Wie charakterisiert man einen Kater?

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DominoFelix

DominoFelix

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Hallo..
wir waren schon lange nicht mehr online - als Hundemensch fällt mir recht schwer eine Katze einzuschätzen. Kater Domino lebt weiterhin leider als Einzelkater mit Freigang mit zwei Hunden zusammen, aber ich habe das Ziel eines Kameraden für ihn noch nicht aus den Augen verloren. Perspektivisch werden wir Anfang des Jahres in unser Eigentum umziehen, dann haben wir endlich keine Vermieter mehr die ihn nur dulden (ausnahmsweise den Hunden und mir zuliebe, normalerweise sind Katzen hier verboten). In gelegentlichen Urlauben ist Domino in der Katzenpension, nach dem Urlaub hatte ich das Gefühl dass er Katzengesellschaft vermisst und ein Katzenkamerad für ihn eine sehr gute Idee ist.
Ich habe jedoch hier schon gelernt, dass es besser ist, wenn erst er alleine umzieht und sich im neuen Haus erst einlebt bevor ein neuer Kamerad dazu zieht. Nichts desto trotz möchte ich mir schon mal Gedanken machen was für ein Kamerad denn überhaupt zu Domino passt. Gescheiterte Zusammenführungen wäre mir ein Graus.
Ich tue mir jedoch sehr schwer ihn einzuschätzen, was der passende Kamerad für ihn wäre. wie äußert sich ein dominanter Kater?? wie genau ein verspielter Kater? - wie viel nennt sich verschmuster Kater? ich kann ihn eher in Relation zu den Hunden und zu mir einschätzen ;-)..Er ist mit 1-2 Jahren uns zugelaufen, ist jetzt ungefähr 4-5 Jahre alt, war anfangs sehr sehr wild und hat die Whg zerlegt wenn er nicht raus kann, war anfangs sehr krank und sieht mich immer noch als Retterin ;-) - duldet von mir eigentlich alles. Er spielt gerne mit mir, liegt mir gerne zu Füßen, spaziert mit uns gerne auch Strecken von 3-4km, spielt gelegentlich mit den Hunden, klettert im Garten auf Bäumen, liebt die Jagd, ist mit fremden Menschen und Hunden kontaktfreudig, ist nicht begeistert von Besuchern in der Wohnung, aber auch nicht scheu, greift den Tierarzt frontal an oder geht bei mir in Deckung, duldet Tragen nur, hasst Berührungen am Bauch, zieht niemals die Krallen ein auch beim spielen nicht. Vor einem Jahr war er in der Katzenpension ein rechter Raufbold, das letzte Mal jedoch sehr angepasst... - allem in allem weiss ich nicht so recht was denn der passende Kamerad wäre :-o - nur ein Kriterium fällt mir ein: Hundelieb natürlich, aber das hat weniger mit Domino zu tun.
 
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Starfairy

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Also hier im Forum hast du bestimmt nicht gelernt, das er sich im neuen Haus erst einleben muß.
Vielleicht war das beim Einzug bei euch gemeint, damit ihr ihn überhaupt erst einschätzen könnt.
Aber der Umzug ist der perfekte Zeitpunkt für einen Partner. Weil dann Besitzansprüche an das Revier noch keinerlei Rolle spielen.

Wenn du denkst, das er in der Pension mit anderen Katzen ausgekommen ist, warum fragst du dort nicht einfach nach, wie sein Verhalten gegenüber den anderen war? (Auch wenn ich niemals in diesem Leben verstehen werde, warum man einen Kater, den man sich zuhause nicht zu vergesellschaften traut, dann in eine Pension gibt, wo er mit wildfremden Katzen einfach so zusammengestopft wird. Das würde ich nicht mal mit meinen Gruppenkatzen machen.)

Ich würde nach einen sozialen Kater im mittleren Alter suchen, der in keine Richtung extrem ist. Nicht sonderlich ängstlich, aber auch kein total aufgedrehtes Tier, das ständig Action möchte. Das mit dem dominant kannst du bei Katzen weitgehend vergessen. So eine Rangordnung wie bei Hunden gibt es da nicht.
Und wenn deine Hunde bereits Katzenerfahrung haben und die Grenzen einer neuen Katze akzeptieren, wird sich eine neue Katze auch an die Hunde gewöhnen.
Eine Zusammenführung mit Gittertüre ist eh ratsam. Und das hilft auch gleichzeitig, damit sich Kater und Hunde kennenlernen können.
 
