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easy57 24.11.2012 23:10

Zitat:

Zitat von Glückskatze2011 (Beitrag 3493901)
Ich weiß von einer Forine, dass die Kosten für Zahnbehandlungen übernommen wurden. Die von dir genannten Ausschlüsse kann ich nicht sehen! :confused:

Ich auch nicht. Sie wollten Arztberichte und aufgrund der Zahnsteinentfernung und dem Zusammenklappen der Katze nach der OP wurden die Dinge eben ausgeschlossen. Ich kann's ja auch nicht verstehen. Aber die Dame meinte eben, man will sich absichern. Kann man nichts machen.

engelsstaub 24.11.2012 23:45

Lass dir doch die Verträge zuschicken. Da steht alles drin, was ausgeschlossen wird. Unterschreiben musst du da nichts.

Bei Bruno wurden sowohl die Zahnbehandlung, als auch das große BB nebst geriatrischen Profil bezahlt bei der Uelzener. Ohne Angaben von Gründen oder Diagnosen. Völlig stressfrei. :confused:

Sie hatten wirklich bisher alles bezahlt. Ich versteh die Aufregung nicht. Sorry. Ausgenommen wurden Josies diätische Futtermittel und Flohsamen für Leonard bei Durchfall. 7, nochwas Euro. Bei Josie waren über 1000 Euro fällig und die TK musste einen Fragebogen ausfüllen. Nicht verständlich?! Mir wurden dann knapp 1.300 Euro überwiesen.
Nach einem Anschreiben an die TK, Ausfüllen des Fragebogens meinerseits und der TK sowie Zurückschicken der Unterlagen.

Hatte ich da nur nette Mitarbeiterinnen am Telefon, die sich auskennen? Ich versteh das alles echt nicht. Bruno leidet unter Asthma. Ja!

Würde ich ihn wegen Asthma zum TA/zur TÄ bringen, bezahlt die Versicherung nichts. Ist das nun überraschend? Nö.
Tarzan wurde wegen seiner Epi und Herzerkrankung komplett abgelehnt. Bei der Agila und der Uelzener. Das hatte mich nun nicht wirklich überrascht. :stumm:

easy57 25.11.2012 12:15

Ich habe den Vertrag doch schon bekommen, wo auf einmal die Ausschlüsse drauf standen.

Und ja, man kann bei der Agila ganz schön drauf zahlen, wenn's hart auf hart kommt, wie in dem anderen Thread angemerkt. Nur bei den Ausschlüssen, die ich bekommen habe, erst Recht. Von daher, MUSSTE ich ja zu Agila gehen.
Meine Katze, die ich vor meinen beiden hatte, war nie krank. Einmal im Leben eine Zahnsteinbehandlung.

easy57 25.11.2012 12:18

Zitat:

Zitat von Spatz25 (Beitrag 3494323)
Oh man.

Am besten ist es doch, jeden Monat was weg zu legen??
Oder? Das Geld was man da jeden Monat bezahlt, kann man doch
auch sparen....

Vor strecken muss man das Geld doch eh immer....

Lg

P.S. Vielen Dank für Eure Antworten....

Ja das habe ich mir auch überlegt. Aber dann doch entschieden, die Versicherung abzuschließen. Ist ja wie bei allen Versicherungen, man zahlt, und oftmals braucht man sie ein Leben lang nicht. Und wenn doch, kann's teuer werden.

Bei der Agila muss man nicht vorlegen, der Tierarzt rechnet direkt mit denen ab. Noch ein Vorteil.

locke1983 25.11.2012 13:35

Zitat:

Zitat von Glückskatze2011 (Beitrag 3493901)
Ich weiß von einer Forine, dass die Kosten für Zahnbehandlungen übernommen wurden. Die von dir genannten Ausschlüsse kann ich nicht sehen! :confused:

Hier wurde bei Luna die Zahnsteinentfernung bezahlt.
Als Wookie im OP war wegen des Schwanzabrisses wurde auch in einem der Zahnstein entfernt (weil ich darum gebeten habe) - wurde auch anstandslos gezahlt.

