Zeitpunkt für Katzenkumpel*ine

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Findus2703

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Liebe Forummitglieder,

der Post wird mal wieder etwas länger, ich danke jetzt schon für eure Geduld! Nach eurer super Hilfe bei meinem letzten Thema wende ich mich mal wieder an das Schwarmwissen.

Folgendes: im Vovember 2020 ist Findus bei uns eingezogen, ein damals 7 Monata altes Kätzchen. Wir haben sie aus schlechter Haltung übernommen und wissen nichts über die Vorgeschichte. Bei uns lebt sie in Wohnungshaltung mit gesichertem Balkon, auf den sie jederzeit kann. Sie geht sogar im Moment bei -7 Grad (ich weiß beim besten Willen nicht wieso :D). Wir sind zur Zeit nur im homeoffice und werden dies auch erstmal noch bleiben, so wie es ausschaut.

Allerdings werden wir danach an den Schreibtisch im Büro zurück müssen, das war uns natürlich schon zu beginn klar und so wollten wir uns eigentlich in der ersten Jahreshälfte 2021 ein zweites Kätzchen (oder Kater) anschaffen. Im januar hatten wir, unserer Meinung nach, auch den perfekten Kandidaten gefunden. Einen Kater ungefähr im selben alter, dieser sollte jetzt im Februar noch kastriert werden und dann anfang März bei uns einziehen. Da eigentlich gestern die Kastration hätte sein sollen, habe ich mich heute noch einmal nach dem Befinden des Katers erkundigen wollen und als Antwort kam dann einfach eine plumpe Absage, dass die ältere Dame den Kater doch nicht abgeben möchte. (Was ich dazu denke, sei mal dahin gestellt. Das würde jetzt den Rahmen sprengen :mad: ) Wir müssten also jetzt mit der Suche ganz von vorne beginnen und hätten gute 1 1/2 Monate an Zeit verloren.

Nun ist es allerdings auch so, dass Findus sich zZ sehr wohl zu fühlen scheint und nicht wirklich eine_n Katzenkumpel*ine zu vermissen scheint. Wir spielen aktiv und ausführlich ca. 3 mal am Tag mit ihr, sonst beschäftigt sie sich mit Intelligenzspielzeugen oder anderen Spielsachen oder schläft halt. Das einzige was sie sehr viel macht, ist, dass sie miaut und wenn wir zu Hause sind uns an den Fesseln schon klebt. Wir können in keinen Raum gehen und sie in einem anderen lassen, da protestiert sie meist direkt an der Tür. Wenn wir allerdings mal länger weg sind für ein paar Stunden (einkaufen, spazieren, das wenige, was man halt zZ so machen kann) verschläft sie das meist und miaut auch nicht oder so (Wir können das per Kamera beobachten). Wir sind mit Findus so an sich wirklich sehr glücklich und sind aus diesem Grund nun am überlegen, ob wir uns überhaupt noch ein zweites Kätzchen anschaffen möchten /sollen.

Es geht uns hauptsächlich darum, dass wir große Bedenken haben, wie Findus mit der Situation zurecht kommt, wenn sowohl mein Partner, als auch ich, wieder arbeiten müssen. Deshalb fragen wir uns auch, wie lange es möglich ist, eine bis dato gehaltene Einzelkatze, gut zu verpartnern? Oder könnte man Findus eventuell trotzdem als Einzelkatze halten? Vielleicht haben wir in ein paar Jahren das Bedürfnis nach einer zweiten Katze, nur gerade fühlt es sich eher sehr gezwungen an, noch eine dazu zu holen und irgendwie haben wir Beide kein gutes Bauchgefühl, dass es gerade vom zeitpunkt gut passt.

Ich persönlich mache mir auch eher Gedanken darum, dass Findus eine zweit Katze auch sehr überfordern könnte. Sie ist shr schnell erschreckt und ängstlich und mag auch niemanden Fremdes oder laute Situationen. Sie ist zusätzlich sehr unterwürfig und kein Stück dominant.

