wenn das man gut geht ....

lillifee11

lillifee11

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Hi Leute,

gestern ist Lillifee, eine ca. 1-jährige Katze aus dem Tierheim, bei uns eingezogen. Die erste Nacht haben wir gut überstanden. Na ja.....die
Katze wohl besser wie ich...habe nämlich so gut wie kein Auge zu bekommen.

Lillifee ist meine erste Katze und ich bin für jeden Rat dankbar.
Mein Mann und ich sind berufstätig, habe aber noch bis einschl. nächste Woche
Montag Urlaub und kann ihr bei der Eingewöhnung behilflich sein. Sie ist jetzt
noch keine 24 Stunden bei uns und sie klebt wie eine Klette an mir. Sie läuft
mir auf Schritt und Tritt hinterher und ist sehr schmusebedürftig. Wenn ich mal
meine Ruhe haben möchte, muß ich die Tür hinter mir schließen, was ich allerdings nicht so toll finde, wenn ich das machen muß :(

Lillifee soll in ca. 4 Wochen das erste mal Freigang bekommen und muß natürlich solange im Haus bleiben.
Was mir nun etwas Sorgen bereitet......was ist, wenn sie tagsüber alleine ist, wo sie doch jetzt schon so anhänglich ist ?

Ist vielleicht besser, wenn ich etwas auf Abstand gehe ? Oder ist es in ihrer
jetzigen, neuen Situation völlig normal, daß sie ständig hinter mir her ist ?
 
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Clarooky

Clarooky

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Deine Katze braucht Gesellschaft, wieso lebt sie alleine !?
 
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Vita-brevis

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Hey
Geh nicht auf Abstand, sei froh, dass sie dich so zu lieben scheint. Was passiert, wenn sie allein is kann ich dir leider auch nicht sagen, aber im schlimmsten Fall wird sie furchtbar miauen... (hatten wir mal bei so ner anhänglichen Miez, als ich noch klein war)...

Gib ihr einfach erstmal bisschen Zeit, sich an die neue Umgebung zu gewöhnen, es ist sicher schwer für sie erstmal auf andere Katzen verzichten zu müssen, bis sie raus kann...

Ist sie bei anderen Personen auch so anhänglich, oder nur bei dir?
 
U

Uschi-Joda

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Hi Leute,

gestern ist Lillifee, eine ca. 1-jährige Katze aus dem Tierheim, bei uns eingezogen. Die erste Nacht haben wir gut überstanden. Na ja.....die
Katze wohl besser wie ich...habe nämlich so gut wie kein Auge zu bekommen.

Lillifee ist meine erste Katze und ich bin für jeden Rat dankbar.
Mein Mann und ich sind berufstätig, habe aber noch bis einschl. nächste Woche
Montag Urlaub und kann ihr bei der Eingewöhnung behilflich sein. Sie ist jetzt
noch keine 24 Stunden bei uns und sie klebt wie eine Klette an mir. Sie läuft
mir auf Schritt und Tritt hinterher und ist sehr schmusebedürftig. Wenn ich mal
meine Ruhe haben möchte, muß ich die Tür hinter mir schließen, was ich allerdings nicht so toll finde, wenn ich das machen muß :(

Lillifee soll in ca. 4 Wochen das erste mal Freigang bekommen und muß natürlich solange im Haus bleiben.
Was mir nun etwas Sorgen bereitet......was ist, wenn sie tagsüber alleine ist, wo sie doch jetzt schon so anhänglich ist ?

Ist vielleicht besser, wenn ich etwas auf Abstand gehe ? Oder ist es in ihrer
jetzigen, neuen Situation völlig normal, daß sie ständig hinter mir her ist ?

Hallo, das allerbeste für Lillifee wäre, wenn du ihr eine Freundin holst, mit der sie spielen kann. Gruss uschi
 
HaMau

HaMau

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Hessen -home is where the cat is-
Hol noch eine Freundin (dann legt sich die Anhänglichkeit wahrscheinlich) und freu Dich das sie so eine tolle Klebekatze ist :yeah:

Ansonsten: Die Kleine hat bestimmt auch viel nachzuholen.
 
