Was hat Cindy wirklich?

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
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Homesick

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Hallo ihr Lieben!

Leider wissen wir nicht mehr weiter, daher wende ich mich nun an euch.

Folgendes Problem:

Meine Mutter hat vor ein paar Jahren eine Katze zu sich geholt. Sie stammt von einem Ehepaar, die wohl damals öfter Tiere bei sich aufnahmen. Mehr weiß ich dazu nicht. In die Katze, Cindy, haben wir uns alle sofort verliebt. Eine richtige Kuschelkatze. Als ich mit meiner Mutter dort war wurde uns erst gesagt, dass sie chronischen Katzenschnupfen hätte. Wir nahmen sie dann aber trotzdem. Hier wurde noch gesagt, dass die Katze in einer Mülltonne gefunden wurde, als sie noch etwas jünger war. Allerdings weiß ich nicht, wie alt genau sie da war. Als wir sie damals aufnahmen, war Cindy 1 Jahr alt.

Das Ehepaar sagte meiner Mutter, dass die Katze von der ehemaligen Ärztin das Medikament Sinupret (also für Menschen) bekam. Da ich persönlich von der Tierärztin bei dem das Ehepaar mit Cindy war nicht so viel halte (hatte z. B. falsche Diagnose bei meinen Nagern gestellt und hatte sogar Angst vor unserem damaligen Familienkater), sind wir nicht mehr zu dieser gegangen.

Wir haben schnell gemerkt, dass die Katze oft niest. Leider beim kuscheln auch mal mitten ins Gesicht. Ich weiß nicht, wie es beim chronischen Katzenschnupfen ist, aber Cindy hatte manchmal solche Niesanfälle. Als hätte sie etwas in die Nase bekommen. Passiert Menschen ja auch mal.

Zunächst sind wir dann mal mit der Maus zum TA unseres Vertrauens. Schnell wurde klar, dass dies wohl auch nicht der richtige TA für die Katze ist. Die Katze hätte nichts. Ab und an bekam sie dann Ohrentropfen, soweit ich mich erinnere, da sie mit den Ohren plötzlich auch noch Probleme hatte. Einmal hieß es, sie hätte Milben. Beim nächsten Mal plötzlich nicht mehr. Dieses Hin und Her empfanden wir als merkwürdig und meine Mutter wechselte den Tierarzt.

Beim neuen Tierarzt wurden erstmal die Ohren ausgespült. Das wurde beim alten TA tatsächlich nie gemacht. Als das gemacht wurde, sah man erstmal, wie viel Dreck in den Ohren war. Es waren dann tatschlich Milben. Cindy bekam dann Antibiotikum und auch Cortison gespritzt. Es hieß dann auch mal, dass sie Asthma hätte. Chronischer Katzenschnupfen wäre es nicht. Die Tierärztin wurde dann schwanger und eine neue kam in die Praxis. Plötzlich war es kein Asthma mehr und man vermutete eher eine Allergie, aber spritzte das, was auch die Vorgängerin spritzte.

Und jetzt schildere ich mal die Dinge die nun aktuell sind: Den Tierarzt haben wir inzwischen erneut gewechselt, da es uns vorkommt, als würde jeder Tierarzt bei einem neuen Termin etwas anderes sagen. Der Tierarzt nun, tut das was wir sagen. Das finde ich jedenfalls nicht so gut, denn so richtig sagen, was Cindy hat, kann er irgendwie auch nicht. Cindy ist inzwischen sehr dick, das kommt wahrscheinlich von dem Cortison. Dieses Cortison half Cindy soweit immer gut, nach 4-6 Wochen wurde es aber wieder dringend Zeit zum TA zu fahren. Ich habe das Gefühl, dass das Cortison manchmal besser und manchmal weniger anschlägt.

Wenn es wieder Zeit dafür wird, dann macht sich dies

1. an den Augen bemerkbar. Da kommt dann Dreck heraus
2. Sie niest wieder häufiger (ihr Niesen ist wirklich extrem laut und irgendwie „anders“, so kenne ich das von Katzen nicht)
3. Die Nase läuft sozusagen ein wenig. Wenn sie schnurrt, dann sabbert sie da auch ein wenig… Ich denke, dass das aufjedenfall damit zusammenhängt

Sobald sie das Cortison hat, ist es am nächsten Tag wie weg. Hinsichtlich einer Allergie, haben wir uns auch schon Gedanken gemacht. Ich war sogar schon in der Apotheke und habe hier homöopathische Kügelchen gekauft. Diese halfen ihr aber nicht, der Zustand blieb unverändert.