Wie schätzt ihr die Situation ein? Ich weiß, es ist schwer bei so etwas eine Empfehlung oder Einschätzung aus der Ferne zu geben und ihr kennt Findus ja auch nicht, nichtsdestotrotz wäre ich an differenzierten Meinungen sehr interessiert um unseren Entscheidungsprozess noch anzureichern.
 
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Polayuki

Polayuki

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Huhu,

ob Finuds einen Kumpel vermisst bzw vermisst hat, siehst du am allerbesten dann, wenn sie einen Kumpel hat und du den Unterschied erkennst ;)
Viel an euch kleben und miauen klingt für mich im Übrigen schon danach, als ob sie unterfordert und einsam ist. Ihr bleibt ja nix übrig, als sich an euch zu hängen, sie hat ja niemanden sonst.
Auch viel Schlafen kann ein Zeichen von Einsamkeit sein, manche Katzen verfallen in eine Depression.

Deshalb denke ich, dass Findus definitiv eine Freundin braucht. Natürlich ist es mit jedem Monat in dem sie alleine ist, schwieriger mit der Vergesellschaftung. Aber das sollte euch nicht davon abhalten, der Gewinn für Findus ist einfach immens.
Eine zweite Katze kann Findus übrigens auch Sicherheit geben und als Anker dienen.
Deshalb: definitiv ein Zweittier!
Guckt euch am allerbesten im Tierschutz um nach einer Freundin, die etwa gleich alt oder etwas älter ist udn sehr gut sozialisiert. Freundlich, selbstsicher, souverän und nicht aufdringlich. Kann Grenzen setzen und respektiert Grenzen.

lg
 
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Findus2703

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Huhu,

ob Finuds einen Kumpel vermisst bzw vermisst hat, siehst du am allerbesten dann, wenn sie einen Kumpel hat und du den Unterschied erkennst ;)
Viel an euch kleben und miauen klingt für mich im Übrigen schon danach, als ob sie unterfordert und einsam ist. Ihr bleibt ja nix übrig, als sich an euch zu hängen, sie hat ja niemanden sonst.
Auch viel Schlafen kann ein Zeichen von Einsamkeit sein, manche Katzen verfallen in eine Depression.

Deshalb denke ich, dass Findus definitiv eine Freundin braucht. Natürlich ist es mit jedem Monat in dem sie alleine ist, schwieriger mit der Vergesellschaftung. Aber das sollte euch nicht davon abhalten, der Gewinn für Findus ist einfach immens.
Eine zweite Katze kann Findus übrigens auch Sicherheit geben und als Anker dienen.
Deshalb: definitiv ein Zweittier!
Guckt euch am allerbesten im Tierschutz um nach einer Freundin, die etwa gleich alt oder etwas älter ist udn sehr gut sozialisiert. Freundlich, selbstsicher, souverän und nicht aufdringlich. Kann Grenzen setzen und respektiert Grenzen.

lg

Hey,

also daran habe ich noch so garnicht gedacht, dass das Findus auch noch etwas mehr Sicherheit geben könnte ...touché !

Also das mt dem Schlafen hat sich eventuell etwas dramatischer angehört als es ist. Sie schläft mittags ihre 3-4 Stunden und dann wenn wir ins Bett gehen nochmal so um die 7 Stunden, insgesamt also 11 Stunden. Eventuell mal etwas mehr oder weniger. Das ist, zumindest laut Terärztin, vollkommen normal und sie ist auch nicht lethargisch oder desinteressiert an Futter oder Spielzeug. Deswegen denke ich jetzt nicht, dass sie depressiv ist.

Und genau, dass sie halt sich so auf uns fixiert ist ja klar, wir sind nunmal die einzigen noch anderen lebewesen in ihrem Kosmus....aus dem Grund auch die Sorge was ist, wenn wir ihr nicht mehr so zur Verfügung stehen....

Danke auf jeden Fall für die neuen Blickwinkel, da ist vieles dabei, was wir so noch nicht bedacht haben.
 
Circe

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Ich stimme Polayuki in allen Punkten zu.

