Wie lernt Hannes seinen Heimweg?

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Marita6584

Marita6584

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Heute habe auch ich als erfahrene Katzenbesitzerin eine Frage an euch. Ich habe zwar schon seit über 30 Jahren Katzen, aber so einen Kater wie Hannes hatte ich noch nie.
Bei allen Katzen, die ich bisher hatte war es so, daß sie, wenn ich das erste Mal die Tür offen gelassen habe, damit sie das erste Mal nach draußen konnten so, daß sie ganz vorsichtig die Terrasse erkundet haben und dann ihr Revier langsam ausgedehnt haben.
Bei Hannes ist es ganz anders. Eigentlich soll er ja noch gar nicht nach draußen, weil er ja gar kein richtiges Winterfell hat. Er ist erst 20 Wochen alt, seit 8 Wochen bei mir und war bisher immer nur im Haus.
Aber jetzt ist er neugierig und ist mir schon ein paar Mal ausgebüxt. Aber anstatt vorsichtig erst einmal die nähere Umgebung zu erkunden, ist er gleich mit richtig weit gelaufen. Ich konnte ihn zwar wieder einfangen, aber so ganz einfach war es nicht.
Nun mache ich mir natürlich Sorgen, daß ich ihn einmal nicht mehr einfangen kann, wenn er ausreißt. Und daß er nicht mehr nach Hause findet, weil er so schnell wegläuft, daß er sich den Rückweg vielleicht nicht merken kann. Um ganz sicher zu gehen, daß es nicht passiert, müßte ich ihn im Untergeschoß einsperren, aber damit würde ich ihn einschränken, und meine Katze Fiene würde auch darunter leiden. Sie müßte ja dann auch im unteren Geschoß bleiben.
Nun bin ich auf die Idee gekommen, eine Katzenleine mit Geschirr zu kaufen, um ihm die Umgebung unseres Hauses zu zeigen, wenn es mal nicht so kalt ist. Eigentlich finde ich das ganz schrecklich, denn Katzen gehören meiner Meinung nach nicht an die Leine.
Vielleicht hat jemand von euch eine bessere Idee, ich würde mich freuen.
Danke
 
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Isbl90

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Ich kann mir gar nicht wirklich vorstellen, dass er nicht wieder nach Hause findet. Aber ich hab damit leider noch keine Erfahrung gemacht, also warte mal noch schön auf Berichte von anderen.
Aber gerade von dem Einsperren im Untergeschoss würde ich dir abraten, wie du dir schon denken konntest. Gerade da deine andere Katze schon an den Freigang gewöhnt ist, wenn ich das richtig verstehe.
Mal schauen, was andere noch zu berichten haben. ;)
Lg, Isabel
 
Marita6584

Marita6584

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Ich kann mir gar nicht wirklich vorstellen, dass er nicht wieder nach Hause findet. Aber ich hab damit leider noch keine Erfahrung gemacht, also warte mal noch schön auf Berichte von anderen.
Aber gerade von dem Einsperren im Untergeschoss würde ich dir abraten, wie du dir schon denken konntest. Gerade da deine andere Katze schon an den Freigang gewöhnt ist, wenn ich das richtig verstehe.
Mal schauen, was andere noch zu berichten haben. ;)
Lg, Isabel

Ja, da bin ich auch gespannt, so einen Kater wie Hannes hatte ich noch nie, der hat vor nichts Angst, nicht einmal die Silvesterknaller (nicht unsere, ich knalle nicht) konnten ihn erschrecken.
 
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amylein

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Muss ein Kitten denn schon nach draußen gelassen werden?
 
Marita6584

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Muss ein Kitten denn schon nach draußen gelassen werden?

Nein, eigentlich möchte ich ihn noch gar nicht nach draußen lassen, aber ich habe ja schon geschrieben, daß unser Haus so gebaut ist, daß ich ihn entweder unten einsperren muß, dann haben beide Katzen nur die halbe Fläche, was ich nicht schön finde, oder aber mit dem Risiko leben muß, daß er ausreißt, wenn jemand von uns nach Hause kommt. Natürlich passen wir auf, aber es kann trotzdem passieren, denn er ist schlau und schnell.
Ich möchte eigentlich nur sicher gehen, daß er weiß, wo er hingehört, falls es ihm einmal gelingen sollte, auszureißen.
Ich habe eigentlich vor, ihn zu ersten Mal nach draußen zu lassen, wenn ich im Garten arbeite, dann habe ich ihn im Auge.
 
