Welche Katzen? Welches Alter und welcher Altersunterschied?

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Goblin

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Hallo,
in einiger Zeit nach unserem Sommerurlaub, wollen wir uns zwei Katzen holen.

Jetzt ist die Frage: Kitten oder erwachsene Katzen? Oder ginge auch ein Kitten zu einer etwa 1 jährigen Katze?

Uns ist klar, dass Kitten viel mehr Arbeit machen und noch erzogen werden müssen.

Aber meine Freundin kann es sich schlecht vorstellen eine Katze aufzunehmen, die sie nicht kennt und die schon "groß" ist. Wenn, dann bräuchten wir da also eine längere Kennenlernzeit und das scheint recht schwierig in den hiesigen Tierheimen zu sein. (Die Katzen sind dann entweder schon wieder weg, was dann sehr traurig ist oder das Tierheim ist so weit weg, dass wir nicht wöchentlich hinfahren können.)
Und ich will natürlich, dass auch meine Freundin sich verliebt. Dann ist es nämlich auch nicht mehr schlimm, wenn die Fellnasen was anstellen. ;)

Die Frage ist nur: Ist unsere Wohnung für zwei Kitten groß genug?

Wir haben ca. 55qm Wohnung und nochmal ca. 10qm Wintergarten/Balkon. Die Katzen sollen reine Wohnungskatzen werden. Zumindest das nächste Jahr, danach könnte sich das eventuell auch ändern. Und da habe ich ein wenig Sorge, dass man bei Kitten vielleicht noch nicht sicher sagen kann, ob sie damit zufrieden sind.

Wie schätzt ihr das ein?

Grüße,
Goblin
 
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osa

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Hi Goblin,

wenn sie Freigang nicht kennen, sind sie normalerweise in der Wohnung zufrieden.
Allerdings sind Katzen so zwischen 9 und 14 Monaten am "bewegungsfreudigsten", und meiner Erfahrung nach geht in dieser Zeit am ehesten was kaputt.

Ein Kitten ist ein Überaschungspaket, wo keiner den Inhalt kennt
Eine größere Katze ist ein Überaschungspaket, wo wenigstens die vorher betreuende Stelle eine Ahnung hat, was drinsteckt, aber auch nicht komplett und alles.
lg,
 
Fietzefatze

Fietzefatze

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Hallo Goblin,

hier mal meine Einschätzung dazu:

Die Wohnung:

Ist meiner Meinung nach groß genug für 2 Katzen, aber nicht für 2 Kitten.
der Grund: Kitten haben einen viel größeren Bewegungsdrang, wollen rennen und toben. Ältere Tiere sind da (häufig, nicht immer!) etwas ruhiger. Katzengerecht eingerichtet (Kratzbäume, Wandbrettchen, Kuschelplätze) könnten zwei ältere Tiere dort sicher glücklich werden.
Den Balkon bitte gut absichern. Es stürzen - entgegen der Meinung, soetwas passiert nicht - regelmäßig Katzen ab und verletzen sich schwer. Ein gesicherter Balkon kann ein tolles Katzenparadies sein!

Wenn ihr sicher in einem Jahr in eine größere Wohnung umzieht, dann wartet doch diese Zeit noch ab. Dann könnten es eventuell auch zwei Kitten werden.

Kitten oder ältere Tiere:


Kitten sind süß und verspielt, einfach zum knutschen - Babys eben. Klar hat man zu einem Tier eine andere Bindung, wenn sie von klein auf da sind.
Aber:
Kitten müssen sehr viel lernen. Sie machen Dinge kaputt und kennen keine Regeln. Deko oder teure Gardinen kannst du dann u.U. wegräumen. Und dein Sofa sollte dir auch nicht zu lieb sein. Für Kitten brauchst du viel mehr Zeit, da sie z.B. häufiger am Tag gefüttert werden müssen.
Und du bekommst ein Überraschungspaket. Aus den Kitten kann alles werden: Schmusekatzen, kleine Engel, Spielkälber, aber auch Rabauken, Teufelchen, Eigenbrödler und Freiheitslieber.