Lausemaus&Lucyibär 25.11.2012 14:35

Ich bzw. meine Katzen sind auch bei der Uelzener versichert.

Sie waren noch Babys, als wir sie dort angemeldet haben.

Ich glaube ich zahle 29€ monatlich für beide zusammen und wir haben auch einen Vollschutz.
Bisher haben sie alles bezahlt, außer Kastration, Mikrochip und Nahrungsergänzungsmittel. Diese Sachen werden aber auch von vornherein ausgeschlossen.

Zahnbehandlung (Zahnsteinentfernung und Zahnentfernung) , Röntgendiagnostik, Wurmkuren und Impfungen/Parasitenmittel, Medikamente und TA-Besuche/Tierklinik, mit Kotprobe und Blutuntersuchungen etc. haben sie bisher alles bezahlt.
Ich bin voll zufrieden.

Allerdings bezahle ich meine Rechnungen immer beim Arzt und schicke die Quittungen an die Uelzner die mir das Geld dann überweist. Keine Ahnung ob es auch anderes gehen würde.

Lilala 25.11.2012 14:49

Soweit ich weiß kommt es aber auch ganz auf den TA an.
Nicht jeder lässt sich darauf ein, auf Rechnung zu arbeiten.

Teneriffas Katzenwaisen 25.11.2012 14:52

Meine sieben sind alle bei der AGILA versichert und ich habe bis jetzt noch nie Probleme gehabt. Ich lasse immer direkt vom TA mit denen abrechnen, muss also nicht mal in Vorkasse treten.

Klar kann man was beiseite legen, aber hat man, wenn jetzt plötzlich eine der Katzen operiert werden muss € 1000 oder mehr zur Hand? Oder was ist wenn das Auto, mit dem man ja zu Arbeit muss kaputt ist... Es wird dringend Geld benötigt...

Versicherungen sind da um im Falle des Falles abgesichert zu sein.

Das hat man bei der Haftpflicht oder Hausrat ja auch. Man zahlt und sollte der Falle eintreten, dann bekommt man Hilfe, wenn nicht, dann hat man eben "umsonst" gezahlt.

Ich habe noch NIE das Jahreslimit aufgberaucht bei meinen Katzen.

Ich kann die AGILA nur emfpehlen.

Glückskatze2011 25.11.2012 14:55

Zitat:

Zitat von Spatz25 (Beitrag 3494982)
Ist alles etwas schwierig....

Aber das vor strecken finde ich irgendwo blöd. Besser ist
doch gleich mit den Tierarzt dass abzurechnen...

Also ist die Agila doch besser....

Ich nehme die TA-Rechnung und reiche sie bei der Uelzener ein. Wenn das Geld auf meinem Konto ist, leite ich es an meinen TA weiter. Die Uelzener ist ziemlich flott mit der Bearbeitung und diese Zahlungsweise habe ich mit meinem TA so abgesprochen. So muss ich nichts vorstrecken und gut ist.

Meine Beweggründe, warum ich mich für die Uelzener entschieden habe:

1. Kein Unterschied, ob Freigänger oder Wohnungskatze
2. Keine Kostenbegrenzung
3. Mehrkatzenrabatt
4. Die Ausschlüsse finde ich persönlich nicht dramatisch
5. Erfahrungen von anderen Foris, von deren Meinung ich viel halte! ;):)

Pieper 25.11.2012 15:12

Zitat:

Zitat von Tierhilfe Katzenwaisen EV (Beitrag 3495015)

Klar kann man was beiseite legen, aber hat man, wenn jetzt plötzlich eine der Katzen operiert werden muss € 1000 oder mehr zur Hand?

Nee, klar hat man das nicht, aber bei deinem Beispiel dürfte dieser Fall bei der Agila max. einmal pro Geschäftsjahr vorkommen und dann müsste im 1. Versicherungsjahr schon 500,- drauf gezahlt werden? Selbst wenn über mehrere Jahre sich das Limit Stück für Stück erhöhen würde, müsste man doch bei einer OP-Summe von z.B. 4000,- vorher selber Tausende gespart haben?