Gerade in Wohnungshaltung ist ein Artgenosse unverzichtbar. Einzelhaltung ist nicht artgerecht. Auch wenn es der Katze aktuell augenscheinlich gut geht (das Hinterherlaufen und Miauen zB kenne ich hier nur, wenn der Napf leer ist) wird sie sehr wahrscheinlich früher oder später Verhaltensauffälligkeiten entwickeln.

Guckt euch in Tierheimen/ Tierschutz um oder stellt zusätzlich gerne hier noch ein Gesuch ein.

Vielleicht haben wir in ein paar Jahren das Bedürfnis nach einer zweiten Katze, nur gerade fühlt es sich eher sehr gezwungen an, noch eine dazu zu holen und irgendwie haben wir Beide kein gutes Bauchgefühl, dass es gerade vom zeitpunkt gut passt.

Wenn ihr noch mehr Zeit ins Land ziehen lasst, wird die Vergesellschaftung nur immer schwerer. Bedenkt bitte auch das Bedürfnis der Katze nach einem Artgenossen. Katzen sind immerhin äußerst soziale Tiere.
 
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Polayuki

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Wenn ihr noch mehr Zeit ins Land ziehen lasst, wird die Vergesellschaftung nur immer schwerer. Bedenkt bitte auch das Bedürfnis der Katze nach einem Artgenossen. Katzen sind immerhin äußerst soziale Tiere.
das kann ich nur untermalen.
Es sollte "egal" sein ob es sich für euch gezwungen anfühlt und ob ihr gerade das Bedürfnis für ein Zweittier habt oder nicht. Es geht ja um Findus Wohl und mit der Adoption einer Katze seid ihr verpflichtet alles in eurer Macht stehende zu tun, damit sie artgerecht leben kann. Ich bin mir sicher ihr tut das und wollt nur das Beste und genau deshalb äußerst du nun deine Bedenken!
Aber zur artgerechten Haltung gehört nunmal ein Artgenosse dazu. Sie ist vieeel zu jung um für immer allein bleiben zu müssen.

lg
 
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Knoedel

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Und ganz ehrlich wenn man dann 2 Katzinger im Knäuel schlafen sieht geht einem das Herz ❤️ auf.
 
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Margitsina

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Eine Freundin ist für ein artgerechtes Leben zwingend nötig und zwar lieber heute wie morgen.
Jeder Tag alleine ist ein verlorener Tag und die Zusammenführung wird schwieriger.

Klappert umgehend die umliegenden Tierheime ab oder stellt hier ein Gesuch ein.

Bitte nicht warten sondern umgehend aktiv werden.
 
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Guten Morgen!
Ich kann mich den Vorrednern nur anschliessen.
Eine Zweitkatze im aehnlichen Alter und einem PASSENDEN CHARAKTER ist fuer euch ALLE ein Gewinn.
Waehrend Findus mehr ausgelastet wird, werdet ihr entlastet.
Denn so wie hier schon geschrieben wurde, ist das "am Arsch kleben" vermutlich ein Zeichen von Langeweile und der Ruf nach Aufmerksamkeit.

Und, auch wie hier geschrieben wurde, kann eine Zweitkatze eure Findus eine gute Orientierungshilfe sein!
Ein "gutes Beispiel" ist unsere Chelsea: Wir haben sie und unseren Paul aus dem Tierheim (die Beiden sind gemeinsam aus einem Haushalt gekommen). Chelsea ist auf eine Art recht souveraen, aber auch eine sehr schreckhafte Katze. Teilweise war sie auch SEHR zickig - was aber vermutlich aus Unsicherheit und als Uebersprungshandlung gewertet werden kann.

Mit dem Einzug von unserem defensiven, tiefenentspannten und faulen Tuerken "Baloo", hat sie sich doch sehr im positiven geaendert. Sie ist nun ruhiger, entspannter, anhaenglicher, kommunikativer und schmusiger geworden.

