Zusammenführung - erbitte Hilfe

Ylvana

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Hallo!

Ich habe mich eben gerade hier registriert und schreibe diesen Beitrag, weil ich ein wenig hilflos bin. Hoffentlich könnt ihr mir helfen.

Ich muss ein wenig weiter ausholen, damit ihr euch ein vollständiges bild von meiner Situation machen könnt. Ich bitte schon jetzt um Verzeihung für meine Schreibwut :)

Im Dezember 2012 habe ich mir eine ca. 4-jährige Katzendame aus einem TH geholt, ihr Name ist Mia. Ich hatte gezielt nach einer Einzelkatze gesucht, weil ich mich zum damaligen Zeitpunkt mit dem Gedanken an ein Paar nicht anfreunden konnte/ wollte. Wie dem auch sei, mir wurde Mia empfohlen, weil sie sich mit den Katzen in den Katzenzimmern nicht vertrug (sie soll gemobbt worden sein). Also zog Mia bei mir ein. Anfangs schmuste sie wie verrückt und nach einiger Zeit konnte ich auch gut mit ihr spielen. Dann fing es an, dass sie immer weniger geschmust hat und auch das Essen mal unberührt stehen ließ. Dann gab es wieder Zeiten, wo sie das Futter runterschlang. Aber das Schmusebedürfnis wurde immer weniger und seit ca. 2 Monaten wollte sie auch kaum noch spielen. Ich konnte sie ganz schwer dazu animieren, was ich auch probierte. Sie ging dann entweder weg oder schnüffelte demonstrativ an Gegenständen oder warf sich seitlich auf den Boden, wobei ihr Schwanz mal auf dem Boden hämmerte, mal hin und her zuckte. Überhaupt begann sie sich immer mehr zurückzuziehen, kam eig. nur noch zum Fressen heraus. Ich konnte sie zwar streicheln, musste aber zu ihr kommen. Kurzum, in mir nährte sich der Verdacht, dass die arme Mia einsam sein könnte und doch keine ausgesprochene Einzelkatze sein könnte.

Also habe ich mich auf die Suche nach einer geeigneten Partnerin gemacht und bin vor knapp zwei Wochen fündig geworden: die 1,5-2-jährige Flocke, die als sehr gut sozialisiert und aufgeschlossen beurteilt wurde. Als ich so bei ihr im TH war, hat sie auch einen guten Eindruck gemacht. sie kam gleich zu mir, ließ sich knuddeln, hat keine andere Katze angefaucht oder geschlagen etc. Ich dachte, mit ihr könnte es klappen.

Flocke habe ich dann zunächst im Badezimmer untergebracht (mit allem, was dazugehört). Die Transportbox habe ich Mia hingestellt, damit sie schon mal den Geruch aufnehmen konnte. Es hat sie nicht gestört. Ich bin dann in den nächsten drei Tagen immer wieder zwischen Bad und der restlichen Wohnung hin- und hergependelt, um Gerüche auszutauschen. Mia hat der fremde Geruch nicht gestört. Nur, als sie Flocke hinter der Tür hörte, hat sie gefaucht und geknurrt. Am zweiten Tag habe ich Mia dann mal ins Schlafzimmer gesperrt (wo sie tagsüber eh immer döste) und Flocke die WOhnung gezeigt (sie hat es genossen).
Ich wollte diese langsame Zusammenführung eig. noch länger durchhalten, aber Flocke, die sich als sehr bewegungsbedürftig herausstellte, hat immer, wenn ich aus dem Bad ging und die Tür schloss, so erbärmlich gemauzt und geheult und ist im Bad Achten gelaufen, dass ich es nicht mehr ausgehalten habe (Mia auch nicht, sie hat immer nur in Richtung Badezimmertür gefaucht). Also habe ich am Samstag, den 03.08.2013 die Tore geöffnet, zunächst nur einen Spalt und dann gaaanz viele Leckerlis verteilt, damit die beiden abgelenkt sind, hat Mia geknurrt, gefaucht und durch den Türspalt nach Flocke geschlagen. Die Leckerlis dann aber doch gegessen und sie dann zurückgezogen. Ich habe die Tür dann wieder geschlossen (aus Angst), aber weil Flocke wieder so herzzerreißend mauzte usw. habe ich dann doch komplett geöffnet.

Mia hat Flocke nicht sofort angegriffen, sondern eben nur gefaucht, geknurrt und nur geschlagen, wenn Flocke ihr zu nahe kam. Mia folgte Flocke dann auch im Zeitlupentempo und bewegte sich überhaupt die nächsten zwei Tage sehr vorsichtig, wenn Flocke in der Nähe war. Es gab auch Gefauch und Gehaue seitens Mia ggü. Flocke. Flocke verhielt sich dann immer defensiv. Das gemeinsame Futtern in der Küche (in weitem Abstand von einander) klappte aber fast vom ersten Tag an. Nur Mia hat Flocke immer wieder angegriffen, um ihr zu zeigen, dass SIE die Nummer 1 ist. Ich gebe Mia auch immer als erstes das Futter und begrüße sie auch immer zuerst usw.

Nach etwa drei Tagen war die Rangordnung geklärt (Mia = Alpha) und ich war ganz positiv eingestellt, weil die beiden sich nicht zerfleischten, sondern sich eher aus dem Wege gingen (Mia machte das, was sie immer tat), sogar in einem Zimmer schlafen konnten.

Zwei Tage, nachdem ich die beiden zusammen gesetzt habe, war es so, dass Flocke auf der Arbeitsplatte in der Küche lag, Mia kam dazu, hat an Flockes Hinterteil geschnuppert (ich war gespannt wie eine Bogensehne) - und sie dann urplötzlich geschlagen! Flocke hat gleich die Flucht ergriffen. Einen Tag später lag Flocke auf dem Bürostuhl, Mia näherte sich über den PC-Tisch, schnupperte an Flockes Nase - und haute auf die Tischkante, kurz vor Flockes Nase!

Seitdem beginnt Mia immer wieder grundlos auf Flocke loszugehen, sprich, sie rennt auf sie zu, kreischt/ faucht und schlägt nach ihr. Am letzten Montag habe ich bei Flocke, als ich von der Arbeit kam, einen Kratzer auf der Nase entdeckt, glücklicherweise nur oberflächlich. Mittlerweile hat sie schon drei Stück :massaker: Flocke scheint Angst vor Mia zu haben. Immer, wenn Mia kommt, hält Flocke in dem inne, was sie gerade tut (Spielen, Putzen o.ä.). Mia geht dann an ihr vorbei, oftmals ohne Hauen, aber Flocke macht sich dennoch klein. Seit heute rufe ich immer laut "Nein", wenn Mia Flocke wieder attackiert. Ob das richtig ist? Ich will aber nicht tatenlos zusehen, wie Mia Flocke unterdrückt!

Vor einer Woche habe ich die beiden allerdings morgens ertappt, wie Mia zuerst durchs Zimmer gerannt ist, Flocke hinter ihr her und sie dann getauscht haben (Mia verfolgt Flocke), aber letztlich hat Mia immer wieder hauen wollen. Dieses Jagen haben sie auch schon abends durchgezogen, aber immer wieder wollte Mia hauen. Gestern hat Flocke zurückgehauen und Mia war beleidigt.

Aber dieses gehäuftere grundlose auf-Flocke-Losgehen und Hauen ist nicht das einzige Problem, was ich habe.

Flocke ist sehr anhänglich, folgt mir fast auf Schritt und Tritt. Sie liegt abends auch oft auf meinem Schoß, während Mia auf dem Stuhl liegt und döst (so machte sie es aber auch vor Flockes Einzug). Und Flocke will sehr viel spielen. Wenn ich aber Mia was zum Spielen hinhalte, kommt Flocke sofort und schnappt es weg. Mia guckt dann immer pikiert, haut aber oftmals nach Flocke. Der Spielspaß ist dann natürlich weg. Ich habe schon versucht, mit beiden parallel zu spielen, aber durch Flockes Temperament ist Mia die Lust am Spiel immer vergangen (sie sitzt dann entweder rum oder geht weg). Ich kann Mia also nicht mehr zum Spielen auffordern, ohne dass Flocke kommt. Also beschäftige ich mich (notgedrungen) nur mit Flocke, was aber aus Mias Sicht nicht so toll sein dürfte. :( Dabei kommt es oft vor, dass Flocke hinter mir herrent, wenn ich z.b. eine Feder an einem Faden hinter mir herziehe. Oft geht es dann an Mia vorbei, die auf dem Stuhl zwischen Wohnzimmer und Küche liegt. Mia schaut dann zuerst pikiert, um dann nach ein oder zweimal hin- und Herflitzen vom stuhl aus nach Flocke zu schlagen. :(

Jetzt habe ich hier in einem anderen Thema gelesen, dass man der Zweitkatze, wenn man mit der Erstkatze spielen will, zu verstehen geben soll, dass sie nicht nach dem Spielzeug jagt. Meint ihr, dass es bei mir noch nicht zu spät ist für so etwas?