Tatsächlich frage ich mich, ob da nicht das einfache Sparen praktikabler wäre?
Wozu da noch eine Versicherung? Die braucht man doch gerade im totalen Ausnahmefall.

Zitat:

Zitat von Tierhilfe Katzenwaisen EV (Beitrag 3495015)
Versicherungen sind da um im Falle des Falles abgesichert zu sein.

Und genau das leuchtet mir bei den geringen Zahlungen im Ausnahmefall nicht ein.

Zitat:

Zitat von Tierhilfe Katzenwaisen EV (Beitrag 3495015)
Ich habe noch NIE das Jahreslimit aufgberaucht bei meinen Katzen.

Was? Das sagst du? :eek:

Okay, dann muss ich irgendetwas nicht richtig verstanden haben.

engelsstaub 25.11.2012 15:13

Wenn Tierärzte wissen, dass die Katzen versichert sind, lassen sie sich auch eher auf Bezahlung via Rechnung ein, denke ich. Ich kann auch auf Rechnung bezahlen bei meiner TÄ.

Teneriffas Katzenwaisen 25.11.2012 15:41

Zitat:

Zitat von Pieper (Beitrag 3495065)
Nee, klar hat man das nicht, aber bei deinem Beispiel dürfte dieser Fall bei der Agila max. einmal pro Geschäftsjahr vorkommen und dann müsste im 1. Versicherungsjahr schon 500,- drauf gezahlt werden?

Die 1000 Euro waren für OPs gemeint. Da gilt das Jahreslimit nicht. Das gilt nur für Behandlungen.

Pieper 25.11.2012 15:54

Zitat:

Zitat von Pieper
dann muss ich irgendetwas nicht richtig verstanden haben.

Ich habe gerade nochmal bei der Agila geschaut und würde im Vergleich zur Uelzener Versicherung für meine Ganoven pro Monat doppelt soviel zahlen.

Selbst wenn die Agila im Vorfeld keine Ausschlusskriterien hat (was ich mir bei einer Versicherung kaum vorstellen kann), wäre das Limit schon allein durch Wurmkuren, etc. pro Jahr immer angegriffen und bei jeglicher Nutzung des Jahreskontingentes erlischt der Anspruch auf Erhöhung des Limits im Folgejahr.

Die genannte Erhöhung nach einem Jahr, in dem die Versicherung nicht in Anspruch genommen wurde, liegt bei Katzen bei € 125,-.

Wenn ich nun alles richtig verstanden habe, zahle ich bei der Agila für einen Freigänger knapp 40,-€ pro Monat, d.h. ca. 480,-€ pro Jahr und habe dafür einen maximalen Leistungsanspruch von 550,-€ pro Jahr, der sich nur eventuell bei Nichtnutzung erhöhen könnte.

Sorry, aber da fällt mir tatsächlich das eigene Sparschwein ein, wozu nimmt diese Versicherung?

Teneriffas Katzenwaisen 25.11.2012 15:57

Zitat:

Zitat von Pieper (Beitrag 3495208)
Sorry, aber da fällt mir tatsächlich das eigene Sparschwein ein, wozu nimmt diese Versicherung?

Ist ja auch Dein gutes Recht :). Ich habe nur erzählt wie zufrieden ich bin :).

Übrigens ist mein Ataxiekater dort auch versichert.

Lilala 25.11.2012 15:59

Zitat:

Zitat von Pieper (Beitrag 3495208)
Selbst wenn die Agila im Vorfeld keine Ausschlusskriterien hat (was ich mir bei einer Versicherung kaum vorstellen kann), wäre das Limit schon allein durch Wurmkuren, etc. pro Jahr immer angegriffen und bei jeglicher Nutzung des Jahreskontingentes erlischt der Anspruch auf Erhöhung des Limits im Folgejahr.

