Wild geborene indische Katzen

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Semmel-Brösel

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Bitte um Hilfe, Ratschläge, Notlösungen...

Meine Geschichte wird jetzt etwas länger werden, also dafür schon mal sorry, aber ohne die ganzen Hintergründe und Einzelheiten schwer zu verstehen.

Die Vorrausetzungen:
Ich bin ein absoluter Katzenlaie! Auch sonst keine Haustiererfahrung!
Ich lebe seit zwei Jahren in einer indischen Großstadt! Und hätte mich auch in einem indischen Katzenforum angemeldet, wenn es denn eines geben würde.

Vor genau einem Jahr hat mich ein kleines Katerchen adoptiert, schätzungsweise 6-8 Wochen alt, abgemagert und scheu, kam es einfach penetrant immer wieder auf meine Terrasse und hat mich hungrig angeschaut, bis er dann auch was zu Fressen bekam. Das erste, was er in Ermangelung eines Katzenfutters bekam, war übrigens ein selbstgemachter Semmelknödel, den er sehr schätzte. Daher hat er nun auch seinen Namen;)

Semmel blieb sehr scheu und hatte wohl auch Stress mit seinen Artgenossen, die ihn auch auf meiner Terrasse, auf die er dann eingezogen ist, angegriffen haben, selbst wenn ich daneben saß. Dadurch war er immer mal wieder tageweise verschwunden, versteckte sich wohl und kam noch verhungerter wieder.

Kurz vor Weihnachten im letzten Jahr war er dann wieder mal weg und erst an Weihnachten selbst hat er sich schwer verletzt angeschleppt. Nachdem er gefressen hatte, wollte er sich wieder verkriechen, aber mein Mann hat ihn im Garten gefangen da uns klar war, dass er das sonst nicht überleben würde. Wir wollten nämlich am nächsten Morgen in Urlaub fahren. Ein Glück, dass die Tierklinik hier auch an Weihnachten geöffnet hatte, so konnte er noch am selben Abend operiert werden. Er hatte einen Trümmerbruch am rechten Knie, der mit Draht fixiert wurde.

Da wir ihn nun eh im Käfig halten sollten, haben wir den Käfig einfach ins Auto gepackt und den Jungen mit Halskrause und Bandagen mit nach Goa genommen und die Pinkel- und Trinkpausen auf den Kater abgestimmt.

Das ging soweit auch ganz gut. Das Bein ist einigermaßen verheilt, er humpelt leider noch immer, mal stärker mal schwächer, aber er scheint sonst ganz glücklich zu sein, zumindest solange ich in der Nähe bin. Leider ist er sehr auf mich fixiert und wenn ich auf Reisen bin oder auf Heimaturlaub, dann trauert er sehr.

Deshalb fand ich es auch ganz nett, als er sich mit einem identisch aussehenden Katerchen aus der Nachbarschaft, höchstwahrscheinlich sein Bruder aus dem darauffolgenden Wurf, angefreundet hat. Der Kleine ist allerdings schon ca. ein halbes Jahr alt und hat sicher noch keine guten Erfahrungen mit Menschen gemacht, aber die zwei wurden unzertrennlich, schmusten miteinander und der Kleine folgte dem Großen auf Schritt und Tritt.

Nach einiger Zeit habe ich dann auch diesen Kater auf der Terrasse gefüttert.

Ich habe mir die Entscheidung nicht leicht gemacht, aber ihn dann schlussendlich auch ins Haus gelassen, da die Katzen im Garten immer wieder von einem aggressiven Affen angegriffen wurden. Trotzdem war das wahrscheinlich ein Fehler.

Natürlich ist der Semmel geimpft und kastriert. Außerdem haben wir ihn chippen lassen und einen Sensor an der Katzenklappe aktiviert, damit wir keine ungebeten Gäste haben. Im Haus konnte man ihn nicht halten, der Freiheitsdrang war trotz Behinderung so groß, dass er die Moskitonetze an den Fenstern regelmäßig zerfetzt hat.

