Warum 2 Kitten UNBEDINGT nötig sind!

JessyD

JessyD

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  • #561
Diesen wichtigen Tread habe ich mir bereits durchgelesen bevor ich mich überhaupt registriert habe.
In Meiner Vorstellung habe ich bereits meine Geschichte erzählt

http://www.katzen-forum.net/das-sind-wir/198648-ein-liebes-hallo-aus-dem-norden-2.html

Es war Ursprünglich geplant das wir 2 Brüder haben wollten , aber dann traffen wir auf unseren kleinen Süßen Attila ..

Nun müssen wir schauen einen passenden Gefährten für Attila.
 
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Rike1512

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  • #562
Einzelkater Charlie-nicht mehr lange...Loui kommt

Unser Charlie ist jetzt 5,5 Monate alt und seit 3 Monaten bei uns-auch ich dachte, 1 Kater würde reichen-da waren mein Freund und ich uns einig...wir beschäftigen uns sehr viel mit ihm und dennoch bereitete mir immer wieder Bauchschmerzen, zu lesen, dass mein Kleiner allein unglücklich ist-ich liebe ihn über alles und möchte, dass es ihm gutgeht...in letzter Zeit kommt es auch öfter vor, dass er miaut, wenn ich die Wohnung verlasse und er allein ist ( obwohl er nur selten ganz allein ist )-wir haben uns nun entschieden, Loui zu uns zu holen-am 29. zieht er endlich ein und ich bin sooo gespannt, wie Charlie reagieren wird...am kommenden Freitag wird Charlie noch kastriert-er müsste in Kürze sowieso und ich dachte, es wäre besser, wenn et dann vorher damit durch wäre-wir holen Loui deshalb extra erst 1 Woche später-hoffe, das ist alles so richtig und Charlie muss sich deshalb nun nicht die Chefposition streitig machen...die Tierärztin wird Loui frühestens im Januar kastrieren, denk ich!
Achja-Loui ist 14 Wochen alt, wenn wir ihn holen-Charlie ist dann fast 6 Monate alt-hab euch mal Bilder dazugepackt-unsere beiden Süßen :pink-heart:
 

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willneverscore

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  • #563
Hallo Gemeinde,

Ich habe nun einige Beiträge gelesen und fühle mich etwas niedergeschlagen. Ich und mein Freund haben seit ca. 4 Wochen unseren nun 11 Wochen alten Quagmire (Scottish Fold Kater /Kitten). Ich habe schon gelesen das empfohlen wird, 2 Katzen bzw Kater zu holen. Meines Erachtens nach, geht es unserem Wurm sehr gut. Er ist selten mehr als 4 Stunden alleine, einer von uns ist sogut wie immer bei ihm und für ihn da. Wir haben eine ca 50qm Wohnung. Einen Außengänger aus Ihm zu manche ist meiner Meinung Nach undenkbar - da wir direkt an einer Straße wohnen (zwar keine Hauptstraße, aber nicht schlecht befahren). Ist es tatsächlich eine undenkbare tat, dass unser kleiner die erste Zeit alleine aufwaechst, sprich ohne einen kleinen Spielkameraden? Ich finde es Ehr unpassend, in solch eine kleine Wohnung einen 2. Kater zu holen. Sollten wir in den nächsten Jahren in eine größere Wohnung ziehen, ist ein 2. Tier, ob Hund oder Katz absolut nicht ausgeschlossen.

Wie ist eure Meinung? Schade ich meinen kleinen Wurm?Als Anhang sende ich ein Bild von meinem Quagmire.

LG, willneverscore
 

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Paty

Paty

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  • #564
Wie es aussieht habt ihr falsch gemacht was man auch nur falsch machen kann

Den Kleinen viel viel zu früh geholt - normalerweise sollen Kitten 12-16 Wochen bei der Mutter und den Geschwistern bleiben um Sozialverhalten, das Putzen, Toilettengang usw. zu erlernen. Der Zwerg war ja gerade mal 7 Wochen als ihr ihn bekommen hat - da werden die meist sogar noch gesäugt

Außerdem habt ihr den Kleinen bei Vermehrern geholt - ein guter Züchter gibt seine Kleinen nie in Einzelhaft und schon gar nicht so früh ab

Und jetzt haltet ihr den Kleinen auch noch alleine

Tut mir leid aber warum habt ihr euch nicht vorher informiert?

