Zuviel Trockenfutter ????

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LexiCat83

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Hallo Zusammen,

mein Freund hat seit letztes Jahr 2012 eine Katze ( ca. 1 Jahr alt ) , die uns zugelaufen ist ( ist uns 3 km hinter her gelaufen ).

Am anfang war alles ok futter, verhalten ect.

Blos ich finde das die Katze zuviel Trockenfutter frisst , das heißt wir haben einen Futterspender da stehen wo ca. 600 g rein passen. Nassfutter bekommt Sie 2 x pro woche je 100 g ( mag nassfutter eigentlich gar nicht , dürfen es meist weg werfen ). Ich habe die Katze schön öfters dabei beobachten können das sie sogar mal alle 20 min. am trofu sitzt und frisst.

Wenn das Trofu leer ist dauert es meist keine 2 Stunden dann fängt sie an zu schreien und das bis man ihr wieder Trofu hinstellt.

Das Trockenfutter steht tag und nacht zugänglich für die katze da und wird meist auch direkt wieder befüllt wenn es leer ist. Die Katze hat normal gewicht und ist gesund.

Leckerlis bekommt sie nicht viel , meist 1 mal die woche stängele oder anderes und das wird dann auch nur runter geschlungen ohne groß zu kauen.

Wie gesagt die Katze gehört meinem Freund , ich hab da nicht all zu viel zu sagen und darum ist es bei uns leider auch schon ein Streitthema.


Ich hoffe Ihr könnt mir da helfen, wie offt am tag Trofu und wie ich Sie zu mehr Nafu überreden kann.


Ich danke euch schon mal im Vorraus :smile:

LG LexiCat83
 
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Ach ja die Katze ist eine reine Wohnungs Katze !!!!!
 
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Hallo,

Trockenfutter ist keine artgerechte Ernährung für Katzen.

Erstens enthalten die allermeisten Sorten - bis auf die aller-hochwertigsten und meist auch hochpreisigsten - deutlich zuviele Kohlenhydrate, meistens in Form von Getreideerzeugnissen. Katzen sind reine, hochspezialisierte Carnivoren, das heißt Fleisch- bzw. Beutetierfresser, und können mit Kohlenhydraten nur sehr begrenzt was anfangen. Zu viel davon schadet ihrem Organismus auf Dauer auf vielfältige Weise.

Und zweitens sind alle Sorten - auch die hochwertigsten - schlicht zu trocken. Katzen stammen aus der Halbwüste und sind daran angepasst, ihren Wasserbedarf fast komplett über die Nahrung zu decken und so gut wie nichts zusätzlich zu trinken. Bei reiner oder fast reiner Trockenfütterung trinkt keine Katze genug, um den Flüssigkeitsmangel auszugleichen. Das begünstigt auf Dauer viele Nieren- und Harnwegskrankheiten.

Deshalb hat Trockenfutter im Futternapf oder -spender überhaupt nix zu suchen, es eignet sich nur als Leckerli und Beschäftigungsfutter (zum Werfen, Fummeln, Suchen).

Link zum Durchlesen für Einsteiger: http://www.hauspuma.de/Gesundheit/Ernaehrung/trockenfutter.htm
Oder hier: http://www.tatzenladen.de/infoseiten/Wahrheit_ueber_Trockenfutter.html
Oder wenn's etwas wissenschaftlicher sein soll: http://www.wer-weiss-was.de/app/faqs/list/192?entries=,2262,#2262
Wenn dein Freund gut englisch liest: http://www.catinfo.org/

Ja, viele Katzen werden auch mit Trockenfutter gesund alt (oder haben jedenfalls keine diagnostizierten Krankheiten) - aber Nierenversagen ist bei Hauskatzen hierzulande die zweithäufigste Todesursache nach Autounfällen, das sollte einem m.E. schon zu denken geben ... da muss man das Risiko doch nicht noch bewusst heraufbeschwören.
 
Labahn

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Blos ich finde das die Katze zuviel Trockenfutter frisst , das heißt wir haben einen Futterspender da stehen wo ca. 600 g rein passen. Nassfutter bekommt Sie 2 x pro woche je 100 g ( mag nassfutter eigentlich gar nicht , dürfen es meist weg werfen ). Ich habe die Katze schön öfters dabei beobachten können das sie sogar mal alle 20 min. am trofu sitzt und frisst.