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amylein

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Nein, eigentlich möchte ich ihn noch gar nicht nach draußen lassen, aber ich habe ja schon geschrieben, daß unser Haus so gebaut ist, daß ich ihn entweder unten einsperren muß, dann haben beide Katzen nur die halbe Fläche, was ich nicht schön finde, oder aber mit dem Risiko leben muß, daß er ausreißt, wenn jemand von uns nach Hause kommt. Natürlich passen wir auf, aber es kann trotzdem passieren, denn er ist schlau und schnell.
Ich möchte eigentlich nur sicher gehen, daß er weiß, wo er hingehört, falls es ihm einmal gelingen sollte, auszureißen.
Ich habe eigentlich vor, ihn zu ersten Mal nach draußen zu lassen, wenn ich im Garten arbeite, dann habe ich ihn im Auge.

Vor allem sollte das Tier erst Freigang bekommen wenn es kastriert ist. Und dann muss man eben die paar Monate besonders aufpassen, dass er nicht nach draußen entwischt ;) - ist alles möglich :)
 
Marita6584

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Vor allem sollte das Tier erst Freigang bekommen wenn es kastriert ist. Und dann muss man eben die paar Monate besonders aufpassen, dass er nicht nach draußen entwischt ;) - ist alles möglich :)

Das sehe ich ganz genauso, aber trotzdem KANN es ja passieren.:sad: Und es ist heute auch wieder passiert. Er hört den Schlüssel im Schloß und ist dann pfeilschnell. Wenn ich drinnen bin und Fiene nach draußen möchte, ist das ja alles kein Problem, dann nehme ich ihn auf den Arm, aber wenn jemand von uns nach Hause kommt, womöglich noch voll bepackt mit Einkaufstaschen, dann kann es schon passieren. Natürlich geben wir uns die größte Mühe, denn wie gesagt, er hat ja auch kein dickes Fell, und ich will es nicht.
Ich möchte ja nur einen Tip, wie ich ihm schon einmal zeigen kann, wo er hingehört, FALLS es mal trotz aller Sorgfalt schief geht.
 
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cassandra13

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Ich denke da gibt es einen einfachen Trick

ihr müsst ihn euch nur merken :) Stellt einegrosse Schachtel oder Kiste neben den Eingang. Wer kommt und die Tür vorsichtig aufmacht der muss die Kiste - wäre besser als Schachtel da schwerer - vorsichtig vor den Eingang stellen. Tür auf, Hannes sitzt dahinter vorsichtig nach unten fassen und Hannes festhalten oder hochheben. Das haben wir auch gemacht, nur ein wenig Übung gehört dazu. Mit 20 Wochen, unkastriert und ohne schützendes Winterfell gehört er nicht nach draußen. Er macht jetzt ein Spiel darauf - wer ist eher , die oder ich :) und ihr müsst ihm den Weg versperren. Ihr findet bestimmt etwas das als Sichtblende und Absperrung dienen kann.

Weg zeigen: Du nimmst ihn auf den Arm und gehst ganz langsam mehrmals mit ihm den Weg ab. Viel mit ihm sprechen. Ganz langsam ablaufen. Katzen sind sehr neugierig und prägen sich den Weg ein. Lass ihn vorsichtig schnüffeln an Zäunen .. aber auf dem Arm behalten! Loben und Leckerchen sowieso wenn ihr wieder drin seid. Weil er so braaav war und auf dem Arm geblieben ist. :)
 