Kitten alleine halten geht so gar nicht, hast du die Bilder hier im Thread und im anderen nicht gesehen?
http://www.katzen-forum.net/die-anfaenger/8827-warum-zwei-katzen-besser-sind-als-eine.html

Kitten hält man nie alleine, das ist einfach Tierquälerei. Tut mir leid dass ich das so deutlich sage - aber stell dir einfach mal ein Menschenkind unter Elefanten vor (Elefanten wegen dem Größenunterschied) - der Elefant füttert das Menschenkind, spielt ein wenig mit ihm aber das Menschenkind darf nie mit einem anderen Kind spielen, nie seine eigene Sprache sprechen, nie mit einem Artgenossen schmusen
Das ist was ihr dem Kleinen antut

Menschen sind kein Ersatz für einen Kumpel mit dem der Kleine raufen, spielen, toben und kuscheln kann. Leckst du ihm die Öhrchen aus, seinen Hintern? Tobst du mit ihm über den Kratzbaum?`Spielst du mit ihm raufen?

Katzen sind keine Einzelgänger sondern Einzeljäger. Katzen sind sehr sehr soziale Tiere und sogar Streunerkatzen leben in Gruppen

Schau dir mal diesen Thread an http://www.katzen-forum.net/verhalten-und-erziehung/165046-einzelkitten-erfahrungen.html

Solltest du den Kleinen lieben - da kann ich dich nur inständig bitten schau dir die Threads, Bilder und Geschichten an und gibt deinem Kleinen einen etwa gleichaltrigen Katerkumpel

Wenn ihr euch aus welchen Gründen auch immer keinen 2. Kater sobald als möglich leisten könnt oder wollt gib den Kleinen ab damit er eine Chance auf ein glückliches Leben mit Katzenkumpels hat.

50 qm ist auch für eine Katze schon am Limit wenn man sie nicht wirklich katzengerecht gestaltet - sprich mit Catwalks an den Wänden, ständigen Zugang zu allen Räumen usw.

Aber Einzelhaltung ist noch schlimmer und eure Idee in ein paar Jahren einen Kumpel oder Hund dazu zu holen ist nicht überlegt - dann habt ihr einen total verhaltensgestörten Kater der vermutlich nicht mehr zu vergesellschaften ist und ein Hund ist außerdem kein adäquater Partner für eine Katze
 
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willneverscore

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  • #565
Vielen Dank für die überaus feindliche Antwort :) mich als Tierquäler zu bezeichnen reicht vollkommen aus, dieses Forums, nach meiner Anmeldung vor 10 Minuten zu verlassen.
 
Paty

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  • #566
Schau dir wenigstens den Thread Einzelkitten Erfahrungen an, in ein paar Wochen oder Monaten kommst du dann wieder und es kommt ein Post in der Richtung: Hilfe mein Kater greift mich an ...

Tut mir leid - es ist nicht feindlich - ich bin nur ehrlich und ich versuche dir zu erklären was deinem Kleinen fehlt.

Ihr hättet euch auch vor der Anschaffung des Katers erkundigen können, mit Sicherheit wird auch jede andere "Anschaffung" vorher gegoogelt
 
PaulchensMama

PaulchensMama

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  • #567
Neuzugang...

Hallo, ich würde gerne um Eure Meinungen bitten.
Ich habe ein jämmerlich schreiendes Katzenkind von ca 5-6 Wochen aus dem Motorraum des Nachbarautos (Gott sei Dank war der Nachbar seeehr verständnisvoll) gerettet, 2 Wochen lang noch Fläschchen gegeben, bis es nicht mehr wollte, gesund gepflegt und vom TA therapieren lassen wg Darmentzündung. Natürlich hatte es auch die üblichen Parasiten. Und natürlich vermisste niemand das Kitten, hab auch überall nachgefragt bei den üblichen Stellen und in der Nachbarschaft. Nix �� Auch keine Katzenmutter oder Geschwister zu sehen.

So, Lexi ist also nun da und sehr auf mich fixiert. Sie fährt Gott sei Dank problemlos Auto, da ich jedes Wochenende zw. Arbeitsort und zu Hause 1,5 h Freitags und Sonntags pendele. Sie pennt einfach völlig tiefenentspannt im Auto.