DominoFelix

DominoFelix

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Hallo Stairfairy, doch doch.. ich habe den Forenbeitrag von damals nochmal ausgekramt von 12/2017! - damals wurde eindeutig von den Schreibern hier dafür plädiert, dass erst Domino alleine umziehen sollte, wenn Zweitkatzen erlaubt sind, und dann erst nach Eingewöhnung ein Zweitkater dazukommen sollte - leider war die Wohnsituation bislang leider noch nicht so dass ein Zweitkater dazukommen konnte. Wie gesagt, er wird nur als große Ausnahme geduldet und hat aber Freigang so wie er will, wir spielen Türöffner. Wir haben endlich das passende Eigentum auf dem Land für Tier und Menschen in Aussicht, da soll selbstverständlich ein Kamerad dazukommen. D
Dass wir uns nicht trauen ihn zu vergesselschaften ist verkehrt - das ist für mich gar keine Frage dass er einen Kameraden bekommen soll. Wovor ich Angst habe ist, dass wenn er ihn nicht akzeptiert, den Neuling wieder abgeben zu müssen!! :-o

Domino hat sich ursprünglich selbst uns als sein zu Hause ausgesucht - natürlich habe ich ihn aufgepäppelt als er so krank daherkam, fast verhungert war und nicht mehr für sich selbst sorgen konnte - ich hätte ihn auch als einen der vielen Katzen dem Tierschutz finanziell und fürsorgerisch überlassen können- ich dachte wenn er gesund ist, dass er wieder auf dem Reiterhof (wo wir ursprünglich wohnten) seine eigene Wege geht- da hat er aber nicht mitgemacht, weil er offensichtlich letztlich nur noch dort sein wollte wo ich oder meine Hunde-Mädels sind und dies auch eindeutig demonstrierte. Ich habe mit dem Tierarzt darüber gesprochen, ob er einer von diesen vielen vielen vielen herrenlosen Katzen des Tierschutz sein soll, oder ob er vorläufig als Einzelkater mit uns umzieht. Wohlgemerkt, ich wollte nie Katzen und bin eher ein Hundemensch! Aber Domino hat sich in unsere Herzen geschlichen und wir wollen das Beste für ihn. Ich sehe das ganze recht pragmatisch, natürlich sind Katzenpensionen während dem Urlaub nicht optimal, aber ein recht kleiner Preis den er zahlt jetzt als wenn er als einer von den Vielen im Tierschutz wartet und wartet und mit anderen Katzen um einen neuen Besitzer konkurriert. Im Eigentum bekommt er auf Jedenfall eine Katzenklappe so dass er rein und raus kann wie es ihm beliebt und einen Kameraden, und wenn Nachbarn ihn während unserer seltenen Abwesendheit füttern, darf er auch gerne immer daheim bleiben. Jetzt geht es nicht weil meine Vermieter im gleichen Haus wohnen und dies nicht tolerieren. Interessanterweise habe ich von Anfang an bei Domino keine Trennung zu den Hunden benötigt, er war von der ersten Sekunde mit den Hunden zusammen (die haben ihn auf den Hof eingesammelt und heimgebracht- ich habe ihn nicht eingesammelt, sondern erstmal sogar "rausgeschmissen" um meine Hunde vor dem ganzen Ungeziefer zu schützen, das er mitbrachte (Würmer, Flöhe, Ohrräude usw..). Im neuen Eigentum ist aber sicherlich möglich ein Trenngitter für den Neuling einzubauen.. wir haben das Haus schon gefunden, müssen nur noch den Notarvertrag unterschreiben.. :-D - großer Garten, letzte Haus am Ortsrand, Natur pur ringsrum - KEINE große Strassen in der Nähe - das Dorf ist selbst Sackgasse :) -- Mäuse in Massen in Aussicht :) - Fuchssicherer Garten - mal sehen ob er auch Katzensicher ist? Domino bekommt jedenfall einen Ausschlumpf, er darf überall hin... ich denke dass er sich und sein zukünftiger Kamerad sich dort wohlfühlen würden-- und auch Hunde und Mensch..
 
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tigerlili

tigerlili

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So sind die Ratschläge unterschiedlich, ich würde auch die Variante “beide gleichzeitig ins neue Haus” wählen. :)

Klingt übrigens toll, der Platz... Du darfstDich gerne bei unseren Katzen mal umschauen. Carsi könnte ich mir vorstellen. Wo wohnst Du denn etwa?
 
