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Tierschutz - Allgemein Alles rund um den Schutz unserer Lieblinge

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Alt 29.09.2009, 09:07   #31
Scan-Dal
du weißt schon wer!
 
Scan-Dal
 
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reicht es nicht, dass es vorkommen kann?
ich möchte nicht diejenige sein, der das geliebte tier wegen einer fehlenden impfe getötet wird...
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__Sheena mit Billy und Duke
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Alt 29.09.2009, 10:26   #32
alex2005
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Zitat:
Zitat von Zugvogel Beitrag anzeigen
Wieviele Katzen sind in den letzten Jahren wirklich getötet worden, weil sie keinen Impfschutz nach Gesetz hatten? Dazu zähle ich nicht die willkürlich gejagten, die immer noch ein trauriges Kapitel sind.

Wie oft kommt das vor, z.B. anno 2008 in Deutschland?

Zugvogel
http://www.vetion.de/focus/pages/FNe...w=9740&farbe=a

http://www.vetion.de/focus/pages/FNe...=12858&farbe=a

Das sind genau zwei zuviel. Und die Impfung hätte beide Katzen vor diesem Schicksal bewahrt. Und es wird jeder ungeimpften Katze so ergehen, bei der Tollwutverdacht besteht.
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Liebe Grüße
Alexandra mit Bailey, Felix und Jerry
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Alt 29.09.2009, 10:26   #33
Bea
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Ein paar Infos habe ich noch gefunden.

Zur Fledermaustollwut:

http://www.tierarzt-saar.de/default.aspx?PID=62

Zur Tollwutsituation an sich (bereits von 2008):

http://www.bmelv-forschung.de/filead...ollwutfrei.pdf

http://www.bfr.bund.de/cm/232/tollwu...restrisiko.pdf

Jeder muß wohl für sich und seine Tiere selbst beurteilen wie er/sie es mit der Impfung hält.
Entscheidet man sich gegen eine Impfung, sollte man die Entwicklung/Verbreitung der Tollwut genau im Auge behalten.
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Grüßle von Bea



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Alt 29.09.2009, 11:05   #34
Sanny
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Zitat:
Zitat von Zugvogel Beitrag anzeigen
Es gibt andere - fast weniger belastende, doch ebenso grausame - Vorkehrungen, ein Tier vor der unsinnigen, aber behördlich angeordneten Tötung zu bewahren.
welche Vorkehrungen denn?
Für mich gibt es da nur 2 Möglichkeiten,Tollwutimpfung oder die Katze drinnen lassen.
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Liebe Grüße von Sanny mit den Killerladies und dem Teufel

Patentante von Susi´s Tango,cockatiel´s Sinua , paradiseangel´s Casey und Roberta`s Guapo und Pocholin

wir weinen um Mounty und seine traurige Geschichte
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Alt 29.09.2009, 11:10   #35
Katzenschutz
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Zitat:
Entscheidet man sich gegen eine Impfung, sollte man die Entwicklung/Verbreitung der Tollwut genau im Auge behalten.
Wie macht man das denn bei Fledermäusen ?

Auf der HP Fledermausschutz steht folgendes :

Zitat:
Sie leben in Häusern, Bäumen oder unterirdischen Quartieren (Stollen, Höhlen, Keller). In Häusern liegen ihre Quartiere oft in Dachstühlen, Verschalungen und hinter Fensterläden.

Mit der Anpassung, sich auch Gebäude als Quartiere zu erschließen, sind Kontakte zum Menschen vorgegeben.

Während der Erkundungsflüge junger Fledermäuse geschieht es immer wieder, dass sie in Wohnräume einfliegen, wo sie normalerweise nicht zu finden sind.

Auch bei Fledermäusen kommen Infektionskrankheiten vor. So kann es passieren, dass Fledermäuse in der Nähe von Häusern gefunden und zur Aufnahme oder Pflege in Stationen gebracht werden.

