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Poldi 21.10.2019 09:05

Zitat:

Zitat von biveli john (Beitrag 6479916)
Was ich da nicht verstehe, wurde die Operation
zwecks Diagnose gemacht,
oder aus dem kurativen Bestreben?:)

Das verstehe ich auch nicht so ganz.
Meine Tierärztin hat mir am letzten Donnerstag noch gesagt, dass man für eine sichere Diagnosefindung den Bauchraum öffnen, und eine Probe vom Darm nehmen muss.
Sie hat mir davon abgeraten, meine Katze ist knapp 15 Jahre alt.

rlm 21.10.2019 09:13

Zitat:

Zitat von Poldi (Beitrag 6479922)
Meine Tierärztin hat mir am letzten Donnerstag noch gesagt, dass man für eine sichere Diagnosefindung den Bauchraum öffnen, und eine Probe vom Darm nehmen muss.

Das tut mir leid, Poldi.

Doch eigentlich öffnet man den Bauch nicht unbedingt. Ich kenne es so, dass man erst eine Nadelbiopsie macht, dann schaut man (hier wichtig, dass dies vor Ort möglich ist, leider auch nicht in jeder Klinik der Fall) nach einem aussagekräftigen Ergebnis. Bekommt man so keines, ginge man chirurgisch weiter vor.

In der Uni Gießen macht man die Darmbiopsie sogar ohne Narkose, das ist auch ein sehr grosser Vorteil.

Happykatz 21.10.2019 09:28

Zitat:

Zitat von biveli john (Beitrag 6479916)
Was ich da nicht verstehe, wurde die Operation
zwecks Diagnose gemacht,
oder aus dem kurativen Bestreben?:)

Um zu sehen, was das für diffuse Stellen im Umtraschall sind.

Diagnostische Laparatomie.

Poldi 21.10.2019 09:35

Zitat:

Zitat von rlm (Beitrag 6479925)
Das tut mir leid, Poldi.

Doch eigentlich öffnet man den Bauch nicht unbedingt. Ich kenne es so, dass man erst eine Nadelbiopsie macht, dann schaut man (hier wichtig, dass dies vor Ort möglich ist, leider auch nicht in jeder Klinik der Fall) nach einem aussagekräftigen Ergebnis. Bekommt man so keines, ginge man chirurgisch weiter vor.

In der Uni Gießen macht man die Darmbiopsie sogar ohne Narkose, das ist auch ein sehr grosser Vorteil.

Danke.
Ok, vielleicht kennt sie die Methode nicht. Für Biopsien überweist sie in die TK.

Poldi 21.10.2019 09:38

Zitat:

Zitat von Happykatz (Beitrag 6479931)
Diagnostische Laparatomie.

Genau davon hat unsere TÄ abgeraten.

Happykatz 21.10.2019 09:43

Zitat:

Zitat von Poldi (Beitrag 6479935)
Genau davon hat unsere TÄ abgeraten.

Das tut mir sehr leid mit Deiner Miez.

Der Unterschied ist bei Deiner und meiner das Alter. Emma war 4. was jetzt nicht heißen soll, dass man einer 15jährigen nicht mehr helfen kann.

biveli john 21.10.2019 11:29

Um zu einer gesicherten Diagnose zu kommen
wird der ganze Bauchraum
bei einer schon von Krankheit geschwächten Katze,
aufgeschnitten?
Was soll das bringen?
Nie im Leben würde ich bei sowas zustimmen, wenn kurativ ja, sonst nicht.
Aber das ist nur meine
Meinung.:confused:

Happykatz 21.10.2019 11:40

Zitat:

Zitat von biveli john (Beitrag 6479984)
Um zu einer gesicherten Diagnose zu kommen
wird der ganze Bauchraum
bei einer schon von Krankheit geschwächten Katze,
aufgeschnitten?
Was soll das bringen?
Nie im Leben würde ich bei sowas zustimmen, wenn kurativ ja, sonst nicht.
Aber das ist nur meine
Meinung.:confused:

Wann hat mir Hoffnung gemacht, dass man das Problem beziehungsweise die Ursache findet und Emma nur so helfen kann. Über ihren Zustand wurde ich ja wohl offensichtlich morgens angelogen. Trotz dreimaliger Aufforderung habe ich die Blutbefunde und Ultraschallbilder immer noch nicht erhalten. Ich habe jetzt die Tierärztekammer eingeschaltet.

biveli john 21.10.2019 11:45

Ich versteh dich Happy Katz.
Es hätte auch ein Darmverschluß o.Ä.
sein können.
Du wurdest in meinen Augen nicht richtig aufgeklärt
und da liegt der Hund begraben.:sad:

