Zwei Katzen ziehen ein

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Maureen

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Hallo liebe Katzenfreunde!

Wir werden schon sehr bald Dosenöffner von zwei Katzen aus der Tierhilfe. :yeah:

Kurz zu uns:

Ich bin katzenunerfahren, d.h. ich habe bisher keine Katzen gehalten, bin nur mit einem Hund grossgeworden.

Mein Lebensgefährte ist mit vielen Katzen gross geworden, hatte allerdings selber keinen Einfluss auf deren Erziehung oder Haltung genommen, sondern einfach nur ihre Anwesenheit genossen und viel mit ihnen gespielt. Die Arbeit hatte aber die Oma. :D

Wir leben seit 3 Jahren in meiner 65 m² Wohnung mit grossem Wohnzimmer und grossem Schlafzimmer, grossen Balkon im EG, Grünfläche vor der Tür, das Haus liegt in einer Anliegerstrasse, 100 m oberhalb ist aber die gut befahrene Hauptstrasse.

Ich bin volltags berufstätig (Montag bis Freitag von 8 - 16.30 Uhr), mein Lebensgefährte ist Dienstag und Donnerstag ganztags daheim und am Wochende sind wir natürlich Beide daheim.

Zufällig sind wir in das Revier eines 13-jährigen Katers gezogen, der uns hier wohnen lässt :verschmitzt: und regelmässig nach dem rechten sieht. Er bleibt dann ein paar Stunden, schläft auf der Couch und zieht dann wieder draussen seine Runden. :D Sein Frauchen weiss über sein Treiben natürlich Bescheid, die Vormieterin(wie wohl noch einige Nachbarn hier) hat ihn angefüttert. Wir verstehen uns Bestens und sie hat sich schon als Katzensitterin angeboten, wenn wir mal in Urlaub fahren sollten. Wir sind aber nicht so die Reisefans und verbringen den Urlaub lieber daheim.

So haben wir die Freuden mit einem Katzentier etwas kennengelernt und möchten nun selber zwei Katzen ein schönes Heim bieten.

Zunächst war mein Freund nicht begeistert, dass es zwei werden sollen, er meinte, wir wären damit überfordert. Ein Gespräch mit einer gut befreundeten Katzenhalterin hat ihn dann aber auch überzeugt, dass zwei 1000 x besser sind als eines. :smile:

Ich kann gar nicht beschreiben, wie sehr mir ein Stein vom Herzen gefallen ist, dass er seine Meinung geändert hat und sich nun schon sehr auf die Beiden freut.

Letzte Woche waren wir bei einer Pflegestelle und haben dort unsere Lilly ausgesucht. Sie ist 6 Monate alt, ein Tiger. Morgen wird sie kastriert. Die Dame von der Pflegestelle würde sie uns als Einzeltier in Wohnungshaltung anvertrauen, da sie bei den Vorbesitzern nicht so den Draht zu ihren Geschwistern hatte.

Donnerstag ist der Abholungstag! :smile:

Eine so junge Katze in Wohnungshaltung - das könnte ich mit meinem Gewissen nicht vereinbaren!!!!

Auf der Pflegestelle hat uns sofort eine knapp 3-jährige Rote ausgewählt. Ein hübsches Tier, sie hat meinen Freund sofort um den Finger gewickelt. Allerdings wurden bei ihr bereits alle Zähne gezogen. Sie kommt aus schlechter Haltung und ist wohl schon länger zu vermitteln.

Nun würden wir die Beiden gerne zusammen zu uns nehmen.

Nur:

Ist der Altersunterschied nicht zu gross?

Eine Katze ohne Zähne? Was kann hierfür die Ursache sein? Wir machen uns Gedanken, wie es hier wohl langfristig um die Gesundheit der Katze bestellt sein wird und den Tierarztkosten? Hier werden wir uns wohl noch sehr gründlich informieren müssen bei der Pflegestelle?

Zu den Charakteren der Beiden können wir natürlich noch nicht viel sagen. Die junge Lilly hat während unser Anwesenheit bei der Pflegestelle praktisch nur geschlafen, sie hatte eine Seelenruhe. Sie kam erst an dem Tag in die Pflegestelle und war wohl sehr müde von den Strapazen.