Wenn Tiere trotz aller Pflege in kurzer Zeit sterben, kann als Todesursache mitunter auch Tollwut festgestellt werden.
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Liebe Grüsse von Gaby

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Alt 29.09.2009, 11:52   #36
*stella*
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soweit mir bekannt, endet eine tollwut-erkrankung beim menschen fast immer tödlich. und alleine aus dem grund sind unsere katzen geimpft. auch wenn die wahrscheinlichkeit, dass eine unserer miezen kontakt mit einem fuchs oder einer fledermaus hat (gibt es durchaus beides bei uns), sich infiziert und dann auch noch uns infiziert, recht gering sein dürfte - mir reicht das als begründung.
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Alt 29.09.2009, 12:53   #37
Zugvogel
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Zitat:
Zitat von alex2005 Beitrag anzeigen
http://www.vetion.de/focus/pages/FNe...w=9740&farbe=a

http://www.vetion.de/focus/pages/FNe...=12858&farbe=a

Das sind genau zwei zuviel. Und die Impfung hätte beide Katzen vor diesem Schicksal bewahrt. Und es wird jeder ungeimpften Katze so ergehen, bei der Tollwutverdacht besteht.
Zitat:
Zitat von Scan-Dal Beitrag anzeigen
reicht es nicht, dass es vorkommen kann?
ich möchte nicht diejenige sein, der das geliebte tier wegen einer fehlenden impfe getötet wird...
Die Wahrscheinlichkeit, daß die eigene Miez nach Gesetz und Ordnung getötet wird, ist erheblich geringer, als daß Tiere an der Impfung erkranken - ein Leben lang!

Rein statistisch gesehen kommen sooo viele Miezen durch Autos ums Leben, daß man - wollte man gleich rigoros auf den einen Fall zuviel bezogen - nie einer Katze Freigang gewähren dürfte.
Man dürfte fastgar keine Fenster in Katzenhaushalten habe, um einen elenden Tod zu verhindern (oder lebenslange Gebresten), da sterben ungleich mehr als durch bewußte Tötung wg fehlender Impfung.

Viel wichtiger wäre es, drum zu kämpfen, daß die Vorschriften zum Töten geändert werden, als jeder Freigängerkatze diese Impfung zu verpassen. Es ist und bleibt absurd, wenn Impfungen NUR von Bestimmungen indiziert sind und nicht von gravierender Gesundheitsgefahr.
Die Fürsorgepflicht für Leib und Leben (was unversehrte Gesundheit betrifft), wird mit diesen Bestimmungen schlichtweg ausgehebelt.

Es geht um die Verhältnismäßigkeit der Mittel!

Zugvogel
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Alt 29.09.2009, 13:06   #38
Bea
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Zitat:
Zitat von Katzenschutz Beitrag anzeigen
Wie macht man das denn bei Fledermäusen ?
Tollwut ist grundsätzlich meldepflichtig, auch bei Fledermäusen.

http://www.lgl.bayern.de/tiergesundh...demiologie.htm

Das RKI gibt regelmäßig ein Jahrbuch meldepflichtiger Erkrankungen raus:

http://www.rki.de/cln_091/nn_196882/...istik_2008.pdf

Zudem kann man sich mit Sicherheit ganz allgemein z.B. auch beim zuständigen Nabu erkundigen. Gerade hier wird Artenschutz betrieben, Fledermauszählungen usw.

Die Verhältnismäßigkeit sollte schon immer mit im Auge behalten werden.

"Die Impfung von Hunden und Katzen ist grundsätzlich anzuraten
(bei grenzüberschreitenden Verbringungen sogar gesetzliche
Pflicht). Geimpfte Tiere sind im Falle eines Kontaktes mit einer
möglicherweise infizierten Fledermaus geschützt.
Grundsätzlich kann man festhalten, dass auch bei ungeimpften
Tieren das Risiko einer Ansteckung durch Fledermauskontakt
gering ist."