Die anderen erwachsenen, z.T. alten und kranken Katzen leben bei meiner Mutter, 3 Katzendamen, sowie mein junger Kater Paulchen, der im Auto einfach zu große Angst hat und ich wollte ihm den Pendelstress ersparen, außerdem haben wir zu Hause ein großes Haus mit gesichertem Freigang, am Arbeitsplatz habe ich nur eine kleine Zwei-Zimmer-Wohnung. Also habe ich damals in seinem Sinn entschieden, zumal eine der Damen sich besonders toll mit ihm versteht.

Paulchen mag die Kleine sehr, sie spielen wie blöd, mit den Damen geht es so, man ignoriert sich. Zusammenführung in der ersten Woche nur Gittertür, nach 2 Wochen dann erster richtiger Kontakt.

Paulchen ist jetzt 4 Jahre, die Damen alle zw. 11-18 (2 davon leider krank), Lexi ca. 8-9 Wochen nunmehr.

Ich frage mich, ob ich ihr das Paulchen nicht mitnehmen soll, im Auto. Vielleicht nimmt er sich an dem Kleinteil ein Beispiel und stresst sich nicht mehr so im Auto. Und die Kleine hätte unter der Woche mit Paulchen Action und Gesellschaft.

Oder wäre es in der Tat besser, ein anderes Kitten für Lexi zu finden? Paulchen und Lexi mögen sich wirklich sehr, und spielen wie wild, und manchmal maßregelt er sie auch. Aber ich will ja auch keine Kitten horten auf der anderen Seite. Unsere 4er Bande war ja soweit komplett und plötzlich fand ich Lexi.

Ich bin superglücklich, dass sie so völlig unbeeindruckt Auto fährt und dass ich auch in der Wohnung jetzt eine Katze habe, statt unsere Katzenfamilie (eigentlich ist nur das Paulchen "meiner") nur am Wochenende zu besuchen. Aber ich will ja auch, dass Lexi glücklich ist. Die Damen kann ich nicht mehr rumfahren, aufgrund der angeschlagenen Gesundheit und des Alters ist auch Stress zu vermeiden. Mit Paulchen wollte ich es versuchen, aber reicht das für das Kleinteil? Oder wäre für Lexi ein anderes Kitten wirklich besser?
 
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Miezi 63

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  • #568
Erst mal vielen Dank, daß du dich des Kleinchens angenommen hast! :)
Wie sie wohl in den Motorraum kam?
Es gibt ja Geschichten von Katzen, die wer weiß wie weit so mitgefahren sind... :eek:
Miezi wurde auch eine Reisekatze, nachdem sie zu mir kam :) Das ist schon cool, oder? Damals traf ich eine junge Frau, einen Norwegerkater am Geschirr auf ihren Schultern liegend, sie fuhr so öV (Bahn) mit ihm, das war mir dann auch fast unglaublich!
Ich bin gespannt, was hier für Meinungen kommen, ich wüßte an deiner Stelle auch nicht, was tun...
 
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Rina_1988

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Alfter
  • #569
Hi!

Dazu kann ich auch eine Geschichte erzählen. Seit ich krabbeln kann, bin ich mit Tieren groß geworden. Hunden gleichermaßen wie Katzen. Meine Tante hatte einen Bauernhof mit 13 Freigängern. Oft hab ich auch erleben müssen, wie die eine oder andere wegen der Hauptstraße über die Regenbogenbrücke gegangen ist. In der Regel waren es immer Geschwisterpärchen auf dem Hof.
Später bekam ich dann Kaninchen. Immer nur eines. Und was für Katzen gilt, gilt besonders für Kaninchen.