Da Cindy immer dicker wird, machen wir uns wirklich Gedanken. Cortison kann auf Dauer ja auch keine Lösung sein, wenn hier durch das Übergewicht vielleicht Organe beschädigt werden? Zumal immer noch nicht klar ist, was die Katze überhaupt hat. Man weiß nur, dass Cortison hilft.

Ich hoffe, dass mir hier vielleicht jemand einen Tipp oder Ratschlag geben kann. Denn den Tierärzten glaube ich inzwischen irgendwie gar nichts mehr. :(

LG
 
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FrauFreitag

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blinde antibiose (= nicht erregerbestimmt) UND cortison OHNE diagnostik ist ein "kunstfehler", sprich: pfusch.

bei einer katze, die deutliche anzeichen einer atemwegsinfektion zeigt, mit depotcortison draufzuballern, ist mehr als fahrlässig von dem tierarzt! eine solche ist sehr viel häufiger als felines asthma (das im übrigen eine ausschlussdiagnose ist und ZWINGEND das nicht-vorhandensein einer atemwegsinfektion voraussetzt!)! darüber hinaus: mal besser und mal schlimmer gibt es nicht bei asthma, wenn man es mit fett depotcortison abdeckt. da sollten die symptome WEG sein!

cortison unterdrückt das immunsystem - das hat zur folge, dass einer infektion tür und tor geöffnet wird, sich weiter und richtig "gut" auszubreiten!

es ist eine dermaßen fiese stümperei der ärzte, wenn hier, so wie es aussieht, KEINERLEI diagnostik gefahren wird, anstattdessen mit cortison "gearbeitet" wird!

deine katze zeigt alle anzeichen eines katzenschnupfens. JEDE atemwegsinfektion sowie alle infektiösen bindehautentzündungen gehören in diesen komplex. und nein, es gibt keinen chronischen katzenschnupfen.

lies dich bitte mal ein: FAQ - Atemwegsinfektionen, Erkältungen, Katzenschnupfen & Co.

was tun?
- abstrich machen lassen - am besten nase und rachen. auf viren und bakterien untersuchen lassen.
- initiale antibiose, bis die ergebnisse da sind - korrekt (!) ausgewähltes antibiotikum, das so gut wie alle möglichen bakteriellen erreger abdeckt, die in frage kommen. in absprache mit dem tierarzt (bitte vorher informieren, die tierärzte geben hier oft aus gewohnheit/unwissenheit/was weiß ich ungeeignete antibiotika!) doxycyclin, azithromycin oder pradofloxacin.
- augen eventuell behandeln: bindehautentzündung? wie schlimm ist es an den augen?
 
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Ist da irgendwann mal irgendwas an Diagnostik gelaufen bzgl. Katzenschnupfen, Ohren, Asthma, Allergie (zum Beispiel Abstrich, Röntgen, Ausschlussdiät...)? Oder hat man einfach immer nur irgendwas vermutet und dann halt Cortison gespritzt?

Depotcortison ist immer die allerallerallerletzte Wahl, selbst wenn Cortison tatsächlich indiziert sein sollte.

Wo wohnst du denn ca.? Vielleicht kann man dir hier einen Tierarzt empfehlen, der in Sachen Diagnostik fähig ist.

Wende dich bitte mal an FrauFreitag hier im Forum (bzw. schreib ihr eine PN), die ist sowohl in Sachen Katzenschnupfen als auch in Sachen Asthma sehr fit.

Edit - ah, sie ist schon da :D Gut. Dann bist du in guten Händen.
 
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Homesick

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Ich werde mich heute abend aufjedenfall einlesen. Ich hoffe das das weiterhilft. Vielen Dank schonmal! :) Das hört sich jetzt allerdings wirklich heftig an, dass hier scheinbar alle Tierärzte gleich handelten :( Am besten wieder wechseln ... Der neue war nämlich eigentlich der Ansicht, dass dann wohl nichts anderes als Cortison hilft. :mad: Ist dieses "Depotcortison" ganz normales Cortison? Leider kenne ich mich damit 0 aus.

Wir kommen aus dem Saarland, im Landkreis Neunkirchen. Also falls jemand einen guten TA kennt?
 
Juli89

Juli89

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Ist dieses "Depotcortison" ganz normales Cortison? Leider kenne ich mich damit 0 aus.