Quelle: http://www.ages.at/uploads/media/AGE...Folder_Web.pdf
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Alt 29.09.2009, 13:41   #39
Katzenschutz
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Zitat:
Zitat von *stella* Beitrag anzeigen
soweit mir bekannt, endet eine tollwut-erkrankung beim menschen fast immer tödlich. und alleine aus dem grund sind unsere katzen geimpft. auch wenn die wahrscheinlichkeit, dass eine unserer miezen kontakt mit einem fuchs oder einer fledermaus hat (gibt es durchaus beides bei uns), sich infiziert und dann auch noch uns infiziert, recht gering sein dürfte - mir reicht das als begründung.
Ich denke, die Wahrscheinlichkeit ist - FALLS eine Deiner Miezen infiziert wurde - dann für Dich recht groß, angesteckt zu werden.

Zitat:
Übertragung [Bearbeiten]
Das Virus ist im Speichel eines tollwütigen Tieres vorhanden und der Infektionsweg führt fast immer über einen Biss; 99,9 % der Fälle bei Menschen werden durch den Biss eines Hundes übertragen; [1] in den USA hingegen gingen in den letzten Jahren die meisten Fälle auf Kontakt mit Fledermäusen zurück. Aber auch kleinste Verletzungen der Haut und Schleimhäute können das Eindringen des Virus per Schmierinfektion bzw. Kontaktinfektion ermöglichen. In vitro ist eine Übertragung durch Schleimhäute vorgekommen. Möglicherweise geschah eine Übertragung in dieser Form bei Menschen, die von Fledermäusen bevölkerte Höhlen erforschten. Außer bei der Organtransplantation (3 Fälle in den USA[6] zu Beginn des Jahres 2004 und 3 Fälle in Deutschland Anfang 2005[7]), ist die Übertragung von Mensch zu Mensch bislang nicht beobachtet worden.

Von der Eintrittsstelle wandert das Virus schnell entlang der Nervenzellen in das Zentralnervensystem (ZNS). Der retrograde axonale Transport ist der wichtigste Schritt in der natürlichen Tollwut-Infektion. Die genauen molekularen Grundlagen dieses Transportes sind noch nicht geklärt, aber es wurde nachgewiesen, dass das Protein P des Rabiesvirus mit dem Protein DYNLL1 (LC8) der leichten Kette von Dynein interagiert[8]. P agiert auch als Interferonantagonist, wodurch die Immunantwort abgemildert wird.

Vom ZNS breitet sich das Virus auch in andere Organe aus, so tritt es im Speichel von infizierten Tieren auf und kann sich dadurch weiter verbreiten. Oftmals tritt eine erhöhte Aggressivität mit verstärktem Beißverhalten auf, welches die Wahrscheinlichkeit, das Virus weiter zu verbreiten, erhöht.

Zitat:
Vom 2. Quartal 2006 bis zum Dezember 2008 wurden in Deutschland keine Fälle von Tollwut bei Wild- oder Haustieren mehr gemeldet. Am 29. Dezember 2008 wurde jedoch im Landkreis Lörrach bei einem aus Kroatien importierten Hund amtlich die Tollwut festgestellt.[15]

Wenngleich die klassische (terrestrische) Tollwut in Deutschland nicht mehr vorkommt, lässt sich die Fledermaus-Tollwut vorerst nicht ausrotten. Ihre Erreger - Europäische Fledermaus-Lyssaviren (EBLV) 1 und 2 - sind mit dem klassischen Tollwutvirus eng verwandt, dennoch ist sie unabhängig von der klassischen Tollwut, jedoch für den Menschen ebenso gefährlich. Die derzeit verfügbaren Tollwut-Impfstoffe wirken auch gegen diese Viren. In den Jahren 2005 bis 2007 wurden insgesamt 32 Fälle der Fledermaus-Tollwut in Deutschland erfasst.[16]

Österreich [Bearbeiten]
Zitat:
Therapie [Bearbeiten]
Es gibt kein bekanntes Heilmittel gegen Tollwut. Nach einer Infektion und Überschreitung der Frist für eine postexpositionelle Prophylaxe wurde in letzter Zeit eine Behandlung mit antiviralen Medikamenten, Virostatika, und zeitgleicher Sedierung zur Stoffwechselreduzierung versucht. Diese Therapieversuche waren jedoch bisher nicht erfolgreich, da nur einige wenige Patienten eine solche Behandlung mit schwersten Gehirnschäden überlebten.[11] Als erster Mensch, der eine solche experimentelle Therapie nach einer Infektion weitestgehend ohne schwerwiegende Folgeschäden überstanden hat, gilt ein 15-jähriges Mädchen namens Jeanna Giese[12] aus den USA.[3]

