Zusammenführung Hund und Kitten

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Jesse/Peter

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Hey Foris.
Ich bin Anna und bin neu hier. Ich habe eine Frage bezüglich der Zusammenführung unserer beiden Neuen Kitten Jesse und Peter mit unseren beiden Hunden.

Jesse und Peter sind 14 Wochen alt und seid Samstag Abend bei uns. Sie sind Geschwister und schon geimpft, gechipt und werden bald kastriert. Wenn sie alt genug sind, sollen sie irgendwann auch Freigang bekommen, da wir einen großen Garten haben. Dort, wo sie geboren wurden, gab es einen Hund, der aber geknurrt hat, wenn eine Katze ihm zu nahe kam.

Gleichzeitig haben wir 2 Hunde. Eine 15-Jährige kleinere Hündin (Maline ca. Australien Shepherd Größe in Schlanker) und einen 6-Jährigen Malinois/Rottweiler Rüden (Balu). Maline ist alt, somit ruhig und auch mit Katzen total entspannt.
Sie kennt Katzen von meinen Eltern, von der ich sie damals mitgenommen habe. Sie hat sich um sie gekümmert und mit ihnen gekuschelt und es war immer alles super. Balu hingegen will Katzen schon immer Jagen und hat in der Pansion wohl auch schon mal eine von einer Katze auf die Nase bekommen und danach versucht, sie zu packen. Definitiv also ausgeprägter Jagdinstinkt. Ich lebe mit meinem Freund in einer Wohnung. Im Erdgeschoss, wo meine Küche, mein Bad und mein Wohnzimmer sind, sind immanent die Hunde so wie im eingezäunten Garten. Die Katzen sind im Obergeschoss, wo mein Schlafzimmer, mein Büro und ein kleines zweites Bad sind.

Ich würde gerne alle Tiere zusammen in der Wohnung halten, ohne Angst zu haben, dass etwas passieren könnte, also würde ich gerne eure Einschätzung und eure Tipps hören, wie ich es am besten weiter machen sollte bis jetzt bin ich so vorgegangen: Ich habe den Katzen, als sie kleiner waren, eine Decke vorbeigebracht, die nach dem Hund roch, auf der sie schliefen. Diese Decke hat vor einer Woche der Hund bekommen und die Katzen haben sie jetzt wieder am Samstag, damit beide den Geruch der anderen kennen. Am Sonntag habe ich dann meine Hündin Maline zu den Katzen hochgebracht und sie einfach in den Raum gelassen. Da sie taub und sehr alt ist, hat sie wie erwartet überhaupt nicht auf die Katzen geachtet. Sie hat immer einen gewissen Radius von ihnen abstand gehalten, sie aber nicht beachtet.Jesse war total entspannt und neugierig. Er hat zwar etwas Abstand gehalten und wenn ich ihn auf dem Arm hatte und den Hund hergelockt habe, wollte er schon wieder einen Schritt weiter wegklettern, was ich natürlich zugelassen habe. Peter hingegen hat etwas gefaucht und sein Fell aufgestellt, und manchmal, wenn der Hund näher an ihm vorbeiging, hat er einen Buckel gemacht, war aber trotzdem neugierig und hat sich nicht ängstlich versteckt.

Also dachte ich. Nehme ich Montag Jesse mit runter zu dem wilderen großen Balu da er ja deutlich entspannter war. Ich hätte sie gerne alle frei gelassen mit einem Gitter dazwischen, wusste aber nicht, wie ich das in meiner Wohnung bewerkstelligen soll. Also habe ich meinen Freund, den Hund Halten lassen mit Maulkorb als Sicherheit und Jesse in eine Decke eingepackt und auf dem Arm runter getragen. Ich wollte unbedingt vermeiden, dass der Kater dem Hund eine verpasst. Ich will nicht wissen, was dann passieren könnte. Der Kater war entspannt. Der Hund, das Gegenteil. Total am Zittern und jeden Muskel angespannt, Krallen und Pfoten verspannt aufgerundet, wollte keine Leckerlies nehmen und hat die Katze total unter Spannung fixiert. Mein Freund hat versucht, ihn zu beruhigen und ihm gut zu zu reden, aber ihn hat nichts wirklich davon interessiert. Wir haben gewartet, aber er hat sich nicht entspannt. Ich bin dann etwas näher gekommen und hab mich hingehockt, Jesse, immer noch entspannt, wollte auch nicht weglaufen oder Ähnliches. Balu wollte hektisch an der Katze schnuppern und hat sie fast mit dem Harten Maulkorb erschlagen, weil er so aufgeregt war. Mein Freund hat dann den Maulkorb mal abgemacht, damit er mal richtig Schnuppern kann. Balu hat dann eine Ecke der Decke gepackt und daran gezogen. Haben ihn natürlich sofort zurechtgewiesen und wieder weggehalten. Ich habe Jesse dann wieder nach oben zu Peter gebracht.