Die Rote war sofort sehr verschmust, streifte um unsere Beine und schnurrte wie verrückt.

Was meint Ihr? Wäre dieses Gespann etwas für uns zwei Anfänger? Ober übernehmen wir uns damit?

Unser Nachbarskater wird vermutlich nicht sehr erfreut sein. Sollten wir ihm weiterhin Zugang zu unserer Wohnung gewähren oder lieber erstmal nicht?

Ach ja, die Pflegestelle hat uns von Freigang in unserem Wohngebiet abgeraten. Der Nachbarskater, der vom Land hierher gezogen ist hat sich hier aber wunderbar eingelebt und ihm ist hier noch nichts passiert (am Land wurde er dagegen einmal angefahren). Ich persönlich würde schon für Freigang plädieren, mit der Wohnungshaltung wäre mir aber wohler. Aber das Wohl der Katzen geht eindeutig vor.

Eine Balkonvernetzung wäre sicher auch möglich, ein paar Nachbarn machen das auch.

Würde mich über Eure Meinungen zu unserem evtl. Gespann sehr freuen! :)

Liebe Grüsse
Maureen
 
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Nai

Nai

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Also sechs Monate und drei Jahre finde ich zu weit auseinander. Das Kitten braucht einen gleichalten Kumpel zum raufen und toben (als Einzeltier ein Kitten zu vermitteln - so ein Quatsch!), damit kann eine Dreijährige eventuell schon gar nichts mehr anfangen - sie ist ja kein Kind mehr... Also ich würde definitiv vorschlagen, zwei Katzen im gleichen Alter zu nehmen, da die auch eher die gleichen Interessen haben. Solltet ihr euch für die junge Kätzin entscheiden: bedenkt bitte dass Freigang bei jungen Katzen noch gefährlicher ist, da sie neugieriger und unvorsichtiger sind. Unter einem Jahr hat eine Katze draußen nichts verloren.

Der Nachbarskater sollte eure Wohnung definitiv nicht mehr betreten, wenn ihr eigene Katzen habt! Katzen sind sehr reviergebunden und eure Katzen sollten sich in ihrem Revier (=eurer Wohnung) sicher fühlen dürfen ohne dass da dauernd jemand stören kommt.
 
GeneticRed

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@nai: Sind deine Aussagen nicht etwas dogmatisch?

@maureen: Vertrau' auf deine Intuition - ich meine schon, dass Kätzchen und die 3jährige passen könnten - und mit dem Kater werden die beiden sich arrangieren.

Gruss, GR
 
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liloundstich

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Hallo also bei uns war das ähnlich meine.Mutter hat einen 7 jähtigen Kater und mein Freund und ich haben uns im September zwei Kitten geholt Lilo und Stich halt... die sind ein Geschwistetpärchen und Toben den ganzen Tag der Kater meiner mutter kommt nach wie vor jeden Abend rüber und schaut mit uns zusammen GZSZ :-D alle hatten von Anfang an keine Probleme miteinander... Ich würde es auf einen Versuch Ankommen lassen.... Aber normalerweise gewöhnen sie sich an Fast alles.
Glaube auch das der Nachbars Kater mehr Probleme mit neuen Katzen haben wird...
Ich wohne auch nah an einer Hauptstr. und halte die Katzen in der wohnung... mein Freund hat den Katzen eine ganz tolle Balkon schutz vorrichtung gebaut.... mein Kater liebt dies weil er selbst dadurch die spatzen Jagen kann :) viel erfolg mit den mauzis und Berichte doch mal wie es so läuft....
 
Nai

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@GeneticRed
Nein sind sie nicht. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber in der Regel ist es genau so wie ich gesagt habe. Und wem wäre damit geraten die beiden Katzen zu holen und sie passen vom Verhalten her NICHT zusammen? wenn sie älter wären und da lägen 2,5 Jahre dazwischen ist es was anderes, aber wir reden hier von einem Kitten und einer erwachsenen Katze!

Und davon, den Kater weiterhin reinzulassen halte ich absolut gar nichts. Man bringt ja auch keine Katzen zu Besuch mit, da ist Stress vorprogrammiert. Zumal der Kater ja der Meinung sein wird "ich war zuerst hier".