Vorbeugung [Bearbeiten]
Der Ausbruch der Erkrankung kann durch rechtzeitige Impfung verhindert werden. Die Tollwut verdammte ursprünglich jeden, der infiziert wurde, zum Tode. Louis Pasteur entwickelte 1885 die erste Tollwut-Impfung mit abgeschwächten Erregern und rettete durch eine Impfung am 6. Juli 1885 das Leben des Schäfers Joseph Meister, der von einem tollwütigen Hund gebissen worden war.[13]

Heutige Impfstoffe sind relativ schmerzlos und werden in den Arm, ähnlich wie eine Grippe- oder Wundstarrkrampf-Impfung, verabreicht. Sie bestehen aus inaktivierten Viren, welche in menschlichen (humanen) diploiden Zelllinien oder Hühnerfibroblasten angezüchtet werden.

Quelle :

http://de.wikipedia.org/wiki/Tollwut
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Liebe Grüsse von Gaby

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Alt 29.09.2009, 14:04   #40
Katzenschutz
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Zitat:
Zitat von Barbarossa Beitrag anzeigen
Hallo Gaby,

ich habe diesen Thread eben mit folgender Begründung gemeldet:

Guten Morgen,

könntet ihr bitte diesen wertvollen Beitrag als "wichtig" oben anpinnen? Hier steht alles drinne, worüber sonst ewig spekuliert wurde. Wirklich ein hilfreicher Beitrag!

Grüße Kai


Hoffentlich geschieht das auch!!!

Hallo Kai,

hat der Admin inzwischen gemacht. Danke Admin.
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Alt 29.09.2009, 14:14   #41
Zugvogel
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Es ist nicht richtig, zu sagen, daß Tollwut die erste Zoonose überhaupt gewesen ist. Der Sachverhalt ist so, daß Tollwut vielleicht als erste Zoonose erkannt wurde.

Die meisten hier eingestellten Links sind von solchen Seiten, denen ich Unbefangenheit nicht mehr zugestehen möchte, wenn schon Logos von Multipharmas erscheinen, werd ich sowieso stutzig.

Und da frage ich immer wieder "Wem nutzt es"

Und wenn nur ein einziger Tollwut-Todesfall als Motiv für Impfen angeführt wird, dann sage ich , daß nur ein einziges tödliches Impfsarkom dagegen spricht. Man liest in dieser Enklave der Katzenhalter wesentlich öfter von Tumoren, die nicht als Impfsarkom völlig ausgeschlossen werden können, als daß jemand schreibt 'Meine Katze ist an Tollwut gestorben'.


Zitat:
Tollwut-Impfung

Diese Impfung erzeugt oft eine tollwutähnliche Erkrankung

Die Krankheit
Das Tollwutvirus wird - laut schulmedizinischen Angaben - über den Speichel eines an Tollwut erkrankten Tieres (Füchse, Hunde, Katzen, etc.) durch Biss- oder Kratzwunden übertragen. Nicht jeder Speichelkontakt führt zu einer Erkrankung. Es ist eine hohe Virusdosis nötig, um Menschen anzustecken. Die blosse Berührung eines kranken Tieres führt nicht zur Tollwuterkrankung des Menschen. Hingegen bestätigen Veterinäre, dass man in dem Speichel eines tollwütigen Tieres keinen Tollwuterreger finden und im Labor nachzüchten kann. Das einzige Tier, das Gift im Speichel, bzw. im Maul hat, ist die Schlange.

