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Tierärzte Alles um den Besuch beim Tierarzt

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen
Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
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Alt 14.11.2018, 08:58
  #1
DieBriten
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Standard Tierarzt und Personal sehr unseriös

Hallo ihr Lieben ich bin neu hier also erst mal Hallo! Jetzt hab ich aber einen frage und wollte fragen ob ich vielleicht einfach über reagiere :/ passiert ja mal Naja auf jeden fall:

Ich hab 2 Briten, ein Mädchen und einen Bub, daheim, die hab ich von einen Bekannten übernommen nachdem seine Frau ein Kind mit schwerer allergie gegen katzenhaare bekommen hat. Als ich die Tiere übernommen habe meinte er das Sie (Lotti) kastriert ist und das ich mir keine Sorgen machen muss. Naja denkste sie wars nicht und so haben Lotti und Ruffy kleine Babys bekommen. Ich weiß das des natürlich doof ist aber so ist es halt jetzt.

Auf jeden Fall waren es 3 kleine Miezen. Ich hab sie, mit der Mutter gepflegt und aufgezogen. Natürlich war ich mit den keinen auch beim Tierarzt. Und da beginnt Teil 1! Bei der Anmeldung meinte die Dame schon so warum ich jetzt da bin das ich ja viel zu früh bin und mein Termin erst in einer Stunde ist und was mir einfällt. Ich sah mich um und die Praxis war einfach leer! Nicht mal die Behandlungsräume waren belegt. Dazu sei gesagt ich war 15 min früher da, also vor meinen Termin und nicht eine Stunde vorher, weil ich ja noch den Bogen ausfüllen musste. Ich winkte einfach ab und wartete im Wartezimmer. Dann bekam ich vor die Nase einen Anmelde Bogen und die Tierauskunft geworfen. Sie meinte nur Ruppig "ausfüllen" und ist gegangen. Ich hab diesen dann ausgefüllt und wieder abgegeben. Danach wurde ich ins behandlungszimmer einberufen. Die Ärztin kam schließlich und öffnete ihren Monitor und ich konnte es echt nicht fassen. Alle Daten die ich angegeben habe waren falsch! Ich hab die Ärztin dann drauf angesprochen und sie meinte das wir das schnell zusammen ausbessern aber das ich mich bestimmt verschrieben habe. (vielleicht war ich paranoid aber ich hab den wisch abfotografiert und nochmal angekuckt und es war alles richtig ausgefüllt) Ich hab die drei durch checken lassen. Beim zweiten mal kam ich wieder und ließ die drei impfen. Im Impfpass stand dann das sie Europäisch Kurzhaar sind und nachdem ich die sprechhilfe Gebeten habe das zu ändern lachte sie mich nur aus und meinte "wie kann man nur sowas machen also sie müsste sich ja schämen" und das ich so auf die rasse erpicht bin also wirklich. Ich war dann schon wirklich sauer aber ich ließ es einfach ausbessern. Ich hab dann die wurmkur mit bekommen und es den kleinen gegeben. Beim dritten Mal ist mir dann fast der Kragen geplatzt. Beim nachimpfem und gesundheitszeugnis aufstellen hab ich sie auch gleich chipen lassen. Da meinte die Ärztin das man das nicht braucht und die nicht grchipt werden. Ich wollte das aber und bestand darauf das die kleinen wenn sie dann in ihr neues Zuhause ziehen gleich alles dabei haben. Und zu meinen gesundheitszeugnis meinte sie das ich ja kein züchter sei und sowas nicht brauch. Ich hab sie dann gefragt ob das ein privilege von Züchter ist zu wissen ob die Tiere gesund sind und dann hat sie auch eins geschrieben. Nun gut Zeugnis in der Tasche voll geimpft, voll entwurmt und gechipt. Die keinen werden in 1 Woche ausziehen. Dann sind sie 15 Wochen alt und bereit meiner meinung nach. Sie fressen schon sehr gut und die Milchbar besuchen sie auch nicht mehr bekommen auch Futter mit hohem fleischanteil.

Naja egal auf jeden Fall bekomm ich dann den Brief von tasso mit den Daten und wieder der Großteil der Daten falsch! Ich hab dann wütend und auf 180 angerufen und die Dame meinte wieder nur oje da haben wir wohl wieder was flasch gemacht. Tja das kann ich Jetz nichtmehr ändern und ich soll bei tasso anrufen weil es sind ja meine Tiere und ihr ist das egal.

