Wie soll man ohne Pflegestellen helfen???

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dagmar.b

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So langsam macht sich Verzweiflung breit. Man könnte einigen Fellchen helfen, damit auch wieder neue Tiere, die dringend Fürsorge brauchen, in Spanien oder hier nachrücken können. Und dann fehlt der Platz hier in Deutschland.

Bei mir waren jetzt kurz hinter einander 5 Pflegis, das geht mit meiner Gruppe aber nicht, sie mußten zeitweise zu sechst auf 40 qm leben, das kann man nur mal ab und zu machen.

Gibt es denn nirgendwo einen Platz, einen Menschen, der sagt, ich möchte Pflegekatzen nehmen. Vielleicht ist jemand an einer längeren Zusammenarbeit interessiert.

Tierarztkosten werden übernommen, je nachdem wo die Pflegestelle ist, wird Futter gestellt.
Beratung und Unterstützung sind selbstverständlich.

Hier noch einmal der Link, in dem wir beschreiben, was wichtig ist!!!
Würde mich riesig über Antworten freuen.

http://www.katzen-forum.net/pfleges...stellen-fuer-einzelne-und-mehrere-katzen.html
 
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Mascha04

Mascha04

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Ich verstehe es auch nicht warum sich nicht mehr Menschen bereit erklären eine Katze in Not zur Pflege aufzunehmen?:confused:

Es gibt doch so viele Menschen mit Eigentum, die ohne große Probleme ein Zimmer für solche Notfelle frei machen könnten. Scheitert es am Einverständnis des Lebensgefährten oder an der Angst vor der Verantwortung?

Es ist ein tolles Erlebnis, wenn so arme geschundene Seelen zur Ruhe kommen können und man sehen kann, wie sie aufblühen.

Auch in einer Mietwohnung ist das möglich, wenn man eine Möglichkeit zum Separieren hat. Es ist ja nur für eine Übergangszeit. Meine Vermieterin weiss auch nichts von meinen Pflegi.;)

Ich wünsche mir und euch für das Jahr 2013, dass mehr Menschen den Mut haben Katzen als Pflegestelle aufzunehmen, es lohnt sich. Gute Pflegestellen sind sehr wichtig im Tierschutz und werden händeringend gesucht, weil viele Vereine gar kein Tierheim haben.
 
Fietzefatze

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Hey ihr!

Ich lese hier öfter eure Aufrufe und Gesuche nach Pflegestellen... Ich folge auch euren Vermittlungsthreads und wünsche mir regelmäßig alle Miezen der Welt retten zu können.... *seufz*

Ich bin öfter mit mir am hardern, einen Pflegestellenplatz anzubieten... Eigentlich möchte ich gerne. Wie kann man besser/direkter helfen, als einen Pflegi aufzunehmen? Wenn man Geld spendet, weiß man ja auch immer nicht so richtig... (ich meine jetzt nicht euch damit, sondern so ganz allgemein!). Platz wäre theoretisch da zum separieren.

Und immer wenn ich kurz davor bin, kommt das große ABER:
- kann ich die zusätzliche Arbeit bewältigen (Ich habe selber 4 Katzen, eine davon alt und Pankreas-krank)?
- was, wenn der Pflegi krank wird? Was, wenn er doch mal eine Krankheit mitbringt und alle krank werden?
- was, wenn man sich am Ende doch so sehr ein eine Pflegekatze gewöhnt, dass man sie nicht mehr hergeben mag?
- was, wenn man sie nicht vermittelt bekommt, weil es einfach keine Interessenten gibt?
- das Zimmer müsste eingerichtet werden. Noch ein (zwei, drei) Katzenklos, noch mehr Näpfe im Geschirrspüler, noch einen Kratzbaum kaufen, Kuscheldecken, Spielzeug, ja eigentlich ja alles was eine Katze so benötigt (dieser Punkt wäre jetzt vielleicht weniger das Problem, ist aber auch wieder mit finanziellem Aufwand verbunden)
- ich habe im Moment relativ viel Zeit, aber es wird sich in ein paar Monaten auch wieder ändern. Was, wenn man dann pflegeintensive Pflegis zu Hause hat? Wird man dem dann noch gerecht?
- Fragen und Gedanken.