Wunden müssen sofort zum Bluten gebracht werden, mit viel Wasser und Beigabe von desinfizierendem, wundheilendem Mittel ausgespült oder ausgeschwemmt werden. Falls nicht vorhanden, Essig oder Zitronensaft auf die Wunde träufeln. Sofort einen homöopathisch arbeitenden Arzt aufsuchen. Tollwut ist eine sehr, sehr seltene Erkrankung. Sie führt zu Lähmungen im Atmungssystem, Herzlähmung und zum Tod. In Deutschland starben zwischen 1950 und 1982, also innerhalb von 32 Jahren, 39 Menschen an Tollwut.

Die Impfung
Die Impfung wird auf menschlichen Krebszellen oder befruchteten Hühnereiern gezüchtet. Sie kann Reaktionen wie: Schmerz, Rötung, Schwellung, Fieber, Lymphknotenschwellung, Gelenkschmerzen und Beschwerden des Magen-Darm-Traktes, Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, allergische Reaktionen, neurologische Störungen, Lähmungen bis hin zur Atemlähmung (GBS), Muskelkrämpfe, Sensibilisierungsstörungen, Gangstörungen, Kreislaufreaktionen, Schweissausbrüche, Schüttelfrost, Myalgien, etc. verursachen.
Uns ist der Fall eines kleinen Mädchens bekannt, das seit der Tollwutimpfung unter tollwutähnlichen Beschwerden leidet.
Quelle

Es sterben auch mehr Katzen an Impfsarkomen als durch behördliche Tötung und/oder an Tollwut selber.

Nun haben die Füchse ausgedient als Alibi für Tollwut und Impfnotwendigkeit, nun werden plötzlich Fledermäuse herbeigezerrt. Sind diese erst jetzt infiziert, sind sie erst jetzt eine Gefahr?
Füchse sind fast ausgerottet, die Bestände sind mehr als nur dezimiert. Daß damit auch zwangläufig die Ansteckungsgefahr kleiner wird, liegt klar auf der Hand. Ob nicht diese Tatsache eher als die flächendeckene Impfung für die Tollwutfreiheit (so ist es nun mal deklariert) in D gesorgt hat, ist noch nicht klar.
Ich kann es nicht ganz nachvollziehen, wie man unter diesen Umständen noch das wesentlich höhere Risiko eines Impfschadens in Kauf nimmt, als das sehr geringe Risiko, wenn man ungeimpft bleibt.
Ich könnte es noch verstehen, wenn vorsichtshalber eine Impfung gemacht wird, doch der angebene Rhythmus der Wiederholung ist auf seinen realistischen Nutzen immer noch nicht untersucht.

Zitat:
Tollwut Erkrankung
Erreger
Rabies Virus, der über den Speichel eines tollwütigen Tieres durch Biss oder Kratzwunden auf den Menschen übertragen wird. Um an Tollwut zu erkranken ist eine sehr hohe Virusmenge notwendig, weshalb nicht jeder Biss von einem tollwütigen Tier auch zur Erkrankung führt. Nur etwa 1% der Gebissenen erkranken an Tollwut.

Krankheitsbild
Nach einer Inkubationszeit von 3 Wochen bis 3 Monate, selten bis zu einem Jahr ( Pschyrembel) rötet sich die Bissnarbe. Die Patienten bekommen starkes Kopfweh mit Fieber. Sehr empfindlich werden die Personen auf Licht und Geräusche. Hinzu kommen Ängste und eine starke Unruhe. Später kommt es zu Muskelkrämpfen bei den Atmungsmuskeln bis hin zur Herzlähmung. Die Patienten haben einen starken Speichelfluss mit qualvollem Durst, ohne jedoch schlucken zu können.