Nun habe ich also seit 4 Wochen einen nicht geimpften, nicht kastrierten, nicht gechippten und überaus scheuen Kater im Haus, der durch die Katzenklappe kommt und geht, den Sensor haben wir deaktiviert, sich den Bauch hier vollschlägt, sich großartig entwickelt, körperlich, aber keine Anstalten macht sich von mir anfassen zu lassen.

Klar, das braucht Zeit und Geduld. Leider weiß ich nicht ob ich diese Zeit habe.

Wie schätzt Ihr die Lage ein? Noch verstehen sich die beiden ja gut. Wird das Probleme geben, wenn nur einer kastriert ist? Der indische Tierarzt sagt, ich soll ihn einfangen. Das will ich aber wirklich nur in aller letzter Not tun. Gibt es Tricks um ihn zutraulich zu machen? Er beobachtet Semmel ja schon und sieht, dass der sich gerne streicheln lässt. Außerdem würde ich ja auch gerne den Sensor wieder aktivieren, wir haben auch Kobras und Ratten die reinkommen könnten. Und das Impfen ist ja auch noch Thema!

Also, ich bin offen für alles...

Ach ja, den Kleinen haben wir Brösel getauft;)
 
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Hallo!

Ich finde, der TA hat Recht: einfangen und kastrieren lassen!

Was mich wirklich mal interessieren würde: Magst du was erzählen, wie es prinzipiell so in Indien mit Katzen ist? Wie werden sie dort behandelt etc.?
 
tinki

tinki

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Wirkliche Tipps, außer ihn einzufangen, chippen, kastrieren und impfen zu lassen habe ich leider nicht. Ist eine ganz andere Welt und das mit der Kobra durch die Katzenklappe hat mich wirklich beeindruckt bzw. gegruselt. Ich lese deine Berichte mit Sicherheit weiter gerne.

Gruß

P.S.: "Semmel" und "Brösel" sind geniale Namen
 
Miausüchtel

Miausüchtel

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wenn er dann auch kastriert wird und einen Chip hat, kannst du doch die Katzenklappe auf beide Chips programieren. Oder ist das eine Klappe bei der das nicht geht?
 
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Jonika

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Hallo und willkommen!

Tja, was anderes als einfangen geht da sicher nicht. Kastrieren ist wichtig, nicht "nur", damit die beiden weiter harmonisch zusammen leben können.
Kannst du dir da vielleicht eine Katzenfalle besorgen?? Das wäre die einfachste Variante.

Ich hatte mal einen sehr scheuen kleinen Kater, der sich auch nicht anfassen ließ. Um den zum Tierarzt zu bringen, hatten wir erst eine selbst gebastelte Falle mit Baldrian drinnen. Ging trotzdem nicht. Dann haben wir ihn so eingefangen: Zimmertür zu, wo er grad war, Transportkiste ans Ende von einem Regal (unten). Und dann haben wir ihn ganz vorsichtig erst unter das Geral "getrieben", er ging uns ja eh aus dem Weg, wir sind alos vorsichtig mit einer zusammengefalteten Decke in der Hand, hinter ihm her gegangen, bis er dann irgendwann da war, wo wir ihn haben wollten, unter dem Regal. Da gabs dann nur noch den Weg in die Kiste..

Es gibt bestimmt noch andere Ideen:)

LG und viel Erfolg!
 
Margitsina

Margitsina

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Ich war vor 4 Jahren in Indien. Katzen haben dort im Normalfall ein schweres Leben. Wir haben auch deutlich mehr Hunde gesehen, die zwar frei laufen, aber
Meist unterernährt und krank sind. Ähnlich ist es mit den Katzen, die aber wohl noch weniger versorgt werden. Ja, und dann die Affen. Sitzen auf und in den Häusern und wenn man nicht aufpasst , wird der Kühlschrank aufgemacht.
Für uns erst mal witzig, aber wenn man dort lebt, muss man sich echt mit Metallgittern und Schlössern schützen. Die Städte sind voll, auf den Straßen ist ein Gewimmel an Leuten, Mopeds und Autos und dazwischen Hunde, Katzen, Kühe ....
Auf dem Land ist es natürlich ruhiger, Katzen habe ich da eigentlich nur einmal gesehen und die lebten tatsächlich bei einer Familie.
So habe ich Indien erlebt , es ist hochinteressant aber Katze möchte ich da nicht sein.