Ältere Tiere haben den Vorteil, dass sie in aller Regel schon einigermaßen erzogen sind. Über den Charakter kann man sich im Tierheim, der Pflegestelle oder Tierschutzorga immer erkundigen. Wenn ihr z.B. ruhige, schmusige Tiere haben möchtet, ist die Chance groß, dass ihr sie so auch bekommt. Man kann auch einschätzen, wie groß der Freiheitsdrang ist, so dass ihr euch keine Sorgen machen müsst, dass euer Schatz irgendwann in der Wohnung unglücklich wird. Sie sind - gerade für den Katzenneuling - etwas pflegeleichter, da sie bereits Regeln kennen und die ganz schlimmen Phasen schon hinter sich haben.

Aus Erfahrung kann ich dir sagen: Auch zu älteren Tieren, kann man eine tiefe, besondere Bindung aufbauen. Meine Älteste war 8 als ich sie bekommen habe. Da sie im TH in Quarantäne saß, durfte ich sie nur durch ein Fenster hindurch ansehen und nicht mal kennenlernen. Ich habe noch nie eine Katze gehabt, die so dankbar war und vor Ungläubigkeit darüber, dass sie nun ein neues Heim hatte so unheimlich dolle Kopfnüsse verteilt hat. *seufz*
Ich bin froh, dass ich sie habe und ich kann nicht behaupten, dass meine Bindung zu ihr oberflächlicher wäre, nur weil ich sie nicht schon von klein auf hatte.

Solltet ihr euch für Kitten entscheiden (wozu ich eher nicht raten würde), denkt daran:
- sie sollten mindestens 12 Wochen bei der Mama bleiben dürfen
- fallt nicht auf Vermehrer herein, z.B. Kleinanzeigenportale., entweder Tiere von seriösen Züchtern (die kosten dann meistens 600€ aufwärts) oder aus dem Tierschutz.

Wenn du noch Fragen hast, dann immer her damit. :)
 
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Goblin

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Hallo,

Ich hatte im tierheim ehrlich gesagt auch nicht unbedingt das Gefühl, dass die erwachsenen Katzen jemand kannte. Da stand halt dran, ob sie Freigang wollen oder nicht und ob sie sozial sind oder nicht, aber woher das Tierheim zum Beispiel weiß, dass eine Katze keinen Freigang will, wenn sie aus einer Katzenkolonie kommt und seitdem nur im Tierheim gelebt hat bleibt mir schleierhaft.
Und da wären uns zwe Kitten-Überraschungspakete einfach lieber. AUch wenn mir die vielen erwachsenen Katzen dort so leid taten. :(

Und meinst du, unser Platz reicht aus? Sie werden natürlich Klettermöglichkeiten bekommen. Die vielen geplanten Catwlaks fallen allerdings leider fast alle weg, da wir dünne Regipswände haben an denen nichts hält. Aber alle Regale, Schränke usw. sind bekletterbar.
 
Sahneschnitte

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ich glaube da wird wohl jeder seine eigene Meinung haben, doch ob sie richtig ist, ist schwer zu sagen.
Ich schreibe mal die Vor und Nachteile auf:
Vorteile von sagen wir mal Katzen / Kater um ein Jahr:sie haben schon das Babayalter hinter sich,
sind meißt schon ein wenig ruhiger und machen nicht mehr soviel kaputt ( Ausnahmen kann es immer geben)
Katzen aus dem Tierschutz, die in Pflegefamilie leben kann man sich anscheuen und mit der Pflegfamilie über das Wesen, den Charackter, die Verträglichkeit mit Hunden- Katzen und oder auch Kindern sprechen.
Man merkt dann auch ob die Chemie stimmt.
Kater sind anders als Katzen, Kater spielen deren sind aber nicht übelnehmig und sind nicht nachtragend.

Kitten:
brauchen viel Aufmerksamkeit und man sollte viel sich mit Ihnen abgeben.
Sie sind ungestühm und deshalb kann schon mal bei toben etwas herunter fallen.
Sie können noch nicht abschätzen wie weh sie mit ihren Krallen einen Menschen tuen können wenn sie mit ihm spielen, zerkratzte Hände und Beine können da schon mal sein.
Man wird erst nach Monaten so richtig erkennen welchen Charckter sie haben udn wei sie sich entwickeln.