Kurz: Ja, ich denke, bei mir ist es schon ein stückweit Angst vor der Verantwortung. Nicht, dass ich nicht noch ein paar Katzen mehr hier versorgen könnte. Aber, werde ich dann allen (vor allem natürlich meinen eigenen) noch gerecht? Hätte ich nicht vielleicht ein schlechtes Gewissen, wenn meine Tiger am Abend schön mit mir auf der Couch kuscheln oder im Garten spielen und die Pflegis in "ihrem" Zimmer eingesperrt sind?

Hmpf... Bisher hat sich mein Einsatz daher nur auf VK und Fahrtketten beschränkt. Ich weiß einfach nicht, ob ich stark genug dafür bin/die Nerven behalte, wenn etwas mal aus dem Ruder bzw. einfach nicht "nach Plan" läuft.... Hut ab vor euch!
 
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Die Fellnasen

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Ich verstehe es auch nicht warum sich nicht mehr Menschen bereit erklären eine Katze in Not zur Pflege aufzunehmen?:confused:

Es gibt doch so viele Menschen mit Eigentum, die ohne große Probleme ein Zimmer für solche Notfelle frei machen könnten. Scheitert es am Einverständnis des Lebensgefährten oder an der Angst vor der Verantwortung?

Was hat das mit Eigentum zu tun, oder mit viel Platz oder mit viel Kohle im Rücken?

Ich hab das schon öfters gelesen das geschrieben wurde nach dem Motto: ach, du hast doch ein Haus, komm nimm doch Pflegis, du hast doch den Platz und das Geld...und wenn du das nicht machst, dann bist du ein böser Mensch...

Ja Herrschaftszeiten, nicht jeder möchte da halt machen. Und das dann so zu hinterfragen find ich ehrlich gesagt nicht gut, denn nicht jeder -egal ob viel Platz oder viel Geld oder mit 25 Gästezimmern- möchte das, sondern einfach nur ganz normal mit seinen eigenen Katzen leben.

Das muss man akzeptieren...und sollte sich einfach daran freuen wenn jemand sich bereiterklärt eine PS zu machen. Denn selbstverständlich ist sowas nicht unbedingt.
 
dagmar.b

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So war es sicher auch nicht gemeint, natürlich muss jeder die Entscheidung treffen und das wird natrlich akzeptiert.

Aber ganz ehrlich, ich sehe es ähnlich wie Mascha. Hier im Forum wird so oft, gerade bei den Ebay Anzeigen geschrieben "oh kann sich jemand kümmern"?

Wenn es dann jemand übernimmt hört man nie mehr etwas, die Tiere werden nichtmals aktualisiert. Und das macht manchmal traurig.

Ich habe wieder die Möglichkeit 3 Katzen aufzunehmen, drei Fellchen zu helfen, aber es scheitert am Platz.

@fietzefatze: Ich finde gut, dass Du dir soviele Gedanken machst, es ist besser gut zu überlegen, da es wirklich anstrengend sein kann. Daher werde ich Dich auch nicht beeinflussen oder überreden.
Nur ein Punkt ist klar, die Kosten werden vom Verein übernommen.
 
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Tupa

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als verein kann man auch in die pflegestellenangebote bei zerg einsehen:
http://zergportal.de/baseportal/tiere/Pflegestellen_Angebote

und wenn man nicht eingetragen ist, würde ich mit den zerg-betreibern kontakt aufnehmen und die situation klären, um einen zugang zu bekommen. das sind doch tierfreunde die helfen möchten.
 
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Ich denke, die Gründe sich gegen das Pflegestellen-Dasein zu entscheiden, sind einfach sehr individuell.