Ich hoffe Ihr könnt mir da helfen, wie offt am tag Trofu und wie ich Sie zu mehr Nafu überreden kann.

Hallo und willkommen im Forum.

Ich sehe es wie du, es ist einfach zu viel TroFu. Schau dir vielleicht mal diesen Link an. Dann kannst du TroFu als Alleinnahrung vielleicht besser einschätzen. Ich hoffe dein Freund ist auf die möglicherweise fütterungsbedingten Arztbesuche eingestellt und auf das kostspielige "Spezialfutter", das diese dann wahrscheinlich mit sich bringen.

Solange Trockenfutter die ganze Zeit zur Verfügung steht und unbegrenzt verfügbar ist, wird die Umstellung auf NaFu höchstwahrscheinlich sowieso scheitern. Daher sollte bei euch das Fütterungskonzept nocheinmal überdacht werden.

Ist eure Katze eine Freigängerin?

Edit: Das mit der Wohnungskatze hab ich jetzt erst gelesen. Dann solltet ihr dringend über eine gleichaltrige Kumpeline für die Kleine nachdenken. Katzen sind keine Einzelgänger, darüber gibt es diverse Verhaltensstudien. Daher brauchen sie sozialen Kontakt zu Artgenossen, mit denen sie ihre kätzischen Bedürfnisse ausleben können. Sonst ist die Kleine einsam bei euch und wird über kurz oder lang wohl auch Verhaltensauffälligkeiten zeigen.
 
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LexiCat83

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ich danke euch für die hilfreichen Antworten :smile:

Wir haben schon einmal versucht sie mit einer Katze zu vergesellschaften , blos war unsere Katze davon überhaupt nicht begeistert ( fauchen , verstehen ect. )

Verhaltensauffällig ist Sie im Februar 2013 geworden , da hatte ich meinen Hund mal 1 Woche zu besuch bei mir ( der Hund war im okt.2012 schon mal 4 tage da ).
Es dauert immer 1 Tag bis sie den hund akzeptiert , danach ist es kein problem schlafen dann zusammen im hundekorb.

Aber seit dem letzten besuch des hundes , hat die katze sich extrem verändert.
Sie ist noch schmusiger, anhänglich, liegt plötzlich auf dem schoss, schreit mehr , versucht uns sehr oft zu provozieren, na ja wie soll ich sagen irgendwie sehr nervig geworden.

Ich hab jetzt etwas angst , da ich selbst in 3 wochen nachwuchs bekomme und die katze vielleicht eifersüchtig auf das baby werden könnte.
 
Königscobra

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Wir haben schon einmal versucht sie mit einer Katze zu vergesellschaften , blos war unsere Katze davon überhaupt nicht begeistert ( fauchen , verstehen ect. )
Eine Zusammenführung braucht u. U. schon etwas Zeit.

Besser ist eine 2. Katze auf jeden Fall ... insbesondere, wo Menschennachwuchs ansteht. Da werdet ihr naturgegeben nämlich weniger Zeit für die Katze haben.

Viell. könnt ihr euch doch noch entschliessen eine Kumpeline für euer Püppchen zu holen.


Das sie soviel Trofu frisst, könnte evtl. auch für *Futtern aus Langeweile* sprechen.
 
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Gibst du deinem Freund die Texte mal zu lesen?

Wir haben schon einmal versucht sie mit einer Katze zu vergesellschaften , blos war unsere Katze davon überhaupt nicht begeistert ( fauchen , verstehen ect. )
Wie lange habt ihr die beiden denn zusammengelassen?
Katzen sind reviergebundene Tiere und deshalb (anders als Hunde) selten auf Anhieb begeistert, wenn man ihnen einen fremden Artgenossen vor die Nase setzt. Stell dir vor, auf einmal steht in deinem Wohnzimmer jemand völlig Fremdes mit gepackten Koffern und sagt "Hallo, ich wohne jetzt auch hier" - würde dich auch nicht begeistern, oder?
Vergesellschaftungen zwischen erwachsenen Katzen dauern immer ein paar Tage bis Wochen (Ausnahmen bestätigen die Regel). In Extremfällen kann es auch mal ein halbes Jahr dauern, bis die Feindseligkeiten eingestellt sind. Aber langfristig hat die Katze wirklich nur Vorteile vom Zusammenleben mit einer (möglichst gleichgeschlechtlichen und gleichaltrigen) Artgenossin.
Also bitte nicht so schnell das Handtuch werfen. Außer ihr habt's wirklich wochenlang versucht und es ist nix besser geworden.
Und mit einem Jahr ist die Miez wirklich noch zu jung, um allein zu leben.

