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Tierärzte Alles um den Besuch beim Tierarzt

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Alt 02.07.2015, 22:02   #21
Doc
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Für mich ist bei jeder längeren OP folgender Standard Minimum:
Venenkatheter, Infusion, Trachealtubus, Wärmematte, Pulsoxymeter
Das ist das Minimum, es geht aber auch deutlich besser was das Monitoring angeht ( EKG, Kapnograph etc)

Wenn ein TA kein Ahnung von Anaesthesie hat, dann ist das eh alles Murks.
Ein lange OP ohne Venekatheter und Tubus ist für mich unvorstellbar, aber sicher wird das trotzdem gemacht.
Da ist dann sicher die ungenau dosierte Aufwachspritze das kleinste Problem.
Die Infusion gehört ans Tier in dem Moment, wenn das Tier in Narkose geht, bevor die Operation beginnt. Sie muß während der ganzen OP durchgegeben werden und während der kompletten Aufwachphase.
Das ist ein absolutes Muß und nicht diskutabel. Wenn ich nach sowas als Besitzer extra Fragen muß oder bei einer langen OP am Ende nur eine subkutane Infusion reingedonnert wird, dann zeigt das, daß nach sehr niedrigen Qualitätsstandards gearbeitet wird.

Ich hab das schon weiter vorne geschrieben, die Qualität der Narkose ist maßgeblich abhängig von der Qualität des Anästhesisten. In einer Praxis, wo Venenkatheter und Intubation nicht zum normalen Standard für eine OP gehören, würde ich niemals ein Tier operieren lassen.
Ich rede jetzt von Operationen, die deutlich länger als eine halbe Stunde dauern.
__________________

Geändert von Doc (02.07.2015 um 22:05 Uhr)
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Alt 03.07.2015, 07:43   #22
Regine
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Doc, das drucke ich mir grad aus, super, danke!!

Und ich mache mich dann mal auf die Suche nach einer Praxis, die das alles anbietet bei Narkosen (frage erst bei mir), aber ich befürchte, das die aller-, allerwenigsten Praxen so etwas anbieten.
TK wahrscheinlich eher...
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Liebe Grüße Regine, Püppi, in unser beider Herzen der geliebte Louis(bär), Izzi und Julie !!
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Alt 03.07.2015, 08:01   #23
A (nett)
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Zitat:
Zitat von Regine Beitrag anzeigen
Doc, das drucke ich mir grad aus, super, danke!!
same here.
Ich hege nur die Befürchtung dass ich alleine durch die Frage nach einem vernünftigem Narkosemanagement schon aus der nächsten Praxis rausfliege .

Was mich im konkreten Fall beim Doppelnuller interessieren würde ist welches Mittel ihm (und auch Hummel - die hat die gleiche Zusammensetzung bekommen nur mehr weil sie ja mopsiger ist) so zugesetzt hat:
Rompun 0,10 ml
Ketavet 100 mg/ml 0,20 ml
Narcofol 5,00 ml

Keine Aufwachspritze.

Also so steht es zumindest auf der Rechnung und die TÄ sagte nach der OP das Nepsi arge Probleme mit der Narkose hatte und die "nur die Dosierung für Katzenkinder" gegeben hätte.

Gewicht hatte der Doppelnuller zum Zeitpunkt der OP wenn ich mich richtig entsinne unter 5 kg...so 4,6/4,7 kg.
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A (nett), Frohnatur Nepomuk *12.10.12, Labori Bini (Korbinian) *14.07.14, KasiHasi *05_2015 und für immer im Herzen Sternchen Cocsi*30.03.1997 + 06.06.2012 und Pümi *04.06.1997 + 17.04.2015, Hummi *12.02.2010 + 19.01.17

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Alt 03.07.2015, 08:54   #24
Maiglöckchen
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Ich hätte hier nicht mehr lesen sollen, was da alles falsch gemacht werden kann
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Alt 03.07.2015, 09:05   #25
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Silvia, immer schön positiv denken. Das wird schon.
Ich habe mir übrigens abgewöhnt, vor einem TA-Besuch noch irgendwas über Risiken usw. zu lesen, das macht mich immer nur kirre...
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Alt 03.07.2015, 09:09   #26
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Zitat:
Zitat von Regine Beitrag anzeigen
Doc, das drucke ich mir grad aus, super, danke!!

Und ich mache mich dann mal auf die Suche nach einer Praxis, die das alles anbietet bei Narkosen (frage erst bei mir), aber ich befürchte, das die aller-, allerwenigsten Praxen so etwas anbieten.
TK wahrscheinlich eher...
Das hab ich aber schon in vielen Praxen gesehen. Die Kliniken, wenn es gute sind, haben schon höhere Standards beim Monitoring.
Statt Wäremematte, gehen natürlich auch Snuggel Safes oder ähnliches.
Wichtig ist ja eigentlich nur, daß der TA sich mit Narkoseregime beschäftigt hat. Wenn er das selber z.B in einer Klinik so gelernt hat, dann wird er das auch in die eigene Praxis übernehmen und nicht wieder narkosetechnisch ins Mittelalter zurück fallen.
Für Kastrationen ist dieser Standard aber übertrieben, bzw finanziell nicht durchzusetzen.
Hohe Sicherheit in der Narkose kostet natürlich Geld. Eine Narkose in dem Rahmen wie beschrieben liegt bei 80- 100 Euro Minimum. Nur die Narkose ohne OP.