Genauso verhält es sich mit dem Streicheln - wenn ich zu Mia gehe, kommt Flocke gleich und Mia verspannt sich. Ich kann sie nicht mehr streicheln, sie hat auch schon ml nach mir gelangt. :(

Ich habe es mal so gemacht, dass ich mich zu Mia ins Schlafzimmer gesetzt habe, Mia auf dem Stuhl neben meinem Bett, ich auf dem Bett Flocke dann auf dem Schoß (das hat Mia geduldet) und dann beide parallel gestreichelt habe (Geruchsaustausch!). Das klappte ganz gut, Mia hat sogar geschnurrt!

Eines der wenigen positiven Dinge ist folgendes: Mir ist aufgefallen, dass sich Mia seit Flockes Einzug nicht sogleich nach dem Fressen zurückzieht, sondern dass sie immer dort ist, wo auch Flocke und ich sind. Ich weiß nicht, wie ich das deuten soll - sucht sie die Gesellschaft oder will sie nur beobachten/ lauern?

Zwischenzeitlich war ich mit Mia beim TA und habe ein großes Blutbild machen lassen - sie hat leicht erhöhte Nierenwerte. Der TA will in drei Wochen nochmal ein Blutbild machen und wenn es nicht besser aussieht, entsprechen behandeln. Kann Mias Verhalten (bevor Flocke einzog) sich auch dadurch erklären?

Was mache ich falsch? Was kann ich tun, damit Mia sich noch als Nummer 1 fühlt? Haben die beiden noch eine Chance?

Bitte helft mir.

LG
Ylvana
 
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tiedsche

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Hallo erstmal,
du hast dir eine Einzelkatze ausgesucht, deswegen erstmal vorneweg - das wird dann nicht die einfachste Vergesellschaftung ;)
Mein Trio begann auch mit einer Einzelkatze und die ist nach wie vor eigen, aber händelbar. Und auch ich hatte damals bemerkt, dass sie immer fauler wird und habs deshalb mit einer Freundin versucht.
Deine Katzen sind jetzt 2 Wochen zusammen, das ist eine sehr kurze Zeit, in der man keine Wunder erwarten darf. Bei mir hats damals 3 Monate gedauert, bis es langsam aufwärts ging. Also Geduld und Ruhe ist gefragt:)

Also habe ich mich auf die Suche nach einer geeigneten Partnerin gemacht und bin vor knapp zwei Wochen fündig geworden: die 1,5-2-jährige Flocke, die als sehr gut sozialisiert und aufgeschlossen beurteilt wurde.
Die Wahl ist so verkehrt nicht, aber leider leider bietet sie Madame kein Paroli. Dann wär wahrscheinlich schneller Ruhe:p
Dehalb ist es auch richtig dass du ihr zur Seite stehst
Seit heute rufe ich immer laut "Nein", wenn Mia Flocke wieder attackiert. Ob das richtig ist? Ich will aber nicht tatenlos zusehen, wie Mia Flocke unterdrückt!
Das würde ich genauso machen. Meine Dame ist - wenn sie dann ncht aufgehört hat den Neuzugang zu jagen - dann sogar jeweils für 5 Minuten rausgeflogen. Am Anfang gefühlte 10x am Abend. Aber dann hat irgendwann ein "lass es " gereicht:cool:

Mia hat Flocke nicht sofort angegriffen, sondern eben nur gefaucht, geknurrt und nur geschlagen, wenn Flocke ihr zu nahe kam. Mia folgte Flocke dann auch im Zeitlupentempo und bewegte sich überhaupt die nächsten zwei Tage sehr vorsichtig, wenn Flocke in der Nähe war. Es gab auch Gefauch und Gehaue seitens Mia ggü. Flocke. Flocke verhielt sich dann immer defensiv. Das gemeinsame Futtern in der Küche (in weitem Abstand von einander) klappte aber fast vom ersten Tag an. Nur Mia hat Flocke immer wieder angegriffen, um ihr zu zeigen, dass SIE die Nummer 1 ist. Ich gebe Mia auch immer als erstes das Futter und begrüße sie auch immer zuerst usw.

Nach etwa drei Tagen war die Rangordnung geklärt (Mia = Alpha) und ich war ganz positiv eingestellt, weil die beiden sich nicht zerfleischten, sondern sich eher aus dem Wege gingen (Mia machte das, was sie immer tat), sogar in einem Zimmer schlafen konnten.

Zwei Tage, nachdem ich die beiden zusammen gesetzt habe, war es so, dass Flocke auf der Arbeitsplatte lag, Mia kam dazu, hat an Flockes Hinterteil geschnuppert - und sie dann urplötzlich geschlagen! Flocke hat gleich die Flucht ergriffen.
Seitdem beginnt Mia immer wieder grundlos auf Flocke loszugehen, sprich, sie rennt auf sie zu, kreischt/ faucht und schlägt nach ihr.

Das ist der "normale" Ablauf. Eine Zusammenführg beginnt meist erst nach 1/2 Wochen, vorher schätzen sich die Katzen meist erstmal ab.
Das Füttern nebeneinander klappt NICHT, da Mia sie angreift. Also bitte Abstand so wählen, dass jeder in Ruhe fressen kann! Das ist wichtig.

Und die "Rangordnung" ist noch lang nicht geklärt und auch nicht so wichtig ;)
Bei den Katzen gehts augenblicklich darum, dass Mia IHR Revier nicht teilen will und Flocke nicht flüchten kann. Das wäre in freier Wildbahn so, wenn eine Katze im fremden Revier nicht auf Streit aus ist. Klar, dass sie deshalb eingeschüchtert ist un flüchtet. Sie möchte ja keinen Streit, aber gehen kann sie auch nicht:oops:

Deshalb mußt du jetzt dafür sorgen, dass Mia einsieht, dass Flocke auch ein Recht hat bei euch zu leben. siehe oben;)

Flocke habe ich dann zunächst im Badezimmer untergebracht (mit allem, was dazugehört). Die Transportbox habe ich Mia hingestellt, damit sie schon mal den Geruch aufnehmen konnte. Es hat sie nicht gestört. Ich bin dann in den nächsten drei Tagen immer wieder zwischen Bad und der restlichen Wohnung hin- und hergependelt, um Gerüche auszutauschen. Mia hat der fremde Geruch nicht gestört. Nur, als sie Flocke hinter der Tür hörte, hat sie gefaucht und geknurrt. Am zweiten Tag habe ich Mia dann mal ins Schlafzimmer gesperrt (wo sie tagsüber eh immer döste) und Flocke die WOhnung gezeigt (sie hat es genossen).
Ich wollte diese langsame Zusammenführung eig. noch länger durchhalten, aber Flocke, die sich als sehr bewegungsbedürftig herausstellte, hat immer, wenn ich aus dem Bad ging und die Tür schloss, so erbärmlich gemauzt und geheult und ist im Bad Achten gelaufen, dass ich es nicht mehr ausgehalten habe (Mia auch nicht, sie hat immer nur in Richtung Badezimmertür gefaucht). Also habe ich am Samstag, den 03.08.2013 die Tore geöffnet, zunächst nur einen Spalt und dann gaaanz viele Leckerlis verteilt, damit die beiden abgelenkt sind, hat Mia geknurrt, gefaucht und durch den Türspalt nach Flocke geschlagen. Die Leckerlis dann aber doch gegessen und sie dann zurückgezogen. Ich habe die Tür dann wieder geschlossen (aus Angst), aber weil Flocke wieder so herzzerreißend mauzte usw. habe ich dann doch komplett geöffnet.
Die Vorgehensweise war zwar durchdacht, aber nicht die beste Variante:)
Geruch ist eine Sache, aber eine Katze besteht nicht nur aus Geruch.
Am besten wäre gewesen eine Gittertür zu installieren, damit die Katzen sich zwar kennenlernen können, aber nicht angreifen. Dazu gehört auch zu sehen wie der andere sich bewegt usw.
Aber zu spät - wobei, wenn es eskalieren sollte nochmal so angefangen werden könnte.
Muß aber nicht,wenn du jetzt die Moderation übernimmst.

Was das Problem mit gemeinsamer Bespaßung angeht:
Zur Zeit würde ich erstmal die Jagerei versuchen zu unterbinden.
Nebenher zur Entspannung beider Parteien einfach exclusive Spiel- und Schmusestunden für beide als Routine einführen und das getrennt! und wirklich täglich zur selben Zeit. Damit beide mal im Mittelpnunkt deiner Gunst stehen - das stärkt das Selbstgefühl und gibt Sicherheit. Auch wenn sie am Anfang erstmal irritiert auf die geschlossene Tür reagieren. Nach einer Weile spielt sich das ein und sie werden das Anbot geniessen. Schließlich ist Katz ja gern mal Prinzesschen.

Sooo, das wars erstmal. Dafür, dass ich äußerst schreibfaul bin .....:p
aber es sind einfach soooo viele Sachen zu denen ich gerne was sagen würde:oops:
 
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Lakritzetaze

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Aber dieses gehäuftere grundlose auf-Flocke-Losgehen und Hauen ist nicht das einzige Problem, was ich habe.
Na - Mia hat schon ihre Gründe.
Gesteh sie ihr zu, auch wenn das die Situation nicht besser macht

Jetzt habe ich hier in einem anderen Thema gelesen, dass man der Zweitkatze, wenn man mit der Erstkatze spielen will, zu verstehen geben soll, dass sie nicht nach dem Spielzeug jagt. Meint ihr, dass es bei mir noch nicht zu spät ist für so etwas?.
Den Tipp kenne ich nicht.
Aber was soll das bringen? Spielen nutzt den Jagdtrieb der Katze. Ich denke, Du würdest sie nur verunsichern, wenn Du sie zum Spielen animierst und das dann mittendrin unterbindest.
Wie willst Du das auch machen?