Heute (Dienstag) haben wir es dann noch mal versucht. Ich bin immer noch der Meinung: Dranbleiben ist die beste Möglichkeit, das es besser wird. Also diesmal eine Höhle mit runter genommen als Rückzugsort für die Kater. Den Hund wieder angeleint an den Balken mit Maulkorb und meinen Freund beauftragt, sich wieder um den Hund zu kümmern. Dann die Katzen geholt und sie weit genug weg auf den Boden gesetzt und einfach laufen gelassen. Hund zeigt wieder selbe Reaktion. Mega angespannt und fixiert immer die Katze, die sich am schnellsten bewegt. Wenn sie aus dem Blickfeld liefen, wurde es nur noch schlimmer. Wenn ich eine auf dem Schoß näher getragen habe, hat er mit dem Schwanz gewedelt und wollte wieder etwas schnuppern, aber wenn sie dann wegrennen wollten oder angefangen haben zu spielen, war er wieder total angespannt.


Was soll ich machen? Weiter jeden Tag zweimal die Katzen unten Laufen und um den Hund Kümmern, bis er vielleicht irgendwann ruhiger wird? Gibt es überhaupt Hoffnung, dass er sie akzeptiert? Ich habe Angst, dass er ihnen etwas tut. Oder habt ihr eine bessere Idee, wie ich weitermachen soll?

Vielleicht war es naiv zu glauben, dass der Hund sie akzeptiert und sie fröhlich zusammen kuscheln und spielen. War ich egoistisch und wollte die Katzen zu sehr? Ich möchte sie einfach nicht wieder abgeben. Was soll ich tun, wenn sie sich nie verstehen werden und der Hund sie sogar verletzten würde, wenn sie alleine sind oder er nicht an der Leine.
 
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Margitsina

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Gib die Katzen bitte im Interesse, dass beide am Leben bleiben ab. Sofort.
Das passt einfach nicht.

Ich habe jahrelang Katzen und Hunde völlig problematisch miteinander hier im Haushalt, aber so eine drastische Reaktion seitens der Hunde gab es nie.
Es passt nicht jeder Hund, du kann’s das auch nicht jedem Hund antrainieren. Es würde Monate dauern und si her wäret ihr nie!
 
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Jesse/Peter

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Gib die Katzen bitte im Interesse, dass beide am Leben bleiben ab. Sofort.
Das passt einfach nicht.

Ich habe jahrelang Katzen und Hunde völlig problematisch miteinander hier im Haushalt, aber so eine drastische Reaktion seitens der Hunde gab es nie.
Es passt nicht jeder Hund, du kann’s das auch nicht jedem Hund antrainieren. Es würde Monate dauern und si her wäret ihr nie!
Ich will sie eigentlich nicht wieder abgeben. Vielleicht gibt es die Möglichkeit das der Hund immer an der Leine Rausgeht und die Katzen oben und Draußen leben und der Hund unten bleibt.
Aber wenn es doch zu gefährlich wird muss ich sie wohl wirklich wieder abgeben:cry:
Ich habe die beiden jetzt schon soo lieb gewonnen😭
 
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Warum willst du die Katzen behalten, die unter Lebensgefahr nur oben und draußen leben sollen?
Da passt doch einiges nicht zusammen.
Die Katzen wollen bei euch sitzen, sich Haus frei bewegen können.
 
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Du kannst sie hier einstellen unter den Notfellchen. Besser heute wie morgen.

Glaube mir, einsam irgendwo da oben sitzen, das will keine Katze.
 
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Du kannst sie hier einstellen unter den Notfellchen. Besser heute wie morgen.