Aber seit dem letzten besuch des hundes , hat die katze sich extrem verändert.
Sie ist noch schmusiger, anhänglich, liegt plötzlich auf dem schoss, schreit mehr , versucht uns sehr oft zu provozieren, na ja wie soll ich sagen irgendwie sehr nervig geworden.
Das sind die typischen Verhaltensauffälligkeiten einer Katze, die sich einsam fühlt, weil sie einen artgenössischen Kumpel vermisst. Auch ein Hund kann das nur begrenzt ersetzen, der Mensch noch viel weniger.
 
Labahn

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Wir haben schon einmal versucht sie mit einer Katze zu vergesellschaften , blos war unsere Katze davon überhaupt nicht begeistert ( fauchen , verstehen ect. )

Sie ist noch schmusiger, anhänglich, liegt plötzlich auf dem schoss, schreit mehr , versucht uns sehr oft zu provozieren, na ja wie soll ich sagen irgendwie sehr nervig geworden.

Ich hab jetzt etwas angst , da ich selbst in 3 wochen nachwuchs bekomme und die katze vielleicht eifersüchtig auf das baby werden könnte.

Du musst dir das bei einer Vergesellschaftung so vorstellen:

Es klingelt an deiner Tür. Eine wildfremde Frau steht draußen und kommt mit einem Koffer unaufgefordert herein. Sie geht direkt ins Wohnzimmer, stellt den Koffer ab und sagt; ab heute wohne ich hier!

Zusammenführungen brauchen oft Zeit und benötigen die Auswahl eines passenden Tieres. Je jünger das Tier ist, desto einfacher geht es meistens, wenn sie sich charakterlich ähneln. Je länger man wartet, desto schwieriger wird es.

Fauchen gehört bei der Zusammenführung dazu. Es ist ja eine ganz neue ungewohnte Situation. Ist eure Katze kastriert bzw. war sie es damals? War die Neue kastriert? Bei unkastrierten Tieren gibt es schnell Probleme.

Sie ist noch so jung, ihr solltet ihr das nicht vorenthalten. Ihr seid ja auch nicht immer zu Hause, dann ist sie nicht nur einsam, sondern auch alleine. Sie zeigt ja schon die ersten Verhaltensauffälligkeiten.

Glückwunsch zum baldigen Zuwachs. Aber dass ihr ein Kind erwartet macht die Sache nicht leichter. Vor ein paar Monaten die Zusammenführung anzugehen wäre besser gewesen, denn jetzt wird es ja bald recht hektisch werden. Wie sie sich eurem Kind gegenüber verhält läßt sich vorher nicht einschätzen. Bei einem ausgeglichenen Tier, dass auch mit einem Artgenossen Raufen, Toben und Jagen kann, wäre es bestimmt entspannter.

Edit: Nadine ist heute einfach zu schnell für mich. Ich sollte mich wieder hinlegen. :glubschauge:
 
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LexiCat83

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  • #10
Das sie soviel Trofu frisst, könnte evtl. auch für *Futtern aus Langeweile* sprechen.[/QUOTE]


Ja das hab ich zu meinem freund auch schon gesagt , das das sogar aus langeweile sein könnte.


Die zusammenführung der 2. Katze dauerte etwas über 2 wochen, bis die nachbarn sich beschwert haben das die katzen schreien, kämpfen und es sich so anhört als ob die 2 tiger die wohnung neu gestallten.

Ich hätte zu gerne eine 2. Katze als spielgefährten , da ich es selbst sehe das sie einen artgenossen braucht.

Ich selbst habs nicht so mit Katzen , ich habs mehr mit Hunden ( ich hatte mal eine eigene Hundepension ).

Aber ich kann mich gut in Tiere rein versetzen und beobachte diese auch.
 
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  • #11
ach ja ich weiß leider nicht ob meine katze Kastriert / sterilisiert ist , da sie uns zugelaufen ist und wir den TA nicht drauf angesprochen haben da wir keinen Katzen Nachwuchs wollen.