Genauso verhält es sich mit dem Streicheln - wenn ich zu Mia gehe, kommt Flocke gleich und Mia verspannt sich. Ich kann sie nicht mehr streicheln, sie hat auch schon ml nach mir gelangt. :(
Klar, Mia ist dann verkrampft. Da kann sie sich auf Dein Streicheln nimmer einlassen

Eines der wenigen positiven Dinge ist folgendes: Mir ist aufgefallen, dass sich Mia seit Flockes Einzug nicht sogleich nach dem Fressen zurückzieht, sondern dass sie immer dort ist, wo auch Flocke und ich sind. Ich weiß nicht, wie ich das deuten soll - sucht sie die Gesellschaft oder will sie nur beobachten/ lauern?:(
Mia steht mächtig unter Druck.
Da ist ne neue in ihrem Revier und die muss auf Schritt und Tritt überwacht werden.
Typischer Kontrollwahn. Und für Mia extremer Stress.

Hallo,

nach meiner Einschätzung hast Du die beiden zu schnell zusammen gelassen.
Mia hatte nicht die Zeit, die Erfahrung zu machen, dass trotz Flocke alles für sie so weitergeht wie bisher.
Deswegen ist sie so unter Druck und versucht die davonschwimmenden Felle zu sichern.

Ich halte von direktem Eingreifen zwischen Katzen wenig.
Meistens geht der Schuss nach hinten los.
Nach Zusammenführungen gibt es anfangs noch so kleine Machtspiele, wie den anderen nicht aufs Klo lassen, oder ihm auflauern.
Da kann man dann sanft dazwischengehen, indem man sich einfach vor das Klo stellt, wenn derjenige, dem aufgelauert wird drinnen ist.
Das kapiert der Stalker meist ohne großes Dazwischengehen.
Da ist aber die Zusammenführung am Gitter schon erfolgreich abgeschlossen.

Ich würde die beiden noch einmal mit Gittertüre trennen und zwar konsequent.
Beiden musst Du gerecht werden. Den einen würde ich genauso bespaßen wie den anderen.
Sollen sie sich dabei nur zuschauen.
Dann merken sie: "Die hat den anderen auch lieb, aber mir entgeht dabei nix".

Du kannst sie langsam an der Gittertüre mit Leckerli zusammenführen, wenn sie sich nicht mehr an der Türe angehen.

So lassen und dazwischenfunken würde ich nicht.
Zwischen Katzen passiert so vieles, was uns entgeht.
Ich hätte Sorge, dass sich die Fronten zwischen den beiden verhärten.
Je länger das geht, um so schwerer wird eine erneute langsame Zusammenführung.
 
Ylvana

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Deine Katzen sind jetzt 2 Wochen zusammen, das ist eine sehr kurze Zeit, in der man keine Wunder erwarten darf. Bei mir hats damals 3 Monate gedauert, bis es langsam aufwärts ging. Also Geduld und Ruhe ist gefragt:)
Drei Monate... das ist wirklich schon lange, aber dass es lange dauern kann, habe ich gelesen. Deswegen will ich nicht gleich aufgeben. Zumindest prügeln die sich ja nicht regelrecht, d.h, ich kann sie (momentan) mit (gutem Gewissen) alleine lassen, wenn ich zur Arbeit gehe.

Das würde ich genauso machen. Meine Dame ist - wenn sie dann ncht aufgehört hat den Neuzugang zu jagen - dann sogar jeweils für 5 Minuten rausgeflogen. Am Anfang gefühlte 10x am Abend. Aber dann hat irgendwann ein "lass es " gereicht:cool:
Danke, dann weiß ich, dass es nicht verkehrt ist. Mir hat gestern Abend shcon die Kehle weh getan vom lauten Schreien :-( Aber es hat relativ gut funktioniert.

Das Füttern nebeneinander klappt NICHT, da Mia sie angreift. Also bitte Abstand so wählen, dass jeder in Ruhe fressen kann! Das ist wichtig.
Doch, das gemeinsame Fressen klappt --> guck mal auf das angehängte bild. so füttere ich eig. seit dem zweiten Tage. Mia (die dunkle Katze) bekommt zuerst das Futter, dann erhält es Flocke (weiße Katze). Wenn Mia Flocke bei der Fütterung angreifen will, dann rufe ich immer "Nein!", und es geht ganz gut.

Und die "Rangordnung" ist noch lang nicht geklärt und auch nicht so wichtig ;)
Bei den Katzen gehts augenblicklich darum, dass Mia IHR Revier nicht teilen will und Flocke nicht flüchten kann. Das wäre in freier Wildbahn so, wenn eine Katze im fremden Revier nicht auf Streit aus ist. Klar, dass sie deshalb eingeschüchtert ist un flüchtet. Sie möchte ja keinen Streit, aber gehen kann sie auch nicht:oops:
Ob Flocke nicht streiten will, da bin ich mittlerweile nicht mehr so sicher. So folgt sie Mia z.B. auch sehr oft, wenn dies bsp.weise vom Futtern auf den Balkon geht oder zum KaKlo. Dann sitzt sie immer da, beobachtet Mia (und diese sie). Und anders herum ist es auch, v.a. beim KaKlo-Gang. Da versperren sich beide auch schon mal den Weg aus dem Bad und dann gibt es Stress :-(

Was das Problem mit gemeinsamer Bespaßung angeht:
Zur Zeit würde ich erstmal die Jagerei versuchen zu unterbinden.
Nebenher zur Entspannung beider Parteien einfach exclusive Spiel- und Schmusestunden für beide als Routine einführen und das getrennt! und wirklich täglich zur selben Zeit. Damit beide mal im Mittelpnunkt deiner Gunst stehen - das stärkt das Selbstgefühl und gibt Sicherheit. Auch wenn sie am Anfang erstmal irritiert auf die geschlossene Tür reagieren. Nach einer Weile spielt sich das ein und sie werden das Anbot geniessen. Schließlich ist Katz ja gern mal Prinzesschen.
Das ist ein guter Tipp! Bislang hatte ich es ja, wie beschrieben, immer in der Anwesenheit der anderen gemacht. Aber das (in Anwesenheit) könnte auch nur wieder Neid schüren...

Den Tipp kenne ich nicht.
Aber was soll das bringen? Spielen nutzt den Jagdtrieb der Katze. Ich denke, Du würdest sie nur verunsichern, wenn Du sie zum Spielen animierst und das dann mittendrin unterbindest.
Wie willst Du das auch machen?
Na, ich mache es so: ich spiele erst mal mit Flocke, bis sie geschafft ist. Dann kommt Mia dran. Wenn ich dann mit dem Spielzeug wedle und Flocke will danach springen, dann sage ich zu Flocke laut "Nein", bis sie dort sitzen bliebt, wo sie ist (klappt in 70% der Fälle). Wenn Mia spielt (oder auch nicht, z.B. weggeht), dann spiele ich mit Flocke, lobe sie sozusagen, dass sie still gehalten hat.


Mia steht mächtig unter Druck.
Da ist ne neue in ihrem Revier und die muss auf Schritt und Tritt überwacht werden.
Typischer Kontrollwahn. Und für Mia extremer Stress.
Hm, kann ich da was tun, um Mia den Stress zu nehmen? Ich habe seit Freitag Catitude in die Steckdose gesteckt, bislang sehe ich aber noch keine Wirkung.

Hallo,
nach meiner Einschätzung hast Du die beiden zu schnell zusammen gelassen.
Mia hatte nicht die Zeit, die Erfahrung zu machen, dass trotz Flocke alles für sie so weitergeht wie bisher.
Deswegen ist sie so unter Druck und versucht die davonschwimmenden Felle zu sichern.

Ich würde die beiden noch einmal mit Gittertüre trennen und zwar konsequent.
Ja, wahrscheinlich war die Zusammenführung zu schnell. Aber wie ich eingangs schilderte: Flocke hätte es wohl nicht mehr länger ausgehalten im kleinen Bad. :-( Das hätte vllt. noch Wochen so gehen können, bis Mia nicht mehr faucht usw. bis ich die Badtür hätte aufmachen können. Ich wüsste jetzt keinen Raum, der groß genug ist, damit Flocke ihrer Bewegungsfreiheit gerecht werden kann. Meine Wohnung ist nur 41,55 qm groß.
 

