zu zweit zum Tierarzt wenn nur eine Katze behandelt wird?

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
Jimmys Mom

Jimmys Mom

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Hallo liebes Forum,

ich habe schon öfter gehört, dass man beide Katzen zum TA mitnehmen soll, auch wenn nur eine Katze behandelt wird, damit es zu Hause nicht zu Streiterein kommt. Handhabt ihr das wirklich auch so? Ich habe habe das bisher noch nie beim TA gesehen...
Mein Kater hat Schnupfen und kein Problem mit der Transportbox. Meine Katze ist gesund, hat jedoch ein Problem mit der Transportbox. Ich bin noch dabei, die Katze daran zu gewöhnen, aber die Box ist ihr immer noch unheimlich. Was würdet ihr in diesem Fall raten?
 
tiha

tiha

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Nein, ich würde das nur im Notfall machen. Solche Besuche sind meist hochgradig stressig. Dann würde ich sie lieber später ein paar Stunden trennen.
 
bohemian muse

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Ich mache das nur mit sehr jungen Katzen wie unseren beiden aktuellen Pflegis beispielsweise. Für die Zwerge ist es mehr Stress voneinander getrennt zu werden als zum Tierarzt zu fahren, deswegen kommen immer beide mit auch wenn nur eine der Katzen behandelt wird.
Ansonsten halte ich dieses Prozedere nicht für zweckmäßig. Und in unserem Fall auch nicht wirklich umsetzbar. Ich müsste ja dann jedes mal alle fünf Katzen mit zum Tierarzt schleppen und dafür habe ich weder genug Transportboxen noch Platz im Auto ;)
 
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PaenX

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Die letzten Male haben wir das mit Hina und Pauline so gemacht, dass Pauline immer mit musste, wenn Hina zur Kontrolle war. Optimal finde ich es nicht, obwohl man eher Hina den Stress anmerkt als Pauli. Aber bei uns kam es zu mehreren TA-Besuchen innerhalb von zwei oder drei Wochen. Die ersten Male nur mit Hina gab es zwar Zoff danach, am nächsten Tag war aber alles in Ordnung. Als Hina Blut abgenommen wurde, kam es zuhause zu einem Streit, der sich bis heute (2-3 Wochen später) noch auswirkt...
Wenn Pauli oder Gini zum TA müssten, würde ich sie alleine nehmen. Sollte Hina in nächster Zeit nochmal müssen, kommt Pauline wieder mit. Aber hoffentlich sind wir erst wieder im Januar dran, da müssen alle zum Impfen *aufHolzklopf*
 
Quilla

Quilla

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Haben wir noch nie so gemacht.
Wäre für unsere Senioren mehr Stress als Nutzen.
Nach TA Besuchen hatten wir zuhause aber auch noch nie Probleme zwischen den Fellnasen untereinander.
 
Lirumlarum

Lirumlarum

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Wir handhaben das auch nicht so. Die ersten zwei - drei Fahrten als Kitten haben wir sie gemeinsam in einer Box mitgenommen, aber da bekamen eh Beide das selbe Programm also Impfungen, Kastra und Gedöhns,
Danach wurde dann nur je Katze eingepackt, welche dem TA vorgestellt werden musste.

In Einzelfällen, wenn man ein sehr, sehr, sehr ängsliches Tier hat, was durch den Partner Sicherheit zieht, würde ich ggf. überlegen beide Tiere einzupacken. Aber unter Normalzustand, reicht es in meinen Augen, nur das jeweils kranke Tierchen einzupacken.
Zudem habe ich die Beobachtung gemacht, dass Stress ebenso zu Übersprungshandlungen und Gekloppe unter den Katzen führen kann. Also gemeinsam zum Tierarzt, auch wenn nur Einer muss, ggf. mehr für Beef unter den Katzen sorgen kann, als die kurze Zeit des ekligen TA-Geruchs am jeweiligen Partner, der gerade beim TA war. :zufrieden:
Aber das ist wie gesagt, das ist keine wissenschaftlich fundierte Erkenntnis, sondern nur eine Beobachtung, welche ich bei uns am Rande gemacht habe..
 