Glaube mir, einsam irgendwo da oben sitzen, das will keine Katze.
Nein so schnell will ich nicht aufgeben. Und sie sitzen nicht alleine oben. Ich bin den ganzen Tag oben. Sie sind also erstmal nicht alleine oben.
 
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Das Problem wird auch draußen sein.
Gib sie lieber jetzt gleich ab. Ist deutlich einfacher wie später.
 
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Dann gehst du abends runter und die Katzen sollen oben bleiben? Das sind keine Hunde……
 
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  • #10
Ich hohle mir da lieber nochmal Professionellere Hilfe für den Hund von meiner Trainerin denke ich. Wenn sie mir dasselbe sagt das man da nichts machen kann dann gebe ich sie ab.
Das Problem wird auch draußen sein.
Gib sie lieber jetzt gleich ab. Ist deutlich einfacher wie später.
 
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Jesse/Peter

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  • #11
Dann gehst du abends runter und die Katzen sollen oben bleiben? Das sind keine Hunde……
Nein wir schlafen oben und zum arbeiten bin ich ebenfalls den ganzen Tag oben bei ihnen. Nur wenn ich Kochen muss bin ich in der Küche. Würde ich außerhalb arbeiten wären sie ja auch deutlich länger sogar noch alleine. Und sie sind zu zweit. Die ein zwei Stunden täglich wenn ich Essen mache halten sie wohl gut aus immoment.;)
 
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  • #12
Ich hab von Hunden keine Ahnung und kann daher nicht einschätzen ob das was werden kann oder nicht. Es klingt jedenfalls recht schlecht. Aber ich denke du hast da eher ein Hunde- als ein Katzenproblem. Ich finde gut dass du einen Trainer miteinbeziehen willst.
 
fima

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  • #13
Hey Foris.
Ich bin Anna und bin neu hier. Ich habe eine Frage bezüglich der Zusammenführung unserer beiden Neuen Kitten Jesse und Peter mit unseren beiden Hunden.

Jesse und Peter sind 14 Wochen alt und seid Samstag Abend bei uns. Sie sind Geschwister und schon geimpft, gechipt und werden bald kastriert. Wenn sie alt genug sind, sollen sie irgendwann auch Freigang bekommen, da wir einen großen Garten haben. Dort, wo sie geboren wurden, gab es einen Hund, der aber geknurrt hat, wenn eine Katze ihm zu nahe kam.

Gleichzeitig haben wir 2 Hunde. Eine 15-Jährige kleinere Hündin (Maline ca. Australien Shepherd Größe in Schlanker) und einen 6-Jährigen Malinois/Rottweiler Rüden (Balu). Maline ist alt, somit ruhig und auch mit Katzen total entspannt.
Sie kennt Katzen von meinen Eltern, von der ich sie damals mitgenommen habe. Sie hat sich um sie gekümmert und mit ihnen gekuschelt und es war immer alles super. Balu hingegen will Katzen schon immer Jagen und hat in der Pansion wohl auch schon mal eine von einer Katze auf die Nase bekommen und danach versucht, sie zu packen. Definitiv also ausgeprägter Jagdinstinkt. Ich lebe mit meinem Freund in einer Wohnung. Im Erdgeschoss, wo meine Küche, mein Bad und mein Wohnzimmer sind, sind immanent die Hunde so wie im eingezäunten Garten. Die Katzen sind im Obergeschoss, wo mein Schlafzimmer, mein Büro und ein kleines zweites Bad sind.

Ich würde gerne alle Tiere zusammen in der Wohnung halten, ohne Angst zu haben, dass etwas passieren könnte, also würde ich gerne eure Einschätzung und eure Tipps hören, wie ich es am besten weiter machen sollte bis jetzt bin ich so vorgegangen: Ich habe den Katzen, als sie kleiner waren, eine Decke vorbeigebracht, die nach dem Hund roch, auf der sie schliefen. Diese Decke hat vor einer Woche der Hund bekommen und die Katzen haben sie jetzt wieder am Samstag, damit beide den Geruch der anderen kennen. Am Sonntag habe ich dann meine Hündin Maline zu den Katzen hochgebracht und sie einfach in den Raum gelassen. Da sie taub und sehr alt ist, hat sie wie erwartet überhaupt nicht auf die Katzen geachtet. Sie hat immer einen gewissen Radius von ihnen abstand gehalten, sie aber nicht beachtet.Jesse war total entspannt und neugierig. Er hat zwar etwas Abstand gehalten und wenn ich ihn auf dem Arm hatte und den Hund hergelockt habe, wollte er schon wieder einen Schritt weiter wegklettern, was ich natürlich zugelassen habe. Peter hingegen hat etwas gefaucht und sein Fell aufgestellt, und manchmal, wenn der Hund näher an ihm vorbeiging, hat er einen Buckel gemacht, war aber trotzdem neugierig und hat sich nicht ängstlich versteckt.