Übrigens, dass die beiden sich haben ist für die Katerchen ganz wichtig. Ein Katzenkumpel ist für eine Katze durch nichts zu ersetzen .

Aber zurück zum Thema. Ich würde ihn einfangen und kastrieren lassen und dann ihm alle Zeit der Welt geben.
 
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bunteriro

bunteriro

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Ich war nur im Nachbarland, Nepal, vor 2 Jahren.
Dort habe ich sehr viele Hunde in oft schlechtem zustand gesehen und die meisten Einheimischen gingen auch nicht zimperlich mit den "lästigen" Tieren um.
Einmal war ich innerlich auch ganz schön wütend: Ein Wachposten vor einem wichtigen Gebäude hatte einen jungen Hund mit Armgefuchtel verscheucht, der vorher auf ihn zukam. Der Hund hatte das auch verstanden, kehrte um und war dabei von der Wache wegzulaufen. Da geht im die wache auf einmal noch bestimmt 5 Schritte hinterher, um dem Hund mit den Stiefeln noch ins Hinterteil zu treten, Dert Hund ist dann humpelnd davongestürzt. Üble Umgangsformen gegenüber Streunern hatte ich schon mehrfach gesehen und konnte ich auch noch irgendwie einordnen (übertragen Krankheiten, stehlen nahrung, von der auch viele Menschen zu wenig haben usw.), aber gerade dieses extra Hinterherlaufen, als der Hund eh schon weiterging, fand ich schon übel.
Katzen hatte ich nur wenige gesehen, aber allgemein wurde diesen eher neutral/tolerierend gegenübergetreten. So sah ich einige Katzen in Hauseingängen und Hinterhöfen, wo auch Restaurants waren - zumeist auch an Orten, wo die Hunde nicht anzutreffen waren, weil sie vorher verjagt wurden. Diese Katzen sahen meist auch besser aus als die Hunde und waren auch ganz entspannt, ein paar sogar zutraulich (hab sie nur gestreichelt, wenn ich auch die Möglichkeit hatte mir gleich danach die Hände zu waschen - Hygiene war aber nicht nur da ein Thema. Leitungswasser sollte man auch nicht trinken oder mit Zähne putzen, kein rohes Obst und Gemüse essen, am besten keine Tierprodukte usw. Dank eines Gerichts mit etwas Käse hing ich am Ende auch überm Porzellantopf).
 
S

Semmel-Brösel

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Vielen Dank für Eure Antworten.

Ich bin schon mal überrascht, 4 x „einfangen“ 2 x „Enthaltungen“

@ Miausüchtel: klar würde ich ihn gerne chippen, dann könnte ich auch die Klappe auf ihn programmieren

@ Jonika: Keine Ahnung wo ich eine Katzenfalle herbekommen soll. Ich würde eben versuchen ihn in einen Transportkäfig zu locken.

Erst mal zum Thema einfangen, dann zu Indien.

Ich hab jetzt 4 Wochen lang alle Tipps die ich im Internet finden konnte durchgezogen. Nicht auf das Kätzchen zugehen. Nicht ansehen, nur blinzeln. Langsame Bewegungen. Neben den Futterplatz setzen. Ihn in einen Raum für sich sperren geht leider nicht, durch die Moskitonetze wäre er ruck zuck draußen und ich muss sie reparieren. Außerdem spielen die beiden ja so nett miteinander.