Und ich wollte eigendlich eine Kitte holen als 2. Katze , falls das möchlich ist !
 
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  • #12
Wenn ich ehrlich bin würde ich vom Kitten abraten, da ihr Nachwuchs erwartet. Kitten machen um einiges mehr Arbeit und sind auch antrengender. Und auch so würde ein gleichaltriges Tier besser passen, da man den Charakter besser einschätzen kann und auch die Interessen besser passen, als bei einem Kitten. Musst es dir vorstellen, wie ein Baby/Kleinkind zu einem Teenager zu setzen. Da sind nicht viele Gemeinsamkeiten und der Teenager ist schnell genervt. Soetwas wie Welpenschutz gibt es bei Katzen nicht.

Vor einem neuen Versuch der Zusammenführung würde ich definitiv abklären ob sie kastriert ist. Zudem steigt durch jede ungedeckte Rolligkeit das Krebsrisiko bei Katzen und es ist auch so eine Qual für das Tier. Sterilisiert reicht nicht und wird heute eigentlich auch nicht mehr gemacht. Katzen können auch still rollen und die Besitzer bemerken es nichteinmal.
 
LexiCat83

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  • #13
ok da geb ich dir recht, mit dem altersunterschied und den verschiedenen interessen !

Gut muss ich mal einen TA termin machen und dann nach einem Artgenossen schauen !



Ich danke euch für die liebe hilfe :smile:
 
Labahn

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  • #14
Es wird bestimmt stressig mit dem Kind und einer anstehenden Vergesellschaftung, aber im Grunde könnt ihr eurem Tier nichts Schöneres bieten, als eine passende Artgenössin. Wann ihr diese Zusammenführung angeht müsst ihr schauen. Ihr werdet bestimmt viel um die Ohren haben, darum sollte vielleicht doch lieber ersteinmal etwas Ruhe einkehren. Eine Vergesellschaftung kann etwas dauern. Im Zusammenleben mit eurem Kind sind zwei ausgeglichene und zufriedene Katzen aber sicherlich angenehmer.

Du kannst dich auch hier im Forum mal bei den Notfellchen umschauen, die in Pflegestellen auf ein neues Zuhause warten. Deren Charakter, und ihr Verhalten anderen Katzen gegenüber, kann meist sehr gut eingeschätzt werden. So findet sich sicherlich ein passendes Tier für euch.

Vielleicht gibt es ja auch noch ein paar Tipps in Bezug auf das Vorgehen bei einer Vergesellschaftung, wenn Nachwuchs ins Haus steht bzw. wenn er schon da ist.

Ich drücke euch auf jeden Fall die Daumen. In Bezug auf euer Kind und eure Katze(n).
 
Catdogly

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im Outback
  • #15
ach ja ich weiß leider nicht ob meine katze Kastriert / sterilisiert ist , da sie uns zugelaufen ist und wir den TA nicht drauf angesprochen haben da wir keinen Katzen Nachwuchs wollen.

Und ich wollte eigendlich eine Kitte holen als 2. Katze , falls das möchlich ist !



:confused::confused::confused: Das kannst du doch zumindest anhand von OP - Narben erahnen/erkennen! :eek:
 
S

Sovelina

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  • #16
Das wird eine schöne und spannene Zeit und ich wünsch euch viel Freude mit dem Kind. Ich würde jetzt nicht als "konkurrenz" noch eine zusätzliche Katze anschaffen, man weiss nie genau wie schnell sich diese beiden akzeptieren und dann kommt noch Nachwuchs, das ist ziemlich viel auf einmal.
Mit dem Baby stelle ich mir das einfacher vor, denn die Katze wird neugierig nachschauen, was das ist. Wenn du beim Baby bist, es im Arm hälst und wenn du die Katze neben dir/euch sitzen lässt und ihr genügend Aufmerksamkeit gibst, wird sie sich an das Kind gewöhnen. - Dieses nimmt ihm ja kein Futter weg.
Beim Fressen vermute ich etwas anderes, dass diese Katze eine zeitlang ziemlich hungern musste und nun glaubt sie müsse "kontrollieren" wieviel noch da ist und davon essen um ja immer satt zu sein.
Vielleicht hat sie als junge Katze nicht genügend Nährstoffe bekommen.
Wie wäre es mit ab und zu ein wenig Vitamintropfen und das Trockenfutter dosieren. Dreimal täglich eine kleine Ration?
Mit der Zeit merkt man ja auch ob die Katze übergewichtig ist und anstatt das doofe Lightfutter zu geben, lieber weniger und andere Qualität. Meine fressen soviel sie wollen aus dem Spender und die eine fast nur Trockenfutter. Diese lässt auch Frischfleisch liegen und isst sehr wenig Nassfutter, wo die andern sich daran erfreuen. Keine meiner Katzen hat Übergewicht und sind nun doch schon 6-8 Jahre alt.
 