Therapie
Die schulmedizinische Therapie erfolgt unverzüglich mit einer aktiven Impfung mit einem Totimpfstoff , einen Tag später die passive Immunisierung mit einem Immunglobulin. Kommt es zum Ausbruch, ist die Behandlung jedoch äusserst schwierig, und es kommt in den meisten Fällen zum Tod des Patienten. Der tödliche Verlauf kann nur noch mit intensivmedizinischen Mitteln hinausgezögert werden.(http://www.medicine-worldwide.de/kra...n/tollwut.html). Mittlerweile gibt es einen neuen Behandlungsansatz, bei dem die Patienten antivirale Medikamente bekommen und in ein künstliches Koma versetzt werden. Dies hatte im Jahr 2004 einer 15 jährigen Patientin in den USA das Leben gerettet.(Wisconsin girl survives rabies without vaccination; a first, doctors say Juliet Williams, Associated Press, November 24, 2004 RABIES1125 )

Komplikationen
Atemlähmung

Immunität
Ist die Krankheit einmal ausgebrochen, kommt es zum Tod.
Nebenwirkungen, Impfkomplikationen und Impfschäden der Tollwutimpfung

Nebenwirkungen der Tollwutimpfungen sind neben örtlichen Reaktionen an der Einstichstelle, Fieber , Kopfschmerzen, Lymphknotenschwellungen, aufsteigenden Lähmungen, Entzündungen des Sehnerves. Es gibt bekannte Fälle von neurologischen Erkrankungen und Guillain-Barré-Syndrom nach Tollwutimpfung, vor denen auch im Beipackzettel gewarnt wird

In einer Studie unter Tiermedizinstudenten entwickelten 19 % der Geimpften meist milde Nebenwirkungen. Systemische allergische Reaktionen wurden hier nicht beobachtet( Kagawa KJ, Chomel BB, Lery L.: Rabies and brucellosis immunization status and adverse reactions to rabies vaccines in veterinary students. Comp Immunol Microbiol Infect Dis. 1992 Apr;15(2):79-87.)


Sreesen, Bernard und andere weisen darauf hin, dass es nach Auffrischungsimpfungen zu Symptomen einer Immun-Komplex Krankheit kommen kann. Bei 10% der Geimpften kam es in dieser Studie zu einer Urticaria, fleckigen Hautausschlag und Angioödemen und Gelenkschmerzen.(Dreesen DW, Bernard KW, Parker RA, Deutsch AJ, Brown J. : Immune complex-like disease in 23 persons following a booster dose of rabies human diploid cell vaccine. Vaccine. 1986 Mar;4(1):45-9.)


Die Nebenwirkungen des Impfstoffes Rabipur® gemäss Beipackzettel:

Sehr häufig (= 10%): Schmerzen, Reaktionen und Verhärtungen an der Injektionsstelle;
häufig (= 1%-<10%); Erythem an der Injektionsstellestelle; Asthenie, Unwohlsein, Fieber, Ermüdung, grippeähnliche Erkrankungen, Lymphadenopathie, Kopfschmerzen, Ausschlag, Myalgie, Arthralgie, Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts;
selten (=0,1%->0,01%): Kreislaufreaktionen, Paraesthesie, Überempfindlichkeitsreaktionen;
sehr selten (<0,01%): Vertigo, Erkrankungen des Nervensystems.

Nebenwirkungen des Tollwutimpfstoffes HDC von Aventis Pasteur gemäss Beipackzettel:

Einzelne Fälle von vorübergehenden neurologischen Störungen, wie z. B. Muskelkrämpfe, Polyneuritiden, Sensibilitätsstörungen, Gangstörungen u. Guillain-Barré-Syndrom.
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Alt 29.09.2009, 20:33   #42
Barbarossa
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Eva, du weißt nicht, wovon du sprichst. Menschen in anderen Ländern wären dankbar, hätten sie unser Gesundheitssystem, geschulte Veterinäre und letztlich das Geld, sich gegen solche Krankheiten zur Wehr zu setzen.

Achtung! Das Video ist kein Fake. Bitte überlasst das Anschauen unserem Zugvogel. Jeder tote Mensch ist einer zuviel. Gut möglich, dass dieses Kind von einem ungeimpften Haustier infiziert wurde, möglich da deutscher Standard leider nicht weltweit gegeben ist ...