@liloundstic
bei euch ist es was anderes, ihr habt zwei Kitten geholt. Die können sich miteinander beschäftigen wenn der Kater keine Lust hat. Aber in diesem Fall gäbe es für beide Katzen keine Alternative und das kann durchaus krachen.
 
Maureen

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Vielen Dank für Eure Antworten. :)

Der Kater ist uns nun auch schon so sehr ans Herz gewachsen. :oops: Wir werden da wohl auf unsere Intuition vertrauen. Zunächst ist wichtig, dass sich die beiden mögen und dass sie sich hier gut einleben.

Ob die 3jährige mit der Kleinen zusammenpasst bezweifle ich offen gesagt auch. Sie sollen schon halbwegs auf einem Spiellevel sein, sonst haben sie ja keine Freude an- und miteinander. Ich denke 1 Jahr Unterschied wäre evtl. noch vertretbar.

Wir werden Donnerstag bei der Abholung von Lilly nochmal sehr intensiv mit der Dame von der Pflegestelle sprechen, vielleicht gibt es dort ja eine Katze, die gut zu unserer Lilly passen würde.

Heute machen wir eine Tour durch Fressnapf und Futterhaus und werden erstmal für eine Woche Futter einkaufen und dann testen, was den Kleinen schmeckt. Ich dachte an Futter von Mac´s und Schmusy und zwischendurch auch mal das günstige Shah von Aldi.

Welche Mengen brauchen die Kleinen? Würden 300 - 400 gr Nassfutter pro Tag und Katze aufgeteilt auf 3 Portionen ausreichen?

Ich würde Ihnen auch gerne zwischendurch Rohfleisch (Huhn, Pute, Rindfleisch) geben, dann aber auch nur als Leckerli.

Sollen wir Trockenfutter gar nicht geben oder nur als Leckerli?
 
Nai

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Nassfutter dürfen Katzen unter einem Jahr soviel essen wie sie wollen. Das können bei einer Katze in dem Alter auch gern mal 600g am Tag sein, aufgeteilt auf mindestens drei Mahlzeiten ;) Sie brauchen hlt viel Energie. Später sind 300g pro Tag durchaus normal. Je nach Qualität des Futters.

Fleisch kannst du ohne Probleme geben (außer Schwein), aber nur 20% der Gesamtfuttermenge, sonst muß man supplementieren.

Ob du Trofu als Leckerlie geben willst ist deine Sache, ich tu es so gut wie nie, max 5 Stückchen pro Woche.
 
Bambus

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Liebe Maureen,

unser Bambus (auch TH-Fall) hat auch keine Zähne mehr. Das kam von einer schlimmen Zahnfleischentzündung, mit der er immer noch zu kämpfen hat. Aber es bessert sich. Er frisst (wenig!) Trockenfutter und ohne Probleme Nassfutter. Rohfleisch schneide ich ihm klein - kein Problem. Selbst Mäuse fängt er, die i c h aber dann ins Nirwana schicken muss, weil er es nicht mehr kann.

Vielleicht wäre es eine Überlegung wert, die ältere Katze mit einem gleichaltrigen Tier zu nehmen.
Wir nehmen nächste Woche einen 7 J. alten, ebenfalls kranken TH-Kater auf.

Kitten machen zwar viel Spaß, aber auch "mehr" Arbeit.
 
GeneticRed

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Ich würde auch eher die 3-jährige aufnehmen - sie hat euch ja schon gezeigt, dass sie gerne ihre (Lebens)-Karten neu gemischt haben möchte ... :)

Bin gespannt, für welche 'Kombination' ihr euch entscheidet.

Gruss, Diego (das ist der auf dem Bild und er hat sein Schicksal auch selber in die Hand genommen :cool:)
 
Maureen

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  • #10
Oh Diego ist ja ganz ein Schöner! :verschmitzt: Und man sieht, wie gut es ihm geht. :verschmitzt:

Heute war es also soweit. Wir haben unsere Lilly abgeholt. Ein grauer Tiger mit bernsteinfarbenen Augen. Wir haben uns dann gleich bei der Pflegemama erkundigt ob es noch ein passendes Kätzchen für uns gäbe. Aber alle Kätzchen im passenden Alter waren schon vermitteln. Die Kollegin von der Katzenhilfe hatte aber eine 9 Monate alte weiss-getigerte Katze. Also sind wir von Lillys Pflegestelle ans andere Ende der Stadt zur Katzenhilfe gefahren und haben Luna entdeckt. Sie war leider noch nicht kastriert, aber das wurde noch am selben Tag von unserem TA gemacht. Sie schläft sich nun noch in der Praxis aus, morgen können wir sie holen. :verschmitzt:

Die Rote war übrigens bereits vermittelt, worüber ich mich sehr freue. Ich hoffe, sie hat einen guten Platz gefunden.

