Wilde Party und allgemeine Frage

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Huhu,

jeden Morgen steigt bei uns in der Wohnung - pünktlich nachdem der Wecker ging - eine wilde Party.

Unsere beiden Mäuse spielen fangen laut gurrend quer durch die Wohnung - dabei gehts über die Couch - die Kissen fliegen auf den Boden -, auf den Balkon - dort mit viel Schwung auf den Tisch -, zurück in die Wohnung - kleine Vollbremsung (gut für den Teppich) - und wild aufs Bett - egal, ob Mensch noch drinnen liegt oder nicht. Wir haben manchmal das Gefühl, dass wir dann eine kleine Autobahn in der Wohnung haben :omg: Es wird wirklich eine halbe Stunde über gerannt, gegurrt und gemaunzt, was die Kehle so hergibt.
Machen eure das auch so?

Heißt dieses Gurren (klingt wie ein prrrrt) eigentlich, dass sie sich wohlfühlen und sich einfach freuen?

Wenn wir unsere Bailey rufen, kommt sie in den meisten Fällen auch gurrend mit erhobenen Schwanz zu uns gelaufen, lässt sich das Köpfchen kurz kraulen und geht dann wieder.

Weiter frage ich mich, wie man eigentlich einschätzen kann, ob man "freundliche" Katzen hat oder nicht, z. B. solche, die gut mit anderen Katzen können?

Liebe Grüße!
 
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Irmi_

Irmi_

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Gurr-hüpf-rennende Katzen hatte ich mit Ebony und Irmi auch. Allerdings in mehr als 1 Jahr alt. Gesa spielt etwas körperbetonter, da wird nicht mehr so viel gegurrt, passt für mich auch.:D

Für mich zumindest ist Gurren bei Katzen ausschließlich positiv besetzt, ich denke wenn sie das tun haben sie sehr viel Freude. Was aber nicht im Umkehrschluss bedeutet, dass sie nur dann Freude haben, wenn sie Gurren.;)
 
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Na, das freut mich doch zu hören, dass sie wirklich Spaß am Leben haben :omg:

@ the.wintercats

Unsere beiden kommen freiwillig mit uns ins Schlafzimmer, sobald wir schlafen gehen und legen sich auch zum Schlafen hin =)
Wir ins Bett, eine auf die Truhe vor dem Bett und die andere auf die Kommode in der Nähe vom Bett. Und irgendwann in der Nacht legen sie sich dann mit zu uns ins Bett :'D Sie geben auch die ganze Nacht dann Ruhe. Auch wenn ich nachts mal auf die Toilette gehe, bleibt es still - bloß sobald der Wecker geht, ist Party angesagt - Dosis müssen ja eh aufstehen :D

Sehr süß, dass sie einen so freundlich begrüßen :pink-heart:

Dafür müsste man ja erstmal sehen, wann Grenzen gesetzt werden - dann akzeptiert unsere eine die wohl nicht. Sie legt sich manchmal auf ihre Schwester drauf und drückt sie so aus dem Liegeplatz, um sich selbst dahinzulegen.

@ Irmi

Wie geht denn körperbetonter? :D
Unsere sind am 27.03. geboren - also auch gut über ein Jahr alt =)

Also kann man durchaus sagen, wenn sie gurrend zu einen kommen u. Köpfchen geben, dass sie sich freuen, einen zu sehen?
 
Gigaset85

Gigaset85

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Ist doch alles prima....so solls sein,aber so nach und nach sollte man auch lenken und nicht alles zulassen. Erziehung heißt das "Zauberwort".
 
GroCha

GroCha

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:grin:
Das ist einer der drei Hauptgründe, warum ich keine Jungspunde mehr will: es is mir einfach zu anstrengend ;)

Bei dem letzten Pärchen, das ich von klein auf hatte, hab ich ständig gesagt, hoffentlich werden die bald älter und ruhiger.
Das war so mit drei rum der Fall :)

Es war dann schön, dass sie in ihren dollen Fünf nicht mehr quer über einen rüber sind. Das hat manchmal schöne Macken gegeben.


Gurren kenn ich auch nur Positiv. Nicht wie schnurren, das auch negativ behaftet sein kann.
Da erwachsene Katzen untereinander selten mit Lauten kommunizieren, sondern sich das wegen uns Menschen aneignen, interpretiere ich das Gurren als Betonung von Freude, damit der Mensch es auch ja bemerkt :)

Mein Kater macht das auch morgens oder wenn einer von der Arbeit kommt :)
 
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@ Gigaset 85

Das Toben stört uns ja nicht - wir räumen nach der morgendlichen Party kurz auf und gut ist.
Dass sie auf die Tische gehen stört auch nicht - verhindern kann man es ja sowieso nicht (wenn man nicht da ist, sitzen sie da vermutlich eh drauf). Der wird vor dem Essen immer ordentlich abgewischt und dann passt das.
Sie betteln nicht nach unserem Essen und gehen da auch nicht ran, wenn mal was rumsteht, sie lassen sich auf den Arm nehmen und schmusen, sind brav beim Tierarzt und in der Transportbox, beißen und kratzen nicht. Also von daher finde ich schon, dass sie "erzogen" sind in dem Sinne. Zumindest in dem Sinn, dass man mit ihnen ein schönes Leben ohne Stress und Streitpunkte haben kann und ohne, dass man ständig aufpassen muss, einen gewischt zu bekommen.
Und dass sie mit ins Bett dürfen haben wir ihnen ja erlaubt bzw. kein Problem damit und finden es toll, wenn sie dort zum Kuscheln kommen (sind Wohnungskatzen; beim Freigänger würde ich es vermutlich auch nicht wollen).
 
