Wohnwagen für "Wildlinge" - trotz Bundesstraße in der Nähe?

bea1982

bea1982

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Huhu ihr!

Bei mir "ratter's" mal wieder im Kopf. :oops: Vielleicht kennt ihr sowas ja.... :D

Habe gerade eben einen Thread hier gelesen, dass bei ebay Wohnwagen verschenkt werden - und dass man diese ja evtl. für Wildlinge benutzen könnte. Und plötzlich kam mir der Gedanke, dass ich auf einem Gartengrundstück auf dem ich 2 Hängebauchschweine halte, auch einen alten Wohnwagen stehen habe. Nun frage ich mich, ob ich diesen auch für Wildlinge nutzen könnte. Allerdings kam mir gleich der erste Kontra-Punkt in den Kopf: Denn nach einem Acker kommt in etwa 200m Entfernung eine recht befahrene Bundesstraße. Ringsherum um mein Grundstück sind zwar ansonsten nur Felder, Wiesen und ein Wald - aber eben auf einer Seite diese doofe Bundesstaße... :mad:

Sollte man dann eher nicht machen, oder?!
 
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coinean

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200 m sind für Katzen gar keine Entfernung.
Nach meiner Erfahrung kannst Du in regelmäßigen Abständen tote Katzen von der Straße kratzen.

Ich würd's nicht machen.
 
ELIA

ELIA

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200 Meter ist sehr nah an der Bundesstrasse,ich glaube nicht,daß die Katzen da sehr lange überleben,zumal da ja auch sehr schnell gefahren wird.
Ich würde es nicht machen.
 
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Birgitt

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Geht es dabei um Katzen die in der Gegend schon leben,oder willst du dort Wildlinge neuansiedeln?
 
bea1982

bea1982

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Hallo ihr!

Ne, Birgitt, es würde schon darum gehen, Katzen neu dort anzusiedeln. Ich hatte da beispielsweise an Wildkatzen aus einem TH in unserer Nähe gedacht, da habe ich bereits 2 Wildkatzen aufgenommen und bei uns in der Scheune angesiedelt (zumindest versucht - ob sie noch da sind weiß ich leider nicht... :oops: ). Dort saß z.B. Sheila ein, eine wirklich hübsche Langhaar-Mix-Katze. Sie wurde im Alter von ein paar Monaten (knapp 6 Monate waren's glaub ich) zusammen mit anderen Katzen im ähnlichen Alter eingefangen und lebte seitdem im TH in einem kleinen Zwinger. Beschäftigt hat sich mit den Katzen eigentlich niemand, sie waren nach 1 1/2 Jahren noch genauso wild wie vorher. Und da nicht einmal Sheila Jemanden gefunden hat, der ihr ein neues Zuhause geben wollte, haben die anderen "normalen" meiner Meinung nach fast gar keine Chance jemals ein Zuhause zu finden. Sie leben da jetzt schon knapp 2 Jahre, verstecken sich ins letzte Eck wenn Jemand den Raum betritt und fauchen übelst, wenn man sie ansieht. Ich denke, dass sie noch Jahre in diesen kleinen Zwingern hausen müssen. Ich finder das TH hätte sie gar nicht erst aufnehmen sollen - als Wildlinge waren sie besser dran, da bin ich mir sicher... :mad: Ja, und für diverse Katzen sucht das TH auch ausdrücklich nur eine Futterstelle wie Garten, Pferdehof o.Ä...

Ja, an so eine hatte ich gedacht. Wobei halt wirklich die Gefahr mit der Straße ist und die Frage, ob mir das TH überhaupt welche dorthin vermitteln würde - selbst wenn ich mich entschieden hätte, ob ich es wagen will oder nicht... :confused:
 
Zuletzt bearbeitet:
Blume Anna

Blume Anna

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Du solltest dabei auch bedenken, wie Du fütterst.
Sobald Du in einem Wohngebiet eine Futterstelle wild anlegst, wird es teuer.

In dem Fall Wohnwagen würde ich sagen ist ein WW sicherlich eine gute Sache....... um die Strasse selbst würde ich mir keine Gedanken machen. Aus Streuner ohne Unterschlupf würde lediglich Streuner mit Unterschlupf werden... die Strasse selbst benutzen sie auch, wenn Du ihnen keinen Unterschlupf gewährst.
 