Lilly hat die ganze Zeit in ihrem Transportkorb im Auto geschlafen. Sie war soooo brav. :eek::)

Daheim hat sie vom Bad aus sofort alle Zimmer vorsichtig aber zielstrebig erkundet. Nach einer Stunde hat sie etwas getrunken und auch sofort den Weg aufs Katzenklo gefunden. :) Keine Stunde später ist sie schon durch die Wohnung gerast und mein Lebensgefährte hat seine helle Freude mit dem Laserpointer. :D Lilly aber auch. Sie kommt immer wieder zu uns und will schmusen und legt sich im Bett gleich zwischen uns - und jetzt ist sie gerade mal seit 5 Stunden hier bei uns in der Wohnung. Unglaublich. :verschmitzt:

Was das Fressen betrifft ist sie eher der Typ "heute mal, morgen mal". Sie frisst nicht in einem, sondern geht immer wieder mal ans Tellerchen und frisst ein paar Happen. Bis der Teller mal leer ist, das kann Stunden dauern. Das hat mir die Pflegemama aber schon gesagt. Sie ist auch sehr schlank. Ich hoffe, wir können ihren Appetit verbessern. Oder meint Ihr, das wird sich schon von selber geben?

Aber ansonsten bin ich total beeindruckt, wie unproblematisch der erste Tag verlief. :verschmitzt: Jetzt bin ich gespannt auf die heutige Nacht.

Und morgen dann lernen sich Lilly und Luna kennen. Ich bin schon seeeehr gespannt, wie sie aufeinander reagieren. Angeblich ist Lilly eine kleine Zicke, was Geschlechtsgenossinnen betrifft.

Der Nachbarskater hat heut ein paar Mal durch die Balkontür reingeschaut und Lilly ziemlich bös angefaucht. Der ist jetzt erstmal beleidigt, dass er hier nicht mehr der Prinz ist. :D

Fotos gibts natürlich auch bald von den Beiden. :smile:
 
Maureen

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  • #11
Luna ist Freitag Nachmittag bei uns eingezogen. Sie ist ein ziemlicher Wildfang. Bereits beim Tierarzt hat sie sich das Pflaster nach der Kastration abgerissen und sich selber die Fäden gezogen. Der Tierarzt musste die Wunde dann nochmal tackern und sie bekam einen Verband.

Lilly ist bereits voll hier zuhause. Sie frisst mittlerweile mehr, geht regelmässig aufs Katzenklo, ist sehr verspielt und sehr schmusig, unglaublich neugierig und furchtlos. Am Liebsten schläft sie tagsüber in ihrer Transportbox. Eine Katze ohne jegliche Vorbelastung, so kommt es uns vor.

Luna ist das glatte Gegenteil. Scheu, der Laserpointer kann sie manchmal schon zaghaft begeistern, aber ansonsten ist sie überhaupt nicht verspielt. Sie schläft tagsüber meistens unterm Bett oder unter der Couch. Wenn sie rauskommt, lässt sie sich aber halten, wenn auch nur kurz auf den Arm nehmen. Sie schnurrt und streift uns auch immer wieder um die Beine. Sie legt sich aber nicht auf Decken, Bett oder sonstig Flauschigem. Wenn wir sie hinter der Couch hervorlocken können liegt sie immer gerne etwas abseits. Vor Männern scheint sie Angst zu haben, denn bei mir ist sie zugänglicher. Wir vermuten, dass sie etwas Böses erlebt hat. :( Im Tierheim wurde uns nichts Konkretes gesagt, nur dass sie wohl von einem Bauernhof kommt und mit dubiosen Erklärungen abgegeben wurde.

Sie frisst nur Trockenfutter, trinkt aber gut, gehts aufs Klo, lässt sich streicheln, wenn sie mal rauskommt und schnurrt dabei.

