wurde die Katze nach der OP betreut? Hast du Details dazu?

Letztlich wird man es nicht klären können. Für mich ist der zeitliche Ablauf desolat. Deine Katze war ein Notfall und hätte auch als solcher behandelt werden müssen und zwar umgehend.
Aber was am Ende bei und nach der OP lief, das kann man nicht sagen.
Durchaus auch möglich, dass die Katze eine unerkannte Vorerkrankung hatte und der Geburtsstress + Narkose dann zu viel war.
Vielleicht war es auch einfach Pech, Tiere versterben auch unter der besten medizinischen Behandlung.
__________________

Geändert von doppelpack (12.04.2019 um 20:34 Uhr)
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Alt 12.04.2019, 20:32
  #6
GroCha
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GroCha
 
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Standard

Zitat:
Zitat von Marion555 Beitrag anzeigen
Ich bin weder Züchter noch Vermehrer
Ähm, doch, sorry.
Du bist ein ganz klassischer Vermehrer: Du vermehrst (sinnlos) Katzen.
Das ist die grobe Definition.

Und meiner Meinung nach, ist genau Deine Sorte die gefährlichste, weil ich Dir glaube, dass Du Dir über die Tragweite dieser Sinnlosigkeit kein Stück bewusst bist.
Deine Kitten wachsen in der Familie auf, sind oberflächlich gesund, vielleicht sogar 12-16 Wochen bei de Mama...

Warum züchtest Du dann nicht in einem Verein?
Wenn Du Dich mit HCM auskennst, warum lässt Du Deine Tiere nicht testen, sondern riskierst, dass andere Leute dieselben negativen Erfahrungen machn müssen?


Hat jemand mal den Link zu diesem Cartoon, was mit den süßen Katzenbabies passiert?
Find das gerade nicht, aber das wäre mal ein Durchlesen für die TE wert. Vielleicht kommt dann etwas Einsicht und Verständnis.
__________________
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Alt 12.04.2019, 21:03
  #7
Winterqueen
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Winterqueen
 
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Ich weiß, dass der Umgangston hier manchmal nicht der super höflichste und rücksichtsvollste ist, wenn es um dieses Thema geht...
Aber aus der Sicht der meisten User hier sieht es so aus: Hätte die Katze gar nicht werfen müssen, dann wäre das nicht passiert. Deshalb die Frage ob du Züchterin bist und die vielen Aufforderungen zur Kastration.

Ich finde auch, dass du eine Vermehrerin bist. Denn darunter fällt alles, was nicht offiziell im Verein unter den vielen Voraussetzungen, Auflagen, Kontrollen usw usw usw züchtet.
Das Wort "Vermehrer" hört sich natürlich sehr negativ an und man hat darunter eine schreckliche Vorstellung von Menschen, die einfach nur eine große Anzahl von Tieren in einem dunklen Keller produzieren wollen. Aber aus Tierschutzsicht ist ein Vermehrer eben auch jemand, der einfach nur das geliebte Hauskätzchen zuhause nicht kastrieren lässt und den anderen ebenso geliebten Kater mal decken lässt. Die Babies werden dann natürlich auch geliebt und an gute Freunde und Bekannte abgegeben und ein paar einzelne, die man nicht los wird, dann halt an nette Leute über ebay Kleinanzeigen.
Alle neuen Halter machen einen netten und verantwortungsvollen Eindruck und wollen den Babies ein schönes neues Zuhause bieten. Aber was dort wirklich mit den Tieren passiert und ob sie nicht doch nach ein paar Jahren lästig werden und auf der Straße landen... und dann im nächsten Tierheim und dann dürfen sich die Leute vom Tierschutz darum kümmern.

Deshalb zählst du unter Vermehrer.
Winterqueen ist offline  
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Alt 12.04.2019, 21:16
  #8
Delora
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Delora
 
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Standard

Es liegt allerdings auch immer in der Verantwortung des Halters zu erkennen, ob es ein Notfall ist oder man wirklich bis nach der Sprechstunde warten kann.
Gehe ich davon aus, dass es ein Notfall ist und mir ist das mit der späten Stunde nicht geheuer, dann habe ich auch immer die Möglichkeit zur nächsten Tierklinik oder eben nach Anruf in der Sprechstunde aufzulaufen. Ich muss ein wenig selbst bemerken, wenn es nicht mehr geht.
Der Tierarzt hat das Tier ja nicht vor Augen, der muss am Telefon nicht unbedingt richtig liegen. Die richtige Einschätzung muss eben dann auch von mir selbst erfolgen.
Ich denke, dass der Fall nicht so eindeutig ist und ich hätte eine entkräftete Katze auch nicht dem Besitzer zur Beobachtung mitgegeben. Genau das wäre dann wieder als unverantwortlich angekreidet worden, wenn die Katze nach OP dann zuhause gestorben wäre.
__________________