An Lucky und Jerry hab ich meine Lektion in Einzelhaft gelernt. Fairer weise muss ich dazu sagen, ich war 11 und meine Eltern haben ein Zweites Tier nie erlaubt. Immer nur Einzelhaft. Da konnte ich bitten und betteln soviel ich wollte. Bei unseren Katzen Sheila, Sindy und Simba wars nicht dramatisch, da sie Freigänger waren. Aber mein Kaninchen Jerry (da war ich dann 18) war so auf mich fixiert, dass er gelitten hat, als wir in einer eigenen Wohnung wohnten, wenn ich zur Ausbildung ging und er alleine war. Auch wenn ich Abends bei ihm war, merkte ich, wie sehr er die Nähe brauchte. Um ihm ein Geschenk zu machen, ließ ich ihn verspätet kastrieren - auch das sahen meine Eltern damals nicht als notwendig an - und er kam in ein Gehege mit anderen Kaninchen. Das Ergebnis war, dass er sehr spät eine Häsin lieben lernte, aber sein Bezug, war immer noch ich und jeder andere Mensch. Er lag gern bei meinem Vermieter auf der Couch, deren Gehege grenzte ans Wohnzimmerfenster, wo auch die Katzen meiner Vermieter rein durften die anfangs noch Wohnungskatzen waren und sich mit den Kaninchen gut verstanden. Die Gewöhnung an seine Artgenossen war das härteste was ich mit ihm je erlebt hab. Statt auf sie zuzugehen - und Kaninchen sind ja leider was rau, wenn es um Neuzugänge geht - suchte er immer Schutz bei mir. Kratzte am Gehege und suchte verzweifelt meine Nähe, damit ich ihn beschützte. Das hat mir so schrecklich leid getan. Da wusste ich, er hätte niemals alleine sein dürfen, auch wenn es ja nicht an mir lag, dass er vorher keine Artgenossen kennenlernen durfte. Er war es einfach nicht gewohnt. Durch seine Krankheit hatte er auch nie gelernt, wie er sich verhalten muss, wenn andere Artgenossen da sind. Also suchte er wie ein kleines Kind - was er ja für mich auch war - meinen Schutz, als die anderen Hasen auf ihn los sind.

Als er dann starb, und ich war leider nicht dabei, hatte ich gelernt wie wichtig das soziale Leben mit Artgenossen ist. Ich hab mir geschworen, ich tue das nie wieder einem Tier an. Und jetzt, bin ich nicht mehr abhängig von der Erlaubnis meiner Eltern.

Mein Kater Finnick kam als Notfellchen zu mir. Er war gar nicht geplant, aber als ich hörte das die Besitzerin ihn nur "weg haben" wollte. Egal wie. Dachte ich, jetzt! Und nahm ihn zu mir. Im HInterkopf, dass er nicht allein bleiben wird. Meine beste Freundin ist bei der Streunernothilfe grenzenlos e.V. tätig und meinte, schau doch mal, bevor du dich bei Vermehrern umsiehst, wir haben so viele Kitten die ein Zuhause suchen. Und das fand ich großartig, da ich bisher dachte, die vermitteln nur Notfellchen bei Hunden. Ich ließ mich von der Katzenvermittlerin beraten und wir haben einen kleinen Kater gefunden, der im September hier einziehen wird.

Ich hab zugegebenermaßen echt stress gehabt mit meinem Vater, weil ich noch einen Kater hole, aber da meine Familie nicht sehr viel Tierverstand besitzt und für die meisten dort das "nur" Tiere sind, gebe ich da nicht sehr viel drauf. Auch von dem Spruch "Wenn du Hilfe brauchst, musst du nicht denken, dich an mich wenden zu können" lasse ich mich nicht beeindrucken. Ich weiß, dass Finnick die Richtige Entscheidung war und das die Aufnahme eines Kumpels für ihn genauso richtig ist. Ich will das, was ich bei Jerry und Lucky (die ich ja hintereinander hatte) falsch gemacht hatte jetzt richtig machen. Finnick soll nicht allein bleiben. Wir kommen auch so über die Runden. Und sollte es doch mal knapp werden, würde ich eher mein letztes Hemd verkaufen, als dass es meinen Tieren an irgendwas fehlen würde. Und zum Glück sehn das ja nicht alle in meiner Familie so. Und Freunde gibts auch noch, die da wären, wenn ich mal gar nicht weiter wüsste.

Irritiert war ich, dass die Tierarzthelferin meinte, dass Einzelhaltung gar nicht so schlecht wäre, da viele Katzen das lieber mögen. Mag sein. Meine Mutter hatte ein Geschwisterpaar, das tatsächlich nicht so gut vereinbar war. Blacky hatte Buma unterdrückt und als Blacky ausgerissen ist - natürlich hat meine Mum nicht nach ihm suchen lassen - blühte Buma auf. Das gibts. Manche Geschwister verstehen sich halt nicht. Aber vielleicht "blühte" Buma auch nur auf, weil durch Blackys Abwesenheit er jetzt um so mehr Aufmerksamkeit brauchte. Wer weiß? Ich bin optimistisch, dass ich mit einem Kumpel für Finnick das Richtige tue. Und so kann ich auch noch einen Verein unterstützen, der sich bemüht Tieren ein Zuhause zu geben.
Das war immer einer meiner größten Wünsche. Tieren zu helfen, die in Not sind. Und jetzt kann ich das endlich. :)

Und mal ehrlich, sieht doch aus, als wäre Finnick schon sehr zufrieden, oder? Demnächst gibts dann Fotos mit Kumpel.:pink-heart:



LG
Rina und Finnick
 
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kittytomi

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  • #570
Hey,

kann dir da nur zustimmen!!!
 