Ich habe auch mal darüber nachgedacht, mich als Pflegestelle anzubieten, mich dann aber dagegen entschieden. Zum Separieren hätte ich nur ein wirklich kleines Gästezimmer (eine Zumutung für längere Zeit) und Felix tut sich sehr schwer mit Veränderungen/Neuem - ich könnte also auch nicht häufiger Tiere in die Gruppe integrieren...

Und wenn ich ganz, ganz ehrlich bin: ich fürchte, ich könnte mir dann auch gleich "PSV" auf die Stirn tättowieren lassen ...

Also lieber nicht.
 
dagmar.b

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Natürlich, diese Börsen gibt es überall, sind aber meistens nicht sehr aktuell.
Ich finde, es muss sich niemand rechtfertigen, warum er keine PS wird. Ich wollte auch nur noch mal auf die Brisanz des Themas aufmerksam machen. Wie soll man denn Katzen aufnehmen, wenn sie keiner nimmt!!!
 
Mascha04

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Sorry, ich wollte niemandem mit meinem Post zu nahe treten, und nein es hängt nicht am Geld und an Eigentum und viel Kohle sondern manchmal am Mut einfach etwas zu tun.

Ähnlich ist es mit den Futterstellen, ich suche auch Menschen die zuverlässig Streuner füttern, es meldet sich NIEMAND.
 
juniper1981

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  • #10
Pflegestellen werden gebraucht, keine Frage.
Aber nicht immer kommen die eigenen Katzen damit zurecht, wenn Katzen auf Zeit aufgenommen werden. Das ist zB einer meiner Gründe, warum ich keine Pflegis mehr aufnehme. Es ist für einen meiner Kater zu viel Stress. Und Hase ist damit auch nicht wirklich glücklich.
Davon abgesehen ist mein Platzangebot wohl wirklich etwas klein.

Es tut mir ziemlich leid, nicht mehr helfen zu können.
Vor allem, wenn ich sehe, dass Katzen teilweise ihr eigentlich gefundenes Zuhause wieder verlieren und dort nicht mal bis zur Weitervermittlung bleiben dürfen...
 
Tupa

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  • #11
Natürlich, diese Börsen gibt es überall, sind aber meistens nicht sehr aktuell.

hmm...liest sich aber nicht so. gucks dir doch einfach mal an. das letzte angebot ist vom 30.12.2012. weitere sechzehn angebote sind allein vom dezember.
 
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locke1983

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  • #12
Bei mir sieht das ähnlich aus wie bei juniper.
Als ich die Kitten hier mitlaufen hatte fanden meine eigenen Katzen das weniger toll und fingen vermehrt an zu markieren.

Dazu kommt das ich von morgens 8 Uhr bis abends 19 Uhr aus dem Haus bin. Und die wenige Freizeit, die ich habe geht dann normalerweise für den Haushalt, mein Abendessen und meine Katzen drauf.

Ich ziehe den Hut vor jedem, der als Pflegestelle fungiert - ich kann das nicht.
 
Rookie

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  • #13
Ich habe hier keinen Platz zum Separieren, ausserdem findet meine Fay das nicht sooooo toll, wenn man ihr wieder einen Asylanten vor die Nase setzt :oops:

Auch den finanziellen und den zeitlichen Aspekt darf ich nicht aus den Augen verlieren. Ich gehe ganztags arbeiten, habe hier meinen Haushalt, ein Pferd habe ich auch noch. Ach ja, und Eltern, die auch mal was wollen.
 
Gini

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  • #14
frag doch bei fb in den unzähligen Gruppen, die zu Pflegestellenangeboten existieren, ob sich jemand für Deine Katzen findet. Dazu ist fb wirklich gut geeignet.
 
dagmar.b

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  • #15
Es sollte jetzt auch kein Thread werden, in dem Leute erklären, warum sie keine PS machen können. Dafür gibt es viele Gründe. Auch ich muss nach Momo pausieren aus verschiedenen Gründen. Und alle die hier jetzt gepostet haben, haben es doch schon mal gemacht.