Daher bin ich erstmal zuversichtlich. Vielleicht braucht sie einfach etwas Zeit.

Angeblich wurde sie einen Tag bevor wir sie holten von ihrer Schwester getrennt, die sie dann ständig gesucht hatte. Soviele Eindrücke und vielleicht sogar traumatische Erlebnisse sind zuviel für eine Katzenseele.

Was können wir tun, um Luna ihr Einleben bei uns so angenehm wie möglich zu gestalten und zu erleichtern?

Wir bedrängen sie nicht, lassen sie kommen und reden immer wieder mit ihr.

Würden denn Bachblüten was bringen, damit sie Angst und die Schreckhaftigkeit verliert?

Oder einfach Zeit lassen und weiterhin mit viel Liebe und Geduld abwarten?

Ach ja: die Beiden haben sie anfangs nur minimal angefaucht und angeknurrt. Mittlerweile beschnuppern sie sich, Lilly gurrt Luna immer an, sie fressen zeitgleich problemlos nebeneinander und rennen auch gelegentlich gemeinsam durch die Wohnung, vor allem nachts. :D

Es ist noch keine Freundschaft, aber sie tolerieren einander und das ist doch eine gute Basis für mehr.

Zum Schluss noch zwei Fotos von den Beiden:

Lilly, die Freche



und Luna, die Schüchterne

 
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SaschaKH

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  • #12
Zwei Tage ist doch fast nix, wir hatten von unseren drei Katzen am ersten Tag praktisch nix gesehen weil sie entweder ewig in der Box geblieben sind oder dann blitzartig unter Tisch oder Schrank verschwunden sind, bei Wotan waren es sogar ein paar Tage. Ich denke nicht das man in weniger als zwei Wochen viel sagen kann, zumindest nix negatives. Für mich hört sich das doch gut an, last die Katzen in Ruhe, das wird wahrscheinlich recht bald ganz gut aussehen. Mit in Ruhe lassen meine ich nicht bedrängen, wenn Sie erst mal Ruhe haben wollen last die ihnen auch, wenn sie kommen und schmusen wollen ist das natürlich was anderes. Also Zeit lassen.

Noch was wenn es zu Streit kommt (sieht aber nicht so aus), da habt Ihr euch komplett raus zu halten. Wenn es natürlich blutig wird ist das was andres aber raufen kann sehr böse aussehen und selbst ein paar Haare können mal fliegen. Auch wenn Sie sich mal anfauchen muss das noch nicht wirklich was heisen, wenn es nicht zu oft passiert. Naja Du kennst den Spruch 'Pack schlägt sich, Pack verträgt sich' vielleicht, ich glaub der ist für Katzen ganz besonderst zutreffend. Uli und Rudi liegen öfter auf der Couch oder auch auf dem Kratzbaum ganz eng aneinander gekuschelt und ne Stunde später faucht Uli ihn ganz böse an wenn er mal wieder etwas zu wild rauft.
 
Maureen

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  • #13
Danke für Deine Antwort, SaschaKH! :smile:

Ja, Du hast recht, es sind ja erst ein paar Tage.

Ich bin halt überbesorgt, es sind meine ersten eigenen Katzen und ich will alles richtig machen.

Mein Freund meinte gestern, so besorgt wie ich bin, sollte ich lieber keine Kinder bekommen. :oops:

Heute Nacht waren sie gespenstig ruhig :eek: und in der Früh haben sie schon zusammen gespielt. :) Aber sobald mein Freund Luna zu Nahe kommt, flüchtet sie. Aber ich denke, die Zeit arbeitet für uns und mit viel Geduld und Liebe wird das Vertrauen wachsen.
 
Maureen

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  • #14
Es tun sich wieder einige Fragen auf und ich wäre für Antworten sehr dankbar. :oops:

Es geht um die Ernährung.

Lilly ist eine Wenigfresserin. Sie hat bei der Pflegestelle 2 Schälchen am Tag á 85 gr Nassfutter und etwas Trockenfutter gefressen. Ihr Appetit wird allmählich besser, aber über 200 - 250 gr Nassfutter pro Tag und ein paar Leckerlies kommt sie leider nicht raus.

