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Tierärzte Alles um den Besuch beim Tierarzt

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Alt 02.07.2015, 09:55   #1
A (nett)
Himbeertoni
 
A (nett)
 
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Frage Narkosen...Pro und Contra...was, wann, warum

*gelöscht, der nachträglich geänderte Text stellt einen Verstoß gegen die Forenregeln da *
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A (nett), Frohnatur Nepomuk *12.10.12, Labori Bini (Korbinian) *14.07.14, KasiHasi *05_2015 und für immer im Herzen Sternchen Cocsi*30.03.1997 + 06.06.2012 und Pümi *04.06.1997 + 17.04.2015, Hummi *12.02.2010 + 19.01.17

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Alt 02.07.2015, 10:27   #2
JeLiGo
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*Thread ist abonniert*

Danke, Anett

Ich hatte vor einiger Zeit von einer Userin auch einige sehr interessante Infos zum Thema Inhalationsnarkose pro und contra gelesen, aber ich weiß leider nicht mehr, welche Userin und in welchem Thread Ich suche aber weiter, das hat mir damals sehr geholfen.
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Claudia mit Lilly *06.07.2008 und Jerry *10.02.2009

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Alt 02.07.2015, 10:45   #3
JeLiGo
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Hab's gefunden. @Doc/ELIA, ich hoffe, es ist okay, dass ich das hier zitiere (ist aus meinem CNI-Thread):

Zitat:
Zitat von Doc Beitrag anzeigen
Ob eine Inhalationsnarkose besser oder schlechter vertragen wird, liegt wohl in den meisten Fällen an der Narkoseeinleitung, die ja auch eine Injektionsnarkose ist.
Und natürlich auch daran, wie hoch das Gas dann während der Narkose gefahren wird.
Was nutzt einem die beste Inhalationsnarkose, wenn zum Einschlafen eine sehr hohe Menge an Narkosemittel gespritzt wird, dann hängen sie hinterher trotzdem in den Seilen.

Valium und Propofol als Narkoseeinleitung ist extrem gut verträglich. Man muß es allerdings intravenös geben und keines von beiden hat eine schmerzlindernde Komponente, so daß man bei schmerzhaften Eingriffen mit Opioiden zusätzlich arbeiten muß. Und die können während der Narkose wieder atemdepressiv sein.
Ich kenne es so, daß Risikopatienten mit Valium/ Propofol abgelegt werden und dann mit Inhalationsnarkose weitergefahren werden. Wenn ein gutes Narkosemonitoring gemacht wird, kann man die Narkose so flach wie möglich
fahren, aber eben tief genug für den Eingriff.
Was ich eigentlich sagen will ist, wie gut der überwiegende Anteil der Patienten die Narkosen verträgt liegt an der Qualität des "Anästhesisten" und der Überwachung während der Narkose.
Beim einen hängen 98 % der Patienten noch am nächsten Tag in den Seilen, beim anderen sind 98 % am selben Abend schon wieder so fit, daß die Besitzer fragen, ob überhaupt eine Narkose stattgefunden hat.
Und ein Tierarzt, der viele Risikopatienten erfolgreich operiert, wird auch immer ein gutes Narkoseregime haben.
Zitat:
Zitat von ELIA Beitrag anzeigen
Die Inhalationsnarkotika treten von den Alveolen ins Blut über und werden dann wie alle Narkotika, Med.usw. u.A.auch über die Nieren ausgeschieden.
Dann muss auch bei einer Inhalationsnarkose erst mal, trotzdem ein Kurznarkotikum gespritzt werden.
Inhalationsnarkosen sind bei langen Ops sinnvoll,da gut steuerbar.
Ob sie weniger belastend sind?
Auch die Inhalationsnarkotika,z.B.Halothan oder Isofluran bergen Risiken
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Alt 02.07.2015, 11:28   #4
ottilie
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Ottilie
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Alt 02.07.2015, 11:48   #5
JeLiGo
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Zitat:
Zitat von Anett Beitrag anzeigen
Ich glaube es ist gar nicht doof wenn man die Infos alle mal in EINEM Tröt sammelt.
Genau. Ich finde das vor allem wichtig für die Dosis kranker und/oder alter Katzen. So kann man sich ein bisschen einlesen bei Unsicherheit und hat vielleicht auch ein besseres Verständnis für die jeweiligen Argumente der TÄ.
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Alt 02.07.2015, 12:26   #6
Maiglöckchen
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Maiglöckchen
 
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Danke Anett, super Idee.

Vielleicht sollte man den Thread auch oben anpinnen lassen? Fände ich sinnvoll.

Meine Frage an Doc und alle, die sich da gut auskennen:

Wie schaut es mit Aufwachspritzen, also Narkosemittel-Antagonisten aus? Was spricht dafür, was spricht dagegen? Hexe hatte diese Spritze nach ihren beiden FORL-Operationen bekommen und war im Turbotempo wieder fit. Aber vielleicht haben diese Spritzen ja auch "verborgene" Nachteile?
__________________
Lieben Gruß von Hexe, Merlin und Haushälterin Silvia und Sternchen Mephisto für immer im Herzen.