Also dachte ich. Nehme ich Montag Jesse mit runter zu dem wilderen großen Balu da er ja deutlich entspannter war. Ich hätte sie gerne alle frei gelassen mit einem Gitter dazwischen, wusste aber nicht, wie ich das in meiner Wohnung bewerkstelligen soll. Also habe ich meinen Freund, den Hund Halten lassen mit Maulkorb als Sicherheit und Jesse in eine Decke eingepackt und auf dem Arm runter getragen. Ich wollte unbedingt vermeiden, dass der Kater dem Hund eine verpasst. Ich will nicht wissen, was dann passieren könnte. Der Kater war entspannt. Der Hund, das Gegenteil. Total am Zittern und jeden Muskel angespannt, Krallen und Pfoten verspannt aufgerundet, wollte keine Leckerlies nehmen und hat die Katze total unter Spannung fixiert. Mein Freund hat versucht, ihn zu beruhigen und ihm gut zu zu reden, aber ihn hat nichts wirklich davon interessiert. Wir haben gewartet, aber er hat sich nicht entspannt. Ich bin dann etwas näher gekommen und hab mich hingehockt, Jesse, immer noch entspannt, wollte auch nicht weglaufen oder Ähnliches. Balu wollte hektisch an der Katze schnuppern und hat sie fast mit dem Harten Maulkorb erschlagen, weil er so aufgeregt war. Mein Freund hat dann den Maulkorb mal abgemacht, damit er mal richtig Schnuppern kann. Balu hat dann eine Ecke der Decke gepackt und daran gezogen. Haben ihn natürlich sofort zurechtgewiesen und wieder weggehalten. Ich habe Jesse dann wieder nach oben zu Peter gebracht.

Heute (Dienstag) haben wir es dann noch mal versucht. Ich bin immer noch der Meinung: Dranbleiben ist die beste Möglichkeit, das es besser wird. Also diesmal eine Höhle mit runter genommen als Rückzugsort für die Kater. Den Hund wieder angeleint an den Balken mit Maulkorb und meinen Freund beauftragt, sich wieder um den Hund zu kümmern. Dann die Katzen geholt und sie weit genug weg auf den Boden gesetzt und einfach laufen gelassen. Hund zeigt wieder selbe Reaktion. Mega angespannt und fixiert immer die Katze, die sich am schnellsten bewegt. Wenn sie aus dem Blickfeld liefen, wurde es nur noch schlimmer. Wenn ich eine auf dem Schoß näher getragen habe, hat er mit dem Schwanz gewedelt und wollte wieder etwas schnuppern, aber wenn sie dann wegrennen wollten oder angefangen haben zu spielen, war er wieder total angespannt.


Was soll ich machen? Weiter jeden Tag zweimal die Katzen unten Laufen und um den Hund Kümmern, bis er vielleicht irgendwann ruhiger wird? Gibt es überhaupt Hoffnung, dass er sie akzeptiert? Ich habe Angst, dass er ihnen etwas tut. Oder habt ihr eine bessere Idee, wie ich weitermachen soll?

Vielleicht war es naiv zu glauben, dass der Hund sie akzeptiert und sie fröhlich zusammen kuscheln und spielen. War ich egoistisch und wollte die Katzen zu sehr? Ich möchte sie einfach nicht wieder abgeben. Was soll ich tun, wenn sie sich nie verstehen werden und der Hund sie sogar verletzten würde, wenn sie alleine sind oder er nicht an der Leine.


Ich habe Zuhause eine süße kleine Katze.

Das Geschwisterkitten dieser Katze ist leider gestorben, so kam ich zu ihr.
Der Hund dieser Familie hat sich das Kitten gepackt und es schwer verletzt. Laut der Familie gab es keine Hinweise darauf. Die gibt es aber bei dir zu genüge.