Doch egal wie ihr euch entscheidet, zwei sollten es immer sein. Meine Empfehlung zwei Katzen oder zwei Kater nehmen weil die auf der gleichen Wellenlänge sind.
Eine Kitte und ein ca. 1 jährigen dazu sehen ich pesönlich als kein problem n.
Halte uns auf den laufenden wie du dich entschieden hast.
 
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osa

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Katzenneuling ist nur meine Freundin. Ich hatte allerdings nur mal ein älteres Katzenpaar in Pflege, die anderen Erfahrungen habe ich nur mit Freigängern gemacht (die Leben noch bei meinen Eltern).

Und mir ist absolut klar, dass Katzenkinder "unfertig" sind. Aber abzuwarten was daraus wird ist ja auch total schön. man muss nur halt offen für mehr eventualitäten sein.
Und wie gesagt, es geht auch eher um meine Freundin, die sich halt immer in Kitten verguckt und vor den großen ziemlichen Respekt hat. Gerade, weil die im Tierheim oft so Persönlichkeiten sind. Dann hatten wir noch das Pech auf einer Pflegestelle eine Katze zu besuchen, die eigentlich super lieb sein soll, die da aber einen schlechten Tag hatte. Die Pflegemama hat die Katze auf den SChoß meiner Feundin gesetzt und die Katze hat sich erschreckt und zugehauen. Nicht feste, aber meine Freundin ist seid dem einfach überzeugt davon, dass es Kitten sein sollen, weil man die dann kennt seid dem sie Babys sind.

Unsere anderen Tiere sind übrigens alle aus dem tierschutz zu uns gekommen und alle waren da schon ausgewachsen. Wir wissen also beide, dass man auch zu ausgewachsenen Tieren eine Bindung aufbauen kann.

Und das mit den 12 Wochen etc ist klar. :)

Mh, vielleicht werden wir uns einfach noch weiter umschauen und versuchen eine Pflegestelle zu finden , die nicht nur der Katze sondern auch uns mehr Zeit lässt. Denn das ist das Hauptproblem.Man soll sich dann gleich entscheiden, nachdem man die Katze zweimal gesehen hat. Aber da kennen wir uns ja noch garnicht. Dabei geht es doch darum mit einem Lebewesen sein Leben zu teilen. Da muss man sich doch sicher sein! Und bei Kitten ist es halt wie bei Babys. DIe kennt man vorher auch nicht, aber es sind die eigenen und deshalb sind es die richtigen.
 
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Osa,
sind die drei in Spanien?
Wir haben uns auch schon spanische Katzen angeguckt und da gab es wirklcih eine Mnege total süße Katzen. Aber während ich mcih schon auf den ersten Blick verliebe, will meine Freundin die halt unbedingt kennenlernen. Sie meint halt, wenn sie 20 Jahre mit Tieren zusammenleben will, dann muss sie sich sicher sein.

Ab welchem ALter meint ihr denn, werden die Katzen ruhig genug für unsere WOhnungsgröße? Denn mit einem Jahr... Das kann ich mir garnicht vorstellen. Genau in dem Alter sollen die doch am "schlimmsten" sein, oder?
Weil ich flieg ja immer auf welche in dem ALter. Man sieht schon, wie sie so sind, sie haben aber trotzdem noch diesen "Jungspundbonus" und machen immer noch viel Unsinn.
 
Fietzefatze

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Und da wären uns zwe Kitten-Überraschungspakete einfach lieber. [...]

Und meinst du, unser Platz reicht aus? Sie werden natürlich Klettermöglichkeiten bekommen. Die vielen geplanten Catwlaks fallen allerdings leider fast alle weg, da wir dünne Regipswände haben an denen nichts hält. Aber alle Regale, Schränke usw. sind bekletterbar.

Wie schon geschrieben: Ich finde eure Wohnung für zwei Kitten zu klein....
Katzen sind mit 1 Jahr auch noch kleine Rüpel. ;) Es gibt aber sicher ruhige Vertreter. Da ihr die Tiere ja eh vorher kennenlernen wollt (was ich ansich auch total richtig finde!), könnt ihr euch ja vor Ort ein Bild davon machen. Man kann jetzt so pauschal kein Alter nennen, in welchem Katzen definitiv "ruhig" sind. Es gibt in allen Altersklassen Ausnahmen.