MagnifiCat

MagnifiCat

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Hallo Jimmys Mom,
wir haben das bisher, bis auf zwei notwendig begründete Ausnahmen, mit unsren beiden (7 Monate) immer so gemacht und es hat sich bisher hervorragend bewährt (Berichte auch hier).
Eigentlich war ja (bis auf die gemeinsame Kastration) bisher immer nur Damla das Sorgenkind, die mit dem Tierarztbesuch eigentlich einigermaßen gelassen umgehen kann. Duman ist der im Grunde ängstlichere (so ist das mit den Jungs – ist das so?), aber weil er jetzt mehrere Male mit Damla zusammen gefahren (worden) ist, ist er sehr viel gelassener geworden und strolcht mittlerweile neugierig im Behandlungszimmer herum und wirft zum Amüsement der Tierärztin Petrischalen um.

Wir transportieren die beiden allerdings zusammen in einem großen Transportkorb! Und wir meinen, daß das wichtig ist. Die beiden beruhigen sich gegenseitig auf der Fahrt (aneinanderkuscheln), und wenn sie wieder daheim sind, riechen beide genauso und steigen beide gemeinsam auffällig gelassen aus dem Korb, also sie fliehen ihn nicht, sondern Duman ist auch schon noch einmal reingegangen.

Natürlich ist es etwas logistischer Aufwand, beide zusammen auf einmal in den Korb hinein zu bekommen. Da hilft uns das Klickern sehr, mit dem wir schon länger das Kommando "Korrrb" geübt haben und es auch immer wieder tun. Meistens passiert bei dem Kommando ja auch nichts weiter ausser daß sie ein Leckerli bekommen, wenn sie in den Korb steigen. Das Handtuch, das im Korb liegt, liegt da schon seit Wochen drin und wird immer wieder intensiv beschnüffelt (na gut, demnächst sollte es vielleicht doch mal gewaschen werden). Es lag aber eben auch schon beim harmlosen "Korrrb"-Klickertraining da drin.
 
16 Pfoten

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Meine verstorbenen Zwillingsschwestern Lara und Luna fuhren auch stets gemeinsam im selben Transportkorb zum TA, da beide sehr aneinander hingen und einander Halt gaben.

Gelegentlich, wenn Minnie zum TA musste, fuhr ebenfalls eine der beiden mit, aus demselben Grund.

Zu zweit aneinander gekuschelt erträgt es sich leichter.
 
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Rumpelteazer

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Ich nehme jeweils nur das kranke Tier bzw. die zu impfenden Tiere mit, ich hab nämlich nur diese eine Wirbelsäule, und die ist schon lädiert genug. Allerdings kommt mein Tierarzt auch ins Haus, nur nicht zu genaueren Untersuchungen, wie Blutbild z.B.
 
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Knoedel

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  • #10
Bei mir geht das immer nur mit beiden zusammen , wenn ich mit nur einem zu TA fahre ( oder Gassi gehe) jammert der übriggebliebene und sucht den anderen.

Ich hab aber auch ne Box wo beide reinpassen und die ich ziehen kann ( mit Rollen).
 
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Oregano

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  • #11
Huhu,

wir waren letztens nur mit Bailey beim Arzt, weil sie geschoren werden musste und wir haben einen deutlichen Unterschied gemerkt. Sie war alleine deutlich unruhiger, ängstlicher und ist zum ersten Mal einer Tierärztin vom Tisch abgehauen.. das macht sie sonst nie, wenn ihre Schwester dabei ist. Hinterher daheim hat sie ihre Schwester auch recht panisch gesucht.
Und unseren Miezen sind bereits 2 1/2 Jahre alt..
Ich weiß nicht, ob wir das nächste Mal auch wieder mit einer alleine gehen würden..
Zum Glück müssen sie eh meistens zusammen zum Arzt.