*Mila*

*Mila*

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Ich finde auch das es sich doch eigentlich ganz gut anhört das sie dich schon so "liebt". Im TH hatte sie ja wahrscheinlich keinen wirklich engen Kontakt zu einer Bezugsperson. Genieße es und gib ihr Zeit sich an alles zu gewöhnen. :verschmitzt:
 
HaMau

HaMau

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Hol noch eine Freundin (dann legt sich die Anhänglichkeit wahrscheinlich) und freu Dich das sie so eine tolle Klebekatze ist :yeah:

Ansonsten: Die Kleine hat bestimmt auch viel nachzuholen.


Vielleicht hatte sie ja im Th schon eine passende Kumpanin?
 
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Vita-brevis

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Hey ihr Lieben
ich bin ja auch immer für Katzenkumpel, aber die Kleine soll ja ein Freigänger werden und da hab ich hier sehr oft schon gelesen, dass das mit einer Miez geht, da sie ja dann draussen Kontakte zu anderen Katzen hat...?!
Jetz bin ich verwirrt :sad:

Die Frage ist doch nur, was lillifee machen soll, bis die Miez raus kann? Grundsätzlich zwei Katzen halten is ja nie verkehrt, aber wenn das nicht geht und die Kleine eh bald raus darf? *GRÜBEL* Klärt mich mal jemand auf... BITTE
 
Knitterfee

Knitterfee

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Hallo und willkommen im Forum :)
Deine Geschichte erinnert mich ein bisschen an unsere, Flix und Leo waren auch sehr anhänglich. Und das hat sich nie gegeben, noch heute findet Flix es total super, sich in meiner Hose niederzulassen wenn ich auf der Toilette bin, oder Leo geht auf mir spazieren, wenn ich fernsehe. Wenn ich koche, wird neben mir gestanden, und wenn ich ins Büro gehe (katzenfreie Zone) wird davor auf mich gewartet, ebenso wie vor dem Schlafzimmer gewartet wird morgens.

Ich denke auch, dass Lillifee einiges nachzuholen hat. Natürlich wäre eine Zweitkatze dazu optimal, aber da sie ja Freigang bekommen soll, ist das natürlich nicht so hyperwichtig wie bei Wohnungskatzen, die nicht rausdürfen.
Werdet Ihr denn eine Möglichkeit haben, dass sie raus und rein kann wie sie will?
Vielleicht hat sie auch Hunger, meine zwei werden besonders anhänglich wenn sie hungrig sind. Vielleicht magst Du ja mal erzählen was sie so bekommt und wieviel, und was sie so an Spielzeug hat.
 
U

Uschi-Joda

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  • #10
Hey ihr Lieben
ich bin ja auch immer für Katzenkumpel, aber die Kleine soll ja ein Freigänger werden und da hab ich hier sehr oft schon gelesen, dass das mit einer Miez geht, da sie ja dann draussen Kontakte zu anderen Katzen hat...?!
Jetz bin ich verwirrt :sad:

Die Frage ist doch nur, was lillifee machen soll, bis die Miez raus kann? Grundsätzlich zwei Katzen halten is ja nie verkehrt, aber wenn das nicht geht und die Kleine eh bald raus darf? *GRÜBEL* Klärt mich mal jemand auf... BITTE


Warum soll den ein baldiger Freigänger keine Freundin haben, man weiss doch gar nicht, ob Lillifee raus will. Und wenn auch, 2 sind immer besser.:yeah:
 
HaMau

HaMau

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  • #11
Auch ein Freigänger freut sich über einen Kumpel zu Hause, auch wenn er mehr Abwechslung hat wie eine reine Wohnungskatze.