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Birgitt

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Ich würde mit den Leuten im Tierheim reden und ihnen die Situation schildern.
Evetuell kann sich ja auch jemand aus dem Tierheim anschauen wie die gegebenheiten bei dir im Garten sind.

Grade wilde Katzen die draußen gelebt haben kennen oftmals solche Straßen und kommen damit auch zurecht.
Für wilde Katzen ist das Tierheim oft Endstation und sie sind meistens nicht vermittelbar.
Ich denke das Tierheim wird froh sein,wenn sie eine Futterstelle für ihre Wildlinge findet.

Wie würdest du das den mit der Versorgung machen?
 
bea1982

bea1982

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Bluemoon, das stelle ich mir schwierig vor... Die Felder werden alle bestellt - da einen Wohnwagen hinzustellen... Ne, glaube nicht, dass die das mitmachen. Ich kenne auch einen Bauern, der dort seine Felder hat - Katzenfreunde sind das nicht wirklich, die machen sich so einen Umstand bestimmt nicht für sowas... Zwischendrin sind noch bewachsene Grünflächen mit Bäumen und Strächern, die gehören der Gemeinde, aber die überstützen das Ansiedeln von Wildlingen bestimmt auch nicht... :(

Birgitt, ich bin einmal täglich bei meinen Schweinen, da könnte ich den Katzen dann Naßfutter und Wasser geben und Näpfe mit Trockenfutter auffüllen, was dann bis zum nächsten Tag reichen muss. 2 mal täglich hinzufahren wäre mir nicht möglich - das eine Mal müsste reichen.

Wäre das prinzipiell so okay?
 
Blume Anna

Blume Anna

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Ich muss nochmal fragen.... ist der garten in einem Wohngebiet?
 
Blume Anna

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  • #11
Gut, dann würde ich zur Gemeinde gehen und dort einen Antrag für einen offiziellen Futterplatz stellen( erspart dir Ärger mit so manchen Zeitgenossen) Dort werden Streuner oder Fundkatzen ( wenn es richtig läuft) gemeldet. Die Gemeinde arbeitet oft eng mit dem ansässigen TH zusammen, welches seinerseits oft händeringend Plätze für Wildlinge sucht.
Das Schwierige an der Sache ist das Umgewöhnen der Tiere. Wir praktizieren es im Weinberg so, dass neue KAtze ca 2-4 Wochen in einem kleinen Häuschen untergebracht werden( soweit man es verantworten kann, mit manchen Wildlingen ist dies nur graue Theorie)und dann dürfen sie hier rumstromern.Wichtig ist, das es mit dem Grundstücksbesitzer abgesprochen ist, damit man keine bösen Überraschungen erlebt.

So und nun noch etwas OT:

Ich würde gerne Bilder von deinen Schweinen sehen:)
 
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Birgitt

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  • #12
Ich denke einmal am Tag füttern reicht vollkommen aus.

Wildlinge sind es ja auch gewohnt sich ihr Futter selbst zu besorgen.Für sie ist es wichtig das sie versorgt werden und ein warmes,trockenes Plätzchen zum Schlafen haben.
Ansosten brauchen sie einfach ihre Freiheit um ein Glückliches Katzenleben führen zu können.
 
bea1982

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  • #13
Also hier mal 2 Bilder von Emma + Fred.





Inzwischen sind sie noch ein Stück dicker und älter als auf dem zweiten Bild und Emma sieht auch nicht mehr richtig gut, da wohl viele Hängebauchschweine aufgrunddessen, dass sie im Gesicht zunehmen nur noch kleine Sehschlitze haben (auch ohne, dass sie "übergewichtig" sind). Doofe Verzüchterei immer... :mad:

Die beiden sind jetzt 7,5 Jahre alt und haben ein - wie ich doch finde - schönes Leben, haben das ganze Grundstück für sich alleine und sonnen sich gerne. :pink-heart:
 
bea1982

bea1982

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  • #14
Ja, Schweine sind sehr reinliche Tiere - die machen ihr Geschäft draußen... :D
 
Blume Anna

Blume Anna

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  • #15
Boah ich liebe Schweine:wow::pink-heart:

Die schauen noch so winzig aus, für 71/2 Jahre. Total Klasse, somit könnten sich die Streuners sogar aussuchen wo sie schlafen.
 

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