PS. Bitte den Link nicht kopieren. Ich nehme in später wieder raus!!!
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von meinen Sternchen Matzi 01.05.98-05.05.14 und Moritz 01.05.98-25.11.16, von Tinka und von mir


Im Garten der Zeit wächst die Blume des Trostes (rumänisches Sprichwort)

Geändert von Barbarossa (30.09.2009 um 06:22 Uhr) Grund: Link wieder entfernt
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Alt 29.09.2009, 20:49   #43
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Zitat:
Zitat von Barbarossa Beitrag anzeigen
Eva, du weißt nicht, wovon du sprichst. Menschen in anderen Ländern wären dankbar, hätten sie unser Gesundheitssystem, geschulte Veterinäre und letztlich das Geld, sich gegen solche Krankheiten zur Wehr zu setzen.

Achtung! Das Video ist kein Fake. Bitte überlasst das Anschauen unserem Zugvogel. Jeder tote Mensch ist einer zuviel. Gut möglich, dass dieses Kind von einem ungeimpften Haustier infiziert wurde, möglich da deutscher Standard leider nicht weltweit gegeben ist ...



PS. Bitte den Link nicht kopieren. Ich nehme in später wieder raus!!!
Warum vergleichst du die Impfung in anderen Ländern mit hier?

Es geht darum, ob und warum es sinnvoll ist die eigene Katze hier in Deutschland impfen zu lassen.
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Geändert von Bea (29.09.2009 um 21:25 Uhr)
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Alt 29.09.2009, 20:56   #44
Mime
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Zitat:
Zitat von Bea Beitrag anzeigen
Warum vergleichst du die Impfung in anderen Ländern mit hier?

Es geht darum, ob und warum es sinnvoll ist die eigene Katze hier in Deutschland impfen zu lassen.
Vielleicht weil ZV im vorherigen Beitrag die gesamten Impfnebenwirkungen und mögliche "Behandlungsmöglichkeiten" beim MENSCHEN verlinkt hat????

Außerdem besteht ja durchaus die Möglichkeit, dass sich das Kind bei einem ungeimpften (Haus)tier angesteckt hat.
__________________
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(")_(")
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Alt 29.09.2009, 21:12   #45
Hexi
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Zitat:
Zitat von Bea Beitrag anzeigen
Warum vergleichst du die Impfung in anderen Ländern mit hier?

Es geht darum, ob und warum es sinnvoll ist die eigene Katze hier in Deutschland impfen zu lassen.
Glaubst du im Ernst, dass dir das HIER nicht passieren kann? Das wäre aber mehr als naiv.

Das Zugvogel generell gegen Impfungen ist - weil sie dahinter lediglich eine medizinische Großverschwörung vermutet - wissen alle, die schon länger hier sind. Natürlich hat sie auch gut klingende Argumente, die dafür sprechen. Übersieht aber gerne, dass Impfnebenwirkungen nur einen kleinen Bruchteil ausmachen - die Risiken des Nichtimpfens aber um ein Vielfaches höher sind. Im übrigen bestehen Risiken und Nebenwirkungen bei ALLEN medizinischen Behandlungen - auch bei Naturheilverfahren. Und leider wirken Heilkreise und Tonerde nun mal nicht bei Tollwut, Tetanus und Co. .

Ich und andere haben eine komplett entgegengesetzte Meinung zum Impfen. Wir sehen die überwiegend positiven Seiten und die Krankheiten sowie das Elend, die dadurch verhindert wurde (bei Mensch UND Tier). Und haben dafür auch gute Belege und Nachweise.

Diese beiden Meinungen gehen aber so konträr, dass beide Fraktionen wohl niemals zueinander finden werden.

Wir bestreiten NICHT die angesprochenen Risiken - aber für uns sind sie im akzeptablen Promillebereich. Natürlich sind die Einzelfälle tragisch - keine Frage. Aber die Krankheiten und ihre Auswirkungen sind noch viel tragischer und fürchterlicher.

Schade finde ich es nur, dass Zugvogel einen so informativen und guten Thread sofort zerredet, kleindiskutiert und diskriminiert.
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"Twenty years ago, we had Steve Jobs, Johnny Cash and Bob Hope. Now we have no jobs, no cash, and no hope. Please, don't let Kevin Bacon die."

Geändert von Hexi (29.09.2009 um 21:23 Uhr)
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