Also warum nicht, gerade wenn es evtl. im Th jemanden gab, mit dem sich die Miez gut verstanden hat?
 
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Nai

Nai

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  • #12
Die Kontakte draußen beschränken sich evtl auch eher auf Revierstreitereien. Draußen wird eher weniger gespielt und geschmust, nehme ich an. Kontakt, klar, aber nicht unbedingt Katzenfreundschaft.
Ich würd auch einen Kumpel holen.
 
C

Calcifer

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  • #13
Bei uns war das die erste Zeit auch so, nur wir haben uns halt direkt 2 Katzen geholt die nur zusammen vermittelt werden konnten. Sie haben sich nur in die Zimmer getraut wo auch einer von uns war... Patty ist mir die meiste Zeit hinterher getigert und Selma meinem Partner. Wir hatten so auch kein Problem damit, blöd war immer nur wenn man an ein "Ort" ging, wo man... nun ja... ungestört sein möchte ;) da Stand die Katze vor der Tür und fing an zu Maunzen und zu kratzen. Irgendwann hat es sich dann gegeben und sind dann zu zweit oder alleine das Haus erkunden gegangen. Ich war ganz unruhig als plötzlich Patty für immer länger nicht an meiner Seite war.

Ich würde nicht auf Abstand gehen, wenn sie dich als Bezugsperson auserkoren hat, hat sie zumindest zu dir zutrauen. Stell dir vor wie du dich fühlen würdest... du bist alleine in einer fremden Umgebung mit fremden Menschen und näherst dich einen von Ihnen an, weil er dir am sympathischsten vorkommt, und der stößt dich irgendwann einfach weg.

Gibt es ein Grund warum "nur" eine Katze? Ich weiß von mir selber, dass ich am Anfang auch nie darüber so nachgedacht habe, weil ich lange der Meinung war, Katzen kommen auch gut alleine klar, bis man mich eines besseren belehrte. Sie brauchen ebenso ihren Ansprech- und Spielpartner wie wir :)

LG
 
Nonsequitur

Nonsequitur

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  • #14
Also ich würd jetzt nicht hopplahopp eine zweite Katze holen, sondern Lillifee erstmal zwei, drei Wochen Eingewöhnungszeit geben.
Unsere Peppi war (trotz Katerkumpel) anfangs auch extrem anhänglich, nach ein paar Wochen hat das dann nachgelassen, und wieder ein paar Monate später war sie Dauerfreigängerin und kam nur noch zum Fressen und Schlafen nach Hause.

Zweitkatzen find ich ja grundsätzlich auch nicht verkehrt - aber das würd ich vom Sozialverhalten der vorhandenen Katze abhängig machen und nicht schon nach einem Tag Kennenlernen entscheiden.

Das mit den Freunden bei Freigang ist so ne Sache. ;) Unser Kater hat sich mit den anderen Katzen im Haus (erst Navajita, dann Peppi) immer bestens verstanden, aber die anderen Katzen draußen zickt er bisher nur an.
 
V

Vita-brevis

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  • #15
@Uschi
ich weiß, dass zwei immer schöner sind (haben ja auch zwei, aber die sind eben Wohnungskatzen...), würden auch nie im Leben eine allein halten wollen...
Ich mein ja nur, wenns ein Freigänger werden soll (hast recht, wer weiß ob die will) und lillifee keine zweite halten kann/will/darf (was weiß ich) hilft es ihr nur nicht, wenn jeder Post sagt: zweite Katze... obwohl das vielleicht nicht "sein muß", wenn die Kleine ja raus soll/kann...
Verstehst du was ich sagen will? :verschmitzt:
 
P

Pestwurz

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  • #16
Ich würd auch noch eine Zweite empfehlen. Dann können sie draußen zusammen die Welt erkunden!
 