Kalintje

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  • #17
Das wird eine schöne und spannene Zeit und ich wünsch euch viel Freude mit dem Kind. Ich würde jetzt nicht als "konkurrenz" noch eine zusätzliche Katze anschaffen, man weiss nie genau wie schnell sich diese beiden akzeptieren und dann kommt noch Nachwuchs, das ist ziemlich viel auf einmal.
Mit dem Baby stelle ich mir das einfacher vor, denn die Katze wird neugierig nachschauen, was das ist. Wenn du beim Baby bist, es im Arm hälst und wenn du die Katze neben dir/euch sitzen lässt und ihr genügend Aufmerksamkeit gibst, wird sie sich an das Kind gewöhnen. - Dieses nimmt ihm ja kein Futter weg.
Beim Fressen vermute ich etwas anderes, dass diese Katze eine zeitlang ziemlich hungern musste und nun glaubt sie müsse "kontrollieren" wieviel noch da ist und davon essen um ja immer satt zu sein.
Vielleicht hat sie als junge Katze nicht genügend Nährstoffe bekommen.
Wie wäre es mit ab und zu ein wenig Vitamintropfen und das Trockenfutter dosieren. Dreimal täglich eine kleine Ration?
Mit der Zeit merkt man ja auch ob die Katze übergewichtig ist und anstatt das doofe Lightfutter zu geben, lieber weniger und andere Qualität. Meine fressen soviel sie wollen aus dem Spender und die eine fast nur Trockenfutter. Diese lässt auch Frischfleisch liegen und isst sehr wenig Nassfutter, wo die andern sich daran erfreuen. Keine meiner Katzen hat Übergewicht und sind nun doch schon 6-8 Jahre alt.

Also die Katze hat doch mehr von einem geeigneten Katzenkumpel(kein Kitten) als von einem Menschen-Baby:eek:

Vitamintropfen sind völlig unnötig, wenn man hochwertig fúttert. Stelle die Katzen auf hochwertiges Nassfutter um und dann gibt es auch kein Übergewicht.
Übergewicht ist übrings nicht das einzige Risiko bei Trockenfutter, sondern auch Erkrankungen wie FLUTD oder Nierenprobleme.
 
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Sovelina

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  • #18
Mein Kater bekam als er 6 Monate alt war ein Halbgeschwisterchen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, waren sie nach 2 Monaten ein Herz und eine Seele. Es war himmlisch die beiden beisammen zu sehen - bis - diese Katze ein Jahr alt war und Junge bekam, danach waren die beiden wie Katz und Maus.
Heute tolerieren sie sich gegenseitig beim Futtern, jagen sich zwischendurch mal draussen im Garten aber sonst beachten sie sich nicht weiter.
Sie sind viel menschenbezogener, also auf mich (die füttert) und die Mitbewohner.
Die Katzentochter die ich dann als 3. Katze behalten habe, ist überhaupt nicht interessiert, weder an ihrer Mutter noch an ihrem Onkel, der zu Anfang mit ihr spielen wollte.
Es gibt keine Garantie, dass eine neue Katze dann auch wirklich eine Gesellschafterin/Freundin der ersteren wird. Soviel ich weiss sind Katzen keine Herden- und Gruppentiere, sondern sehr eigenständige Wesen.

Wenn ich hingegen Wohnungskatzen hätte, die nicht rauskönnen und ich oft weg wäre, dann wäre es für mich klar, zwei Katzen anzuschaffen.
 
Kalintje

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  • #19
Soviel ich weiss sind Katzen keine Herden- und Gruppentiere, sondern sehr eigenständige Wesen.

.

Katzen sind keine Einzelgänger, sondern Einzeljäger. Sie schliessen sich, wenn sie wild leben sehr wohl zu Kolonien bzw. Gruppenverbänden zusammen.
 

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