...wenn ich es jetzt wiederum richtig verstanden habe, erlischt der Anspruch nur bei einer Nutzung, die über Impfungen, Wurmkuren oÄ hinaus geht.
Alles andere wäre auch unlogisch, weil die Versicherung sich ja durch die hohen Folgekosten ins eigene Fleisch schneiden würde, wenn sie ihre Versicherungsnehmer quasi dazu auffordern würde solche Präventivmaßnahmen nicht zu ergreifen.

Der Hintergedanke ist wohl eher, dass man "Kleinigkeiten" eher aus eigener Tasche bezahlt um so von der Erhöhung profitieren zu können.

Ich tendiere momentan trotzdem eher zur Uelzener, weil ich als Studentin eben genau jetzt keine vierstelligen Rechnungen bezahlen kann. Bei der Agila bin ich dagegen aber erst in ein paar Jahren abgesichert. Dann verdiene ich aber hoffentlich selbst genug Geld ;)

Pieper 25.11.2012 15:59

Zitat:

Zitat von Tierhilfe Katzenwaisen EV (Beitrag 3495166)
Die 1000 Euro waren für OPs gemeint. Da gilt das Jahreslimit nicht. Das gilt nur für Behandlungen.

Achso, es gibt kein Limit bei OP's? Na, dann habe ich ja zu Recht geschrieben, dass ich nix verstanden habe...:rolleyes:

Pieper 25.11.2012 16:04

Zitat:

Zitat von Tierhilfe Katzenwaisen EV (Beitrag 3495166)
Die 1000 Euro waren für OPs gemeint. Da gilt das Jahreslimit nicht. Das gilt nur für Behandlungen.

Zitat:

Zitat von Lilala (Beitrag 3495227)

Ich tendire momentan trotzdem eher zur Uelzener, weil ich als Studentin eben genau jetzt keine vierstelligen Rechnungen bezahlen kann. Bei der Agila bin ich dagegen aber erst in ein paar Jahren abgesichert. Dann verdiene ich aber hoffentlich selbst genug Geld ;)

Aber lies mal Ute, Jana, nun gehe ich nochmal schauen...:cool:

Barbarossa 25.11.2012 16:11

Zitat:

Zitat von Tierhilfe Katzenwaisen EV (Beitrag 3495166)
Die 1000 Euro waren für OPs gemeint. Da gilt das Jahreslimit nicht. Das gilt nur für Behandlungen.

Wenn ich mir meine Rechnungen anschaue, dann sind aber langwierige Diagnostik, tagelange Klinikbehandlungen vor der OP, wochenlange Nachsorge ein Vielfaches teurer als die eigentliche OP.

Angenommen, Moritz wäre als kleine Katze versichert worden, hätte ich jetzt bei 1.800 Euro die Deckelung bekommen. Da waren wir noch bei der Diagnostik. Ganze 2.800 Euro hätte die Agila also incl. OP bezahlt. Dafür brauche ich keine Versicherung, wenn ich mit dem großen Rest alleine gelassen werde.

Lilala 25.11.2012 16:12

Sorry, wer ist Ute?

Ich weiß, dass die Agila kein OP-Limit hat, aber wenn sich meine beiden Tiger doch mal so heftig prügeln sollten, dass es vielleicht den einen am Auge und den anderen an der Nase erwischt - nicht schlimm genug für eine OP, aber doch mit Eiter und pipapo. Dann bin ich incl. Nachkontrolle beim Tierarzt für beide schnell mal ein paar hundert Euro los...

Pieper 25.11.2012 16:20

Zitat:

Zitat von Barbarossa (Beitrag 3495273)
Wenn ich mir meine Rechnungen anschaue, dann sind aber langwierige Diagnostik, tagelange Klinikbehandlungen vor der OP, wochenlange Nachsorge ein Vielfaches teurer als die eigentliche OP.

Dafür brauche ich keine Versicherung, wenn ich mit dem großen Rest alleine gelassen werde.

Okay, stimmt, die eigentlichen Kosten entstehen nicht durch die OP selbst.

Mir geht es ja auch beim eventuellen Versichern um plötzlich entstehende Tausende von Euronen, nicht um Alltags-Krimskrams.


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