Nadine mit Lotti. Frieda und den Sternchen Frida, Violet und Sammy
Delora ist offline  
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Alt 12.04.2019, 21:30
  #9
Winterqueen
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Zitat:
Zitat von Marion555 Beitrag anzeigen
Mal ganz ehrlich sind Eure Katzen vom Himmel gefallen oder slle vom Züchter? Wenn alle Katzen kastriert sind woher kommt denn dann der Nachwuchs? Bei einer Lebenserwartung von durchschnittlich 15 Jahren sterben auch Katzen.
Sie sind natürlich NICHT vom Himmel gefallen
Die meisten hier haben Tiere aus dem Tierschutz. Und da gibt es dank Menschen wie dir immer wieder genug Nachschub.
Und der ein oder andere greift tief in den Geldbeutel und holt sich tatsächlich Rassekatzen.
Und wieder andere holen erstmal beim Vermehrer (wie ich auch mal) und merken später, dass die Tiere schlecht sozialisiert und evtl auch herzkrank usw sind und möchten sowas nicht mehr unterstützen.
Winterqueen ist offline  
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Alt 12.04.2019, 21:36
  #10
Freewolf
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Freewolf
 
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Zitat:
Zitat von Delora Beitrag anzeigen
Ich denke, dass der Fall nicht so eindeutig ist und ich hätte eine entkräftete Katze auch nicht dem Besitzer zur Beobachtung mitgegeben. Genau das wäre dann wieder als unverantwortlich angekreidet worden, wenn die Katze nach OP dann zuhause gestorben wäre.
Ich denke, dass sie meinte, dass der Tierarzt sie zu sich nach Hause genommen hatte.

Und nein, Katzen werden niemals aussterben. Unser Tierheim hat JÄHRLICH (!!) an die 700 Katzen. Und wir sind nur ein Tierheim von vielen in Deutschland! Von einer Freundin in Berlin weiß ich, dass deren Tierheim zu Stoßzeiten im Sommer an die 1000 Katzen beherbergt. Es wird nicht weniger, weil, sorry, verantwortungslose Mensche wie du ihre Katzen nicht kastrieren lassen.
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Alt 12.04.2019, 21:37
  #11
Gremlin01
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Gremlin01
 
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Zitat:
Zitat von Marion555 Beitrag anzeigen
Ich bin weder Züchter noch Vermehrer sondern habe nur gelegentlich einen Wurf abgegeben. Meine Katze mußte nicht ununterbrochen werfen. Wenn ich sowas lese platzt mir der Kragen. Sie hatte zwei Würfe in 2013, einen in 2015 und drei in 2016, was mir zuviel war und wir pausiert haben. Die Gesundheit meiner Katzen liegt mir sehr am Herzen.
Wie bitte??? Allein 3 Würfe in 2016??
Ich würde schon sagen, dass Du ein Vermehrer bist.
Und wenn Dir die Gesundheit Deiner Katzen am Herzen liegen würde, hättest Du sie nicht dauernd werfen lassen.
Sie tut mir leid.
__________________
LG Eva, Gismo, Mia und JerryLee im Herzen
Gremlin01 ist offline  
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Alt 12.04.2019, 21:41
  #12
October
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Zitat:
Zitat von Marion555 Beitrag anzeigen
Mal ganz ehrlich sind Eure Katzen vom Himmel gefallen oder slle vom Züchter? Wenn alle Katzen kastriert sind woher kommt denn dann der Nachwuchs? Bei einer Lebenserwartung von durchschnittlich 15 Jahren sterben auch Katzen.
Ich denke es geht hier auch darum,dass deine Katze viel zu viele Würfe hatte.