Ich kam mir echt im falschen Film vor habt ihr auch schon solche Erfahrungen? Ich war auch schon am überlegen ob ich einen Brief an den Chef schreibe oder soll ichs einfach lassen und den Tierarzt wechseln (was ich sowieso gemacht habe)
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Alt 14.11.2018, 10:55
  #2
doppelpack
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doppelpack
 
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Na ja, sagen wir es so, ich schätze mal, diese Praxis handelt eher tierschutzorientiert. Von daher sind sie wahrscheinlich - jedenfalls finde ich das die logische Erklärung - mit deiner Vermehrerei moralisch nicht einverstanden gewesen. Dass die "Rasse" Hauskatze sein müsste, ist aus dieser Sicht auch richtig, da keine Nachweise über die Reinsassigkeit besteht.

Davon mag man jetzt insgesamt halten, was man will, allerdings verstehe ich nicht wirklich, wieso du 3 Mal zu diesem TA gehst, wenn du dich dort schlecht aufgehoben/unfreundlich behandelt fühlst.
Wenn mir ein TA nicht zusagt, dann wechsle ich. Mir ist es einmal passiert, dass der TA meinen Kater am Genick aus der Transportbox (die oben geöffnet werden kann!) zerren wollte. Damit war der TA-Besuch dann auch sofort beendet, ich teilte ihm mit, dass ich sowas noch nie erlebt habe und ich das als völlig unnötig empfinde und keine "Behandlung" stattfinden wird. Daraufhin bin ich dann gegangen.
doppelpack ist offline  
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Alt 14.11.2018, 11:02
  #3
Margitsina
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Margitsina
 
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Ich hoffen dass keins der Kleinen in Einzelhaft vermittelt wird oder zu einer deutlich älteren Katze.
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Alt 14.11.2018, 11:06
  #4
DieBriten
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Naja ich würde mich jetzt nicht als vermehrter sehen - schließlich Beute ich meine katze nicht aus und andererseits hab ich angeblich eine katze die kastriert ist übernommen - aber gut ja dann bin ich halt in deinen augen ein vermehrter hilft mir jetzt auch nicht weiter - ja ich hab ihn gewechselt aber bei mir in der nähe gibt es nunmal keinen kompetenten arzt außer diesen und ich wollte die keinen doch einen arzt zeigen der was von seinem Fach versteht

Edit: außerdem verdiene ich kein geld an den kleinen sie gehen ohne das ich geld verlage

Geändert von DieBriten (14.11.2018 um 11:12 Uhr)
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Alt 14.11.2018, 11:07
  #5
DieBriten
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Zitat:
Zitat von Margitsina Beitrag anzeigen
Ich hoffen dass keins der Kleinen in Einzelhaft vermittelt wird oder zu einer deutlich älteren Katze.


Nein alle 3 gehen zu einer bekannten familie

Geändert von DieBriten (14.11.2018 um 11:12 Uhr)
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Alt 14.11.2018, 11:12
  #6
doppelpack
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doppelpack
 
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Zitat:
Zitat von DieBriten Beitrag anzeigen
Naja ich würde mich jetzt nicht als vermehrter sehen - schließlich Beute ich meine katze nicht aus und andererseits hab ich angeblich eine katze die kastriert ist übernommen - aber gut ja dann bin ich halt in deinen augen ein vermehrter hilft mir jetzt auch nicht weiter - ja ich hab ihn gewechselt aber bei mir in der nähe gibt es nunmal keinen kompetenten arzt außer diesen und ich wollte die keinen doch einen arzt zeigen der was von seinem Fach versteht
Du wolltest doch etwas zu diesem TA-Besuch wissen, ich habe dir deshalb meine Theorie dazu geschrieben.
Kann so stimmen, muss es aber nicht.
Meine Meinung dazu habe ich gar nicht geäußert, ka, wo du die rausgelesen hast.

Hast du die Tiere zwischenzeitlich kastriert? Sonst hast du vielleicht bald den nächsten Wurf.
doppelpack ist offline  
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Alt 14.11.2018, 11:15
  #7
DieBriten
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Zitat:
Zitat von doppelpack Beitrag anzeigen
Du wolltest doch etwas zu diesem TA-Besuch wissen, ich habe dir deshalb meine Theorie dazu geschrieben.
Kann so stimmen, muss es aber nicht.
Meine Meinung dazu habe ich gar nicht geäußert, ka, wo du die rausgelesen hast.