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Marita6584

Marita6584

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Danke, das mit der Kiste ist eine sehr gute Idee, das mache ich. Du hast recht, für ihn scheint es ein Spiel zu sein, wer schneller ist.
Wenn es nach meinem Gefühl geht, soll er am liebsten gar nicht nach draußen. Ich hatte noch nie einen so selbstsicheren und zutraulichen kleinen Kater, weil ich bisher immer nur geschädigte Katzen aus dem Tierheim oder vom Tierschutzverein genommen habe. Die waren immer ängstlich und bei manchen hat es Jahre gedauert, bis sie sich von Fremden anfassen ließen. Hannes ist vom Bauernhof, hat überhaupt keine schlechten Erfahrungen gemacht und geht auf jeden zu. Das ist zwar einerseits schön, auf der anderen Seite ist er natürlich ein leichtes Opfer für Katzenfänger.
Aber natürlich darf er im Frühjahr nach der Kastration nach draußen, er soll ja ein schönes Leben haben.
Ich danke Dir für die Tips und werde sie auch befolgen, weil sie sinnvoll sind.
 
koch192

koch192

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  • #10
Ich mach das noch anders:

Entweder ein besonders leckeres Leckerli von der Haustüre aus weit wegwerfen und wenn er sich das dann holt, schnell rausflitzen.

Oder, wenn das nicht funktioniert nehme ich die Katze auf den Arm gehe raus, mache die Tür nur einen kleinen Spalt weit auf. Dann schnell die Katze durch den Spalt runter lassen und die Tür zuziehen.
 
Marita6584

Marita6584

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  • #11
Auch gute Tips, danke
 
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Aylanya

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  • #12
Bei uns lief das früher immer so ab:
Haustüre wurde (wenn jemand zu hause war) von innen abgeschlossen und des Schlüssel blieb stecken. Wenn dann ein Familienmitglied heimkam, musste zwangsläufig geklingelt werden, und derjenige im Haus hatte die "Katzenaufsichtspflicht" :) (Katzen wurden kurz in ein Zimmer verfrachtet, Haustüre konnte bequem geöffnet werden)

und wenn niemand zuhause war und man kam heim, dann wurde die Haustür vorsichtig einen kleinen Spalt geöffnet um zu sehen, ob eine Katze versucht die Gelegenheit zu nutzen, falls ja, wurde mit lautem Getöse, Getrappel und "shshs"-Rufen die Tür langsam weitergeöffnet, immer darauf bedacht dass die "Flüchtlinge" völlig verwirrt den Rückzug antraten... :aetschbaetsch2:

(hat bis auf 2-3 ausnahmen ganz gut geklappt...)


Viel Glück!
 
Marita6584

Marita6584

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  • #13
Leider kann Getöse Hannes nicht beeindrucken, er hatte ja nicht einmal Silvester Angst vor dem Geknalle (nicht unsere, wir knallen nicht). Er hat vor nichts Angst, so einen Kater hatte ich auch noch nie........
Aber auf das Abschließen hätte ich auch kommen können, danke
 
giovanna_sr

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  • #14
Das erinnert mich sehr an meinen ersten Kater, Bobbi. Zu Deiner Beruhigung: Bobbi hat IMMER wieder nach Hause gefunden, aber seine Ausflüge (die sich teilweise über Tage erstreckten) haben mir manche schlaflose Nacht und manches graue Haar beschert.

Aber - der Kater war sooo gücklich :)

Wir haben ihn auch bereits als Kitten raus gelassen, allerdings war da Sommer.
 
Marita6584

Marita6584

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  • #15
Wenn jetzt Sommer wäre, würde ich das auch tun, denn er wäre sicherlich glücklicher. Aber er hat ja kein Winterfell, und als ich ihn bekam, hatte er Katzenschnupfen, also bin ich ganz besonders vorsichtig.
Ich glaube auch, daß er mir so manche schlaflose Nacht bescheren wird, wenn er andlich im Frühling nach draußen darf:aetschbaetsch2:
 
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cassandra13

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  • #16
Lach

na zumindest da hätten wir lange shshsh machen können, das hätte Felix nicht interessiert ... und bei uns war es die Hoftür die wir immer mit Kiste verstellen mussten. Bei der Haustür - also nach vorne heraus - lasse ich Felix überhaupt nicht. Er hat als Revier einige Gärten hinter dem Haus. Natürlich versuchte er schon durch die Haustür zu flüchten, da aber hinter der Haustür noch eine Zwischentür ist war das bis jetzt kein Problem.
 

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