Den "dicken Tuerken" haben wir auch HIER aus dem Notfellchen-Bereich. Weil der Tierschutz hier mit seinen Tieren in diversen Pflegestellen 24H die Tiere betreut, ist (so finde ich) eine Charakterbestimmung dort weitaus besser als beim Tierheim.
Ich will jetzt natuerlich nicht alle Tierheime ueber den Kamm scheren... Aber aufgrund der vielen ehrenamtlichen Helfer, ist dort manchmal nur eine Momentaufnahme der Tiere moeglich - meinen Meinung...
Somit war die "Beratung", die wir hier durch den Tierschutz und bei der Vermittlung des Tuerken erhalten haben, super gut und Gold wert!

Denn - hier werden mir wohl ALLE zustimmen - ist ein PASSENDER Charakter unglaublich wichtig fuer eine erfolgreiche und stressfreie Zusammenfuehrung!
Ein gleiches Geschlecht ist auch haeufig zu bevorzugen, da Katzen und Kater ein doch sehr unterschiedliches Spielverhalten haben.
So wie du eure KATZE Findus beschreibst, waere ein raufiger Kater vermutlich kontraproduktiv.

Olaf
 
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Findus2703

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Ich stimme Polayuki in allen Punkten zu.

Gerade in Wohnungshaltung ist ein Artgenosse unverzichtbar. Einzelhaltung ist nicht artgerecht. Auch wenn es der Katze aktuell augenscheinlich gut geht (das Hinterherlaufen und Miauen zB kenne ich hier nur, wenn der Napf leer ist) wird sie sehr wahrscheinlich früher oder später Verhaltensauffälligkeiten entwickeln.

Guckt euch in Tierheimen/ Tierschutz um oder stellt zusätzlich gerne hier noch ein Gesuch ein.



Wenn ihr noch mehr Zeit ins Land ziehen lasst, wird die Vergesellschaftung nur immer schwerer. Bedenkt bitte auch das Bedürfnis der Katze nach einem Artgenossen. Katzen sind immerhin äußerst soziale Tiere.
Mit der Aussage " es fühlt sich gerade eher erzwungen an" nahm ich sogar eher Bezug auf Findus. Dadurch, dass sie halt wirklich kein Stück dominant ist und sich wahrscheinlich eher unterordnen wird, habe ich ehrlicherweise total angst, die falsche Wahl zu treffen und dann Findus total zu verprellen. Sie ist meine erste Katze und ich könnte es wirklich nicht ertragen, hätte eine zweit Katze auch nur den hauch einer negativen Auswirkung für sie. Denn obwohl sie wirklich ein Clown ist, ist sie im Grunde wirklich schnell verunsichert und ich persönlich habe das gefühl, dass sie uns erst seit so gut einem Monat wirklich als " ihr Zuhause " wahrnimmt und diese Sicherheit möchte ich ihr nicht nehmen. Das sie erst seit einem Monat so richtig angekommen ist, mache ich unter anderem daran fest, dass sie sehr viel mehr hier erkundet und hochklettert, den Balkon total selbstverständlich als ihren Bereich ansieht und dort auch gerne ist und auch seit dem erst bei uns im Zimmer schläft etc.
Wenn es an sich nach mir geht, hätten wir so oder so wahrscheinlich einen ganzen Hof voller Tiere. Das hätte ich eventuell differenzierter ausdrücken sollen.
das kann ich nur untermalen.
Es sollte "egal" sein ob es sich für euch gezwungen anfühlt und ob ihr gerade das Bedürfnis für ein Zweittier habt oder nicht. Es geht ja um Findus Wohl und mit der Adoption einer Katze seid ihr verpflichtet alles in eurer Macht stehende zu tun, damit sie artgerecht leben kann. Ich bin mir sicher ihr tut das und wollt nur das Beste und genau deshalb äußerst du nun deine Bedenken!
Aber zur artgerechten Haltung gehört nunmal ein Artgenosse dazu. Sie ist vieeel zu jung um für immer allein bleiben zu müssen.

lg
Ja, ich glaube, umso länger ich darüber nachdenke, desto mehr wird mir bewusst, dass die Entscheidung nicht darin liegt Zweite Katze ja/nein, sondern die Sorge ist, dass wir nacher uns falsch entscheiden .... und das würde ich mir definitiv nie verzeihen.
Guten Morgen!
Ich kann mich den Vorrednern nur anschliessen.
Eine Zweitkatze im aehnlichen Alter und einem PASSENDEN CHARAKTER ist fuer euch ALLE ein Gewinn.
Waehrend Findus mehr ausgelastet wird, werdet ihr entlastet.
Denn so wie hier schon geschrieben wurde, ist das "am Arsch kleben" vermutlich ein Zeichen von Langeweile und der Ruf nach Aufmerksamkeit.