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Moin,
schön dass du Domino einen Kumpel an die Seite geben willst.
Der Umzug ist für mich auch der optimale Zeitpunkt, den Neuling dazuzugeben.
Domino muss ja auch die erste Zeit drinnengehalten werden, damit er sich an sein neues Zuhause gewöhnt.
Wenn dann Beide sich eingewöhnen, gibt es noch keine Reviermarkierungen und Beide sind noch unsicher.
Da die Kater beide nicht rausdürfen müssen sie sich aneinander gewöhnen und können sich nicht einfach ignorieren.
Das scheint mir perfekt für eine langsame Zusammenführung zu sein.

Ich bin also auch für einen Einzug beim Umzug!:grin:
Schau doch mal, hier im Forum, bei den Notfellchen, da wirst du mit Sicherheit fündig. Die Katzen/Kater dort können von ihren Plegedosis auch gut eingeschätzt werden, und wenn alle Stricke reissen werden sie sogar zurückgenommen
Viel Spaß und Viel Glück beim Aussuchen und bei der Zusafü!:zufrieden:

LG Henry
 
Rickie

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Ich äußere mich mal nur zum Einzugszeitpunkt, und da finde ich den Umzug auch optimal.
Wir sind mit 5 Katzen umgezogen, die umständehalber für 4 Wochen getrennt werden mußten. Wir haben dann, als wir in die endgültige Wohnung zogen, alle 5 Katzen gleichzeitig geholt, damit es keinen Platzhirsch und keine Revierverteidignungskämpfe gibt. War die beste Entscheidung, und das war 2014, kann man auch nachlesen, wenn man genug Zeit hat.

Ich wünsche Dir auch viel Freude bei der Auswahl und eine reibungslose Zusammenführung.:)
 
tiha

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Auch ich bin in der Regel für einen gleichzeitigen Einzug :)
 
DominoFelix

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Oh Carsi hab ich mir gerade angeschaut -- passt zumindest optisch schon mal bestens zu uns und würd ich glatt sofort adoptieren wollen. Ich habe eine absolute Vorliebe für Schwarzweiss :) oder Kuhschecke. Charakterlich muss jedoch mein Kater Domino entscheiden. Aber jetzt warten wir vielleicht erstmal darauf dass das Haus definitiv in trockenen Tüchern ist...
wir wohnen im Rothaargebirge - und wollen innerhalb dieses Gebietes das Haus kaufen.
Eigentlich war das auch mein ursprünglicher Gedanken, dass neuer und alter Kater gleichzeitig das neue Territorium erorbern sollten, aber es wurde damals so argumentiert, dass Umzug und neuer Kater zuviel Stress für den "alten" Kater seien..Dadurch bin ich etwas verunsichert.
 
GroCha

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*Handheb

Da war ich wohl eine der beiden Foris, die erst einleben, dann zusammenführen „empfohlen“ haben.

Ich hab da aber meine eigenen Erfahrungen geschildert, dass es eben nicht heißt: Neues Revier = Neutralität. Es kommt einfach, wie immer, auf die Tiere an. Da würde ich an Deiner Stelle nicht die Sicht von zwei Forinen als Maß der Dinge nehmen.
Du kennst Deinen Kater inzwischen weit besser. Die Frage ist ja, was für ihn besser zu verarbeiten ist. Braucht er jetzt endlich einen Kumpel oder braucht er erst die Sicherheit im neuen Zuhause?

Tatsache ist, dass sich Freigänger sehr viel komplizierter in der Zusammenführung gestalten als Wohnungskatzen.
Egal wie, ob gleich oder später, würde ich den Eingewöhnungsbereich für den Neuzugang unzugänglich für den Altkater machen.
 
FindusLuna

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  • #10
Ich bin im Juni gerade ausgezogen und würde auch zum Umzug-Eingewöhnung-Zweitkatze raten. Weil beim Umzug ist schon viel Stress und Hektik für die Katze / den Kater da und man weiss auch, dass Katzen gerade bei Stress besonders anfällig sind, krank zu werden. Zumindest bei einer Katze wie meiner Luna, wäre es ein Overload gewesen, direkt mit der Zweitkatze auch noch anzukommen, denn sie ist eher zurückhaltend und hätte dann auch noch auf fremden Boden mehr Mühe gehabt.
 
tigerlili

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  • #11
Rothaargebirge musste ich erstmal googeln... :D schaut nett aus!

Ich drücke die Daumen für das Haus! Carsi ist toll, aber am Ende steckt man nicht drin, wie sich die Katzen verstehen. Nun kauft Ihr erstmal. :)
 
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