Zitat:
Zitat von Anett Beitrag anzeigen
Was mich im konkreten Fall beim Doppelnuller interessieren würde ist welches Mittel ihm (und auch Hummel - die hat die gleiche Zusammensetzung bekommen nur mehr weil sie ja mopsiger ist) so zugesetzt hat:
Rompun 0,10 ml
Ketavet 100 mg/ml 0,20 ml
Narcofol 5,00 ml

Keine Aufwachspritze.

Also so steht es zumindest auf der Rechnung und die TÄ sagte nach der OP das Nepsi arge Probleme mit der Narkose hatte und die "nur die Dosierung für Katzenkinder" gegeben hätte.

Gewicht hatte der Doppelnuller zum Zeitpunkt der OP wenn ich mich richtig entsinne unter 5 kg...so 4,6/4,7 kg.
Schwer zu sagen.
Rompun ist der alpha2 Agonist.
Die meisten nehmen heute ein moderneres Präparat, aber 0,1 ist eine Minidosis.
Ketavet ist Ketamin, auch Niedrige Dosis.
Insgesamt eine sehr niedrige Dosis für die Einleitung.
Danach wurde die Narkose mit Narcofol : Propofol verlängert.
Meistens gibt man dann alle paar Minuten 0,5 ml oder hat einen Perfusor.

Die Frage ist, was bedeutet arge Probleme?
Ist die Herzfrequenz stark runter gegangen? Dann hätte sie mit Atropin gegensteuern müssen und wenn das nichts bringt, anatgonisieren.
Hat er nicht geatmet? Das passiert schon mal, besonders beim Propofol. Dann muß man eben beatmen, bis die Spontanatmung wieder einsetzt.
Wenn du nicht weißt, was für Probleme er konkret hatte, dann ist es schwierig.
Es muß aber beim nächsten Mal ohnehin nicht wieder genauso sein.
Ich würde einfach erwähnen, daß er nur sehr geringe Dosen Narkosemittel braucht um tief zu schlafen. Ich glaube nicht, daß es ein bestimmtes Mittel ist, das nicht vertragen wurde.
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Alt 03.07.2015, 09:10   #27
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Zitat:
Zitat von Maiglöckchen Beitrag anzeigen
Ich hätte hier nicht mehr lesen sollen, was da alles falsch gemacht werden kann
Deine TÄ ist Internistin, das ist schon quasi ein Garant für ein gutes Narkoseregime!
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Alt 03.07.2015, 09:13   #28
Maiglöckchen
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Zitat:
Zitat von Doc Beitrag anzeigen
Deine TÄ ist Internistin, das ist schon quasi ein Garant für ein gutes Narkoseregime!
Und sie hat sich zudem auf Kardiologie spezialisiert, was ich in dem Zusammenhang auch recht beruhigend finde. Sie macht zwar nicht die Zähne, ist aber ganz in der Nähe, wenn was sein sollte.
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Alt 03.07.2015, 09:15   #29
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Zitat:
Zitat von Maiglöckchen Beitrag anzeigen
Und sie hat sich zudem auf Kardiologie spezialisiert, was ich in dem Zusammenhang auch recht beruhigend finde. Sie macht zwar nicht die Zähne, ist aber ganz in der Nähe, wenn was sein sollte.
Das ist gut daß sie da ist, aber sie wird gar nicht gebraucht werden ( außer zum Schallen)
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Alt 03.07.2015, 10:03   #30
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Zitat:
Zitat von Doc Beitrag anzeigen
Die Frage ist, was bedeutet arge Probleme?
Ist die Herzfrequenz stark runter gegangen? Dann hätte sie mit Atropin gegensteuern müssen und wenn das nichts bringt, anatgonisieren.
Hat er nicht geatmet? Das passiert schon mal, besonders beim Propofol. Dann muß man eben beatmen, bis die Spontanatmung wieder einsetzt.
Wenn du nicht weißt, was für Probleme er konkret hatte, dann ist es schwierig.
Danke Doc.
Konkret hat sich die TÄ dazu leider nicht geäussert.
Er wurde damals ca. 11:00 Uhr operiert und als ich ihn um 18:00 Uhr abholte war er völlig "neben sich" und war auch erst gegen 00:00 Uhr wieder einigermaßen fit, dass ich ihn aus seinem "Narkoseaufwachgehege" entlassen habe weil er anfing zu randalieren.
Vielleicht meinte Sie mit "Problemen" auch sein Herzgeräusch was ja sehr deutlich zu hören ist.
Zu dem Zeitpunkt wussten wir ja noch nicht dass es sich um das gutartige DRVOTO Geräusch handelt.

Die TÄ die ihn und Pummel kommenden Donnerstag operieren wird weiß bereits was er bei der ersten OP bekommen hat und weiss auch dass er "Probleme" damit hatte.
Ich meine auch dass sie sagte sie verwendet was anderes als Rompun.

Ich spreche Sie aber auch auf jeden Fall auf die Aufwachspritze an.
Das ist dort eine Praxis die nur und ausschließlich Zahnerkrankungen behandeln und das nicht erst seit gestern...ich hoffe die wissen um ein vernünftiges Narkosemanagement.

*NeidischzuSilviasPraxisschiel*
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