Micha22

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  • #571
Hier mal die Geschichte von meiner Mutter und meinem Kindheitskater. Ich zitiere mich mal selbst, habs ja schon mal geschrieben
Nun es war vor 35 Jahren. Meine Mutter hatte damals den Fehler gemacht dem Züchter zu vertrauen. Er war der Neffe vom Freund des Freundes ihres Freundes. :confused: Der hat Siam Katzen "gezüchtet". Leider sah das Katertier nicht so aus wie er hätte aussehen sollen. (Es waren noch die origninal Siam). Er war komplett schwarz und hatte einen Knubbel am Ende des Schwanzes. Leider wollte ihn niemand. Ihrgendwie kam die Nachricht dann bei meiner Mutter an. Sie mochte eigentlich keine Katzen. Sie war ein paar mal da. Ihrgendwann hatte man ihr dann die Pistole auf die Brust gesetzt. Entweder sie nimmt ihn jetzt oder der Zwerg wird eingeschäfert. :grr: (Sie hat nichts bezahlt, er wurde ihr geschenkt.) Und sie hat ihn genommen, er war erst 7 Wochen alt. :massaker: Sie hat ihren ganzen Jahres Urlaub genommen um ihn mit der Flasche groß zu ziehen. (wenn ich es mir jetzt überlegen, war er wohl noch Jünger. Er hatte zwar schon die Augen auf. Sie musste ihn aber alle 2h füttern und den Bauch reiben. Ergo: noch eine Lüge vom "Züchter") Damals gab es kein Internet, nur Bücher und überall stand drin das man Katzen alleine halten soll. Jeder hat es ihr gesagt. Bis sie umgezogen ist und auch einen neue Tierarzt hatte. Dieser hatte ihr gesagt wie schlimm das für die Tiere ist..... Da war der Zwerg schon 6 Monate. Sie hat dann alles getan um einen Partner zu finden. Und sie hat eine kleine Katze gefunden. Die beiden haben sofort miteinander geschmusst und
gespielt.

Als ich die Geschichte gehört habe war ich ensetzt, wie kann ein Züchter sowas machen. Nimm gleich zwei Katzen.... und ersparr ihnen Leid.
 
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Rickie

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  • #572
Wie es aussieht habt ihr falsch gemacht was man auch nur falsch machen kann

Den Kleinen viel viel zu früh geholt - normalerweise sollen Kitten 12-16 Wochen bei der Mutter und den Geschwistern bleiben um Sozialverhalten, das Putzen, Toilettengang usw. zu erlernen. Der Zwerg war ja gerade mal 7 Wochen als ihr ihn bekommen hat - da werden die meist sogar noch gesäugt

Außerdem habt ihr den Kleinen bei Vermehrern geholt - ein guter Züchter gibt seine Kleinen nie in Einzelhaft und schon gar nicht so früh ab

Und jetzt haltet ihr den Kleinen auch noch alleine

Tut mir leid aber warum habt ihr euch nicht vorher informiert?

Kitten alleine halten geht so gar nicht, hast du die Bilder hier im Thread und im anderen nicht gesehen?
http://www.katzen-forum.net/die-anfaenger/8827-warum-zwei-katzen-besser-sind-als-eine.html

Kitten hält man nie alleine, das ist einfach Tierquälerei. Tut mir leid dass ich das so deutlich sage - aber stell dir einfach mal ein Menschenkind unter Elefanten vor (Elefanten wegen dem Größenunterschied) - der Elefant füttert das Menschenkind, spielt ein wenig mit ihm aber das Menschenkind darf nie mit einem anderen Kind spielen, nie seine eigene Sprache sprechen, nie mit einem Artgenossen schmusen
Das ist was ihr dem Kleinen antut

Menschen sind kein Ersatz für einen Kumpel mit dem der Kleine raufen, spielen, toben und kuscheln kann. Leckst du ihm die Öhrchen aus, seinen Hintern? Tobst du mit ihm über den Kratzbaum?`Spielst du mit ihm raufen?