Und, auch wie hier geschrieben wurde, kann eine Zweitkatze eure Findus eine gute Orientierungshilfe sein!
Ein "gutes Beispiel" ist unsere Chelsea: Wir haben sie und unseren Paul aus dem Tierheim (die Beiden sind gemeinsam aus einem Haushalt gekommen). Chelsea ist auf eine Art recht souveraen, aber auch eine sehr schreckhafte Katze. Teilweise war sie auch SEHR zickig - was aber vermutlich aus Unsicherheit und als Uebersprungshandlung gewertet werden kann.

Mit dem Einzug von unserem defensiven, tiefenentspannten und faulen Tuerken "Baloo", hat sie sich doch sehr im positiven geaendert. Sie ist nun ruhiger, entspannter, anhaenglicher, kommunikativer und schmusiger geworden.

Den "dicken Tuerken" haben wir auch HIER aus dem Notfellchen-Bereich. Weil der Tierschutz hier mit seinen Tieren in diversen Pflegestellen 24H die Tiere betreut, ist (so finde ich) eine Charakterbestimmung dort weitaus besser als beim Tierheim.
Ich will jetzt natuerlich nicht alle Tierheime ueber den Kamm scheren... Aber aufgrund der vielen ehrenamtlichen Helfer, ist dort manchmal nur eine Momentaufnahme der Tiere moeglich - meinen Meinung...
Somit war die "Beratung", die wir hier durch den Tierschutz und bei der Vermittlung des Tuerken erhalten haben, super gut und Gold wert!

Denn - hier werden mir wohl ALLE zustimmen - ist ein PASSENDER Charakter unglaublich wichtig fuer eine erfolgreiche und stressfreie Zusammenfuehrung!
Ein gleiches Geschlecht ist auch haeufig zu bevorzugen, da Katzen und Kater ein doch sehr unterschiedliches Spielverhalten haben.
So wie du eure KATZE Findus beschreibst, waere ein raufiger Kater vermutlich kontraproduktiv.

Olaf
Danke für diesen schönen und anschaulichen Erfahrungsbericht! Das nimmt mir etwas die Unsicherheit. Wir haben gestern eine Seite von einem Tierschutzverein durchforstet, von welcher auch schon eine Arbeitskollegin eine Katze adoptiert hat. In dem thread habe ich schon mal geschaut, ich finde diesen allerdings sehr unübersichtlich, danke für den Tipp nichtsdestotrotz. Auch den Hinweis mit dem Tierschutz finde ich sehr hilfreich, das kann ich mir sehr gut vorstellen, dass man dort eine genauere und treffendere Einschätzung erhalten kann

Wir überlegen, hier auch eine Anzeige zu schalten.
 
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Circe

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  • #10
Dadurch, dass sie halt wirklich kein Stück dominant ist und sich wahrscheinlich eher unterordnen wird, habe ich ehrlicherweise total angst, die falsche Wahl zu treffen und dann Findus total zu verprellen.

So viel Angst brauchst du gar nicht haben :) Ihr könnt nach einer Katze suchen, die freundlich und sozial ist. Polayuki hat die Kriterien in ihrem ersten Post sehr gut zusammengefasst. Stellt hier sehr gerne ein Gesuch ein und beschreibt wie ihr euch die Zweitkatze vorstellt. Auch im Tierheim könnt ihr ja sagen wonach genau ihr sucht.

Der Vorteil bei Tieren aus dem Tierschutz: Wenn es so gar nicht geht, werden die Schützlinge auch zurück genommen.