Depot bedeutet immer, dass es länger anhält.
Als Beispiel: Das Cortison muss jeden Tag als Tablette gegeben werden oder es wird ein Depot gespritzt, das hält dann über Wochen.

Nachteil des Depots: Wenn es nicht vertragen wird, kann es nicht "abgesetzt" werden. Es bleibt im Körper.
 
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Homesick

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Ah okay verstehe.. sie bekam es auch mal als Tablette, aber das "half" ihr sowieso nicht..

Gibt es hier zufällig eine Liste mit guten Tierärzten für die jeweiligen Bundesländer?



Edit: Und wenn das Cortison im Körper bleibt, bleibt die Katze dann dick? So wie es bei Cindy ist?
 
N

Nicht registriert

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Bei Depotcortison ist das Problem vor allem, dass es sehr nebenwirkungsträchtig ist, weil es in den meisten Fällen dazu führt, dass die Nebennierenrinden ihre Funktion einstellen. Außerdem kann man die Dosis viel schlechter anpassen als bei Tabletten.
Die Gewichtszunahme ist eine mögliche Nebenwirkung (bzw. kann Cortison zu mehr Hunger führen und darüber dann zu Gewichtszunahme).

Bei euch steht aber ja noch nicht mal fest, ob Cortison überhaupt das Mittel der Wahl ist. Lasst erst einmal ordentlich diagnostizieren, was eigentlich mit ihr los ist :)
 
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Maiglöckchen

Maiglöckchen

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Wir kommen aus dem Saarland, im Landkreis Neunkirchen. Also falls jemand einen guten TA kennt?

Die Tierklinik Elversberg soll sehr gut sein, falls die für Euch gut erreichbar ist.

Was das Übergewicht angeht, hat das natürlich auch mit dem Cortison zu tun, es kann aber auch mit der Fütterung zusammen hängen, bzw. beides kann zusammen kommen. Füttert Ihr Trocken- oder Nassfutter?
 
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FrauFreitag

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nochmal - welche diagnostik ist hier gelaufen, BEVOR man (AUFGRUND VON WAS für einer diagnose!) zu welchen medikamenten genau gegriffen hat?

cortison UND WAS für ein ab?

ich gehe davon aus - keine diagnostik.
und in folge dessen: mal irgendeine antibiose, jetzt ständig cortison, langwirksames.

DAS IST PFUSCH und GEFÄHRLICH!!!


ich habe es eigentlich alles schon mal geschrieben, trotzdem:
1.) felines asthma = ausschlussdiagnose. WENN asthma da ist, behandelt man das mit cortison - dauerhaft aber eben nicht systemisch, sondern mit inhalativem, weil das nicht die eklatanten potentiellen nebenwirkungen aufweist wie systemisches.
2.) felines asthma tritt statistisch betrachtet sehr viel weniger häufig auf als eine stinknormale infektion. nachdenken bitte: wenn man beim eigenen arzt ist, hustet und schnupft - sagt der dann auch "asthma!"? schnupfen ist KEIN zeichen für asthma, sehr wohl aber eines für eine ... infektion. genauso wie die probleme mit den augen.
3.) ohrenentzündungen sind gerne einmal folge von unbehandelten felinen atemwegsinfektionen ...
4.) cortison, erst recht ständig gegebenes (!), ermöglicht es jeder infektion, sich erst recht auszubreiten, sprich: schlimmer zu werden. atemwegsinfektionen können gerne mal ohrenentzündungen und lungenentzündungen nach sich ziehen, letztere können lebensgefährlich werden. bindehautentzündungen können sich verschlimmern und zum verlust des auges/augenlichtes führen.

wie kann ein arzt KEINE DIAGNOSTIK machen UND bei SO deutlichen (!) anzeichen einer atemwegsinfektion bzw. erkrankung aus dem katzenschnupfenkomplex als mittel der wahl cortison vorschlagen UND auch über wochen (monate?) hinweg anwenden?
ich halte das für (lebens)gefährlich - einmal abgesehen davon, dass es böse stümperei ist.

einlesen - in meinem faq oder woanders.
abstrich einfordern - alles, nase, rachen, was man kriegen kann.
dezidiert auf ALLE bakterien und auf viren untersuchen lassen und ein antibiogramm anfordern.
auf eine korrekt ausgewählte (!) initiale antibiose bestehen - dazu habe ich bereits etwas geschrieben.
 