Hast du die Tiere zwischenzeitlich kastriert? Sonst hast du vielleicht bald den nächsten Wurf.

Ja hab ich beide sind jetzt kastriert
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Alt 14.11.2018, 11:58
  #8
nicker
ruritanische Hofberichterstattung
 
nicker
 
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Zitat:
Zitat von DieBriten Beitrag anzeigen
Ja hab ich beide sind jetzt kastriert
Gelegentlich sind Satzzeichen von Vorteil.... *hust*

Dass die Praxis in den Impfpass "EKH" geschrieben hat, halte ich persönlich nicht für falsch, denn da du nicht im Verein züchtest, kann in den Impfpass auch nicht "Britisch Kurzhaar" reingeschrieben werden, denn deine Kitten sind rasselose Mischlinge, keine Rassekatzen.

Und ob eine Katze kastriert ist oder nicht, würde ich bei einer Übernahme von privat grundsätzlich prüfen, zumal ich mit dem Tierchen ohnehin direkt nach Übernahme zum TA gehen und es durchchecken lassen würde.

Die Aussagen mit dem Gesundheitszeugnis und dem Chippen sind seitens der TA-Praxis so nicht zutreffend, meine Kastraten beispielsweise sind alle gechippt gewesen, auch die Katzen aus dem Tierschutz. Auch als reine Wohnungskatzen.
Ich persönlich kann aber gut nachvollziehen, wenn die Praxis deine Katzen im Grunde nur ungern behandelt hat. Sinnlose Vermehrerei wird auch vielen Tierärzten zunehmend sauer aufstoßen.....
Was hat denn der TA gesagt, mit dem du mit deiner Kätzin zur Schwangerschaftsuntersuchung und Geburtsvorsorge in Behandlung gewesen bist? Irgendwann musst du ja auch mal gemerkt haben, dass die Kleine trächtig ist.
Wenn du beizeiten mit der Kätzin beim TA gewesen wärest, hätte man sie sofort kastrieren können, und dann wäre es auch gar nicht zu dem Wurf gekommen.

Und was ich auch etwas arg merkwürdig finde: du musst doch zumindest bei dem Kater gemerkt haben, dass er nicht kastriert war! Ich meine, sowas sieht man doch....
Spätestens da hätte ich mich gefragt, ob die Angaben der Vorbesitzer zur Kätzin stimmen und hätte das beim TA untersuchen lassen.
Insgesamt finde ich die Situation ausgesprochen dubios und widersprüchlich.
nicker ist offline  
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Alt 14.11.2018, 12:02
  #9
jasmine
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Zitat:
Zitat von doppelpack Beitrag anzeigen
Na ja, sagen wir es so, ich schätze mal, diese Praxis handelt eher tierschutzorientiert. Von daher sind sie wahrscheinlich - jedenfalls finde ich das die logische Erklärung - mit deiner Vermehrerei moralisch nicht einverstanden gewesen. Dass die "Rasse" Hauskatze sein müsste, ist aus dieser Sicht auch richtig, da keine Nachweise über die Reinsassigkeit besteb
Ich weiss jetzt nicht ob das die vorgehensweise der Tierärztin und Ihrem Personal entschuldigt. Wenn jedesmal die Daten falsch eingegeben werden, wäre dies für mich ein wirklicher Grund sofort die Praxis zu wechseln. Da kann ich mir doch nicht sicher sein, wenn man mal Blut bei meinem Tier abnimmt ob dann die Beschriftung auch richtig gemacht wird. Noch werden da Blutröhren vertauscht und man erkennt vielleicht zu spät bei meinem Tier irgendeine Krankheit.