Deine Freundin sollte sich von einer schlechten Erfahrung nicht abschrecken lassen. Meine Katzen kratzen auch mal, obwohl ich sie schon so lange hab und auch die, die als Baby eingezogen ist, hat mir schonmal eine gefegt...
Katzen sind zwar nicht so unberechenbar, wie mancher es beschreibt, aber es sind immer noch kleine Raubtiere, die auch mal überraschend reagieren können.

Schau doch mal hier in der Notfellchen-Rubrik. Vielleicht findet sich eine Pflegestelle in deiner Nähe.
Gestern hab ich Post von Tasso bekommen. Die haben jetzt auch eine eigene Vermittlungs-Seite: www.shelta.net. Vielleicht dort mal versuchen?
Wo auch immer was hängt ist im Fressnapf oder andern Zoofachläden.
 
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  • #10
:)
Ja, dass Katzenkinder ganz schön spitze Krallen und Zähne haben, hat meine Freundin schon feststellen dürfen. :rolleyes:
Wie gesagt, wir haben uns ja schon in einigen Tierheimen umgeguckt und auch probegekuschelt.
Abgeschreckt hat sie das dann aber komischerweise garnicht.
Ich glaube es geht garnicht um tatsächliche Schmerzen, sondern um so selbstbewusste große Tiger, die einen so anschauen als wollten sie sagen: "Mein Haus, mein Sessel, meine Katzenfreunde. Und hier bitte NICHT Kraulen." :aetschbaetsch1:
Sie findet das gut, wenn sie die Katzen kennt, aber vorher flößt ihr dieses Slebstbewusstsein halt Respekt ein. Und dann sagt sie: "Nee, das ist auch meine Wohnung. Diese Katze möchte ich nicht."
Zweimal gab es so ganz süße, die auf uns zukamen und nur lieb waren, die waren aber leider beide schon reserviert und die eine auch Freigängerin...
Und Pflegestellen haben ja auch immer den NAchteil, dass da nur eine, vielleicht zwei zu vermittelnde Katzen sitzen. Meine Freundin arbeitet den ganzen Tag, fährt dann ne Stunde mit mir zu einer Pflegestelle und dann funkt es schon auf den ersten Blick nicht...
Aber gut, mehr Geduld ist vielleicht das Stichwort. :rolleyes:

@Kaminze
Ja, du hast recht, wenn sie dann einziehen lernt man sich erst richtig kennen.
Ach und Palmen und Gardinen... Die können auch bei "großen" Neuzugängen mal zu Schaden kommen, damit rechnen wir eh schon. ;)
 
Balli

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  • #11
:)

Sie findet das gut, wenn sie die Katzen kennt, aber vorher flößt ihr dieses Slebstbewusstsein halt Respekt ein. Und dann sagt sie: "Nee, das ist auch meine Wohnung. Diese Katze möchte ich nicht."

Ich geb mal wieder den Miesmacher, wenns hier sonst schon niemand macht :D

Hast du deine Freundin darüber aufgeklärt, dass Katzen einige unschöne Seiten haben? Dass sie eventuell an Tapeten kratzen, das Sofa zerschrammen bis die Füllung rausquillt, ihre Krallen an Schränken oder Stuhlbeinen wetzen, Zimmerpflanzen ausbuddeln, Dinge runterwerfen, dass sie ab und an kotzen und dass Katzenkacke stinkt? Dass überall in der Wohnung Katzenhaare rumfliegen werden?
 
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AnnaAn

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  • #12
Zu Kitten moechte ich mich hier mal aeussern ... ich hatte im letzten Jahr einen Wurf hier und jetzt wieder (jeweils andere Muetter! nicht dass hier jemand denkt, ich züchtete oder vermehrte...).

Einen von den Katzen vom letzten Jahr habe ich behalten. Jetzt sehe ich den Unterschied zu den diesjährigen Kitten.