Liebe Grüße
 
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dieMiffy

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  • #12
Puuh, das kommt ganz drauf an, wie sich die Katzen beim TA verhalten und danach. Ich habe das durchaus schon gemacht, dass ich Sissi mitgenommen hab, wenn nur Franz hin musste, als sie noch zu Zweit waren. Andersrum aber nicht.
Das lag an unserer ersten TA-Erfahrung. Wenige Wochen nach Einzug war Franz so stark verfilzt, weil er sich nicht kämmen ließ, dass er beim TA kahl geschoren werden musste in Narkose. Als er nackt wieder zuhause war, gab es sowas von Geknurre und Gefauche von Sissis Seite und ja, sie hat ihn sowas von verprügelt, so schnell konnt ich gar nicht gucken. Der Kater hatte ja nackte Haut und war dementsprechend empfindlich, hat gleich geblutet an manchen Stellen. Ich wusste ja vorher gar nicht, dass sowas passieren kann (da war ich noch nicht im Forum). Wir mussten sie dann trennen und es gab noch tagelang Stänkereien, hat sich bestimmt eine Woche hingezogen.
Seitdem hab ich sie mitgenommen, wenn er hin musste, und er musste oft im ersten Jahr: Blasenentzündung, Durchfall, Bindehautentzündung, Angina...

Ich hab hier 3 ganz unterschiedliche Verhaltensmuster bei den Katzen in Sachen TA: Sissi ist einfach eine coole Sau :cool: Die kann nichts erschüttern, lässt alles mit sich machen, besteht aber immer drauf, währenddessen auf dieser schalenförmigen Waage zu liegen :LOL: Die liebt sie. Verzieht keine Miene bei einer Spritze, lässt sich streicheln und Frau TÄ ist immer total entzückt.
Franz... die nackte Panik. Der Kater zittert im Körbchen am ganzen Leib, ist von oben bis unten besabbert (wirklich, der ganze Kragen, und er sabbert sonst nie) und anfangs hat er sich vor Panik und Angst auch eingemacht. Seit Jahren bekommt er deshalb vor einem (geplanten) TA-Besuch schon tagelang Telizen, dann geht es halbwegs.
Pepi, hola, da kommt das spanische Temperament durch o_O Er hat einen Eintrag mit "Vorsicht!" in der TA-Akte, weil er einer TÄ mal die Nase blutig gekratzt hat :eek: Wenn der nicht will und sich wehrt, kann man ihn kaum händeln. Meistens sind 2 TÄ und noch mein Mann zu Gange ihn irgendwie zu halten, damit was auch immer gemacht werden kann. Und der Faucher jedes mal bei einer Impfung oder Spritze. Meine Güte... da muss der TA schnell die Hand wegziehen, denn Pepi haut dann richtig zu. Und zuhause ist er überhaupt nicht so, eigentlich so ein Lieber.

Demzufolge würd ich die Kater nie zusätzlich mitnehmen, bei Sissi geht das. Sie kam auch bei den ersten TA-Besuchen mit, wenn Pepi hin musste, als er neu war bei uns.

Aber die letzten Jahre war das dann irgendwann nicht mehr nötig. Irgendwie haben sie über die Zeit scheinbar gelernt, dass der andere zwar erstmal komisch riecht, aber dennoch noch derselbe ist ;) Bei den ersten beiden Zahn-OP's waren eh alle zu dritt fällig, die letzten Jahre nur die Kaiserlichen oder nur Pepi und der jeweils andere, der zuhause blieb, hat sich vorbildlich verhalten. Somit nehm ich nun keinen mehr zusätzlich mit.

Puh, lang geworden und ob das jetzt hilfreich war? :oops::unsure: Vermutlich würde ich es erstmal mit einem alleine probieren und hoffen, dass es hinterher keinen Stress gibt...
 
racoon20

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  • #14
Meine beiden Buben sind erst gut 6 Monate alt und waren bisher immer gemeinsam beim TA. Momentan passen sie gemeinsam noch in eine normal-große Box, ich habe aber vor, genau aus diesem Grund eine größere Box zu besorgen. Nur nach der Kastra haben wir die Buben in zwei getrennten Boxen nach Hause gebracht. Diese Möglichkeit ist wichtig.

Caspar und Milo haben aber auch absolut kein Problem mit TA-Besuchen. Weder mit der Box, noch dem Transport oder gar dem TA. Wenn man das von den wenigen Malen so behaupten kann.

Die Boxen stehen bei uns auch ganz normal im Wohnraum und werden auch so von ihnen immer wieder einmal genutzt.

Solange es vertretbar ist, werden wir das weiter so handhaben.
 
K

Knoedel

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  • #15
So ist es auch bei uns , die grosse Box steht neben dem Sofa und ist Liegeplatz und Höhle .
Also was ganz normales somit gibt's auch kein Problem die Jungs da rein zu bekommen.
 
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