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Homesick

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  • #10
nochmal - welche diagnostik ist hier gelaufen, BEVOR man (AUFGRUND VON WAS für einer diagnose!) zu welchen medikamenten genau gegriffen hat?

cortison UND WAS für ein ab?

ich gehe davon aus - keine diagnostik.
und in folge dessen: mal irgendeine antibiose, jetzt ständig cortison, langwirksames.

DAS IST PFUSCH und GEFÄHRLICH!!!


ich habe es eigentlich alles schon mal geschrieben, trotzdem:
1.) felines asthma = ausschlussdiagnose. WENN asthma da ist, behandelt man das mit cortison - dauerhaft aber eben nicht systemisch, sondern mit inhalativem, weil das nicht die eklatanten potentiellen nebenwirkungen aufweist wie systemisches.
2.) felines asthma tritt statistisch betrachtet sehr viel weniger häufig auf als eine stinknormale infektion. nachdenken bitte: wenn man beim eigenen arzt ist, hustet und schnupft - sagt der dann auch "asthma!"? schnupfen ist KEIN zeichen für asthma, sehr wohl aber eines für eine ... infektion. genauso wie die probleme mit den augen.
3.) ohrenentzündungen sind gerne einmal folge von unbehandelten felinen atemwegsinfektionen ...
4.) cortison, erst recht ständig gegebenes (!), ermöglicht es jeder infektion, sich erst recht auszubreiten, sprich: schlimmer zu werden. atemwegsinfektionen können gerne mal ohrenentzündungen und lungenentzündungen nach sich ziehen, letztere können lebensgefährlich werden. bindehautentzündungen können sich verschlimmern und zum verlust des auges/augenlichtes führen.

wie kann ein arzt KEINE DIAGNOSTIK machen UND bei SO deutlichen (!) anzeichen einer atemwegsinfektion bzw. erkrankung aus dem katzenschnupfenkomplex als mittel der wahl cortison vorschlagen UND auch über wochen (monate?) hinweg anwenden?
ich halte das für (lebens)gefährlich - einmal abgesehen davon, dass es böse stümperei ist.

einlesen - in meinem faq oder woanders.
abstrich einfordern - alles, nase, rachen, was man kriegen kann.
dezidiert auf ALLE bakterien und auf viren untersuchen lassen und ein antibiogramm anfordern.
auf eine korrekt ausgewählte (!) initiale antibiose bestehen - dazu habe ich bereits etwas geschrieben.

Also ich habe deinen Post gelesen und ich habe es soweit auch verstanden und deine FAQs werde ich heute abend lesen, wie gesagt. Dafür will ich genug Zeit haben, da es ja auch viel zu lesen ist.

Und ich habe keine Ahnung was der Arzt ihr für ein Antibiotikum gespritzt hat. Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber normalerweise vertraut man den Ärzten und fragt nicht nach welches das ist. Zumal ich mich damit nun wirklich nicht auskenne. Welche Diagnosen die Ärzte stellten habe ich ja bereits geschrieben.
 
Maiglöckchen

Maiglöckchen

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  • #11
Wenn der Arzt Dir das AB nicht als Tabletten mit nach Hause gegeben hat, dürfte es sich bei dem AB mit großer Wahrscheinlichkeit um Convenia gehandelt haben, das ist ein Langzeit-AB, das leider sehr häufig bei Tierärzten für Atemwegserkrankungen verwendet wird, obwohl es nicht das optimale AB für solche Erkrankungen ist.
 
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Homesick

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  • #12
Also was mir jetzt noch eingefallen ist, dass der letzte Arzt mal etwas von Penicillin bei meiner eigenen Katze erwähnte. Eventuell hat er das dann auch bei der Katze meiner Mutter, also Cindy, gespritzt. Aber 100% sagen kann ich es nicht.

Und Cindy bekam zwischendurch auch mal Tabletten, sorry, dass ich das noch nicht erwähnte. Leider geht die ganze Geschichte nun schon Jahrelang so. Die Tabletten bekam sie dann statt den ganzen Spritzen. Aber die schlugen halt null an. Was genau das für Tabletten waren, kann ich jetzt leider nicht sagen, ich weiß es nicht mehr. :/

Nun lese ich mir endlich mal die FAQ von FrauFreitag durch.
 
H

Homesick

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  • #13
Wir waren nun gestern beim Tierarzt und dort wurde erstmal ein Röntgenbild der Lunge gemacht. Es wurde festgestellt, dass Cindy kein Asthma oder gar einen Tumor hat. Danach wurde ihr noch Blut entnommen und dieses direkt ausgewertet. Eine Virenerkrankung wie Leukose o. ä. liegt ebenso nicht vor.