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Danke, dann weiß ich, dass es nicht verkehrt ist. Mir hat gestern Abend schon die Kehle weh getan vom lauten Schreien :-( Aber es hat relativ gut funktioniert.
Ähm, Katzen haben ein sehr feines Gehör :cool: Die Lautstärke bringt da nix, außer Krach. Bitte nicht schreien, sondern einfach etwas strenger und konsequent. Sonst wirkst du auch aggressiv und du solltest ruhig und souverän wirken - à la "Lass das, ich dukde das nicht"

Man kann solche Situationen immer schlecht ohne Video beurteilen, aber eigentlich bin ich auch Lakritzes Meinung
Ich weiß nur, dass es Vielen zuviel Aufwand ist, aber bei sogenannten Einzelkatzen würde ich nur so zusammenführen. Der etwas größere Aufwand und etwas Geduld macht sich in der Regel bezahlt
Ich würde die beiden noch einmal mit Gittertüre trennen und zwar konsequent.
Beiden musst Du gerecht werden. Den einen würde ich genauso bespaßen wie den anderen.
Sollen sie sich dabei nur zuschauen.
Dann merken sie: "Die hat den anderen auch lieb, aber mir entgeht dabei nix".
Du kannst sie langsam an der Gittertüre mit Leckerli zusammenführen, wenn sie sich nicht mehr an der Türe angehen.
 
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Ähm, Katzen haben ein sehr feines Gehör :cool: Die Lautstärke bringt da nix, außer Krach. Bitte nicht schreien, sondern einfach etwas strenger und konsequent. Sonst wirkst du auch aggressiv und du solltest ruhig und souverän wirken - à la "Lass das, ich dukde das nicht"
Wenn ich nur strenger rede, dann hören die beiden nicht, wenn sie aufeinander prallen :-( Hab ich versucht :-( nur, wenn Mia noch nicht ausschlägt, geht es mit streng, aber nicht laut.

Man kann solche Situationen immer schlecht ohne Video beurteilen, aber eigentlich bin ich auch Lakritzes Meinung
Ich weiß nur, dass es Vielen zuviel Aufwand ist, aber bei sogenannten Einzelkatzen würde ich nur so zusammenführen. Der etwas größere Aufwand und etwas Geduld macht sich in der Regel bezahlt
Wäre auch mein Favorit gewesen - mit getrennten Zimmern. Ich habe nur kein extra Zimmer (was auch groß genug ist, damit Flocke sich ordentlich bewegen kann). Meine Wohnung sieht so aus: Von der Haustür geht es in einen nicht einmal 1qm großen Flur. Linkerhand ist das Bad (ca 1,5x3m). Geradeaus vom Flur ist die Wohnküche (also Küche + Wohnzimmer, wobei man zuerst die Küche betritt). Linkerhand der Küche ist das Schlafzimmer (ca. 2,5x3m). Mir fällt kein geeigneter Raum ein: Bad ist zu klein für u.U. mehrere Wochen Aufenthalt. Beim Schlafzimmer ist es so, dass Mia da fast den ganzen Tag drin zubringt und ich denke, dass es schlecht wäre, wenn ich sie nachts aussperren würde, Flocke aber drin ist (bei mir). Das sieht für mich irgendwie nach Strafe für Mia aus (oder: ich habe Flocke mehr lieb als dich, deswegen darfst du jetzt nachts nicht mehr im Schlafzimmer schlafen). :-(
 
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Wenn ich nur strenger rede, dann hören die beiden nicht, wenn sie aufeinander prallen :-( Hab ich versucht :-( nur, wenn Mia noch nicht ausschlägt, geht es mit streng, aber nicht laut.
Wenn du schreien mußt, ist es nicht die richtige Methode und nicht der richtige Zeitpunkt, den du wählst. Das ganze sollte unterbunden werden, bevor sie zuhaut.
Kennt Mia ihren Namen?
Und wenn sie häufiger "aufeinanderprallen" rate ich noch mehr zu Gittertür. Irgend eine Lösung gibts da sicher. Es geht ja nicht um Ewigkeiten, sondern um eine gewisse Zeit.
So schaukelt sich das Ganze hoch....zumindest wenn ich deine Beschreibungen lese.
Eine Einzelkatze vergesellschaften zu wollen, ohne dass es die Chance gibt die Katzen zu separieren halte ich für mehr als schwierig.

Und wenn Mia immer im Schlafzimmer war würde ich das nicht ändern. Routinen sollten beibehalten werden.
 
Ylvana

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Wenn du schreien mußt, ist es nicht die richtige Methode und nicht der richtige Zeitpunkt, den du wählst. Das ganze sollte unterbunden werden, bevor sie zuhaut.
Kennt Mia ihren Namen?
Naja, ich kann den beiden ja nicht permanent hinterher rennen, um zu schauen, wann sie wieder aneinander geraten. Ich versuche es zu unterbinden, bevor es anfängt (das klappt z.B. beim Füttern ganz gut), aber es klappt halt nicht immer (ich bin ja auch mal beschäftigt). Wann sollte ich denn anfangen, strenger mit ihnen zu reden? Sobald sie sich begegnen und langsamer werden/ sich zu nahe kommen? Oftmals ist es ja so, dass sie z.B. 20 cm an einander vorbeigehen, ohne dass einer von ihnen ausschlägt. Gestern Abend saßen die beiden (mit einem Abstand von etwa 30cm) auf der Arbeitsplatte, einander den Rücken zugekehrt, als Mia sich plötzlich umdrehte und aushaute. Ganz ohne Vorwarnung! Da musste ich natürlich schimpfen :-(

Kennt Mia ihren Namen?
Das weiß ich nicht so Recht. Wenn ich ihren Namen rufe reagiert sie oftmals, es kommt aber auch vor, dass sie mich einfach ignoriert. Und Flocke hört noch gar nicht (hab ich heute Abend gerade erlebt, als Flocke gestalkt hat: Mia ging ins Bad, Flocke hinterher und legt sich in die Türöffnung. Mia kam dann nur aus dem Bad, weil ich die Tür ganz geöffnet habe.)

Und wenn sie häufiger "aufeinanderprallen" rate ich noch mehr zu Gittertür. Irgend eine Lösung gibts da sicher. Es geht ja nicht um Ewigkeiten, sondern um eine gewisse Zeit.
Also, es die Häufigkeit der Attacken ist total unterschiedlich: es gab Tage, da kam es nur ein- bis zweimal vor, aber auch Tage, an denen es in einer Stunde mal zu drei Angriffen kam. Es kommt sicher total darauf an, wie und wo sie sich begegnen.
Was während meiner Abwesenheit geschieht, weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass, wenn ich nach Hause komme, Flocke aus dem Schlafzimmer kommt und Mia sich immer noch dort befindet. Also müssen sie den Tag ja in dem Schlafzimmer zusammen verbringen - wenn auch in Abstand zu einander.

Und wenn Mia immer im Schlafzimmer war würde ich das nicht ändern. Routinen sollten beibehalten werden.
Ich weiß dann nur nicht, welches Zimmer ich nehmen soll - bleibt ja nur das Badezimmer?
 
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Seufz - ehrlich gesagt kann ich anhand deiner Bescheibungen nicht wirklich einschätzen was bei dir Zuhause los ist :oops:
Deswegen was grundsätzliches:
Wenn 2 gut sozialisierte Katzen aufeinandertreffen gibt es auch eine mehr oder weniger lange Diskussion wer wohin darf, welche Abstände eingehalten werden sollten usw. Begleitet von Beobachten, Drohen, Pfotenhieben, Jagen usw. Wenns gut läuft bleibt es bei Drohungen und jeder findet seinen Platz und akzeptiert wie nah er aufrücken darf.
Dann sollte man als Mensch eher im Hintergrund bleiben, solange es keine wirklichen aggressionen gibt.
Bei "Einzelkatzen" - sollten sie welche sein - ist man schon mehr als Manager des Zusammentreffens gefordert, weil solche Tiere (aus unterschiedlichen Gründen - Angst, Überforderung usw )leicht überreagieren.
Allerdings ist menschliche Einmischung immer eine Gratwanderung und man muß das kätzische Verhalten gut deuten (können), sonst kann Hilfe das Gegenteil bewirken. zB darf eine Katze fauchen und auch hauen, wenn ihre Grenze überschritten wird. Sie sollte gebremst werden wenn sie aus zB Unsicherheit auf die andere losgeht. Da hilft aber kein Geschrei, sondern ruhiges dazwischenlaufen, ablenken usw. Die Katze soll ja Sicherheit durch Regeln und entschärfen von Situationen bekommen und nicht noch mehr Stress durch dich.;) Sie soll lernen, dass ein Aufeinandertreffen mit Katze Zwei nicht mit Auseinandersetzungen endet, sondern dass man sich sicher nebeneinander bewegen kann.
Eine Katze sollte zb ihren Namen kennen, damit man sie abrufen kann und nicht alle Katzen meinen sie wären gemeint. Das ist wichtig, also üben :)
Wann sollte ich denn anfangen, strenger mit ihnen zu reden?
Nur dann, wenn eine Katze wirklich aggressiv ist (nicht einfach wenn sie faucht oder die Pfote hebt, wenn No 2 zu nah ist) ind No 2 diese Attacke nicht selbst in den Griff kriegt. Beispiele wären zb Festsetzen in Ecken, nicht aufs Clo lassen, im Schlaf überfallen, permanent jagen, und auch anstarren! Das wäre eine Drohung, der oft ein Angriff folgt...
Mia ging ins Bad, Flocke hinterher und legt sich in die Türöffnung. Mia kam dann nur aus dem Bad, weil ich die Tür ganz geöffnet habe.)
Flocke scheint Mia ja gewachsen, was gut ist. Sie versucht jetzt halt ihren Anspruch auf das Revier durchzudrücken. Wer letztendlich die Oberhand bekommt bleibt abzuwarten.
Ziel ist, dass sie das Revier teilen und nicht versuchen der Anderen das Revier zu versperren.
Irgendwelche Durchgänge blockieren ist sehr beliebt. Hat meine Trielo wochenlang betrieben:rolleyes: Da bitte einfach wortlos so durchlaufen, dass Mia aus dem Bad rauskann, weil Flocke abgelenkt ist. Engpässe sind immer schwierig und sollten nach Möglichkeit mit Fluchtmöglichkeiten (zb Stuhl auf den eine springen kann) ausgestattet sein.
Gestern Abend saßen die beiden (mit einem Abstand von etwa 30cm) auf der Arbeitsplatte, einander den Rücken zugekehrt, als Mia sich plötzlich umdrehte und aushaute. Ganz ohne Vorwarnung! Da musste ich natürlich schimpfen :-(