Ja, es war sehr gutgläubig leider, nach der Pensions Erfahrung, Katzen zu holen.
Manchmal geht man da leider zu sehr nach dem ❤️

Überleg Mal, klar, du könntest es jetzt über Monate versuchen, aber zu was für einen Preis?
Die Katzen wachsen auf und müssen schlussendlich doch weg?
Es passiert trotz aller Vorsicht und Mühe doch etwas?
Die Katzen haben Angst und auch dein Hund fühlt sich nicht gut.
Und ihr seit ständig angespannt und kommt nicht runter, überträgt sich auf alle.

Ich bin mir sicher, du bist traurig, aber du wärst noch trauriger, wen tatsächlich was passiert 😔

Fehler eingestehen und es richtig machen, Fehler machen wir alle 🙂👍🏼
 
galgospotter

galgospotter

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  • #14
Hallo!
Ich hab zwei Katzen und vier Hunde (Galgos und Podencos, also Jagdhunde), außerdem bin ich Pflegestelle für Galgos, habe hier also immer wieder Hunde, die aus dem Jagdeinsatz kommen, die zwar in Spanien einen Katzentest gemacht haben, aber trotzdem Überraschungseier sind.

Die Reaktion Eures Hundes ist schon extrem und für die kleinen Kätzchen kann das sehr gefährlich werden. Macht bitte den Maulkorb nicht ab, wenn der Hund mit den Katzen zusammen ist, wenn der zupackt, zieht die Katze auf jeden Fall den Kürzeren. Ich würde auch niemals die Katze in diese Situation zwingen (sprich, auf dem Arm runtertragen und in die Nähe des Hundes bringen), die Katzen müssen immer selber entscheiden, wie weit sie in so einer Situation gehen.

Bei mir sind die Hunde (wenn ein neuer Pflegie da ist) immer im Wohn und Essbereich und die Katzen haben das ganz Haus. In der Wohnzimmertür ist eine Katzenklappe und die Katzen kommen und gehen, wie sie wollen. Wenn die Katzen reinkommen, muss der neue Hund unter Kontrolle sein, denn er darf nicht hinrennen, bellen, oder ähnliches. Hunde, die eine starke Reaktion zeigen, mache ich mir an den Gürtel, die müssen dann immer mit mir laufen und ich kann trotzdem weiterarbeiten. Das wird bei Eurem Hund wohl icht gehen, wenn der so ein Kaliber ist.
Die meisten meiner Pflegies haben sich nach einiger Zeit an die Katzen gewöhnt und gelernt, dass sie zur Familie gehören. Der Weg ist aber teilweise sehr lang und steinig. Wenn ich nicht aufpassen kann, oder außer Haus bin, werden Hunde und Katzen getrennt (bei meinen vieren ist das nicht nötig, aber wenn ein Pflegie dabei ist). Man darf sich auch keine Unachtsamkeiten erlauben, das kann brandgefährlich sein.
Letztes Jahr hatte ich einen Pflegehund (Galgo) den habe ich nach einigen Versuchen nicht mit unseren Katzen vergesellschaftet, der hat eine ähnliche Reaktion gezeigt, wie Euer großer, hat gestarrt und fixiert und war total angespannt und hatte Killerblick drauf. Das habe ich nicht riskiert. Hunde und Katzen waren bis zu seiner Vermittlung getrennt.

Was ich noch sehr problematisch in Eurem Fall finde ist, dass die Katzen noch so jung sind. Erstmal können sie sich in brenzligen Situationen nicht wehren, wie eine erwachsene Katze und haben dem schweren, großen Hund nix entgegen zu setzen. Zum anderen sind sie verspielt und aktiv und wollen dauernd die die Bude rocken. Das wird die Instinkte des Hundes jedesmal wieder antriggern.

Ich sehe diese Zusammenführung sehr kritisch. Ohne einen Hundetrainer, würde ich das nicht machen und das müsste aber auch einer sein, der das Wesen der Katzen kennt. (Mir hat mal ein Hundetrainer dazu geraten mit einer Schütteldose zu arbeiten, bei der Zusammnführung mit Katzen. Das ist natürlich völliger Humbug, man darf nix machen, was noch zusätzlich Stress in die Situation bringt. Vor einer Schütteldose hatte die Katze natürlich Angst, rennt weg, Hund hinterher...)
Dauerhafte Trennung von Hunden und Katze würde ich nicht machen. Ich finde das auch unrealistisch, wie schnell ist die kleine Katze durch irgendeinen Spalt geflutscht und steht dann dem Hund gegenüber... Ich würde auch mit dieser ständigen Gefahr und Sorge nicht leben wollen.