Es ging eben nicht darum,einmal einen Katzenwurf selbst zu erleben sondern darum, Würfe für den Verkauf zu haben.
__________________
Ich distanziere mich als Userin des Katzen-forum.net von jeglichem Artikel und Post von pets.de
October ist offline  
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Alt 12.04.2019, 21:42
  #13
Winterqueen
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Das sind ja allein schon sechs Würfe. Ich sag jetzt mal einfach (nur als Gedankenspiel) im Durchschnitt sind 3 Kitten pro Wurf entstanden und heute daraus 18 erwachsene Katzen/Kater geworden.
Kannst du denn sagen, was aus allen geworden ist? Und wer davon bis heute weitere Kitten in die Welt gesetzt bzw gezeugt hat?
Sind alle gesund was Erbkrankheiten angeht? Haben sich die neuen Halter gut gekümmert? Waren alle ausreichend bisher tierärztlich versorgt worden? Gechipt damit sie wieder nach Hause gebracht werden falls was passiert?
Winterqueen ist offline  
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Alt 12.04.2019, 21:43
  #14
Irmi_
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Irmi_
 
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Zitat:
Zitat von Marion555 Beitrag anzeigen
Mal ganz ehrlich sind Eure Katzen vom Himmel gefallen oder slle vom Züchter? Wenn alle Katzen kastriert sind woher kommt denn dann der Nachwuchs? Bei einer Lebenserwartung von durchschnittlich 15 Jahren sterben auch Katzen.
Meine Katzen kommen aus dem Tierschutz.

Irmi ist auf einer Futterstelle für verwilderte Katzen aufgetaucht und nach ihren 4 Jungen eingefangen, kastriert, gezähmt und zu mir vermittelt worden.

Gesa kommt von einer aus dem Ruder gelaufenen Hofkatzenhaltung - da hat davor auch noch nie jemand was von Kastration gehört.

Ebony. Wurde auf einem Bauernhof ausgesetzt. Als sie kugelrund war wurde sie in den Tierschutz abgeschoben, weil noch mehr Katzen braucht man ja nicht. Leider war sie viel zu früh in ihrem Leben trächtig, eine Teenagerschwangerschaft. Ebony war zeit ihres lebens körperlich zurück geblieben. Winzig, ihr Immunsystem war nie das Beste. Diesen Januar ist sie im Alter von 2,5 Jahren verstorben.

Ich kenne eine sehr alte Frau, die füttert Katzen für den Tierschutzverein. Zum Glück nur 3. von ihrer mageren Rente kann sie sich das Futter nicht leisten, der Tierschutzverein unterstützt sie wo es geht. Wenn sie stirbt... wo sollen dann die drei Katzen hin?
Ein paar Häuser weiter wohnt eine andere sehr arme Frau. Sie hat 4 Katzen zu versorgen. Auch hier reicht das Geld nicht.
Wegen Leuten wie DIR ist es nicht möglich für diese Katzen, die nur schwarz oder getigert sind und ein bisschen scheu einen Platz zu finden.

Wenn Dir das nicht reicht, dann lies doch bitte bei Mascha rein und lies über Streunerkolonien in Deutschland. Oder bei tigerlili in der Türkei oder schau Dir einfach die vielen Vermittlungsthreads an wo man händeringend nach Plätzen für diese Katzen sucht. Wo Katzen teilweise Jahre auf ihre Vermittlung warten. Wegen Leuten wie DIR.

Warum tust Du das? Warum hast Du das Leben Deiner Katze leichtfertig aufs Spiel gesetzt und gleichzeitig noch mehr "übrige" Katzen produziert?
__________________
Grüße,
Magdalena mit dem Plüschübel Irmi, ihrer Komplizin Gesa, der mutigen Patenkatze GroCha's Irmi und meinem Sternchen Ihrer Piepsigkeit Ebony.


Einzelkatzen-Erfahrungen
Irmi_ ist offline  
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Alt 12.04.2019, 21:44
  #15
Fauni
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 2019
Beiträge: 194
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Zitat:
Zitat von Marion555 Beitrag anzeigen
Mal ganz ehrlich sind Eure Katzen vom Himmel gefallen oder slle vom Züchter? Wenn alle Katzen kastriert sind woher kommt denn dann der Nachwuchs? Bei einer Lebenserwartung von durchschnittlich 15 Jahren sterben auch Katzen.
Nein zugelaufen ,wie 4 weitere Katzen in Umkreis von 400 m .Keine der 5 wurde bewusst angeschafft,und hier ist Kastrationspflicht.

Erste Frage meiner Tierärztin ist sie kastriert 2 Frage behaltet ihr sie?

Es gibt soooo viele arme Katzen ohne ein zu Hause da ist jeder Wurf Zuviel .
Fauni ist offline  
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kaiserschnitt, katze, tot

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