Da würde ich zB nix sagen. Die kennen sich noch nicht und wenn ihr 30cm zu nah sind ist das okay. Das muß die Zweite lernen. Hier weiß auch jeder, dass man einen Sicherheitsabstand zu meiner Trielo einhalten sollte:p
 
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  • #10
Bei "Einzelkatzen" - sollten sie welche sein - ist man schon mehr als Manager des Zusammentreffens gefordert, weil solche Tiere (aus unterschiedlichen Gründen - Angst, Überforderung usw )leicht überreagieren.
Allerdings ist menschliche Einmischung immer eine Gratwanderung und man muß das kätzische Verhalten gut deuten (können), sonst kann Hilfe das Gegenteil bewirken. zB darf eine Katze fauchen und auch hauen, wenn ihre Grenze überschritten wird.
Hm, ich könnte mir vorstellen, dass Mia nicht sehr gut sozialisiert ist und vllt. deshalb so reagiert. Aber das ist reine Spekulation. Ich kenne ja ihre Vergangenheit nicht :(

Und mit dem Deuten kätzischen Verhaltens habe ich mitunter auch noch meine Probleme - ich bin Anfänger, also Mia ist meine erste Katze :oops:

Sie sollte gebremst werden wenn sie aus zB Unsicherheit auf die andere losgeht. Da hilft aber kein Geschrei, sondern ruhiges dazwischenlaufen, ablenken usw. Die Katze soll ja Sicherheit durch Regeln und entschärfen von Situationen bekommen und nicht noch mehr Stress durch dich.;) Sie soll lernen, dass ein Aufeinandertreffen mit Katze Zwei nicht mit Auseinandersetzungen endet, sondern dass man sich sicher nebeneinander bewegen kann.
Eine Katze sollte zb ihren Namen kennen, damit man sie abrufen kann und nicht alle Katzen meinen sie wären gemeint. Das ist wichtig, also üben :)
Aus Unsicherheit auf die andere los gehen? Kann ich das irgendwie erkennen?
und dazwischen laufen - ehrlich gesagt, habe ich vor den Krallen sehr, sehr große angst. Ich hab ja schon Angst, wenn sich beide (scheinbar friedlich) gegenüber sitzen und zwischen den beiden durchgehen muss. Ich denke, dass die beiden das auch spüren, oder?

Irgendwelche Durchgänge blockieren ist sehr beliebt. Hat meine Trielo wochenlang betrieben:rolleyes: Da bitte einfach wortlos so durchlaufen, dass Mia aus dem Bad rauskann, weil Flocke abgelenkt ist. Engpässe sind immer schwierig und sollten nach Möglichkeit mit Fluchtmöglichkeiten (zb Stuhl auf den eine springen kann) ausgestattet sein.
hm, vllt. sollte ich die Türen dann nicht nur einen Spalt breit auflassen, sondern ganz öffnen. Ich kann ja nicht immer den beiden hinterherlaufen, um zu schauen, wer hier wen wieder blockiert...

Da würde ich zB nix sagen. Die kennen sich noch nicht und wenn ihr 30cm zu nah sind ist das okay. Das muß die Zweite lernen. Hier weiß auch jeder, dass man einen Sicherheitsabstand zu meiner Trielo einhalten sollte:p
Naja, es war Abendbrotzeit und beide kamen auf die Arbeitsplatte - flocke vom PC-Tisch aus, Mia vom Boden hochgesprungen. Da saßen die beiden also ca. eine Minute, sich gegenseitig den Rücken zukehrend (siehe Foto). also alles ganz friedlich. Und plötzlich dreht sich Mia halt um und haut aus. Das verstehe ich nicht!


Ist es eigentlich in Ordnung, wenn ich mich nicht permanent mit den beiden (oder einem von beiden) beschäftige? Ich meine, Flocke z.B. will ja fast ständig spielen, aber irgendwann habe ich keine Lust/ Zeit mehr, dann muss ich halt aufhören. Oder abends, wenn ich froh bin, mich auf die Couch zu setzen und zu lesen, dann sitzen die beiden auch nur herum. Oder Flocke kommt dann und will spielen, aber ich rede ihr in ruhigem ton zu, dass ich jetzt nicht will, biete ihr aber z.b. einen Platz auf meinem Schoß an (den sie selbstverständlich ablehnt).
Ich habe dann immer das Gefühl, als würde ich die Zusammenführung schleifen lassen, als würde ich nichts dafür tun, dass sich beide verstehen...
 

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tiedsche

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  • #11
Du nötigst mich hier noch zum Vielschreiber :p:D
Anhand der Bilder und was du so schreibst vermute ich mal, dass du ein gemäßigtes Vergesellschaftungsinferno Zuhause hast...und Mia nicht wirklich eine eingeschworene Einzelkatz ist. Ist aber nur ne Vermutung. Gut ist immer, wenn du Szenen beschreibst (ZB Tür blockieren, Ohrfeige auf der Ablage..) oder die allgemeine Stimmung des Tages.
Ich geh jetzt einfach mal deinen Post durch...;)

und dazwischen laufen - ehrlich gesagt, habe ich vor den Krallen sehr, sehr große angst. Ich hab ja schon Angst, wenn sich beide (scheinbar friedlich) gegenüber sitzen und zwischen den beiden durchgehen muss. Ich denke, dass die beiden das auch spüren, oder?
Natürlich spüren Katzen deine Gefühlslage. Und wenn du unsicher bist und Angst vor Situationen hast, überträgt sich das auf die Katzen, wenn du Pech hast. D.h. "...eigentlich ist doch alles okay, aber die Dosine ist sehr angespannt, also sollte ich auch in Habachtstellung sein :("
Wenn die Katzen rumsitzen wird dir beim Durchlaufen nix passieren! Wenn Katzen wirklich aufgebracht sind gehen auch erfahrene Menschen nicht dazwischen. Was tun? Z.B. einen Löffel fallenlassen oder ein Glas hart aufstellen - das lenkt ab:)Schreien und Hektik mischen die Katzen eher auf.

Aus Unsicherheit auf die andere los gehen? Kann ich das irgendwie erkennen?
Ich kann dir nur raten wenn du gerne liest, mal ein wenig Fachliteratur zu wälzen. ZB "Katzenseele", "Katzenhaltung mit Köpfchen"....
Da du ganz wenig Erfahrung hast, solltest du das mit Theorie ausgleichen;)
Ich kann dir leider nicht in einem Forum die Katzenseele erklären - das sprengt den Rahmen:oops:
Viele Sachen kann ich auch schlecht erklären, weil ich einfach aus meinem Erfahrungsschatz heraus reagiere...
Dazu müßte ich deine Katze erleben, um überhaupt zu sehen wie sie drauf ist:cool:
hm, vllt. sollte ich die Türen dann nicht nur einen Spalt breit auflassen, sondern ganz öffnen. Ich kann ja nicht immer den beiden hinterherlaufen, um zu schauen, wer hier wen wieder blockiert...
Das solltest du auf jeden Fall!!!! Die Katzen sollten mit Sicherheitsabstand aneinander vorbei können.

und beide kamen auf die Arbeitsplatte - flocke vom PC-Tisch aus, Mia vom Boden hochgesprungen. Da saßen die beiden also ca. eine Minute, sich gegenseitig den Rücken zukehrend (siehe Foto). also alles ganz friedlich. Und plötzlich dreht sich Mia halt um und haut aus. Das verstehe ich nicht!
Wenn eine Katze der anderen oder dir den Rücken zuwendet heißt dass, ich bin in friedlicher Absicht hier, möchte in der Nähe sein, aber keinen größeren Kontakt.
Das ist schonmal super. Allerdings sind die Zwei ja noch in der "Gereiztphase" und noch kein Team, deshalb ist Mia dann wohl eingefallen, dass Flocke doch zu nah ist und verschwinden soll:p