Sucht erstmal die passende Freundin und wenn bei der Zusammenführung Fragen aufkommen: Wir sind hier 🍪
 
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  • #11
Und, habt ihr schon einen "groben Schlachtplan"?

Olaf - der neugierig ist
 
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Pitufa

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  • #12
Schliesse mich hier allen an, Zweitkatze unbedingt. Denn jeder der schon einmal eine Einzelkatze hatte und sieht, wie sie mit einer anderen Katze aufblüht wird mir zustimmen. 🥰
Und ja, eine Zweitkatze kann Findus auch Sicherheit geben. Meine Amy war die Schreckhafteste aus dem ganzen Wurf, lautes Geräusch, Besuch und weg war sie. Sheldon hingegen kennt keine Angst und hat nur Blödsinn im Kopf.🙄 Da wird die Pfote auch mal beim Staubsauger ins Saugrohr gesteckt..wenn ich beim saugen bin😳...das findet er ganz toll...und, wenn Besuch da ist, springt er denen auf den Schoss, guckt die an, auf die Art ..los streichel mich du Sklave 🤣 und Amy macht es jetzt seit nem Monat genauso 😂...wenn es an der Tür klingelt sind die Zwei zusammen mit dem Hund das Empfangskomitee 😄. Ich bin übrigens der Meinung, dass auch Katze - Kater gut funktonieren kann....es kommt immer auf den Charakter an. Hier ist Amy die mit den Hummeln im Hintern und Sheldon zieht beim Geraufe immer den Kürzeren...obwohl er ein halbes Kilo mehr auf den Rippen hat😏....ist aber auch ne kleine Dramaqueen, der Gute.😂
Lg
 
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Findus2703

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  • #13
Und, habt ihr schon einen "groben Schlachtplan"?

Olaf - der neugierig ist
Also ich habe die letzten Tage vermehrt auf die hier genannten Anzeichen geachtet und sehe das jetzt auch eher als ein Zeichen für das Bedürfnis nach einem_er Kumpel_ine. Also suchen wir seit meinem Eintrag hier eigentlich wieder sehr aktiv.
Der Stand ist folgendes: wir haben bei drei Tierschutzorganisationen die hier in NRW ansässig sind jeweils eine Katze angefragt. Bisher allerdings von keiner der Organisationen etwas zurück gehört. Bis zum Ende der Woche wollen wir warten, dann machen wir uns neue Gedanken. Die Tierheime hier im Umkreis sind sehr leer zur Zeit. Eine Privatvermittlung/ Übernahme schließen wir zZ für uns kategorisch aus, da wir hier bereits zweimal wirklich sehr schlechte Erfahrungen mit den Menschen gemacht haben.
Findus Vorbesitzerin hielt es nicht so eng mit der Warheit und übergab uns eine kranke, ungeimpfte, verflohte und verwurmte Katze ( im Endeffekt gut, dass Fidi an uns geraten ist, so bekam sie endlich adäquate Versorgung) und ja auch mit dem eigentlichen Kater, welchen wir übernehmen wollten, haben wir ja sehr überraschend ein paar Wochen bevor er einziehen sollte sehr unvermittelt eine Absage bekommen und das auch erst, als WIR nachgefragt haben, wann genau wir den Kleinen abholen sollen. Also alles in allem einfach wirklich keine schönen Erfahrungen, aus diesem Grund haben wir auch hier noch keine Anzeige gepostet.

Ich habe mir noch ein Buch bestellt, welches ich hier im Forum oft gesehen habe als Empfehlung :"Katzenzusammenführung mit Herz und Verstand" von Christine Hauschild. Ich dachte, eventuell nimmt uns/mir das noch etwas die Unsicherheit. Ich schaue mir schon länger Videos zu dem Thema an und hatte auch einen "groben" Plan, wie wir das ganze angehen können, ich glaube allerdings ein Buch ist nochmal ein anderes Medium und arbeitet Themen auch anders auf.

Grundsätzlich hatten wir ja schon für Aris auch nochmal eine komplette Erstausrüstung schon beschafft, sprich wenn wir eine Katze finden, kann diese direkt Anfang März auch einziehen. Das ist für uns wirklich eine Entlastung.
 