Happykatz 21.10.2019 13:45

Zitat:

Zitat von biveli john (Beitrag 6479990)
Ich versteh dich Happy Katz.
Es hätte auch ein Darmverschluß o.Ä.
sein können.
Du wurdest in meinen Augen nicht richtig aufgeklärt
und da liegt der Hund begraben.:sad:

Und angelogen was den Zustand von Emma betrifft. Die Blutwerte habe ich inzwischen erhalten. Da sieht man eine Verschlechterung. Die Fieberwerte sagen die mir immer noch nicht!

biveli john 21.10.2019 13:56

Einfach fahrlässig sowas, mehr kann man dazu nicht sagen:eek:

nicker 21.10.2019 14:09

Zitat:

Zitat von biveli john (Beitrag 6479984)
Um zu einer gesicherten Diagnose zu kommen
wird der ganze Bauchraum
bei einer schon von Krankheit geschwächten Katze,
aufgeschnitten?
Was soll das bringen?
Nie im Leben würde ich bei sowas zustimmen, wenn kurativ ja, sonst nicht.
Aber das ist nur meine
Meinung.:confused:

Wenn du in der konkreten Situation bist, wirst du das u. U. anders beurteilen.

Ich war ja mit meinem Sternchen Nero in einer ähnlichen Situation, als er in der TK untersucht wurde. Weder mit Schall noch mit Röntgen konnte der Zustand der inneren Organe sicher beurteilt werden, um eine sichere Diagnose zu stellen. Auch die Blutwerte etc. gaben keine eindeutige Diagnose her, und so entschied ich auf Empfehlung der behandelnden Ärzte, dass Nero stationär bleiben und am folgenden Morgen die Bauchöffnung durchgeführt werden sollte.
Bei Nero gab es keine Probleme mit der Narkosefähigkeit, und hätte man ihn erfolgreich behandeln können, hätte sich die betreffende Behandlung auch sogleich an die Laparatomie angeschlossen. Aber es stellte sich dann ja genau die befürchtete Diagnose heraus: Tumore an verschiedenen Organen im Bauchraum, v. a. an der Bauchspeicheldrüse, die als Übeltäter von Anfang an verdächtig gewesen war, sich aber weder beim Röntgen noch beim Schall wirklich gut darstellen ließ.

Wenn ich mich gedanklich nun zurückversetze in die damalige Situation, mit dem Wissen von heute, bleibe ich trotzdem dabei, dass ich die Bauchöffnung hätte machen lassen, denn ich hätte Nero nicht allein aufgrund der damaligen Symptome (Inappetenz, Dehydration, allgemeine Schwäche, unklarer Gewichtsverlust etc.) einschläfern lassen mögen. Dazu kam das alles zu plötzlich, wie aus dem blauen Himmel.

Beim Nickerkater, einige Jahre nach Neros Tod, hatten wir dieselbe Diagnose, Pankreaskarzinom, wobei der Schall meiner Erinnerung nach viel eindeutiger war. Daher war eine Bauchöffnung entbehrlich, und Nicki hatte noch eine kurze schöne Zeit und schenkte mir die Möglichkeit, meine Angst vor Spritzen bei Tieren zu überwinden und für ihn die subkutane Injektion von Medikamenten (Cortison zum Appetitanregen, Schmerzmittel etc.) zu erlernen.

Beide Kater waren im Zeitpunkt ihres Todes deutlich über 10 Jahre alt, zuvor aber bei guter bzw. normaler Gesundheit gewesen. (Nicht solche "fails" wie das Volk! :pink-heart::pink-heart::pink-heart:)
Zahn-OPs (FORL bzw. "Zahnstein" etc.), bei Nicki eine verstopfte Analdrüse, sowas, aber keine chronischen Krankheiten.

Und wenn es um kurative Behandlung ginge, würde man auch nicht vorab gesondert die Laparatomie machen, sondern gleich gezielt operieren. ;)

Happykatz 21.10.2019 14:10

Ich bat um ausführliche Rechnung inkl. Aufzählung der verabreichten Medikamente. Die überarbeitete Rechnung beinhaltet jetzt die Verbrauchsmaterialien. Medikamente sind mir immer noch nicht bekannt.
Bin echt gespannt, was die Ärztekammer dazu sagt.

biveli john 21.10.2019 15:38

Nicker da hast du vollkommen recht.
Die Medaille hat immer zwei Seiten, das habe ich mir
dann auch so überlegt.
Mir tun halt immer die Katzen so schrecklich leid und man muß
halt alles abwägen und dann Entscheidungen treffen.
Ob richtig oder falsch können wir vorab nicht einschätzen.:)


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