Ich wollte nur noch mal darauf hinweisen, dass man nur mit Pflegestellen helfen kann. Hier sind hunderte von Usern, vielleicht sind welche dabei, die noch nie drüber nachgedacht haben. Das ist ja oft so mit Themen.

Zum Beispiel würden viele Leute Organspender, wenn sie darauf aufmerksam gemacht würden, ich höre oft die Argumentation: Hab ich noch nicht drüber nachgedacht.

:)
 
Tupa

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  • #16
aber vielleicht wäre es auch sinnvoll die bereits vorhandenen angebote anzuschauen. diese menschen haben sich immerhin schon dafür entschieden, eine ps aufzumachen ....:confused:...fände ich zumindest naheliegend.


hmm...liest sich aber nicht so. gucks dir doch einfach mal an. das letzte angebot ist vom 30.12.2012. weitere sechzehn angebote sind allein vom dezember.

darüberhinaus finde ich es absolut in ordnung hier einfach mal anzufragen...
ich bin auch über internetanfrage zur aktiveren tierschutzarbeit gekommen.
 
J

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  • #17
Es sollte jetzt auch kein Thread werden, in dem Leute erklären, warum sie keine PS machen können. Dafür gibt es viele Gründe. Auch ich muss nach Momo pausieren aus verschiedenen Gründen. Und alle die hier jetzt gepostet haben, haben es doch schon mal gemacht.

Ich wollte nur noch mal darauf hinweisen, dass man nur mit Pflegestellen helfen kann. Hier sind hunderte von Usern, vielleicht sind welche dabei, die noch nie drüber nachgedacht haben. Das ist ja oft so mit Themen.

Zum Beispiel würden viele Leute Organspender, wenn sie darauf aufmerksam gemacht würden, ich höre oft die Argumentation: Hab ich noch nicht drüber nachgedacht.

:)

Dann hätte vielleicht anders formuliert werden müssen.

Ich habe z.B. in einzelnen Fällen schon mal meinen Sohn als Pflegestelle ins Spiel gebracht.
Ich weiss nicht ob das bei Eurer Orga oder bei einer anderen war. Es wurde gar nicht auf mein Post reagiert. Das hab ich dann auch nicht so ganz verstanden.
 
DragonIce

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  • #18
Ich denke einfach das es zu wenig Pflegestellen gibt,weil heutzutage ebend sehr viele Menschen am Existenzminimum leben und zuviel Ängste haben.

Diejenigen die es sich leisten könnten ein Tier aufzunehmen,haben vielleicht keine Zeit auf Grund des Berufslebens oder wollen ihre Freizeit nicht dafür opfern sich um ein eventuelles krankes,verstörtes oder altes Tier zu kümmern.
Oder wollen einfach kein Tier haben,auch nicht zur Pflege.

Diejenigen denen die Tiere Leid tun und die gerne helfen würden,haben vielleicht nicht die Vorraussetzungen um so eine Pflegestelle anzubieten.Auch wenn die TA-Kosten vom Verein übernommen werden,es sind schliesslich auch andere Kosten die auf eine Pflegestelle zukommen.

Die Verantwortung für so ein Tier zu tragen,das misshandelt wurde,krank war und genesen muss oder verhaltensgestört abgegeben wurde ist einigen einfach zu hoch.

Die eigenen Tiere und Umstände müssen passen.

Ich selber habe sehr oft darüber nachgedacht Pflegestelle zu werden,nur habe ich Angst davor das man mir sagen könnte das nichtmal meine eigenen Katzen das haben was sich ein Verein an Katzenhaltung vorstellt und mir somit eine Absage mit abwertendem Urteil erteilt.

Vielleicht sollte man das Thema Pflegestelle den Menschen einfach besser erklären,damit die Ängste vielleicht weniger werden,egal in welche Richtung diese Ängste gehen.