Ich kenne einige Tierarztpraxien die im Tierschutz sehr viel machen, diese Praxen würden aber direkt mit dem Kunden über die Problematik reden aber niemals so unprofessionel vorgehen.
jasmine ist offline  
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Alt 14.11.2018, 12:08
  #10
Rickie
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Wenn die TA-Praxis so tierschutzorientiert ist, sollte dort aber darauf hingewiesen werden, daß die Kleinen vor Abgabe kastriert werden sollten; das Alter dafür haben sie ja. Sonst geht der ganze Zirkus wieder von vorn los.
Rickie ist offline  
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Alt 14.11.2018, 13:52
  #11
Lirumlarum
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Unabhängig davon, wie es nun dazu kam, dass die Kleinen auf die Welt gepurzelt sind.. das geschilderte Verhalten in der Praxis finde ich so nicht O.k.

Ich muss als Kunde mit Patient darauf vertrauen können, dass die Praxis ordentlich arbeitet und wenn schon ein Anmeldebogen nicht richtig abgetippt werden kann, dann hätte ich da Bedenken weiterhin meine Tiere hin zu bringen.
Klar, Fehler können passieren und auch eine Arzthelferin hat mal nen schlechten Tag oder verbuchselt mal was, weil das Telefon scheppert, ein Kunde zahlen will, ein Weiterer von hinten rechts noch ne Frage einwirft und man zeitgleich den Bogen eintippert, während es aus einem Behandlungszimmer nach einer weiteren helfenden Hand gerufen wird..
Aber hier gehört dann ein höfliches "Ohh Entschuldigung, da ist mir was durcheinander geraten, ich korrigiere das. Schauen sie mal, passt das so? Tut mir sehr leid, aber nun haben wir die Katzen ja alle richtig im System.."
Aber wenn die Daten gleich zweimal durcheinander gemischt werden und man dazu noch etwas unwirsch angeredet/behandelt wird..würde ich die Praxis in Zukunft wohl eher meiden.
Wenn die TÄ meint, die Katzen als EHK einzutragen (EKH's sind die Katzen ja auch nicht ), dann hat sie meines Erachtens recht, weil du keine Papiere/Stammbaum hast und die Katzis somit nicht offiziell als BKH geführt werden sollten/dürfen...das ist eigentlich freundlich ausgedrückt eine Mogelpackung ..stammbaumlose Kätzchen als Rassekätzchen einzutragen. Man hätte ja auch den Zwischenweg wählen können. Rasse: EHK im den Impfpass und in Klammern dazu BKH-Mix.
Aber auch hier, was soll das Gehabe von der TÄ ..warum erklärt sie dir das nicht einfach nett. Ist doch nichts Schlimmes dabei.
Und ob du ein Gesundheitsbericht/zeugnis brauchst oder nicht, dass kann ihr eigentlich egal sein, solange du die Leistung bezahlst. Für den späteren Besitzer ist das auf alle Fälle aber was Gutes.
Und ein TA der meint chippen ist nicht nötig...ähhh ja..spätestes bei der Ansage hätte ich dem TA mal was gehustet..
Schöner wäre gewesen, die freuen sich, dass du sie gleich chippen lässt und empfehlen dir die Kastra dann auch gleich noch machen zu lassen..

So wie du das schilderst, hätte die Praxis bei mir auch einen sehr unseriösen Eindruck hinterlassen und ich würde mich schleunigst nach einem anderen Doc umgesehen..
Lirumlarum ist offline  
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Alt 14.11.2018, 15:21
  #12
MissShiny
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Jetzt hab ich doch ne frage also das ist jetzt allgemein wenn die Eltern nen Stammbaum haben und wie hier die kitten ein "Unfall" waren dann sind es keine reinrassigen Bkh? Kann man dann dennen irgendwie nen Stammbaum besorgen oder muss man dann damit leben das man offizielle Hauskatzen hat oder wie regelt man das? Sorry bin da zu unerfahren
MissShiny ist offline  
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Alt 14.11.2018, 15:54
  #13
nicker
ruritanische Hofberichterstattung
 
nicker
 
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Zitat:
Zitat von MissShiny Beitrag anzeigen
Jetzt hab ich doch ne frage also das ist jetzt allgemein wenn die Eltern nen Stammbaum haben und wie hier die kitten ein "Unfall" waren dann sind es keine reinrassigen Bkh? Kann man dann dennen irgendwie nen Stammbaum besorgen oder muss man dann damit leben das man offizielle Hauskatzen hat oder wie regelt man das? Sorry bin da zu unerfahren
Rassekatzen werden ausschließlich im Katzenzuchtverein gezüchtet, und dieser (bzw. der vom Verein ernannte "Zuchtwart") erstellt die Stammbäume und reicht sie aus.
Im Verein wird auch das Zuchtbuch geführt, wo alle Zuchtkatzen und Würfe der Vereinsmitglieder registriert sind.