Der Kater ist mit einem Jahr noch jung ist und spielt und tobt wahnsinnig gerne. Die kleinen nutzen gerade mit ihren 8 1/2 Wochen Lebensalter das ganze Haus aus (habe ein kleines Häuschen ca. 120m2). Die toben echt, was das Zeugs hält. Alle diese Katzen fetzten durch die Gegend (mehrmals am Tag, wenn sie eben nicht gerade schlafen oder fressen). Das ist wirklich sehr wild. Erziehen kann man ja nicht wirklich bei den Katzen, man kann nur Moeglichkeiten anbieten - kratzen, toben, rennen, klettern ... für alles sollte es eine Moeglichkeit geben. Und die räumen Dir begeistert alle Regale aus und klettern die Tapeten hoch (ich habe hier nur in einem Raum eine Wand mit Tapeten... die hingen daran wie Spiderman ... und jetzt sieht die Tapete etwas abgefetzt aus ..... hm).

ach ja, was Balli schreibt wg der unangenehmen Seiten - Tierhaare überall können schon stören ... ich bin da sehr empfindlich und habe Fusselrollen überall und sogar im Büro! Nicht schön sowas. Und der Geruch ... als Futter und die Häufchen sind nicht gerade meine liebsten Schnupperoasen .......... Daran sollte man denken. So ein Tier ist ja nicht nur kuschelig sondern eben auch .. nunja, eben so, ein Tier mit allem Drum und Dran.

Ich kann verstehen,d ass man eine Katze von Anfang an kennen moechte. Und gerade jung sind die zuckersüß. Überlege aber, ob der Platz bei Euch reicht und ob Ihr das alles aushaltet, was die kleinen da so veranstalten können.

Ich war auch mal hier im Tierheim und hatte nach ner Katze gesucht, doch ich hatte keine Bindung zu den erwachsenen Katzen dort herstellen können.... Kann Euch also sehr gut in diesem Punkt verstehen.
 
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Goblin

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  • #13
Also...

Klar, dass ihr nicht wollt, dass sich jemand unüberlegt Katzen ins Haus holt, aber wie gesagt: Ich bin nicht Katzenunerfahren. Ich habe auch schon Kitten mit der Hand groß ziehen müssen und die waren dann auch die erste Zeit nur in der Wohnung und haben sich dort ausgetobt. Mir geht es nicht um unser Möbiliar, sondern darum, dass es den Katzen gut geht. Toben werden Katzenkinder immer, egal ob auf 60 oder auf 200qm. und Regale ausräumen auch. ;) Die Frage ist nur, ob sie sich auf 60qm so austoben können, dass es ihnen damit gut geht. Hier kam ja schon mal der Hinweis, dass das zu wenig Platz sei und den nehme ich auch ernst und überlege noch mal.
Meine Freundin hat übrigens auch schon mal mit einer Katze zusammengewohnt, nur leider mit einem ziemlichen "negativ-Beispiel", wenn es denn sowas gibt. Deshalb will sie jetzt eben auch, dass es richtig funkt.
Dass Katzen an Tapeten kratzen usw. ist uns klar, darum geht es hier auch garnicht. Schließlich kann uns das bei ausgewachsenen ebenfalls passieren.
Ebenso wegen der Tierhaare. Ich weiß ja nicht wie eure erwachsenen Katzen so sind, aber unsere (die bei meinen Eltern lebt) hinterlässt auch überall Haare, obwohl sie mitlerweile 12 und außerdem Freigängerin ist. Sie hinterlässt im Übrigen nicht nur Haare, sondern auch Mäuse, Heuschrecken, Vögel... Was meine Eltern glaube ich bedeutend mehr auf den Keks geht. ;)

Wir sind beide nicht naiv, die Planung für Katzen läuft seit knapp einem Jahr, wir kennen Katzen und wissen, dass sie keine Gegenstände, sondern kleine Persönlichkeiten sind. Darum geht es nicht.
Kinder sind auch Persönlichkeiten und ich würde nicht jeden erwachsenen Menschen adoptieren. Wenn ich ein Baby adoptiere dann ist es aber mein Kind, egal wie es sich später entwickelt. Mag sein das der Vergleich weit hergeholt ist, aber darum geht es so ungefähr.

Ich hatte einfach noch nie Wohnungskatzen, deshalb meine Fragen. Und bisher habe ich auch keine richtigen Zusammenführungen machen müssen, deshalb die Frage nach dem Altersunterschied.
Und auf den zwei Pflegestellen auf denen wir waren, hatten die Kitten weniger Platz als sie bei uns haben würden und dort leben sie ja die ersten drei Monate. Und dort sagte man uns, dass die Wohnungsgröße bei uns garkein Problem sei, dass vor allem der Balkon und Wintergarten toll sei und es eher auf die dreidimensionalen Gestaltung ankäme als auf die Frage ob am Boden 60 oder 70qm Platz wären.
Weil ich davon aber nicht 100%ig überzeugt war, wollte ich hier nochmal nachfragen.
 