Katzen sind keine Einzelgänger sondern Einzeljäger. Katzen sind sehr sehr soziale Tiere und sogar Streunerkatzen leben in Gruppen

Schau dir mal diesen Thread an http://www.katzen-forum.net/verhalten-und-erziehung/165046-einzelkitten-erfahrungen.html

Solltest du den Kleinen lieben - da kann ich dich nur inständig bitten schau dir die Threads, Bilder und Geschichten an und gibt deinem Kleinen einen etwa gleichaltrigen Katerkumpel

Wenn ihr euch aus welchen Gründen auch immer keinen 2. Kater sobald als möglich leisten könnt oder wollt gib den Kleinen ab damit er eine Chance auf ein glückliches Leben mit Katzenkumpels hat.

50 qm ist auch für eine Katze schon am Limit wenn man sie nicht wirklich katzengerecht gestaltet - sprich mit Catwalks an den Wänden, ständigen Zugang zu allen Räumen usw.

Aber Einzelhaltung ist noch schlimmer und eure Idee in ein paar Jahren einen Kumpel oder Hund dazu zu holen ist nicht überlegt - dann habt ihr einen total verhaltensgestörten Kater der vermutlich nicht mehr zu vergesellschaften ist und ein Hund ist außerdem kein adäquater Partner für eine Katze
Vielen Dank für die überaus feindliche Antwort :) mich als Tierquäler zu bezeichnen reicht vollkommen aus, dieses Forums, nach meiner Anmeldung vor 10 Minuten zu verlassen.
Ich frage mich jetzt gerade, was an Patys Antwort feindlich gewesen sein soll.:confused:
Sie hat doch lediglich Fakten aufgezählt, deren Wahrheitsgehalt erwiesen ist, und das sehr freundlich und verständlich erläutert. Und das alles im Interesse deines Katerchens, willneverscore. Ich finde es richtig traurig, du im Interesse des Wohlergehens deines Katers so gar nicht für Ratschläge, wie du jetzt noch Schadensbegrenzung betreiben kannst und es in Zukunft von vornherein besser machen kannst, zugänglich bist.

Dein Kater hatte leider einen ganz schlechten Start ins Leben. Mit 7 Wochen von der Mama und den Geschwisterchen weg. Mit mal gerade erst 6 Wochen beginnen Katzenkinder, zunehmend ausreichend allein zuzufuttern, werden aber meistens noch recht beträchtlich gesäugt.
Alles, was der Kleine an Wissen mit auf den Weg nehmen sollte, konnte seine Mutter ihm nicht beibringen.
Ein kleines Kumpelchen, das das Allernotwendigste, was man in den ersten 12 bis 16 Wochen lernen muß, wäre wirklich ein Gewinn für Quagmires gesamtes weiteres Leben.

Zu der Züchterin sage ich mal lieber nichts weiter; wer Qualzucht betreibt, dem ist eben auch alles weitere, wie das Losreißen eines quasi Säuglings von der Mama, zuzutrauen. Ich hoffe, du hast dich über die Rasse Schottisch Faltohr hinreichend informiert und es ist dir bewußt, daß im weiteren Verlauf des Lebens des Katers gesundheitliche Beeinträchtigungen, herrührend von Knorpeldeformationen, die ja nicht nur die Ohren, sondern auch andere Knorpel- und Knochenbereiche betreffen, auftreten können.


Übrigens wollten wir ursprünglich auch nur eine Katze. Prissy war fast 10 Jahre alt, davon verbrachte sie die damals letzten fast 6 Jahre bei unserer TÄ-in und auf verschiedenen Pflegestellen. "Old, fat and not very pretty", chronisch krank, nicht vermittelbar.
Es hatte sich dann einfach so ergeben, daß immer mal noch eine Katze bei uns dazu kam, obwohl uns anfängliche Zweifel, ob Prissy vergesellschaftungsfähig wäre, mitgeteilt wurden. Und siehe da, es gab weder mit Prissy noch jemals mit einer anderen neuen Katze Probleme. Und Prissy hat es von Anfang an genossen, nicht mehr allein zu sein.

Auch bei schon älteren Katzen, die ausgewiesene Einzelkatzen sein sollen, gibt es Exemplare, die auf einmal doch ihre Zuneigung zu Artgenossen entdecken.
Wirkliche Einzelkatzen, die keiner leiden kann und die keinen leiden können, kenne ich auch, aber das sind einzelne unter Hunderten.

willneverscore,
vielleicht überschläfst du ja noch mal deine Entscheidung im Interesse deines Katers.:)
 
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