Im Grunde ist das Zuchtamt eines Zuchtvereins so etwas Ähnliches wie das Standesamt einer Stadt.
Nur dass der Verein halt keine staatliche Behörde ist, sondern eine freiwillige Gemeinschaft von Katzenzüchtern, die sich die entsprechenden Zuchtregeln gegeben haben. Die seriösen Zuchtvereine halten sich dabei an die Richtlinien, die von den internationalen Dachorganisationen (z. B. die FiFé oder die CFA) festgelegt werden.

Die Mitgliedschaft des Züchters im Verein garantiert insofern für gewisse Mindeststandards bei der Haltung der Zuchtkatzen (einschließlich ihrer Gesundheitsversorgung) und dafür, dass nur zugelassene und registrierte Tiere mit Stammbaum als Zuchtkatzen und Elterntiere für neue Würfe verwendet werden. Der Stammbaum beispielsweise belegt für mindestens vier (teilweise auch fünf) zurückliegende Generationen die Vorfahren des Tieres, für das der Stammbaum ausgestellt wurde.
Gleichzeitig setzt sich der Verein dafür ein, dass die betreffende Katzenrasse auch typmäßig erhalten bleibt bzw. verbessert wird. Dafür werden Katzenausstellungen ausgerichtet, bei denen die angemeldeten Katzen (darunter können ggf. auch stammbaumlose Hauskatzen sein, die dann außer der Reihe gerichtet werden) nach dem Maß, in dem sie dem Rassetyp entsprechen, bewertet und gerichtet werden. Im Wettbewerb werden dann Gruppensieger gekürt, und die einzelnen Tiere können Siegertitel in verschiedenen Kategorien sammeln. Solche Siegertitel können auch den Preis für den Deckakt bei einem Deckkater erhöhen, als Beispiel, oder den Kaufpreis eines Kittens, das als künftige Zuchtkatze an einen anderen Vereinszüchter verkauft wird.

Wenn die Tiere im Rahmen des Zwingers (Cattery) eines Vereinsmitglieds gezeugt und geboren werden und von reinrassigen (= mit Stammbaum) Elterntieren abstammen, werden sie beim Zuchtamt des Vereins registriert und erhalten selbst einen Stammbaum.
Nicht alle Kitten eines Wurfs sind für die Zucht geeignet; dieser "Ausschuss" geht als Liebhabertier an Nichtzüchter, entweder direkt kastriert (so war es bei meinen Rassekatzen) oder mit der Kastrationsauflage als Klausel im Kaufvertrag.

Leider gibt es immer wieder Käufer von Liebhabertieren, die sie nicht kastrieren lassen, sondern mit den Tieren vermehren, also außerhalb eines Zuchtvereins neue Katzen produzieren.
Selbst in dem Fall, dass beide Elterntiere einen Stammbaum gehabt hätten, können diese Welpen keine Rassekatzen sein und auch keinen Stammbaum erhalten. Sie wurden außerhalb einer Vereinszugehörigkeit produziert und damit auch außerhalb der Mindeststandards, die an die Haltung und die Auswahl der Elterntiere angelegt werden müssen, und auch ist nicht sicher, ob die vom Vermehrer aufgestellten Behauptungen über die Elternschaft der Welpen auch tatsächlich zutreffend ist.

Wo der Vereinszüchter im Fall einer Lüge den Ausschluss aus dem Verein und auch den Verlust seines guten Rufs in der Züchterszene riskieren würde, muss sich der Vermehrer um gar nichts scheren, weil er keinerlei Auflagen und Mindestanforderungen unterliegt! Er kann Kitten mit reinen Hauskatzen produzieren und zur Verkaufsförderung behaupten, sie seien ein Mix aus Perser, Siam, Maine Coon, Bengal und meinetwegen noch Sphynx. Nachweisen kann er das natürlich nicht, und im Zweifelsfall wird auch kein Kittenkäufer danach fragen.