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:grin:
Das ist einer der drei Hauptgründe, warum ich keine Jungspunde mehr will: es is mir einfach zu anstrengend ;)

Bei dem letzten Pärchen, das ich von klein auf hatte, hab ich ständig gesagt, hoffentlich werden die bald älter und ruhiger.
Das war so mit drei rum der Fall :)

Es war dann schön, dass sie in ihren dollen Fünf nicht mehr quer über einen rüber sind. Das hat manchmal schöne Macken gegeben.


Gurren kenn ich auch nur Positiv. Nicht wie schnurren, das auch negativ behaftet sein kann.
Da erwachsene Katzen untereinander selten mit Lauten kommunizieren, sondern sich das wegen uns Menschen aneignen, interpretiere ich das Gurren als Betonung von Freude, damit der Mensch es auch ja bemerkt :)

Mein Kater macht das auch morgens oder wenn einer von der Arbeit kommt :)

Ich glaube, Kitten brauch ich auch nicht nochmal :'D
Es war eine schöne Erfahrung, aber große Katzen sind ja auch niedlich und nicht so viel Arbeit xD

Wir sehen immer zu, dass wir zugedeckt sind, wenn wir hören, dass die fünf Minuten losgehen - dann erwischen sie einen immerhin nicht mit ihren Krallen :D

Ich muss ja gestehen, dass ich Tiere liebe, die mit mir "reden". Und meinetwegen auch viel und laut. Ich hab bisher auch nur Katzen kennengelernt, die das auch machen
 
GroCha

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Ich muss ja gestehen, dass ich Tiere liebe, die mit mir "reden". Und meinetwegen auch viel und laut. Ich hab bisher auch nur Katzen kennengelernt, die das auch machen
Streuner machen das sehr wenig. Weil erwachsene Katzen unter sich etc.
Was meinst Du, wie ich mich gefreut hab, als unsere Ex-Streunerin das erste mal gemaunzt hat?!! Ich bin total ausgetickt, weil sie gerafft hat, dass man mit uns unsensiblen Menschen anders kommunizieren muss :pink-heart:

Gut, mittlerweile schiebt sie ganz schön Kommando - aber ich freu mich immer noch total drüber :yeah:
 
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Streuner machen das sehr wenig. Weil erwachsene Katzen unter sich etc.
Was meinst Du, wie ich mich gefreut hab, als unsere Ex-Streunerin das erste mal gemaunzt hat?!! Ich bin total ausgetickt, weil sie gerafft hat, dass man mit uns unsensiblen Menschen anders kommunizieren muss :pink-heart:

Gut, mittlerweile schiebt sie ganz schön Kommando - aber ich freu mich immer noch total drüber :yeah:

Bestimmt wie Bolle :pink-heart:
Jetzt hat sie gemerkt, wofür man eine Stimme benutzen kann, ja? :omg:

Unsere Bailey hat am Anfang immer tonlos gemauzt. Laut Google soll das wohl das Maunzen sein, was ein Baby mit seiner Mutter macht und wir nicht hören können (weil zu hoch).
Wenn sie jetzt maunzt, hat sie auch ein ganz zartes Stimmchen.
Ihrer Schwester dagegen - nunja, wenn ich fordernd und laut sagen würde, passt das wohl.
 
Irmi_

Irmi_

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  • #10
Körperbetonter meinte ich so:

Ebony hat nur Fangen mit maximal ganz leicht antippen gespielt.
Irmi hüpft beim Fangen spielen auch Mal auf die Mitkatzen drauf, dann aber schnell wieder runter und rennt weg.
Gesa kugelt sich mit anderen Katzen im Ringkampf über den Boden, versucht gelegentlich Irmi ins Hinterbein zu beißen als Spielaufforderung und dergleichen. Sie spielt auch fangen, aber halt auch kloppen, was ihre Piepsigkeit Ebony niemals gemacht hätte.
 
doppelpack

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  • #11
Nee, meine sind eher Morgenmuffel und in der Früh schon immer recht gemütlich gewesen (richtig wach wird man erst spät, so ab 9 Uhr).

Dieses „prrrrt“ ist zumindest bei meinen Katzen pure Freude und das würde auch zu der von dir geschilderten Situation gut passen, die fühlen sich einfach pudelwohl.

Die Katzen einzuschätzen ist gar nicht so leicht, natürlich kann man sagen, ob ein Tier eher sozialer ist oder nicht. Dazu gehört für mich, liest und beachtet es die Körpersprache der anderen Katzen, respektiert es Grenzen, in wie vielen Situationen ist es eher dominant oder nimmt sich zurück (gut auch zu beobachten beim Spielen, fressen...), wie verhält sich das Tier in Konflikten/auch in eigenen Konflikten (typisches Beispiel Langeweile/gerade keine Aufmerksamkeit erhalten,Futter passt nicht oä., da gibt es durchaus Katzen, die ihren Unmut dann an anderen Tieren auslassen),welche Lösungsansätze sucht es.
Da man meistens ja nur recht kleine Gruppen hält (2 oder 3 Tiere) ist das natürlich immer relativ, denn Sympathie spielt auch bei Tieren eine Rolle, zudem eben der andere Partner. Käme dann ein sehr gegenteiliges Tier neu dazu, könnte es komplett anders aussehen.
 
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