Ist es eigentlich in Ordnung, wenn ich mich nicht permanent mit den beiden (oder einem von beiden) beschäftige? Ich meine, Flocke z.B. will ja fast ständig spielen, aber irgendwann habe ich keine Lust/ Zeit mehr, dann muss ich halt aufhören. Oder abends, wenn ich froh bin, mich auf die Couch zu setzen und zu lesen, dann sitzen die beiden auch nur herum. Oder Flocke kommt dann und will spielen, aber ich rede ihr in ruhigem ton zu, dass ich jetzt nicht will, biete ihr aber z.b. einen Platz auf meinem Schoß an (den sie selbstverständlich ablehnt).
Ich habe dann immer das Gefühl, als würde ich die Zusammenführung schleifen lassen, als würde ich nichts dafür tun, dass sich beide verstehen...
Du, ich hab auch nicht immer Lust meine Mädels zu bespaßen, aber im Gegensatz zu dir verbringen sie den ganzen Tag in der Wohnung und brauchen abends dann auch mal geistige Anregung. Wenn die Zwei sich irgendwann mal einig sein sollten werden sie auch mal ein Rennspielchen veranstalten. Momentan bist du aber ihr einziger Garant für Amusement.
Und grade jetzt in der Gewöhnungsphase solltest du die Chance ergreifen und dir nette Beschäftigungsspiele ausdenken, an denen beide Spaß haben und lernen, dass es nett ist auch was zu Dritt zu machen.
zB Leckerliwrfen (am Anfang in 2 vwerschiedene Richtungen und abwechselnd, damit sie sich nicht uns Gehege kommen)
Dabei kann man prima "auf den Namen hören" trainieren:D Namen nennen und werfen :cool:
 
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Ylvana

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  • #12
Du nötigst mich hier noch zum Vielschreiber :p:D
Tschuldigung. Ich will ja nur lernen und die Zusammenführung zu einem guten Ende bringen. Wenn dir irgendwann die fingerkuppen bluten sollten und du sie dann verbinden musst, werde ich dir das Verbansmaterial selbstredend erstatten :grin:

Natürlich spüren Katzen deine Gefühlslage. Und wenn du unsicher bist und Angst vor Situationen hast, überträgt sich das auf die Katzen, wenn du Pech hast. D.h. "...eigentlich ist doch alles okay, aber die Dosine ist sehr angespannt, also sollte ich auch in Habachtstellung sein :("
Wenn die Katzen rumsitzen wird dir beim Durchlaufen nix passieren! Wenn Katzen wirklich aufgebracht sind gehen auch erfahrene Menschen nicht dazwischen. Was tun? Z.B. einen Löffel fallenlassen oder ein Glas hart aufstellen - das lenkt ab:)Schreien und Hektik mischen die Katzen eher auf.
So etwas habe ich befürchtet :( *Seufz* Ich muss noch viel lernen...und werde versuchen, mich zu bessern, und bei nächster Gelegenheit irgendwas runterzuwerfen, oder zu klatschen oder sonst wie etwas..

Du, ich hab auch nicht immer Lust meine Mädels zu bespaßen, aber im Gegensatz zu dir verbringen sie den ganzen Tag in der Wohnung und brauchen abends dann auch mal geistige Anregung. Wenn die Zwei sich irgendwann mal einig sein sollten werden sie auch mal ein Rennspielchen veranstalten. Momentan bist du aber ihr einziger Garant für Amusement.
Und grade jetzt in der Gewöhnungsphase solltest du die Chance ergreifen und dir nette Beschäftigungsspiele ausdenken, an denen beide Spaß haben und lernen, dass es nett ist auch was zu Dritt zu machen.
zB Leckerliwrfen (am Anfang in 2 vwerschiedene Richtungen und abwechselnd, damit sie sich nicht uns Gehege kommen)
Dabei kann man prima "auf den Namen hören" trainieren:D Namen nennen und werfen :cool:
Bei Flocke ist es relativ leicht, sie zu bespaßen (eine Feder an einem Faden gehängt und durch die Wohnung geschleift, reicht aus, damit sie wie ne Irre hinterherrennt und Mia nur noch verdattert umherguckt - oder dann vom stuhl aus zuhaut). Bei Mia geht das schon schwerer. Heut z.B. hat sie sich auf den Boden geworfen, der Schwanz pochte wieder mal auf dem Boden hin und her. Dann legte sie sich auf den Rücken, winkelte die Vorderbeine an und die Hinterbeine standen breit auseinander - sah wie eine richtige Ich-will-spielen-Pose aus. Aber egal, was ich ihr zum Spielen anbot, alles ließ sie kalt. Sie räkelte sich dann zwischendurch mal genüßlich auf dem Boden und gähnte und schaute halb verschlafen, wie ich mich zum Hans machte. Als ich dann aber ein Leckerli warf.... so schnell kann selbst ein Blitz nicht aus den Wolken kommen! Aber sie soll ja nicht viel essen (leichtes Übergewicht), selbst, wenn es nur Trockenfleisch ist. Aber z.B. geworfene Bälle oder Korken ignoriert sie geflissentlich. Was ich sagen will: Mia zu bespaßen gleicht der Aufgabe, mit einem Zahnstocher als Hebel einen tonnenschweren Steinquader zu bewegen. :(
Wobei ich heute gemeinsames Leckerliwerfen gemacht habe (immer schön auf Abstand natürlich!). Aber eben nicht lange, weil Mia sonst zu viel frisst. Aber mit dem Namen-Rufen werde ich es dann noch mal probieren.
 
tiedsche

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  • #13
Bei Flocke ist es relativ leicht, sie zu bespaßen (eine Feder an einem Faden gehängt und durch die Wohnung geschleift, reicht aus, damit sie wie ne Irre hinterherrennt und Mia nur noch verdattert umherguckt - oder dann vom stuhl aus zuhaut).
So wünscht man sich das:D

Bei Mia geht das schon schwerer. Heut z.B. hat sie sich auf den Boden geworfen, der Schwanz pochte wieder mal auf dem Boden hin und her. Dann legte sie sich auf den Rücken, winkelte die Vorderbeine an und die Hinterbeine standen breit auseinander - sah wie eine richtige Ich-will-spielen-Pose aus. Aber egal, was ich ihr zum Spielen anbot, alles ließ sie kalt. Sie räkelte sich dann zwischendurch mal genüßlich auf dem Boden und gähnte und schaute halb verschlafen, wie ich mich zum Hans machte.
Biete ihr doch mal nen Kong an http://www.zooplus.de/shop/katzen/katzenspielzeug/catnip_spielzeug/catnip_kong/136111 Viele Katzen raufen gern. Da du aber Angst hast, könnte sie statt mit Hand den Kong beraufen. Bei schlecht sozialisierten Katzen (meine Trielo ist auch eine) sollte man eh nicht mit den Händen raufen, weil sie keine Bremse haben und zu stark zubeissen und kratzen. Bei meiner Trielo wär ich hinterher krankenhaussreif, während ich mit den den anderen Mädels gefahrlos raufen kann. Dieser Kong hat auch noch Katzenminze, die zum Spielen animiert.


Als ich dann aber ein Leckerli warf.... so schnell kann selbst ein Blitz nicht aus den Wolken kommen! Aber sie soll ja nicht viel essen (leichtes Übergewicht), selbst, wenn es nur Trockenfleisch ist. Aber z.B. geworfene Bälle oder Korken ignoriert sie geflissentlich. Was ich sagen will: Mia zu bespaßen gleicht der Aufgabe, mit einem Zahnstocher als Hebel einen tonnenschweren Steinquader zu bewegen.
Ich habe auch so eine Katze, die Spielen sinnlos findet, aber Leckerlis super:p
Tipp:Clickern - Das ist ne gute Einführung http://katzentraining.wordpress.com/2011/08/20/schritt-1/
Das hat mehrere Vorteile: Die Katze wird ausgelastet, bewegt sich, eure Bindung wird stärker und das selbstbewußtsein steigt durch die Erfolgserlebnisse und weil du dich exclusiv mit ihr beschäftigst (am besten in einem extra Raum am anfang, falls sich Flocke einmischt)
Für Dich wärs auch super, da du ja scheinbar ein wenig Angst vor Katzen hast :cool: Du bekommst sicher auch mehr Sicherheit, wenn du mit ihr übst und siehst wie toll die Katze auf dich reagiert.
Wobei ich heute gemeinsames Leckerliwerfen gemacht habe (immer schön auf Abstand natürlich!). Aber eben nicht lange, weil Mia sonst zu viel frisst. Aber mit dem Namen-Rufen werde ich es dann noch mal probieren.
Prima;)
Was die Leckerlies angeht. Es ist viel besser wenn sie Übergewicht hat/dazu neigt, dass sie sich das Futter mit Bewegung erarbeiten muß!
Dazu bekommt sie aber die Leckerlis nicht zusätzlich, sondern stattdessen. D.h. von der täglichen Futtermenge werden die Leckerlis abgezogen.

Ich muss noch viel lernen...
Das stimmt :) Und Wohnungskatzen bedeuten halt auch viel Engagement, da sie vom Menschen abhängig sind und ohne Anregungen in der Wohnung leicht verblöden

Erzähl doch mal, wie die Stimmung zwischen den Mädels momentan ist;)
 
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  • #14
Biete ihr doch mal nen Kong an http://www.zooplus.de/shop/katzen/katzenspielzeug/catnip_spielzeug/catnip_kong/136111 Viele Katzen raufen gern. Da du aber Angst hast, könnte sie statt mit Hand den Kong beraufen. Bei schlecht sozialisierten Katzen (meine Trielo ist auch eine) sollte man eh nicht mit den Händen raufen, weil sie keine Bremse haben und zu stark zubeissen und kratzen. Bei meiner Trielo wär ich hinterher krankenhaussreif, während ich mit den den anderen Mädels gefahrlos raufen kann. Dieser Kong hat auch noch Katzenminze, die zum Spielen animiert.