Was passiert nun, wenn ich ihn einfange? Ok, ich kann ihn zum Arzt bringen, aber dann? Hat er dann sein Menschentrauma weg? Kommt er überhaupt wieder? Auf alle Fälle würde ich wieder bei Null beginnen, oder eher minus ???

Hierzu hätte ich wirklich gerne Eure Einschätzung!

Euch scheint das Katzenleben in Indien zu interessieren:

Es gibt hier definitiv mehr Hunde als Katzen, soweit stimmt das. Aber es gibt schon sehr viele Katzen, sie sind nur nicht so offensichtlich. Meiner Einschätzung nach sogar zu viele und sie haben ein ziemlich hartes Leben. Sie ernähren sich vom allgegenwärtigen Müll. Werden allerdings von den Menschen hier meist immerhin geduldet. Ich denke nicht, dass sie bewusst gequält werden, aber da es auch Menschen gibt, die sich von Abfall ernähren müssen, sind sie auch nicht willkommen.

Die meisten Katzen leben wild und dabei müssen sie sich wohl untereinander beweisen. Führen harte Revierkämpfe und die Mädels sind ständig trächtig. Aber das ist wohl Natur, der Starke überlebt. Ich habe schon Katzen gesehen, die so erbärmlich aussahen und sehr gelitten haben, dass mir schlecht wurde. Im Gegensatz zu den Hunden hier werden sie wohl nicht eingefangen und kastriert. Für Hunde gibt es solche Organisationen.

Das sind meine persönlichen Beobachtungen. Falls Ihr noch Fragen habt, stellt sie. Aber BITTE BITTE gebt mir einen Rat wie ich weiter vorgehen soll mit meinen Semmel-Bröseln.
 
Tilawin

Tilawin

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Ich kann nur von mir berichten:

Unser scheuer Kater ist Wohnungskater. Als er hier ankam hatte er total Angst vor uns, musste aber trotzdem mehrfach zum Tierarzt. Wir haben ihn dann zu zweit in den Flur "getrieben" bis die Transportbox der letzte Ausweg war. Sobald er drin saß hatte er solche Angst, dass er sich nicht mehr bewegt hat, auch beim TA nicht.
Sobald er wieder zuhause war, war er total froh und sogar zutraulicher wie vorher. Er hatte wohl solche Angst beim TA, dass er einfach nur froh war wieder zuhause zu sein.
Kannst du ihn nach der Kastra nen Tag drinnen behalten? Dann kannst du das beobachten, ihn füttern und Semmel ist dann ja auch da.

So würde ich das wohl machen. Die Kastra ist für Brösel einfach total wichtig, nicht nur wegen dem Verstehen mit Semmel, sondern auch wegen den Geschlechtskrankheiten die sicher verbreitet sind und das weit aggressivere Verhalten.
Du kriegst ihn nach der Kastra vielleicht auch besser zahm. Mit Nico hat sie echt geholfen.

Ich hoffe es meldet sich noch jemand der mehr Erfahrung mit Halbwissen Streunern hat.

Viel Erfolg!! :)
 
Margitsina

Margitsina

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  • #10
Ich glaube nicht, dass er ein Trauma bekommt. Du musst ihm nur alle Zeit der Welt lassen. Guck einfach, wann du ihn einfangen kannst. Kastration ist natürlich um so eher um so besser und auch Impfungen.
Ich war bei meinem Besuch in Indien sehr positiv überrascht, dass die Tiere zumindest zum Teil von den Menschen gefüttert oder zumindest geduldet werden. Aber natürlich ist das mit den hiesigen Standards nicht vergleichbar und viele Tiere waren sehr krank durch Parasiten.
Es gibt schon einige wenige Tierschutzorganisation.
Vielleicht hast du ja die Chance eine kleine Organisation ins Leben zu rufen und die eine oder andere Katze zu kastrieren. :)

Dass ich fragen, wie du zu einem Leben in einer indischen Großstadt kommst?
 