Sie ist sehr zierlich und schlank, wiegt 2,4 kg (bei 6 Monaten).

Ist die Menge an Futter okay oder besteht die Gefahr, dass sie dabei Gewicht verliert?

Was kann ich tun, um den Appetit anzuregen?

Luna wollte anfangs nur Trockenfutter. Ich gebe jetzt einfach etwas Nassfutter unters Trockenfutter. Bei Minimengen an Nassfutter frisst sie alles auf, je grösser der Anteil an Nassfutter, desto weniger frisst sie.

Hier brauch ich wohl sehr viel Geduld, um sie ans Nassfutter zu gewöhnen, oder?

Rohes Fleisch dagegen frisst sie mit Begeisterung.

***

Noch zur scheuen Luna, die am Liebsten unterm Bett oder Couch liegt/lag:

Ich gebe Luna seit gestern Bachblüten Rescuetropfen. Bereits nach 2-maliger Gabe konnte ich feststellen, dass sie zugänglicher wurde. Sie hat heute das erste Mal in unserem Bett geschlafen. Vorgestern noch hat sie das Bett panisch verlassen, wenn ich sie draufgehoben habe.

Wirken die Notfalltropfen denn wirklich so schnell? :wow: Oder ist das eher Zufall?
 
Maureen

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  • #15
Ich dachte, man könnte in diesem Unterforum als Anfänger um Rat fragen?

Monologe möchte ich keine führen.

Thema hat sich damit erledigt.
 
Lady_Rowena

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  • #16
Hey,

gestern war das Forum wohl über weite Teile lahm gelegt, da konnte kaum jemand was schreiben oder lesen, also wunder dich nicht drüber, dass da keiner geantwortet hat.
Heute morgen hast du ja schon selbst wieder geschrieben, also blieb de facto den Leuten nur der Mittwoch, an dem sie haben antworten können. Und vielleicht waren da ja genau die Leute, die sich damit auskennen nicht online- kann ja mal passieren :smile:

Natürlich ärgerts einen, wenn einem keiner antwortet, aber wie gesagt: das kann ja mal passieren.
Schön, dass sich deine Frage(n) von selbst beantwortet haben, sonst kannst du beim nächsten Mal ja auch einfach nochmal selbst schreiben, á la: "Weiß keiner Rat?"
Ich hab nämlich keinen Rat gewusst, auch wenn ich das hier gelesen hab, also hab ich dir nicht geantwortet, wär ja auch schön blöd ;)

Sei nicht sauer- Gründe: s.o. :smile:
 
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SaschaKH

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  • #17
Zuerst ich schau hier zwar fast täglich rein aber viel Zeit hab ich nicht in der Woche, so Antworten kommen von mir meist am WE und am Do. war das Forum sowieso tot.

Lilly ist eine Wenigfresserin. Sie hat bei der Pflegestelle 2 Schälchen am Tag á 85 gr Nassfutter und etwas Trockenfutter gefressen. Ihr Appetit wird allmählich besser, aber über 200 - 250 gr Nassfutter pro Tag und ein paar Leckerlies kommt sie leider nicht raus.
Scheint mir aber nicht soooo wenig zu sein, klar im Wachstum essen sie mehr aber ist doch schon ganz ordentlich.

Sie ist sehr zierlich und schlank, wiegt 2,4 kg (bei 6 Monaten).
Uli war so um ein Jahr alt, Wotan schon 5, nur Rudi war 4 Monate, jetzt fast 7 Monate. Vor 3 Wochen (also mit 6 Monaten) wog er so 3,5kg aber er ist ein Kater und die sind ja meist schwere. Kann also nicht zu viel dazu sagen, erscheint mir aber nicht bedenklich.

Hier brauch ich wohl sehr viel Geduld, um sie ans Nassfutter zu gewöhnen, oder?
Denk ich auch und das sie genug ist dürfte erst mal wichtiger sein.

Rohes Fleisch dagegen frisst sie mit Begeisterung.
Das ist doch schon mal prima, allerdings da es nicht so ausgewogen ist erst mal nicht so viel davon, also besser nicht täglich.

Wirken die Notfalltropfen denn wirklich so schnell? :wow: Oder ist das eher Zufall?
Keine Ahnung, haben wir noch nie benützt.
 

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