Der Kong sieht ja nett aus. ^^ Könnte was für Mia sein. Das einzige größere "Beutetier", was ich für sie habe (an einer kaputten DA Bird befestigt), ist die Maus von IKEA hier: http://www.ikea.com/de/de/catalog/products/70145472/
Da stand (!) sie total drauf, ist hinterher geflitzt wie nix. Und beim Baldriankissen flippt sie - zumindest für eine Weile - auch aus. Aber das kann ich ihr ja nicht täglich geben und der Kong ist auch mit Katzenminze wenn ich das richtig gelesen habe?

Ich habe auch so eine Katze, die Spielen sinnlos findet, aber Leckerlis super:p
Tipp:Clickern - Das ist ne gute Einführung http://katzentraining.wordpress.com/2011/08/20/schritt-1/
hm, darüber hatte ich auch schon nachgedacht. Wäre wirklich zu überlegen (immer vorausgesetzt, Mia spielt mit...;) ).

Dazu bekommt sie aber die Leckerlis nicht zusätzlich, sondern stattdessen. D.h. von der täglichen Futtermenge werden die Leckerlis abgezogen.
Der Gedanke ist mir auch schon gekommen. Ich habe mir nur die Frage gestellt, wieviel g Futter durch ein Stückchen Trockenfleisch (Leckerli) ersetzt wird. Mia bekommt am Tag 200g Nassfutter. Lt. Verpackung darf ich 2x 3 bis 4 Stückchen Trockenfleisch täglich verfüttern, ergo 6 bis 8 pro Tag. Gehen wir mal von 8 Stück aus. Tja, und weiter weiß ich nicht. :sad:

Erzähl doch mal, wie die Stimmung zwischen den Mädels momentan ist;)
Tja, beide gehen sich aus dem Wege. Das gemeinsame Futtern klappt ja wunderbar, auch wenn Mia heute wieder nach Flocke gehauen hat. Und ich habe heute wieder gemeinsames Leckerliwerfen gemacht, das mochten die beiden und haben es ohne Gehaue durchgezogen. Beim Spielen mit Flocke allerdings kam Mia angerannt und hat Flocke gehauen. Ich habe nicht geschriene, aber etwas lauter mit Mia geschimpft, indem ich ihren Namen gerufen habe. Sie hat auch aufgehört.

Ich muss noch was von gestern Nacht hervorheben: ich kam erst spät nach Hause und als ich den beiden Futter gegeben habe, wollte ich noch mit ihnen spielen. Flocke saß an der Balkontür, Mia kam dazu und schaute hinaus. Dann wandte sie sich an Flocke, kam langsam näher, als wollte sie Flockes Vorderlauf beschnüffeln. Ich habe den Atem angehalten und Flocke ist immer weiter zurückgewichen, total ängstlich (kann ich verstehen). Irgendwann ist sie über die Ecke mit meinen Blumen und dem TV-Board geflüchtet. Mia hat aber nicht gehauen oder so. Und gejagt haben sie sich dann das erste Mal auch nicht. Hat mich gefreut. Aber wahrscheinlich waren sie zu müde oder so. Keine Ahnung. Auf jeden Fall hat sich Mia heute Morgen endlich mal wieder von mir am Bauch kraulen lassen, ich war richtig glücklich.

Heute Vormittag habe ich mich dann wieder zu Mia ins Schlafzimmer gesetzt (sie lag auf dem Stuhl). Flocke kam irgendwann ganz vorsichtig dazu, Mia immer furchtsam beobachtend (sie könnte ja plötzlich aushauen), hat sich dann aber auf meinen Schoß gelegt und so haben wir drei dann etwa zwei Stunden zugebracht. Ich habe gelesen und beide ab und an gestreichelt. :)
 
tiedsche

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  • #15
Die allgemeine Lage hört sich für den Anfang doch gar nicht so schlecht an :)
Solange sich beide Damen frei bewegen können und nur Stress aufkommt, wenn der Abstand gering ist, seid ihr auf einem guten Weg....

Da stand (!) sie total drauf, ist hinterher geflitzt wie nix. Und beim Baldriankissen flippt sie - zumindest für eine Weile - auch aus.
Das ist bei allen Katzen so, deshalb ist eine Spielzeugkiste ganz gut. Die Sachen nicht immer zur Verfügung stellen, sondern immer mal für ne Zeit wegräumen und austauschen. Dann werden sie das nächste Mal wieder interessant:p
Meine Kabisa findet im Moment wieder das langweilige Spielzeug toll, weil ich ihr zum Spielen einen Vorhang über den Stuhl hänge, in den sie sich einwickelt und so ninter allem herrobbt :D

Ich habe mir nur die Frage gestellt, wieviel g Futter durch ein Stückchen Trockenfleisch (Leckerli) ersetzt wird. Mia bekommt am Tag 200g Nassfutter. Lt. Verpackung darf ich 2x 3 bis 4 Stückchen Trockenfleisch täglich verfüttern, ergo 6 bis 8 pro Tag. Gehen wir mal von 8 Stück aus. Tja, und weiter weiß ich nicht.
:oops: Da bin ich auch überfragt;)
Meine Taktik ist da Augenmass - es gibt einfach weniger Futter und solange keiner quengelt geh ich davon aus, dass man satt ist
 
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Arlene

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  • #16
Ich hoffe, es ist okay, wenn ich mich hier einklinke und etwas mitquassele, auch wenn ich sicher keine Hilfe bin. Wenn ich das nämlich so lese, wird mir ganz flau im Magen. Ich habe nämlich exakt das gleiche Problem und lese hier deshalb mit großen Interesse mit.

Mia und meine Katze könnten Schwestern sein. Gleiche Vergangenheit, gleiche Vermittlungsweg, gleiches Verhalten, ein bisschen moppelig. Ich wollte eigentlich nur eine Wohnungkatze, war daher ganz bewusst auf der Suche nach einer Einzelkatze. Für meine Marie wurde "dringend ein Einzelplatz" gesucht. Sie wurde wohl schon immer als Einzelkatze von klein auf gehalten und nach 2,5 Jahren wg. Allergie (so hieß es zumindest) in Tierheim abgegeben.

Hinzu kommt, dass sie bereits 2x (einmal weil sie sich nicht mit einer anderen Katze vertragen hat - aber sie war nicht lange dort) vermittelt worden war und wieder zurückgegeben wurde. Sie ist absolut keine Kuschlerin, aber lässt sich streicheln. Sie ist jedoch extrem menschenbezogen; sobald keiner mehr mit ihr im Raum ist und sie nicht gerade im Tiefschlaf steckt, wackelt sie einem nach.

Nun ist es leider so, dass ich 3 Tage die Woche arbeitsbedingt 10-11 Stunden nicht da bin. Ich habe das damals x-Mal im Tierheim angegeben; sie meinten, das wäre vertretbar. Heute würde ich es nicht mehr machen, sondern immer nur 2 Wohnungskatzen nehmen.

Nun stehe ich aber vor dem gleichen Dilemma und überlege eine Zweitkatze. Ironischerweise weigert sich das Tierheim (es ist ein anderes aus dem ich meine jetzige Katze habe) mir eine Zweitkatze zu vermitteln, wenn der Verdacht besteht, dass ich eine "echte" Einzelkatze habe. Sie wollten ihre Katzen nicht zum experimentieren hergeben... Aha.

Jedenfalls ist es bei ihr auch so, dass sie am Anfang wie eine Geisteskranke mit allem gespielt hat. Ich habe hier zahllose Spielangeln, die sie alle total irre fand und jetzt ist alles öde öde öde. Zuerst dachte ich, es liegt an den Medikamenten. Sie hatte nämlich aus dem Tierheim gleich mal Giardien als Gastgeschenk mitgebracht und ich habe ein viertel Jahr gegen diese Mistviecher gekämpft. Aber es wurde eher schlimmer: Sie schreit oft nach "Beschäftigung", die ich ihr auch gerne geben will. Ganz besonders auch an den Tagen, an denen ich arbeite. Komme ich dann mit dem Spielzeug, ist alles bäh, sie dreht sich um und dampft ab. Und schreit weiter. Hmpf.