Lenny+Danny

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  • #11
Hallo ,

auch ich würde dir raten ihn einzufangen und zu kastrieren.
Musst halt danach zusehen, das du ihn irgendwie 1-2 Tage
im Haus halten kannst.

Das er danach nicht mehr zu dir kommt, glaube ich nicht,
im Normalfall wird er wohl sogar etwas zutraulicher werden.

Finde toll, das du dich der beiden angenommen hast und
die Namen sind genial . Semmel & Brösel :D

Hast du evtl. mal ein Foto von den Beiden ?
 
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Barbarossa

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  • #12
Liebe TE, ich hoffe, du hast selber einen frischen Tollwutimpfstatus? Du weißt sicher, dass der in Indien unabdingbar ist, insbesondere bei Menschen wie dir, die sich um Tiere kümmern.

Schon wegen der nötigen Impfungen würde ich den Kater an deiner Stelle unbedingt versuchen, schnellstens zu fangen.

Viel Erfolg.
 
Catbert

Catbert

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  • #13
Ich habe mal einen Nachbarkater zum Tierarzt gebracht (dessen Dosi war im Krankenhaus). Er hatte eine Entzündung an der Pfote, hat Spritzen bekommen, wurde operiert, immer wieder musste nachkontrolliert werden während der einen Woche, die ich ihn im Haus halten musste. Es war total stressig, für mich und den Kater. Ich dachte, der schaut mich mit dem A.... nicht mehr an, wenn ich ihn endlich wieder rauslassen kann. Und was war? Kaum durfte er draußen wieder rumlaufen, hat er mir die erste Maus gebracht :pink-heart: Und war danach noch zutraulicher als vorher.
Also nein, ich denke nicht, dass der Kater ein Trauma bekommt, wenn Du ihn zum Tierarzt bringst, es wird eher Eure "Beziehung" festigen :rolleyes:
 
S

Semmel-Brösel

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  • #14
Vielen Dank, Ihr macht mir echt Mut! Ich werde das Projekt "Einfangen" wohl demnächst starten. Drückt mir schon mal die Daumen.

Ich hab nicht sehr viele Fotos von beiden, da der Brösel auch sehr kamerascheu ist;)

Aber hier schon mal was zum gucken. Übrigens ist das Semmels Lieblingsposition, den rechten verletzten Hinterlauf entspannt hängen zu lassen.

Und die Frage was mich nach Indien verschlägt ist einfach zu beantworten. Mein Mann ist von seiner Firma nach Bangalore entsendet für ca. 5 Jahre.

Und um gleich der Frage zuvorzukommen, natürlich habe ich vor die Katze, die mit will, auch mitzunehmen nach dieser Zeit. Also Semmel auf jeden Fall und Brösel muss sich das wohl noch überlegen;)
 

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  • #15
Die Fotos passen ins "Scöner Wohnen" Heft:p Sehr dekorativ die Jungs:pink-heart:
 
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Jonika

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  • #16
Schöne Bilder:)

Meine Erfahrung ist auch, daß die Katzen nach der Kastra eher zutraulicher werden. Nur Mut!
Es wäre natürlich gut, wenn du den Kleinen danach einen Tag wenigstens drinnen lassen könntest.

Wie es aussieht, hängen die beiden ja sehr aneinander, da wird das sicher kein großes Problem sein, den Kleine zahm zu kriegen.
Das spricht natürlich auch sehr dafür, die beiden nicht zu trennen:), also in 5 Jahren beide mitnehmen.
 
Miss_Katie

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  • #17
Vielen Dank, Ihr macht mir echt Mut! Ich werde das Projekt "Einfangen" wohl demnächst starten. Drückt mir schon mal die Daumen.

Ich hab nicht sehr viele Fotos von beiden, da der Brösel auch sehr kamerascheu ist;)

Aber hier schon mal was zum gucken. Übrigens ist das Semmels Lieblingsposition, den rechten verletzten Hinterlauf entspannt hängen zu lassen.