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Uschi-Joda

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  • #17
@Uschi
ich weiß, dass zwei immer schöner sind (haben ja auch zwei, aber die sind eben Wohnungskatzen...), würden auch nie im Leben eine allein halten wollen...
Ich mein ja nur, wenns ein Freigänger werden soll (hast recht, wer weiß ob die will) und lillifee keine zweite halten kann/will/darf (was weiß ich) hilft es ihr nur nicht, wenn jeder Post sagt: zweite Katze... obwohl das vielleicht nicht "sein muß", wenn die Kleine ja raus soll/kann...
Verstehst du was ich sagen will? :verschmitzt:

Ja, ich verstehe, was du sagen willst, aber du siehst ja anhand der ganzen Beiträge, das es viel besser und auch schöner wäre, wenn sie zu zweit wären. Vielleicht überlegt die TE sich das ja mal. Gruss uschi
 
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Vita-brevis

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  • #18
@Uschi,
ja, vielleicht hat sie die Möglichkeit für eine zweite... Liebe Grüße zurück :smile:
 
corimuck

corimuck

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  • #19
Zweitkatzen find ich ja grundsätzlich auch nicht verkehrt - aber das würd ich vom Sozialverhalten der vorhandenen Katze abhängig machen und nicht schon nach einem Tag Kennenlernen entscheiden.


@Nonsequitur
Wie erkennt man am Sozialverhalten, ob Zweitkatze erforderlich ist oder eher zu Problemen führt (ein Thema was auch mich schon lange beschäftigt)?

LG

Corinna mit Murphy
 
Nonsequitur

Nonsequitur

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bei Heidelberg
  • #20
@Nonsequitur
Wie erkennt man am Sozialverhalten, ob Zweitkatze erforderlich ist oder eher zu Problemen führt (ein Thema was auch mich schon lange beschäftigt)?
Auch wenn's nach Cheaten klingt, ich persönlich hätt im Tierheim nachgefragt, ob die Kleine sich gut mit anderen Katzen versteht ;)

Nee im Ernst - meiner Meinung nach kann man sowas nicht wissen, solange man's nicht ausprobiert oder Leute fragt, die es bei genau dieser Katze schon ausprobiert haben. Und ggf. aus deren Erfahrungen lernt - also wenn die Erstkatze bei einem dominanten Grobikater nur noch unterm Sofa saß, kann es vielleicht mit einer zurückhaltenderen Mieze doch noch klappen.

Da kommt jetzt meistens der Einwand "ich kann doch keine Katze auf Probe aufnehmen wie irgendein Paar Schuhe" ... deshalb nimmt man auch nicht irgendwas Nächstbestes als Zweitkatze, sondern sucht mit Bedacht eine Katze aus, von der man denkt, sie würde charakterlich zur vorhandenen Katze passen. Also Wildfang zu Wildfang, Prinzessin zu Prinzessin, und so weiter.
Am besten nimmt man in so einem Fall wahrscheinlich eine Katze von einer Pflegestelle aus dem Tierschutz. Pflegestelle heißt, die Vermittelnden können die Katze normalerweise ganz gut einschätzen (besser als wenn sie in einem überfüllten Tierheim sitzt und täglich nur ne halbe Minute gestreichelt wird), und Tierschutz heißt, die Leute haben a) Ahnung, und b) wenn die Zusammenführung trotz sorgfältigster Auswahl doch nicht klappt, dann nimmt die Orga die Zweitkatze wieder zurück. Und man hat ggf. eine Erfahrung, die man für einen zweiten Vergesellschaftungsversuch auswerten kann. Oder man sagt "der Kater war nur lieb und freundlich, und unsere Luna saß trotzdem drei Tage lang unter dem Sofa und hat gezittert vor Angst, also ersparen wir ihr lieber den Stress und lassen sie allein".

Ach ja, Katzen, die jünger als ca. zwei Jahre sind und keine fürchterlich traumatischen Erfahrungen mit anderen Katzen gemacht haben, lassen sich, soweit ich weiß, meistens noch ganz gut vergesellschaften.
 
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