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Sveni

Gast
  • #14
Ob Kitten oder schon erwachsene(re) Katzen müsst ihr für euch entscheiden.

Ich für meinen Teil kann nur sagen NIE WIEDER KITTEN!

Bei unserer Nera war ja damals klar, dass sie als Kitten zu uns kommt, bei Tico hatten wir die Option eine erwachsene Katze zu Nera dazu zu nehmen, haben uns dann aber für Tico entschieden, weil ich a) gerne einen Kater haben wollte und b) wie deine Freundin sie aufwachsen sehen wollte.

Naja...wie viele andere schon schrieben sind Kitten anstrengender, müssen erzogen werden und mit viel Liebe, Disziplin und Durchhaltevermögen auch mal gestoppt werden.
Ich finde 55qm für 2 Kitten + 2 Menschen und ja scheinbar auch noch andere Tiere viel zu klein.
Die Tierchen machen auch aus 150qm das reinste Katzenhaus und man glaubt man hat ca 100 Kitten, sie sind immer überall! Oben, unten, drunter, drinnen usw...Sie stecken im Schrank, im Paket, aufm Regal, unterm Bett...überall! ;)

Die kleine Kuschelmaus entwickelt sich auch durchaus mal zur zickeligen Diva und ist so garnicht mehr das, was sie als Kitten zu sein schien.
Der kleine Knuddelkater, der aktiv durch die Gegend hüpft wird ein aufsässiger, launischer Rotzlöffel...Du steckst einfach nicht drin!

Ich habe später einen damals 18 Monate alten Kater dazu geholt. Toni zeigte mir vom ersten Tag an wie er ist und was er ist. Er hat sich nicht verändert und mehr als gehalten was versprochen war. ;)
Wenn du DEINE Katze abholst, dann liebst du sie eh sofort. Egal ob 12 Wochen, 12 Monate oder 12 Jahre. Sie ist ja plötzlich DEIN Gefährte! Auch ein Kitten lernst du doch erst kennen, wenn es bei dir ist. Den Unterschied sehe ich da nicht.

Vor kurzem haben wir eine 3,5 Jahre alte Katze dazu geholt. Sie hat uns ebenfalls vom ersten Tag an gezeigt wie und wer sie ist und wir durften uns gegenseitig kennenlernen.
Sie hat nie in einer Familie gelebt, braucht also auch die Erziehung und muss die Regeln und Verbote aufgezeigt bekommen. Sie kennt ja nichts. Das alles geschieht aber mit der Ruhe und Souveränität, die nur eine erwachsene Katze aufbringen kann. Es ist einfach viel lockerer, als bei Kitten.
Sie muss nicht ausprobieren ob man das Sofa fressen kann, ob man am Holzregal kratzen kann oder auch den Blumentopf als Klo nehmen könnte. Sie muss auch nicht überall rein, rauf, drüber, drunter um zu wissen wie und was geht und ob sie das hin bekommt. ;) Obwohl sie das Leben, so wie sie es jetzt hat, nie vorher kennengelernt hat, weiß man sowas als erwachsene Katze einfach.
Das macht dem Menschen, vor allem einem Katzenanfäger das Leben unendlich viel einfacher...
Grundsätzlich finde ICH sowieso, dass die Erziehung von Kitten für Katzenneulinge einfach schwierig zu leisten ist.
Sie spielt mit ihren Spielsachen übrigens wie eine Irre und rattert auch Kratzstangen rauf und runter, ebenso wie sie durch die Wohnung flitzt...alles nur in anderen Dimensionen! ;)
 
S

Sveni

Gast
  • #15
Egal für welche Altersgruppe ihr euch entscheidet:

Nehmt welche die sich schon kennen. :)
Zusammenführungen gehören sowohl für Mensch als auch fürs Tier nicht zu den angenehmsten Sachen...
Da ihr ja eh 2 Katzen haben wollt, könnt ihr euch das schenken...