Ich habe nach einem Rachenabstrich gefragt, die Tierklinik Elversberg meinte aber, dass sie diesen nicht mehr durchführen, er wäre zu ungenau. Jetzt wurde uns vorgeschlagen, ein CT oder eine Nasendruckspülung durchzuführen.

Wegen der Antibiose wurde gesagt, dass es sich nicht lohnt das zu machen, weil Cindy ständig neue Erreger hätte. Wenn sie das machen würden, dann müsste es bei jeder neuen Infektion neu gemacht werden, so die Ärztin.

Da ihr ja wisst, dass ich wegen Cindys Vorgeschichte den Ärzten nicht mehr voll vertrauen kann, wende ich mich erneut an euch. Was meint ihr nun dazu? :confused: Die Ärztin kam mir kompetent vor und hat wenigstens mal etwas gemacht.
 
Catsnbooks

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  • #14
Und wie haben sie begründet, dass das immer neue Erreger sind, und nicht immer die gleichen zurück kommen? Denn das gibt es ja auch öfter, zumal bei so unzureichender Behandlung, wie bei Euch.

Ich würde mir das zunächst mal begründen lassen, warum sie das annehmen.

Wenn sie dann nur damit kommen, dass die Krankheit ja immer wieder kommt, dann weis sie mal darauf hin, dass bisher nicht mit den Mitteln der Wahl bei Katzenschnupfen (siehe Frau Freitags FAQ) behandelt worden ist.

Wenn darauf keine gescheite Antwort kommt, dann kannst Du entweder weiter nach TÄ suchen, oder versuchen, Dich so gut einzulesen, dass Du Dich fundiert mit den Ärzten auseinandersetzen und auf einer besser begründeten Behandlung bestehen kannst. Darauf sind leider viele von uns angewiesen.

Es stimmt, dass Rachenabstriche ungenau sein können (siehe Frau Freitags FAQ), aber sie sind weniger invasiv als die Alternativen (Spülungen etc) die nur unter Narkose durchgeführt werden können. Deswegen finde ich sie als ersten Schritt trotzdem gut.

Andernfalls wäre eigentlich eine Antibiose mit einem der drei Antibiotika der Wahl (siehe Frau Freitags FAQ) angezeigt, unter sechs Wochen würde ich aber bei einem chronischen Fall nicht bleiben wollen.
 
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Homesick

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  • #15
Cindy ist nun 8 Jahre alt und seit dem wir sie haben, hat Cindy diese Probleme. Daher geht sie scheinbar davon aus.

Habe oben übrigens noch vergessen, dass sie nochmal neues Antibiotikum bekam. In Form von Tabletten.

Die FAQs habe ich mir schon durchgelesen, daher hat mich das auch gewundert, dass die Ärztin direkt den Rachenabstrich „ablehnte“, weil ich sprach sie ja darauf an.
 
MäuschenK.

MäuschenK.

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  • #16
Habe oben übrigens noch vergessen, dass sie nochmal neues Antibiotikum bekam. In Form von Tabletten.

Wie heißt es?

Ich persönlich würde auf einen Abstrich auf alle Katzenschnupfenerreger bestehen. Aus, Punkt, fertig. Wie sieht es im Mäulchen aus?
 
Catsnbooks

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  • #17
Cindy ist nun 8 Jahre alt und seit dem wir sie haben, hat Cindy diese Probleme. Daher geht sie scheinbar davon aus.

Habe oben übrigens noch vergessen, dass sie nochmal neues Antibiotikum bekam. In Form von Tabletten.

Die FAQs habe ich mir schon durchgelesen, daher hat mich das auch gewundert, dass die Ärztin direkt den Rachenabstrich „ablehnte“, weil ich sprach sie ja darauf an.

Na ja, aber wenn nie so behandelt worden ist, wie eigentlich behandelt werden sollte, können es eben auch 8 Jahre die gleichen Erreger gewesen sein.

Lass doch erst mal einen Rachenabstrich machen und den an ein Labor einschicken. Besteh aber darauf, dass alle Katzenschnupfenerreger getestet werden - das ist leider nicht immer selbstverständlich. Also erwähne namentlich Herpes, Calici, Chlamydien, Bordetellen, Pasteurellen und Mykoplasmen. Viele Tierärzte haben leider nicht alle auf dem Schirm.

Was Du so berichtest spricht leider nicht so für die Klinik (bzw hast Du vielleicht einfach den falschen Arzt erwischt).
 
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