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Findus2703

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  • #14
Ich habe es evtl überlesen, aber ich wollte nochmal erwähnen, dass es auch das gleiche Geschlecht sein sollte.
Achso, das wurde glaube ich hier explizit noch nicht gesagt. Am Anfang haben wir nach Katern gesucht, um "Zickenkrieg" zu vermeiden. Dann haben wir uns die letzte Woche mehr mit Spielverhalten etc. auseinandergesetzt und anscheinend gibt es da wohl Geschlechtsunterschiede? Naja, aus diesem Grund sind wir dann jetzt doch wieder bei Katze und haben bisher auch nur die Augen nach einer Katze ausschau gehalten. Sprich darauf achten wir jetzt auch :) Danke für den Hinweis!
 
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  • #15
Dann haben wir uns die letzte Woche mehr mit Spielverhalten etc. auseinandergesetzt und anscheinend gibt es da wohl Geschlechtsunterschiede?
Exakt! Zickenkrieg hast du dann, wenn du einen raufigen Kater hast, der sich gerne prügeln möchte und eine Dame, die das nicht so lustig findet. hast du aber zwei Damen die beide gerne mit Bällchen rollen, dann ist das sehr viel friedlicher ;)
In den Katzenkolonien helfen sich die Katzendamen übrigens auch gegenseitig bei der Jungenaufzucht. Die Töchter bleiben bei der Kolonie, die Söhne müssen abwandern.

Grundsätzlich muss es nicht das gleiche Geschlecht sein, der charakter ist viel wichtiger. auch eine weibliche Katze kann raufig sein und es gibt auch Mädchenkater. Aber bei so jungen Tieren kann man den Charakter immer schlecht abschätzen, mit der Pupertät ändert sich da oft auch noch was. Deshalb fährt man mit Kater zu Kater und Katze zu Katze auf der etwas sicheren Seite.
Falls euch aber ein Kater vorgeschlagen wird, der gerne wie ein Mädchen spielt, dann ist das auch okay :)
 
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  • #16
Vielleicht fragt ihr auch mal beim "aktiver Tierschutz Recklinghausen" nach, die hier im Forum auch aktiv sind und Tiere vermitteln:
Recklinghausen liegt ja relativ mittig in NRW...

Olaf
 
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  • #17
Uebrigens: man muss auch nicht unbedingt vor einer Deutschlandweiten Vermittlung "angst" haben!
hier wurden schon bewundernswerte Fahrerketten gebildet. Dann gibt es auch noch den "Transpurrter", der gelegentlich aus Berlin Richtung Duesseldorf faehrt (y)

Olaf
 
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Findus2703

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  • #18
Exakt! Zickenkrieg hast du dann, wenn du einen raufigen Kater hast, der sich gerne prügeln möchte und eine Dame, die das nicht so lustig findet. hast du aber zwei Damen die beide gerne mit Bällchen rollen, dann ist das sehr viel friedlicher ;)
In den Katzenkolonien helfen sich die Katzendamen übrigens auch gegenseitig bei der Jungenaufzucht. Die Töchter bleiben bei der Kolonie, die Söhne müssen abwandern.

Grundsätzlich muss es nicht das gleiche Geschlecht sein, der charakter ist viel wichtiger. auch eine weibliche Katze kann raufig sein und es gibt auch Mädchenkater. Aber bei so jungen Tieren kann man den Charakter immer schlecht abschätzen, mit der Pupertät ändert sich da oft auch noch was. Deshalb fährt man mit Kater zu Kater und Katze zu Katze auf der etwas sicheren Seite.
Falls euch aber ein Kater vorgeschlagen wird, der gerne wie ein Mädchen spielt, dann ist das auch okay :)
Ja, da hatten wir dann auch bedenken, dass in der Pubertät das ganze dann " ausarten" könnte. Wir haben in jedem Anschreiben auch deutlich gemacht, dass wir auch offen gegenüber anderen katzen und Katern sind, solange es charachterlich passt. :)
Wenn ihr die Tierheime nur angeschrieben habt, dann empfehle ich euch die mal anzurufen. Da erreicht man meist mehr.
Wir haben keine Tierheime angeschrieben, nur Tierschutzorganisationen. Die Tierheime hier sind, wie oben kurz erwähnt, zZ wirklich einfach leer. Im allerschlimmsten Fall (sollte es sich noch ziehen) setzen wir auf den "Nach Corona" Rücklauf, den ja einige Tierheime erwarten, wenn Menschen feststellen, dass Tiere halt doch kein Spielzeug sind. Allerdings wäre das der ABSOLUTE WORST CASE.
Vielleicht fragt ihr auch mal beim "aktiver Tierschutz Recklinghausen" nach, die hier im Forum auch aktiv sind und Tiere vermitteln:
Recklinghausen liegt ja relativ mittig in NRW...