Und die Frage was mich nach Indien verschlägt ist einfach zu beantworten. Mein Mann ist von seiner Firma nach Bangalore entsendet für ca. 5 Jahre.

Und um gleich der Frage zuvorzukommen, natürlich habe ich vor die Katze, die mit will, auch mitzunehmen nach dieser Zeit. Also Semmel auf jeden Fall und Brösel muss sich das wohl noch überlegen;)


Sehr schöne Katzen!

Aber bitte achte auch auf Selbstschutz, d.h. Tollwutimpfung für die Jungs- und ggf auch für dich! Lass dich da bitte von einem guten Arzt vor Ort beraten!
 
Margitsina

Margitsina

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  • #18
Du wirst sicher beide mitnehmen ....wenn es dann nur die zwei sind.:)
 
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Marilia

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  • #19
Hallo Semmel-brösel,

hihi, ich suche gerade zwei Namen für zwei Kater. :)

Zu deinem Zähmproblem.
Direkt auf eine Katze zugehen ist nie gut.

Wenn Du an der Katze vorbei gehst und sie nicht gross beachtest wird sie denken:
"Was macht sie denn da wo sie hin geht ?"

Neugier schlägt bei Katzen Angst.

Und dann immer mal näher vorbei gehen. Für die Katze ist das wie Kino.
Wenn Du direkt neben ihr bist stehen bleiben und weiter gehen.
Dann mal anstubsen und weiter gehen.

So hat es bei A-chen und B-chen recht schnell geklappt.

LG
 
S

Semmel-Brösel

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  • #20
Für alle Interessierten hier die neuesten Entwicklungen:

Nachdem ich mich entschieden hatte den Brösel einzufangen und zum Arzt zu bringen habe ich bzw mein Mann es auch in die Tat umgesetzt. Das war nicht einfach und auch ein ziemlicher Gewaltakt aber wir mussten es durchziehen. Der Arzt hat das auch bestätigt. Brösel war kaum zu bändigen. Ist im Käfig im Karree gesprungen und wurde erst vom Arzt ausgeknockt nachdem er auch noch den Assistenten gebissen hatte. Mein Mann hatte ihn gewarnt. Er selbst hatte nämlich feste Grillhandschuhe an. Nachdem alle Impfungen, die Kastration, Entfohen und das Chippen erledigt waren durfte er wieder aufwachen und auf Anraten des Arztes haben wir ihn noch ein paar Stunden im Käfig gehalten. Als er aber wieder unruhig wurde durfte er raus und nachdem er mehrmals mit dem Kopf durch die geschlossene Katzenklappe wollte haben wir in frei gelassen. Er hatte ja nun seinen Haustürschlüssel immer dabei;)

Es hat eine geschlagene Woche gedauert bis er zum ersten Mal wieder auf unserem Grundstück aufgetaucht ist. Anfangs hab ich ihn auf der Terrasse gefüttert. Inzwischen kommt er wieder ins Haus. Allerdings meist nur zum Fressen, wobei er in letzter Zeit auch immer öfter mit Semmel spielt.

An Semmel ist das alles auch nicht spurlos vorüber gegangen. Er hatte die Prozedur mit dem Fangen ja mitbekommen und war sehr verstört. Zwischendurch hatte ich das Gefühl dass er den Brösel eher aus dem Haus locken will als hinein. Mittlerweile scheint er aber auch selbst wieder zu spüren dass wir dem Brösel nix böses wollen.

Ich weiß noch nicht wie die ganze Geschichte ausgeht, habe jetzt aber die Zeit dafür Geduld zu haben. Und wenn sich Semmel freut wenn der kleine morgens und abends ankommt und er ihn einmal von vorn bis hinten ablecken kann und eine Runde mit ihm durchs Wohnzimmer fetzen, dann ist das schon mal ganz ok.

Ihr dürft also weiter die Daumen drücken, dass ich den Brösel irgendwann auch mal berühren kann. Ist ja auch erst knapp 6 Wochen her, dass er von uns gequält wurde....
 
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