Vielleicht wäre ja eine "Mama-Kind" Kombi eine Option für euch. Dann hättet ihr beide Seiten. :)
Viele Katzen bekommen in Pflegestellen ihre Welpen und werden dann vermittelt, gerne auch mit Kind! :)
 
AnnaAn

AnnaAn

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  • #16
ich glaube... so hoere ich es raus, Ihr habt Euch fuer Kitten schon laengst entschieden ..... ;)

Besonders, was Deine Freundin sagt, sollte man sich beim Aussuchen zu Herzen nehmen - sie soll sich ja schliesslich mit den neuen Gefaehrten wohl fuehlen.

Generell finde ich, sind Katzen total einfach. Als ich letztes Jahr diesen Wurf Kitten bekommen habe, wusste ich nix von Katzen, kannte bis dato nur Hunde. UND ich war erstaunt, wie einfach das mit den Katzen war! Und das waren 4 Kitten auf einmal und allesamt scheu!!! (siehe Signatur)
 
Balli

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  • #17
Ich finde 55qm Wohnfläche plus 10 qm Wintergarten völlig ok für 2 Katzen.
Und ich würde euch zu zwei Katzen (egal ob Kitten oder älter) raten, die sich schon kennen. Schaut doch mal hier in die Tierschutzecke, bei der örtlichen Katzenhilfe oder im Tierheim, ihr werdet sicher fündig werden.
Gut vorbereitet seid ihr ja, am guten Willen scheints auch nicht zu fehlen. Denn mal los und viel Spass :)
 
Brombeerlila

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  • #18
also ich finde auch, dass der platz ausreichend ist.
wir haben hier 60 qm und kommen echt gut klar.
wenn du deine kratzbäume gut plazierst und ihnen somit schränke und regale zur verfügung stellst, kann das gut klappen.
und dass kitten alles kaputt machen ist meiner meinung nach ein gerücht. gut, es kommt auch auf die katzen selbst an. aber hier ging kaum was kaputt. die couch ist halt zerkratzt und man siehts an den haaren und katzenstreukörnchen die hier überall rumliegen. aber was solls :D
damit hast du dich ja eh schon abgefunden, wenn du schon mal ne katze hattest.
die zeit mit kitten ist wirklich wunderschön und ich hab mich jedes mal gefreut, wieder heimzukommen.
wenn du dir die mäuse aus dem tierheim oder dem tierschutz holst, wo zur zeit übrigens jede menge kitten sitzen und warten, tust du auch noch was gutes. such dir am besten ein geschwisterpaar oder zwei mäuse, die schon miteinandern zeit verbracht haben und du bist auch, was zusammenführungen angeht auf der sicheren seite!
ich wünsch dir viel spaß mit deinen mäusen =)
am besten du liest dich hier in den jeweiligen rubriken was futter und co angeht ein und es kann (fast) nichts mehr schiefgehen!:smile:
 
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Goblin

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Hannover
  • #19
Hallo,
danke für die vielen ANtworten!
Da bin ich ja schon beruhigt, dass hier einige kleinere Wohnungen haben und die Katzen damit zufrieden sind.

@AnnaAn
Naja, entschieden ist das noch nicht. Sonst würde ich hier garnicht mehr lange um Meinungen fragen. ;)
Wenn es nur nach mir ginge wären es keine Kitten, ich habe meine Traumkatzen ja aber schon gefunden.
Aber meine Freundin ist halt so in den Gedanken verrannt, dass es Kitten sein sollen. Und ich bin eh schon der Part von uns beiden, der KAtzenafiner ist. Nicht, dass sie Katzen nicht toll fände, aber wenn ich nicht wäre hätte sie wohl immer ein bisschen zu viel Ansgt vor der verantwortung und würde den Schritt zur eigenen Katze wohl eher nicht gehen. Deshalb ist es mir wichtig, dass es nicht nur bei mir funkt. Und bei ihr funkt es bisher immer bei Kitten. Oder bei KAtzen mit schlechter Vergangenheit, drei Beinen oder so. Mutterinstinkte vielleicht. :aetschbaetsch1:

Aber Sveni, deinen Bericht werde ich ihr mal zu lesen geben. Generell denke ich, dass man sowohl mit Kitten als auch mit älteren Katzen das ganz große Los ziehen kann... Aber mit Kitten ist das Los am Anfang wohl etwas stressiger. :D
 

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