@Ylvana
Ich hoffe, Du nimmst es mir nicht übel, dass ich Deinen Thread missbrauche, um mich etwas auszujammern. Du bist zumindest schon mal einen Schritt weiter und ich hoffe, die Zusammenführung klappt. Ich habe eine Höllenangst, dass hier eine Zweitkatze nur Chaos bringt, aber andererseits glaube ich auch, dass meine Katze einsam und ihr vor allem stinklangweilig ist. Wäre schön, wenn Du hier weiter etwas berichten könntest von den Problemen und Erfolgen :oops:)

LG Arlene
 
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  • #17
Hallo Arlene,
wenn deiner Katze stinklangweilig ist, wird eine Zweitkatze das Problem nicht unbedingt in Luft auflösen. Versuchs auf jeden Fall mit Clickern. Grad für Einzelwohnungskatzen ist das wirklich super;)
Ich habe ja auch so ein Exemplar wie eure (war auch 3 als sie kam), die jetzt mit 2 anderen zusammenlebt. Sie hat sich arrangiert, profitiert auch davon, aber für Bespaßung bin immer noch ich hauptsächlich zuständig. Clickern ist fast das einzige Spiel, was sie erreicht.
Falls du dich zu einer Zweitkatze entscheidest arbeite auf jeden Fall mit einer Gittertür und seeeehr langsam!
Außerdem würde ich versuchen herauszubekommen, ob sie auf andere Katzen aggressiv, mit Rückzug oder wie auch immer reagiert hat. Das ist wichtig.
Meine Kätzin hat damals mit totalem Rückzug und Aufgabe reagiert (aber es war auch eine Riesengruppe und Dauerlärm im TH) , deshalb habe ich es probiert.
Und dass das Tierheim dir keine Katze "zur Probe" mitgeben möchte ist verständlich. Gehts schief, ist das für den Neuzugang nämlich ein ziemlicher Schlag. Deshalb ist es auch im Sinne eines Neuzugangs ganz wichtig eine schonende langsame Vergesellschaftung mit Gittertür zu machen, um den Schaden auf beiden Seiten zu begrenzen. Auch am Gitter kann man feststellen wie die Chancen für die Zukunft aussehen.
Akzeptiert eine Katze schon die Gittertür nicht, wird dauerhaft aggressiv oder man kann auch über eine längere Zeit keine "Gewöhnung"/Interesse feststellen, kann mans vergessen, finde ich.
 
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Arlene

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  • #18
Hallo Arlene,
wenn deiner Katze stinklangweilig ist, wird eine Zweitkatze das Problem nicht unbedingt in Luft auflösen.

Vermute ich auch. Und genau das lässt mich zögern, es mit einer Zweitkatze zu versuchen. Laut Aussage Tierheim (sie war dort fast 5 Monate) hat sie keinen Kontakt zu anderen Katzen gesucht und sich eher zurückgezogen. Hinzu kommt, dass sie deshalb wohl schon mal nach einer Vermittlung wieder ins TH zurückkam. Wie vorsichtig man dort mit einer Zusammenführung vorgegangen ist, weiß ich nicht - vermutlich eher: hallo, das sind deine neuen Kumpels und buff, fertig. Das musste bei ihr vermutlich schiefgehen.

Versuchs auf jeden Fall mit Clickern. Grad für Einzelwohnungskatzen ist das wirklich super;)

Das Rüstzeug liegt schon bereit. Das Problem ist, es funktionieren nur Leckerlis (Dreamies) und Madame ist eh schon moppelig. Ansonsten ist sie die Nassfutter-Queen. Mit TroFu erreiche ich sie nicht und schon gar nicht, wenn sie es sich erarbeiten(!) muss. Madame möchte alles serviert bekommen.

Ich habe ja auch so ein Exemplar wie eure (war auch 3 als sie kam), die jetzt mit 2 anderen zusammenlebt. Sie hat sich arrangiert, profitiert auch davon, aber für Bespaßung bin immer noch ich hauptsächlich zuständig. Clickern ist fast das einzige Spiel, was sie erreicht.

Puh, na zumindest bin ich nicht alleine. Ich dachte, schon ich mache irgendetwas völlig falsch. Ich bemühe mich wirklich intensiv um sie und möchte auch dass es ihr gut geht. Viele raten immer sofort zur Zweitkatze und sehe darin die allheilbringende Lösung. Ich habe aber Zweifel, ob es wirklich so ist. Jedenfalls möchte ich nicht, dass sie sich dann nur noch in ein Loch verkriecht und sich in ihrem Revier als Alleinherrscherin ständig gestört und bedrängt fühlt.


Falls du dich zu einer Zweitkatze entscheidest arbeite auf jeden Fall mit einer Gittertür und seeeehr langsam!

Auf jeden Fall. Durch die Giardien fehlen mir jetzt die Impfungen (ich habe den Zeitpunkt für die Auffrischungen verpasst) und ich muss erst die Darmflora aufbauen. Sie hat nämlich immer noch manchmal Durchfall. Falls wir es mit einer Zweitkatze versuchen, dann natürlich erst, wenn sie wieder komplett fit ist und wir Urlaub haben.

Außerdem würde ich versuchen herauszubekommen, ob sie auf andere Katzen aggressiv, mit Rückzug oder wie auch immer reagiert hat. Das ist wichtig.
Meine Kätzin hat damals mit totalem Rückzug und Aufgabe reagiert, deshalb habe ich es probiert.

Rückzug und Aufgabe durch das Alleinsein oder bei Zusammentreffen mit anderen Katzen? Ich glaube, meine reagiert mit totalem Rückzug, wenn sie auf andere Katzen trifft. Hier dürfte die Aussage des TH stimmen; aber ich kann es schlecht ausprobieren.

Und dass das Tierheim dir keine Katze "zur Probe" mitgeben möchte ist verständlich.

Ich kann das natürlich nachvollziehen. Die Zweitkatze soll ja nicht sinnlos hin- und hergeschoben werden. Andererseits habe ich fast keine andere Möglichkeit. Leider gehöre ich zu denen, die sich auf die Aussage "Einzelkatze" beim TH verlassen haben. Heute weiß ich vieles besser, und das, obwohl ich mich vorher wirklich informiert hatte. Aber offenbar nicht genug. Ich würde nie mehr eine Einzelkatze nehmen, schon gar nicht als Anfänger. Aber hinterher ist man ja immer schlauer. Wie auch immer, ich möchte natürlich, dass es meiner Katze so gut als möglich geht. Klar könnte ich sie an das vermittelnde TH zurückgeben. Ich fürchte aber, sie wird dann wieder vermittelt (ich hatte den Eindruck, sie wollten sie beim 3. Versuch einfach nur noch loskriegen), womöglich an jemanden, der die ganze Woche arbeitet und das packt sie definitiv nicht. Es ist ein Dilemma.

Akzeptiert eine Katze schon die Gittertür nicht wird dauerhaft aggressiv kann mans vergessen, finde ich.

Danke, gut zu wissen. Ich möchte weder bei einer Zweitkatze, noch bei meiner Katze irgendwelche Schäden anrichten, die alles nur noch schlimmer machen. Und danke für Deine Überlegungen und Meinung :oops:)
 
tiedsche

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  • #19
Laut Aussage Tierheim (sie war dort fast 5 Monate) hat sie keinen Kontakt zu anderen Katzen gesucht und sich eher zurückgezogen. Hinzu kommt, dass sie deshalb wohl schon mal nach einer Vermittlung wieder ins TH zurückkam. Wie vorsichtig man dort mit einer Zusammenführung vorgegangen ist, weiß ich nicht - vermutlich eher: hallo, das sind deine neuen Kumpels und buff, fertig. Das musste bei ihr vermutlich schiefgehen.
Mit dieser Aussage würde ich er wahrscheinlich wagen ;)
Denn 15 Jahre als Wohnungskatze allein sind auch nicht doll.
Meine Kätzin hat sich damals zurückgezogen und Essen und Trinken eingestellt, weil sie von den vielen Katzen überfordert war. Kannte sie wohl nicht. Nachteil bei der Zweitkatz war dann auch, dass sie null Selbstbewußtsein hatte und sich hat Jagen lassen..... mein Mamaherz hat da schon ne ganze Zeit gelitten:oops:
Zweitkatz ist halt nicht so einfach.
Auf der einen Seite sollte sie sehr gut sozialisiert sein, ABER eben auch allein mit sich zufrieden sein (da eine Einzelkatze selten später auf Kuschelkurs gehen wird - Eigenbrödler bleibt meist Eigenbrödler - und die Zweitkatz sollte ja auch neben ihr glücklich werden. :oops:) und möglichst aggressionsfrei.

Ängstliche Katzen werden leicht zum Mobbingopfer, das solltest du im Hinterkopf haben. Bei mir hats 3 Monate gedauert bis meine Paroli geboten hat und ab da wurde es besser .
Kann bei dir aber alles ganz anders laufen - jeder Jeck ist anders:)
 
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Arlene

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  • #20
@tiedsche
Mir ist angst und bange :oops: Ich bin überzeugt, das wird hier keine einfache Nummer. Ich sehe es allerdings auch so: 15 Jahre lang alleine ohne Katzenkumpel... puh...

Meine Katze ist auch eher der schreckhafte Typ und geht hier sehr vorsichtig umher. Sie wagt keine kriminell hohen Sprünge, macht nichts kaputt. Ist eigentlich gerade zu erschreckend brav. Sie kann sich null mit sich selbst beschäftigen und dementsprechend ist halt alles öde. Ich glaube auch nicht, dass sich das nochmal ändern wird.

Meine Hoffnung wäre, dass eine ruhige, gleichaltrige, gut sozialisierte Katze ihr manche Dinge "vorlebt" und irgendwie etwas in der Hütte los ist bzw. ein Kumpel da ist, wenn wir weg sind. Aber vielleicht ist das auch nur Wunschdenken ;)

Ich werde den Thread weiter aufmerksam mitverfolgen :)
 
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