Geändert von Maiglöckchen (02.07.2015 um 12:29 Uhr)
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Alt 02.07.2015, 13:31   #7
Regine
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Regine
 
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Bin nicht fit in Narkosen, kann nur aus der aktuellen Erkrankung von Püppi heraus ganz dick unterstreichen, das der Herzschlag wirklich im Auge behalten werden muss und nicht unter 100 gehen sollte, sonst droht Herzstillstand!!
__________________
Liebe Grüße Regine, Püppi, in unser beider Herzen der geliebte Louis(bär), Izzi und Julie !!
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Alt 02.07.2015, 13:47   #8
Paula_am_Strand
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Paula_am_Strand
 
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Beiträge: 2.272
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Danke für den Thread, Anett!

Ich finde anpinnen auch eine gute Idee und würde auch für dieses Unterforum plädieren, weil es ja ansonsten ein übergreifendes Thema ist, das aber immer mit dem TA-Besuch verbunden ist
Paula_am_Strand ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.07.2015, 14:05   #9
Pieper
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Ort: im Klövensteen
Beiträge: 10.125
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Mich würde interessieren, wann der Einsatz von Isofluran für eine OP nicht möglich ist. (Man hört von Tierärzten da ja völlig Unterschiedliches).

Aufwachspritzen sind mir gar nicht bekannt.

Danke, Anett, sehr interessantes Thema!
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Liebe Grüße von Maren mit der wilden Hilde und Moritz
und ihren Sternenkatzen Louis, Lieschen, Gismo, Kitty, Manjula und Bruno.
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Alt 02.07.2015, 19:00   #10
Doc
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Doc
 
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Zitat:
Zitat von Maiglöckchen Beitrag anzeigen
Meine Frage an Doc und alle, die sich da gut auskennen:

Wie schaut es mit Aufwachspritzen, also Narkosemittel-Antagonisten aus? Was spricht dafür, was spricht dagegen? Hexe hatte diese Spritze nach ihren beiden FORL-Operationen bekommen und war im Turbotempo wieder fit. Aber vielleicht haben diese Spritzen ja auch "verborgene" Nachteile?
Wenn die Katzen nach der Narkose schnell wieder fit sind, liegt das nicht ausschließlich an der Aufwachspritze. Es bedeutet, die ganze Narkose ist gut gelaufen.
Die Aufwachspritze antagonisieren ja nur einen kleinen Teil des "Narkosecocktails".
Für mich gibt es nur einen Grund, wenn mit alpha2 Agonisten gearbeitet wurde, keine Aufwachspritze zu geben: die operierte Katze ist ein Wildfang und man muß befürchten, daß sie völlig ausrastet, wenn sie schnell wach wird.
In allen anderen Fällen halte ich es für unverantwortlich nicht zu antagonisieren, wenn die OP rum ist. Die Katzen wachen einfach schneller auf und müssen nicht mehr so lange intensiv überwacht werden.
Denn ein schlafendes Tier gehört ohne wenn und aber permanent überwacht. Wenn man nicht antagonisiert, schlafen die Katzen eben eine Stunde länger, nach OP Ende. Ob das Tier dann die ganze Zeit überwacht wird, ich habe meine Zweifel.
Der einzige mir bekannte Nachteil ist, daß das Gegenmittel zu Unruhe und Hypermotorik führen kann. Seit man Katzen aber eine reduzierte Dosis spritzt, passiert das nicht mehr.
Für mich ist die Antagonisierung unverzichtbar, wenn man mit alpha2 Agonisten arbeitet.
Bei einer Propofolnarkose mit Valium oder Fentanyl gibt es aber zum Beispiel keine Aufwachspritze, da Propofol ein Ultrakurznarkotikum ist, wodurch die Tiere auch sehr schnell wieder aufwachen.

Die Frage, die man eigentlich stellen muß, ist nicht, ob Aufwachspritze ja oder nein, sondern eher alpha2 Agonist ja oder nein.
Diese sind wegen ihrer kreislaufdepressiven Wirkung nicht unumstritten, vor allem bei Risikopatienten. Bei Herzpatienten kontraindiziert. Aber wenn man sie nimmt, dann immer mit Aufwachspritze.

Zitat:
Zitat von Pieper Beitrag anzeigen
Mich würde interessieren, wann der Einsatz von Isofluran für eine OP nicht möglich ist. (Man hört von Tierärzten da ja völlig Unterschiedliches).
Isofluran scheidet eigentlich nur aus, wenn aus technischen Gründen kein Tubus geschoben werden kann, z. B bei Bronchoskopien oder sehr aufwendigen Kieferchirurgischen Eingriffen.
Bei einer normalen Zahnbehandlung ist es definitiv nicht ausgeschlossen. Der Operateur muß halt daran gewöhnt sein, daß er nicht so viel Bewegungsfreiheit hat, wenn der Tubus ans Narkosegerät angeschlossen ist, aber das ist eben Routine.
In der freien Praxis gibt es -leider- sehr viele TÄ, die die Technik, eine Katze zu intubieren, nicht beherrschen. Diese fahren dann eine Inhalationsnarkose mit einer Maske bei der Katze über Maul und Nase. Klar, daß man dann keine Zähne ziehen kann . Ich denke, das ist einer der Gründe für die häufig widersprüchlichen Aussagen .
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