Da die Rassekatze ein Qualitätsprodukt ist, ist es auch gut und richtig, dass die vereinslosen Vermehrer keine Stammbäume für ihre Kitten bekommen können, selbst wenn die angeblichen Eltern Stammbäume haben sollten! Denn es fehlt ja gerade an all den Anforderungen, die der Zuchtverein an seine Mitglieder stellt, und auch wenn man sich einmal überlegt, wie hoch die Kosten sind, die der Vereinszüchter aufwenden muss, bevor überhaupt die Trächtigkeit bestätigt werden kann, sollte auch klar sein, dass Vermehrerkatzen keinen Stammbaum erhalten dürfen.

Es wird ja aus einem Lada Geländewagen kein Land Rover, nur weil jemand das Markenlogo des Rovers auf die Motorhaube des Ladas montiert!

Das große Problem mit der Vermehrerei ist letztlich, dass viele Katzenkäufer die S-Klasse für den Preis eines Polo haben wollen, also die Schnäppchenjägerei. Die Käufer sehen insofern nur auf den Preis und das Etikett, das der Vermehrer dem Kätzchen aufgeklebt hat - häufig sehen die angeblichen Rassekatzen oder Rassemixe (was auch nicht besser ist!) nicht einmal entfernt wie die behauptete Rasse aus. Und wo ein Stammbaumkitten ca. 700 bis 800 Euro kostet (inklusive beider Impfungen, nicht selten auch bereits kastriert), ist ein Vermehrerkitten für um die 300 bis 400 Euro zu haben. Aber: ungeimpft, unkastriert und mit der Aussicht auf eine unbekannte Anzahl unliebsamer Mitbewohner (Ungeziefer) und unerwünschter Erkrankungen im Gepäck.
Denn: der Vermehrer ist gerade nicht verpflichtet, und er wird es im Regelfall auch nicht tun, ein Gesundheitszeugnis für das verkaufte Tierchen bei seinem Tierarzt zu besorgen, und der Vermehrer unterliegt auch nicht den Haltungsvorschriften, die der Zuchtverein seinen Mitgliedern abverlangt.

Natürlich gibt es auch bei den Vereinszüchtern schwarze Schafe. Aber insgesamt funktioniert die Kontrolle bei der Vereinszucht doch vergleichsweise gut. Wenn von unhaltbaren Zuständen und Wegnahmeverfügungen des Amtstierarzt die Rede ist, ist es meist so, dass die Haltung dem Züchter über den Kopf gewachsen und damit aus dem Ruder gelaufen ist und der Züchter leider nicht in der Lage war, sich rechtzeitig Hilfe und Unterstützung (vor allem auch durch die Vereinskollegen) zu holen. Gesundheitliche Gründe (zunehmendes Alter beispielsweise), evtl. auch Trennung und finanzielle Schwierigkeiten dürften dabei die hauptsächliche Rolle spielen.
Im Regelfall wird eine Vereinszucht ordnungsgemäß durch den Züchter selbst beendet und aufgelöst, ohne dass die Tiere darunter leiden müssten.

Geändert von nicker (14.11.2018 um 16:00 Uhr)
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Alt 14.11.2018, 16:12
  #14
MissShiny
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Zitat:
Zitat von nicker Beitrag anzeigen
Rassekatzen werden ausschließlich im Katzenzuchtverein gezüchtet, und dieser (bzw. der vom Verein ernannte "Zuchtwart") erstellt die Stammbäume und reicht sie aus.
Im Verein wird auch das Zuchtbuch geführt, wo alle Zuchtkatzen und Würfe der Vereinsmitglieder registriert sind.

Im Grunde ist das Zuchtamt eines Zuchtvereins so etwas Ähnliches wie das Standesamt einer Stadt.
Nur dass der Verein halt keine staatliche Behörde ist, sondern eine freiwillige Gemeinschaft von Katzenzüchtern, die sich die entsprechenden Zuchtregeln gegeben haben. Die seriösen Zuchtvereine halten sich dabei an die Richtlinien, die von den internationalen Dachorganisationen (z. B. die FiFé oder die CFA) festgelegt werden.