Olaf
Da haben wir tatsächlich auch geschaut :)
 
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Findus2703

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  • #19
Also als neues Update: mein Freund fährt heute sich eine Katze anschauen, diese ist hier in der Nähe auf Pflegestelle :). Durch Corona kann nur eine*r von uns hinfahren und da ich heute lange arbeiten muss, fährt er gleich los sich die kleine Maus anschauen. Wir haben davor schon mit einer Vermittlerin des Tierschutzvereins telefoniert und da hat sich das alles ganz gut angehört.

Die kleine heißt Cindy und ist in Findus alter, sie zeigt ziemlich genau das gleiche Spielverhalten (kein Raufen, eher jagen und verstecken etc.). Sie ist wohl sehr aktiv und braucht jemanden zum spielen, das ist ja auch genau das was Fidi braucht. Zudem hat sie schon verschiedene Arten von Katzen kennengelernt und sich sehr schnell mit diesen Vertragen. Sie ist nicht dominant und lebt zZ wohl auf der Pflegestelle mit einer Katze, die noch sehr sehr ängstlich und schüchtern ist und auch nicht spielen möchte und das akzeptiert sie wohl auch. In Spanien und in den ersten zwei Wochen hier hat sie in größeren Gruppen gelebt und sich dort auch gut gemacht, sie ist halt sehr aktiv. Das macht uns im Moment etwas Sorgen noch, dass wir hier dann am Ende zwei ADHS Katzen rumspringen haben und die Beiden sich gegenseitig Flausen in den Kopf setzen. Das wäre natürlich ungünstig ....und amüsant auf gewisse Weise :D

Ansonsten haben wir auch Sonntag noch ein Telefonat mit einem anderen tierschutzverein, da ist die Katze allerdings noch in Spanien und wir können sie nicht vorher kennen lernen. Im Internet ist sie allerdings als kuscheliger als heute die Cindy beschrieben. Naja, mal abwarten. Aber hier tut sich nun endlich etwas :)
 
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DieDreiFluffies

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Haan
  • #20
Was die Befürchtung mit den zwei ADHS-Katzen angeht, kann ich aus meiner Erfahrung mal folgendes beitragen:

Als meine beiden Damen (zeitgleich) kastriert wurden, hat sich die eine sehr schnell erholt, während die andere einige Tage viel herumlag. Da der Kater den beiden erstmal - wohl wegen des Tierarztgeruchs - gänzlich aus dem Weg gegangen ist, hatte Miss Topfit also keinen zum Spielen. Und während sie sonst zu Mehreren miteinander durch die Gegend getollt sind, sich gegenseitig gefangen und geprügelt haben und dabei höchstens mal versehentlich etwas umgeworfen haben oder gegen die Wand gebollert sind, hat sich Miss Topfit nun aus offensichtlicher Langeweile heraus auf die Suche nach anderweitigen Beschäftigungsmöglichkeiten gemacht -> Jalousien, Ausprobieren wie weit man die Wände hochkommt, nachschauen wie rissfest die Klamotten im Schrank sind, ob man mit Anlauf an mir bis zum Kopf hochklettern kann etc etc 🙈

Ergo, ich finde (mindestens) zwei Bekloppte wesentlich angenehmer als eine 😅
 
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