Daher rate ich auch zur Abgabe der Katzen.
 
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  • #15
Hallo!
Ich hab zwei Katzen und vier Hunde (Galgos und Podencos, also Jagdhunde), außerdem bin ich Pflegestelle für Galgos, habe hier also immer wieder Hunde, die aus dem Jagdeinsatz kommen, die zwar in Spanien einen Katzentest gemacht haben, aber trotzdem Überraschungseier sind.

Die Reaktion Eures Hundes ist schon extrem und für die kleinen Kätzchen kann das sehr gefährlich werden. Macht bitte den Maulkorb nicht ab, wenn der Hund mit den Katzen zusammen ist, wenn der zupackt, zieht die Katze auf jeden Fall den Kürzeren. Ich würde auch niemals die Katze in diese Situation zwingen (sprich, auf dem Arm runtertragen und in die Nähe des Hundes bringen), die Katzen müssen immer selber entscheiden, wie weit sie in so einer Situation gehen.

Bei mir sind die Hunde (wenn ein neuer Pflegie da ist) immer im Wohn und Essbereich und die Katzen haben das ganz Haus. In der Wohnzimmertür ist eine Katzenklappe und die Katzen kommen und gehen, wie sie wollen. Wenn die Katzen reinkommen, muss der neue Hund unter Kontrolle sein, denn er darf nicht hinrennen, bellen, oder ähnliches. Hunde, die eine starke Reaktion zeigen, mache ich mir an den Gürtel, die müssen dann immer mit mir laufen und ich kann trotzdem weiterarbeiten. Das wird bei Eurem Hund wohl icht gehen, wenn der so ein Kaliber ist.
Die meisten meiner Pflegies haben sich nach einiger Zeit an die Katzen gewöhnt und gelernt, dass sie zur Familie gehören. Der Weg ist aber teilweise sehr lang und steinig. Wenn ich nicht aufpassen kann, oder außer Haus bin, werden Hunde und Katzen getrennt (bei meinen vieren ist das nicht nötig, aber wenn ein Pflegie dabei ist). Man darf sich auch keine Unachtsamkeiten erlauben, das kann brandgefährlich sein.
Letztes Jahr hatte ich einen Pflegehund (Galgo) den habe ich nach einigen Versuchen nicht mit unseren Katzen vergesellschaftet, der hat eine ähnliche Reaktion gezeigt, wie Euer großer, hat gestarrt und fixiert und war total angespannt und hatte Killerblick drauf. Das habe ich nicht riskiert. Hunde und Katzen waren bis zu seiner Vermittlung getrennt.

Was ich noch sehr problematisch in Eurem Fall finde ist, dass die Katzen noch so jung sind. Erstmal können sie sich in brenzligen Situationen nicht wehren, wie eine erwachsene Katze und haben dem schweren, großen Hund nix entgegen zu setzen. Zum anderen sind sie verspielt und aktiv und wollen dauernd die die Bude rocken. Das wird die Instinkte des Hundes jedesmal wieder antriggern.

Ich sehe diese Zusammenführung sehr kritisch. Ohne einen Hundetrainer, würde ich das nicht machen und das müsste aber auch einer sein, der das Wesen der Katzen kennt. (Mir hat mal ein Hundetrainer dazu geraten mit einer Schütteldose zu arbeiten, bei der Zusammnführung mit Katzen. Das ist natürlich völliger Humbug, man darf nix machen, was noch zusätzlich Stress in die Situation bringt. Vor einer Schütteldose hatte die Katze natürlich Angst, rennt weg, Hund hinterher...)
Dauerhafte Trennung von Hunden und Katze würde ich nicht machen. Ich finde das auch unrealistisch, wie schnell ist die kleine Katze durch irgendeinen Spalt geflutscht und steht dann dem Hund gegenüber... Ich würde auch mit dieser ständigen Gefahr und Sorge nicht leben wollen.

Daher rate ich auch zur Abgabe der Katzen.


Das war eine richtig gute Antwort 👍🏼
Ich hoffe, das wird sich zu Herzen genommen.
 

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