Ich persönlich habe vielleicht auch die falsche Einstellung oder das falsche Wissen was genau eine Pflegestelle bedeutet und was sie leisten muss.Wäre da auch sehr interessiert daran besser aufgeklärt zu sein.

Sorry für den langen Text,im Endeffekt ist es wirklich so das man wirlich vielen Tieren ebend nicht helfen kann weil keine Unterbringungen möglich sind und oft genug hat man Schuldgefühle oder MItleid das man SELBST nicht helfen konnte.
 
magic70

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  • #19
@Jule39: Na ja, in "vielbeschäftigten" Threads gehen einzelne Posts schon mal unter. Vielleicht schreibst Du dann lieber eine PN an die betreffende Person ?

Ich bin seit 3 Jahren Pflegestelle für die Tierhilfe Naxos und eigentlich seit dem immer voll. Vor 3 Wochen ist das letzte Pflegi ausgezogen und Mitte Januar erwarte ich dann zwei neue.
Ohne PS könnten wir keinesfalls das auf die Beine stellen, was jetzt so geht. Aber wenn ich in meinem Freundeskreis das mal zur Sprache bringe, dann ist in den meisten Fällen entweder der Partner dagegen ....
oder die Angst zu gross, es nicht bewältigen zu können (sei es nun, dass die Pflegi´s krank werden oder aber das man sich selbst unsterblich verliebt).

Und ja Pflegi´s machen Arbeit, das ist einfach so.
Im letzten November hatte ich 9 Miezen im Haus und alle waren erkältet und hatten Fieber. Ich bin wie im Krankenhaus mit einem Tablett mit Medi´s herumgerannt, damit jeder seins kriegt und auch noch in dem Leckerchen, was er mag ... und das zweimal am Tag.
Bis Silvester waren alle wieder fit, aber ich ging am Krückstock ...

Und trotzdem werd ich weiter machen :zufrieden:
 
magic70

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  • #20
I
Vielleicht sollte man das Thema Pflegestelle den Menschen einfach besser erklären,damit die Ängste vielleicht weniger werden,egal in welche Richtung diese Ängste gehen.

Ich persönlich habe vielleicht auch die falsche Einstellung oder das falsche Wissen was genau eine Pflegestelle bedeutet und was sie leisten muss.Wäre da auch sehr interessiert daran besser aufgeklärt zu sein.

Ich kann Dir kurz erzählen, wie das bei uns ist.
Die Pflegi´s, die zu uns kommen sind, unter einem Jahr alt und deswegen sind sie immer zu zweit. Die ersten 3-5 Tage separiere ich sie mindestens, um Kotproben zu sammeln, zu sehen, wieviel sie von was fressen und damit sie sich an unsere Gerüche und Geräusche gewöhnen. Das Zimmer hat eine Gittertür, so dass meine eigenen schon Kontakt aufnehmen können und die Neuankömmlinge auch mitbekommen, dass da noch mehr sind :)
Je nachdem, ob sie sich eher schüchtern oder eher robust verhalten, lass ich dann die eine oder andere von meinen Miezen dazu, und dann später ach die Tür offen, so dass sie selbst erkunden und entscheiden können.
Im allgemeinen läuft das hier so rund, dass nach spätestens zwei Wochen die Pflegi´s in der Gruppe mitlaufen, wenn sie nicht evtl. durch den Flug eine Schnupfnase oder so was entwickeln. Sollte das so sein, bleiben sie für sich, bis sie gesund sind.

Mein Verein übernimmt komplett die Tierarztkosten für alles. Normale Dinge wie Kastra, Impfungen, Floh-oder Wurmkur kann ich einfach machen, alles andere klär ich kurz per Telefon ab, ist aber noch nie verweigert worden. Meiner Einschätzung, ob es der Miez schlecht geht, wird Vertrauen geschenkt.
Futter und Streu laufen auf meine Kosten.

Wenn Du noch mehr Fragen hast, nur her damit ! :smile:
 
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