Die Mitgliedschaft des Züchters im Verein garantiert insofern für gewisse Mindeststandards bei der Haltung der Zuchtkatzen (einschließlich ihrer Gesundheitsversorgung) und dafür, dass nur zugelassene und registrierte Tiere mit Stammbaum als Zuchtkatzen und Elterntiere für neue Würfe verwendet werden. Der Stammbaum beispielsweise belegt für mindestens vier (teilweise auch fünf) zurückliegende Generationen die Vorfahren des Tieres, für das der Stammbaum ausgestellt wurde.
Gleichzeitig setzt sich der Verein dafür ein, dass die betreffende Katzenrasse auch typmäßig erhalten bleibt bzw. verbessert wird. Dafür werden Katzenausstellungen ausgerichtet, bei denen die angemeldeten Katzen (darunter können ggf. auch stammbaumlose Hauskatzen sein, die dann außer der Reihe gerichtet werden) nach dem Maß, in dem sie dem Rassetyp entsprechen, bewertet und gerichtet werden. Im Wettbewerb werden dann Gruppensieger gekürt, und die einzelnen Tiere können Siegertitel in verschiedenen Kategorien sammeln. Solche Siegertitel können auch den Preis für den Deckakt bei einem Deckkater erhöhen, als Beispiel, oder den Kaufpreis eines Kittens, das als künftige Zuchtkatze an einen anderen Vereinszüchter verkauft wird.

Wenn die Tiere im Rahmen des Zwingers (Cattery) eines Vereinsmitglieds gezeugt und geboren werden und von reinrassigen (= mit Stammbaum) Elterntieren abstammen, werden sie beim Zuchtamt des Vereins registriert und erhalten selbst einen Stammbaum.
Nicht alle Kitten eines Wurfs sind für die Zucht geeignet; dieser "Ausschuss" geht als Liebhabertier an Nichtzüchter, entweder direkt kastriert (so war es bei meinen Rassekatzen) oder mit der Kastrationsauflage als Klausel im Kaufvertrag.

Leider gibt es immer wieder Käufer von Liebhabertieren, die sie nicht kastrieren lassen, sondern mit den Tieren vermehren, also außerhalb eines Zuchtvereins neue Katzen produzieren.
Selbst in dem Fall, dass beide Elterntiere einen Stammbaum gehabt hätten, können diese Welpen keine Rassekatzen sein und auch keinen Stammbaum erhalten. Sie wurden außerhalb einer Vereinszugehörigkeit produziert und damit auch außerhalb der Mindeststandards, die an die Haltung und die Auswahl der Elterntiere angelegt werden müssen, und auch ist nicht sicher, ob die vom Vermehrer aufgestellten Behauptungen über die Elternschaft der Welpen auch tatsächlich zutreffend ist.

Wo der Vereinszüchter im Fall einer Lüge den Ausschluss aus dem Verein und auch den Verlust seines guten Rufs in der Züchterszene riskieren würde, muss sich der Vermehrer um gar nichts scheren, weil er keinerlei Auflagen und Mindestanforderungen unterliegt! Er kann Kitten mit reinen Hauskatzen produzieren und zur Verkaufsförderung behaupten, sie seien ein Mix aus Perser, Siam, Maine Coon, Bengal und meinetwegen noch Sphynx. Nachweisen kann er das natürlich nicht, und im Zweifelsfall wird auch kein Kittenkäufer danach fragen.

Da die Rassekatze ein Qualitätsprodukt ist, ist es auch gut und richtig, dass die vereinslosen Vermehrer keine Stammbäume für ihre Kitten bekommen können, selbst wenn die angeblichen Eltern Stammbäume haben sollten! Denn es fehlt ja gerade an all den Anforderungen, die der Zuchtverein an seine Mitglieder stellt, und auch wenn man sich einmal überlegt, wie hoch die Kosten sind, die der Vereinszüchter aufwenden muss, bevor überhaupt die Trächtigkeit bestätigt werden kann, sollte auch klar sein, dass Vermehrerkatzen keinen Stammbaum erhalten dürfen.

Es wird ja aus einem Lada Geländewagen kein Land Rover, nur weil jemand das Markenlogo des Rovers auf die Motorhaube des Ladas montiert!

Das große Problem mit der Vermehrerei ist letztlich, dass viele Katzenkäufer die S-Klasse für den Preis eines Polo haben wollen, also die Schnäppchenjägerei. Die Käufer sehen insofern nur auf den Preis und das Etikett, das der Vermehrer dem Kätzchen aufgeklebt hat - häufig sehen die angeblichen Rassekatzen oder Rassemixe (was auch nicht besser ist!) nicht einmal entfernt wie die behauptete Rasse aus. Und wo ein Stammbaumkitten ca. 700 bis 800 Euro kostet (inklusive beider Impfungen, nicht selten auch bereits kastriert), ist ein Vermehrerkitten für um die 300 bis 400 Euro zu haben. Aber: ungeimpft, unkastriert und mit der Aussicht auf eine unbekannte Anzahl unliebsamer Mitbewohner (Ungeziefer) und unerwünschter Erkrankungen im Gepäck.
Denn: der Vermehrer ist gerade nicht verpflichtet, und er wird es im Regelfall auch nicht tun, ein Gesundheitszeugnis für das verkaufte Tierchen bei seinem Tierarzt zu besorgen, und der Vermehrer unterliegt auch nicht den Haltungsvorschriften, die der Zuchtverein seinen Mitgliedern abverlangt.

Natürlich gibt es auch bei den Vereinszüchtern schwarze Schafe. Aber insgesamt funktioniert die Kontrolle bei der Vereinszucht doch vergleichsweise gut. Wenn von unhaltbaren Zuständen und Wegnahmeverfügungen des Amtstierarzt die Rede ist, ist es meist so, dass die Haltung dem Züchter über den Kopf gewachsen und damit aus dem Ruder gelaufen ist und der Züchter leider nicht in der Lage war, sich rechtzeitig Hilfe und Unterstützung (vor allem auch durch die Vereinskollegen) zu holen. Gesundheitliche Gründe (zunehmendes Alter beispielsweise), evtl. auch Trennung und finanzielle Schwierigkeiten dürften dabei die hauptsächliche Rolle spielen.
Im Regelfall wird eine Vereinszucht ordnungsgemäß durch den Züchter selbst beendet und aufgelöst, ohne dass die Tiere darunter leiden müssten.


So ist das also. Vielen Dank für die Antwort! Sprich man wird auch automatisch abgelehnt, wenn man selber Züchter werden will, aber eine katze ohne Stammbaum hat, auch wenns theoretisch eine reinrassige Katze wäre.
MissShiny ist offline  
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Alt 14.11.2018, 16:14
  #15
Nimsa
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Registriert seit: 2016
Beiträge: 1.232
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Hi @DieBriten!

Na das war ja mal was, hm? Schade, dass man so schlecht behandelt wird, nur weil man einen Wurf bekommt.
Ich gehe auch davon aus, dass man dich als Vermehrer eingestuft hat. Das du die Rasse eingetragen haben wolltest, hat das nur noch bestätigt - auch wenn´s nicht deine Absicht war. Dennoch war das sehr unhöflich und auch unprofessionell.
Was dagegen spricht Kitten zu chippen ist mir ein Rätsel. Die sollen doch froh drum sein. Schön, dass du das direkt mit übernommen hast!

Wobei ich deinem Bekannten da ehrlich gesagt viel mehr vor den Koffer scheissen würde, wenn ich mal so vulgär sein dürfte.
Da bist du eiskalt belogen und abgezockt worden. Da würde ich also in erster Linie mal meinen Frust ablassen. Du hättest rein theoretisch Anspruch auf Übernahme der Gesamtkosten, die ja nun angefallen sind.

Ich würde dir selbst jetzt nicht unbedingt Vermehrerei unterstellen wollen, wenn wir davon ausgehen, dass du es einfach nicht besser wusstest.

Dennoch würde ich die Kitten nicht kostenfrei abgeben. Das macht kein Mensch und ist auch unvernünftig. Ein gewisser Betrag sollte immer als Schutzgebühr verlangt werden. 100 € sind da durchaus angebracht.

Was sind das für Bekannte, die alle drei Kitten kriegen? Bist du sicher, dass die nicht die Absicht haben, einen Wurf zu bekommen? Du schenkst denen immerhin Katzen, die zumindest rein optisch Rassekatzen sind. Da wird viel Schundlunder getrieben. Für so ein Kitten kriegt man ca. 500 € auf Ebay. Überdenke das noch Mal. Ein Schutzvertrag wäre ratsam. Eine Kastrationskaution wäre auch gut - das machen Tierschutzvereine ja so. Ich habe 60 € gezahlt, die ich wiederbekommen habe, als ich nachweisen konnte, dass die Katze kastriert wurde.
Nimsa ist offline  
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